Granola, hausgemacht

Granola – dafür gibt es wahrscheinlich zig Rezepte im Netz. Ich habe mich nie an eines gehalten und nehme meistens das, was ich grad im Haushalt habe. Da könnt Ihr ebenfalls flexibel nach Lust und Laune mixen.
Ihr dürft Euch also mein Rezept gern als eine Art Basis/Grundlage hernehmen und selber variieren oder ergänzen.

Warum ich es selber mache? Ganz einfach… zum Frühstück, v.a. im Sommer, esse ich gerne Naturjoghurt mit Beeren, Melonen oder Obst. Und weil ich dazu, und wenn’s nur für den Gaumen ist und um es aufzupeppen, irgendwie noch was Knuspriges brauche und die Müeslis aus den Läden immer (viel zu stark) gezuckert und teuer sind, mache ich sie selber. Ich finde nämlich tendenziell vieles einfach zu süss…

Here we go… Rezept für selbstgemachte Granola

  • 500g Getreideflocken nach Wahl (z.B. Hafer-, Hirse, 5-Korn etc.)
  • 100g Nüsse, grob gehackt (ich nehme gerne Cashewkerne, Pekannüsse oder Mandeln, also je 50g von zwei Sorten, aber ihr könnt’s auch 3 nehmen, einfach insgesamt 100g)
  • 100g Kerne (z.B. Sonnenblumen und Kürbiskerne)
  • 100g gemahlene Mandeln (könnt’s ihr auch Haselnüsse nehmen oder weglassen)
  • 50g Kokosflocken, gehackt
  • 50g Samen (z.B. Leinsamen, Sesam o.ä. wie z.B. Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries oder Schokostückchen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp Zimt, Kardamon oder Vanille für den Geschmack
    Ich habe dieses mal probeweise noch etwas Froogies-Pulver Açai Beere hinzugefügt; Kakaopulver wäre vielleicht auch eine Option…

Alles mischen. Danach, damit sich alles gut verbindet:

  • 3 EL Kokosöl
  • 2 EL Honig
    (möglich wären auch Maiskeimöl und Ahornsirup o.ä., Menge nach Bedarf)

In einer Pfanne warm machen und dann die Flüssigkeit gut mit den restlichen Zutaten in einer grossen Schüssel vermengen, ich habe dafür einfach alles unter 3x über die Mischung gegossen und mit einem Löffel durcheinander gerührt.
Auf einem sauberen Backblech verteilen und ab in den Ofen.

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40 Minuten bei 150-160 Grad backen (probiert aus, je nach Ofen und ob Umluft oder Unter- und Oberhitze; 150 Grad sollten eigentlich reichen) und alle 10 Minuten durchrühren. So gewinnt das Ganze an Farbe und wird schön knusprig.

Auskühlen lassen und abfüllen. Ergibt ca. 1kg Granola und hält sich in einer dicht verschlossenen Dose/einem Glas gut ein paar Wochen (sofern sie bis dann nicht eh schon aufgegessen wurde 😉

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Guten Appetit!

Na, wer hat Lust bekommen, es nachzumachen, vielleicht mit anderen Zutaten? Berichtet mir doch, wie es wurde, zeigt Eure Fotos (auf der FB-Seite :), ich bin gespannt! 🙂

