88 Jahre und 8 Monate

Heute waren wir bei (Ur)oma. Die wurde 88. Was ein Alter! Und dafür ist sie noch richtig fit, zumindest geistig. Gut, sie vergisst immer unsere Namen und fragt jedes mal, ob wir denn noch da wohnen und ob wir nicht weg wollen, aber ich erkläre es ihr jedes mal gerne aufs Neue 😉 Leider konnten wir aufgrund der Müdigkeit des Kleinen und dem drohenden Kuchenbuffet (Ja, die Sucht) nicht allzu lange verweilen. Hätten wir doch gerne noch den ein oder anderen Verwandten gesprochen. Nun ja. Auf jeden Fall wurde mein Sohnemann heute schon unglaubliche 8 Monate alt, d.h. er kommt jetzt in den 9. Monat. Und das klingt doch schon fast erwachsen. Das klingt nach „gross„. Ich habe das Gefühl, je älter er wird, desto schneller vergeht die Zeit. Hey, schwupps und er ist in der Schule! Wumms und er bringt seine erste Freundin heim. Oder einen Totalschaden! Herrje! Na, hoffentlich nicht. Aber es ist schon verrückt, wie schnell sie plötzlich wachsen und Fortschritte machen. Die ersten 5, 6 Monate ging ja gaaar nichts. Subjektiv gesehen. Da lagen sie noch den ganzen Tag rum und quengelten. Als ich das Neugeborene einer „alten“ Schulkameradin vor ein paar Wochen gesehen und gehalten habe, konnte ich gar nicht glauben, dass Nathaniel auch erst noch so klein gewesen sein soll. Was? Nee… der war schon bei der Geburt so gross. Oder etwa nicht? So klein? Nein, niemals… Ich kann mich überhaupt nicht daran erinnern! Aber jetzt, wenn ich ihn so ansehe, dann merke ich: Doch, da ist was gegangen! Vorher hat man’s nur an den Kleidern gemerkt, die er noch nie an hatte und die ganz plötzlich zu klein waren (übrigens ein Riesengrund für ein zweites Kind: Die schönen Kleider müssen doch getragen werden!)
So langsam kommt jetzt also Leben in den Alltag. Man kann jetzt was anfangen mit den Babys. Sie fangen an, sich zu bewegen, ihren Charakter zu zeigen, zu kommunizieren. Es wird spannend. So richtig spannend. Und das ist schön. Jetzt kommt langsam was zurück für all die Entbehrungen etc. Das ist toll. Ich freue mich riesig auf die Zeit, die noch kommt. Ich freue mich darauf, meinen kleinen Schatz immer besser kennenzulernen. Ihm zuzuschauen bei seinen ersten Krabbelversuchen, zuhören bei neuen Lauten, die er von sich gibt, ihn an der Hand nehmen wenn er die ersten Schritte tut. Schön!

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