PS: Danke, Tanja! 🙂

Wer meinen Blog regelmässig frequentiert, weiss, dass ich mit meinen Nerven relativ schnell an die Grenzen stosse und mich hier eingehend darüber beschwere, wie anstrengend so ein Mama-Tag sein kann. Nun, ich bin der Meinung, dass man das auch sieht, wenn man mich, eben, sieht. Ich glaube, dass ich nach durchwachten Nächten dunkelblaue Augenringe habe, dass mein Gesicht ohne Make-up aussieht wie unsere Küchenabdeckung, nämlich gesprenkelt mit vergrösserten und verstopften Poren und abgestorbenen Hautfetzchen, dass meine Haare fettig und ungebürstet sind und meine Klamotten vollgekleistert mit Spuren von Babybrei, Babykotze und Babykacke. Das ist jetzt aber grad nicht das Thema, das sind ja nur läppische Äusserlichkeiten. Nein, ich glaube, dass man mir auch auf 5 km ansieht, dass ich total genervt bin, meine Stirn in Falten gelegt ist, ich schweissgebadet bin, abgehetzt, müde, angespannt, am Limit. Ihr wisst schon. Und gestern war ja wieder ein Tag der übleren Sorte weil mein Kleiner so quengelig drauf war und nichts essen wollte ausser Krapfen mit Aprikosenkonfitüre. Auf jeden Fall war ich nach unserem Playdate bei Filip und Seiner Mama gerade dabei, mein Kind dazu zu bringen, sich sein Jäckchen anzuziehen weil’s höchste Eisenbahn war. Ich weiss nicht wer müder war, er oder ich? Naja und dann sagt Tanja so in dem Sinne: „Ich kann ja bei Deinen Blog-Einträgen immer mitfühlen und verstehe wie’s Dir geht aber Du wirkst auf mich überhaupt nicht genervt…“ Wow! Das war so ziemlich das schönste Kompliment, das mir seit Langem jemand (ausser meinem Mann natürlich 😉 gemacht hatte. Ich war baff. Normalerweise schäme ich mich in Grund und Boden weil ich mich davor fürchte, was die anderen über mich denken (Mensch, die hat doch ein liebes Baby und auch nur ein einziges, noch Kleines, warum tut sie als wäre sie so super-hyper-gestresst? Die hat ja keine Ahnung!) Tanja, ich danke Dir! Du hast gestern meinen Tag gerettet! Und übrigens: Ich weiss ja, dass Du auch sehr stressige Phasen hast. Trotzdem kann ich das Kompliment nur zurückgeben: Du wirkst auf mich total ruhig, wie ein Fels in der Brandung. Und wenn ich so überlege, dann kenne ich eigentlich kaum eine Mutter, die nicht zu mindestens 80% der Zeit, in der ich sie sehe relativ ruhig wirkt. Ich hab‘ vielleicht zwei mal erlebt wie eine andere Mutter genervt war und dann auch nur kurz. Ja, und meine Nachbarin wirkt immer ein bisschen so, als müsste sie einen Zug erwischen, aber sonst. Ist das ein Mama-Gen? Ein Hormon? Eine optische Täuschung? Auf jeden Fall ist es gut 🙂

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