Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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5 Monate Mäuschen

Schwuppdiwupps, schon 5 Monate alt bin ich! Hat sich seit dem Letzten Update irgendwas getan? Nöööö… alles ruhig bei mir. Bis auf die Nächte. Da wache ich gegen Morgen oft ein paar Mal auf und neste herum. Aber Mama kennt das ja und kommt notfalls auch mit weniger Schlaf aus (Mama findet zwar, dass dem nicht so ist… *g*).

Ich stille noch frisch und fröhlich und das passt mir wunderbar. Für Beikost ist es noch zu früh. Es interessiert mich weder sonderlich, noch brauche ich es schon. Mal sehen, wann es so weit sein wird. Mama ist ganz froh, dass sie mich einfach nur stillen muss, das ist von allem der geringste Aufwand und Mama halt ’ne faule Socke.

Mit dem „windelfrei“ klappt’s grad auch nicht mehr so. Ich hab‘ nicht immer Lust darauf und wenn, dann versteht mich Mama des öfteren falsch. Zudem klappt das Pieseln so gut wenn ich halb aufrecht bin, also im Newborn-Aufsatz vom Tripp Trapp, in der Wippe oder im Autositz. Da legt Mama drum immer eine Windel drunter.
Nachts klappt’s am besten, da weiss Mama, dass ich die erste Phase gut durchkomme und nach dem Stillen wieder einschlafe, und in der zweiten Phase drückt die Blase, da hebt sie mich dann rasch auf’s Töpfchen zum Pullern, dann nochmal stillen und weiterschlafen. So darf ich nachts ohne Windel schlafen.

In Sachen Bewegung hat sich bei mir nicht viel getan – ich stagniere sozusagen. Dafür habe ich so vor 2-3 Wochen damit begonnen, ein wenig gezielter zu greifen. Gemerkt hat Mama das, als ich ihr beim Hamburger-Essen im Ravensburger Spieleland fast den Burger aus der Hand riss. Meine grossen Geschwister fanden das urkomisch 😀

Ansonsten bin ich fit und munter. Einen Rhythmus nach der Uhr habe ich nicht. Tagsüber schlafe ich selten mehr als 30 Minuten und wenn, dann genau dann, wenn Mama eigentlich los wollte/muss, hehe… für Mama ist das etwas doof, ich weiss, v.a. weil ich kaum gestillt und abgelegt, schon wieder motze weil ich müde bin oder mir langweilig ist… so ist Mama gefühlt ständig mit mir beschäftigt, aber das kennt sie von den Grossen ja nicht anders und weiss, dass es irgendwann auch wieder anders ist 😉

Eigentlich bin ich ja ein Sonnenschein und überrasche sie meist in Situationen, in denen sie denkt, dass es gar nicht klappen wird, damit, dass ich das zufriedenste Baby bin – so wie z.B. bei ihrem ersten Friseurtermin, auf dem Geburtstag meines Göttis usw.

So, folgt ihr mir weiter? Mitten im Sommer werde ich 6 Monate alt und vielleicht wollt Ihr ja wissen, was sich bis dahin alles tut…? 🙂

Mit SodaStream erfrischt durch den Sommer

SodaStream gibt es schon seit sehr vielen Jahren. Ich glaube, mich sogar daran zu erinnern, wann ich zum ersten Mal einen gesehen habe – im Haushalt einer Freundin, damals, als wir uns zum Lernen trafen während der Gymi-Zeit. Bei uns gab es dieses tolle Sprudelgerät nicht. Umso grösser war die Freude, nun endlich selber eines im Haushalt begrüssen zu dürfen, inkl. Bio-Sirup, denn es ist Sommer, der Durst gross, der Grosse liebt Sprudelwasser und sowohl Besuchskinder als auch die Maus mögen gerne Sirup.

Als das Gerät bei uns ankam, waren der Mann und ich wirklich positiv überrascht. Es war ruck-zuck aufgebaut und das „Sprudeln“ ist kinderleicht. Eine der Glasflaschen mit Wasser füllen, in den Behälter stellen, gut verschliessen und dann 2-3x auf den Knopf drücken. Es wird ein wenig laut, aber nur ein wenig, wenn die Kohlensäure ins Wasser kommt. Rausnehmen und trinkfertig – so einfach geht das!
Das Gerät ist hoch, aber schlank und damit platzsparend in der Küche. Das schlichte Design überzeugt und die Glasflaschen sind viel wertiger als die früheren Kunststoff-Flaschen.

