Es tut sich was

Ui, neues Jahr und ich habe noch keinen Blog-Eintrag geschrieben. Wie nachlässig von mir! 😉 Fakt ist, nach den traumhaften, zwei Wochen Urlaub kamen wir wieder voll in den Alltag als Mama-Sohn-Paar. Es war jeden Tag was los. Montag Baby-Treff im neuen Haus der Kollegin (so toll! *seufz*), Mittwoch Play-Date, Freitag arbeiten (für das Haus, was denn sonst!) …

Übrigens: Unser kleiner Mann hat in den zwei Wochen Ferien so viele Fortschritte gemacht wie in den letzten zwei Monaten nicht! Er krabbelt, zieht sich hoch, räumt Schubladen aus und plaudert in allen Tonlagen und Lautstärken fröhlich vor sich hin. Und wenn man ihm Nudeln serviert, spachtelt er wie ein Grosser =) Nur mit dem Schlafen hat er’s nicht so. Tags weigert er sich meist vehement. Auch wenn er vor Müdigkeit herumtorkelt wie ein betrunkener Seemann – sobald man ihn ins Bett verfrachtet, brüllt er Mordio. Rettung bringt hier nur der Kinderwagen. Und die Mama? Kommt so natürlich zu nix… Und nachts? Da verlangt er noch regelmässig einen Schoppen. Da er tagsüber meist keine Zeit zum essen hat, holt er sich seine Kalorien wohl einfach nachts 😦
Und, ist es nicht wahnsinnig? Der Kleine wird in zwei Monaten schon ein Jahr alt! Gefühlt gestern lag ich noch mit ihm im Spital. Die letzten Monate vergingen wie im Flug!

Apropos Kalorien: Die Waage hat mir heute mal wieder voll ins Gesicht geschlagen. Die Spiegelwand im Yoga tat ihr übriges. Ich fühle mich überhaupt nicht mehr wohl in meiner Haut. Schokolade wird nun definitiv ein Weilchen nicht mehr auf meiner Einkaufsliste stehen. Als ich heute einen Kollegen wieder traf, der kurz nach mir ebenfalls ein Kind bekam, musste ich allerdings lachen. Er hatte sich ebenfalls ein paar Pfunde angefuttert. So bin ich wenigstens nicht mehr ganz alleine mit meinen Festtagskilos 😉

Und wer denkt an die Mamas?

Gestern habe ich eine benachbarte Mutter besucht. Ihr Sohn ist ein paar Monate jünger, lächelt aber schon mindestens so charmant wie unser Exemplar. Ihr erging es bis anhin aber genau so wie mir, wenn nicht noch schlimmer. Der kleine Mann schläft nur im Baby-Björn beim Spazieren, verlangt nachts oft nach seiner Mama, akzeptiert keinen Schoppen und ist wohl auch tagsüber nicht der Pflegeleichteste. Déjà-vu. Als ich nach dem Besuch meinen Wonneproppen im Regen spazieren fuhr, entschloss ich mich, ihr eine SMS zu schicken um ihr zu sagen, was ich selber gerne gehört hätte in den schwierigen, ersten Monaten: Dass sie eine tolle Mama sei und ihr Sohn ein Riesenglück habe weil sie ganz für ihn da sei, dass sie alles richtig mache und dass sie gut zu sich schauen solle, denn ihre Bedürfnisse seien auch wichtig. Ich war danach ein bisschen stolz auf meine gute Tat. Naja, ich hoffe zumindest, dass sie sich so darüber gefreut hat wie ich es getan hätte. Man bekommt als Mama ja immer allerlei tolle Dinge für den Nachwuchs, an uns denken aber die wenigsten. Dass wir gerne mal wieder zum Friseur oder zur Pediküre gehen würden, in Ruhe unsere Lieblingsserie schauen oder einen faulen Lese-Nachmittag verbringen würden. Und wenn in dieser Zeit noch jemand die Wohnung auf Vordermann bringt? Aber bitte!

Hmm, eigentlich wollte ich ja noch unser Fotobuch texten. Aber ich glaube das Bett ist im Moment gerade verlockender…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s