Gut markiert (mit Gewinnspiel & Gutscheincode)

Einige haben bereits wieder mit der Schule begonnen, andere starten erst noch. Ich schätze mal, dass einige Leser/-innen auch Kinder haben, die zum ersten Mal den Kindergarten oder die Schule besuchen 🙂
Ich fand es immer sehr praktisch, die Sachen unserer Kinder entsprechend anzuschreiben und das geht am schönsten mit den personalisierten Stickern von Stickerella, die man prima online gestalten kann. Weiterlesen

Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper* Weiterlesen

3 Kinder bringen Leben in die Bude

Fast ein halbes Jahr schon sind wir zu fünft unterwegs, wo ist nur die Zeit hin? Für mich auf jeden Fall eine Gelegenheit, vor dem 6-Monats-Bericht des Mäuschens einmal in einem „Zwischenstand“ zu berichten, wie es so ist mit drei Kindern im Haus… Keine Babyzeit verging so schnell wie diese, aber ist ja auch logisch – mit dem Schulalltag und grossen Kindern läuft einfach viel mehr. Wir haben eine klare Struktur im Vergleich zu früher, als nicht mal der Mann mittags nach Hause kam und ich den ganzen Tag lang sehr isoliert war mit den Kleinen. Das bin ich jetzt auch, aber nur am Nachmittag und da ist meistens was los, es kommt Kinder-Besuch oder es wird draussen gespielt, manchmal ist Schule etc. Das wird ab August noch mehr sein, da dann auch die Maus an zwei Nachmittagen zum Kindergarten muss und die Grossen mit Ballett/Bouldern beginnen.

Nun, was gibt es zu sagen über unsere neue Konstellation? Grundsätzlich ist es bis auf die ersten Wochen (Wochenbett und die bekannten Startschwierigkeiten) recht entspannt und hat sich auch gut eingependelt. Das Mäuschen läuft als 3. Kind, wie mir viele prophezeiten, einfach mit. Dadurch, dass sie eine schnelle Stillerin ist und gerne im Tuch hält sie den Alltag gar nicht gross „auf“. Es sind, wenn, dann eher die Grossen, die für Stress sorgen. Klar, ich habe schon relativ viel mit dem Mäuschen zu tun, wenn wir „nur“ zuhause sind. Da ist ihr einfach zu langweilig. Aber das Nötigste (Haushalt, Essen) erledigt sich meistens bis zum Abend irgendwie.

Die Unterstützung des Mannes ist aber dennoch das A und O. Damit ich morgens nicht den Wecker stellen musste, ging er später zur Arbeit und versorgte die Grossen (das wird wohl nach den Sommerferien leider wieder ändern, da er eigentlich diese frühe Morgenstunde zum in Ruhe Arbeiten nutzen will). Abends bringt er beide ins Bett. Diese Umstellung war für die Maus wahrscheinlich die schwierigste, weil ich nicht mehr mit im Familienbett schlafe und mein Mann ihr nach und nach beibrachte, alleine mit der CD einzuschlafen. Anfangs legte er sich noch zu ihr, schlief dann aber oft mit ihr ein, weil sie einfach sehr lange noch unruhig war und nicht einschlafen konnte. Da er auch irgendwann mal Feierabend wollte nach einem harten Tag, kuscheln die beiden nun einfach kurz und die Maus darf dann eine CD hören. Sollte sie doch noch mal rufen oder weinen, geht einer von uns natürlich noch mal rasch zu ihr. Und in der Nacht ist sie nie allein, sie darf dann mit Papa kuscheln.

Der Mann übernimmt auch häufig abends das Kochen, gerade jetzt im Sommer, weil er gerne grilliert. Ich bin froh um jeden Abend, an dem er vor 18 Uhr nach Hause kommt weil es einfach den Druck aus der Situation nimmt. Die ganze Kaskade müde-hunger-launisch, die um diese Zeit bei allen zwangsläufig beginnt, wird somit einfach abgefangen. Auch am Wochenende übernimmt er das Kochen, wobei das eigentlich schon immer so war 😉 Ich kümmere mich, so gut es geht, um den Rest des Haushalts, immer frei nach dem Motto „5 gerade sein lassen„.

