Von Zufriedenheit und Ewigkeit

Mal wieder ein positiver Beitrag zur Abwechslung, langsam bessere ich mich 😉 Es ist viel los dieser Tage, ich bin oft unterwegs und als ich heute morgen mal wieder auf dem Weg zu einer lieben Kollegin war, hing ich ein bisschen meinen Gedanken nach, was ich meistens tue wenn ich Auto fahre und mich vom Radio berieseln lasse. Eigentlich ist Autofahren für mich sowas wie eine Oase. Es ist die einzige Gelegenheit, einfach mal nichts zu tun (dazu ist man ja quasi gezwungen 😉 und etwas vor sich hin zu träumen (ja, das ist auch der Grund, weshalb ich dauernd irgendwo reinfahre und Fast-Unfälle baue, ähem…). Ich fühlte mich heute sehr zufrieden. Mein Kinderarzt sagt ja immer, mein Sohn sei ein „in sich zufriedenes Kind“. Ich denke dann immer, er sagt das einfach so und will der Mama etwas Honig ums Maul schmieren und überhaupt sagt er das sicher jeder Mama, keine Ahnung. Naja, mein Kind kam mir früher auf jeden Fall nicht sehr zufrieden vor und auch wenn es heute viel besser ist, gibt es sicher zufriedenere Exemplare. Naja, dafür fühlte ich mich heute in mir zufrieden. Komischer Ausdruck. Sagt man das so? Ich bin in mir zufrieden? Oder in mich? Naja, egal… Die Tage, in denen viel läuft sind auf jeden Fall gut, auch wenn man so nicht mehr alles unter einen Hut bringt. Und es ist immer schön, etwas vor sich zu haben, auf das man sich freut. Eine Reise (wir fahren demnächst kurz nach Bozen), ein Besuch von lieben Freunden, ein Geburtstagsfest, eine Hochzeitsfeier, ein Friseurbesuch, eine Sportlektion, ein Abendessen im Restaurant, ein Fasnachtsball, irgendwas… Unterwegs dachte ich dann auch an Tattoos, fragt mich nicht, wieso. Jede tattoobegeisterten Eltern überlegen sich irgendwann mal, ob sie ihr Kind auf der Haut verewigen sollen und so geht’s natürlich auch mir, obwohl ich den Gedanken an weitere Tattoos beerdigt habe nachdem ich meinen Mann kennen gelernt habe. Nicht viele Männer stehen auf Tattoos 😉 Naja, aber eine Stelle, die ich eigentlich gerne bestechen lassen würde, würde sich wunderbar für ein kleines Andenken an das wohl schönste Ereignis im Leben eignen: Die Innenseite meines Handgelenks. Es würde nur etwas Kleines, Feines hergeben. Nur über das Motiv bin ich mir nicht sicher. Obwohl ich den Namen meines Sohnes liebe und er sich wunderbar, etwas verschnörkelt, machen würde, käme es mir nicht in den Sinn, ihn stechen zu lassen. Auf jeden Fall nicht in unserer Schrift. Auch wenn’s versteckt ist, fände mein Sohn dass irgendwann sicher peinlich. Ich hätte auch gerne meine Mama irgendwie verewigt, aber auch da scheiterte es am Motiv. Vielleicht fällt mir irgendwann mal was ein, dann bräuchte ich allerdings immer noch die Erlaubnis meines Mannes… 🙂

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