Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper*
Es war schier unmöglich, die Kinder mit sachlichen Argumenten davon zu überzeugen, dass die Sportwoche ganz toll ist und wir doch einfach mal unbedarft gemeinsam hingehen und, dass Mama schon bezahlt hat (grrrrr!!!).
Die Nacht war aufgrund des späten Konflikts unruhig und am Morgen schmiss der Grosse mir wütend ein Puzzle vor die Füsse, aber es half nichts, wir fuhren hin und wie erwartet, kam alles bestens, sprich, beide blieben und waren dann beim Abholen auch sehr zufrieden. Überhaupt konnte ich nicht nur täglich um 11.30 Uhr zwei zufriedene Kinder abholen, nein, sie hatten auch noch ziemlichen Appetit und dehnten die Zufriedenheit über den gesamten Tag aus. Am Montag Nachmittag wurde alles mögliche angeschleppt, um dem Mäuschen ein „Krabbelparadies“ zu schaffen und gestern wie heute wird friedlich mit einem Nachbarskind draussen gespielt.
Nur der erste(!) Wackelzahn macht dem Grossen derzeit zu schaffen, ich erinnere mich an meine Kindheit (Türklinke-Schnur-Zahn, wer kennt’s?).


Das Mäuschen übt sich derweil in der Fortbewegung und dehnt entsprechend ihre Zufriedenheit am Boden etwas aus. Besonders dann, wenn die Grossen auch bei ihr sind, daneben spielen und sie animieren. Sie zieht sich bereits einarmig so halb-seitlich vorwärts, erst langsam, aber wenn sie etwas Spannendes erreichen will, zieht sie das Tempo auch schon etwas an. Die Krabbeldecke dürfte damit demnächst ausgedient haben.


Ganz toll findet sie natürlich auch die Teilnahme an den Mahlzeiten. Weil sie im Newborn-Aufsatz nicht mehr zufrieden war und immer auf den Schoss wollte, haben wir ihren Tripp Trapp umgebaut. Sie ist jeweils total aufgeregt, wenn wir sie in den Stuhl setzen und ganz wild auf das Essen. Fällt ihr mal was herunter, äussert sie lauthals Protest. Jaja, noch finden wir das ganz süss und witzig 😀


Ach je, nur noch wenige Tage und die Sommerferien sind hier offiziell beendet. Es stimmt mich ganz wehmütig. Die Grossen freuen sich natürlich auf Schule und Kindergarten, wo sie ihre Gspänli wieder sehen werden. Für die Maus beginnt das letzte Kindergartenjahr. Die erste Woche wird sicher noch locker. Der Mann hat feiertagsbedingt Mo-Di frei und wir werden sicherlich zum Fürstenfest nach Vaduz fahren. Die Sportkurse starten genau so nächste Woche wie die Kita-Eingewöhnung. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie mir deshalb zumute ist. Hätte ich nicht doch noch länger warten sollen? Wird es gut klappen? Einerseits bin ich viel gelassener weil ich die Erfahrungswerte von den Grossen habe, andererseits ist es doch bei jedem Kind gleich schwer, loszulassen. Auch wenn ich zwei freie Vormittage gut gebrauchen kann um in Ruhe zu arbeiten etc. und es ja wirklich das Minimum ist, kann ich nicht aus meiner Glucken-Haut heraus und geniesse unsere Jüngste ja wirklich sehr. Ach, drückt‘ mir bitte einfach die Daumen. Und sollte es wirklich nicht klappen, kann ich jederzeit die Reissleine ziehen, soviel steht mal fest 🙂 Ich erinnere mich eben an so manches Drama mit den Grossen, wobei die dann wahrscheinlich tatsächlich schon älter waren. Aber ich hatte auch stets das Glück, total einfühlsame Betreuerinnen zu haben, die mir auch zugestanden, mich so lange mit in den Raum zu setzen, bis ich problemlos gehen konnte. Das ist nicht selbstverständlich, aber sooo viel wert. Und ich bin auch froh, dass ich keine Festanstellung habe und Punkt XY irgendwo im Büro sein muss. Sonst hätte ich es mir auch nicht leisten können, einfach noch 20min im Kita-Raum zu sitzen oder 10min nach dem Weggehen anzurufen, ob alles gut ist oder einfach hinzukommen wenn sich das Kind nicht beruhigt hätte… grosse Dankbarkeit!


So. Der langen Rede kurzer Sinn werden wir diese Woche also hoffentlich so harmonisch zu Ende bringen, wie wir sie begonnen haben. Am Sonntag ist die Maus noch auf ein „Zuckertütenfest“ eingeladen und je nach Wetter sind wir sicher draussen unterwegs.
Ach ja, warum wehmütig. Weil die Zeit halt eben so rast. Das Ende der Sommerferien deutet auch immer den Start des Herbsts an und den mag ich zwar, aber nach dem Herbst kommt die Kälte, der Winter, das mag ich nicht, und die Jahre ziehen ins Feld, eins ums andere, die Maus wird heuer 6, das Mäuschen bald darauf schon 1(!), der Grosse 8 (ACHT! :-O). Geht es Euch denn auch so??
Übrigens: ich hätte problemlos noch ’ne Woche Sommerferien erduldet (läuft ja wunderbar gerade), anstatt dann drei(!) Wochen Herbstferien, in denen der Mann natürlich nicht schon wieder frei nehmen kann. Dass wir heuer (aus gutem Grund natürlich) nicht ans Meer sind, macht mir auch zu schaffen. Einmal im Jahr muss ich einfach eine Woche ans Meer. Das Meer sehen, am Strand sitzen. Auch wenn ich schlussendlich lieber im Hotel-Pool bade, im Sand sitzen erdet so schön. Nächstes Jahr vielleicht…

Ausflugstipps für Zuhausegebliebene mit „Hello Family“

Nicht jeder kann in den Sommerferien verreisen. Und auch wer z.B. eine Woche weg ist, möchte doch auch in den verbliebenen Wochen den einen oder anderen Ausflug unternehmen. Das ist eine gute Idee, denn in der Schweiz gibt es viele, spannende Ausflugsziele für Familien, die es zu entdecken lohnt. Zudem profitiert man mit der Hello Family Supercard von Coop mit Rabatt auf diverse Freizeitangebote. Darunter sind z.B. das Verkehrshaus in Luzern, das Maison Cailler, das Chocolarium, den Tamaro Park sowie die Tropenhäuser in Frutigen und Wolhusen. Mit der Hello Family Supercard erhält man als Familie jeweils 20% Rabatt auf den Eintritt. 20% Rabatt gibt es ebenfalls auf diverse Aktivitäten in Schweizer Pärken, z.B. das Wolli Kids Festival am 4. August in Zermatt oder das FamilienFestival Urnäsch Ende August – schöne Erlebnisse für die ganze Familie sind garantiert.