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Mit den mitgelieferten Bio-Sirups in den vier tollen Geschmacksrichtungen Holunderblüte, Cassis, Limette und Rhabarber, lassen sich leckere und erfrischende Getränke zaubern. Bei uns werden Sirups zwar nur zum Essen getrunken und das auch nicht regelmässig, aber das Sprudelwasser lässt sich im Sommer auch ganz toll mit der Zugabe von Gurken- oder Kiwischeiben, Beeren, Ingwer, Kräutern wie Zitronenmelisse oder Pfefferminz verfeinern. „Infused Water“ nennt sich das. Zusätzlich zur erhöhten Flüssigkeitszufuhr, die im Sommer natürlich besonders wichtig ist, profitiert der Körper dabei auch von den wertvollen Inhaltsstoffen der Zutaten.

Das Sprudelwasser lässt sich natürlich auch für andere, leckere Sommerdrinks verwenden, z.B. einen Aperol Spritz. Einen alkoholfreien Drink habe ich für mich wie folgt zubereitet:

1 Fläschchen Sanbitter
1 Spritzer SodaStream Bio-Sirup Rhabarber
1 guten Schuss Sprudelwasser
Dazu geschnittene Erdbeeren & Eiswürfel nach Bedarf

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Und nun viel Spass beim „Streamen“! 🙂

Vorteile von SodaStream

  • Kein Schleppen & Einkaufen von Mineralwasser oder Fruchtschorle
  • Getränke aus dem qualitativ hochwertigen und stets verfügbaren Hahnenwasser zaubern
  • Kein Entsorgen von Flaschen; weniger Abfall
  • Die Glasflaschen können im Geschirrspüler gewaschen werden
  • Sprudelstärke ist variabel, je nach Geschmack, von leicht bis stark sprudelnd
  • günstig: mit einem Zylinder bis zu 60 Liter Wasser sprudeln
  • gesund: dadurch, dass frisches Sprudelwasser ständig verfügbar ist, trinkt man mehr

Wir bedanken uns herzlich bei SodaStream für die tolle Testmöglichkeit!

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Dr. Plaza Kindercreme für trockene Haut

Wir durften vor kurzem die Dr. Plaza Kindercreme testen. Was ist das Besondere an dieser Creme? Sie wird ohne Konservierungsstoffe in der Schweiz hergestellt und wurde von einem Dermatologen entwickelt. Der Inhaltsstoff, der hier hervorzuheben ist, ist Avocado-Öl. Dieses Öl ist hypoallergen, wirkt entzündungsvorbeugend und spendet Feuchtigkeit. Mit diesen Attributen eignet es sich besonders bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, ist aber dank der optimalen Unterstützung der natürlichen Hautschutzfunktion von Kindern auch eine ideale, tägliche Pflege.

Die Creme eignet sich besonders bei sensibler Haut, wurde dermatologisch getestet und ist auch frei von Parabenen. Besonders bei trockener und rauher Haut wirkt sie wohltuend.

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Meine Kinder haben relativ wenig Probleme mit ihrer Haut, dennoch haben wir die Creme ausprobiert. Die Kinder fanden sie angenehm und ich habe sie selber bei mir angewendet, da meine Haut am Ellbogen stark beansprucht ist. Dies besserte sich tatsächlich nach ein paar  Tagen, so dass ich die Creme nun auch für mich regelmässig nutze. Sie duftet angenehm, klebt nicht und zieht rasch ein. Es empfiehlt sich auch, die Creme 1-2x oder bei besonders trockenen Stellen mehrfach täglich anzuwenden. Die 200ml-Tube sollte dennoch eine Weile reichen.

Dr. med. Tobias Plaza ist der Namensgeber und „Erfinder“ der Creme. Der Facharzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologe und zertifizierter Neurodermitis-Trainer AGNES, arbeitet seit dem 1. April 2007 als selbständiger Arzt in Uster. Im Juni 2011 gründete er mit seiner Frau das „Haut. Venen. Allergie Zentrum Brunnehof“ in Uster, wo er bis heute als Zentrumsleiter in der Hautarzt-, Laser- und Venenpraxis tätig ist.

Dr. Plaza ist selbst Vater von drei Kindern und rief die Dr. Plaza Dermatokosmetik, die übrigens auch die „Lotio S“, für Erwachsene, im Sortiment hat, ins Leben weil er in seiner täglichen Arbeit in der Praxis sowie aufgrund seiner Erfahrungen mit seinen Kindern eine passende Creme für sensible Haut vermisste: „Anders als Erwachsene empfinden Kinder feuchtigkeitsspeichernde Zusätze oft als unangenehm oder brennend, so dass diese als Inhaltsstoffe für eine gute Kindercreme eher ungeeignet sind“, so Dr. Plaza.

