Das superleichte Kindervelo

Über Woom habe ich tatsächlich in den sozialen Medien zum ersten Mal etwas gelesen bzw. gesehen. Ich dachte mir erst mal nicht so viel dabei, aber als mir die bunten Bikes wieder und wieder online begegneten, dachte ich, ich müsse das doch mal begutachten – und zwar live! 😉 Weiterlesen

Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…

 

Jahresrückblick und Ausblick

Mein 2016 war vor allem geprägt durch die Schwangerschaft, die ich im Mai bemerkte. Das muss ich gar nicht mehr gross zusammenfassen, zumindest nicht für diejenigen, die hier fleissig mitgelesen haben. Die Schwangerschaft kam zu einem Zeitpunkt, an dem ich irgendwie nicht mehr daran glaubte, dass es noch klappt… entsprechend befand ich mich gerade auf einem Ego-Trip, machte viel Sport und genoss es, meist relativ problemlos raus zu können. Die Kinder kamen so langsam in ein Alter, in dem ich sie abends oder am Wochenende auch mal beim Papa lassen konnte, ohne dass sie mich arg vermissten. Dem voraus gingen aber auch etliche Male, in denen ich via SMS/Anruf zurückgepfiffen wurde noch bevor die Trainingsstunde begann. Es war dann also auch ein wenig Auf und Ab, gefühlsmässig… sehr lange hatte ich mir noch ein Kind gewünscht und es kommt ausgerechnet dann als ich mich schon fast damit abfand, dass es nicht mehr kommen wird und mich wieder in den Kampfsport reinkniete, der mir sehr viel bedeutet, von dem ich aber auch wusste, dass ich ihn nun lange wieder nicht ernsthaft ausüben können würde. Bis ich wieder ein anständiges Pensum trainieren kann, wenn überhaupt je, bin ich fast zu alt und fange wieder von vorne an.
Im Juli verbrachten wir den bisher schönsten aller Urlaube in Mallorca. Zum ersten Mal stimmte einfach sehr viel. Das Hotel war perfekt, die Maus besuchte fleissig und gerne den Kinderclub und der Grosse beschäftigte sich auch schon ein wenig besser und beide übten fleissig mit Papa das Schwimmen… Nein, auch hier lag ich selten mal lange auf dem Liegestuhl und ein Auge mussten wir immer auf die badenden Kinder haben, aber ich schaffte immerhin ein Buch und ein paar Zeitschriften.
Als die Kinder im August mit Kindergarten und Schule starteten, brach wiederum eine neue Ära an… Loslassen müssen auf der einen Seite, Stolz und mehr Freizeit auf der anderen. Die Vormittage, auch wenn sie meist schnell vorbei gingen, gehörten nun komplett mir. Ich hatte Zeit, in Ruhe hauszuhalten, einzukaufen, zu arbeiten. Ich hatte Zeit für den Blog und Nestwärme und um zu nähen. Und auch wenn so die Wochen vergingen wie nichts und ich Langeweile wirklich niemals hatte, so war das genau das, was ich brauchte. Und vielleicht schätzte ich es noch ein bisschen mehr weil ich wusste, dass es ab Januar wieder anders kommen wird.
Nichtsdestotrotz genoss ich die Schwangerschaft sehr (bis auf die ersten drei von Übel- und Müdigkeit geprägten Monate vielleicht 😉 und freute mich über den wachsenden Bauch und die Termine beim Gyn oder mit der Hebamme. Bis ich das Baby richtig gut spüren konnte, dauerte es dieses Mal viel länger (Vorderwandplazenta?), was mich lange stetig Sorgen machen liess. Aber sobald ich die Bewegungen gut und regelmässig spürte, war alles gut. Ich erkannte auch langsam die Vorteile darin, einen Nachzügler zu bekommen und genoss es immer sehr, wie bewusst die Grossen den Bauch wahr nahmen, streichelten und zum Baby sprachen.
Im Sommer noch baute der Mann ein Familienbett damit wir alle genug Platz haben. Anfangs brauchten wir es kaum, aber gegen Ende Jahr schliefen wir sehr oft zu viert darin.
Was den Sport betrifft, so machten es die ersten drei Monate schwierig, regelmässig zu trainieren. Zu mies fühlte ich mich meist. Danach waren es doch wieder die Grossen… noch vor dem Kindergartenstart der Kleinen war es egal, wann sie ins Bett ging, Jetzt sollte sie zeitig schlafen und brauchte dazu doch oft noch mich und irgendwas korrelierte immer mit dem Training: entweder das gemeinsame Abendessen, auf das wir Wert legten bzw. an dem ich dann auch wirklich Hunger hatte, oder eben die Bettgehzeit…

Ausblick

Ich will mir nicht zu viele Gedanken darüber machen, wie es wird, denn es kommt sowieso immer anders, als man denkt. Ich lasse mich überraschen. Im Grunde bin ich sehr positiv und optimistisch gestimmt, zumindest auf die Zeit nach dem Wochenbett 😉 Natürlich ist man lockerer, wenn man schon zwei Kinder hat, aber es ist auch schon ein Weilchen her und neue oder auch altbekannte Herausforderungen gibt es immer, denn auch wenn wir nun schon eine Weile zu viert zusammen sind, so wird das neue Familienmitglied die Konstellation vielleicht doch auch über kurz oder lang ein wenig verändern…

Blog

Mein Wunsch ist es, mit der Ankunft unseres dritten Kindes, dem Blog endlich eine eigene Domain zu verschaffen, mal sehen, ob dies klappen kann… ich habe dieses Jahr viel geschafft, viel genetzwerkt und ganz viel Liebe, Leidenschaft und v.a. Zeit in dieses Projekt gesteckt. Zu viel Zeit vielleicht… Und ich möchte natürlich gerne gelesen und gesehen werden und Euch auch in Zukunft an unserem Familienleben teilhaben lassen, Euch mit interessanten Themen und ausgewählten Produkttests- und vorstellungen einen Mehrwert bieten und mit der einen oder anderen VerlosungDanke“ sagen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch allen von ganzem Herzen für Eure Treue in diesem Jahr zu bedanken und ich hoffe sehr, dass, auch wenn es demnächst hier wohl ruhiger werden wird und vielleicht eher mal Fotos auf Facebook und Instagram erscheinen, weil das schneller geht, Ihr weiterhin meine Leser bleibt 🙂
Kommt gut ins neue Jahr, möge es ein tolles Jahr für alle werden! Und wenn Ihr Lust habt, zu verraten, wie Ihr feiert und was Ihr für Wünsche ans neue Jahr habt, dann dürft Ihr gerne kommentieren 😉

Und so feiern wir morgen…

Wir haben morgen liebe Freunde (der zukünftige Götti des Bauchmädchens mit Familie) zu uns eingeladen. Es wird sicher ganz gemütlich… 🙂 Wenn ich es nicht vergesse, dann werde ich sicher das eine oder andere Foto posten 😉

