Im Morgengrauen – kleines Protokoll

Zeitangaben sind ungefähr, da keine Uhr in der Nähe… (aus gutem Grund 😉

05.40 – Maus weckt mich zum kurzen Stillen. Als sie wieder eingeschlafen ist, schäle ich mich aus dem Bett um mal aufs Klo zu gehen und treffe auf meinen Mann, der sich gerade anzieht. In 10 Minuten wird er losfahren da er einen geschäftlichen Termin in der Innerschweiz hat (mit Übernachten)…
05.55 – ich liege ziemlich wach im Bett, meine Hirnmaschinerie läuft an und ich ärgere mich darüber, dass ich schon so wach bin. Erwäge kurz, jetzt schon aufzustehen, bin aber zu faul.
05.58 – ich döse weg
06.00 – Grosser steht in der Tür: „Ich will meine Milch! Und dann will ich ins Papa-Bett!“ Er klettert auf die leere Papa-Seite und ich erwäge kurz, weiter zu dösen. Gott sei Dank schläft Maus weiter. Grosser nicht. Er verlangt seine Milch also stehe ich auf und gehe in die Küche.
06.08 – Grosser trinkt in einem Zug alles leer. Wir schlafen weiter. Alle.
06.20 – Grosser fällt aus dem Bett. „Uääääh“. Maus wird wach. Beide Kinder sind innerhalb weniger Sekunden quietschfidel, bespassen sich und kuscheln. Mama ist leicht genervt und kostet die Horizontale noch ein wenig aus…
06.40 – Grosser will nochmals Milch.
06.50 – Wir sind dann also mal auf…

Und das ist der Grund, weshalb ich am Morgen nicht zeitig vor den Kindern aus den Federn komme um Dinge zu tun wie:

  • Hochkreative Brotdosen aka obento herzurichten, die ich dann fotografiere und auf Facebook u/o Twitter stelle
  • Frühsport, Yoga oder dergleichen auszuüben und danach in Ruhe zu duschen und schminken und mich auch noch in Schale zu schmeissen oder so
  • einen Kuchen, Brot oder dergleichen zu backen, Mittag- u/o Abendessen vorzubereiten/-kochen
  • meinen Blog upzudaten und andere zu lesen sowie rumzutwittern
  • Wäsche zu waschen und zu bügeln etc.

Das heute ist zwar ein extraordinäres Beispiel, denn normalerweise ist es nicht ganz so schlimm denn es fällt selten ein Kind aus dem Bett aber es ist schon so, dass die Kinder ab ca. 5, 6 Uhr einen leichten Schlaf haben und abwechslungsweise (schlimmer aber gemeinsam) erwachen und ihr Bedürfnis nach Milch (aus der Brust/Flasche) äussern. Letzteres dauert länger und ist mit einem Gang in die Küche verbunden also ärgerlich aber zum Glück etwas, das nur phasenweise auftaucht denn es gibt auch Zeiten, in denen Grosser bis 8 Uhr ohne Milch durchschläft…

Ein Kommentar zu “Im Morgengrauen – kleines Protokoll

  1. Oh ja, das kommt mir sehr bekannt vor. Bei uns ist das neuerdings auch so. Lennart wird zwischen fünf und sechs unruhig und will stillen, derweil ist auch Jonathan schon in der Halbschlafphase und ist entweder schon bei uns im Bett und mit wach oder kommt gerade dann, wenn Lenni nochmal ruhig wird und macht uns alle wach. Das ärgert mich jeden Morgen aufs Neue, es hilft aber alles nix. Wird sind wenigstens rechtzeitig wach, was alle Schulkinder freut. Denn so sehen sie nicht nur den Papa sondern immer auch die Mama, die allerdings der Morgenmuffel schlechthin ist und das eigentlich noch gar nicht braucht.

    Liebe Grüße
    Andrea

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