Die Sache mit dem Auto

Es ist das zweite Mal innert kürzester Zeit, dass ich mit dem Auto eine Panne hatte… Einige mögen sich noch an den Reifen erinnern, der kaputt ging auf dem Weg zur Kita und gestern war es die Batterie, die zum Glück zuhause leer wurde. Eine Autopanne mit 2 kleinen Kindern ist fast so schlimm wie im Lift stecken zu bleiben mit eben diesen, was mir Gott zum Dank, noch nie passiert ist!
Dennoch: Ich hasse es, so abhängig vom Auto zu sein. Hier auf dem Lande machen die meisten, die es vermögen und auch wollen, mit 18 den Führerschein. Es ist einfach mühsam, sich hier auf den ÖV verlassen zu müssen. Lange Strecken dauern mit dem Bus etwa doppelt so lang wie mit dem Auto und der Takt ist fürchterlich. Hat man alle 30 Minuten einen Bus, wenn man ausserhalb der Stosszeiten unterwegs ist, kann man froh sein. Die Bushaltestelle ist auch nicht grad direkt vor dem Haus. Mit zwei kleinen Kindern, bei denen immer mal was länger dauert, verpasse ich so oft den Bus. An der Haltestelle lange warten ist nicht.. Termine erreichen sowieso mal nicht. Und weiter als ins nächste Dorf zu fahren geht zeitmässig schon gar nicht. Dabei habe ich als Mutter ja noch mehr Zeit als andere. Aber trotzdem: Nein! Ich will ja nicht den ganzen Tag unterwegs sein, nein, mittags sollen wir zuhause essen und die Kinder schlafen. Also: ÖV=schwierig… ich hoffe, das bessert, sobald wir in Sevelen leben werden. Dasselbe gilt für das Velo. Einmal ebenaus ins nächste Dorf oder zum SpielPi liegt gut drin, alles was darüber hinaus geht, würde eine zu lange Fahrt mit sich bringen, denn ohne Kondition und mit schwerem Anhänger (Kinder und Kram), ist man nicht gerade flott unterwegs.
Also so laut, hektisch und überfüllt es in einer Stadt sein mag, manchmal wünschte ich mir, schön irgendwo in der Agglo zu leben mit netter S-Bahn-Verbindung. Man kommt mit KiWa und mit Tragen überall bestens hin und ist einfach flexibler, wie ich finde. Das Ganze Be- und Entladen des Autos fällt weg und in der Stadt ist auch immer was los und immer was erreichbar eben auch ohne Auto… Naja, das so die Nachteile am Landleben… auf jeden Fall wäre es für mich der Horror, meinen Führerschein zu verlieren. Ich bin aber gespannt ob es in Sevelen (sogar mit Bahnhof in der Nähe) einfacher wird, auch mal auf’s Auto zu verzichten. Nach Feldkirch fahre ich von hier aus übrigens fast immer mit dem Bus und finde das sehr stressfrei, auch muss kein Parkplatz bezahlt werden… Meist binde ich die Kleine um und nehme den Geschwisterwagen um den ganzen Kram u/o Einkäufe zu verstauen. Noch will der Grosse leider praktisch nie laufen, was sehr schade ist, denn dann könnte ich auch gut auf den Wagen verzichten…

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