Kurzes Wochen-Update

Nachdem ich meinen „Mama-Tag“ recht schnell, aber zufriedenstellend hinter mich brachte (immerhin war ich kurz im Fitnessstudio, einkaufen, konnte die Babymädchenkleider waschen und verstauen, die Gilmore Girls gucken und noch was nähen), und den Sonntag gemütlich mit den Kindern zuhause verbrachte (sie meinten, ein Nikolaus-Säckli reiche ihnen aus, wir müssten ihn nicht mehr suchen gehen – aha, so genügsam… ;), holten wir abends noch den aus Schweden heimkehrenden Papa ab und waren alle wieder vereint 🙂 Die Nacht zuvor habe ich ganz miserabel geschlafen, war unzählige Male wach… es war auch die Nacht, in der ein bereits angekündigter Todesfall in der Familie auch eintrat. Ich erfuhr es am Abend darauf. Und da ich morgen an die Trauerfeier wollte, musste ich den Kontrolltermin beim Frauenarzt auf nächste Woche und den Termin mit der Hebamme auf Freitag verschieben. Aber ich schätze, das macht nichts, denn das Bauchmädchen ist weiterhin regelmässig aktiv… mich plagen weiterhin Sodbrennen und neuerdings auch Rückenschmerzen. Ab und zu ist mir nicht wohl und ich muss mich hin legen und nachts drehen im Bett ist wirklich mühsam. Ich merke auch immer mal wieder sowas wie leichte Periodenschmerzen, es bereitet sich wohl alles vor… in diesem Sinne freue ich mich auf den Hebammentermin und werde so langsam doch nervös. Gestern nahm ich mir noch Zeit, wieder mal richtig eine der Hypnobirthing-CDs zu hören und natürlich schlief ich dabei ein… ja, diese Woche ist schon wieder voll mit Besuchen, Trageberatungen, Hebammenkontrolle und am Donnerstagmorgen hat mein Mann frei. Ich wollte ja noch was Neues nähen aber das muss wohl bis nächste Woche warten, auch wenn die nicht weniger voll wird… tja… und weil ich jetzt müde bin und die Couch wartet, hier noch ein paar adventliche Fotos 😉
Und heute Morgen, da galt mein erster Gedanke meiner Mama und ich habe ihr im Stillen alles Liebe zum Geburtstag gewünscht, wo auch immer sie sein mag, ob sie mich hört oder nicht…

Oben links: ja ist denn schon Weihnachten? 🙂 Weleda schickte uns eine Wärmeflasche, die der Mann schon mit auf’s Sofa entführt hat 😀
Unten: hier noch die Adventskalender der Kinder…
Rest: Der Nikolaus hat so einiges gebracht 😉

 

Vom Schreiben (und Malen :) – mit Verlosung

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Aus dem Hand-Lettering Übungsheft

Als ich noch im Schulalter war, konnte ich mich stundenlang in Papeterien verweilen. Besonders Schreibzeug und Papier interessierte mich eine Weile lang sehr. In der Schule mussten wir noch mit Füller schreiben, das war also nichts Neues für mich. Ich stiess also irgendwann auf das Thema „Kalligraphie„, kaufte mir ein paar Bücher dazu, diverse Füller und Tinte und übte fortan zuhause. Die schönen Schriften faszinierten mich sehr.
Nun, sonderlich begabt war ich nie, aber es machte Spass. Irgendwann blieb keine Zeit mehr für dieses Hobby bis ich vor ein paar Wochen erstmals auf „Lettering“ stiess. Es ist wohl nicht ganz dasselbe wie Kalligraphie, da eher mit (Pinsel)stiften gearbeitet wird, aber grundsätzlich geht es auch hier darum, schöne Schriftbilder zu entwerfen. Irgendwie stand das neu erweckte Interesse auch ein wenig im Zusammenhang mit dem Schulstart des Grossen, den ich gerne dabei beobachte, wie er die Buchstaben übt, die für ihn ja völlig neu sind. Ich konnte mich gar nicht erinnern, wie schwer es ist, diese Buchstaben zu scheiben. Dass man einer bestimmten Strichreihenfolge folgen muss, sich an die Linien halten etc. 8247Bis ich mir kurzerhand das Übungsheft* aus dem Topp-Verlag bestellt und mich gleich wieder eingefunden habe (weiter unten noch mehr Bilder aus dem Heft). Und: gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist 😉 Benutzt habe ich u.a. die Stifte von Edding, die ich Euch gleich genauer vorstellen werde. Für mich war das Nachzeichnen und schliesslich selber schreiben der Buchstaben auf den Linien sehr entspannend, ja fast meditativ und ich konnte kaum aufhören damit 😉 Aber eben: es erging mir wie meinem Sohn und ich musste es immer wieder versuchen, bis meine Buchstaben einigermassen so aussahen wie die vorgezeichneten 😉
Nun, während der Sohn zuhause selten mehr schreibt als die Lehrerin als Hausaufgabe verlangt, versucht sich die Maus schon ein wenig im Schreiben. Aktuell interessiert sie sich sehr für Buchstaben und Zahlen. Beide malen aber auch sehr gerne, entweder eigene oder Ausmalbilder. An den uns von Edding zur Verfügung gestellten Stiften hatten sie grosse Freude. Für Kinder ab 3 Jahren gibt es speziell die Serie „Funtastics“ – Fasermaler auf Wasserbasis mit Lebensmittelfarbstoffen. Sie sind aus den meisten Textilien auswaschbar und haben eine eindrücksichere Spitze. Und da sie schön gross sind, sind sie ideal für Kinder. Die „Magic Fun“ Zauberstifte aus derselben Linie haben einen weissen Stift, mit dem man die Farbe wechseln kann, das fand ich als Kind auch sehr spannend 😉

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Gerne stelle ich Euch noch in Bildern weitere Produkte von Edding vor. Für’s Lettering kann ich vor allem die brushpens nutzen, aber auch mit den Gel-Rollern und den Kalligraphie-Stiften lassen sich schöne Ergebnisse erzielen. Die Metallic-Stifte sind gerade jetzt im Hinblick auf die Adventszeit ideal um selber Karten zu basteln oder Deko-Ideen umzusetzen. Schaut dazu mal bei Edding rein – hier findet Ihr nicht nur tolle Inspirationen für konkrete Projekte (Herbst- und Winterdeko, Weihnachtskarten und –deko, Basteln für Kinder etc.), sondern könnt auch Schablonen ausdrucken. Es lohnt sich! 🙂 Weiter unten zeige ich Euch, wie ich die Ideen umgesetzt habe…
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Kalligraphie-Stifte, mit denen man auf verschiedenen Materialien kreativ sein kann.

Ob Schreiben oder Malen – mit diesen Stiften gelingen schöne Projekte.