„Aus diesem Grund habe ich mich intensiver mit der Rezeptur von Hautcremes auseinandergesetzt und eine altbewährte Formel aufgrund meiner jahrelangen Erfahrungen in der dermatologischen Praxis weiterentwickelt und auf die heutigen Bedürfnisse angepasst.“

Auf der Website von Dr. Plaza kann die Creme bestellt werden. Dort findet man neben weiteren Informationen auch die Auflistung der Inhaltsstoffe und kann Dr. Plaza im Bedarfsfall kontaktieren.

Falls Ihr ebenfalls Kinder mit empfindlicher Haut habt und die Creme bestellt oder sogar schon kennt, freue ich mich über Eure Erfahrungen.

Vielen Dank an Dr. Plaza für die angenehme Zusammenarbeit.

Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Weleda – Duschspass für Kids (mit Verlosung)

Seit das Mäuschen geboren ist, haben wir ein Brett auf unserer Badewanne. Darauf steht die Baby-Wanne. Und weil das Brett recht schwer ist, haben wir die Grossen zwangsläufig daran gewöhnt, unter die Dusche zu gehen. Nun ja, sonderlich gerne duschen sie nicht, sie fragen noch heute, ob sie nicht lieber baden dürfen. Aber jetzt, wo es wieder wärmer wird, man öfter mal im Freibad oder sonst wie draussen ist, schwitzt und schmutzig wird, ist Duschen einfach die schnellere und entspanntere Lösung. Meist werden die Abende ja so oder so recht spät.
Da kommen die neuen Kids 2in1 Shower & Shampoos von Weleda gerade richtig. Sie sind in drei verschiedenen, bunten Versionen erhältlich: Limette, Vanille und Orange. Auf jeder Tube ist zudem ein Tiermotiv abgebildet. Bio-Sesamöl sorgt für das Feuchtigkeits-Gleichgewicht der sensiblen Kinderhaut, pflanzliche Tenside reinigen sanft und sind mild zu den Augen.

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Die Tuben liegen gut in der Hand, halten lange und nehmen dennoch wenig Platz ein, wenn man sie z.B. mit in die Badi oder in den Urlaub nimmt.
Die Kinder waren auf jeden Fall begeistert, dürfen sie doch jetzt jeweils ihren Favoriten wählen. Die Duschcremes duften auf jeden Fall alle sehr gut und sorgen für Erfrischung. Gewohnte Weleda-Qualität, jetzt also auch für Kinder 🙂

Gewinnspiel/Teilnahmebedingungen

Damit auch Ihr in den Genuss dieser neuen Produkte für Eure Kinder kommt, verlosen wir heute 2 Sets der Kids-Duschen unter Euch! Wenn Ihr mitmachen wollt, dann…
1. kommentiert bitte hier im Blog, wie Ihr Eure Kinder jeweils zum Duschen motiviert
2. liket bitte den entsprechenden Beitrag auf Facebook u/o Instagram und für Extralose markiert Eure Freunde. Teilen ist auch sehr willkommen und natürlich bitten wir um ein Like/Folgen von „Weleda“ und „Mama mal 3“.

Die Gewinner werden in etwa einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

Vielen Dank an Weleda für die tolle Zusammenarbeit!
Fotos: Weleda/privat

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YIV – das nachhaltige (Kinder)geschirr

Auf Instagram bin ich zum ersten mal über „YIV – Your Ideal Vintage“ gestolpert und verliebte mich gleich in das schön designte Geschirr.

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Gerade jetzt ruft es richtiggehend nach täglicher Verwendung. Wir nutzen die Schälchen für Beeren, Obst, Gemüse, alles mögliche, was der Sommer an leckeren Köstlichkeiten so hergibt. Und alles macht sich wunderbar in unserem erdbeerroten (andere Farben sind ebenfalls erhältlich) Geschirr von YIV – designt in der Schweiz, hergestellt in Österreich. Ein Produkt von hier und nebenan, sozusagen.

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Eigentlich ist es Kindergeschirr, denn Melanie Kohler, die Frau hinter YIV, war einst, als ihre Tochter noch etwas kleiner war, nicht sonderlich glücklich mit der Situation am Esstisch. Das spröde Plastikgeschirr störte sie, oft landete das Essen neben dem Teller. Sie suchte nach etwas robusterem und wurde nicht fündig. So entstand YIV. Das Geschirr sieht nicht nur schön aus, es ist auch schnitt- und kratzfest, aromaneutral und bakterienhemmend (dank Emaille), komplett recycelbar, leicht zu reinigen (darf im Gläserprogramm in den Geschirrspüler) und nachhaltig. Und last but not least ist es einfach praktisch, denn man kann darin nicht nur Essen servieren, sondern auch aufbewahren, einfrieren und sogar backen und kochen; letzteres sogar auf dem Induktionsherd (so einen haben wir ;), dank Eisenkern. Aber Achtung: das Geschirr wird dabei natürlich auch heiss, also danach nicht direkt in Kinderhände geben!