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Eine Übersicht über alle, laufend ergänzten Angebote, gibt es hier.

Nebst einer Auflistung der vergünstigten Angebote finden sich auf der Hello Family Website auch Informationen über 18 familienfreundliche Pärke in der Schweiz sowie weitere Ausflugstipps mit Kindern. Es lohnt sich also, durch die verschiedenen Vorschläge zu stöbern, die Rucksäcke zu packen und loszuziehen, um die Schweiz als Familie zu entdecken. Wann, wenn nicht in den Sommerferien, während der viele im Ausland auf Urlaubsreisen sind, lohnt es sich besonders, im eigenen Land in Ruhe auf Erkundungstour zu gehen?

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Fotos: Coop Hello Family
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Coop Hello Family.

Alpenrose Lermoos – ein Paradies für Kinder (und Eltern)

Zum ersten Mal (von aussen) gesehen haben wir die Alpenrose vor fast 7 Jahren. Damals war unser Grosser gerade im Alter des Mäuschens und wir buchten unseren ersten Urlaub in einem kleinen Babyhotel in Lermoos. Wir sind dort vor allem ganz viel durchs Moor spaziert. Die Alpenrose fiel natürlich gleich auf und vielleicht haben wir uns damals schon überlegt, mal dort Urlaub zu machen wenn „die Kinder“ grösser sind. Wenige Jahre später war eine meiner Kolleginnen dort und berichtete sehr positiv.

Und dieses Jahr kam dann der Moment, an dem wir, mit kleinem Baby, nicht zu weit weg wollten und die Chance erhielten, die Alpenrose für zwei Tage zu testen. Wir buchten gleich eine Woche weil dies unser Sommerurlaub werden sollte.

Hotel Alpenrose Lermoos

Kurz: die Zeit ging sehr schnell um und alle waren etwas betrübt, als es wieder nach Hause gehen sollte. Wir haben für einmal wirklich nicht viel gemacht und ich denke das tat uns allen gut. Ich habe sogar ein ganzes Ebook gelesen 😉

Die Kinder konnten wir zu einem Spaziergang durchs Dorf mit Halt an der Eisdiele, einer kleinen Erlebnis-Wanderung (Moosle’s Forscherpfad) und einem Ausflug zur Burg Ehrenfels mit der Rekord-Hängebrücke motivieren. Eine kleine Wanderung und einen Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen, das wir schon 2010 besuchten, unternahmen wir ohne die Grossen, die lieber im betreuten Club im Hotel spielen wollten. Am letzten Tag regnete es, sonst hätten wir mit den Kindern noch einen Wasserwanderweg besucht, aber so blieben wir eben im Hotel, kuschelten gemütlich im Zimmer, machten ein paar Fotos, lasen und die Kinder amüsierten sich prächtig weil genau an dem Tag eine grosse „Roadshow“ im Kinderclub gastierte – mit Neuheiten von Brio, Supersand und einer Menge toller Spiele, die man ausprobieren durfte.

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Das Mäuschen war unser pflegeleichtestes Kind im Urlaub. Wir wurden sogar von einer Vierfachmami angesprochen, wie ruhig die Kleine doch sei… 🙂 Ich schätze mal ihr gefiel die Abwechslung und dass wir viel mehr Zeit für sie hatten. Sie schlief oft in Tuch oder Trage, im Auto oder auch im Bett fand sie neben mir immer gut in den Schlaf, viel besser als zuhause! Während die Kinder in ihren Stockbetten schliefen, schlief das Mäuschen bei uns im Bett. Im Hotelrestaurant gab es dankenswerterweise ein Newborn-Set am Tisch, das war schon mal sehr genial, denn das kennt sie von zuhause und wir konnten so wirklich sehr in Ruhe essen. Wir haben ihr aber auch ganz oft etwas zum Anknabbern in die Hände gegeben und wenn sie zu müde wurde, waren wir meist eh schon fast fertig und ich habe sie getragen oder wir nahmen sie auf den Schoss.

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Gebadet haben wir täglich – für das Mäuschen war es das erste Mal in einem Pool und das dann gleich jeden Tag, aber ich glaube es gefiel ihr ganz gut 😉 Für die Grossen war es natürlich auch toll!
Das Wetter war ganz witzig. Am Morgen meist sonnig, so dass wir uns auf den Ausflügen partielle Sonnenbrände holten, und am späteren Nachmittag begann es jeweils zu regnen, so dass wir uns im warmen Aussenpool den kalten Regen auf den Kopf prasseln lassen konnten – coole Sache! Und abends konnten wir prima bei geöffneter Balkontür schlafen, es kühlte wunderbar ab.

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Und so hatten wir eigentlich einen ziemlich gleichbleibenden Rhythmus mit Frühstück – Spielzeit – Mittagessen – Ausflug – Zvieri – Baden – Abendessen – Bettzeit… Ja, wie man sieht, haben wir vor allem oft und viel gegessen und wie nach jedem Urlaub denke ich, dass ich zuhause sofort mit einer Diät anfange *lach*. Man wird aber auch richtig verwöhnt in so einem Hotel und ich finde, das darf man sich dann ja auch mal gönnen 😉 Immerhin kamen wir ja mit Baby gar nicht wirklich dazu, den Spa zu nutzen und die Sportangebote habe ich leider auch immer verpasst.

Und jetzt stelle ich Euch gerne das Hotel im Detail vor, für alle, die es sich auch als Urlaubsziel vorstellen können 😉 Eins vorweg: man bucht hier wirklich einen Urlaub im Rundum-sorglos-Paket – perfekt also für Familien, die einfach mal an nichts denken müssen und entspannen möchten.

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Zimmer
Wir hatten eine Familiensuite im alten Tiroler Stil. Ich bevorzuge ja eher moderne Zimmer, aber es war ganz gemütlich, wir hatten prima Platz und es fehlte uns an nichts. Gemeinhin ist das Hotel so gut ausgestattet und man kann sich Zubehör wie Nachtlicht, Babyphon etc. ausleihen, so dass eigentlich fast nur Klamotten einpacken muss 😉 Naja, fast… Im Zimmer gab es sogar eine Nespresso-Maschine, zwei Fernseher und natürlich Bademäntel und -schlarpen für alle. Auch Windeleimer, Wickelplatz, Feuchttücher und Duschgel/Shampoo für Kinder und Erwachsene. Da der Nassbereich recht rutschig ist, empfehle ich dafür aber, allen Crocs/Flip Flops einzupacken. Die Zimmerreinigung war tadellos und wurde immer gleich und ganz unbemerkt erledigt, sobald wir das Zimmer für’s Mittagessen verliessen.