Spezielle Sets für Kinder ab 3 Jahren, Gel-Roller für Glanzeffekte und – ganz praktisch für den Haushalt: einen Wäsche-Marker, mit dem ihr z.B. die Etiketten der Kleidung Eurer Kinder beschriften könnt, und einen Outdoor-Marker, der sich eignet um Sand- oder Wasserspielzeug zu beschriften – damit auch nichts verloren geht 😉

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Zusammen mit Edding darf ich ein Set der Funtastics-Fasermaler verlosen. Wenn Ihr dabei sein wollt, kommentiert einfach unter diesem Blogbeitrag. Ihr könnt auch auf Facebook teilnehmen, indem Ihr einen Kommentar hinterlässt, die Seiten von Mama mal 2 und Edding liket und, für mehr Chancen, Freunde taggt und den Beitrag teilt. Der Gewinner wird in einer Woche auf Facebook bekannt gegeben. Viel Glück! 🙂

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Wir bedanken uns herzlich bei Edding für das zur Verfügung stellen der Produkte und die tolle Zusammenarbeit! 🙂

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(Bilder stammen aus dem Hand Lettering Übungsheft vom Topp Verlag #TOPPlettering)

*Dieser Beitrag enthält einen Affiliate-Link

Meine Agenda: Gut geplant durchs Jahr (mit Rabattcode)

img_8250Eine gute Agenda – immer war ich diesbezüglich eine Suchende. Seit dem Gymi hatte ich immer wieder unterschiedliche Modelle. Feste mit Buchrücken, welche aus Karton, welche mit Spiralbindung oder herausnehmbaren Blättern und Einlagen. Im Gymi noch mit „Jahresbeginn“ im August und 1 Tag je Seite weil viele Fächer, viele Hausaufgaben und Prüfungen, später tat’s dann die Woche auf 2 Seiten und das Format schrumpfte irgendwann auf A6. Als praktisch Vollzeit-Mami hatte ich weniger Termine, dafür aber zwei tolle Kinder, die ich auch in der Agenda gerne ansah, also habe ich wie damals bei der Tagesmutter gesehen, zum ersten Mal eine Foto-Agenda bestellt – toll! Leider beschloss die produzierende Firma irgendwann, von sehr vielen Fotos in der Agenda auf nur noch etwa 8 zu reduzieren und das Format war nicht mehr quadratisch-praktisch-hübsch, sondern rechteckig und klein. Hab‘ die dann trotzdem bestellt.
img_8245Mit meinen Hobbies, dem Blog und Nestwärme, wuchs aber im letzten Jahr auch die Pendenzenliste an und ich hätte gerne gewisse Dinge in der Agenda eingetragen. Dafür fehlte aber ein entsprechendes Sheet bzw. der Platz. Auch hatte ich immer eine Terminzettelwirtschaft drin, die sich oft davonflatternd verabschiedete. Und dennoch nahm ich die Agenda nie mit (was die Zettelwirtschaft minimieren würde!) Und obwohl ich die Agenden zum Öffnen (wie ein Ordner) vor der Familienzeit praktisch fand (ich musste Anfang Jahr nur günstig neue Einlagen kaufen und es gab auch praktische Visitenkartenfächli, Blöckli und Post-Its mit der Lochung dazu zu kaufen), waren mir immer die Metallschlaufen im Weg wenn ich etwas reinschreiben wollte. Also alles irgendwie suboptimal… Zudem schätze ich, dass die Termine in Zukunft als Dreifachmama mit Schul- und KiGa-Terminen eher zunehmen könnten. Ich wollte also wieder eine grössere Agenda.
img_8238Über Instagram bin ich dann erstmal nur auf den Trend des #filofaxing aufmerksam geworden, der so ein bisschen was mit #scrapbooking gemein hat, also dem aufwendigen Verzieren mit schönen Stiften, Schriften, Washi-Tape, Stickers etc. Und darüber dann auch darauf, dass es auf Etsy oder Dawanda sehr viele Verkäufer gibt, die selber Einlagen, Sticker, ja sogar ganze Kalender und Agenden designen und verkaufen. Und schon ist man drin und angefixt, denn die Designs sehen toll aus – verspielt, bunt, die Schriften kalligraphisch.
img_8313Nix also mit langweiligem Arial-Einheitsbrei, was recht sein mag für’s Business, aber wir Mamas brauchen doch Farbe und Schönes im Leben! 😉 Gesehen habe ich also ein paar wenige Kandidaten, die meinen Wünschen entsprachen, einer davon leider aus den USA und ich wollte nicht unbedingt so viel Porto zahlen wie das Produkt kostet 😛 Und so wurde es für 2017 der Yumie-Planer! A5, Spiralbindung, stabile Karton-Covers, eine Woche auf zwei Seiten plus tollen Extras wie verschiedenen Jahres- und Monatsübersichten, Jahreszielen, Prioritäten- und Checklisten (monatlich), Wunschlisten, Geschenkideen, Zitaten, leere Seiten etc. – tolle Möglichkeiten, wie ich finde, sein Jahr zu planen. Dazu habe ich noch eine Menge Sticker bekommen (sind separat zu bestellen), mit denen man schnell und übersichtlich Termine einplanen kann – vom Friseur über den Arztbesuch bis zu sportlichen Aktivitäten, Geburtstagen, Urlaub oder auch haushalterischen Dingen wie Wäsche, Bügeln, Finanzen etc. Ich nehme mir auf jeden Fall vor, ab kommendem Jahr alles dort einzutragen und die Agenda zu meinem täglichen Begleiter zu machen!!! 🙂


Aber schaut Euch am besten die Fotos an, die sprechen für sich!
Ach ja: ich weiss, es gibt zahlreiche Apps und Tools und elektronische Kalender aber ich bin da einfach altmodisch. Ich muss die Dinge von Hand aufschreiben und ich habe tausend mal mehr Freude mit einer schicken Agenda in der Hand als mit einer noch so ausgeklügelten App, die mich piepsend an Termine erinnert… (auch wenn ich dann Gefahr laufe, dass Dinge vergessen gehen. Aber kann mit einer so tollen Agenda eigentlich fast nicht mehr passieren, oder? 😉

screenshot-2016-10-24-08-20-19Natürlich habe ich auch noch etwas für Euch mitgebracht: Mit dem Rabattcode „Mamamal2plan“ erhält Ihr jetzt bis zum 7. November 10% Rabatt auf einen gebundenen Yumie Planer 🙂 Vielleicht seid Ihr ja auch noch auf der Suche? 🙂
Vielen lieben Dank an yumiedesign.de für diese Möglichkeit!