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Und obwohl es Kindergeschirr ist, kommt es hier für alle zum Einsatz und wird auch Kinderlosen, die gerne kochen und backen, eine Freude machen. Die hohen Teller z.B., eignen sich hervorragend für kleine Küchlein, einen Gratin, Soufflé oder Pie. Auch die grosszügigen Becher sind perfekt für eine Portion Soufflé oder Kuchen. Im Winter kann der Becher auch prima unterwegs mit heissem Tee gefüllt werden und wärmt dann die Hände (in Handschuhen) gleich mit… Wer mag, macht sich darin eine grosse Portion Frühstücks-Milchkaffee mit Sahnehäubchen.
In den Schälchen kann man auch mal eine Sauce servieren oder sich sein Müesli zubereiten. Wer’s warm mag, rührt sich darin einen Milchreis oder Porridge an.

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Es macht auf jeden Fall Spass, das Geschirr vielseitig einzusetzen. Da es relativ schwer ist und einen hohen Rand hat, kann ich mir gut vorstellen, dass es mit kleineren Kindern, die das Essen erst noch für sich entdecken, eine gute Sache ist. Plastikbecher kippen aus eigener Erfahrung bei Unachtsamkeit gleich um und ein Plastikteller kann ein kleines Kind recht schnell auf den Boden befördern. Das dürfte mit YIV etwas entspannter sein – probiert es aus!

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Vielen Dank, liebe Melanie, dass wir Dein Geschirr auf Herz und Nieren prüfen durften. Wir haben viel Freude daran und empfehlen es gerne weiter 🙂
Seit Mai gibt es übrigens auch eine Textilkollektion, also schaut doch einfach mal vorbei, bei YIV 😉

Unser Besuch im Ravensburger Spieleland

Endlich komme ich dazu, unseren Bericht zu schreiben 🙂 Wir waren schon vor einigen Jahren, als die Maus noch klein war, schon mal im Ravensburger Spieleland. Lustigerweise haben wir von ihr ein fast identisches Foto im Sandkasten gemacht damals… in meiner Erinnerung war das Spieleland nicht viel mehr als ein riesiger Spielplatz, aber seitdem hat sich doch einiges verändert. Erstens sind die Kinder nun gross genug, um viele Fahrgeschäfte mit und ohne unsere Begleitung zu nutzen. Zweitens hat sich das Spieleland auch etwas vergrössert. Ziemlich neu ist z.B. das Feriendorf. Es war zu unserer Anreise noch geschlossen, sonst hätten wir spontan auch eine Nacht dort gebucht. Wir fuhren nämlich nach dem Frühstück los und waren dann so gegen 11 Uhr dort und fuhren auch erst nach 18 Uhr, als die meisten Bahnen schon geschlossen waren, wieder nach Hause. Dennoch haben wir gefühlt nur einen Bruchteil der Attraktionen besucht. Wenn Ihr also von weiter weg anreist, lohnt sich die Übernachtung! Und wenn Ihr nah wohnt, lohnt sich die Saisonkarte!

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Obwohl es ein Brückentag war, an dem wir das Spieleland besuchten, und der Parkplatz schon ziemlich voll war, mussten wir nicht anstehen am Eingang und wurden sehr zuvorkommend an der Kasse bedient. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Gleich am Anfang des Parks gibt es zwei Hüpfkissen – für grössere und kleinere Kinder – ideal, um sich nach der Autofahrt erst mal auszutoben 😉 Ich bin auch sicher, dass wir gar nicht weit gekommen wären, wenn wir die Kinder nicht irgendwann darum gebeten haben, wieder runter zu kommen 😉 Auch vor der Heimreise musste das Hüpfen nochmals sein…