Ich bin im Moment nicht sicher, ob man den Kindern die Eifersucht nicht doch indirekt anmerkt. Zumindest streiten sie beide sich relativ häufig und besonders der Grosse hat ständig das Gefühl, er komme zu kurz. Die Eifersucht auf die Maus hat sich mit dem dritten Kind wohl irgendwie noch verstärkt. Die Maus dagegen ist nah am Wasser gebaut und weint beim kleinsten Anlass. Aber ob das nach 6 Monaten immer noch eine Reaktion auf das Geschwisterchen ist? Vermutlich schon… es braucht wohl Zeit.

Die beiden sind zwar lieb zu ihrer Schwester, jedoch auch immer recht stürmisch. Wir müssen sie oft ermahnen, sie nicht zu fest zu drücken, ihr zu nah ans Gesicht zu gehen oder mit den Fingern in ihr Gesicht zu greifen… irgendwie haben sie ein Gespür dafür, das immer dann zu tun, wenn sie eigentlich müde wäre. Wir reagieren dann entsprechend oft gereizt denn es tut uns irgendwie auch leid, wir wollte ja die Geschwisterliebe nicht „ruinieren“ und dennoch meinen wir, das Mäuschen vor diesen „Attacken“ etwas abschirmen zu müssen.

Also, Fazit, falls es eins gibt: verändert hat sich nicht viel… das 3. Kind hat viel eher Kind 1 & 2 zu einer neuen oder wieder stärkeren Herausforderung gemacht. Das ist etwas, womit ich gar nicht gerechnet hätte… das Baby selber ist aktuell wirklich sehr unkompliziert. Und, natürlich ist mir das klar, kann sich das jederzeit ändern, sobald sie mobiler wird 😉
Fazit ist auch, dass der Papa gerade viel mehr eingebunden ist wie früher, was einerseits den Kindern, allen Kindern gut tut (die Maus wollte lange Zeit immer nur mich, weil wir uns damals aufgeteilt haben auf die beiden Kinder), andererseits kann ich meinem Mann so kaum den Rücken frei halten. Bis September, hoffe ich, entspannt sich die Situation etwas, denn dann beginnt er nochmals eine Weiterbildung und wird entsprechend öfter am FR Abend und SA fehlen… auch mein Bruder wird aktuell wieder oft gebraucht. Er kümmert sich an den Abenden, an denen mein Mann weg ist, um die Grossen, bringt sie gegebenenfalls auch ins Bett und hält auch mal das Mäuschen damit ich kochen kann… Ohne Unterstützung wäre ich nicht nur erschöpfter, das Haus chaotischer und die Kinder hätten noch weniger Aufmerksamkeit als eh schon. Dafür bin ich also wirklich dankbar…

Die Entscheidung habe ich überdies nie bereut, auch wenn das erste Jahr mit Baby sicher sehr heraufordernd war/ist. Allerdings sehe ich momentan nur Vorteile darin, dass die Grossen eben schon etwas „grösser“ sind. Drei Kleinkinder wäre für mich nicht machbar – Respekt vor allen, die es so hatten oder haben… zwei Kinder, die schon selbstständig sind und halbtags in Schule/Kiga, sind Gold wert: Sie können vieles schon allein, können im Haushalt auch mal helfen und sich vor allem auch aktiv um das kleine Geschwisterchen kümmern. Auch hier bin ich jeden Tag gespannt darauf, wie es wird, wenn sie mobiler wird 😉 Langweilig wird es sicher nicht! 😉