 

Sport in der Schwangerschaft, Teil II

In meinem ersten Beitrag, den ich kurz nach der Verkündigung meiner Schwangerschaft veröffentlichte, schrieb ich vor allem darüber, wie es war „unwissend schwanger“ zu trainieren und dass ich auf jeden Fall weiterhin, angepasst, trainieren will. Die ersten drei Monate waren jedoch derart von Müdigkeit und Unwohlsein geprägt, dass ich etliche Sporteinheiten auslassen musste oder dann nicht die Leistung bringen konnte, die ich zu dem Zeitpunkt noch erbringen hätte können. Mööp!

Ein Zeitproblem oder ein familiäres?
Ich bin nun am Ende des 2. Trimesters angelangt und es ist Zeit für ein erneutes Update in punkto Schwangerschaft und Sport. Immer mal wieder werde ich (eher von Menschen, die keinen Sport treiben) gefragt, ob ich denn noch trainiere… ja, aber stark reduziert… und das sowohl was die Intensität anbelangt, als auch die Häufigkeit (leider). Letzteres verdanke ich wohl einem ausgeprägten Nestgefühl. Bin ich vor der Schwangerschaft noch gut 5x die Woche ins Training gerauscht, so bin ich froh, wenn ich es jetzt 2x die Woche schaffe. Gut. Einerseits war ich vor dem Kiga-Start der Maus auch noch „unabhängiger“, da es egal war, ob der Mann sie ins Bett bekam oder nicht. Sie musste morgens ja noch nicht zeitig aufstehen… jetzt muss ich die Trainingszeiten diesem Umstand anpassen und schauen, dass ich früh genug wieder hier bin. Dies bedingt dann aber, dass ich ein frühes Training (18, 19 Uhr) wähle, und dies wiederum bedeutet, dass ich nicht zum Znacht mit am Familientisch sitze… einerseits stört dies denn Mann, andererseits habe ich eben tatsächlich meist auch Hunger oder Gluscht und der innere Schweinehund hat schon gewonnen. Dilemma, organisatorisches Problem – vor allem! (Hier muss ich noch hinzufügen, dass ich halt lieber Kurse besuche und die sind generell abends, auf eigene Faust zu trainieren, lag mir leider noch nie). Und natürlich auch meine Einstellung, die gerade mehr Richtung „ich darf meine Lieben nicht allein lassen“ und „es ist grad so gemütlich hier“ tendiert. Und, nicht zu vergessen, der Umstand, dass ich abends oft eine Müdigkeitskrise schiebe *grr*. Da kommen also an miesen Tagen viele Gründe gegen Sport zusammen… Und auch, weil ich weiss, dass ich an Trainings sowieso nicht 100% geben kann, sich also der Aufwand kaum lohnt. Dennoch: nur zuhause sitzen ist nicht und wenn wir auch sonst keine Spaziergänge etc. unternehmen, tue ich mir nichts Gutes… dann ist es immer noch besser, eine Stunde auf Sparflamme was zu tun als gar nichts. Und übrigens: es kam schon vor, dass mein Mann beide Kinder schon im Bett hatte bis ich nach Hause kam. Ich habe entsprechend gestaunt und war froh, wenn ich hörte, dass die Kids problemlos gewesen sind (was früher schon ganz anders klang…). In den letzten zwei Wochen habe ich die Kinder, besonders die Maus, dann fast immer mitgenommen, weil sie wollte und weil es auch ging. Sind ja Ferien. Nur beide zusammen sind schwierig, das gibt meist Radau und ich will nicht, dass sich jemand gestört fühlt durch die Kinder und ich sie fortan nicht mehr mitnehmen dürfte. Schliesslich werde ich im kommenden Jahr auch darauf angewiesen sein, das Baby mitbringen zu dürfen… mal sehen, ob und wie das abends überhaupt klappt. Kids first, ich stiere selten ein Training durch. Wenn es nicht passt, bleibe ich zuhause, auch wenn ich schon umgezogen bin 😛 So, jetzt aber zu den körperlichen Fakten…

Was macht der Körper?

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Auch wenn es so aussieht, ich halte mir nicht die Nase zu 😛 No-Gi mit Bauch und rücksichtsvoller Partnerin.

Das 2. Trimester bedeutete folgendes: Umfang und Gewicht haben nochmal ziemlich zugenommen und erschweren wortwörtlich entsprechend das Training (meinen BJJ-Gi habe ich letzte Woche eingemottet, den Gürtel bringe ich noch knapp unter dem Bauch zu binden wenn ich keine Gi-Jacke trage… ich musste jetzt meinen extra ein paar Nummer grösser bestellten Sonderangebots-Gi rausholen, auch wenn es mir graut, denn er steht von selbst, so hart ist der Stoff und die Jacke hat nicht diesen dicken, gewaffelten Stoff, die würde in einem normalen Sparring also wahrscheinlich kaum lange ganz bleiben, aber da ich kein Sparring mehr mache, ist es Wurst…
Da meine Lungenkapazität schon im ersten Trimester gegen null sank und ich nach wenigen, normalen Schritten, schon keuche wie ein Postross, lebe ich gut mit diesem Umstand. Ich halte eben zwischendurch inne und (ver)schnaufe ein wenig.
Die Sache mit der Hüfte hat sich zu meiner Verwunderung eigentlich verbessert, aber je nach Training macht sie sich danach wieder bemerkbar. Aber insgesamt ist es wirklich sehr erträglich!
Die geraden Bauchmuskeln trainiere ich schon seit etwa der 22/23. SSW nicht mehr (zur Prävention der Rektusdiastase). Bis letzte Woche habe ich noch zum Aufwärmen leichtes Seilhüpfen oder langsames in Runden laufen mitgemacht, aber ideal war es nicht… man spürt, gerade beim Laufen, immer einen unangenehmen Druck gegen unten und auch auf die Blase. Da nun auch die Hebamme beim letzten Besuch meinte, ich solle jegliches Rumgehüpfe bleiben lassen wenn ich nicht wolle, dass mir irgendwann der Beckenboden „unten raus fällt“ (oder so ähnlich…). Nun, da mir der Beckenboden eh schon Probleme bereitet, verzichte ich fortan auf diese Übungen. Leider fällt mir keine Alternative ein, mich gut aufzuwärmen vor dem Training, vielleicht hat da ja jemand Ideen? 😛 Ich kann ja nicht jedes Mal vorher eine Stunde spazieren gehen o.ä. Wenn ich im Fitnessstudio trainiere, dann steige ich vorher auf’s Laufband, stelle es aufwärts und spaziere für 10min, das reicht schon, um mich zum Schwitzen zu bringen 😉

 

