10 Monate Mäuschen

Nun schreibe ich doch noch mal ein Monats-Update. Einfach so. Weil 10 so ’ne Zahl ist, und ach, wenn sie erst mal jährig ist, gibt’s nur noch Jahresupdates. Viel hat sich allerdings nicht getan. Sie arbeitet einfach fleissig an ihren neuen „Skills“ 😉 Weiterlesen

9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

B(r)eikost – zu Tisch, Baby!

Brei oder nicht Brei? Das war hier immer so die Frage. Dabei muss die Antwort gar nicht unbedingt eindeutig sein, denn schliesslich ist nicht nur das eine oder andere möglich oder richtig(er).
Aber dazu muss ich etwas ausholen… beim ersten Kind verfuhren wir noch recht streng nach „Beikostfahrplan“. Wir wussten es ja nicht besser und diese Pläne flattern einem ja mit jedem Brei-Müsterli ins Haus… auch „Experten“ wie die Mütterberatung und das Internet gaben vor, wie das so läuft mit der Beikosteinführung. Weiterlesen

Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

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Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂

„Dein Goldschatz schläft gerade seelig auf deinem Bauch, an Ablegen ist gar nicht zu denken? Die kleine Maus schlummert friedlich im Bettchen, die Grossen wollen versorgt werden und die Wäsche stapelt sich? Das klingt in deinen Ohren nicht ganz unbekannt? Willkommen im Club! Willkommen im Club der (stillenden) Mamis. Du befindest dich in einer Zeit, in der du manchmal vor Liebe und Glückseeligkeit am liebsten die Uhr anhalten möchtest. Die Zeit einfrieren und einfach das Baby und die tiefe Verbundenheit spüren. Aber Stopp – weder das Leben noch die Stillzeit im Besonderen sind in einer Tour so wunderbar blumig und romantisch verklärt. Wenn wir mal ehrlich sind, bricht manchmal einfach nur das Chaos aus. Und irgendwann macht sich dein Magen bemerkbar. Er knurrt und nix Gescheites ist zu Hause. Für diese Situationen möchte ich dir daher ein paar Tipps für deine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Stillzeit an die Hand geben. Was tut dir gut und liefert die Energie, die du so nötig brauchst? Welche Dinge solltest du immer zu Hause haben und welche Rezepte kann ich dir empfehlen?

Doch schnell noch ein riesen Dankeschön an Tamara, die mich eingeladen hat, als Gastautorin für ihren Blog „Mama mal 3“ zu schreiben. Kurz daher eine Mini-Info zu mir: Ich bin Anna Krönert und Mami von der für mich wundervollsten Tochter der Welt, mit der ich mich immer wieder wie im 7. Himmel fühle. Als Ernährungsberaterin und Farb- und Stilberaterin unterstütze ich dich auf deinem Weg zu mehr Freude und Selbstbewusstsein.

So, dann kommen wir jetzt zum versprochenen Thema. In meinen Ernährungsberatungen dreht es sich oftmals um das Thema Gewicht. Daher erlaube mir, dass ich hier das Pferd von hinten aufzäume und dir erst einmal ein paar Fakten zum Energiebedarf und Körpergewicht in der Stillzeit verrate. Voll stillende Mütter haben einen erhöhten Energiebedarf. Man spricht von 635 kcal/Tag in den ersten vier Monaten und 525 kcal/Tag ab dem 5. Monat. Wenn dein Baby auch Milchschoppen mit Säuglingsmilch bekommt oder wenn du nicht mehr voll stillst, weil schon Brei & Co. verputzt werden, dann reduziert sich dein zusätzlicher Energiebedarf entsprechend.

Wenn du jetzt innerlich schon laut Hurra gerufen hast, weil die zusätzliche Schoki am Tag in greifbarer Nähe am Horizont auftauchte, dann muss ich allerdings leider enttäuschen. Du ahnst es schon, nicht wahr? Genau wie in der Schwangerschaft auch darfst du gern mal zu ein paar Stücken Schoki oder Guetzli greifen, aber den Hauptanteil des Mehrbedarfs solltest du dir mit einer ausgewogenen, gesunden Nahrung gönnen. Eine wichtige Rolle spielen hier somit wie auch ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst sowie etwas Fisch, Fleisch (wer mag), Eier, Milchprodukte, hochwertige Fette und Öle.

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Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Balaststoffe.

Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und sparsam mit Süssem und Fettreichem umgehst, wirst du in der Stillzeit auch abnehmen. Wichtig ist, dass du in dieser besonderen Zeit keinerlei Crash-Diät machst. Du und dein Baby, Ihr braucht jetzt viel Kraft und die könnt Ihr nicht schöpfen, wenn dein Körper eine Hungerkur durchmacht. Wie viel du bei gesunder Ernährung während der Stillzeit abnehmen wirst, lässt sich schlecht voraussagen. Wir sind schliesslich alle sehr unterschiedliche Frauen, mit verschiedenen Voraussetzungen, alle wunderschön so wie wir sind. Also gönne dir die Zeit zur gesunden Abnahme, die dein Körper und deine Seele brauchen.

Kommen wir nun also noch etwas detaillierter dazu, was du in der Stillzeit am besten isst, um beiderlei Bedürfnissen, denen vom Baby und denen vom Mami zu entsprechen. Für die Verteilung auf Energie liefernde Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiss gilt im Grunde das Gleiche wie sonst auch: Von den täglich aufgenommenen Kalorien sollten ca. 50-60% von Kohlenhydraten, 30-35% von Fett sowie 10-15% von Proteinen stammen. Insbesondere die Proteine sind hierbei für dich und das Baby wichtig. Milch, Joghurt, Käse, Quark oder auch Fisch und Fleisch sind hier klassische Eiweisslieferanten. Es gibt aber auch vielerlei Möglichkeiten der Bedarfsdeckung an Eiweiss über pflanzliche Lebensmittel. Falls dich das interessiert, dann hüpfe doch kurz zu diesem Artikel auf meinem eigenen Blog rüber. Dort habe ich dir wichtige Basics zu pflanzlichen Eiweissquellen zusammengestellt.

