Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Buchrezension: 100 Foodblogger

Foodblogger sind ja sowas wie die Creme de la Creme der Bloggerszene (mal abgesehen von Fashion- und Beautyblogs). Kochen wurde schon vor Jahren langsam wieder zum Hobby der Wahl und die Foodblogs sprossen wie Pilze aus dem Boden. Die Lektorin Simone Goller fragte für das vorliegende Buch 100 deutschsprachige Foodblogger nach ihren Lieblingsrezepten quer durch die vier Jahreszeiten. Damit hat man mit der Sammlung nicht nur 100 kreative Rezepte zur Hand, sondern kann sich dank der Blogger-Kurzporträts auch einen Einblick in die „Szene“ verschaffen und findet so vielleicht neue Lieblings-Foodblogger.
So, und weil mein Mann bei uns im Hause der eindeutig bessere Koch ist, habe ich ihn gebeten, für mich das Buch zu beurteilen. Was hier also folgt, ist sein erfahrener Eindruck, denn er besitzt eine ganze Reihe verschiedenster Kochbücher, die unser Küchenregal schwer füllen und sucht dennoch auch gerne nach Rezepten im Internet…

Das Buch ist ansprechend gestaltet, die Fotos stammen von den Bloggern selber, sind also nicht zwingend professionell, aber genau das wirkt sympathisch und gibt einem das Gefühl: „Das kann ich auch kochen“. Die Jahreszeiten-Einteilung ist gut, die Rezepte einfach beschrieben und laden zum Nachmachen ein. Was mein Mann sich noch gewünscht hätte, wäre ein Hintergrund/eine kurze Geschichte zu den jeweiligen Rezepten. Ausserdem vermisst er ein wenig den Anteil deftiger Rezepte mit Fleisch und Fisch, da die Mehrheit des Buches Dessert-Speisen ausmachen (er hat extra nachgezählt ;). Entsprechend vermisst er als ausgesprochener Fan von BBQ und Streetfood diese Kochrichtung.
Die Idee des Buches findet er aber grundsätzlich toll und er kann es jedem empfehlen, der gerne kocht, der selber Foodblogger ist oder es werden möchte. Einen QR-Code hätte er sich noch von jedem Blog gewünscht, aber das, finde ich wiederum, ist nun wirklich recht speziell, aber vielleicht bin ich da zu altmodisch 😀

Ich bedanke mich auf jeden Fall bei meinem Mann dafür, dass er das Buch studiert und sich Gedanken darüber gemacht hat 🙂 Vielleicht wäre das Buch auch eine nette Weihnachts-Geschenksidee für jemanden, den ihr kennt?

Simone Goller: 100 Foodblogger haben wir gefragt
#Vierjahreszeiten
100 Lieblingsrezepte
224 Seiten
Das Buch ist erschienen im Verlag ars vivendi und u.a. hier erhältlich.

 

SSW 31+1 – noch 2 Monate!

Ja, da motzt sie schon wieder, wie die Zeit geht! Ist aber auch wahr… ich habe das Gefühl, dass sich in der letzten Woche doch noch einiges „getan“ hat in und an meinem Körper… so bereitet es mir seit einigen Tagen Mühe, mich im Bett von Seite zu Seite zu drehen. Meine Hüftgegend beschwert sich da und ächzt. Vielleicht ist es auch eher die Symphysengegend denn die Hüfte macht mir nur noch selten Sorgen (immerhin!). Aus dem (sehr hohen) Bett zu steigen, ist ebenfalls eine Tortur, ich muss nun wohl den Schemel benutzen 😉 Ich merke, dass meine Taille weg ist (wohl schon länger), was sicher an der nicht mehr so sportlichen Ernährung liegt. Und ich merke, dass nun doch sehr viel nicht mehr geht… viel früher als gedacht (man hält sich ja immer für stärker…), habe ich nun alle Trainings bis auf das Fitnessstudio und Yoga, aufgegeben. Klar, die Motivation fehlt, wenn man nicht mehr so kann wie man gerne würde… leider motiviert mich auch das Studio-Training nicht wirklich, aber gut, wir versuchen dafür (mit Betonung auf versuchen), am Wochenende immer mal wieder längere Spaziergänge einzuplanen. Hier hoffe ich, dass das Wetter uns noch ein paar trockene Tage beschert…
Übrigens steht an diesem Samstag die #swissblogfamily an – ein Schweizer Elternbloggertreffen. Zwar muss ich ganze 4h für die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug rechnen (ächz), aber eine Bekannte kommt mit, was sehr praktisch für mich schüchternes Reh ist (ich wäre sonst komplett überfordert mit so vielen neuen Leuten), und ich freue mich schon riesig auf Networking und die Podiumsdiskussionen 🙂 Ist das erste Treffen dieser Art in der Schweiz nachdem ich schon lange sehnsüchtig nach DE gelinst habe, wo es regelmässig tolle Blogger-Events gibt. Das weinende Auge, das ich am Samstag habe, gilt meiner Familie, die ich sich selber überlassen muss, aber ich bete einfach, dass die Kinder Lämmchen sind und es meinem Mann nicht allzu schwer machen… und dass ich nicht allzu spät wieder heimkehren darf natürlich 😉
So, und morgen ist ausnahmsweise kein Schwimmkurs, sondern Laternenfest im Kindergarten 🙂 Hoffentlich ohne Regen!