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Aber dann warteten schon die ersten Attaktionen: das Tierkarussell, die Traktoren, die lebenden Schweine und Esel, die man streicheln durfte und ein mit Wasser spritzender Frosch. Anstehen mussten wir im Schnitt 10-15 Minuten, am längsten beim Raketenblitz. Da das Mäuschen derweil in der Trage schlief und eben doch einige Leute anstanden, kam ich leider nicht in den Genuss, aber der Mann und die Kinder fanden sie Bahn super. Das es nach Mittag doch ziemlich heiss wurde, waren natürlich alle Wasser-Attraktionen sehr beliebt, da waren die Wartezeiten vermutlich auch ein wenig länger. Der Park füllte sich schnell, aber die Menschen verteilten sich gut.
Als bei uns der Hunger kam, da war es schon weit nach Mittag, wurde es ein wenig schwierig… das Seerestaurant war verständlicherweise voll und eine (offene) Imbissbude fand sich nicht, so dass wir Richtung „Burger-Meisterei“ liefen. Burger gehen immer und dass man sich hier den Burger selber zusammenstellen kann, klang schon mal spassig. Drinnen konnten wir einen Platz ergattern, aber leider war auch hier die Wartezeit ziemlich lang. Immerhin war die Getränkeausgabe schnell und auf den Burger konnte man am Platz warten bis die entsprechende Nummer angezeigt wurde. Einen Spielbereich für Kinder gab es nicht, dafür bekamen sie ein Puzzle, was die Wartezeit etwas angenehmer gestaltete.

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Im Nachhinein hätten wir vielleicht selber eine Jause mitgenommen, denn es gibt auch einige Picknickstellen für diesen Zweck. Leider waren auch nicht alle „süssen“ Imbissbuden geöffnet, denn bei dem Wetter hätten wir gerne irgendwo noch ein Eis geholt (wir kauften dann eins aus der Truhe im Laden nach der Bootstour).

So gestärkt machten wir uns dann wieder auf den Weg in den Park um noch ein paar Attraktionen zu besuchen. Übrigens: vieles ging auch mit Tragebaby problemlos: ich durfte mit dem Zug und dem Traktor fahren, „Hein Blöd’s Bootstour“ mitmachen und auch mit auf den Aussichtsturm.
Unser Grosser überraschte uns dann sogar, indem er sich ganz alleine für das im Titelfoto abgebildete Fahrgeschäft anstellte! Es gefiel ihm dann auch und er wollte noch mal fahren, vor einer Weile wäre das noch undenkbar gewesen!

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Beide Kinder fuhren noch mit ihrem Papa mit den schnellen Nilpferden im Wasser herum und hatten Spass dabei. Sie liefen einmal durchs Labyrinth und spielten im Hubschrauber Memory. Gerne hätten sie noch an weiteren Stationen Halt gemacht und die Karpfen im See fanden sie auch sehr spannend, aber am Schluss überwog dann der Wunsch, sich noch ein Buch aus dem Shop auszusuchen. Da erinnerten wir uns wieder an die Relax-Zone mit den Hängematten. Da hätt‘ ich mich nach einem warmen Tragetag ja zu gerne reingelegt 😉 Aber das Mäuschen war da wieder müde und so machten wir uns hurtig auf den Heimweg…

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Es hätte auf jeden Fall noch viel zu entdecken gegeben. Auch das Schoko Haus von Ritter Sport mussten wir links liegen lassen – da hätte ich mich ja zu gerne eingedeckt 😉 War wohl besser so 😀

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Schön ist, dass das Ravensburger Spieleland für fast jedes Alter etwas bietet, so kann man gut mit Kindern unterschiedlichen Alters hingehen und auch mal mit den Kleineren eine Weile an der Sandgrube oder beim Platz mit den Bobby Cars und Tret-Traktoren verweilen während die Grossen für die Fahrgeschäfte anstehen. Und viele Fahrgeschäfte sind auch schon für kleine Kinder offen – in Begleitung eines Erwachsenen.
Im Sommer sind die vielen Wasser-Attraktionen natürlich sehr beliebt. Zwischendurch gibt es auch Stationen, an denen man beim Durchlaufen ein wenig nass wird, super, um sich kurz abzukühlen…

Na, habt Ihr auch Lust bekommen, mal nach Ravensburg zu fahren? 🙂

Wir bedanken uns herzlich beim Ravensburger Spieleland für die Einladung!
Fotos: privat/Ravensburger