Solltest du ein bisserl mit dir hadern betreffend der Zusammensetzung der Ernährung und du würdest am liebsten doch gern zu den eher ungesunden Alternativen greifen, so mache dir bewusst, dass du in der Stillzeit einen noch höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen wie in der Schwangerschaft hast. Die Zusammensetzung der Muttermilch hängt diesbezüglich stark von deiner Nahrungsaufnahme ab. Daher geize u.a. nicht mit Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und ergänze deinen Speiseplan mit Eiern und, falls gewünscht, mit Fleisch und Fisch. Ich bin generell der Meinung, dass wir bei einer vernünftigen Ernährung keine Pülverchen und Pillen benötigen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie natürlich bei allen vom Arzt festgestellten Mangelerscheinungen sehe ich aber durchaus die Relevanz von Vitamin-Präparaten. Ich persönlich habe in diesem Zeitraum daher ein vom Arzt und Apotheker empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Ich habe mich damit einfach beruhigter gefühlt… Wenn du dich auch für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, bedenke aber, dass dies kein Ersatz für eine gesunde Kost ist! Der Körper kann alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der eigentlichen Nahrung besser nutzen als die Bestandteile von Supplements zu verwerten.

Achte bitte auch auf deinen Wasserhaushalt. Dein Wasserbedarf steigt durch das Stillen automatisch. Falls dir das Trinken eher schwer fällt, arbeite mit Tricks wie bei jeder Stillmahlzeit für das Baby selbst ein Glas Wasser zu trinken und koch dir morgens ein Kanne Tee (kein Pfefferminz, Hibiskus und Salbei – das kann die Milchmenge reduzieren). Ein Kaffee am Morgen und einer am Nachmittag sollte für die meisten Babys in Ordnung sein. Gut wäre, wenn du ihn direkt nach einer Stillmahlzeit zu dir nimmst.

Der pauschale Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, da diese durch die Muttermilch beim gestillten Baby für Blähungen oder einen wunden Po sorgen, gelten bei vielen Experten mittlerweile als überholt. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby auf bestimmte Bestandteile deiner Nahrung wie blähendes Gemüse oder säurehaltige Lebensmittel sensibel reagiert, so kannst du verdächtige Lebensmittel weglassen und schauen ob nach 24 Stunden eine Besserung eintritt. Sollten die Beschwerden wieder weggehen und beim nächsten Verzehr des Lebensmittels wieder auftreten, wäre es eine Überlegung wert, dieses Lebensmittel vorübergehend von deinem Speiseplan zu streichen. Der Verzehr von Fisch gilt in der Wissenschaft zum Teil als Schutzfaktor vor Allergien beim Baby.

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Rohkost rüstet man am besten am Abend vorher für den darauf folgenden Tag.

Schnibble Rohkost und Obst am Abend vorher in mundgerechte Stücke (oder bitte deinen Partner etc. darum!) und stelle es in zwei Plastik-Dosen im Kühlschrank bereit. Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch, dass du es trotz stressigem Alltag auch wirklich isst. Für die konkrete Umsetzung kannst du Folgendes probieren:

  • Bereite dir genauso ein kleines Döschen mit einigen Mandeln und Nüssen vor. Für die Verdauung kannst du auch noch 2-3 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen in die gleiche Dose legen. Den Inhalt der Dose kannst du dann z.B. am Nachmittag oder einfach so zwischendurch knabbern. Du kannst dir auch noch ein paar Reis- oder Maiswaffeln dazulegen, die du vielleicht sowieso von älteren Kindern im Haus hast.
  • Gut in den Tag startest du mit einem Müesli bestehend aus Haferflocken (gern auch gemischt mit einer fertigen Müeslimischung mit Trockenfrüchten und/ oder Nüssen, aber ohne zugesetztem Zucker oder Fett), Joghurt (Nature) einer klein geschnittenen Frucht oder Obstmus. Sehr gut sättigend ist, wenn du die Hälfte des Joghurts durch Quark austauschst. Nach Bedarf kannst du gern auch einen Teelöffel Honig oder Süssungsmittel deiner Wahl hinzugeben.
  • Neben der erwähnten vorbereiteten Rohkost und Obst, sowie den Nüssen solltest du also auch immer daheim haben: Joghurt (Natur), ggf. Quark, Vollkorn– oder als Kompromiss Ruchbrot, Frischkäse oder auch Butter sowie Hartkäse und ggf. Wurst/ Schinken. Ein Brot ist schnell geschmiert und wenn du dies zusammen mit der Rohkost und ggf. vielleicht noch einem am Abend zuvor hart gekochten Ei isst, bist du auf die Schnelle gut versorgt und kannst es einfach auf dem Sofa essen.
  • Warme Mahlzeiten darfst du dir ungeniert, vor allem wenn das Baby noch sehr klein ist und du vielleicht sogar noch im Wochenbett bist, von deinem Besuch wünschen! Wenn dich eine Freundin fragt, womit sie dir eine Freude machen kann, dann wünsche dir doch zwei Portionen leckeres Mittagessen. Eine Portion für sofort, die andere Portion wandert bei dir in den Tiefkühler.
  • Du kannst auch die Zeit am Wochenende, wenn vielleicht der Papi mehr Flagge zeigen kann, zum Vorkochen nutzen und einfrieren oder für Anfang der Woche einfach im Kühlschrank kühlen.
  • Quellen für allerlei gute Rezepttipps gibt es natürlich viele. Hier vielleicht noch das ein oder andere von meinem Blog: Rezept Zucchetti mediterran (sehr easy für den Alltag, wenn du etwas Zeit hast, das Baby im Bett, Laufstall oder Tuch zufrieden ist), Rezept für irre schnell selbst gemachtes Vollkornbrot (Zutaten mehr oder weniger nur zusammenschütten, umrühren und das Kneten entfällt) oder auch Gesunde Pizza für Gross & Klein (etwas aufwendiger, z.B. fürs Wochenende).

