Buchrezension: Kinder, an den Herd!

Kinder an den HerdBereits der Vorgänger „Kinder, kocht!“ hat mich restlos überzeugt. Dass der AT Verlag mit demselben Team (Claudia Seifert, Gesa Sander, Julia Hoersch und Nelly Mager) bereits den Nachfolger herausbringt, ist natürlich umso erfreulicher. Noch mehr tolle Rezepte, dazu spannende Experimente und viele kleine Tipps und Tricks machen auch dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter in einer Küche, in der auch Kinder Hand anlegen dürfen. So wie bei uns. Besonders die Kleine, die natürlich oft dabei ist, wenn es mittags ans Kochen geht, weiss, wie man Obst und Gemüse klein schneidet, Gurken schält, ein Ei aufklopft und ist immer dabei, wenn es darum geht, die Zutaten in die Pfanne/Küchenmaschine etc. zu füllen. Selbstverständlich geht es nie mit einer mehr oder weniger grossen Sauerei und Gekleckere und ab und an ist auch mal ein Pflaster von Nöten aber im Grossen und Ganzen sind wir ein gutes Team und sie hilft nach wie vor mit Freude mit.

Auch wenn das vorliegende Buch eigentlich grössere Kinder anspricht, die schon selber kochen (lernen) können, vielleicht mit ein wenig Hilfe, so sind die Rezepte und Experimente auch gemeinsam mit den Eltern für jüngere Kinder prima umsetzbar.

Und das haben wir schon ausprobiert:

  • Gemüse-Chips (allerdings nur mit Kartoffeln – sehr lecker!)
  • Becherkuchen (auch der hat super geschmeckt 😉
  • Sandwich-Sushi (fein, aber irgendwie etwas schwierig zu bewerkstelligen, vlt weil ich den Toast getoastet hab‘ oder weil die Scheiben zu klein waren *g*)

„Kinder, an den Herd!“ bietet eine abwechslungsreiche Sammlung an klassischen, kreativen und neu interpretierten Rezepten, unterteilt in verschiedene Kategorien wie z.B. „Neues aus der Brotdose“ für tolle Znüni-Specials, „Frühstücksmuffel“, um mal was Neues auszuprobieren als immer nur Müsli aus der Packung, praktische „Ruckzuckgerichte für die ganze Familie“ und der nicht minder effizienten „Spontanküche aus dem Vorratsschrank“. Das kann man wirklich brauchen, da greift man immer mal wieder gerne zu diesem Buch. Für grössere Kinder sind die Rezepte und Experimente wie z.B. „Schüttelbutter“ oder Tipps für das Zwiebelschneiden sicherlich auch interessant und dank gut beschriebener und bebildeter Anleitung auch gut durchführbar. Fähnchen kennzeichnen den Schwierigkeitsgrad und wo erforderlich (z.B. wenn etwas sehr heiss werden kann), wird explizit darauf hingewiesen, einen Erwachsenen um Hilfe zu bitten. Sehr empfehlenswert also für alle, die gerne (mit ihren Kindern) kochen oder sich von diesen bekochen lassen wollen 😉 Viel Spass!

Kocht oder backt Ihr auch regelmässig mit Euren Kindern? Was dürfen Sie denn so machen dabei? 🙂 Helfen Sie Euch gerne? 
Und hier noch Beweisfotos unserer nachgekochten Rezepte (den Kuchen seht Ihr nur während der Entstehung, der war zu schnell weg 😉 :
Becherkuchen-Rezept Kuchen backen Pommes Chips Sandwich-Sushi

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