Fokus

  • Am Wochenende waren wir im Säntispark weil die Kinder doch so Freude am Baden haben. Ich hatte zwar etwas Bedenken aber dann haben wir eine wirklich schöne Familienzeit miteinander im Wasser genossen und danach unseren Hunger im Migros-Restaurant gestillt 🙂 Nur leider verlor mein lieber Mann seine Brille beim Wasserrutschen mit unserem Sohn und ich „durfte“ nach Hause fahren. Was für meinen Mann natürlich wenig lustig war 😉
    Am Abend stürzte unsere Maus und schlug sich die Nase an einem Spielzeug blutig 😦 
  • Mein Mann hat Urlaub eingegeben! Ist das nicht toll? Wir fahren also Ende Juni noch einmal nach Serfaus, wo wir bereits im letzten Herbst eine Ferienwoche verbracht haben. Für die Kinder ist es einfach toll, das Hotel bietet den besten Rundumservice, den man sich wünschen kann und die Gegend kennen wir mittlerweile auswendig. Hätte ja nicht gedacht, dass es mich ferientechnisch mal mehr als 2x an den selben Ort verschlägt aber mit Kindern ist es so am einfachsten solange sie noch klein sind. Dieses Mal sollte es auch mit der Kinderbetreuung besser passen, so dass mein Mann und ich  hoffentlich tatsächlich ein bisschen Wellness geniessen können 🙂 Ich freue mich sehr!
  • Mein Mann ist zurzeit geschäftlich unterwegs, wir waren/sind also in der Nacht alleine. Gestern wollte ich nur kurz noch die Zeitung durchblättern – grosser Fehler! Die Todesanzeige eines 2-jährigen Mädchens erschreckte mich zutiefst. Als Mutter trifft einen so etwas enorm, weshalb ich meinem Mann längst eine „Nachrichtensperre“ diesbezüglich verhängt habe, sprich er darf mir nicht von Unfällen etc. mit Kindern berichten wenn er was in den Nachrichten liest. Da in der Anzeige nichts stand (tragischer Unfall, kurze, schwere Krankheit o.ä.), machte ich mir 1000 Gedanken und weiss nun trotzdem nicht, was passiert ist. Es macht mir Angst und ich will nicht annähernd wissen, wie sich die Eltern fühlen müssen. Allein der Gedanke, mir würde so etwas passieren, nein, den denke ich nicht zu Ende!
    Die Nacht war entsprechend schlaflos 😦
  • Den Nachmittag haben wir gestern bei Tanja verbracht, die uns ja leider sehr, sehr bald gen Heimat verlässt. Einige Möbel sind schon verkauft worden, entsprechend leer sah es drinnen aus 😦 Wer an ihrem Haus in Meiningen AT interessiert ist, es steht noch zum Verkauf!
  • Mit meinem Sohn habe ich es mal gut, mal schlechter, sprich „wir haben einen Kampf“… so war es gut, heute mit einer Kollegin im Müze zu sprechen, die gerade so ziemlich genau das gleiche mit ihrem Sohn durchmacht wenn nicht noch schlimmer. Das tröstet sehr. Auch bin ich froh, dass meine Leser hier kommentieren, dass sie auch die schlechten Erfahrungen lesen weil die jeder macht und das nun mal das Leben (mit Kindern) auch ausmacht. Im Moment verweigert er sich mal wieder den Mahlzeiten zu Tisch und verlangt dafür nach Süssigkeiten und dergleichen… :/ Hmm… ich dachte ja die Trotzphase ist fast vorbei aber ab und zu zeigt er sich doch serh widerspenstig 😉
    Dafür habe ich am Wochenende mal wieder in Karp’s „Das glücklichste Kleinkind der Welt“ gelesen und werde mal versuchen, die Tipps anzuwenden 🙂 Und ich habe eine weitere Mütze für mich gestrickt. Es wird immer besser! 🙂
  • In der schlaflosen Nacht habe ich viel über meine zukünftigen Möglichkeiten in Sachen Tätigkeit nachgedacht. Ich erträume mir, hier ein kleines Kompetenzzentrum für Stillen, Tragen, etc. einzurichten. Ihr lest ja hier immer wieder, dass ich mich für das Attachement Parenting einsetze, dass ich „the extra mile“ gehen möchte wenn es um die Bindung zum Kind geht. Das ist mein Ding. Mehr denn je weil ich immer wieder sehe/höre/lese, wie „unbekannt“ diese Thematik rund um Tragen, Familienbett, Langzeitstillen, BLW, windelfrei etc. hier ist. Gestern bin ich im Schnee ausschliesslich Müttern begegnet, die ihre Kinderwägen durch den Matsch quälten. Vielen ist gar nicht bewusst, dass man nach den „obligaten“ 6 Monaten nicht streng nach Beikostplan verfahren und abstillen muss. Die meisten quartieren ihr Kind spätestens in diesem Alter aus oder haben es von Anfang an im separaten Bett. Mir ist dazu heute etwas eingefallen:
    Du wünschst Dir ein Kind
    und wartest 9 Monate lang sehnlichst darauf…
    stell Dir vor, dieses Kind wäre ein Schmuckstück, 
    das Dir Dein Liebster schenkt,
    voller Emotionen und wunderschön.
    Du wirst es immer tragen, kaum weglegen wenn es nicht sein muss
    und es hüten wie ein Augapfel,
    es pflegen damit es lange schön bleibt, ja keinen Kratzer abbekommt,
    es immer wieder ansehen.
    Das Kind aber legst du bald ab, zwischen Gitterstäbe, in eine Wippe, in einen Wagen.
    Du magst es nicht immer auf Dir haben, es nicht immer ansehen, 
    schnell wird Dir die Last zu gross. Warum?
    Ist es nicht so?
    Ich möchte mich engagieren, nicht missionieren, möchte Müttern aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt, möchte helfen, unterstützen, beraten. Vlt auch mal eine Krabbelgruppe leiten, einen Stilltreff, vlt im Rahmen der Trageberatung meine Tücher auch mal verleihen – für besondere Anlässe zB. Ich könnte mir ein paar Ziele stecken, z.B.