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Mein Körper und ich

Ein langer Weg… ja, ein langer Weg war es für mich zu einer Figur, mit der ich einigermassen leben konnte. Schon als Kind war ich pummelig und war mir dessen bewusst. Schon damals waren mein Körper und ich keine Freunde. Ich hatte Asthma (was sich irgendwann zum Glück „auswuchs“) und war wohl auch deswegen erstmal ziemlich unsportlich. Bis ich mit 16 Jahren endlich „richtig“ Sport machte. Ich begann mit Karate. Und wurde etwas fitter. Während dem Studium hatte ich weniger Zeit für Sport und einen gemütlichen Freund, den Sport nicht interessierte. Und irgendwann lernte ich meinen heutigen Mann kennen und der fuhr gerne mit dem Bike oder Rennvelo, joggte und wanderte und so passte das ganz gut mit dem gemeinsamen Sport am Wochenende und dem Umstand, dass der Mann gerne und gesund kochte, was wir dann auch zusammen machten. So war die Figur dann ganz passabel. Und dann wurde ich schwanger. Es war danach irgendwann wieder OK. Aber ich wurde wieder schwanger… und irgendwie hatte ich nach jeder Schwangerschaft mehr Kilos (und schwerere Babys :P) Lange gammelte ich unzufrieden vor mich hin. An lange Wanderungen oder Velofahrten war mit unseren Kindern nicht zu denken. Ich besuchte zwar regelmässig das Fitnessstudio oder irgendwelche Fitnesskurse, aber es bewegte sich nichts. Gesund kochen ist zudem mit Kindern auch so eine Sache. Erstens verschmähen sie vieles, zweitens kommt man im stressigen Alltag einfach nicht dazu, etwas Aufwendigeres zu kochen. Aber die Kinder wurden älter und selbständiger und ich kam nach Jahren des selbstauferlegten, abendlichen Hausarrests (nein, es störte mich nicht, ich finde nur kein anderes Wort dafür 😉 endlich dazu, abends wieder Sport zu machen. Richtig tolle Sportangebote gibt es an Hausfrauenvormittagen ja leider nur selten. Und Zumba oder Step-Aerobic sind mir halt zu öde…  Das regelmässige Training tat mir nicht nur sehr gut, es verhalf mir auch zu einer besseren Figur und einer gesünderen Ernährung. Zudem verträgt ein trainierter Körper auch mal etwas Ungesundes, ohne es gleich auf die Hüften zu packen 😉

Und ich esse halt für mein Leben gerne und zwar auch Ungesundes, is‘ so, leider. Drum war mein Rezept immer, ausgiebig Sport zu betreiben und nicht, mich ernährungstechnisch total zu kasteien – sorgt eh nur für Frust und man hält es nicht durch. Diäten mag ich auch nicht, wenn, dann sollte es schon eine längerfristige Umstellung sein… Und das Schöne am Sport ist ja, dass man sich halt automatisch anders ernährt, weniger Hunger hat oder halt eben darauf achtet, nicht allzu sehr zu schlemmen. Zumindest ist das bei mir so, dass ich direkt nach dem Sport eher Lust auf einen Apfel habe als auf Schokotorte 😀

Status quo nach der 3. Schwangerschaft: ich bin wieder dort, wo ich nach der 2. Schwangerschaft (viel zu lange) war. Und es stört mich. Ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich eingeschränkt, mich ärgert es, dass ich zu schnell aus der Puste gerate. Mein Spiegelbild zeigt mir jemanden, der ich nicht sein will. Und ich meine damit nicht dieses „Dein Körper hat 3 Kinder geboren – akzeptiere und liebe ihn, so wie er nun ist und gib‘ ihm etwas Zeit“. Mich stören die Dehnungsstreifen am Bauch genau so wenig wie die etwas breiteren Hüften. Und ich weiss, dass der Bauch ein wenig Zeit braucht, um wieder der alte zu sein… aber nicht die Schwangerschaften oder die Babys haben hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eher meine unkontrollierten Gelüste (und der grosse Appetit) während der Schwangerschaften und in der Stillzeit und vielleicht auch allgemein weil Schokolade auch Nervennahrung ist. Und die brauche ich gerade en masse… die Grossen streiten oft, die Maus ist nah am Wasser gebaut, das Mäuschen braucht viel Aufmerksamkeit. Mir bleibt kaum eine ruhige Minute für mich – schon Kaffeetrinken und Duschen sind Luxus und werden schnell-schnell erledigt. Das zehrt enorm. Und weil ich sonst kein Laster habe und vielleicht auch weil das nichts tun können in diesen anstrengenden Phasen, eine spezielle Art von Langeweile im Gebundensein, so widersprüchlich das auch klingen mag, muss ich einfach zwischendurch was zum Naschen haben. Ich weiss, man könnte das vielleicht auch erfolgreich substituieren oder so, aber ich wüsste grad nicht, womit…

Also werde ich hoffentlich bald wieder in eine „fittere“ Routine finden – mit viel Bewegung und Sport und auch einem grösseren Augenmerk auf die Ernährung; schon kleine Schritte und Verbesserungen zählen – drückt mir die Daumen!