Kampfsport mit Bauch!?
img_4221Ich gehe noch ins Fitnessboxen, zum Ladies-Kickboxen und BJJ (ins Karate habe ich es bisher leider nicht mehr geschafft wegen der Zubettgehzeiten der Kinder, obwohl es wichtig wäre, dass ich an den Kata dran bleibe und die lassen sich auch gut mit Bauch üben… vielleicht schaffe ich es noch…) und mache alles mit, was irgendwie geht. Was nicht geht, wird durch anderes ersetzt oder ich schaue zu. Übungen finden sich immer. Bei gewissen Drills/Partnerübungen machen wir eine Dreiergruppe, so dass ich selber nur den Part übe, der geht. Ich habe auch wirklich kein Problem damit, mal auszusetzen weil mein Trainingspartner auch mit jemand anderem üben soll, bei dem er nicht „aufpassen“ muss. Die Trainingspartner halten sich instinktiv zurück bei mir, sind vorsichtig oder getrauen sich kaum, auch wenn sie den Bauch bei einer Übung nicht mal streifen würden 😀 Aber das ist ja auch gut so, ich fühle mich sicher, die Übungen sind kontrolliert weil ich nicht mehr rolle/kein Sparring mache, aber ich habe auch ein schlechtes Gewissen und schicke den Partner dann gerne mal zum nächsten Mann rüber, damit er die Übung auch mit vollem Einsatz machen kann. Im Fitnessboxen geht sogar das Sparring gut, weil alle wissen, dass der Bauch tabu ist und weil die Fitnessboxer sehr kontrolliert boxen. Hier trainieren diejenigen, die was für die Fitness tun wollen, auspowern kann man sich hier am Sandsack, das Sparring ist spielerisch, nicht hart. In der (Thai-)Box-Gruppe würde ich das Sparring auslassen, hier trainieren die ambitionierteren Kämpfer, die sich auch auf Wettkämpfe vorbereiten. Da habe ich im Moment nicht viel verloren.
Was immer geht und was ich auch regelmässig zu machen versuche: Yoga (mit dem Ersetzen gewisser Übungen), Schwimmen, Spazieren und Fitnessstudio. Für’s Bike wird es langsam zu kalt.

Körper und Kopf im Zwiespalt

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Draussen trainieren ist super. Leider werde ich hier bis nach der Geburt pausieren müssen. Foto: naturegym.li

Der Rest ist ernüchternd weil körperlich einfach nicht mehr geht, was der Kopf gerne würde… im Outdoor-Training war ich deshalb auch schon länger nicht mehr (gut, es passt auch manchmal zeitlich nicht und fiel mal aus…), da es auch kälter wird und ich keine bauchtaugliche Funktionsbekleidung besitze (gibt es auch nicht wirklich, meines Wissens, grr!) werde ich wohl damit so langsam pausieren. Da ich auch hier immer einige Übungen ersetzen muss, spare ich mir das Abo lieber für den Wiederaufbau im nächsten Frühjahr 😛
Ich habe echt Respekt vor all den supersportlichen Power-Schwangeren, die von den ersten Wochen der Schwangerschaft bis zum Tag vor der Geburt noch Vollgas weitertrainieren. Ich sehe immer mal wieder Fotos auf Instagram von schwangeren Crossfitterinnen, die noch Hanteln stemmen, die ich unschwanger keinen Zentimeter ab Boden kriegen würde und andere, die regelmässig und unbeirrt ihre Home-Workouts durchführen, sich weiterhin gesund ernähren und kein Gramm zunehmen. Die sehen dann Tage nach der Geburt schon wieder aus wie vorher 😛 Aber gut, ich habe auch noch zwei Kinder im Haus, wäre das nicht der Fall, würde ich auch mehr tun. Dennoch: Respekt vor dieser Disziplin! Ich will ganz klar so bald als möglich wieder meine alte, hart erarbeitete Form zurück und ich will dieses Mal nicht wie nach der 2. Geburt Jahre verstreichen lassen… aber alles nach seiner Zeit und v.a. darf ich dieses Mal auch die Rückbildung nicht versemmeln 😉 Also: motiviert bin ich, im Frühling wieder Vollgas zu geben, aber ich weiss auch, dass es lange dauern kann und dass man es mit Baby v.a. nicht planen kann. Aber auch wenn es nur ein paar Spaziergänge sind, ein bisschen Bewegung liegt sicher regelmässig drin 😉

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Start und Ziel? Die Figur links will ich irgendwann wieder zurück haben 😀 Ich kann mir schon gar nicht mehr vorstellen, wie sich das anfühlte… 😛

Auf Arzt und Körper hören
Meine Tipps für Schwangere, egal, was sie vorher getan haben: lasst Euch nicht gehen, bewegt Euch. Es ist erwiesen, dass das hilft, fit zu bleiben, gut gebären zu können und danach auch wieder schneller in die alte Form zurück zu finden. Immer vorausgesetzt, dass Euer Arzt Euch grünes Licht gibt und keine Risiken oder Komplikationen vorliegen (Mehrlingsschwangerschaft, frühere Fehlgeburten, Plazenta praevia etc.). Wählt sanfte, wenig riskante Sportarten. Es geht hier nicht einmal unbedingt um eine Gefahr für’s Baby, sondern darum, dass Eure Bänder locker werden und die Stabilität abnimmt. Ihr könnt Euch verletzen. Während Ihr Sport treibt, solltet Ihr es nicht übertreiben (nicht zu sehr/lang ausser Atem kommen! Schlägt Euer Herz schneller, schlägt auch das Herz Eures Babys schneller) und auf Euren Körper hören. Der sagt meist ziemlich schnell, wo die Grenzen liegen. Trinkt genug, macht nur, womit Ihr Euch wohl fühlt. Pausiert bei Beschwerden, bei Schmerzen erst recht! Fragt im Zweifelsfall immer Euren Arzt.

Fitnesshaus mit Tamara Beck am 7. November 2011Fotos: Brigitt Risch, Schaan

Studio geht eigentlich immer – leichtere Gewichte, mehr Wiederholungen.

Riskante Sportarten: es gibt Schwangere, die weiterhin klettern gegangen sind, Kampfsport betrieben haben, Marathon gelaufen sind. Hier gibt es nur den einen Ratschlag: Ihr müsst es selber wissen und Ihr allein trägt das Risiko. Jeder in Eurem Umfeld wir Euch eher davon abraten und vielleicht sogar verurteilen, was Ihr da macht. Mit Widerstand müsst Ihr rechnen. Auch wenn Ihr z.B. nicht allein trainiert, in einem Club seid etc., kann es sein, dass Ihr nicht mehr erwünscht seid. Keiner will sich mitschuldig fühlen, wenn etwas passiert. Dann dürft Ihr nicht sauer sein, denn es gibt genügend Alternativen und bald dürft Ihr wieder ran… Nur so viel: wer derart trainiert (hat), kennt seine Grenzen und seinen Körper recht gut. Wer schon schwanger war, der weiss auch, was auf ihn zukommt. Solche Frauen können einschätzen, was geht und was nicht, haben ein Vertrauen in ihren Körper. Ich bin sicher, dass Keine zu viel Risiken eingeht. Wir sind robuster als man denken mag, das Baby recht gut geschützt in der Fruchtblase in der Gebärmutter, in der ersten, noch sehr kritischen Zeit, sogar noch versteckt hinter dem Schambein. Das ist gut, denn die Schwangerschaft wird ja meist nicht sofort bemerkt und man trainiert noch ganz normal. Dazu kommt, dass man nach dem positiven Test selten gleich in die Welt heraus posaunt, dass man ein Baby erwartet. Ich rate aber, es dann wenigstens dem Trainer/Instruktor zu sagen, sofern man das Vertrauen hat. Das erleichtert so einiges, denn unwissend hätten er oder sie wohl wenig Verständnis, wenn man plötzlich gewisse Dinge auslässt oder ständig auf’s Klo rennt… 😉
Mal sehen, wie es bei mir noch weiter geht… ich schätze, dass ich in den kommenden Wochen vermehrt auf Fitnessstudio umsatteln werde und dann mal sehen, was noch wie lange geht… vielleicht schreibe ich dann noch mal ein 3. Trimester-Update 😉 Und sonst bestimmt eins über das Trainieren nach der Geburt.

