Urlaubsbericht – Teil II

  • Mein Mann kann! Mein Mann trug die Maus, und das war toll! Ich musste immer wieder rüberlinsen, so toll fand ich es! 🙂 Nicht im Tuch (hat Öko-Touch bei Männern) aber im Ergo. Bestens!
  • Meine Kinder können im selben Zimmer schlafen sofern sie getrennt einschlafen. Ist doch toll, jetzt weiss ich, dass es ginge! Sie haben sich auch nicht gegenseitig aufgeweckt. Die Maus bleibt vorerst trotzdem bei uns im Zimmer, da ich sie nachts ja sonst sowieso zu uns holen müsste. 
  • Mein Sohn kann auf der Bank im Restaurant einschlafen abends und ohne aufzuwachen ins Zimmer getragen werden. 
  • Maus findet Brei gar nicht mal so doof. Noch lieber hat sie Giabatta-Brot.
  • Feststellung meines Mannes: Nach der Mutterschaft ist es aus und vorbei. Es gibt höchstens 0,1% gutaussehende, attraktive, gepflegte Mütter. Stimmt so nicht ganz. Ich sah schon ein paar Exemplare, die mich mit Neid erfüllten! Note to self: an mir arbeiten. Irgendwann. Muss aber auch feststellen: Väter sehen auch nicht besser aus! Die allerwenigsten. Die meisten sahen entweder so aus, als wollten sie mit der ganzen Sache nichts zu tun haben oder bespassten recht übermotiviert an Peinlichkeit grenzend ihre Kinder (frei nach dem Motto: Ich arbeite zwar den ganzen Tag aber in den Ferien gebe ich alles!)
  • Beim Abschied an der Reception fragte die Dame: „Sind Sie gut erholt?“ Ich bekam innerlich einen Lachkrampf, mein Mann wahrte das Gesicht und antwortete ein wenig überzeugtes „Ja.“ Später meinte er zu mir, dass er am liebsten gefragt hätte: „Sie haben keine Kinder, oder?“. 
  • Mein Sohn kann 2x täglich an 7 Tagen die Woche Pommes Frites essen. Ich kann’s nicht mehr sehen. 
  • L’enfer c’est les autres: In 99% aller Fälle waren die Kinder bräver, die Eltern gutaussehender, die Familie harmonischer bis zur Perfektion. Die Frage, warum gerade wir und was wir falsch gemacht haben, dass wir solch intensive Kinder haben, kam uns täglich 965 mal in den Sinn.
  • Wir lernen nicht aus Fehlern. Schon letztes Jahr meinten wir, eine Ferienwohnung wäre für unsere turbulente Familie besser. Wir werden uns dennoch vorläufig immer wieder für ein Hotel entscheiden weil ich den Aufwand einer Ferienwohnung (niemand putzt und kocht) scheue. Da kann ich gleich zuhause bleiben.
  • Nicht nur Rita Angelone sagt: Es wird besser. Ich glaube daran! 🙂

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