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Hotel-Austattung 
Bietet alles, was das Herz begehrt: Restaurant, Innen- und Aussenpool, Piraten-Badewelt, Indoor-Wasser-Rutsche, Spielplatz, grosser Sandkasten, Hüpfburg etc. draussen, Baby- und Miniclub für die Kinderbetreuung, Billard, Flipperkasten etc., Playstation-Zimmer und Teenie-Club für die Grossen, Theater und Turnhalle, Indoor-Golf und -Gokart, grosser Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad & Co. sowie vielseitigem Angebot, Fitness- und Aerobicraum, ebenfalls mit täglichen, geleiteten Sportangeboten, Business-Zimmer, 24h-Tee-/Kaffee-/Getränke-Ecke mit Säuglingsmilch, Mikrowelle und Gläschen-Kost, Hotel-Shop, Wasch- und Bügelraum, Restaurant & Terrasse. Da klickt Ihr Euch aber am besten mal auf die Website um alles zu sehen 😉

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Kulinarik
Reichhaltiges Frühstücksbuffet, immer mit frischen Beeren (yummy), frisch auf Wunsch zubereiteten Omeletts, Rührei etc. und vielem mehr.
Am Mittag gab es ein kleineres Buffet mit Suppe, Salaten und 1-2 Gerichten für Erwachsene sowie für Kinder Gemüse, Pasta und Pommes (gab es immer) und Dessert/Eis am Stiel. Nicht die grösste Auswahl, aber etwas fand sich immer. Im Zweifelsfall nahmen die Kinder Pommes und ein Eis (sind ja Ferien 😉
Am Abend gab es jeweils ein wählbares Vier-Gänge-Menu, das man sich jeweils am Morgen aus einer Auswahl an verschiedenen Gerichten zusammenstellen konnte. Ergänzen zu einem Sechs-Gänger konnte man es jeweils mit Salat und Käse vom Buffet. Die Hauptspeise ist übrigens ziemlich üppig, so dass wir meistens auf Suppe oder Vorspeise verzichtet haben. Es wäre einfach zu viel gewesen. Auch das Kinderbuffet bot abends etwas mehr Auswahl, so gab es meist noch Pizza oder Hot-Dogs, Hühnchen-Sticks o.ä. An drei Abenden gab es ein Vorspeisen- bzw. Dessert-/Eisbuffet Geschmeckt hat alles prima! Grosses Kompliment aber auch an das Personal: wir wurden immer sehr freundlich bedient und unsere Gänge wurden Ruckzuck serviert weil wir mit dem Mäuschen nicht ewig am Tisch sitzen konnten. Wir mussten nie warten! Mit kleinen, (müden) Kindern ist das wirklich Gold wert!
Das Zvieri-Buffet versorgte den kleinen Hunger zwischendurch mit zwei Sorten Kuchen, Fruchtmilch, Obst, Brot, kleinem Gebäck, Wurst, Käse, Eis am Stiel etc. sowie Getränken (alles Selbstbedienung). Hier konnte man sich gemütlich drinnen niederlassen auf Sofas/an Tischen oder sich auf die Terrasse setzen, wo die Kinder spielen konnten.

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Kinderbetreuung
Leider war die Kinderbetreuung im unteren Stock, wo es kaum Tageslicht gab, aber das störte wohl höchstens mich. Die Kinder fühlten sich wohl und es gab hier alles, was sie brauchten, v.a. auch andere Kinder 😉 Es gab einen grossen Kletter-/Rutschbereich mit Bällebad etc., wo sie sich austoben konnten, diverse Spiele, Briobahn, Legos, Puppen und Bastelsachen und natürlich verschiedene Aktivitäten je nach Alter, sowohl im Club als auch in Form von Ausflügen, für die man die Kinder anmelden konnte oder die sie spontan besuchen konnten. Die Betreuer waren auf jeden Fall freundlich und hilfsbereit, es waren aber auch viele… den Baby-Club haben wir nicht genutzt, er war aber separat, hell und freundlich und sicherlich wurden die Babys liebevoll betreut.

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Lermoos und Umgebung
Lermoos ist ein kleines Örtchen mit einem weitläufigen Moor, einer Gondelbahn und vielen Spazier- und Wanderwegen. Im Winter kann man hier auch Ski fahren. Auch im benachbarten Biberwier gibt es Wanderwege. Einen Ausflug wert ist die Burg Ehrenberg mit der weltlängsten Hängebrücke im „Tibet-Stil“, die wir besucht haben. Der Weg zur Burg geht durch einen Wald und ist relativ steil. Für unsere Kinder war es machbar, ich empfehle aber, Babys/kleine Kinder zu tragen (mit dem Buggy ist es mühsam und man kommt damit nicht auf die Burg). Im Hotel waren noch mehr Ausflugsziele ausgehängt, jeweils gut beschrieben, auch mit Distanz etc. Ich schätze, dass man sich damit gut eine Woche beschäftigen kann wenn man nicht nur im Hotel bleiben will.

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Fazit
Die Alpenrose ist ein beliebtes und auch mehrfach ausgezeichnetes Familienhotel mit viel Tiroler Charme. Die Umgebung bietet zwar nicht so viel wie Serfaus-Fiss-Ladis, eine andere Region im Tirol, in der wir schon oft und gerne Urlaub gemacht haben, dennoch kann man einiges unternehmen, wenn man denn will… denn das Hotel ist top ausgestattet und bietet ein vielseitiges Freizeitangebot für Gross & Klein – Langeweile kommt hier sicher nicht auf 😉 Somit können wir das Hotel wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen für Euren nächsten Familienurlaub 😉
Ich hoffe, unsere Fotos & unser Bericht haben Euch gefallen und einen guten Einblick in unseren Urlaub in Lermoos verschafft. Nicht immer war die Kamera dabei, schliesslich wollten wir ganz oft auch einfach nur geniessen, aber wer uns auf Instagram und Facebook folgt, konnte dort bereits auf den Handybildern, die ich dort täglich gepostet habe, einige Ferienmomente miterleben 😉

Wir bedanken uns herzlich für die Testmöglichkeit! 🙂

Ich pack‘ meinen Koffer und…

Packen sollte ja eigentlich etwas Schönes sein. Da kommt doch so richtig Vorfreude auf, wenn man den Bikini aus der Schublade zieht oder ein Buch in den Koffer legt, auf dessen Lektüre man sich schon riesig freut. Ach, fast hätte ich es vergessen: das war mal so, ohne Kinder. Damals konnte sich das Packen auch schon mal über mehrere Tage ziehen wenn man sich wie Carrie Bradshaw fühlte beim Zusammenstellen der perfekten Urlaubs-Styles. Oder wart Ihr eher der pragmatische Typ, so wie mein Mann, der mit drei Handgriffen in den Schrank innert weniger Minuten seine Urlaubsgarderobe parat hatte? Das ist heute noch so. Und bei mir dauert es heute noch länger. Und endet meist damit, dass ich stapelweise viel zu viele Klamotten für mich und die Kinder auf den Küchentisch häufe, die mein Mann dann verstauen muss. Und irgendwas fehlt dann meist trotzdem. Was man natürlich erst am Urlaubsort merkt. Oder ich muss auf den letzten Drücker noch Sonnencreme kaufen. Immerhin bin ich noch nie mit abgelaufenem Reisepass losgefahren (und muss jetzt auch kurz hoffen, dass das auch nie passieren wird).