    • In Liechtenstein ein sog. „Stillbänkli“ errichten. 5 gibt es schon in der CH. Ich muss nur noch rausfinden, an wen ich mich dafür wenden müsste 😉
    • 10 Frauen pro Jahr für’s Tragen begeistern
    • 10 Müttern dabei unterstützen, ihr Kind länger als 6 Monate zu stillen
    • 5 Mütter vom Familienbett überzeugen
    • 3 windelfreie Babys zu gewinnen 

    • Aber das wird nicht heute und nicht morgen sein, zumal ich ja auch zuerst die ein oder andere Ausbildung absolvieren müsste. Mal sehen… auf jeden Fall habe ich an einem Namen rumstudiert aber nix passendes gefunden… so ist das.

     

    So, es ist nun morgen früh, konnte den Beitrag gestern nicht mehr abschliessen weil meine Maus mich verlangte. Sie merkt ab einem gewissen Zeitpunkt, wenn Mama nicht im Bett ist und als ich kam, wollte sie ganz nah bei mir sein und hielt sich an mir fest. Gibt es etwas Schöneres auf der Welt als diese Nähe zu seinem Kind zu geniessen? Mir geht da jedes Mal das Herz auf. Drum wünsche ich jetzt mal allen einen schönen Valentinstag und freue mich, dass mein von allen sehnnlich vermisster Mann wieder zurück kehrt.
    Ich fühle mich nach wie vor trotz aller Streitereien, Zornattacken und Quengeleien nach wie vor sehr wohl als Mama und jetzt da die Maus läuft, wird vieles einfacher und es kommt erst richtig das Gefühl von Familie auf weil sie nun kein ganz so hilfloses Baby mehr ist und unseren Alltag um eine spannende Person bereichert. Ja, wir sind reicher geworden und ich geniesse das sehr.

    4 Kommentare zu “Fokus

    1. Hoi Tamara, find deine Eintellung das Parenting vorzuleben und weitergeben zu wollen echt toll.
      Finde es aber nicht Nachteilig für die Entwicklung eines Kindes wenn ohne Parenting aufwächst.Unseres Kleine ist nun 3,5 Monate alt und…

