Sicherheit im Auto: Reboarder – rückwärtsgerichtete Kindersitze

Mal wieder setzt Facebook „Trends“. In einer Gruppe, in der ich Mitglied wurde, ging’s um das Thema „Reboarder“. Völlig ahnungslos fragte ich, was das denn sei und erfuhr, dass es sich um rückwärtsgerichtete Kindersitze handelt. Ich war relativ schnell überzeugt davon, dass diese offenbar für unsere kleinen Mitfahrer um einiges sicherer sind als die herkömmlichen, vorwärtsgerichteten Kindersitze.
In diesem Forum wurden dann auch die gängigsten Fragen und Einwände (Sieht das Kind da was? Wohin mit den Füssen? Wie ist das mit dem Einbauen?) zufriedenstellend beantwortet.
Das Thema ist für mich natürlich bald sehr aktuell, da unsere Maus im kommenden Jahr irgendwann ihrer Babyschale entwachsen wird. Noch ist sie dort sicher geschützt und ich werde sie drum so lange es geht drin behalten. Unser Sohn wird zum Glück bald 3 und so ist er theoretisch nicht mehr allzu stark gefährdet bei einem Aufprall, ich denke also, wir können uns das Geld für einen doch recht teuren Reboarder zumindest bei ihm sparen. Bei der Maus sieht es anders aus. Und da Reboarder zum Teil locker bis ins Alter von 4 Jahren benutzt werden können, überlege ich mir echt, einen anzuschaffen.
Bis jetzt waren wir Maxi Cosi treu, doch das Modell „Mobi“, der einzige Reboarder der Marke, ist offensichtlich nur im Ausland erhältlich (Website UK!). Ich liebäugle deshalb mit dem Modell hier, das über der Grenze (Purzelbär, XXLutz) erhältlich sein soll und da lässt sich dann ja auch die MwSt. von absetzen. Zudem ist er eben bis 25kg zu nutzen, da rentiert sich auch der wahrscheinlich höhere Preis! Bleibt nur zu hoffen, dass das Ding unproblematisch ins Auto einzubauen ist, denn wuchtig sind die Sitze ja schon. Gut haben mein Mann und ich eh eher kurze Beine, so dass es eigentlich machbar sein sollte 🙂 Und wenn nicht, wäre das ein Grund, ein neues Auto anzuschaffen 😀 Da wir ja aber für das Auto meines Mannes auch einen Zweitsitz benötigen wenn die Babyschale nicht mehr geht, werden wir halt die Family Base dort einsetzen. Im Auto meines Mannes sind die Kinder nur wenn er sie mal abholt, da „riskieren“ wir wahrscheinlich dann einen günstigeren, vorwärtsgerichteten Sitz…
War ich bis gestern noch im Zweifel, ob wir wirklich einen neuen Sitz anschaffen sollten, da wir extra für die Geburt unseres Mädels eine zweite Family Base gekauft haben, auf die der MaxiCosi Pearl passen würde, so hat mich der Beitrag von ARD mehr als überzeugt. Wenn man sich nur die Crash-Tests ansieht, wird einem übel und das Fallbeispiel mit dem querschnittgelähmten Kind liess einen auch leer schlucken.
Liebe Mütter von Kindern unter 1 Jahr, die bald an den Wechsel aus der Babyschale denken, bitte schaut Euch die Links und das Video an und informiert Euch! Ich konnte, ohne es direkt zu wollen, bereits zwei Mütter überzeugen. Je mehr sich einen rückwärtsgerichteten Kindersitz kaufen, desto eher werden die Hersteller reagieren. Die Nachfrage regelt das Angebot!

2 Kommentare zu “Sicherheit im Auto: Reboarder – rückwärtsgerichtete Kindersitze

  1. Hallo, mich würde interessieren, ob Reboarder im Purzelbär (gemeint ist ja sicher der in Rankweil, oder?) tatsächlich erhältlich sind? Wir wohnen hier auch nahe an der Grenze und überlegen, für unseren Nachwuchs Reboarder anzuschaffen ….

    Über eine Auskunft würde ich mich freuen!

    LG

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  2. Ja, sowohl im Purzelbär als auch im XXLutz aber nur ein Modell, der Cybex Sirona. Ist aber sicher ein gutes Modell. Ich habe meinen vor ca. 2 Wochen bestellt und erwarte jeden Tag den Anruf. Werde dann natürlich berichten 🙂

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