Zurück im Alltag

Irgendwie war die letzten Tage (oder einfach heute *lol*) so viel los, dass ich meinen obligatorischen Facebook-Bilder-Beitrag kurz in den Blog verlege… eigentlich ist der ja dafür da, nicht? Aber diese kurzen Facebook-Updates sparen Zeit und bringen irgendwie mehr Interaktion weil Ihr Leser dann nicht auf den Blog wechseln müsst 😀 Aaaaber… es gibt ja auch Leser ohne Gesichtsbuch-Account und Euch möchte ich drum nicht jedes mal auf meine Seitenleiste hier verweisen…
So… wir sind gestern also wieder ins Hamsterrad gestiegen. Am Sonntag Abend haben wir alle Kinder gewaschen/gebadet/geföhnt, Nägel geschnitten, frische Kleidung rausgelegt – das ganze Programm eben. Die Stifte gespitzt, der Schulthek gepackt. Und wie immer ich so… vor den Ferien: „OMG, wie werde ich das überstehen?“ und danach: „wie konnten die nur so schnell vorbei sein?“ Ja, ich denke immer, dass sich meine Kinder in den Ferien total langweilen und das Haus abbrechen. Aber es kommt meist anders. Wir hatten hier und da mal Programm und in der 2. Woche, also eigentlich ab Karfreitag, war ja auch der Mann zuhause, wir fuhren ins Legoland, wir hatten Besuch – schwupps, die Woche ist um. Und heute hab‘ ich mich nochmal erschrocken, als ich feststellen musste, dass am Montag der 1. Mai ist. Schon Mai!? Irre! Am 16. Mai hat mein Mann Geburtstag, am 1. Juni dann schon ich. Noch 11 Wochen sind es jetzt bis zu den Sommerferien – jesses!
Die Kinder haben den Kindergarten- und Schulstart ganz gut gemeistert. Nur gestern Abend, nachdem sie noch ’ne Weile bei warmem Wetter draussen waren, hatten beide kurz eine Müdig- und Niatigkeitskrise. Gibt es eigentlich ein hochdeutsches Wort, dass dem Dialektwort „niatig“ entspricht? Mir will keines einfallen… Hmm…

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Aufwachen neben der Prinzessin ❤

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Mal ein doofes Elevator-Selfie auf dem Weg ins Stromtraining… mit dabei: Mäuschen, Jujube-Tasche und ein Souvenir aus dem Legoland (Darth Vader Schlüsselanhänger; mein Mann hat den Yoda 😉 

Heute Morgen hatte ich wieder mein EMS-Training und obwohl mein Trainer sehr nett war, fühlte ich mich heute Abend wie vom Traktor überfahren 😀 Dazu kommt leichtes Halsweh weil ich mich wohl gestern auf der kurzen Runde zur Post am späten Nachmittag verkühlt habe.
Die Maus war am Morgen mit ihrer Gruppe auf dem Bauernhof und brachte Eier mit – toll, gerade recht für’s Mittagessen, denn ich wollte eh welche kochen und da 3 davon gefärbt waren, kamen sie grad auf den Tisch 😉
Die abgepumpte Milch kommt daher, dass das Mäuschen manchmal nach einer Seite schon genug hat (nun ja, sie kommt dann zwar nach kurzer Zeit wieder, aber ich fand dann, ich pumpe mal ab, man weiss ja nie…)
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Am Nachmittag hatte ich eine Trageberatung und danach lief ich mit den kleinen Mäusen Richtung Schule. Die Maus hatte ihre erste Logopädie-Sitzung, ich durfte mit rein und ich war dann positiv überrascht. Die Logopädin ist eine angenehme und liebe Person und das Ganze lief sehr spielerisch ab. Nur den Fragebogen, den ich ausfüllen musste, fand ich sehr persönlich, aber es musste wohl sein. Meine Maus hat Mühe mit der Aussprache des „d“ und „t“ (wird bei ihr zu „g“ und „k“), auch spricht sie das „r“ eher wie „l“ und „sch“ klappt auch noch nicht so ganz. Mal sehen, was die Therapie bringt… auf dem Hinweg sahen wir ganz kurz den Grossen auf dem Pausenhof, der später sagte, dass er sich sehr gefreut habe, uns zu sehen, und auf dem Rückweg klingelten wir kurz bei der Kita der Maus um „hallo“ zu sagen. Die liebe N., die Lieblingsbetreuerin des Grossen, meinte, wir könnten gerne auch mal spontan zum Zvieri vorbeikommen nach der Logopädie, das fand‘ ich sehr nett und ich denke, dieses Angebot nehmen wir gerne mal an. Die Maus war nämlich hungrig und so liefen wir rasch zurück… es gab Apfel und Maiswaffeln sowie Milch für’s Mäuschen und dann setzte ich auch schon Spaghettiwasser auf weil der Grosse gleich von der Schule kommen sollte und ich dachte, wir essen dann gleich mal damit sich der Abend nicht wieder zu sehr in die Länge zieht. Ausserdem war der Mann länger in der Firma und bekam dort an einem Mitarbeiteranlass schon eine Grillwurst…
Morgen muss ich leider „an die Säcke“ weil der Mann früh los muss und erst spät abends wieder kommt (Versammlung). Ich muss die Kinder also schul-/Kiga-fertig machen.
Am Donnerstagabend müssen der Mann und ich an ein Essen – ziemlich doof so unter der Woche, aber mein Vater wird mit seiner Partnerin herkommen und mal sicher die grossen beiden hoffentlich irgendwie gut ins Bett bringen… ich hoffe, das Mäuschen mitnehmen zu können… ich ertrage eine längere Trennung von ihr nämlich absolut noch nicht… da weint das Mamaherz, sie ist ja noch soooo klein! :-O Leider kann das Essen nicht verschoben werden, also mal sehen, drückt mir die Daumen! Ich sage ja immer, ein kleines Baby sollte man überallhin mitnehmen können (wo es ungefährlich ist)… und ein Restaurant ist ja diesbezüglich bedenkenlos…