img_8508Seele: wenn ich zu etwas komme, ganz gut, wenn ich vor lauter viel los nix hinbekomme und abends keine 3 Seiten in einem Magazin durchblättern kann weil ich zu müde bin, dann ist’s doof… aber so generell bin ich ganz guter Dinge und zufrieden mit mir und meinem Bauch 😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche kommt die Hebamme. Schon wieder!? Die war doch erst grad hier? Kommt die jetzt häufiger? Auf jeden Fall könnte sie mal das Tape erneuern… Leider antwortete sie mir diesbezüglich nicht auf meine SMS. Ich hoffe, sie tut das dann, wenn ich schreibe „es geht los!“ 😀
Gestern war ich noch beim Zahnarzt, zählt das auch? Also nur bei meiner Dentalhygienikerin, die gerade auch ihr (erstes) Kind erwartet, so 2 Monate nach mir und ihr Bauch sieht so aus als wäre sie erst im 3./4. Monat 😀
Körper: Fühle mich oft wie ein gestrandeter Walfisch, dann aber wieder ganz wohl. Wenn das Bauchmädchen bewegt, sieht man das nun auch von aussen, ich liebe es, dabei zuzuschauen auch wenn sie meist nur kurz aktiv ist… und dann lese ich doch heute wieder „von jetzt an werden die Bewegungen weniger“ weil das Baby keinen Platz mehr hat – doof!
Errungenschaften: BabyLegs! 🙂 Und die erste, selbstgenähte Splitpant. Und eine Bestellung hab‘ ich auch noch aufgegeben für einen Merino-Overall für den Winter und passenden Stiefelchen ❤ Wenn es etwas gibt, dass einer Mama mehr Spass machen könnte als Shopping, dann ist es Shopping für’s Bauchbaby 😀
Ach ja, ich bekam zudem noch ein Tuch und eine Trage zum Testen, dazu später mal mehr…
Geht gar nicht: immer noch diese doofen Alpträume. Wahlweise träume ich von giftigen Schlangen im Wohnzimmer meiner Eltern, wie es vor vielleicht 25 Jahren aussah (und das jetzt vermutlich im Umbau ist weil es jemand anderem gehört) oder anderen, beängstigenden Szenarien…
Geht gut: zwischendurch aufs Sofa legen. Ich muss das wieder konsequenter machen. Heute Mittag gelang es mal wieder weil a) die Kids und ich alleine waren und sie b) noch von einer lieben Bekannten Sticker für ihr Welt des Wissens-Buch bekamen. Sie waren beschäftigt und ich döste fast weg. Ja, für ganz fehlte dann doch die Zeit 😀
Must have: Leider immer noch Süsses… Salziges macht mich nur in Form von Sojasauce (an irgendwas dran) an…