Wenn Ihr Fragen habt, nur zu… Erprobte Workouts für Schwangere sowie Tipps zum Anpassen der Übungen finden sich übrigens im Internet zuhauf! Super geeignet für all diejenigen, die gerne auf eigene Faust trainieren. Ich schaffe das leider kaum. Auf deutsch z.B. bei sportymum.net. Auf englisch mit vielen Videos und Tipps auch zur Ernährung (zum Teil nicht kostenlos) bei „Diary of a fit mummy“.

 

Fotos Beitragsbild: oben links naturegym.li, unten links Eddy Risch für Fitnesshaus Schaan, Rest privat.

SSW26+1 – die Zeit fliegt…

Ihr Baby wiegt soviel wie eine Kohlrübe

Gefühlt schreibe ich hier täglich ein neues Wochen-Update. Wirklich erschreckend! Und ich kann mit dem ganzen Gemüse gar nicht so viel anfangen. Ich hatte noch nie eine Kohlrübe in der Hand 😀
So. Unsere erste Ferienwoche (mit Mann zuhause) ist mittlerweile fast um. Es ging wahnsinnig schnell auch wenn mein Mann sich schon am Wochenende grosse Sorgen machte über mangelnde Ideen, Motivation und Langeweile… und dann gibt doch alles ganz gemütlich über die Bühne… wir waren ein wenig draussen, waren aber auch viel drin und haben gespielt (das neue Brettspiel fand wirklich grossen Anklang!) und mein Mann setzte sich in den Kopf, die Woche einen Werkbank aufzustellen (der kam gestern an), stürmte die DIY-Abteilung und kam mit Laubsäge, Acrylfarbe, Leim, Spanplatten, Papier, Bindfaden und Holzlättli zurück. Ein netter Ausbruch von Bastelwahn weil ja jetzt der Grosse alt genug sei (ich gebe zu, den Anstoss dazu gab‘ ich mit dieser Äusserung 😉
Gesägt und geklebt hat dann aber erst mal nur der Mann… ich bin gespannt, ob und wann er die ambitionierten Projekte (u.a. einen Drachen, also für die Luft 😉 fortsetzen will denn morgen will er mit dem Hilfsgärtner unser halb dahingeserbeltes Fargesien-Beet wieder in Schuss bringen und den Rasen vertikutieren während wir nachmittags zum Playdate fahren… am Samstag ist Jahrmarkt und so und am Sonntag Nachmittag erwarten wir Besuch 🙂
Heute fuhren wir zur Feier der ersten Ferienwoche in den Säntispark. Das war wirklich eine gute Idee, denn das Bad war ziemlich leer (wir waren über Mittag da) und so konnten sich die Kinder wunderbar austoben. Der neue Kinderbereich ist auch wirklich super geworden! Einen Snack gab es auch noch und nach dem Baden ein Eis für die Kinder und eine Nussbretzel für uns… auf der Heimfahrt schliefen natürlich beide Kinder ein aber zuhause wartete schon eine Schulkollegin/Nachbarin des Grossen und so wurde bis zum Abendessen nochmals draussen gespielt und die Kinder sind tatsächlich zeitig ins Bett… die Maus übt mal wieder das alleine einschlafen, was ganz gut klappt… ich habe ihr einfach gestern wie heute gesagt, dass sie ruhig liegen soll weil mich das Herumnesten stört wenn ich neben ihr bin und fragte sie, ob ich lieber raus gehen soll. Beide Male bejahte sie und ich habe nichts mehr von ihr gehört… dafür kriecht sie nachts fast in mich hinein, so stark sucht sie im Bett meine Nähe 😉 So, nun wäre ich auch langsam müde… Mein Zitat von gestern… 🙂 :

 

Seele: recht zufrieden eigentlich…
Körper: gestern Nacht zum ersten mal so richtig unter Sodbrennen gelitten… ich musste aufstehen und hab‘ mir heute ein altbewährtes Mittel beim Gyn geholt, weil, ich kenne das ja… kommt immer in den letzten Monaten… dafür ist die Hüfte grad echt unproblematisch 😀
Errungenschaften: Hier flattern derzeit immer mal wieder total schöne Tücher u/o Tragen ein – leider nur zum Verlosen *heuli*
Geht gar nicht: Irgendwie kein Budget für nix zu haben… ich hätte ja so gerne noch ein Bauchshooting meiner wohl letzten Schwangerschaft gemacht, mir das zur Not auch einfach zur Geburt gewünscht, aber ich fürchte, das wird nichts und die Leute schenken sicher ungern einen Zustupf für „sowas“, auch wenn es mir persönlich wahnsinnig viel bedeuten würde und wir ansonsten ja wirklich noch voll ausgestattet sind für das Baby… 😦
Geht gut: immer mal wieder in die Horizontale zu gehen… erstens „weckt“ das zuverlässig das Bauchbaby und es fängt gleich an, sich bemerkbar zu machen, zweitens engt mich zu langes Sitzen mittlerweile ein… hmm, vielleicht sollte ich auch einfach mal einen grösseren BH kaufen?? Oder einen ohne Bügel anziehen… öhm…
Must-Have: Rausgehen, bewegen, spazieren, an die frische Luft, solange der Herbst sich noch von der sonnigen Seite zeigt…

Heute mal ein spezielleres Bild, einfach weil ich’s lustig fand, den Bauch mal eine Woche lang so im Alltag zu dokumentieren *g*

Bauchansichten
bauchansichten

Wo, bitte, bleibt die Zeit?