Ach ja, Post kam hier auch noch an… schon nach unserer Rückkehr aus dem Legoland. Da stapelten sich 4 Pakete vor der Haustüre und mein Mann schüttelte einmal mehr den Kopf. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen… 😀 Ich glaub‘, ich hab‘ schon das ein oder andere gezeigt? Bücher gab’s, ein Spiel, einen Still-BH, ein Still-Nachthemd, etwas für Nestwärme und Regenkleidung für die Kinder. Wird alles noch vorgestellt, eins nach dem anderen 😀
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Also, morgen ist ja schon wieder Mittwoch und wir haben mal wieder ein Playdate! 😉 Kommt gut durch die Woche! :*

Lustige Begleiter für die Kleinen

Vielleicht hat der eine oder andere Leser schon mal von Affenzahn gehört oder die lustigen Rucksäcke und Taschen gesichtet? Seit einer Weile nun sind Sie auch in der Schweiz erhältlich und wir durften schon mal testen 🙂

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Ganz attraktiv ist für die Kinder natürlich die Optik. Die Affenzahn-Produkte wurden Tieren wie Frosch, Drachen, Zebra oder Marienkäfer u.v.m. nachempfunden und fallen definitiv auf, wenn man sie trägt. Die Gesichter der Tiere wurden mit viel Liebe zum Detail gestickt. Kaum vorstellbar, dass ein Kind sie nicht mögen könnte, diese niedlichen, kleinen Freunde. Mit einer solchen Begleitung lässt es sich doch gleich viel besser in den Kindergarten laufen… 🙂

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Neben dem Aussehen punktet Affenzahn aber auch mit Funktion und Nachhaltigkeit. So kann bei einigen Tieren die „Zunge“ herausgezogen werden, die angebrachten Reflektoren sorgen für bessere Sichtbarkeit im Dunkeln und die Schulterpolster bei den Rucksäckan sind besonders weich gepolstert und bequem. Ein Brustgurt sorgt für zusätzlichen Halt und ist dank bunter Druckpunkte auch für Kinderhände einfach zu öffnen/schliessen. Höhe und Weite sind für optimalen Sitz verstellbar. Am Tragegriff kann der Rucksack in der Garderobe aufgehängt werden.
Die grössere Version verfügt zudem über mehrere Aussentaschen und lustige „Klett-Pfoten“.


Es gibt den Affenzahn Kindergartenrucksack in verschiedenen Grössen: Die „kleinen Freunde“ fassen ca. 4 Liter und werden für 1-3-Jährige empfohlen. Die „grossen Freunde“ eignen sich für 3-5-Jährige und fassen 8 Liter. Die „Monster-Freunde“ (2-5 Jahre) sind etwa gleich gross. Sie haben Reflektoraugen, eine „Rollfrisur“, „Expanderzähne“ und „Multifunktionsohren“. Am besten schaut Ihr Euch die Monster auf der Website genau an, um herauszufinden, was das bedeutet, die schauen nämlich ein wenig anders aus, aber überhaupt nicht furchteinflössend, keine Angst! 😉
Auf jeden Fall fördern die vielen, kleinen Details, wie sie an allen Produkten zu finden sind, die Motorik und kommen dem Spieltrieb der Kinder sehr entgegen.