So. Packen mit Kindern ist ja nochmals eine grössere Herausforderung weil man für mehr als nur sich selbst denken muss. Sobald die Kinder alt genug waren, haben wir sie natürlich miteinbezogen. Mit dem Resultat, dass die Kinder ihren ganzen Kram anschleppten und natürlich sollte alles mit. Ein Haufen Kuscheltiere, ein Stapel Bücher, eine Kiste voll Lego – ähm, ja… liebe Kinder, wir ziehen nicht um, wir verreisen nur eine Woche 😉 Merke: Kinder brauchen ein klein wenig Unterstützung beim Packen. Und wir Eltern eigentlich auch.
Damit wir nichts vergessen, mache ich immer eine Packliste, auf der ich dann schrittweise alles abhäkle, was ich parat zum Einpacken habe. Diese Liste stelle ich Euch hiermit gerne als Download zur Verfügung, denn vielleicht hilft sie Euch auch 🙂

–> Packliste

Dazu noch ein paar Hinweise und weitere Tipps:

  • Die Liste ist für einen Familienurlaub ausgelegt, egal ob Badeferien oder nicht. Als Camper jedoch müsstet Ihr sie wohl noch um entsprechendes Zubehör ergänzen
  • Ich habe bewusst keine genauen Angaben bei der Kleidung gemacht, denn jeder muss selber entscheiden, was und wie viel er in etwa braucht – je nach Aufenthaltsdauer natürlich
  • Die zusätzlichen, freien Linien sind dazu da, damit ihr frei nach Euren Bedürfnissen ergänzen könnt
  • Was mir auch jeweils hilft, ist, für jedes Familienmitglied nochmals je ein Kästchen hinter eine Zeile zu malen, weil ja schliesslich z.B. jeder Kleidung braucht. Habe ich erst die Kleider für die Kinder parat gelegt, mache ich ein Häkchen für sie und lasse mein Kästchen noch frei…
  • Es gibt tolle Köfferchen für Kinder, wo sie ihre Siebensachen transportieren können (Kuscheltiere, Spielzeug. Kleider etc. kommen dann in den/die Elternkoffer.
  • Auch wenn Ihr kein Fan von Unterhaltungselektronik seid, für entspanntes Reisen ist es Gold wert. Egal ob im Auto, Zug oder auf Flugreisen – es kann immer zu Verzögerungen durch Staus, technische Defekte etc. kommen und dann heisst es Warten… Für diese Fälle haben wir im Voraus Kinderserien und -filme auf’s iPad gespielt, die auch ohne WLAN überall angesehen werden können. Evtl. Kopfhörer mitnehmen und Geräte natürlich vor der Abreise laden 😉

Reisespiele für unterwegs (mit Verlosung)

Vor einer Weile bekamen wir die Reisespiele von Pegasus zum Testen. Vielleicht erinnert sich ja jemand noch an das Spiel „Zauberei hoch drei“, das wir so toll fanden. Und so willigte ich gerne ein, die  vier Spiele zu testen.

Sie haben alle in einer kleinen Schachtel Platz und passen so prima in den Koffer. Das eine oder andere wird vielleicht auch uns in den Urlaub begleiten. Es sind alles pfiffige Familienspiele für Kinder ab ungefähr Kindergartenalter, die auf unterschiedliche Weise unterhalten.

Reisespiele, gestapelt

Grimaffen“ haben wir als erstes getestet. Einerseits ist es simpel und lustig, denn es geht darum, auf Kärtchen abgebildete Tierstimmen, Grimassen und Gesten sowie Geräusche nachzumachen, andererseits ist es auch ziemlich herausfordernd, da man sich eine Kette solcher Nachahmungen merken sollte. Das fiel mir glaub‘s noch schwerer als den Kindern 😉 Ich denke, dass man aber besser wird, sobald man das Spiel öfter macht und dann auch die verschiedenen Gesten und Geräusche schon kennt.

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Der nächste Test galt „Katz & Schmaus“, ein Spiel, das keine besonderen Fertigkeiten bedarf und darum überall und jederzeit für Vergnügen sorgt.
Jeder Mitspieler erhält einen Futternapf. Wer an der Reihe ist, zieht drei Leckerbissen, merkt sich diese und versucht sie dann (verdeckt) mit Schütteln der Schachtel ins richtige Katzenmaul zu befördern. Die Mitspieler dürfen aber dazwischen rufen, wenn sie meinen, dass ein Leckerbissen ins falsche Loch fiel. Danach sieht man nach und wer falsch lag (der Dreinrufer oder aber der Spieler), muss die Leckerbissen abgeben. Das Spiel ist wirklich lustig und auch geübte „Schachtelschüttler“ landen mal einen Fehltreffer…

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Gute Nacht Monster“ fanden wir dann ein klein wenig anspruchsvoller… 6 Würfel mit Teddy oder Monster in je drei Farben werden geworfen. Auch hier muss man sich nun versuchen, zu merken, was der Wurf anzeigte und ihn dann verdecken. Eine Karte wird gezogen, welche nun alle Mitspieler um eine Schätzung bittet: z.B. wie viele rote Monster der Wurf hatte oder wie viele Teddys etc. Hier zeigte sich, dass unsere Fünfjährige ziemlich Mühe mit dem Merken und Raten bekundete. Einerseits ist es einfach relativ schwierig, sich 6 verschiedene Würfel mit zwei Motiven und drei Farben zu merken, andererseits muss man seine Schätzung erst mal verdeckt als Karte auf den Tisch legen und vielleicht hatte sie auch einfach noch nicht ganz raus, welche Zahlen nun auf ihren Karten stehen. Wir werden es aber sicher wieder mal versuchen und schlussendlich spricht auch nichts dagegen, das Spiel um zwei Würfel zu reduzieren, das ist dann schon einfacher zu merken… Schliesslich habe auch ich des öfteren mal geschätzt als dass ich es wirklich gewusst hätte…

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Sabrina Stachelschwein“ dafür ist für Kinder ab 6 Jahren angeschrieben, kann aber gut schon früher gespielt werden. Hier muss man sich nichts merken, höchstens strategisch vorgehen und auch wenn das noch nicht jedem Kind gelingt, so kann man als Erwachsener, der mitspielt, auch mal einen Tipp abgeben. Als ich mit dem Grossen das Spiel mal alleine spielte, dachte ich, dass wir sicher im Nu fertig sind, aber es ging doch über ein paar Runden und blieb dabei spannend.
Im Spiel geht es darum, dass Sabrina Stachelschwein durch Würfeln über die Ballonkarten der Mitspieler wandert und die Ballone dort zerplatzt, wo sie stehen bleibt. Diese Karten kommen dann in die Mitte. Je nach Wurf kann Sabrina die Richtung wechseln oder es darf eine Karte aus der Mitte gezogen und im Kreis platziert werden. Und so geht es dann eine Weile munter rund herum. Wer am Ende noch am meisten „Ballone“ übrig hat, gewinnt.