Soooo, zu guter Letzt liegt mir noch am Herzen, dass du auf dein Bauchgefühl hören solltest. Geh‘ ruhig auch mal Gelüsten nach. Gönne dir die Gummibärchen oder das Stück Kuchen ohne schlechtes Gewissen und schiebe ab und an die Tiefkühlpizza in den Ofen. Das schadet absolut nicht!

Die ein oder andere Info war dir jetzt ein bisserl schnell? Yup, das verstehe ich. Melde dich gerne bei mir um Fragen zu klären. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt viel Spass mit Baby & Co und schnapp‘ dir direkt mal ein Glas Wasser!

Herzlichst, deine Anna“

Anna Kristin Krönert, Zertifizierte Ernährungsberaterin, Website: www.stil-und-ernaehrungsberatung.ch, Facebook: www.facebook.com/stil.und.ernaehrungsberatung.ch

Liebe Anna, vielen Dank für diesen informativen Beitrag!!! 🙂 Ich selber kämpfe noch oft gegen den inneren Schweinehund weil ich gerade nachmittags oft Lust auf Süsses habe (Schokolade, Kekse…). Rohkost gehört bei uns täglich auf den Tisch, das Müesli zum Frühstück sollte ich mir konsequenter abends vorbereiten damit ich morgens nicht doch zur schnellen, leider zuckerreichen Fertigvariante greife… 

Bilder: Anna Kristin Krönert

FamilienSPICK: Vorstellung & Verlosung

Ich bin eine ausgeprägte Zeitschriftenleserin. Schon immer! Aus meinem ersten Taschengeld habe ich mir jeweils den „BussiBär“ im Dorfladen gekauft. Ein Kinderheft, von dem ich nicht weiss, ob es noch existiert. Etwas später machte ich dann in der Schule mit dem „Spick“, einer Schweizer Zeitschrift für Kinder und Jugendliche, Bekanntschaft und wünschte mir von meinen Eltern das Abo, welches mich danach jahrelang begleitete. Wahrscheinlich bis die „Bravo“ in wurde 😀
Warum ich den Spick damals mochte? Er war einfach spannend, intelligent und anders. Regte zum Nachdenken an. An die Inhalte kann ich mich leider nicht mehr erinnern, ist ja schon ein Weilchen her 😉
img_8134Lustig aber, dass sich nun der Kreis schliesst, denn vor kurzem sah ich, dass es einen FamilienSPICK gibt. Es war klar, dass ich den kennen lernen musste! Ich mag natürlich, obwohl ich heute weniger Zeit fürs Lesen habe, auch Magazine für Eltern, habe aber ein wenig den Eindruck, dass sich die herkömmlichen Magazine in ihren Themen stetig wiederholen und zu wenig Stoff bieten für uns, die wir ja schon etwas ältere Kinder haben und uns nicht mehr mit „Kleinkindthemen“ beschäftigen müssen. Der FamilienSPICK deckt diese Lücke ab. Da er nur 6x im Jahr erscheint, kann man sich auch wirklich Zeit nehmen, ihn zu lesen. Die Inhalte reichen von Erziehung und Schule über Gesundheit und Ernährung bis zu Freizeit, Sport und Lifestyle. Auch Männer und Väter finden Gehör im Magazin. Dazwischen gibt es Berichte, Kurzmeldungen sowie Kolumnen und Expertentipps aber auch PR. Für mich ein stimmiger Mix an Themen, redaktionell ohne Wertung aufbereitet – die Zeitschrift bietet Orientierung, belehren will sie nicht.
img_8136Mode, Beauty und anderen Schnickschnack sucht man vergebens, hier geht es um bedeutende Themen wie z.B. (in der aktuellen Ausgabe) Taschengeld für Kinder, Familie und Beruf, Zahnpflege beim Kind und Vorsorgeplanung.
Die Artikel sind gut gegliedert, eher lang, aber mit Factboxen auch gut ergänzt. Bilder und Illustrationen sind vorhanden, nur dürfte das Layout noch ein wenig „magaziniger“ daherkommen, also noch etwas attraktiver sein. Auf jeden Fall aber wird mit der Gestaltung die Seriosität der Zeitschrift untermalt und sorgte wohl mit dafür, dass auch mein Mann sie sich genauer ansah (andere, „buntere“ Magazine blättert er meist in 10 Sekunden durch und wirft sie mir dann wieder auf den Tisch :D), verweilte, las und sogar 2-3 Sachen erwähnte.
Durch die Verbindung mit der Internetplattform swissfamily.ch kann man auch an attraktiven Wettbewerben teilnehmen und weitere Themen aus allen Familien-Bereichen online „konsumieren“.

Wir dürfen 5 x 1 Jahresabo des FamilienSPICK verlosen. Und so nehmt Ihr teil: hier oder auf Facebook kommentieren, ob Ihr den FamilienSPICK schon kennt und was Ihr von einer Zeitschrift für Eltern erwartet. Wer auf Facebook ist, schenke doch Mama mal 2 und FamilienSPICK Dein Like und markiere im dazugehörigen Beitrag Freunde, die sich ebenfalls für ein Abo interessieren könnten. Die Gewinner werden persönlich kontaktiert.
Wir bedanken uns herzlich beim FamilienSPICK für das uns entgegengebrachte Vertrauen!
Die Fotos stammen aus der aktuellen Ausgabe. Weitere Leseproben gibt es auf der Website des FamilienSPICK.
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Sport in der Schwangerschaft, Teil II

In meinem ersten Beitrag, den ich kurz nach der Verkündigung meiner Schwangerschaft veröffentlichte, schrieb ich vor allem darüber, wie es war „unwissend schwanger“ zu trainieren und dass ich auf jeden Fall weiterhin, angepasst, trainieren will. Die ersten drei Monate waren jedoch derart von Müdigkeit und Unwohlsein geprägt, dass ich etliche Sporteinheiten auslassen musste oder dann nicht die Leistung bringen konnte, die ich zu dem Zeitpunkt noch erbringen hätte können. Mööp!