Von PMS und so…

Heute habe ich kein Foto für Euch… haha… weil, ich sehe nicht gut aus… ich bin seit Montag Abend halb kränklich (Kratzen im Hals, die Nase halb zu) und der Schlafmangel setzt mir zu… vorgestern weckte mich die Maus 5x. Gestern schlief sie durch und ich war ständig wach – na toll! Und nun hat auch noch das PMS mit voller Wucht zugeschlagen… heute morgen hatte ich eine kurze Zündschnur und habe die Maus angemotzt, die mit mir allein zuhause war. Aber ich habe mich entschuldigt. Dann zeichnete sich ab, dass ein Morgen-Training in Zukunft gecancelt wird – eins der wenigen Trainings, die für mich mit der Familie problemlos zu vereinbaren waren. Ein Dämpfer, aber verständlich… aber ich hatte dann auch noch das Gefühl, das mein verzweifelter Versuch, das Ganze zu retten, eher schlecht ankam… ja, wenn es mir eh schon mies geht, denke ich sowieso, dass ich alle um mich herum mit meiner puren Existenz schon nerve… kennt Ihr das!? Mir fehlten zudem diese Woche zwei Trainingseinheiten und die entsprechenden Kontakte… und typisch PMS und halbkrank zuhause, habe ich auch noch die meisten guten Ernährungsgewohnheiten über Bord geworfen und frustmässig Dinge gegessen, die ich mir ansonsten verkneife… das muss jetzt wieder aufhören. Immerhin habe ich gestern noch eine Rüeblisuppe gekocht… nun ja, und die wärmeren Tage kann ich ja zum Anlass nehmen, mein Training durch Biken zu ersetzen… das wäre ja auch was für den Morgen. Und ich habe jobmässig ein neues, kleines, aber vorerst mal recht fixes, Mandat erhalten. Das ist doch auch positiv… und demnächst darf ich noch ein kleines Muttertags-Gewinnspiel veröffentlichen. Also, vlt heute noch 😉 Bleibt also dran! 🙂

So, jetzt auf zum Playdate und hoffen, dass die nächsten vier für alle freien Tage nicht zu anstrengend werden, sondern harmonisch und nett und und und… geniesst auch Ihr die Feiertage! 🙂

Aus der Küche: Beerenwähe

Das ist einer meiner ganz seltenen Blogposts. Ich schreibe sonst kaum darüber, was wir hier so kochen/backen, poste eher einfach mal Fotos auf Instagram wenn was besonders gluschtig aussieht 😉 Aber da das Sammeln frischer Brombeeren am Sonntag am Rhein so ein tolles, total spontanes Familienevent war und ich die Wähe gleich vor mir sah, dachte ich, da machst doch mal ’ne Ausnahme. Vor allem da die Wähe hier sowas wie ein Immer-geling-Rezept ist und so vorinnerlicht, dass ich sie im Schlaf backen könnte. Und natürlich: sowas von pipi-einfach! Echt…

Ihr braucht dazu: 

  • Ausgewallten, runden Blätterteig (wenn Ihr für mehr Leute backt, nehmt einen rechteckigen)
  • Rund drei Hand voll Beeren (oder 3-4 Äpfel, 2-3 Stangen Rhabarber etc./Frisch oder TK)
  • ca. 100g gemahlene Haselnüsse (da ich keine mehr hatte, hab‘ ich’s mit Mandeln gemacht)
  • 3 Eier
  • 2dl Halbrahm (oder weniger Halbrahm und etwas Milch)
  • Ein Päckchen Vanillezucker, wahlweise noch Zimt oder Zucker. Ich gebe nie Zucker hinzu aber wenn Ihr säuerliche Äpfel verwendet, dann süsst ruhig noch ein wenig mit 1-2 EL nach. Ich nehme dafür Birkenzucker oder Stevia, es geht aber auch mit normalem Kristallzucker, is‘ klar, ’ne?

Und so geht’s:

Alle Zutaten bereit legen, Äpfel schälen und in Scheibchen schneiden oder raffeln (ich habe hier auch einen halben Apfel mit rein gegeben sowie einen Rest Himbeeren).
Eier in einem Litermass aufschlagen und verquirlen, Vanillezucker/Zucker beigeben. Evtl. ein wenig Zimt, schmeckt lecker zu Äpfeln. Halbrahm (und evtl. Milch) dazugiessen und nochmals alles gut verquirlen.
Teig ins Wähenblech legen und einstechen (Kinder helfen gerne mit 😉
Nüsse gleichmässig auf dem Boden verteilen. Darauf dann die Beeren/das Obst.
Am Schluss den Wähenguss drübergiessen so dass alles gut bedeckt ist. Und dann ab in den Ofen, rund 30min bei 180 Grad (Umluft).

„An Guata!“ 🙂 Viel Spass beim Nachbacken!