PS: Das soll absolut kein Beitrag in der Form von „Wettrennen um den After-Baby-Body“ sein. Ich will und muss hier keiner gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und verachte jeglichen Druck, der den Frauen diesbezüglich immer gemacht wird. Ich muss niemandem gefallen, ausser mir selbst, und das will ich irgendwann wieder. Dann werde ich vielleicht auch irgendwann den „Mom-Un-Style“ wieder los, denn den perfektioniere ich ja auch v.a. dank meiner Figur. Weniger Pfunde heisst nämlich auch, dass ich wieder etwas weiblichere Kleidung tragen mag, also mal ein engeres Shirt, ein Kleid oder so… also mehr als aktuell 5% meines Kleiderschrankes nutzen – darauf würde ich mich gerne freuen können. Und, ja, ich weiss, dass man sich auch mit Extra-Pfunden sehr schön kleiden kann, aber ich glaube, dazu muss man sich halt echt wohl in seiner Haut fühlen können und ich kann das nicht. So… und zu allem Übel überlege ich gerade, mir an meinem Friseurtermin im Juni die Haare schneiden zu lassen weil mich die Pflege der langen Haare langsam stresst… nicht, dass es viel Aufwand wäre, da ich sie ja sowieso immer hoch binde, aber dadurch entstehen eben immer diese „Nester“ und ich muss das dann mühsam wieder ausbürsten und habe dann immer büschelweise Haare in den Händen. Kurz wäre also praktischer. Haben grad auch viele… ich bin nur leider der Ansicht, dass mir kurze Haare null stehen. Meinem schlanken Ich nicht und erst recht nicht meinem pfundigen Ich. Ich bin kein femininer Typ, ich habe kein allzu weibliches Gesicht, bin klein und habe zu breite Schultern etc. pp. Ich finde, dass kurze Haare nur gazellenartigen Frauen stehen oder solchen mit einem schönen, weiblichen Gesicht. Aber eben: es wäre halt ringer so… vielleicht schneide ich sie dann also… vielleicht kneife ich aber auch – oder was rät Ihr mir? 😉

Und an alle, die sich jetzt wundern, wieso ich es so eng sehe mit meinem Körper… es sind nicht nur die Pfunde, die mich latent immer stören, es ist vieles… es ist die Zornfalte, es sind die Zähne, die Muttermale… aber nicht nur diese „kosmetischen“ Fehler, ich bin auch gleich ein Häufchen elend, wenn mein Körper nicht funktioniert wie er sollte. Ich bin da sehr empfindlich… Nägelschneiden, Friseurbesuche, der Zahnarzt, die Geburt und das Wochenbett, eine Erkältung, Übelkeit – fragt meinen Mann: das ertrage ich alles nur ganz schlecht. Geht es mir nicht gut, bin ich eingeschränkt weil ich krank bin oder irgendwo verletzt, dann sieche ich dahin. Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn ich irgendwann ernsthaft erkranke… oder mich das Alter irgendwann einschränkt… 

Beitrags-Foto entstand übrigens wenige Tage nach der Geburt…

Gewinnspiel: JuJuBe „BFF“ von Balibu.ch

Ich weiss ja nicht, wie es Euch geht, aber schon vor Längerem bin ich in den sozialen Medien über die Marke „JuJuBe“ gestolpert. Und wie es so ist mit etwas, das einem immer wieder begegnet: erst wundert man sich, woher der Hype kommt und dann muss man es doch irgendwie auch mal ausprobieren. Und da ich den Hype ganz eng mit einem meiner Lieblingsshops, Balibu.ch, verknüpft habe, fragte ich Brenda Reisinger, die zusammen mit ihrem Mann den bekannten Onlineshop führt, was es damit auf sich hat:

„JuJuBe ist einfach so genial, da es die Frau nicht nur als Mutter sieht. Die Produkte lassen sich weit über die intensiven Kleinkinderjahre nutzen. Sie sind auch praktisch für den Alltag ohne Kind, für die Business- oder Hausfrau, Mami, Oma…. einfach für FRAU. Und ich glaube genau dies trifft den Nerv der Zeit. Viele Mamis wollen nicht mehr nur als Mami angesehen, sondern als Frau wahrgenommen werden. Viele Produkte für Mütter sind sehr kindlich angehaucht. Sei es eine Wickeltasche in Babyblau mit Babykätzchen oder Hello Kitty etc… Das muss einfach nicht immer sein. Wenn ich ohne Kind unterwegs bin, mag ich etwas Schickes für mich, ohne dass mich jeder als Mami wahrnimmt. Und genau dies erfüllt JuJuBe: Edel, modern, praktisch und extrem durchdacht mit vielen Details. Wir Frauen sind ja sehr gern organisiert. Dies alles erfüllt die Marke perfekt. Daher ein absoluter Vorreiter in Sachen Mama-Ausrüstung. Aber eben auch toll für Nicht-Mamas, einfach für alle. Selbst für Männer gibt es einige tolle Produkte.“

Sie selber nutzt JuJuBe natürlich auch, wie alle ihre Marken, denn in den Shop kommt nur, was sie selber auch weiter empfehlen kann. „Jeden Tag dabei ist die „be light“. Einfach eine tolle Alltagstasche. Leicht, edel. Für länger unterwegs nutzt mein Mann den Rucksack „be right back“. Meine Tochter hat Ihren „be sporty“ Rucksack für die Mädchenriege und auf Schulreisen“, so Brenda.