Für die Kleinsten gibt es noch die „Mini-Freunde“, das sind Umhängetaschen mit 2 Liter Fassungsvermögen. Auch sie haben die lustige Ziehzunge, einen verstellbaren Reflektorriemen und einen Sicherheitsverschluss, der sich automatisch öffnet, wenn die Tasche zu schwer wird. Meine grosse Maus hat die Tasche bereits für sich annektiert und läuft nun stolz damit zum Kindergarten 😉

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Da Affenzahn aus derselben „Schmiede“ stammt wie Ergobag (wir sind immer noch begeistert vom Schulrucksack des Grossen und auch die Maus wird nächstes Jahr mit einem solchen in die Schule starten), muss ich wohl nicht erwähnen, dass die Produkte von bester Qualität sind und auch Nachhaltigkeit eine grosse Rolle spielt. Für die Herstellung werden nämlich wie schon bei Ergobag Stoffe aus recycelten PET-Flaschen für die Herstellung verwendet.

Na, wie findet Ihr die herzigen Freunde? Wäre das auch etwas für Eure Kids? 🙂
Für die Maus haben wir eigentlich
Daria Drache ausgewählt und für das Mäuschen für später Maja Marienkäfer 🙂 

Wir bedanken uns herzlich bei Affenzahn für die Testmöglichkeit und die hervorragende und ausgesprochen nette Zusammenarbeit!

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5 Jahre Maus

Wieso kommt es mir vor wie gestern, dass ich einen Statusbericht über die Maus schrieb… dabei ist es ja bestimmt mindestens ein halbes oder eben ein ganzes Jahr lang her… nun ist sie schon 5!
Und 5 Jahre sind schon etwas Besonderes. Man ist schon ein gut eingelebtes Kindergartenkind und die Schule ist auch nicht mehr weit weg. Man ist kein Kleinkind mehr, wird immer selbständiger und braucht trotzdem noch ganz oft die Nähe und den Schutz seiner Mama (was vollkommen ok und schön ist :D)
Man ist kein Stillkind mehr und kann schon fast schwimmen. Man interessiert sich für Zahlen und Buchstaben, mehr als damals der grosse Bruder, den es nicht kümmerte. Der hatte aber auch kein älteres „Vorbild“…
Ja, man hat vieles abgelegt, was man bis vor kurzem noch so kleinkindmässig tat… den Nuggi braucht man ebenso nicht mehr wie das Töpfchen. Man kann theoretisch alleine einschlafen, wenn man denn will (will man eigentlich nicht ;), man ist längst nicht mehr nur Mama-, sondern auch Papakind und geniesst auch seine Nähe.
Man spricht schon ganz gut und verständlich, nur wenige Fehler blieben. Man hat beste Freundinnen und weiss, was man will (und was nicht).
Meine Maus… ja, gross ist sie geworden, unabhängig, selbstständig und immer noch dieses liebevolle, soziale Wesen. Ab und zu noch steckt in ihr ein zorniges Kleinkind, aber immer seltener. Hilfsbereit ist sie, neugierig und so oft in ihrer kleinen, fantastischen Welt, die ganz wunderbar sein muss… oft versinkt sie darin, trällert oder spricht vor sich hin in einem Spiel. Das ist so süss, so schön anzusehen und zu hören. Ich kenne es nicht vom Grossen, es fasziniert mich und ich finde es so wunderwundervoll, dass ich mir wünschte, ich könnte sie ewig so sehen und erleben… möge sie diese Fähigkeit ganz lange behalten. Meine Zaubermaus, mein Herz & meine Seele.

