Und plötzlich wieder… Alltag. Morgen dann.

Unglaublich wie schnell 5 Ferienwochen retrospektiv vorbei sein können. Morgen wird wieder der Wecker gestellt, Grosser beginnt sein Schuljahr als „Grosser Bär“ (2. Kindergartenjahr). Irgendwo freut man sich auf den Alltag weil er einen hält mit seiner Struktur. Man weiss genau, wo wann, was… nur wenig freie Zeit bleibt über… und man hat mehr Luft weil die Kinder mehr aus dem Haus sind. Aber es stimmt mich auch wehmütig. Der Ferienmodus ist schon angenehm. Einfach sein, in den Tag leben, von einer auf die andere Sekunde entscheiden, jetzt dies oder jenes zu tun. Ins Freibad gehen, Eis essen. Spontan Freunde treffen. Auch mal einen Tagesausflug machen. Keine Verpflichtungen… Die Hitze, sie war immens heuer im Vergleich zum verregneten letzten Sommer. Ein wahrer Hitzesommer mal wieder. Lange aufbleiben, spät aufstehen. Alle Fenster aufreissen und die frische Luft einatmen. Im Nachthemd auf die Terrasse stehen. Wenig später müssen die Luken wieder dicht gemacht haben damit das Haus einigermassen kühl bleibt. Die Nächte viel zu warm um zu schlafen… ich glaube, wenn ich im Süden leben würde, sähe mein Rhythmus anders aus: schlafen wenn es am heissesten ist, wach sein in der Nacht. Auch heute war ich viel zu früh wach weil es einfach zu warm wurde im Schlafzimmer. *gähn*
Gestern waren wir wieder am Rhein. Es ist und bleibt einer meiner liebsten Orte hier. Auf einer Kiesbank zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat. Im Sand liegen, mit den Kindern rumtollen, ins eiskalte Rheinwasser steigen, was für eine Wohltat. Bis zu den Knien. Die Strömung spüren. Schlamm unter den Füssen. Die Kinder haben sich eingesalbt von Kopf bis Fuss. Immer wieder. Und sind dann wieder ins seichte Wasser getaucht um sauber zu werden. Magisch! So down-to-earth, so verbunden nur mit den Elementen. Erde, Wasser, Luft… mehr brauchen wir nicht. Es ist als würde hier die Zeit still stehen. Und Ihr wisst, wie gern ich die anhalten würde. Stundenlang könnte ich im Sand sitzen und zusehen, geschehen lassen. Atmen. Oder daliegen und in die Wolken schauen. Nur wir sind hier, ganz allein. Kein Lärm, nur das Rauschen von Fluss und Wind. Ich liebe es, hier zu sein. Irgendwann kam die Kleine und wollte eine Weile kuscheln, sie war müde und so sassen wir eine Weile da. Diese Nähe ist so wunderbar. Dann stillte sie kurz, es kamen Wolken, es tröpfelte einen Moment lang und dann kam wieder die Sonne, die Wolke waren weg. Irgendwann abends brachen wir wieder auf. Ich packte sie ins Tuch und klettert die Böschung hoch. Lief heim, die Sonne im Rücken, immer noch warm. Ein lauschiger Abend. Zuhause alle unter die Dusche/in die Wanne, grillieren, Kinder ins Bett bringen, noch ein wenig draussen sitzen bis es dunkel wird… zu schnell sind sie wieder vorbei, die Sommertage. Mehr als Jahreshalbzeit ist vorbei. Weihnachten schon wieder näher als vorbei. Seufz… möge die Wärme uns wieder bis November erhalten bleiben. In einem Monat sind ja auch schon wieder (Herbst)ferien. 3 Wochen. Keine Pläne.
Heute fahren wir vielleicht noch in die Berge, ich will laufen, mich bewegen, die Maus auf den Rücken packen… hoffentlich wird das was. Und dann muss ich wieder umstellen. Zurück in den Alltagsmodus. Ich bin zuversichtlich, dass mein Grosser den Start bestens packt. Es wird neue Kinder geben, viele sind nun in der Schule, die Gruppe ist ein wenig geschrumpft. Ist gut so. Und sein Freund, unser Nachbarssohn, wird nun täglich mit ihm gehen. Kommt gut. Die Nachmittage, die neu dazukommen (Mo und Do) wird er auch packen, je 1,5h zusätzlich zu den Vormittagen. Aber es ist eine Umstellung. Doch da die grossen Bären nur zu fünft sind, sehe ich da keine Probleme. Mit nur 5 Kindergartenkinder lässt es sich sicher wunderbar „arbeiten“…
Habt’s gut heute! Und denkt morgen an uns wenn wir wieder starten…

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