Seit das neue Semester begann, habe ich das Gefühl, die Zeit rennt nur so! Die Tage gehen um wie nix und vor allem sind sie im Moment einfach versch… voll! (sorry) Kaum ein Tag ohne Termine… am Dienstag war ich terminfrei aber was habe ich da getan? Die am Tag zuvor durchsortierte Garderobe der Kinder aufgestockt und danach Lebensmittel eingekauft und schon war Mittag. Ja, ein Punkt weniger auf der To-Do-List, aber gefühlt nur ein Tropfen auf den heissen Stein, denn ich habe das Gefühl, die Zeit läuft mir davon! Wie ein Rentner, der theoretisch ganz viel Zeit hätte, aber nie Zeit hat…
Heute Morgen war die Hebamme etwa 1,5h hier, danach noch Dinge am PC erledigt und schon war wieder Mittag. (Ein Schwangerschaftsupdate schreibe ich morgen, da ich dann auch beim Frauenarzt war, aber soweit sieht alles gut aus 😉
Leider merke ich so gar nichts vom „fitten 2. Trimester“. Ich schlafe schlecht und habe entsprechend am Mittag ein Tief. Da ich mich aber nicht hinlege, bin ich dann abends auch durch… die Kinder haben diese Woche irgendwie noch einen Ferien-/Weekend-Rhythmus und sind abends kaum ins Bett zu kriegen. Entsprechend habe ich es seit letzter Woche wieder nicht ins Training geschafft und bin muffig (ja, die Bewegung fehlt mir dann einfach, da half auch das Rasenmähen gestern nicht 😉 … aber die Kinder gehen vor und da mein Mann gerade eine stressige Zeit durchmacht, will ich ihn auch nicht mit zwei Quengelhaufen zurück lassen (denn gestern Abend waren z.B. beide ziemlich durch als er nach Hause kam… und, nein, sie sind auch dann nicht ins Bett zu kriegen, aber immerhin schlief am Montag die Maus mit dem Papa ein, während ich meine Lieblings-TV-Serie gucken durfte – geht ja! 😉 Nur alleine einschlafen mag sie im Moment nicht bzw. sie schafft es nicht… keine Ahnung… 2, 3x probiert, nix ‚bei rausgekommen 😉 Gut… auch das kommt dann irgendwann…
Also, derzeit steht alles… ich komme nicht an die NähMa, kaum zum Bloggen (da brennt mir nämlich noch mehr unter den Nägeln), die To-Do-Liste schrumpft nicht. So, jetzt los ans Playdate… (Stand, 14 Uhr am Nachmittag)…

22.03 Uhr: Zurück vom Playdate, direkt weiter mit den Kindern zum Outdoor-Training um 18.15 Uhr. Die fanden dort auch gleich Gspänli und haben sich selber auch noch bewegt. Allerdings wurde es fast 20 Uhr bis wir wieder zuhause waren. Auch der Mann kam nicht viel früher. Also kurz noch was essen, alle duschen und dann versuchen, die Kinder ins Bett zu bringen – Grosser zu aufgedreht, also erst noch spielen lassen. Die Kleine natürlich mit. Irgendwann Weinen und Gebrüll. Warum ist nicht so wichtig… Zeit, die Maus ins Bett zu verfrachten. Gebrüll dauert an, die Mama wird getreten und geboxt. OK, dann also nicht… dann also erst mal den Grossen ins Bett geleiten. Grosser Protest. Mama bleibt hart. Es funktioniert. Auch wenn ich ihn verstehe und er mir leid tut. Aber morgen Nachmittag hat er frei und darf spielen, so viel er will… ich hoffe also, es gleicht sich aus. Ich gehe runter, setze mich wieder an den PC, da ruft die Maus. War ja klar… „ich habe mich beruhigt.“ Na, toll… trotzdem ist es schon 21.45 Uhr und sie sollte längst schlafen. Natürlich darf ich mich jetzt wieder zu ihr legen. Und morgen Nachmittag und Abend bleiben wir zuhause und sind hoffentlich alle etwas zeitiger im Bett 😉 So chaotisch geht es hier sonst nämlich nicht zu…

Märchenhaft entspannend: Das Märchenhotel „Bellevue“ in Braunwald

Familienfreundliche Hotels in der Schweiz – gibt es das? Bevor ich das Märchenhotel kennen lernen durfte, hätte ich wohl vehement mit dem Kopf geschüttelt. Als Familie in der Schweiz urlauben? Vielleicht auf dem Campingplatz im Tessin oder im Reka-Feriendorf. Aber sonst? Nun, man muss gar nicht so weit fahren, um zu entdecken, welch‘ wunderbares Hotel hier schlummert. Um genau zu sein: nur in den Kanton Glarus, auf direktem Weg Richtung Linthal und von dort mit der Standseilbahn ins autofreie Braunwald, ein kleines Feriendorf, 1256 müM.
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Herzlich empfangen werden wir, nachdem ein Elektromobil uns und das Gepäck an der Bergstation abgeholt und vor’s Hotel gefahren hat – ein altehrwürdiges Gebäude aus dem Jahr 1907. Im Eingangsbereich steht ein kleines offenes Glashaus, in dem Hasen und Meerschweinchen im Stroh wohnen. Die Kinder haben es sofort entdeckt und versuchen, die Tiere zu streicheln. An der Reception werden wir schon freundlich mit einem Willkommensgetränk

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„Zaubertrank“ 🙂

begrüsst, die Koffer werden auf’s Zimmer gebracht und auch wir werden wenig später persönlich mit dem Lift nach oben begleitet. Nicht irgendein Lift, sondern ein „Aquariumlift„. Schon kleben die kleinen Nasen und Hände wieder am Glas, dieses mal um die vielen, bunten Zierfische zu entdecken.
Als nächstes staunen wir Eltern: unsere Familien-Suite ist ein Traum! Sehr geräumig, modern (renoviert), und mit einer atemberaubenden Aussicht vom Wintergarten aus auf die imposante Bergwelt. Auch die Kinder springen gleich fröhlich durch das Zimmer, entdecken ihre Betten und fühlen sich gleich wie zuhause.
Da unsere Anreise etwas spät erfolgte, begeben wir uns gleich wieder einen Stock tiefer, wo Patric Vogel heute um 18 Uhr das tägliche Märchen erzählt. Die Kinder nehmen auf Fellen am Boden erwartungsvoll Platz. Die Türen schliessen, die meisten Eltern warten draussen und dürfen derweil schon mal die Tagesweine degustieren und mehr darüber erfahren – das (Wein-)Märchen für die Erwachsenen, sozusagen.

