Hilfe!

Ich dachte eigentlich, die schlimmste Zeit mit dem Grossen wäre überstanden da beginnt er, nicht mehr in Betreuung zu bleiben. Es begann letzte Woche bei seiner Nana und gestern ging’s bei der Tagesmutter auch nicht bzw ich hatte keine Zeit, um noch reinzukommen, vielleicht war das der Fehler… Heute wollte ich es im Fitnesshaus versuchen, doch leider wollte er nicht mal rein ins Zimmer. Ich blieb dennoch dort und liess ihn nach einiger Eingewöhnungszeit etwas spielen. Doch bald wollte er wieder „nach hause“. Ich hoffe nun, dass er wenigstens bei der Tagesmutter oder der Schwiegermutter künftig wieder bleibt damit ich wenigstens meine Kolumnen und kleinere PR-Arbeit verrichten kann und auch sonst Dinge zum erledigen komme, die ich mit ihm nicht schaffe. Er will auch ständig auf den Arm und es passt ihm natürlich nicht, dass ich seine Schwester stille. Die arme Maus macht zurzeit ziemlich Zweite. (Was für eine Alliteration! 🙂 Aber auch mein Sohn kommt definitiv zu kurz, denn irgendwie muss ich auch noch kochen, aufräumen etc. und mal was für mich tun… Ich weiss gar nicht, wie ich es schaffen soll, die zwei Kids unter einen Hut zu bringen und beiden gerecht zu werden. Zumal ich dachte, es ginge gut und nun merke ich doch, dass es einfach nicht passt. Wie machen das nur andere? Ich schätze, da hat jeder seine Situationen, wo’s schwierig ist… Bin offen für Tipps!!!
Immerhin habe ich es wieder mal geschafft, dass beide gleichzeitig schlafen und da ich heute morgen im FH war, habe ich eine Verabredung in meine Wohnung bestellt statt ins Müze damit ich nicht schon wieder unterwegs muss. Meine Fitness leider natürlich enorm, da ich mehr oder weniger auf dem Sofa oder auf dem Boden sitze und kaum rausgehe. Hoffe auf besseres Wetter. Aber irgendwie macht es mich gar nicht an, die Kinder rauszubugsieren… Sollte also vlt einfach auf die Ernährung achten aber der dauernde Frust lässt mich zielstrebig nach Süssem greifen…
Dafür merke ich, dass mein Sohn nicht nur zwei Schritte rückwärts (Schoppen, Tragen, keine Fremdbetreuung), sondern auch zwei Schritte vorwärts macht. Sei es dadurch, dass er vieles nachplaudert und darin immer besser wird, sei es, weil ich einfach in seiner Mimik merke, dass er Fortschritte macht. Sein Gesicht wird immer kindlicher und er kann sich nonverbal differenzierter ausdrücken. Das klingt jetzt etwas kompliziert, ich hoffe, ihr wisst, was gemeint ist 😉
Noch kurz zum Stillen: Die nächtliche Pumperei, davon sollte ich mal wegkommen aber irgendwie habe ich Angst, dass meine Tochter durch die Veränderung (Brust statt Schoppen, mehr Licht, aus dem Bettchen herausbewegt werden), falls sie denn die Brust überhaupt nimmt weil sie’s nachts nicht gewohnt ist, nicht mehr so toll schläft wie jetzt. Meist kommt sie nur 2-3x in der Nacht. Klar bekäme ich durch das ausschliessliche Stillen wohl zu mehr Schlaf aber was wenn sie wie mein Sohn dann plötzlich auch alle zwei Stunden trinken will? Oder gar wie tags stündlich?? Dennoch werde ich es wohl demnächst mal wagen und hoffe, dass es kein Reinfall wird, sie die Brust akzeptiert etc. Aber jetzt gerade schmerzt es wieder etwas nachdem ich ein paar Tage Ruhe hatte also verschiebe ich diese Unternehmung wohl auf später. Will das sowieso am Wochenende üben wenn mein Mann frei hat. Mal sehen… Ach ja, noch zwei Hindernisse: Bin mies im Stillen im Liegen, müsste das auch noch üben. Und: Im Moment nimmt sie ja den Schoppen problemlos. Wenn der wegfällt, kann es sein, dass sie ihn später nicht mehr nimmt. Der Rat meiner Hebamme, sie einfach einmal in der Woche fremdbetreuen zu lassen damit sie den Schoppen weiterhin mal bekommt, ist wohl schwer umzusetzen ohne jemanden, der tagsüber mal ein, zwei Stündchen herkommt und hier in der Wohnung auf sie schaut 😦

Ein Kommentar zu “

  1. Kinder haben immer mal wieder so Phasen, wo sie an den Mamas kleben. Vielleicht hat dein Sohn einfach grad so eine „Klebe-Phase“ und die geht bestimmt auch wieder vorüber. So das du mehr Zeit für dich hast bzw. in wieder mal Fremdbetreuen kannst. Bis dahin heisst es durchbeissen und sich irgendwie organisieren bis wieder mehr Luft ist.

    Meine sind alles Mamakleber – die ältesten zwei (5 Jahre) kleben noch heute wie zwei Magnete an mir, wenn wir irgendwo sind, wo sie sich nicht auskennen (das kann auch bei anderen Kids sein oder an einer Party…).
    Aber dann gibt es auch Momente, wo es gross heisst „heute musst du nicht mit“ „oder geh wieder nach Hause, wir bleiben alleine da“…..

    liebe Grüsse Sarina

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