Ein Zeitproblem oder ein familiäres?
Ich bin nun am Ende des 2. Trimesters angelangt und es ist Zeit für ein erneutes Update in punkto Schwangerschaft und Sport. Immer mal wieder werde ich (eher von Menschen, die keinen Sport treiben) gefragt, ob ich denn noch trainiere… ja, aber stark reduziert… und das sowohl was die Intensität anbelangt, als auch die Häufigkeit (leider). Letzteres verdanke ich wohl einem ausgeprägten Nestgefühl. Bin ich vor der Schwangerschaft noch gut 5x die Woche ins Training gerauscht, so bin ich froh, wenn ich es jetzt 2x die Woche schaffe. Gut. Einerseits war ich vor dem Kiga-Start der Maus auch noch „unabhängiger“, da es egal war, ob der Mann sie ins Bett bekam oder nicht. Sie musste morgens ja noch nicht zeitig aufstehen… jetzt muss ich die Trainingszeiten diesem Umstand anpassen und schauen, dass ich früh genug wieder hier bin. Dies bedingt dann aber, dass ich ein frühes Training (18, 19 Uhr) wähle, und dies wiederum bedeutet, dass ich nicht zum Znacht mit am Familientisch sitze… einerseits stört dies denn Mann, andererseits habe ich eben tatsächlich meist auch Hunger oder Gluscht und der innere Schweinehund hat schon gewonnen. Dilemma, organisatorisches Problem – vor allem! (Hier muss ich noch hinzufügen, dass ich halt lieber Kurse besuche und die sind generell abends, auf eigene Faust zu trainieren, lag mir leider noch nie). Und natürlich auch meine Einstellung, die gerade mehr Richtung „ich darf meine Lieben nicht allein lassen“ und „es ist grad so gemütlich hier“ tendiert. Und, nicht zu vergessen, der Umstand, dass ich abends oft eine Müdigkeitskrise schiebe *grr*. Da kommen also an miesen Tagen viele Gründe gegen Sport zusammen… Und auch, weil ich weiss, dass ich an Trainings sowieso nicht 100% geben kann, sich also der Aufwand kaum lohnt. Dennoch: nur zuhause sitzen ist nicht und wenn wir auch sonst keine Spaziergänge etc. unternehmen, tue ich mir nichts Gutes… dann ist es immer noch besser, eine Stunde auf Sparflamme was zu tun als gar nichts. Und übrigens: es kam schon vor, dass mein Mann beide Kinder schon im Bett hatte bis ich nach Hause kam. Ich habe entsprechend gestaunt und war froh, wenn ich hörte, dass die Kids problemlos gewesen sind (was früher schon ganz anders klang…). In den letzten zwei Wochen habe ich die Kinder, besonders die Maus, dann fast immer mitgenommen, weil sie wollte und weil es auch ging. Sind ja Ferien. Nur beide zusammen sind schwierig, das gibt meist Radau und ich will nicht, dass sich jemand gestört fühlt durch die Kinder und ich sie fortan nicht mehr mitnehmen dürfte. Schliesslich werde ich im kommenden Jahr auch darauf angewiesen sein, das Baby mitbringen zu dürfen… mal sehen, ob und wie das abends überhaupt klappt. Kids first, ich stiere selten ein Training durch. Wenn es nicht passt, bleibe ich zuhause, auch wenn ich schon umgezogen bin 😛 So, jetzt aber zu den körperlichen Fakten…

Was macht der Körper?

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Auch wenn es so aussieht, ich halte mir nicht die Nase zu 😛 No-Gi mit Bauch und rücksichtsvoller Partnerin.

Das 2. Trimester bedeutete folgendes: Umfang und Gewicht haben nochmal ziemlich zugenommen und erschweren wortwörtlich entsprechend das Training (meinen BJJ-Gi habe ich letzte Woche eingemottet, den Gürtel bringe ich noch knapp unter dem Bauch zu binden wenn ich keine Gi-Jacke trage… ich musste jetzt meinen extra ein paar Nummer grösser bestellten Sonderangebots-Gi rausholen, auch wenn es mir graut, denn er steht von selbst, so hart ist der Stoff und die Jacke hat nicht diesen dicken, gewaffelten Stoff, die würde in einem normalen Sparring also wahrscheinlich kaum lange ganz bleiben, aber da ich kein Sparring mehr mache, ist es Wurst…
Da meine Lungenkapazität schon im ersten Trimester gegen null sank und ich nach wenigen, normalen Schritten, schon keuche wie ein Postross, lebe ich gut mit diesem Umstand. Ich halte eben zwischendurch inne und (ver)schnaufe ein wenig.
Die Sache mit der Hüfte hat sich zu meiner Verwunderung eigentlich verbessert, aber je nach Training macht sie sich danach wieder bemerkbar. Aber insgesamt ist es wirklich sehr erträglich!
Die geraden Bauchmuskeln trainiere ich schon seit etwa der 22/23. SSW nicht mehr (zur Prävention der Rektusdiastase). Bis letzte Woche habe ich noch zum Aufwärmen leichtes Seilhüpfen oder langsames in Runden laufen mitgemacht, aber ideal war es nicht… man spürt, gerade beim Laufen, immer einen unangenehmen Druck gegen unten und auch auf die Blase. Da nun auch die Hebamme beim letzten Besuch meinte, ich solle jegliches Rumgehüpfe bleiben lassen wenn ich nicht wolle, dass mir irgendwann der Beckenboden „unten raus fällt“ (oder so ähnlich…). Nun, da mir der Beckenboden eh schon Probleme bereitet, verzichte ich fortan auf diese Übungen. Leider fällt mir keine Alternative ein, mich gut aufzuwärmen vor dem Training, vielleicht hat da ja jemand Ideen? 😛 Ich kann ja nicht jedes Mal vorher eine Stunde spazieren gehen o.ä. Wenn ich im Fitnessstudio trainiere, dann steige ich vorher auf’s Laufband, stelle es aufwärts und spaziere für 10min, das reicht schon, um mich zum Schwitzen zu bringen 😉