Über Kinder in der virtuellen „Öffentlichkeit“

Bloggen, Fotos, Privatsphäre, Datenschutz, soziale Netzwerke und Kinder… ein Thema, das immer wieder kommt. Gerade, wenn wieder ein aktueller „Fall“ kursiert, wie letztens, werde auch ich zu diesem Thema angesprochen. Die Tendenz ist schon so, dass, auch wenn der Blog gerne gelesen wird, die Menschen sehr kritisch mit diesem Thema umgehen. Es ist verständlich, denn es ist für uns alle Neuland. Wir sind schlichtweg nicht mit den neuen Medien aufgewachsen. Ich kann nicht sagen, wie es für mich (gewesen) wäre wenn meine Eltern über mich gebloggt oder Fotos veröffentlicht hätten. No idea! Die nächste Generation, unsere Kinder, wachsen hingegen damit auf. Wie sie dereinst mit diesem Thema umgehen werden, darauf bin ich gespannt.
Auf jeden Fall will auch ich mich gerne etwas ausführlicher äussern. Erst einmal lese ich natürlich auch viele andere Blogs und beobachte, wie es die Autoren machen. So habe ich z.B. schon recht früh damit begonnen, die Namen meiner Kinder nicht zu nennen. Mehr aus Prinzip, denn eine Verbindung zu ihnen kann trotzdem gezogen werden. Während der ersten Zeit habe ich zudem überhaupt keine Bilder veröffentlicht. Dabei machen doch Bilder einen Blog erst interessant. Anfangs waren es weniger, unterdessen sind es mehr Fotos, weil sie einen Text wunderbar ergänzen können, ein Blickfang sind. Niemand liest bilderlose Blogs. Irgendwann habe ich mich an der deutschen Bloggerin Mari orientiert, die eines Tages beschloss, die Gesichter ihrer Kinder nicht mehr zu zeigen bzw. nur eine kurze Zeit lang nach der Geburt. Generell jedoch hielt ich mich mit Fotos meiner Kinder eher zurück und finde auch heute noch, dass ich sie nicht sehr oft für den Blog etc. fotografiere und, da sie es sowieso manchmal gar nicht mögen, oft auch nur unbeobachtet, also ohne Blick in die Kamera. Das passt so für mich und ich möchte es auch so beibehalten. Auch, weil ich finde, dass gestellte Fotos selten wirklich schön sind und man es einem Kind z.B. sehr gut ansieht, wenn es gekünstelt in die Kamera grinst. Ich bin ein Fan von Fotos, auch bei Erwachsenen, in denen der Blick nicht der Kamera gilt.
Mari begann dann aber, und ich empfehle Euch diesen Beitrag dazu sehr, ihre Kinder wieder zu zeigen. Die Gründe dafür sind nachvollziehbar, es ist für ihre Familie stimmig und authentisch so und der Grossteil der Kommentierenden lobte sie für diesen Schritt. Auch ich freute mich über diesen Befreiungsschlag, v.a. da die Fotos von sehr guter Qualität sind und ich auch einfach neugierig auf die Gesichter war. Man lebt ja, wenn man einen Blog regelmässig verfolgt, auch ein bisschen mit. Da macht es nur Sinn, die Gesichter beim Lesen dann auch vor sich sehen zu können, wenn auch nur aus der Erinnerung. Ständig gesichtslose Kinder wirken leblos. Einzelne Stimmen äusserten Kritik, wobei es inhaltlich darum ging, dass man die Kinder „vermarkte“. Ich sehe das jetzt nicht so eng und in der Regel werden ja Produkte etc. gezeigt, die man als Familie/Kinder im Alltag auch wirklich benutzt/einsetzt. Wir Blogger sind generell selten käuflich oder manipulierbar und gehen nur Kooperationen ein, hinter denen wir auch stehen können. Besagte Kritik müsste sonst ja Werbung mit Kindermodels/-schauspielern generell für schrecklich halten und dagegen protestieren – ist also wohl eher eine Randerscheinung?
Trotzdem kommunizierte Mari, dass sie ihre ältere Tochter, die gerade mit der Schule begann, von nun an weniger zeigen werde, ihr mehr Privatsphäre gönnen wolle, also z.B. auch keine Fotos aus ihrem Zimmer, generell weniger Infos über Lilli, so heisst sie, auch im Text. Ganz ausklammern wolle sie sie aber auf keinen Fall, denn sie gehöre nach wie vor zur Familie, sei auf Ausflügen und im Urlaub dabei und werde darum sicher auch gelegentlich auf dem ein oder anderen Bild erscheinen.