Mit 5 Jahren wiege ich rund 17kg und bin 105cm gross, wobei ich meist schon Grösse 116 trage.
Meine Geschenke zum Geburtstag: einige Lego Friends, ein Frozen-Keyboard, einen neuen Radio/CD-Player (plus CDs), das Erste-Buchstaben-TipToi-Buch, ein Bastel-Set, Glitzer-Leim und Leuchtstäbe, eine Tasse, eine Lego-Aufbewahrungsbox, ein Little Pony zum Stylen mit Perlen, ein Puzzle und ein Malbuch. Ich hoffe, ich hab‘ nichts vergessen 😉

Initiative „Familie & Beruf“… und mehr…

Da die oben genannte Initiative der Wirtschaftskammer Liechtenstein hohe Wellen schlägt und ich mich auch aktiv an den Diskussionen auf Facebook beteiligt habe, wollte ich mich nun auch hier noch mal kurz äussern…
Ich will eigentlich die Initiative an sich gar nicht gross beurteilen. Die einen stehen dahinter, die anderen finden sie nicht ganz durchdacht etc. Und die Diskussionen drehten sich auch weniger um Sinn oder Unsinn der Initiative, sondern um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf per se, und dass mit der Initiative halt nur einseitig etwas verändert und gefördert wird… wie auch immer. Mich stört persönlich vor allem das:

„Die Initianten ersuchen die Stimmbürger mit JA zu stimmen. Damit Schwangerschaft keine Krankheit mehr ist.“

Sorry, aber was soll der Mist? Wer hat sich diesen doofen Slogan ausgedacht!? Die Formulierung ist einfach total ungeschickt. Ich verstehe schon, was damit gesagt werden will: das Krankentaggeld, das Mütter nach der Geburt für die Zeit der Karenz erhielten, soll in Zukunft nicht mehr von den Krankenkassen gezahlt werden, sondern von der FAK (Familienausgleichskasse). Ja, von mir aus gut und umbenennen könnt Ihr es dann ja gleich auch als das was es ist, nämlich z.B. Karenzgeld. Leider zweifelte niemand die 20 Wochen an, während dessen eine Mutter dieses Geld erhält bevor sie wieder zurück an den Arbeitsplatz kehren sollte. Wäre ja schön, hätten sie diese Zeit in der Initiative grad noch ein wenig verlängert. Aber dafür, so mag man mir nun entgegen, besteht ja immer noch die Möglichkeit, 3 Monate unbezahlten Elternurlaub anzuhängen, sofern der Arbeitgeber da mitspielt (und das tun wahrscheinlich nicht alle). Und schön und gut, aber leisten können sich das wohl nicht alle… aber was ich eigentlich sagen will: meine lieben Initianten: Schwangerschaft ist auch jetzt keine Krankheit! Und nur weil die Krankenkasse dieses Taggeld bezahlt haben, heisst das nicht, dass Schwangere als krank eingestuft wurden. Wurde ja auch kaum eine krank geschrieben, sofern sie eine komplikationslose Schwangerschaft hatte. Und: das Krankentaggeld wird ja erst nach der Schwangerschaft ausbezahlt, also wie zum Geier kommt man auf so einen Slogan bzw. ein Scheinargument!? Schreibt doch in Zukunft bitte „damit die Krankenkasse entlastet wird“ oder was auch immer. Oder habe ich jetzt irgend etwas falsch verstanden!? Sorry, aber ich habe Journalismus studiert. Sprache und Worte sind mein Beruf und meine Berufung, also nehme ich halt gerne alles wörtlich und korrigiere zum Leidwesen mancher halt auch schnell mal ein Formulierung (mein Mann nennt das den „Klugsch…“-Modus und er hasst ihn, nur so nebenbei). Das heisst übrigens nicht, dass ich vor Fehlern gefeit bin… wer einen findet, darf ihn behalten 😉 Also das war jetzt so mein Senf zu einem für mich wirklich störenden, wenn auch nur kleinen Aspekt dieser Initiative, man möge es mir verzeihen 😉