 

Kampfsport mit Bauch!?
img_4221Ich gehe noch ins Fitnessboxen, zum Ladies-Kickboxen und BJJ (ins Karate habe ich es bisher leider nicht mehr geschafft wegen der Zubettgehzeiten der Kinder, obwohl es wichtig wäre, dass ich an den Kata dran bleibe und die lassen sich auch gut mit Bauch üben… vielleicht schaffe ich es noch…) und mache alles mit, was irgendwie geht. Was nicht geht, wird durch anderes ersetzt oder ich schaue zu. Übungen finden sich immer. Bei gewissen Drills/Partnerübungen machen wir eine Dreiergruppe, so dass ich selber nur den Part übe, der geht. Ich habe auch wirklich kein Problem damit, mal auszusetzen weil mein Trainingspartner auch mit jemand anderem üben soll, bei dem er nicht „aufpassen“ muss. Die Trainingspartner halten sich instinktiv zurück bei mir, sind vorsichtig oder getrauen sich kaum, auch wenn sie den Bauch bei einer Übung nicht mal streifen würden 😀 Aber das ist ja auch gut so, ich fühle mich sicher, die Übungen sind kontrolliert weil ich nicht mehr rolle/kein Sparring mache, aber ich habe auch ein schlechtes Gewissen und schicke den Partner dann gerne mal zum nächsten Mann rüber, damit er die Übung auch mit vollem Einsatz machen kann. Im Fitnessboxen geht sogar das Sparring gut, weil alle wissen, dass der Bauch tabu ist und weil die Fitnessboxer sehr kontrolliert boxen. Hier trainieren diejenigen, die was für die Fitness tun wollen, auspowern kann man sich hier am Sandsack, das Sparring ist spielerisch, nicht hart. In der (Thai-)Box-Gruppe würde ich das Sparring auslassen, hier trainieren die ambitionierteren Kämpfer, die sich auch auf Wettkämpfe vorbereiten. Da habe ich im Moment nicht viel verloren.
Was immer geht und was ich auch regelmässig zu machen versuche: Yoga (mit dem Ersetzen gewisser Übungen), Schwimmen, Spazieren und Fitnessstudio. Für’s Bike wird es langsam zu kalt.

Körper und Kopf im Zwiespalt

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Draussen trainieren ist super. Leider werde ich hier bis nach der Geburt pausieren müssen. Foto: naturegym.li

Der Rest ist ernüchternd weil körperlich einfach nicht mehr geht, was der Kopf gerne würde… im Outdoor-Training war ich deshalb auch schon länger nicht mehr (gut, es passt auch manchmal zeitlich nicht und fiel mal aus…), da es auch kälter wird und ich keine bauchtaugliche Funktionsbekleidung besitze (gibt es auch nicht wirklich, meines Wissens, grr!) werde ich wohl damit so langsam pausieren. Da ich auch hier immer einige Übungen ersetzen muss, spare ich mir das Abo lieber für den Wiederaufbau im nächsten Frühjahr 😛
Ich habe echt Respekt vor all den supersportlichen Power-Schwangeren, die von den ersten Wochen der Schwangerschaft bis zum Tag vor der Geburt noch Vollgas weitertrainieren. Ich sehe immer mal wieder Fotos auf Instagram von schwangeren Crossfitterinnen, die noch Hanteln stemmen, die ich unschwanger keinen Zentimeter ab Boden kriegen würde und andere, die regelmässig und unbeirrt ihre Home-Workouts durchführen, sich weiterhin gesund ernähren und kein Gramm zunehmen. Die sehen dann Tage nach der Geburt schon wieder aus wie vorher 😛 Aber gut, ich habe auch noch zwei Kinder im Haus, wäre das nicht der Fall, würde ich auch mehr tun. Dennoch: Respekt vor dieser Disziplin! Ich will ganz klar so bald als möglich wieder meine alte, hart erarbeitete Form zurück und ich will dieses Mal nicht wie nach der 2. Geburt Jahre verstreichen lassen… aber alles nach seiner Zeit und v.a. darf ich dieses Mal auch die Rückbildung nicht versemmeln 😉 Also: motiviert bin ich, im Frühling wieder Vollgas zu geben, aber ich weiss auch, dass es lange dauern kann und dass man es mit Baby v.a. nicht planen kann. Aber auch wenn es nur ein paar Spaziergänge sind, ein bisschen Bewegung liegt sicher regelmässig drin 😉

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Start und Ziel? Die Figur links will ich irgendwann wieder zurück haben 😀 Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie sich das anfühlte… 😛

Auf Arzt und Körper hören
Meine Tipps für Schwangere, egal, was sie vorher getan haben: lasst Euch nicht gehen, bewegt Euch. Es ist erwiesen, dass das hilft, fit zu bleiben, gut gebären zu können und danach auch wieder schneller in die alte Form zurück zu finden. Immer vorausgesetzt, dass Euer Arzt Euch grünes Licht gibt und keine Risiken oder Komplikationen vorliegen (Mehrlingsschwangerschaft, frühere Fehlgeburten, Plazenta praevia etc.). Wählt sanfte, wenig riskante Sportarten. Es geht hier nicht einmal unbedingt um eine Gefahr für’s Baby, sondern darum, dass Eure Bänder locker werden und die Stabilität abnimmt. Ihr könnt Euch verletzen. Während Ihr Sport treibt, solltet Ihr es nicht übertreiben (nicht zu sehr/lang ausser Atem kommen! Schlägt Euer Herz schneller, schlägt auch das Herz Eures Babys schneller) und auf Euren Körper hören. Der sagt meist ziemlich schnell, wo die Grenzen liegen. Trinkt genug, macht nur, womit Ihr Euch wohl fühlt. Pausiert bei Beschwerden, bei Schmerzen erst recht! Fragt im Zweifelsfall immer Euren Arzt.