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Fazit: Die Reisespiele von Pegasus für 2 bis zu 4 oder mehr Spieler sind ideal für kurzweilige Unterhaltung – im Urlaub genauso wie zuhause. Sie sind nicht überaus komplex und können so prima von Kindern (mit)gespielt werden. Die Spiele sind kompakt und bestehen aus wenig Material. Figuren und Würfel sind aus Holz. Die Anleitungen sind kurz, leicht verständlich sowie gut bebildert, so dass man ihnen gut folgen kann. Es ist ratsam, wenn mindestens ein Erwachsener eine Weile mitspielt, bevor man die Kinder das Spiel allenfalls mal alleine spielen lässt. Wobei ich je nach Alter und „Streitpotential“ der Kinder eigentlich immer einen Erwachsenen empfehle, der mal schlichten kann und die Regeln kennt… 😉 Jedoch klappt es meist ganz gut, wenn sie alleine spielen und manchmal „erfinden“ sie dabei eben auch ihre eigenen Regeln und daran ist ja prinzipiell nichts auszusetzen, solange es trotzdem friedlich zu und her geht 😉

Verlosung

Wir dürfen 2×1 Reisespiel nach Wahl an Euch verlosen 🙂
Die Teilnahmebedingungen:

  1. Bitte kommentiert hier auf dem Blog einmal mit Eurem Wunsch-Gewinnspiel
  2. Schenkt Mama mal 3 und Pegasus Spiele auf Facebook Euer Like bzw. folgt uns auf Instagram (natürlich nur, wenn Ihr dort vertreten seid 😉
  3. Bitte den entsprechenden Beitrag gerne auch auf Facebook u/o Insta liken und kommentieren. Freunde markieren und Teilen gibt Extralose und würde uns sehr freuen 🙂
    Die Gewinner werden in ca. einer Woche gezogen und benachrichtigt. Viel Glück! 🙂

Wir bedanken uns bei Pegasus Spiele für die tolle Test- und Verlosungsmöglichkeit!

PS: bald werde ich Euch noch ein grosses Spiel von Pegasus vorstellen, dass es dann ebenfalls 1x zu gewinnen geben wird 😉

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Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Von Präventivpanik und Verlassen der Komfortzone

Unsere zweite Ferienwoche beinhaltete einen Besuch im Legoland Deutschland inklusive Übernachtung. Der Grosse hatte sich das zu seinem Geburtstag gewünscht und nun konnten wir endlich fahren. Da wir nun zu dritt sind, haben wir die Schwiegermutter und ihren Partner um Begleitung gebeten und sie kamen gerne mit. Im Voraus machte ich mir natürlich in Bezug auf das Mäuschen, typisch Glucke, typisch Monk, zig Gedanken, wie das werden könnte: wie wird sie die lange Fahrt meistern? Wie wird das Stillen unterwegs funktionieren? Wie werden die Mahlzeiten ohne unser Newborn-Set klappen, wie die Nacht? Wird es sie verwirren, dass ich sie kaum abhalten werden kann? Langjährige Leser erinnern sich, dass ich noch geprägt bin vom Grossen, der Normabweichungen nur schwer verkraftete… so etwas brachte ihn immer komplett durcheinander. Aber das Mäuschen ist ja erst 3 Monate jung und hatte noch nicht wirklich einen fixen Rhythmus. Deshalb jetzt kurz und knapp: es war alles kein Problem, sie hat mich einmal mehr überrascht und machte alles tiptop mit! Was habe ich ein Glück, ich konnte also unseren Aufenthalt so richtig geniessen.
Bahnen fahren lag nicht wirklich drin, ich glaube ich konnte nur einmal mit dem Zügli rundum fahren. Dass Achterbahnen und laute Attraktionen nicht gehen, war klar. Aber dass man mich nicht in einem „Safari-Jeep“ mitfahren liess, war übervorsichtig. Aber gut, ich wollte nicht diskutieren… und so wartete ich eben meistens, aber zum Glück nie allzu lange. Wäre es wärmer gewesen und hätte es weniger Leute gehabt (ich fand den Park gerade am 2. Tag doch recht voll – Ferienzeit halt), hätten mein Mann und ich uns sicher mal mit Tragen abgewechselt. Aber so wäre es recht mühsam gewesen, die zwei Schichten Jacken aus, Kind raus, Trage reichen, Kind wieder rein, ihr versteht… aber vielleicht gibt es ein anderes mal ja die Gelegenheit für meinen Mann, sie mal zu tragen. Denn das Ravensburger Spieleland haben wir nicht mehr geschafft, wollen es aber bald mal nachholen! 🙂

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So… wir fuhren also am Mittwochmorgen, kurz nach dem Aufwachen (ich musste ein wenig nachhelfen) und Stillen des Mäuschens los mit Sack und Pack. Am Abend zuvor hatte es noch geschneit, die Kinder waren lange draussen und der Grosse hat seine einzige dicke Jacke durchgenässt – wie praktisch, oder? 😛 Mein Mann hatte zudem noch in der Woche davor die Sommerreifen montiert und auf der deutschen Autobahn herrschte ein heftiges Schneegestöber. Aber das Mäuschen verschlief fast die ganze Fahrt und obwohl ich wie auf Nadeln daneben sass, schrie sie nicht und ich musste sie auch nicht im Fahren stillen (mich über ihren Sitz beugen), sondern konnte sie bequem auf dem Parkplatz beim Einchecken zu mir nehmen.