Ich habe gemerkt, dass ich das beim Grossen automatisch und schon länger begonnen habe. Ich glaube, jemand sagte sogar einst zu mir, ich würde immer nur die Maus zeigen oder über sie schreiben. Das liegt auch daran, dass der Grosse sich wirklich kaum fotografieren lässt. Ich glaube, dass ich für mich/uns hier eine gute Mischung gefunden habe, wenn es darum geht, die Kinder zu zeigen oder nicht. Ich denke auch, dass ich hier wieder mit Mari gleich ziehen werde und den Grossen noch weniger zeigen oder beschreiben werde. War ersteres wie schon erwähnt, eh selten ein Thema, so werde ich nun noch mehr darauf achten, was ich über ihn hier erzähle und wie ich es mache.
Egal, ob man Fotos veröffentlicht oder schreibt, man kann beides auf eine würdigende oder kritische Weise machen. So haben wir z.B. in der Redaktionsleitung einer Ausgabe des mittlerweile leider eingestellten Wirbelwinds, einer Elternzeitschrift der La Leche League, lange und teils kontrovers darüber diskutiert, ob das Foto eines weinenden Kindes auf den Titel gehört. Man kann ein Kind lächelnd zeigen und das ist OK, man kann es aber nackt zeigen, weinend, zornend, traurig oder in einer sonstwie bloss stellenden Situation. Und das muss nicht sein. Gerade N*acktheit ist heutzutage mehr als verpönt, so traurig das ist, denn für mich war z.B. in unserem Sommerurlaub ein Foto meiner Tochter beim Bädala oder Sändala, nur mit Badehose bekleidet, nichts, was mich irgendwie alarmiert hätte. Trotzdem wurde ich rasch darauf aufmerksam gemacht und habe es dann wieder gelöscht. Und natürlich will man nicht, dass jemand solch ein Foto missbraucht und somit gehört es ins Familienalbum, nicht aber an die Öffentlichkeit. Es mag sarkastisch klingen, aber ich frage mich, wie lange es wohl geht, bis man Kinder nur noch in UV-Anzügen, bedeckt vom Hals bis zu den Knien im Freien/Freibad toben lässt – nicht aus Angst vor der Sonne, sondern aus Angst vor fremden Blicken. Weder im Netz, noch im realen Leben, ist man gefeit davor! Und ganz ehrlich: im vollen Freibad merkt heutzutage niemand mehr, ob ein am Rand sitzender Mann nur eine SMS schreibt oder heimlich Fotos macht… es ist wirklich traurig, aber es fühlt sich heutzutage schon mulmig an, wenn ich meine Kinder mitten auf der Wiese auf dem Badetuch ihre nassen Hosen wechseln lasse – sie also einen kurzen Moment einer möglichen Gefahr aussetze. Und dennoch will man sie nicht in so jungem Alter schon ängstlich hinter Tüchern verstecken. Zumal das Schamgefühl sich erst noch, ganz natürlich, entwickeln wird. Aber lassen wir dieses Thema…
Ähnlich verhält es sich mit dem Schreiben. Ich war hier immer sehr offen und ehrlich… ich mag Blogs nicht, welche nur die Sonnenseiten des Familienlebens zeigen. Es wirkt für mich entweder nicht authentisch, oder so einschüchternd, dass ich mich selber als totaler Versager fühle. Ich schätze Ehrlichkeit, ich fühle mit, wenn eine Mutter schreibt, dass sie einen Sch… Tag hat, dass die Nacht die Hölle war, der Job sie stresst, das Kind eine doofe Phase hat und sie am Rande eines Nervenzusammenbruchs steht. Das gehört auch dazu, es ist Realität. Es mag schwierig sein, solche Tage und Situationen zu beschreiben, ohne dabei sein Kind bloss zu stellen. Für den einen oder anderen Leser ist es schon zu viel, zu hören, dass das Kind „anstrengend“ ist. Und wundert sich dann, wenn er an der Supermarktkasse einen tobenden 2-Jährigen entdeckt? 😉 Wie auch immer, Ihr wisst, was ich meine und ich werde mir Mühe geben, weiterhin authentisch zu bleiben ohne zu detailliert zu werden 😉
Mein Ziel ist es, wie erwähnt, weiterhin eine gute Mischung zu finden, die Kinder zu schützen und trotzdem nicht gänzlich zu verstecken, denn sie sind, wie auch Mari schon schrieb, ein Teil unseres Lebens und darum auch dieses Blogs; sie werden irgendwann selber aktiv „online“ sein und die Gefahren des Netzes kennen lernen und ich werde, abgesehen davon, diesen Blog nicht ewig (auf diese Weise) weiter führen. Sind die Kinder erst mal so um die 12, hat man ganz andere Themen. Vielleicht werde ich den Blog dann ganz aufhören oder ihm eine andere Wendung geben. Wer weiss… aber bis dahin dauert es ja zum Glück noch, und ich freue mich weiterhin über treue Leser und Fans auf allen Kanälen – danke, dass Ihr hier seid! 🙂

