1 Woche Urlaub – der Bericht – Teil I (vorerst)

Als ich heute morgen aufgewacht bin, allein, wieder im eigenen Bett, den Alltag wieder vor mir, war ich schon traurig. Wie schön war es doch, eine Woche ganz en famille zu verbringen, mit Mann und Kind, nur wir vier (und andere Urlauber 😉 Eine Woche lang kein Kochen und kein Putzen, eine Woche lang zwei Hände mehr, die sich um die Kinder mitkümmern. Gestartet sind wir zwar einmal mehr (Beck’sches Urlaubstrauma kann man sagen…) eher schlecht als recht weil Sohnemann bei uns im Bett schlafen wollte und ich die Nacht dann in seinem Bett, mit Baby und Radau hoch fünf bei jeder einzelnen Mahlzeit, die wir zwangsläufig unter anderen Leuten einnehmen mussten. Unser Sohn wollte nach Hause und ich irgendwie auch und es hätte mich nicht gewundert, wenn mein Mann abends um 22 Uhr eigenhändig die Koffer gepackt und zum Rückzug geblasen hätte. Aber schliesslich verbrachten wir dann doch noch ein paar schöne, harmonische Tage, wie ich rückblickend zusammenfassend sagen kann, für mich auf jeden Fall, hat es sich gelohnt! Ein paar Eindrücke:

  • Die Woche verlief wie schon erhofft, für mich sehr trageintensiv. Ich hatte immer den Ergo Performance Carrier dabei. Das Problem war nur: Auf dem Rücken trägt sich die mittlerweile über 8kg schwere Tochter leichter, der Kopf ist aber nicht so gut gestützt wie auf dem Bauch. Ich trug sie also meist auf dem Bauch, was ganz gut ging.
  • Wander- und Spielplatzferien mit Krabbelkind sind anstrengend. Fast nirgends konnten wir sie zu Boden lassen weil sie sich entweder Steine oder Holz in den Mund geschoben oder aber sich die Knie aufgeschrunden hätte und wer weiss was noch…
  • Der allabendliche Besuch des Hotelpools war ein Highlight für alle. Unser Sohn verlor gänzlich die Angst und stürzte beinahe ohne Schwimmflügeli ins tiefe Wasser! Daran arbeiten wir noch… Unsere Maus badete ausgesprochen gerne aber ewig konnten wir sie nicht im Wasser haben und ausserhalb des Wassers konnten wir sie nicht rumkrabbeln lassen. Doof… 
  • Die Kinderbetreuung haben wir viel zu spät ausprobiert und hatten so nur zwei mal etwas davon bzw. eigentlich fast nichts, denn nach 30 bzw. 15 min rief jeweils jmd an und berichtete, dass meine Tochter nur noch weinte. Die Mama-Phase hat ihren Höhepunkt erreicht. 
  • Und darum haben wir den ausserordentlich ansprechenden Wellnessbereich leider kaum genutzt. Meinem Mann waren zwei Saunagänge vergönnt, mir ein kurzer Aufenthalt in Dampfbad und Whirlpool. *heul*
  • Aber: Wir kommen wieder! Irgendwann… und dann können wir bestimmt beide Kids in Betreuung geben und haben so auch mal Zeit für uns! 
  • Insbesondere das Abendessen war ein Spiessrutenlauf für uns und unsere Kinder. Junior sass kaum still und benahm sich wie ein Sack Flöhe. Laute Flöhe. Tochter war meist müde und sobald sie keine Lust mehr hatte, Brot zu knabbern, warf sie allerhand Dinge auf den Boden. Hob man diese auf, flogen sie postwendend wieder gen Erde. Hob man sie nicht auf, folgte Weinen. Wir bestellten meist erst gar nicht alle Gänge und diese liessen wir uns ratzfatz servieren um sie ratzfatz herunterzuschlingen. Gott sei Dank waren die Portionen angenehm klein und dennoch reichte es vollauf um mit vollem Magen ins Bett zu fallen. 
  • Man kann nie genügend Windeln/Bodies für ein Baby dabeihaben. Da sie im Hotel einige Breis verkostete, was dem Magen wohl fremd war (oder war’s der O-Saft, den sie mal bekam?), geriet ihr Darm in Aufruhr und sie produzierte regelmässig verflüssigten Stuhlgang.

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