Blog goes Facebook – wie, wo, was, warum?

Liebe Leser, es hat fast 5 Jahre gedauert bis ich den Schritt getätigt habe, ich weiss eigentlich auch nicht, weshalb es so lange dauerte. Vermutlich sah ich keinen zusätzlichen Nutzen darin oder hatte keine Lust, fünfgleisig zu fahren oder hielt mich für zu unbekannt und und und… dabei haben die meisten Blogger auch eine Facebook-Seite, ja darum geht es. Ich habe eine für mein Nestwärme-Projekt und auch eine für meine kleine Agentur, mit der ich minimal Geld verdiene, aber meinen Blog sah ich bisher irgendwie als Privatsache, so wie auch meinen Twitter- oder Instagram-Account und dort werde ich vorläufig sicher keinen Blog-Account eröffnen, sonst wird mir das zuviel… ausserdem könnt Ihr mir problemlos hier wie dort folgen.
Nun bekam ich aber im Rahmen meiner unterschwelligen Bemühungen, auch die Schweizer (Eltern-)Blogger-Szene etwas mehr zu pushen, eine Kooperationsanfrage, die das Thema Facebook-Seite erwähnte. Und da die Kooperation supertoll ist, habe ich, zack, eine gemacht gestern. So.
Möchte mich noch kurz zu der Sache „pushen“ äussern. Bei unseren deutschen Nachbarn haben Unternehmen längst erkannt, welchen Einfluss Eltern-Blogger haben. Sie sind in der Regel sehr ehrlich, probieren gerne die unterschiedlichsten Produkte aus (wir wollen ja alle nur das Beste für unsere Kinder) und sprechen darüber. Und der Markt rund ums Familienleben ist gross und vielseitig. Und es lohnt sich auch, gewisse Produkte erstmal testen zu lassen… von, eben, testwilligen Familien. Und so kommt es, dass die bekanntesten Blogs auch tatsächlich Geld verdienen, wenn auch zu einem Teil nur durch Produkte, die Ihnen zum Testen/Vorstellen zur Verfügung gestellt werden. Das finde ich gut, denn erstens steckt hinter diesen Blogs sehr viel Arbeit (und Liebe) und zweitens, bin ich sicherlich nicht die einzige, die oft Sachen kauft, die sie vorher auf einem Blog entdeckt hat. Gerade wir Eltern haben ja manchmal keine Lust auf Einheitsbrei aus Laden 08/15 sondern sehnen uns nach Besonderem oder v.a. auch Qualität, die jemand, dem wir vertrauen, vorher für uns festgestellt hat. Ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine… dass es in meinem Haushalt also farbenfrohes Melamingeschirr für die Kinder gibt (und nicht nur das unifarbene aus dem Möbelgeschäft blau-gelb) oder besonders schöne aber auch hochwertige Kleidung (und nicht nur diejenige aus den 2-Buchstäben-Läden, die meist nicht mehr als ein Kind überstehen), liegt daran, dass ich gerne andere Blogs lese und mich auf die Suche nach den Produkten machen, die mich überzeugt haben. Und manches wird dann tatsächlich Trend. Ich war eine der ersten, die z.B. die Aufbewahrungsboxen etc. von 3Sprouts für sich entdeckte, bevor ich sie dann plötzlich auch in den Wohnungen von Freunden oder an jedem 2. Kinderwagen von Fremden sah. In der Schweiz dauert eben alles ein wenig länger aber setzt sich etwas durch, landet es auch hier irgendwann in den Läden, meist ärgert es mich dann, das ich keine Geduld hatte, zu warten und es mir mühsam im Ausland beschafft hatte.
Wie auch immer: ich setze mich dafür ein, dass auch das Stiefkind, die Schweizer Elternbloggerszene, als einflussreich angesehen wird und zwar über den wohl bekanntesten Blog der lieben Rita (Die Angelones) hinaus.
Was ich aber nicht möchte, und darin unterscheiden sich eben die sehr beliebten Blogs von 08/15-Blogs, ist, nur noch Beiträge über Produkttests, Verlosungen etc. zu schreiben. Die Leser mögen das, ja, aber gekommen sind sie wegen der anderen Texte, der persönlichen, dem alltäglichen Familienwahnsinn 😉 Das soll auch so bleiben. Es soll ausgewogen sein. Und natürlich sollte sich ein Blogger nicht zu schade sein, auch mal „nein“ zu sagen und Produkte/Firmen abzulehnen, zu denen er nicht stehen kann und v.a. sich nicht sagen lassen, was er zu schreiben hat. Und so wird es auch hier sein: alles, worüber ich schreibe, ist meine persönliche, unbeeinflusste Meinung und gesponserte Beiträge im Sinne von Verlosungen etc., werden als solche gekennzeichnet.
Und einer von vielen Vorteilen der Facebook-Seite: mehr Interaktion und Kommunikation – Ich freue mich darauf! 🙂

Ein Kommentar zu “Blog goes Facebook – wie, wo, was, warum?

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