      -sie wird seit einem Monat nicht mehr gestillt

      -sie schläft seit Anfang an in eigenem Zimmer

      -wird nicht im Tragetuch rumgetragen

      -wird im Wagen durch den Schnee gekahrt…

      Warum ? Stillen,haben wir versucht aber wegen zu wenig Milchmenge und mehr Geschrei als sonst was haben wir dann zum Schoppen gewechselt und ist nun viel entspannter. Das sie von Anfang an im eingen Zimmer schlafen „muss“ ist ganz einfach auf Platzmangel zurückzuführen, die Kleine schläft abr seit Anfang an durch, wäre es andres gwesen hättten wir evt. nach eienr anderen Lösung suchen müssen. Warum ich den Wgen duche den Schnee udn Matcsh karre, ganz einfach da ich oft lange unterwegs bin oft auch mit Bus, brauche ich eine „Vorrat“ an Windeln und Schoppen diese kann ich gut im Wagen verstauen,mit dem Trgetuch müsste ich noch eien Tasche mitschleppen.Acuh gehe ich schon wieder 50% Abreiten…es gäbe noch einige Sachen die wir anders handhaben.Finde aber keineswegs dass es unserem Kind in eine Form an Liebe, Geborgenheit fehlt…sie ist sehr zufieden , lacht viel und weint sehr wenig.Dies zeigt mir auf das es für die Kleine passt.Aber finde dein Art der Erziehnung toll auch „Hut „ab für denine Nerven es durchzuziehen, hätte diese nicht.
      Aber finde einfach sollte jeder so machen wie es ihm passt und auch am „ringsten“ geht ! Aber keinenfalls sollte dass Kind darunter leiden !!! Viel Erfolg für dein Projekt !
      lg, Angelika

      Gefällt mir

    2. Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, liebe Angelika! Ich bin v.a. zum AP gekommen weil meine Kinder die Nähe gebraucht und gefordert haben. Ich konnte sie keine 10min ablegen, sie weinten… Ich sehe aber, dass es Babies wie Deines gibt, die auch so sehr zufrieden sind und das ist doch gut so. Das AP hat 7 Pfeiler, Stillen und Tragen sind so die grossen 2 aber es gibt noch andere und es ist ganz OK, wenn man nicht alle diese Dinge erfüllt.
      Zum Platzmangel kann ich nur sagen, dass wir den auch haben 😉 Wir haben kein separates Zimmer übrig darum passt es prima, dass sie noch bei uns schläft. Und wegen dem Grossen, der nicht gerne läuft haben wir auch oft noch einen Wagen dabei, der dient dann auch den Einkäufen, Taschen sind also auch bei mir nicht nötig 😉 Ich habe auch mit einem Kind manchmal den KiWa dabei gehabt, ihn aber nur für die Einkäufe benutzt 😉
      Nerven brauche ich dafür aber keine oder wieso meinst du?
      Ich danke Dir auf jeden Fall, dass Du es toll findest, das ist nicht selbstverständlich heutzutage 🙂
      Auch Dir eine tolle Zeit mit Deinem Schatz! 🙂 LG

      Gefällt mir

    3. Hoi Tamara,

      ich stelle mir einfach vor dass wenn es auf die Dauer auch nervenzerrend sein kann wenn das Kind ständig in der Nähe ist, weint schreit…???Also ich könnte dies nicht, da ich „meine „Freiheit brauche !
      Aber wie gesagt finde deine Einstellung nicht übertrieben oder so, eifnach nichts für mich ! Aber jeder sollte seine Kindner so gross werden lassen wie es für eine stimmt! Solange die Kinder nicht vernachlässigt werden ! Viel erfolg mit dienem Projekt !

      Gefällt mir

    4. Ach so meinst Du das… Ja es ist nervenzehrend wenn es immer weint aber das ist zum Glück nur eine Phase bzw. da war eben das Tragetuch die Rettung. Im Tuch waren meine Kinder sofort zufrieden und ich konnte meinen Tätigkeiten nachgehen, hatte die Hände frei für Haushalt, Einkauf etc. und später dann fürs Geschwisterkind. Egal, warum auch immer meine Kinder geweint haben, ab ins Tuch und sie waren ruhig und schliefen dort auch meistens ein. Was will man machen? Es gibt ja auch 24h-Babies bzw. Babies mit starken Bedürfnissen, die dann sogar im Tuch nicht aufhören zu weinen. Ich denke, da ist es wichtig, dass man ihnen den nötigen Körperkontakt gibt auch wenn sie weinen. Mehr kann man als Mutter dann wirklich nicht mehr tun. Ein weinendes Kind einfach liegen lassen fände ich schrecklich. Aber das hast Du sicher auch nicht gemeint 😉 Dann ist es gut wenn man sich mal mit Mann, Oma etc. abwechseln kann damit man etwas Freiheit gewinnt, wie Du sagst. Im Nachhinein ging die erst Zeit so schnell vorbei. Mit 8/9 Monaten habe ich meine Kinder jeweils an Fremdbetreuung gewohnt und hatte von da an bald auch wieder meine Freiheit(en).

      Gefällt mir

    Kommentar verfassen

    Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

    WordPress.com-Logo

    Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

    Twitter-Bild

    Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

    Facebook-Foto

    Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

    Google+ Foto

    Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

    Verbinde mit %s