IMG_8130Danach ging es in den Park, bei Graupelschauer. Für das Mittagessen mussten wir lange warten, aber auch das verschlief die Kleine mehr oder weniger in der Trage. Danach suchte ich das von Hipp gesponserte Baby-Center im Park auf und versuchte dort auf einem der Stühle in der Stillecke zu stillen. Das passte ihr gar nicht. Ich fühlte mich auch unwohl, nahm aber dankend den mir angebotenen Stilltee an und stillte sie dann nach dem Wickeln auf der Toilette – in Ruhe. Auch wenn es doof klingt, stillte ich sie dann meistens auf einer dieser grossräumigen Familientoiletten, die auch regelmässig gereinigt werden. Und zwar legte ich dazu meine Jacke auf die Wickelwanne, das Mäuschen bettete ich darauf und dann beugte ich mich einfach über sie – klappte so am besten! Nur abends im Hotelrestaurant und beim Mittagessen und im Café am 2. Tag stillte ich sie halbwegs erfolgreich im Sitzen 😀 Auf dem Zimmer natürlich wie gewohnt im Liegen 😀

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Die Windel war jeweils voll, an Abhalten war kaum zu denken bzw. es wäre mir echt zu mühsam gewesen, jedes Mal rasch ein Örtchen zu suchen, die ganzen Schichten abzulegen nur um dann zu merken, dass es vielleicht eh schon zu spät ist und darum alle „nersch“ zu machen 😉 Aber im Zimmer/nachts klappte es wieder problemlos und auch zuhause wieder – puh!

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Nach dem ersten, kalten Tag sind wir dann nach Parkschluss gleich mal aufs Zimmer, ruhten uns ein wenig aus und assen dann gemütlich zu Abend. Spontan hatte ich vorher die Idee, unseren Stoff-Rollkoffer mitzunehmen, im Wissen, dass die Kleine es nicht sonderlich mag, wenn ich sie sitzend trage oder halte. Der Mann staffierte den Koffer mit einem Kissen aus und so legten wir ihn dann auf einen freien Stuhl und als das Mäuschen müde wurde, legte ich sie da hinein. So konnte ich in Ruhe essen und die Grossen verweilten sich in der Lego-Spielecke oder beim Ausmalen der Tischsets. Das liebe ich hier: quengelnde Kinder am Tisch sind hier einfach kein Thema! 😉
Nachts wurde ich zwar mehrfach wach – der Mann musste aufs Klo, der Grosse hatte irgendwann Durst, das Mäuschen wollte stillen, ich hatte heiss, Durst und musste aufs Klo (haha) und die grosse Maus weinte plötzlich, weil sie quer im Stockbett lag. Aber das Mäuschen schlief genau so gut wie zuhause 🙂 Am Morgen wurde sie zeitig wach, wir standen gemütlich auf, ich nahm sie im Sling mit in den Frühstücksraum und konnte mir in Ruhe Cappuccino, Saft und Müesli holen. Dann kam der Koffer wieder zum Einsatz und ich wurde sogar von einem anderen Papa angesprochen, was für eine tolle Idee das sei, sie hätten früher immer eine Wäsche-Gelte benutzt 😉
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Im Park besuchten wir dann nochmal einige Attraktionen. Den neuen Ninjago-Themenpark fand ich total schön gemacht und spannend, auch wenn ich dann nicht mitfahren konnte. Das Wetter war einiges besser und so hielten wir es fast bis zum Parkschluss aus, natürlich mit obligatorischem Besuch im Lego- und im Lego-Wear-Shop. In letzterem schenkte uns die Nana ein total süsses Set für das Mäuschen 🙂 Ich könnte da ja immer voll zuschlagen, aber wir sind ja soweit eingedeckt mit Kleidern für die Kids bzw. ist der Mann nicht so kauffreudig wie ich 😀

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Die Rückfahrt verschliefen die Kinder unisono und so ging ein wirklich schöner Ausflug zu Ende. Heute dann wieder Haushalten, Kühlschrank füllen, Rasen mähen bei sonnigem Wetter und die Kinder durften an ein Playdate – sehr gemütlich also 🙂 Und morgen bekommen wir dann noch lieben Besuch. Damit neigen sich leider die Schulferien der Kinder und der Urlaub des Mannes auch schon wieder dem Ende zu – irre, wie schnell das doch wieder ging…

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SSW28+1 – von Kinder-Terminkalendern, Sorgen und Herzmomenten

„Ihr Baby ist so schwer wie eine Kokosnuss“

28. Woche, Du meine Güte, die Zeit rennt wieder enorm! Nach unserem Hochzeitstags-Weekend, das wirklich gemütlich und entspannend war, landete mein Mann schnell wieder im Alltag (Stress auf Arbeit und Grippesymptome), während ich noch Zeit mit den Kindern hatte, die ja diese Woche noch schulfrei sind 😉 Ich hatte mich sehr auf sie gefreut, aber natürlich brauchten sie ein wenig Zeit um anzukommen und verfielen auch schnell wieder in alte (Streit-)muster. Schlussendlich war ihnen zuhause einfach nur langweilig, aber das muss halt auch mal sein. Wir hatten dafür schon 2 Playdates, gestern eins draussen und ich musste nach nur rund 3h die Segel streichen weil ich dermassen durchgefroren war. Man denkt es sei noch warm genug, aber die Sonne war weg und eine Winterjacke wäre angebrachter gewesen… aber Hauptsache, die Kinder haben sich draussen bewegt und Freunde getroffen. Auch ich freute mich, zwei Freundinnen zu sehen, mit denen ich mich schon lange nicht mehr getroffen habe. Die eine hat ein Haus gebaut, die andere sonst viel um die Ohren und da nun ja alle Kinder Schule und Hobbys haben (so musste gestern auch die eine Freundin zeitig wieder gehen weil ihre Tochter ins Tennis musste und der Sohn der anderen bald darauf auch weil das Fussballtraining wartete), wird es fast unmöglich, Zeit zu finden… Ich fühle mich dann immer kurz „anders“ weil ich meinen Kindern keine grosse Angebotspalette biete, ihnen vielleicht Chancen vorenthalte und dann aber finde ich wieder, dass unsere Woche auch nicht leer ist und ich keine Lust habe, noch mehr herumzufahren bzw. dass ich finde, dass auch die Kinder mal einfach nur zuhause sein sollen oder zumindest flexibel bleiben… weil, entschliesst man sich für eine Tätigkeit, muss man sie in der Regel auch durchziehen und kann nicht nach Lust und Laune gehen, wenn es passt. Und so hat es mich fast ein wenig befremdet, wie die eine Kollegin Angebote von Singen über Englisch bis zu Tennis und Kickboxen prüfte oder schon besucht. Ich weiss, es ist gut gemeint, sie ist eine Mama, die, wie doch wir alle, nur das Beste für ihr Kind will, aber ich frage mich dann trotzdem, wann das Kind einmal nur frei spielen kann? Klar, Sport ist super, keine Frage, und musikalische Erziehung bestimmt auch, und das Kind wird davon zweifelsohne profitieren während meine Kinder in solchen Sachen eben „hintendrein“ sein werden aber früher gab es auch nicht so ein Überangebot und ich denke viele Mütter suchen diese Kurse heraus weil ein bestimmter Druck besteht, dass die Kinder sich möglichst viele „Skills“ aneignen um später in Beruf, Leben und Gesellschaft erfolgreich und beliebt zu sein… klar, die Kinder bekommen ab Schulalter auch mit über, was ihre Freunde tun und wollen dann sicher von sich aus auch mal das eine oder andere versuchen. Oder man merkt, dass das Kind unausgeglichen ist oder Stärkung braucht und da eignet sich Sport schon sehr gut (würde meinen Grossen ja auch gerne in den Kampfsport schicken, aber eben, er hat ja schon was: Schwimmen und Turnen, und mehr will ich ihm aktuell nicht aufbürden solange er nicht von sich aus den Wunsch dazu äussert…). Also: Hobbies und Sport: ja, auf jeden Fall, aber in Massen. Zwei Termine, finde ich, reichen völlig. Manager-Wochenpläne mit täglichen Verpflichtungen finde ich für Kinder, die ja mit Kiga und Schule (und zum Teil noch Hort) eh schon sehr eingespannt sind, einfach „too much“. Aber ich verstehe die Verlockung schon: Sport ist gut, Musik wäre aber auch toll und dann noch eine Fremdsprache… aber alles geht nicht. Meiner Meinung nach… ist ja bei Erwachsenen nicht anders. Arbeiten bis 18 Uhr und dann noch täglich Sport, Hobby oder Verabredungen – da bleibt keine Zeit, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen und es ist kein Wunder, dass Wellness-(Kurz-)Urlaube seit Jahren boomen 😉
Entschuldigt, jetzt bin ich total abgeschweift. Auf jeden Fall sind die Kinder gestern ungewohnt früh schlafen gegangen. Ich blieb zuhause, mein Mann hatte noch zu tun und war müde und ich zwang mich dann zeitig ins Bett. Die Kinder schlafen seit ihrer Rückkehr bei uns, Platz haben wir ja nun genug 😉 Mal sehen, wie es wird, wenn die Schule wieder beginnt. Heute Nachmittag habe ich mit den Kids noch die „Kinderbaustelle“ besucht, so eine auf die Herbstferien begrenzte, temporäre Einrichtung, wo die Kinder draussen aus Bauschutt allerhand Sachen bauen und zusammenzimmern durften. Dem Grossen gefiel’s und dank Sonne war es auch nicht zu kalt heute 😉
Bauch-technisch nicht viel Neues, ich werde immer wieder nach dem Geschlecht gefragt (auch von Leuten, denen ich schon gefühlt 5x gesagt habe, dass ich nicht reingucken kann und vor Nov nix weiss…), ist für mich selber auch eine Geduldsprobe, aber nun ja…