Ach ja, Ihr dürft natürlich gerne Eure Meinung zum Thema hier lassen… 😉 

#huschhusch ins Bett – Mein Beitrag zur Blogparade

Familieberlin rief vor Kurzem zu einer Blogparade auf, mit der Frage „wie bringt Ihr Eure Kinder ins Bett?“. Das Thema kam der Autorin weil sie zum ersten Mal abends alleine mit Säugling und Kleinkind war. Ich glaube ich kenne keine Mutter, die im Hinblick auf so eine Situation nicht zu schwitzen beginnt. Vor dieser Herausforderung stand ich damals natürlich auch. Und ich muss zugeben, dass ich an solchen Abenden meistens meinen Bruder zum Abendessen einlud. Er blieb dann bis ich die Kleine im Bett hatte (was eben damals auch länger dauern konnte) und konnte dann problemlos den Grossen ins Bett bringen. War ich allein, lief es meist so, dass ich den Grossen mit der Maus im Tuch ins Bett brachte…
Zwei Kinder, zwei ganz unterschiedliche Einschlafrituale, die davon zeugen, dass ich als Mutter beim 2. Kind dazu gelernt hatte und vielleicht auch entspannter war 😉 Der Grosse musste relativ früh im eigenen Bett einschlafen und obwohl es mir Jahre später wie ein Klacks vorkommt, so weiss ich doch, dass etliche, unzählige Abende schwierig waren weil er immer wieder weinte/wach wurde, sobald man Anstalten machte, das Zimmer zu verlassen. Irgendwann reichte dann ein Milchfläschchen und heute schalten wir ihm jeweils eine CD an. Zum Zubettritual gehört aber schon seit Langem eine Gutenachtgeschichte von Papa und ein Gutenachtlied von Mama (letzteres ist immer das selbe, etwas abgewandelte La-Le-Lu in Dialekt) bevor wir ihn alleine lassen. Heute klappt das relativ gut, wobei es immer wieder Abende gibt, an denen er absolut nicht ins Bett will… da kann es dann auch manchmal spät werden weil wir Eltern nicht mehr kämpfen mögen oder es ihm selber überlassen und manchmal bleiben wir stur, kündigen ihm an, wie lange er noch spielen darf und machen dann konsequent Schluss.
Die Maus schlief von Anfang an bis zum 4. Lebensjahr bei uns im Bett (oder im Beistellbett, wobei sie eigentlich immer in der Mitte landete weil einfacher zu stillen und dort auch blieb), seit dann sporadisch noch bei uns, in letzter Zeit aber meistens bei sich. Auch in der Nacht wacht sie kaum noch auf. Dadurch war nie ein langes Einschlafritual nötig. Sie schlief einfach beim Stillen oder Kuscheln danach ein. Bis zu den Sommerferien hatte sie auch noch einen Nuggi, der meist gut half, denn das Stillen wurde mit den Jahren natürlich immer weniger. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. An den wenigen Abenden, an denen das Einschlafen zu lange dauerte, durfte sie auch noch mal aufstehen oder es dauerte dann halt einfach weil sie noch nicht müde genug war. Stimmt die Müdigkeit aber, schläft sie binnen 5-10 Minuten neben mir ein. Ich kann dann wieder aufstehen und das Zimmer verlassen, sie schläft dann problemlos weiter. Mittlerweile geht das auch mit Papa ganz gut, lange kam er nie dazu oder sie wollte dann einfach nicht. Mich hat es auch selten gestört, eigentlich erst seit etwa einem Jahr. Ich bin dann aber bewusst oder sagen wir trotz allem abends ins Training weil ich es gebraucht habe… anfangs wurde ich noch oft via SMS/Anruf nach Hause zurückbeordert aber bald ging es ganz gut oder aber sie blieb einfach wach bis ich zurück kam. Da sie ja erst seit einem Monat im Kindergarten ist, war das kein Problem, sie konnte ja morgens länger schlafen. Jetzt schauen wir schon, dass sie zeitig schläft, wobei sie eigentlich kaum protestiert oder sogar von sich aus sagt, dass sie jetzt ins Bett mag. Dass ich mich zu ihr legen konnte, machte das Ganze immer sehr entspannt. Ich konnte selber ein wenig herunterfahren… nur selten nestete sie dermassen rum, dass es mich nervte. Der nächste Schritt wäre logischerweise, dass sie auch alleine einschläft. Das kam auch schon vereinzelt vor – entweder weil ich genervt das Zimmer verliess oder sie es wollte, können tut sie es also 😉 Forcieren will ich es aber nicht. Wenn es sich mal ergibt, gut, wenn nicht, dann üben wir das vlt im Hinblick auf das neue Baby gegen Ende Jahr mal… aber wenn dieser Prozess länger dauert, dann ist das auch OK, denn sie schläft ja wirklich gut und relativ schnell ein und es stört mich nicht, mich mit ihr hinzulegen.
Ach ja, abends alleine mit den Kindern ist eigentlich seit längerem kein Problem mehr. Wenn mein Bruder mal nicht kam, durfte der Grosse, ich schätze da war er schon um die 4 Jahre alt, noch eine Sendung im TV oder auf dem iPad schauen während ich die Kleine ins Bett brachte. Dies war aber auch nicht lange nötig. Er war dann bald soweit, dass er in Ruhe noch etwas spielte (also meist mit L*ego). Er rief dann höchstens mal oder kam rein wenn es zu lange dauerte. Aber in der Regel war er wohl froh, dass er noch wach bleiben durfte 😉

Und da jedes Kind, jedes Elternpaar anders ist… wie lief oder läuft das bei Euch? Hattet Ihr immer dieselben Rituale oder haben sich diese von Kind zu Kind oder von Jahr zu Jahr verändert? Was würdet Ihr heute oder bei einem weiteren Kind anders machen? Was hat sich bewährt?

