Das Unwort

Eigentlich müssten wir es wissen. Wissen, dass unser Sohn selten, aber doch ab und zu mal, ein Wörtchen aufschnappt und nachplappert weil es ihm grad irgendwie liegt/gefällt. Z.B. Appenzellerland. Oder Magenbrennen. Nun aber das… Wir sind zwar keine Postkutscher aber uns entgleist doch von Zeit zu Zeit die Sprache und wir kommentieren Niederlagen, Ärgernisse und dergleichen mit unschönen Wörtern, die hier nicht genannt sein wollen, man kann es sich ja vorstellen… Ein Beispiel betraf leider, im Affekt geschah’s, unseren Sohn direkt, den ich einen chien de cochon *räusper*, kann ja mal passieren, (nein, ich übersetze das jetzt nicht) nannte. Er wendet nun das unschöne Wörtchen genau dann an, wenn er tatsächlich wie in eben jener Situation, etwas anstellt. Er scheint das Wort zu mögen denn er benutzt es recht häufig und nur mit Glück bisher nicht in aller Öffentlichkeit, ähem… Jetzt ist mir klar, weshalb auch 2-Jährige schon mal übelst daherreden. Die Eltern sind schuld, ganz klar. Vor allem ich. Gestern war’s dann der Papa. Beim Zusammenbauen des Werkbanks plus Werkzeug, den er aussertourlich für unseren Sohn erstand, muss ihm wohl dieser Ausdruck über die Lippen gekommen sein. Just sprach’s heute morgen der Junior beim Hantieren an der Werkbank: „volla Sch…!“ Oha… es wird also Zeit, sich in Zukunft auf die Zunge zu beissen und statt eines deplatzierten „F*ck“ beim Einklemmen des Fingers oder „harrgottzack“ wenn irgendwas nicht funktioniert wie es sollte ein kinderfreundlicheres „tritratrallala“ oder dergleichen zu säuseln. Sprachbeherrschung nenne ich das!

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