So ist es!

Das ist übrigens das Verrückte am Muttersein und an den Kindern: Sie treiben einen in die Wahnsinn (und in die Schokoladensucht) – siehe vorheriger Eintrag – und trotzdem liebt man sie abgöttisch. Und war man mal eben ungeduldig, böse oder grob, dann bereut man es sofort und verfällt sofort in grosse Selbstzweifel. Aber das ist scheinbar normal, dass man sich für eine schlechte Mutter hält. Das Problem dabei ist: Es gibt wirklich schlechte Mütter. Das erfährt man täglich irgendwie in den Medien. Und woher weiss ist, dass ich nicht dazu gehöre? Und sind nur die Mütter gut, welche ihre (ur)eigenen Bedürfnisse völlig ausblenden? Und bin dann ich eine schlechte Mutter wenn ich mein Kind weinen, quengeln, warten lasse, weil ich grad noch ’ne Mail fertig schreiben will? Wenn ich nicht mit meinem Kind spiele, weil ich grad damit beschäftigt bin, mir was zum Anziehen rauszusuchen. Wenn ich mein Kind in den Kinderwagen packe und bei H&M Kleider ansehe? Bin ich deswegen eine schlechte Mutter? Ganz ehrlich: Ich bin da nicht über jeden Zweifel erhaben…

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