Fitnesshaus mit Tamara Beck am 7. November 2011Fotos: Brigitt Risch, Schaan

Studio geht eigentlich immer – leichtere Gewichte, mehr Wiederholungen.

Riskante Sportarten: es gibt Schwangere, die weiterhin klettern gegangen sind, Kampfsport betrieben haben, Marathon gelaufen sind. Hier gibt es nur den einen Ratschlag: Ihr müsst es selber wissen und Ihr allein trägt das Risiko. Jeder in Eurem Umfeld wir Euch eher davon abraten und vielleicht sogar verurteilen, was Ihr da macht. Mit Widerstand müsst Ihr rechnen. Auch wenn Ihr z.B. nicht allein trainiert, in einem Club seid etc., kann es sein, dass Ihr nicht mehr erwünscht seid. Keiner will sich mitschuldig fühlen, wenn etwas passiert. Dann dürft Ihr nicht sauer sein, denn es gibt genügend Alternativen und bald dürft Ihr wieder ran… Nur so viel: wer derart trainiert (hat), kennt seine Grenzen und seinen Körper recht gut. Wer schon schwanger war, der weiss auch, was auf ihn zukommt. Solche Frauen können einschätzen, was geht und was nicht, haben ein Vertrauen in ihren Körper. Ich bin sicher, dass Keine zu viel Risiken eingeht. Wir sind robuster als man denken mag, das Baby recht gut geschützt in der Fruchtblase in der Gebärmutter, in der ersten, noch sehr kritischen Zeit, sogar noch versteckt hinter dem Schambein. Das ist gut, denn die Schwangerschaft wird ja meist nicht sofort bemerkt und man trainiert noch ganz normal. Dazu kommt, dass man nach dem positiven Test selten gleich in die Welt heraus posaunt, dass man ein Baby erwartet. Ich rate aber, es dann wenigstens dem Trainer/Instruktor zu sagen, sofern man das Vertrauen hat. Das erleichtert so einiges, denn unwissend hätten er oder sie wohl wenig Verständnis, wenn man plötzlich gewisse Dinge auslässt oder ständig auf’s Klo rennt… 😉
Mal sehen, wie es bei mir noch weiter geht… ich schätze, dass ich in den kommenden Wochen vermehrt auf Fitnessstudio umsatteln werde und dann mal sehen, was noch wie lange geht… vielleicht schreibe ich dann noch mal ein 3. Trimester-Update 😉 Und sonst bestimmt eins über das Trainieren nach der Geburt.

Wenn Ihr Fragen habt, nur zu… Erprobte Workouts für Schwangere sowie Tipps zum Anpassen der Übungen finden sich übrigens im Internet zuhauf! Super geeignet für all diejenigen, die gerne auf eigene Faust trainieren. Ich schaffe das leider kaum. Auf deutsch z.B. bei sportymum.net. Auf englisch mit vielen Videos und Tipps auch zur Ernährung (zum Teil nicht kostenlos) bei „Diary of a fit mummy“.

 

Fotos Beitragsbild: oben links naturegym.li, unten links Eddy Risch für Fitnesshaus Schaan, Rest privat.

Produkt-/Shopvorstellung: Die Yumbox bei Nikimo.ch (mit Gutscheincode)

Als bekennender Japan-Fan (und ehemalige Japanologie-Studentin) warte ich eigentlich seit der Geburt meiner Kinder darauf, ihnen wunderschön-perfekte obento-Böxli zum Znüni kredenzen zu dürfen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mein Sohn entpuppte sich als äusserst heikles Kind, das zum Znüni meist nur genau eine IMG_7298Essware tolerierte und das meist über Wochen unverändert. Mit Obst und Gemüse musste ich ihm sowieso nicht kommen. Nun gut, Projekt aufgeschoben. Aber nicht aufgehoben, denn der KiGa-Start meiner Tochter steht kurz bevor und sie ist nicht heikel! Yeehaw! Ich muss an dieser Stelle aber alle enttäuschen, die sich schon auf tägliche Bentobox-Bilderfluten freuen, wie sie in gewissen Mamablog- und Insta-Accounts oft zelebriert werden. Japan in Ehren, aber ich werde nicht um 5 Uhr aufstehen, um Toast mit Förmli auszustechen und Mini-Äuglein und –Mündchen für Eier, Erdbeeren und dergleichen zu formen. (Ich gebe zu, Spiesschen und Ausstecher zu besitzen, aber zu selten zu nutzen 😉 Meine Znüniboxen werden wohl etwas simpler einfach geschnippeltes Obst/Gemüse und irgendwas dazu Gekauftes, kohlenhydrathaltiges enthalten und keine aufwendigen Mini-Wraps/-Pancakes und dergleichen.

IMG_7296Dennoch: eine anständige Bentobox, die den Schein wahrt, musste her. Auf nikimo.ch bin ich auf die Yumbox gestossen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt – mit mehr oder weniger Fächern. Der Clou an der Box ist, dass sie dank des herausnehmbaren, transparenten Fachs und einem passenden Gummibereich im Deckel (am besten schaut Ihr Euch die Fotos an :D) auslaufdicht ist! Zwar empfiehlt der Hersteller keine Flüssigkeiten, was auch nicht Sinn macht, aber eine Dip-Creme, Joghurt oder Quark kann problemlos eingefüllt werden können. Das habe ich auch getestet und es funktioniert. Lediglich bleibt halt ein Rest am Deckel wenn man die Box nicht gerade transportiert hat. Das war aber nicht störend.

IMG_7297Die Yumbox habe ich einmal für mein Schulkind, das vlt doch noch irgendwann auf den Geschmack kommt, in orange, und einmal für die KiGa-Maus in pink bestellt. Beide mit je 4 Fächern, weil ich das ausreichend fand. Ins grössere Fach passt gut ein Sandwich, eine Scheibe Toast oder Brot oder einfach geschnippeltes Obst/Gemüse, Kekse und dergleichen. In die restlichen Fächer lassen sich z.B. Beeren, Cherrytomaten, Käsestückchen o.ä. unterbringen und im runden Fach z.B. ein Dip oder eine kleine Süssigkeit.

