100!

Das ist anscheinend mein 100. Blogeintrag. Wenn das nicht ein Grund zum feiern ist! Bitte, genehmigt Euch doch ein Gläschen, ich darf ja nicht 😉 Und da wären wir auch schon beim Thema: Gedanken über Nummer 2 🙂 Ich bin jetzt in Woche 26, der Bauch ist grösser als bei anderen, das bin ich schon gewohnt, und mein Kleines wird immer aktiver. Erst im Oktober habe ich wieder einen Ultraschall, mal sehen, ob wir dann erfahren, was es wird! 🙂 Aber hier meine Gedanken:

  • Ich habe das Gefühl, erst mit einem zweiten Kind eine „richtige“ Familie zu werden. Weshalb, weiss ich auch nicht aber im Moment, mit nur einem, habe ich irgendwie das Gefühl, noch nicht so richtig dazuzugehören.
  • Ich ertappe mich auch mal beim Gedanken, dass es mit einem Einzelkind jetzt eigentlich nur noch aufwärts gehen würde. Nächstes Jahr Spielgruppe, mit 4 Kindergarten und dann wäre alles schon wieder vorbei. Klar geben die Kinder dann auch Arbeit, aber anders. Irgendwie. Ach, was weiss ich schon!
  • Ich ertappe mich zudem beim Gedanken, dass es schade wäre, wenn das schon meine letzte Schwangerschaft wäre. Aber fragt mich wieder nach der Geburt und den ersten schlaflosen Nächten 😉 
  • Ich glaube bei 3 wäre Schluss. Das reicht dann wahrscheinlich. Ich schaue zu jedem hoch, der mehr als 2 Kinder zu managen kommt. Echt! 
  • Meine grössten Ängste in Bezug auf das zweite Kind sind a) Schlafmangel, b) akute Zeitnot z.B. fürs Kochen oder andere Grundbefürnisse und c) die Reaktion von Nummer 1. 
  • Eine andere Frage, die ich demnächst mal versuche, bei erfahreneren Müttern zu erörtern: Wie steht’s mit der Liebe? Man liebt doch sein erstes Kind über alles, verbringt praktisch 24 Stunden an 7 Tagen die Woche mit ihm. Kennt sein Gesicht wie kein zweites. Man liebt es einfach abgöttisch und vermisst es, ist es bloss mal um die Ecke… Wie kann man auch ein Zweites Kind so lieben? Und wie verkraften, dass man für das Erste nicht mehr diese Zeit und Energie hat? Auch wenn man sich selbst liebt und gerne mehr Zeit für sich hätte, so merkt man doch sofort, dass einem etwas fehlt, wenn das Kind nicht in der Nähe ist.Wie kann Nummer 1 sich weiterhin so frei und gut entwickeln wenn die grosse Mutterliebe plötzlich geteilt werden muss? 

2 Kommentare zu “

  1. Also, hin und wieder fühle ich mich total oberflächlich, weil ich mir längst nicht so viele Gedanken mache wie Du. Ich habe schon immer nach dem Motto „schaun mer mal“ gelebt und irgendwie ist das auch während der zweiten Schwangerschaft nicht anders. Es kommt, wie es kommt und vorhersehen können wir ohnehin nichts. Das war schon beim ersten Kind die große Erkenntnis (Du erinnerst Dich? ;-)) Also warum jetzt schon verrückt machen? Das wird schon alles klappen, es haben schon viele Mütter mehrere Kinder groß bekommen. Also wieso nicht auch wir? Trotz ihrer kleinen Macken sind unsere doch gar nicht so schlecht gelungen…

    Übrigens: ich weiß schon, was es im Februar wird 🙂

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