Über das Dokumentieren der Schwangerschaft

12. Mai 2016 – Dies ist meine erste Schwangerschaft, die ich nun endlich richtig dokumentieren kann. Von meinen ersten beiden Schwangerschaften gibt es jeweils nur wenige Fotos (immerhin habe ich bei der zweiten ein Profi-Shooting gemacht). Die erste Schwangerschaft ist lediglich marginal in einem Schwangerschafts-Tagebuch dokumentiert, die zweite, obwohl ich den Blog schon hatte, auch nur in wenigen Einträgen. Erst nach der Geburt habe ich mich wohl mehr mit dem Bloggen auseinandergesetzt und gesehen, wie detailliert andere darüber berichten. Aber keine Angst, ich werde Euch sicher nicht mit täglichen, vielleicht nicht mal mit wöchentlichen Updates versorgen (zumindest nicht im Blog, vielleicht aber auf Instagram und Facebook), denn es interessiert schlicht nicht alle. Aber es wurmt mich sehr, dass ich nicht mehr über meine ersten beiden Schwangerschaften weiss. Ich erinnere mich schon, aber nicht an alle Details (ist ja auch schon 4 Jahre her) und kann nun leider auch keine Bauch-Vergleiche ziehen oder so 😉 Fazit: ich kann das nun endlich nachholen und ausgiebig berichten – juhu! 🙂

Lebenszeichen…

Ja, ganz schlecht, wenn man sich als Blogger tage- oder gar wochenlang nicht zu Wort meldet… aber es gibt ja noch Facebook, wo ich eigentlich doch regelmässig was poste, weil das eben bequem vom Sofa aus mit dem Handy geht und nicht viel Text nötig ist 😉 Nicht, dass ich nicht gerne schreibe, aber ich war die letzten beiden Wochen ziemlich absorbiert, mit mir selbst beschäftigt und wenig am PC (was ja gut ist). Das bessert sich hoffentlich demnächst… aber auch die nächsten zwei Wochen sind relativ voll… ich habe drei Schreibaufträge erhalten (davon den Kürzesten schon erledigt), einen Häkelauftrag (erledigt ;), vier Trageberatungen (mit heute zwei schon durchgeführt 😉 und am Mittwoch steht ja noch mein Geburtstag an, das heisst es wird Nachmittagsgäste (Mamas und Kinder) und Abendbesucher (der Rest) geben… da müssen wir das eine oder andere noch vorbereiten und mein Mann war schon so fleissig, einen Teil für’s Abendessen vorzukochen… Kuchen fehlt noch, das ist dann mein Job 😛
Ja, Ihr seht also, es läuft recht viel und wegen des FL-Feiertages hatte mein Mann grad auch 4 freie Tage… es kam also in der letzten Zeit alles ein wenig zu kurz und ich kam nicht wirklich zu tun, was ich wollte oder brauchte einfach viel länger dafür als üblich. Aber ab und zu ist das ganz OK, solange Deadlines trotzdem eingehalten werden und nichts wirklich leidet (bis auf mein schlechtes Gewissen… :P)… Die wenigsten Sachen laufen davon 😉
Aber es ist schon krass… noch ein Monat und die Sommerferien stehen unmittelbar bevor! Das Wetter ist sosolala, also mal warm und sonnig, mal regnerisch und das ist ganz OK so, ich bin kein Fan von Hitzewellen und gehe nicht gern ins Freibad…
Noch 2,5 Monate und für die Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt (Kindergarten- und Schuleintritt). Offiziell gibt es hier nicht den Hauch einer Bestätigung, dass mein Sohn überhaupt in die Schule kommt. Die Schweizer nehmen das wohl nicht so ernst. Die Liechtensteiner hatten längst Infoabende, Gespräche, Besuchstage, erhielten Unterlagen. Ich werde also langsam nervös, denn ich wüsste schon gerne, wo und wann mein Sohn am 15. August anzutraben hat, was er als Znüni mitnehmen darf, wer in seiner Klasse ist, wer ihn unterrichten wird und wie der Stundenplan aussehen wird – boah, wird das spannend, ich möchte grad auch nochmal eingeschult werden! 😀
So, nebenan singen gerade vier Kinder (davon zwei eigene :D) den Ninjago-Titelsong mit und spielen Jenga. Witzig… noch etwa fünf Wochen bis zu unserem Mallorca-Urlaub und ich habe noch nichts organisiert… letztes Jahr bin ich viel zu spät zum Kleiderschweden, weil ich noch einen Bikini brauchte. Ich dachte ja nie, diesbezüglich dort mal Leere in den Regalen anzutreffen aber es war wirklich so. Deshalb sollte ich das heuer wohl früher erledigen, nur, wann!? Meine „freien“ Vormittage sind die nächsten zwei Wochen nun mal voll mit Arbeit und Terminen und mit den Kids werde ich sicher nicht in den Laden gehen… aber mal sehen… für die Kids, zumindest für die weisshäutige Maus, will ich zudem noch UV-Badekleidung kaufen. Sowas mache ich immer gerne, denn das gehört zur Urlaubs-Vorfreude 😉
So, dann werde ich mich nachher mal ans Abendessen-Kochen machen… habt eine gute Woche und Ihr hört hoffentlich bald wieder von mir! 😉