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Ich selber konnte folgende Produkte testen:
Super be – Tasche
Be organized – drei kleine Taschen mit Netz
Be rich – Portemonnaie
BFF – Wickeltasche, auch als Rucksack tragbar
Itsy Bitsy be – Kinder-TäschchenIMG_8046OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Ich freue mich ja immer wie ein Kind wenn hier Pakete ankommen, dieses Mal war es aber doch etwas Besonderes, weil die meisten Sachen sonst eher für die Kinder sind als für mich und weil ich mir schon länger keine Tasche mehr gekauft habe.
Die „Super be“ ist tatsächlich ganz toll und wurde sofort zur Alltagstasche. Ich habe sie gleich für den Schwimmkurs gepackt mit Badetuch, Duschmitteln, Kleidung, Wasserflasche, Portemonnaie und obendrauf noch Töpfchen fürs Mäuschen. Hatte alles perfekt Platz! Die Tasche selber ist schön leicht, das Material sehr angenehm, es gibt viele Innen- und Aussenfächer – perfekt! Die Grösse ist wirklich ideal für den derzeitigen Kram, den wir mitschleppen und so wird mich die Super be nun ständig begleiten, ausser vielleicht wenn ich nur zu Fuss unterwegs bin und wenig „Ballast“ dabei haben will/muss. Die kleinen Taschen „be organized“ finde ich deshalb ebenfalls sehr praktisch, so kann ich bestimmte Dinge, die man doch immer braucht, wie Ersatzeinlagen für die Windeln und Feuchttücher einfach in eine andere Tasche schmeissen, ohne erstmal alles zusammensuchen zu müssen – auch ideal für den Urlaub, wie ich finde!
Die „BFF“ ist eine Wickeltasche, die man in der Hand tragen, über die Schulter hängen oder auch als Rucksack tragen kann – sehr praktisch für unterwegs! 🙂 So hat man die Hände frei für die Kinder, kann aber die Träger auch entfernen wenn man sie nicht braucht. Auch das Innenleben dieser Tasche sorgt mit Wickelmatte, vielen Fächern, Fläschchenhalterungen und weiteren tollen Details für perfekte Ordnung 😉
Das Kinder-Täschchen „Itsy Bitsy Be“ ist quasi eine Wickel-/Handtasche im Miniformat – ebenso mit praktischen Fächern und einer Puppen-Wickelmatte – süss! 🙂
Be rich“ ist hier nun auch im Einsatz. Das Portemonnaie bietet Platz für viele Karten, das Münzfach ist mit einem Reissverschluss versehen (nie mehr herumkullernde Münzen in der Handtasche! 😉 und Nötli finden in den Innenfächern Platz.

Und ganz praktisch: die JuJuBe-Taschen können einfach in die Waschmaschine. Ein Muss, wenn man mit Kindern unterwegs ist, denn wer kennt das Problem nicht mit auslaufenden Flaschen und Restekrümeln von Maiswaffeln – zusammen gibt das immer eine ganz nette Pampe in der Tasche 😀

Gewinnspiel/Teilnahmebedingungen

Wir verlosen heute unser privates, nur wenig gebrauchtes BFF-Exemplar von Jujube! Wenn Ihr mitmachen wollt, dann…
1. kommentiert bitte, warum genau ihr die Tasche unbedingt braucht und ob ihr Jujube schon gekannt habt.
2. liket bitte den entsprechenden Beitrag auf Facebook u/o Instagram und für Extralose markiert Eure Freunde. Teilen ist auch sehr willkommen und natürlich bitten wir um ein Like der Seiten von „Balibu“ und „Mama mal 3“. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr auch in die Balibu-Fangruppe kommen.
Der Gewinner wird nächste Woche gezogen und persönlich kontaktiert.
Viel Glück! 🙂

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PS: Noch heute gibt es bei Balibu 25% Rabatt auf Portemonnaies und die Thermostaschen.
Liebe Brenda, das ist ein echtes Problem, denn ich überlege gerade, ob so eine Thermostasche nicht praktisch wäre für die Badi… 😀