Fazit:

img_7364Die Yumbox ist geräumigdicht und einfach zu öffnen, auch für Kinder. Dank des herausnehmbaren Faches lässt sie sich gut reinigen. Bitte dafür die obere Schublade im Geschirrspüler verwenden. Die Box an sich kann man gut selber abspülen, da sie nicht unbedingt (allzu) schmutzig wird.
Für mich gibt es nur etwas, das man als Nachteil ansehen könnte. Die Boxen sind relativ schwer und aus Hartplastik. Aufgrund des Gewichts würde ich sie jetzt nicht dem kleinsten Kind schon in den Rucksack stecken. Zudem hätte ich die Befürchtung, dass sie beim Fallenlassen auf hartem Boden Schaden nehmen könnte. Aber für alle, die eben nicht alles in einem transportieren wollen und auch nicht drei verschiedene Boxen verwenden möchten, kann ich die Yumbox nur empfehlen. Und wir kennen das alle: Aufgeschnittene Gurken u/o Tomaten in derselben Box wie Brot – das kommt nicht gut! Da ist ein latschiges Brot vorprogrammiert. Ich fand auch schon schwimmenden Käse vor – bäh! 😛 Und da wir oft auch für kleinere Wanderungen oder den Freibadbesuch Boxen packen und ich auf Obst und Gemüse dabei nicht verzichten will, ist für mich eine Unterteilung in der Box eben Pflicht 😉

Und damit auch Ihr die Boxen (oder etwas anderes aus dem tollen Shop – z.B. farbenfrohe und qualitativ hochwertige Kinderbekleidung aus Skandinavien – schaut doch einfach rein! 😉 mal ausprobieren könnt, habe ich Euch heute einen Gutscheincode mitgebracht: Mit dem Code „mal2“ erhält Ihr 10% auf alle Produkte (exkl. Sale)! Der Code ist bis zum 31. August gültig. Im August wird nochmals eine grössere Lieferung an Yumboxes erwartet. Evtl. müsst Ihr für Euer Wunschmodell also in ein paar Tagen nochmals reinschauen. Viel Spass beim Shoppen! 🙂

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Buchrezension: „Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

Susanne Mierau dürfte vielen Lesern bekannt sein. Sie betreibt seit Jahren den erfolgreichen Blog „Geborgen wachsen“, aus dem auch der Buchtitel entlehnt ist. In ihrem Blog berichtet sie aus ihrem Familien- und Berufsalltag und greift regelmässig Themen einer bedürfnis- und bindungsorientierten Erziehung auf. Weiterlesen

Verlosung: Avent 4-in-1-Babynahrungszubereiter

Philips ist bekannt für innovative Produkte für unseren Alltag, v.a. auch für Eltern und Kinder. Aktuell wurde gerade der Avent 4-in-1-Babynahrungszubereiter. Ich hätte ihn ja zu gerne für Euch getestet, jedoch sind meine Kinder wie Ihr wisst dem Breialter längst entwachsen. Stattdessen darf ich heute ein Exemplar des 4-in-1 an Euch verlosen – na, das ist doch auch was! 🙂 Aber zuerst ein paar Infos dazu:
Philips_Avent_4_in_1_SCF875_02_InUse3Mit dem Avent 4-in-1 Babynahrungszubereiter möchte Philips das Bedürfnis vieler Eltern erfüllen, mit möglichst wenig (Zeit)aufwand für ihr Kind aus frischen Zutaten selber eine Mahlzeit zuzubereiten. 4-in-1 bedeutet nicht nur Mixen und Dampfgaren sondern auch Aufwärmen und Auftauen. Somit hat man ein einziges Gerät, das nur für die Mahlzeit des Babys benutzt wird. Der grosszügige Becher bietet Platz für bis zu vier Mahlzeiten. Da mit der Zeit das Kind auch grössere Stückchen in seiner Mahlzeit verträgt, lässt sich die Konsistenz beim Mixen entsprechend einstellen. Die schonende Garung stellt zudem sicher, dass die Vitamine und Nährstoffe der Lebensmittel erhalten bleiben.

Kurzer Steckbrief:

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  • 4-in-1-Design: Dampfgaren, Mixen, Auftauen und Aufwärmen in einem einzigen Becher
  • Gleichmässiges Garen aller Zutaten dank einzigartiger Dampfzirkulation
  • Zum Mixen einfach den Becher umdrehen und verriegeln
  • Grosser 1‘000 ml Becher für die Zubereitung von bis zu vier Mahlzeiten gleichzeitig
  • 120 ml Vorratsbecher zum Aufbewahren von Speisen
  • Komfortable Aufwärm- und Auftaufunktion
  • Benachrichtigung per Signalton
  • Zugriff auf den Wassertank
  • Einfache Säuberung: Becher und Messer sind spülmaschinenfest
  • Rezeptbuch mit Tipps zum Füttern und feinen Rezepten

Verlosung eines Philips Avent 4-in-1-Babynahrungszubereiters

Die Verlosung findet auf meiner Facebookseite statt. Wer keinen Account hat, darf aber auch hier kommentieren (in dem Fall bitt. Lest Euch einfach vorher die Teilnahmebedingungen auf meiner Seite durch.

Quelle für Text und Bilder: Philips
Wir bedanken uns herzlich bei Philips für das zur Verfügung Stellen des Produkts!