#regrettingbloggerhood ? Nöö, eigentlich nicht ;)

Eine deutsche Mit-Bloggerin rief vor Kurzem hier zu einer Blogparade auf. Ich mache seltenst bei solchen Paraden mit – entweder, weil mir die Zeit oder die Ideen fehlen, sprich, mich das Thema nicht wirklich tangiert. Dieses mal fand ich, ja doch, das beantworte ich. Und zwar geht es darum, wie der Hashtag schon sagt, ob man das Bloggen (per se oder einzelne Beiträge) bereut usw.
Dazu muss ich ein wenig ausholen. Im September 2010, fast ganztags allein mit meinem ersten Kind, damals etwa ein halbes Jahr alt, startete ich diesen Blog, damals noch in einer etwas anderen, dilettantischeren Form – ohne Bilder, im Tagebuchstil. Warum? Ich habe schon immer gern geschrieben (von Beruf bin ich drum auch Journalistin geworden), habe mir irgendwann mal, als Blogs aufkamen, einen Blog-Account eröffnet, ohne ihn je zu benutzen und hatte den noch. Warum vor allem? Weil ich mich ziemlich allein fühlte, mächtig überfordert war und mir das Zeug a) von der Seele schreiben wollte und b) hoffte, damit anderen (den Blog lesenden) Müttern zu zeigen: „Hey, Ihr seid nicht allein, schaut mal, wir haben hier auch so unsere Probleme…“

Meine ersten Einträge waren also wirklich sehr persönlich und vor allem eine Zeit lang auch wirklich sehr schwarz – geprägt eben von schlaflosen Nächten, Stillproblemen und mangelnder Unterstützung. Es wurde dann natürlich besser und der Blog auch durchaus mal positiver. Mit Kritik rechnete ich anfangs nicht, denn nur wenige kannten ihn. Ich kam damals noch nicht auf die Idee, ihn gross zu bewerben, da er wirklich v.a. mir diente. Die Kritik kam dann auch von dort, wo man sie am wenigsten erwartete – aus den eigenen Reihen. Man hört bzw. liest nicht gerne, dass eine frischgebackene Mutter nicht über beide Ohren happy ist. Das Klischee eben… und, noch ein Klischee: was sollen die Leute denken? Ja, was? Das war mir schon immer ziemlich egal. Zwar war ich nie eine, die ihre Meinung lautstark kundtat, aber so im Stillen, schriftlich, schon… nicht, weil man so weniger angreifbar ist (man ist es heutzutage sogar umso mehr), sondern weil ich schüchtern bin. Und irgendwie wird man mit Kindern mutiger, traut sich mehr, seine Meinung zu sagen und dazu zu stehen. Ich habe vielleicht einmal kurz überlegt, den Blog sofort zu schliessen, weil mich Kommentare dazu verletzt haben, aber eigentlich bin ich rebellisch veranlagt und folge dem Credo „Jetzt erst recht!“ Vielleicht bin ich da auch geprägt von jahrelangem, unfreien Journalismus. Immer musste das Geschriebene die Meinung der Partei oder der Inserenten wiedergeben… völlig frei schreiben durften wir nie. Kleines Land halt…