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Weindegustation

Dann dürfen die Kinder in „ihren“ Speisesaal wechseln, wohin wir sie begleiten. Hier gibt es zwei Gerichte zur Wahl, die ihnen an einem kleinen Buffet geschöpft werden, und ein Dessert. Hier beginnt dann auch das Abendprogramm für die Kinder, das täglich wechselt, und eine Hüpfburg. Dies alles natürlich betreut. Da das Hotel klein ist, dürfen sich die Kinder frei bewegen. Im „Märliland“ darf gespielt werden, es gibt ein kleines Kletter- und Bällebadparadies und eine lange Rutsche in den unteren Stock. Wir sind ganz baff, dass unsere Kinder uns nach ihrem Essen gleich wegschicken. Sie würden hier bleiben. Und das am ersten Abend… also machen wir uns auf zum Dinner für die Grossen, bedienen uns am Vorspeisen-Buffet und lassen uns dann die verschiedenen Gänge (auch hier gibt es jeweils eine Auswahl) servieren. Ab und zu kommt eins der Kinder in den Speisesaal weil es auf’s Klo muss oder sonst was zu berichten hat, ansonsten ist alles sehr entspannt. Ganz ungewohnt! 😀 Aber natürlich prima 😉

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So erwacht man gerne… 🙂

Aber irgendwann ist Feierabend, wir zügeln wieder auf’s Zimmer, die Kinder putzen die Zähne über dem kleinen Becken, die Maus klettert ins Elternbett und der Grosse schläft im eigenen Bett ein. Zwar ist die Nacht etwas unruhig (Grosser hat Husten, Maus erwacht auch oft und ich schlafe sowieso in der ersten Nacht auswärts immer schlecht), aber dafür wachen wir mit einem wunderschönen Bergpanorama auf und können die morgendlichen Nebelschwaden beobachten…
Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas und kaum gegessen, sind die Kinder auch schon wieder verschwunden. Wir machen uns keine Sorgen, sie sind wahlweise bei der Fütterung der Geissen draussen oder der Hasen und

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Meerschweinchen oder machen den Spielbereich unsicher… doch wir wollen noch etwas erleben und nehmen uns den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg vor, nicht den ganzen, der wäre zu lang, aber eine Teilstrecke davon. Ein Stück fahren wir mit der Seilbahn nach oben und von dort laufen wir dann eine Runde um die verschiedenen Stationen zu entdecken. Das Rindenhüttli mit den Tierspuren und besonders die Edelsteinspalte finden die Kinder sehr spannend. Das Wegstück, das wir liefen, war wirklich schön. Nicht zu steil und sehr grün 🙂 Das Gebiet bietet zahlreiche, verschiedene Wander- und Erlebniswege, einige davon auch kinderwagentauglich. Im Hotel erhält man Broschüren und Karten und findet sich damit gut zurecht, man kann sich aber auch an der Reception beraten lassen, das Personal hilft sehr gern.
Nach unserer kleinen Wanderung durften die Kinder sich noch ein wenig im Hotelgarten austoben, der genügend Spielmöglichkeiten bietet – vom Trampolin über Schaukeln und Sandkasten bis zum Piratenschiff. Für Grössere hat es eine Kletterwand und etliche Fahrzeuge.

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Noch ein Zwerg… im Bademantel 😉

Danach, ich konnte es kaum erwarten, kam für mich der Wohlfühl-Teil: Bademantel an und ab ins Hallenbad, das schön warm ist und auch eine Verbindung zu einem aussen liegenden, kleinen Infinity-Pool mit Sprudelbereich hat. Dort kann man wunderbar entspannen, die frische Luft geniessen und den Blick auf die Bergwelt. Über dem innen liegenden Becken sind Netze gespannt, welche die Kinder zum Klettern und Hangeln über dem Wasser nutzen können. Zudem gibt es eine separate Wasserrutschbahn, die vom Dach in die Halle führt. Für die ganz Kleinen gibt es ein Erlebnisbecken. Es gibt auch eine Kiste mit Spielsachen für’s Wasser und natürlich ein paar Liegen und Stühle damit die Eltern dem Treiben entspannt zusehen können 😉 Nur die Familiensauna haben wir nicht genutzt.
In unserer Suite steckten wir die Kinder dann noch in die Wanne bevor auch dieser Tag mit Märli, einem feinen Essen und der Kinder-Disco abgerundet wurde. In dieser Nacht schliefen alle besser 😉 Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder die Koffer packen, dies taten wir aber gemütlich und allein, da die Kinder im Hotel mit der Fütterung der Tiere und Spielen beschäftigt waren und eigentlich auch noch gar nicht heim wollten. Zum Trost gab es als Abschiedsgeschenk eine Märli-CD mit nach Hause, die sie an die schöne Zeit im Märchenhotel erinnern soll… Danach liefen wir gemütlich den kurzen Weg hinunter zur Bergstation und fuhren mit der Standseilbahn wieder ins Tal.

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Aussenpool

Und bevor ich Euch nun mit weiteren Fotos von unserem kurzen, aber erlebnisreichen Aufenthalt „füttere“, hier noch unser Fazit: das Märchenhotel ist eine Reise wert. Wer Wert liegt auf einen besonders kinder- bzw. familienfreundlichen Ort, der ist hier mehr als richtig. Das Hotel ist klein und deshalb umso familiärer. Trotzdem bietet es wirklich alles, was das Herz begehrt: eine liebevolle und kompetente Kinderbetreuung, zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten drinnen wie draussen und auch wenn das Hotel ganz auf die Kleinen ausgerichtet ist, so fehlt es nicht an Komfort und „Oasen“ für die Eltern. Im obersten Stock gibt es einen kleinen Wellnessbereich, welcher den Grossen vorbehalten ist. Hier kann man auch Massagen buchen. Während des Abendessens sind die meisten Kinder gut beschäftigt, so dass man in Ruhe geniessen kann. Die Suiten und Zimmer sind grosszügig gestaltet und man fühlt sich sofort wohl darin.

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Nochmals kurz im Wintergarten sitzen und geniessen bevor es wieder nach Hause geht…

Die Gastgeber, Nadja und Patric Vogel, sind ausserdem wirklich sehr bemüht und auch stets für ihre Gäste da. Man merkt, dass die beiden, die auch selber Kinder haben, für ihr Hotel leben. Nicht nur wechseln sie sich täglich ab um das Märchen zu erzählen, nein, sie helfen auch beim Frühstück und Abendessen bei der Bewirtung der Gäste mit, sind an der Reception oder im Hotelgarten anzutreffen.
Auch die Umgebung von Braunwald bzw. die Bergwelt bietet viel. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer laden die zahlreichen Wege zu Entdeckungstouren ein. Man findet auch immer wieder Stationen mit Spielplätzen, Tieren etc., so dass sich auch die Kinder gut verweilen können.
Wir können also sowohl das Gebiet als auch das Hotel allen empfehlen, die sich einen ruhigen und entspannten Familienurlaub wünschen 🙂 Schaut unbedingt auch auf die umfassende Website des Hotels um noch mehr zu sehen und zu erfahren!

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Wir bedanken uns herzlich bei Patric und Nadja Vogel und ihrem Team, dass wir ihr wunderbares Hotel besuchen und ihre Gastfreundschaft geniessen durften und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihrem märchenhaften Rifugium in Braunwald! 🙂