ssw28bSeele: eigentlich recht ausgeglichen, bis auf wenige Panikattacken und Sorgen in alle Richtungen. Es schwankt also…
Untersuchungen/Arztbesuche: Am Montag kommt die Hebamme (und, nein, die kann auch nicht reingucken :D)
Körper: Soweit, so gut. Es begann wieder, ab und an zu ziehen, v.a. bei  Spaziergängen, Sport und so, aber is‘ klar, muss ja noch wachsen und sich dehnen, alles 😉
Errungenschaften: Nachschub von der Windelmanufaktur und ein Babyphon von Philips kamen diese Woche hier an 🙂
Geht gar nicht: Sodbrennen (zum Glück bisher noch nicht so extrem, dass ich was nehmen musste), harter Bauch, v.a. nach dem Essen (Platzmangel!?) und nach Bewegung
Geht gut: Gespräche mit den Kindern. Gestern Abend war es ausnahmsweise mal der Grosse, der zu mir kam und dann begann, über den Bauch zu sprechen, ihn zu streicheln und nach dem Baby zu fragen. Eine ganze Weile machte er das gestern Abend, da geht einem wirklich das Herz auf! Ich achte wirklich darauf, meine Umstände nie ins Zentrum zu stellen oder selber gross darüber zu sprechen. Umso mehr freut mich dann, wenn die Kinder von sich aus Interesse zeigen und dann auch noch so liebevoll sind und sich auf das Baby freuen. Da bade ich geradewegs in Mutterliebe und hoffe inständigst, wirklich inständigst, dass alles gut gehen möge und das Baby gesund auf die Welt kommt. Ich weiss, dass das nicht selbstverständlich ist und ich habe dieses mal ein ungemein ruhiges Bauchbaby, das sich nur selten und kurz am Tag meldet während meine grösseren beiden oft und viel gestrampelt haben, v.a. wenn ich abends ins Bett ging… also: Daumen drücken, dass das nichts zu bedeuten hat und das Baby einfach sehr viel schläft und dies dann auch nach der Geburt noch tut 😀
Must have: Suppe! Hätte am liebsten täglich welche, wärmt von innen. Allgemein muss das Essen bei mir im Moment möglichst warm sein 😀 Kenne ich gar nicht von den anderen Schwangerschaften. Da fror ich nie, im Gegenteil…

 

SSW26+1 – die Zeit fliegt…

Ihr Baby wiegt soviel wie eine Kohlrübe

Gefühlt schreibe ich hier täglich ein neues Wochen-Update. Wirklich erschreckend! Und ich kann mit dem ganzen Gemüse gar nicht so viel anfangen. Ich hatte noch nie eine Kohlrübe in der Hand 😀
So. Unsere erste Ferienwoche (mit Mann zuhause) ist mittlerweile fast um. Es ging wahnsinnig schnell auch wenn mein Mann sich schon am Wochenende grosse Sorgen machte über mangelnde Ideen, Motivation und Langeweile… und dann gibt doch alles ganz gemütlich über die Bühne… wir waren ein wenig draussen, waren aber auch viel drin und haben gespielt (das neue Brettspiel fand wirklich grossen Anklang!) und mein Mann setzte sich in den Kopf, die Woche einen Werkbank aufzustellen (der kam gestern an), stürmte die DIY-Abteilung und kam mit Laubsäge, Acrylfarbe, Leim, Spanplatten, Papier, Bindfaden und Holzlättli zurück. Ein netter Ausbruch von Bastelwahn weil ja jetzt der Grosse alt genug sei (ich gebe zu, den Anstoss dazu gab‘ ich mit dieser Äusserung 😉
Gesägt und geklebt hat dann aber erst mal nur der Mann… ich bin gespannt, ob und wann er die ambitionierten Projekte (u.a. einen Drachen, also für die Luft 😉 fortsetzen will denn morgen will er mit dem Hilfsgärtner unser halb dahingeserbeltes Fargesien-Beet wieder in Schuss bringen und den Rasen vertikutieren während wir nachmittags zum Playdate fahren… am Samstag ist Jahrmarkt und so und am Sonntag Nachmittag erwarten wir Besuch 🙂
Heute fuhren wir zur Feier der ersten Ferienwoche in den Säntispark. Das war wirklich eine gute Idee, denn das Bad war ziemlich leer (wir waren über Mittag da) und so konnten sich die Kinder wunderbar austoben. Der neue Kinderbereich ist auch wirklich super geworden! Einen Snack gab es auch noch und nach dem Baden ein Eis für die Kinder und eine Nussbretzel für uns… auf der Heimfahrt schliefen natürlich beide Kinder ein aber zuhause wartete schon eine Schulkollegin/Nachbarin des Grossen und so wurde bis zum Abendessen nochmals draussen gespielt und die Kinder sind tatsächlich zeitig ins Bett… die Maus übt mal wieder das alleine einschlafen, was ganz gut klappt… ich habe ihr einfach gestern wie heute gesagt, dass sie ruhig liegen soll weil mich das Herumnesten stört wenn ich neben ihr bin und fragte sie, ob ich lieber raus gehen soll. Beide Male bejahte sie und ich habe nichts mehr von ihr gehört… dafür kriecht sie nachts fast in mich hinein, so stark sucht sie im Bett meine Nähe 😉 So, nun wäre ich auch langsam müde… Mein Zitat von gestern… 🙂 :