Als Blogger ist man frei, zu schreiben, was man will. Zumindest, wenn einem egal ist, ob man Leser und Kooperationspartner hat. Aber auch dann: ich beschönige meine Texte auch heute noch nicht. Wenn ich eine Sch…Woche hatte und mir die Kinder mächtig auf den Keks gehen, dann schreibe ich das. Und Kooperationen gehe ich nur ein, wenn ich von etwas auch überzeugt bin. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein Leser die Authentizität schätzt. Oder einfach, dass jemand wirklich „aus dem Leben“ schreibt. Schöne-heile-Welt-Blogs mögen durchaus ihre Berechtigung haben, aber als Eltern durchlebt man nicht nur Höhen und ich finde deshalb, dass man in diesem Genre durchaus auch die Tiefen zeigen soll, denn jeder ist froh, zu hören, dass auch andere mal hadern. Und man sieht sich vielleicht die ganzen, hochaufwendigen Regenbogentorten, Geburtstagsdekos und obentos gerne an und holt sich die eine oder andere Inspiration, aber nicht jeder hat diesen Anspruch und fühlt sich mitunter durch die Überhäufung an Perfektion und Glück manchmal schier erdrückt…

Wie auch immer… nein, ich bereue das Bloggen nicht. Ich liebe es sehr und ich liebe es noch mehr seit ich es ein wenig professioneller betreibe – mit der Einbindung sozialer Medien, mit schönen Fotos, eigenem Logo und der Möglichkeit, hier und da mal eine schöne Kooperation inklusive toller Angebote für die Leser (Verlosungen, Rabatte etc.) eingehen zu dürfen. Das ist für mich wie Weihnachten… und noch schöner finde ich die rege Interaktion, die mit wachsender Bekanntheit kommt. Die Kommentare, die sich zwar v.a. auf Facebook konzentrieren. Wenn jemand schreibt: „ja, genau, so geht es mir auch…“ oder „hey, alles wird gut…“ oder einfach „Danke für diesen Beitrag, das hast du schön geschrieben“ – da geht einem doch das Herz auf! Denn eigentlich will man genau das: gelesen, verstanden und geschätzt zu werden. Jemandem helfen, einen Tipp geben, das gute Gefühl zu geben, nicht alleine zu sein.
Und auch wenn man sich beim Bloggen exponiert, v.a. wenn man sich an politische Themen wagt (mache ich selten, aber wenn’s mir unter den Nägeln brennt, dann mache ich auch davor nicht halt…), eine Meinung vertritt, die halt nicht alle teilen, evtl. sogar partiell einen Shitstorm riskiert – so ist das ein Teil von mir. Man kann nicht von allen geliebt werden und es auch nicht allen recht machen und das ist gut so. Das Schöne an Blogs wie in vielem im Leben ist ja: man kann sie auch ignorieren…

Und die wahren Freunde und die Familie, die stehen eh hinter einem. Die kennen und lesen Deinen Blog. Die schmunzeln, wenn sie irgendwo erwähnt werden (niemals namentlich, übrigens bzw. wenn, dann mit Genehmigung 😉
Und da man sich virtuell meist öfter begegnet als im Alltag (ist leider so), ergeben sich manchmal lustige Situationen. Dann nämlich z.B., wenn man gerade ansetzen will, um etwas zu erzählen, und das Gegenüber sagt: „das habe ich doch schon in Deinem Blog gelesen!“

In diesem Sinne: keep on blogging! 😉

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Seinen Fussabdruck hinterlassen… wie die Maus im Rheinsand… 🙂

Mein Gastbeitrag…

So, heute ist mein Gastbeitrag online, juhu! 🙂 Und zwar erhielt ich die Möglichkeit, mit einem Thema meiner Wahl beim Blog-Adventskalender von Mary Mattiolo von Freie Bildung, mitzuschreiben. So etwas macht mir immer grossen Spass und ich habe, weil’s bei uns halt super passt, das Thema „Langzeitstillen“ gewählt, worüber ihr auch hier in meinem Blog immer mal wieder etwas lest.
Mary hat meine Ausführungen als Fachfrau dann noch ergänzt, ich denke so kann der persönliche Beitrag durchaus auch einige inspirieren oder motivieren.
Ich weiss, dass es nicht jederfrau oder -manns Thema ist, aber dann schaut doch einfach, was die anderen Autoren in den kommenden Tagen noch so beitragen. Zu gewinnen wird es auch das eine oder andere geben. Ihr könnt Euch einfach im Newsletter eintragen, dann erhält Ihr täglich den neusten Artikel. Es lohnt sich sicher und Mary hat wirklich ganze Arbeit geleistet mit diesem Projekt!
So, und jetzt aber die Links zu meinem Beitrag, sowie zum Adventskalender. Viel Spass beim Lesen! 😉
Und nochmals vielen Dank, Mary, dass ich beitragen durfte! 🙂