Was so lief…

Am Feiertag, den wir alleine verbringen mussten, packte ich endlich meinen Sohn und wir fuhren nach St. Gallen, Destination IKEA. Ein Plan, der schon lange in meinem Kopf herumgeisterte, aber immer wieder an anderen Terminen scheiterte. Im IKEA erwartete uns ein richtiges Baby-Paradies. Spielsachen, Breischälchen, Lätzchen, Schlafsäcke… und alles so günstig und toll und hübsch! Wir schlugen zu. Das Ganze füllte zwar nur einen Einkaufswagen, kostete dann aber doch mehr als genug. Ich erschrak ein bisschen an der Kasse. Dabei hatte ich kein einziges Möbelstück gekauft! Immerhin gabs dann am Food-Stand eine Packung Kekse mit Ablaufdatum von eben jenem Tag gratis. Unterwegs nach Hause war ich dann richtig stolz, ganz alleine diese weite Strecke gefahren zu haben. Das war Premiere für uns. Auch im IKEA selbst gings gut. Erst hatte ich ihn im Einkaufswagen und als er jammerte nahm ich ihn ins Tragetuch, verfolgt von drei neugierigen Frauen, die ihre Hilfe anboten (aber wir sind da schon recht geübt) und dann gings zackig Richtung Kasse. Dort half uns ein netter Mann beim Ausladen und die Dame an der Kasse beim Einladen. Super! Irgendwie fühlte ich mich unter all den Familien, die rumspazierten wie eine Alleinerziehende (eigentlich sind wir Mütter das auch, Teilzeit-alleinerziehend wenn man so will). Zu gerne hätte ich noch bei Starbucks einen Latte to Go für die Rückfahrt gekauft oder hätte mich im Zara ein bisschen umgesehen, aber dafür wäre dann wirklich eine Begleitperson und der Kinderwagen nötig gewesen. Das machen wir dann ein ander mal…

Gestern verschlug es uns dann in ferne Lande, hihi, nämlich nach Rankweil zu Tanja und Tristan. Nach einem Spaziergang ins Städtle sind wir dann in einem schicken, modernen Café eingekehrt. Die Kids auf zwei fast neuen Kinderstühlen, zwei Latte, zwei Breili, ein paar Hirsebällchen – super! Nur Kuchen gabs keinen (gut für die Figur, oder? 😉 und als mein Kleiner müde wurde, mussten wir türmen. Dennoch: Sehr gemütlich! 🙂 Nur fürs Spielen hat’s dann für die kleinen Rabauken nicht mehr gereicht, Papa war auch schon auf dem Nachhauseweg, Baby bekam ein Bad und Mama hatte Nachholbedarf und hat sich um 20.30 Uhr (!) schon Richtung Bett verabschiedet. Um 22 Uhr hiess es dann aber schon wieder aufstehen und Fütterung.

Heute morgen dann wieder mal Ausnahmezustand, keine Ahnung warum. Ab 7 Uhr Terror, nichts trinken, nicht schlafen, nur tragen, dann kurzer Aufenthalt im Hochstuhl damit Mama essen konnte, danach wieder nix mit Schlafen im Bettchen, auch nicht Schlafen mit Mama im grossen Bett, neeeein… Hochstuhl ging dann wieder (Frühstück Teil II), Stillen dann auch und jetzt draussen, ich glaube, Schlaf. Und ich? Würde mich ja auch gerne aufs Ohr legen. Aber…

  • Entschuldigung, aber seit mein Mann weg war, habe ich nicht mehr geduscht. Es lag einfach nicht drin, wir waren dauernd unterwegs. Gestern Abend zog ich dann eindeutig das Bett vor, in der Hoffnung, heute morgen… ihr habt’s gelesen!
  • Der Boden in der Wohnung sieht aus wie Sau! Für ein robbendes Kind und seine Kleider eine Katastrophe. Seit etwa 2 Wochen nicht feucht gewischt. Rabenmutti!
  • Seit Tagen keine Zeit, mir mal wieder ein gesundes(!) Mittagessen vorzubereiten. Heute auch nicht, denn ich hab‘ um 11 Uhr einen wichtigen Termin und sollte – eben – das Stinktier mal wegduschen.
  • Ich leide grad an Vergesslichkeit. Mein Hirn wabert irgendwo in anderen Gefilden, ich muss es mal suchen gehen. Eben von wegen Terminen.
  • Ich bin müde.

Darum endet jetzt heute dieser Blog, sorry!

 

 

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