 

Seele: recht zufrieden eigentlich…
Körper: gestern Nacht zum ersten mal so richtig unter Sodbrennen gelitten… ich musste aufstehen und hab‘ mir heute ein altbewährtes Mittel beim Gyn geholt, weil, ich kenne das ja… kommt immer in den letzten Monaten… dafür ist die Hüfte grad echt unproblematisch 😀
Errungenschaften: Hier flattern derzeit immer mal wieder total schöne Tücher u/o Tragen ein – leider nur zum Verlosen *heuli*
Geht gar nicht: Irgendwie kein Budget für nix zu haben… ich hätte ja so gerne noch ein Bauchshooting meiner wohl letzten Schwangerschaft gemacht, mir das zur Not auch einfach zur Geburt gewünscht, aber ich fürchte, das wird nichts und die Leute schenken sicher ungern einen Zustupf für „sowas“, auch wenn es mir persönlich wahnsinnig viel bedeuten würde und wir ansonsten ja wirklich noch voll ausgestattet sind für das Baby… 😦
Geht gut: immer mal wieder in die Horizontale zu gehen… erstens „weckt“ das zuverlässig das Bauchbaby und es fängt gleich an, sich bemerkbar zu machen, zweitens engt mich zu langes Sitzen mittlerweile ein… hmm, vielleicht sollte ich auch einfach mal einen grösseren BH kaufen?? Oder einen ohne Bügel anziehen… öhm…
Must-Have: Rausgehen, bewegen, spazieren, an die frische Luft, solange der Herbst sich noch von der sonnigen Seite zeigt…

Heute mal ein spezielleres Bild, einfach weil ich’s lustig fand, den Bauch mal eine Woche lang so im Alltag zu dokumentieren *g*

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SSW 25+2 – alles im grünen Bereich

„Ihr Baby ist so schwer wie ein Spaghettikürbis“

img_7908Ich musste lachen, als ich gestern diesen Satz in meiner App las weil Tage zuvor eine FB-Bekanntschaft ein Paleorezept mit Spaghettikürbis und Bolognese gepostet hatte. Ich hatte keine Ahnung, was ein Spaghettikürbis ist und hab‘ hier auch noch keinen gesehen, aber gut 😀
Ich bekam vorhin gerade eine SMS meiner Hebamme, in der drin stand, dass mein Blutzucker mit 4,2 super sei und auch die Eisenwerte gut – da bin ich mal erleichtert. Sie meinte, das wäre ein Grund, einen Coupe zu geniessen und ich hab‘ zurückgesmst, ob der Schoggicake, der gerade im Ofen vor sich hin backt (Playdate) auch zähle 😉 Ja, ich bin gerade echt froh, musste dafür ja lediglich gestern früh 3 Ampullen Blut lassen und keine doofe Glukoselösung trinken 😉 Keine Ahnung, welchem Umstand ich den guten Wert zu verdanken habe, aber kann den Schoggicake nun wirklich doppelt geniessen *lach*

Seele: Doch, gut, eigentlich. Noch… uns stehen ja jetzt die Schulferien im Haus mit schlimmstenfalls gelangweilten Kindern, die jegliche Ausflüge boykottieren und einem Mann, der gerne täglich raus ginge… aber noch ist es gut 😀
Untersuchungen/Arztbesuche: Die Hebamme kontrollierte heute alles wie gewohnt, Bauchumfang bei 102cm, Herztöne wurden beim Messen gleich schneller weil das Baby anfing, herumzuturnen, Nabelschnur „klang“ auch gut und sie meinte auch, dass es genug Fruchtwasser habe, was mich jetzt sehr erstaunte, dass man das tatsächlich durch Abtasten feststellen kann. Aber das ist das Schöne an einer Hebamme und dann noch einer mit so grosser Erfahrung, einen Ultraschall braucht sie nicht um solche Dinge festzustellen 🙂 Sie kommt wieder Ende Oktober und am 3. November steht dann schon der wahrscheinlich letzte Ultraschall an, in dem unsere Neugier hoffentlich gestillt wird… weil ich möchte endlich die Klamotten aussortieren, neue nähen (Nestbau!!!! :D) und für einen Namen sollten wir uns dann auch mal entscheiden 😉
Körper: der Bauch hat deutlich zugelegt, wie ich finde. Die Oberweite hat wohl vorläufig ihr Maximum erreicht und schön wäre es, wenn auch der Rest des Körpers nicht mehr zu viel zulegen würde, d.h. ich möchte nicht ständig meinen ungesunden Gelüsten nachgeben. Mal sehen… 😛
Die Hüfte zickt je nach Sporteinheit mal mehr, mal weniger, aber es geht soweit… Der Schnupfen begleitet mich nun seit über zwei Wochen konstant 😛
Errungenschaften: Das Umstandsmode-Set von Bellybutton kam gestern hier an ❤ Die Fotos zeige ich Euch bald in einem separaten Beitrag.
Geht gar nicht: gefühlt 1000 Pendenzen während der Tag nur 24h hat… 😛
Geht gut: Das derzeit traumhafte Wetter, und ich schätze mal, die nächsten 3 Wochen nicht um 7 Uhr den Wecker stellen zu müssen 😉
Must have: Harmonie bitte, rund um die Uhr (klappt mal besser, mal nicht :D) Und es ist schon irgendwie verrückt… ich brauche die Kinder um mich, ich kann nicht lange ohne sein, ich geniesse es wenn sie nachts beide bei uns schlafen, das sind wohl die Hormone 😀 Und dennoch: wenn sie streiten, nerven, was auch immer, was täglich vorkommt, dann is‘ nicht gut 😀 Ach… man kann es einem halt nie recht machen 😉