Was so läuft…

Nicht viel eigentlich… ich will mal wieder aufzählen 😉

  • Am SA habe ich einen Nagel aufgelesen, worauf uns ein Reifen mitten auf der Autobahn verliess. Immerhin entwich die Luft langsam so dass der Mann am Steuer es rechtzeitig bemerkte und noch auf die Seite fahren konnte ohne dass was passierte. Die ziemlich verängstigten Kinder und ich mussten also aussteigen und auf der Seite in der Bündt stehend warten bis der Pannendienst kam. Zum Glück erreichte mein Mann übers Handy den GF unserer Garage, der uns schnell Hilfe schickte. Mit Ersatzreifen fuhren wir dann doch noch ins Hallenbad, wo Maus den Kurs noch zu Ende machen hätte können. Sie war aber wählerisch und ich beschloss, die Sache abzublasen, sprich, den Kurs auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Sie ist noch zu verspielt, zu schüchtern. Ohne Zweifel hätte sie das Seepferdchen hinbekommen, die Übungen konnte sie problemlos, aber eben… den Nachmittag verbrachten die Kids draussen spielend während ich Rasen mähte und unsere Stauden stutzte.
  • Am SO Morgen fiel mein Workout aus aber war i.O. Meine Kollegin fragte nämlich ob wir mit ihr und ihrer Mutter zusammen den Schluchtenweg in Schellenberg mitlaufen wollten. Klaro! Und so hangelten sich 4 Erwachsene und 4 Kids durch die Schluchten. Gewisse Stellen sind gefährlich und steil aber es geht ganz gut. Man nehme dann halt ein Kind an die Hand und eins zeitweise auf den Rücken und gut ist. Nachmittags haben wir dann nicht mehr viel gemacht. Mein Mann hat mittags eine Thai- und abends eine Kürbissuppe gekocht. Das ist erwähnenswert weil ein kulinarisches Highlight! Die Thaisuppe schmeckte sogar dem Grossen und das will was heissen, denn, und somit komme ich zu einem Thema, das uns derzeit ziemlich Sorgen bereitet:
  • Der Grosse wurde in letzter Zeit immer heikler und isst rund 1/4 der Menge, welche die Maus verdrückt. Also wenig. Und nicht unbedingt gesund. Nur selten isst er (alles), was auf den Tisch kommt. Meist streikt er völlig und isst stattdessen ein Joghurt. Das gibt’s bei uns immer und das dürfen sie essen wenn ihnen sonst nix schmeckt denn Extrawürste werden hier nicht gekocht bzw. kochen wir schon genug weil wir doch immer irgendwie darauf achten, dass es auch etwas gibt, das für Grossen essbar ist. Und er ist nicht einfach nur heikel, sondern er ekelt sich vor Sachen, die er nicht mag derart, dass er es nicht mal ertragen kann, in Riech- oder Sichtweite zu sitzen. Zeitweise würgt es ihn wenn er etwas erwischt, das ihm nicht schmeckt. Essen ist also gerade gaaaanz schwierig. Das ist aber noch nicht alles:
  • Schlaf ist sein grösster Feind, könnte man meinen. Am Freitag schlief er nachts keine 7 Stunden(!) – enorm wenig für sein Alter. Er ging aber auch tags darauf nicht früher ins Bett sondern hielt durch. Auch die Zeitumstellung änderte nichts an der Situation. Im Gegenteil: nun beginnt nämlich auch die Maus, sich gegen die Bettzeit aufzulehnen… Bis anhin fand ich immer, dass sich Kinder ein Stück weit selber regulieren können, dass die versäumte Schlafzeit meist in 1-2 Tagen aufgeholt wird. Und es störte mich abends nicht, wenn die Kids länger auf waren solange sie sich auf dem Zimmer oder sonstwie selbständig und in Ruhe beschäftigt haben. Und es ist kein Thema: aufstehen war und ist kein Problem, wir müssen sie auch nicht sonntags um 8 Uhr wecken, die erwachen früher und von selber.
    Aber so langsam wird es kritisch… denn die Kombi nix (gscheites) essen und wenig schlafen macht sich so langsam bemerkbar. Das Kind hat weniger Energie als andere (die Kids, die mit uns am SO liefen, bewegten sich und sprangen herum wie junge Rehe, mein Sohn war da eher gemächlich unterwegs und gab auch bald an, nicht mehr weiterlaufen zu mögen…), sein Gesicht wirkt fahl, er ist bleich. Und: letzte Woche ist er am Tisch fast umgekippt nachdem er sich die Hand eingeklemmt hatte. Er wurde langsam grau im Gesicht und drohte wegzudriften. Wir haben ihn dann auf’s Sofa gelegt wo er sich zum Glück rasch wieder erholte. Aber ich fand das schon grenzwertig…
    Wir werden mal versuchen, die Schlafsache härter anzupacken, ihn mit Nachdruck weg von den Lego zu bringen, notfalls die Glühbirne rausschrauben… ansonsten bleibt mir nur übrig, mal den KiA aufzusuchen, körperliche Ursachen auszuschliessen und zu schauen ob er uns evtl. irgendein Präparat empfehlen kann, das den Jungen etwas aufpäppelt…
  • Ansonsten wäre hier alles im grünen Bereich… am SA habe ich noch meine Kontaktlinsen (Monats-) geholt. Ein Paar habe ich schon hier und das klappt ganz gut. Ich weiss jetzt auch, wieso es manchmal nach dem Einsetzen dauert bis ich scharf sehe. Die Linsen sind nicht an jeder Stelle gleich, es ist also nicht egal, wie sie im Auge sitzen. An einer Stelle sind sie dicker und die sollte sich mit Hilfe der Schwerkraft irgendwann nach unten drehen, was sie auch tut, nur halt nicht sofort… im Sport sind die Linsen wie schon erwähnt Gold wert. Bin sehr zufrieden 🙂
  • Ich nähe derzeit wieder fleissig und habe am Wochenende bei Rocky III und IV auch noch Wolle verwertet… besonders das Nähen macht mir grad irrsinnig Freude. Ich durfte einige Auftragsarbeiten erledigen und habe auch noch einen Pulli für den Grossen geschafft sowie die Zuschnitte für ein Kapuzenkleid für die Maus gemacht. Aber heute geht nix mehr, denke ich… bin allein mit den Kids und die Sonne scheint, also evtl. noch raus später.
  • von DO bis SA bin ich dann verstrohwitwet weil der Mann geschäftlich ins Wallis fährt. Aber wir schaukeln dat schon! 😉