Nun aber zu den Diskussionen auf Facebook. Ihr kennt alle meine Meinung zum Thema. Ich habe sie mehrfach geäussert… alle sprechen ja gerne von der Vereinbarkeit von Familie & Beruf. Ich kann dazu nur sagen, vereinbar ist es nicht. Man kann als Elternpaar nicht arbeiten und die Kinder betreuen. Etwas muss outgesourct werden. In der Regel natürlich die Kinder. Derweil bleibt der Haushalt liegen, nach der Arbeit kommt man erschöpft nach Hause, hat vlt noch rasch auf dem Weg eingekauft oder aber auch nicht, die Kinder haben Hunger, vereinnahmen die Eltern, die würden aber vlt gerne noch zum Sport oder sich mal in Ruhe hinsetzen. Es ist Stress! Für die einen weniger, für die anderen mehr, denn jeder organisiert sich anders. Wer die Betreuung schon im Haus hat, kann sich das Herumfahren und Wecken der Kinder am Morgen sparen, wer nur Teilzeit arbeitet, hat am Nachmittag noch genügend Zeit, um herunterzufahren um mit dem Kind zu spielen. Aber es gibt eben auch solche, die alles zusammen nur schwer auf die Reihe kriegen. Deshalb finde ich auch den von den Initianten genannten Vorteil, dass die „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werde“, einen ziemlichen Humbug.
Was ich auf jeden Fall nicht hören will, egal von wem, ist, sinngemäss: „Ah, Du hast studiert und bleibst zuhause. Das kostet mich und den Staat jetzt aber ganz schön viel!“ Oder, meist noch von Kinderlosen: „Sorry, aber nutzt Du der Wirtschaft irgendwas, wenn Du zuhause bleibst?“ Da könnte ich echt die Wände hoch gehen! Glaube nicht, dass ich das noch weiter ausführen oder kommentieren muss…
Ich habe auch keine Patentlösung für die ganze Thematik und ich kann auch kein anderes Land als Paradebeispiel heranziehen… denn in keinem scheint die Wahlfreiheit wahnsinnig gross, ausser vielleicht in DE oder AT, wo es dann aber wieder heisst, schön und gut, dafür sind die Steuern hoch und der Staat knapp bei Kasse… und dennoch bin ich dafür, dass einem Elternpaar zumindest im ersten Lebensjahr ihres Kindes, idealerweise noch etwas länger, eine reelle Wahlfreiheit gelassen wird. Ich bin für:

  • ein Betreuungsgeld, das die Eltern wahlweise für sich selber oder für eine externe Betreuung (Kita, Tagesmutter, Nanny, Leihoma etc.) beanspruchen können. Ob dieses Geld lohnabhängig ausbezahlt wird? Würde wohl Sinn machen… auf jeden Fall lässt es eine Wahl. Es sollte hoch genug sein, damit die Eltern sagen können, doch, das reicht mir, um noch eine Weile (länger) zuhause zu bleiben. Wird es lohnabhängig bezahlt, wäre dies natürlich umso mehr der Fall…
  • eine längere Karenzzeit (mindestens 24 Wochen plus die schon bestehende Möglichkeit, unbezahlten Elternurlaub anzuhängen, was mit einem Betreuungsgeld dann ja gar nicht mehr unbezahlt wäre.
  • Vaterschaftsurlaub. Die Unternehmen sind da bis jetzt frei. Manche gewähren dem frisch gebackenen Vater einen freien Tag (einen! Lächerlich!), andere sind kulanter und gewähren bis zu 2 Wochen (vorbildlich, aber immer noch etwas zu wenig). Die meisten Väter nehmen selbstredend 2-3 Wochen Urlaub, mehr liegt bei 4-5 Wochen Jahresurlaub verständlicherweise nicht drin. Die Schweiz verlangt in einer Initiative aktuell 20 Tage. Das klingt doch mal vernünftig. Für die Bindung zum Kind und Unterstützung der Mutter im Wochenbett sowie allfälligen Geschwisterkinden von unschätzbarem Wert! Das muss einfach machbar sein!
  • Teilzeit- und Heimarbeit sollte einfach mehr unterstützt und gefördert werden. Klar, ein Verkäufer oder eine Krankenschwester kann nicht von zuhause aus arbeiten. Aber es gibt genügend Berufe, in denen dies zumindest einen Teil der Zeit möglich sein sollte. Warum es nicht gemacht wird? Keine Ahnung… mangelndes Vertrauen? Fehlende Kontrolle? Weil man es zu wenig kennt. Aber wenn es keiner je versucht, wird’s auch nix. Da reden alle von mehr Mobilität, flexiblen Lösungen, smarteren Büros. Es wäre mal an der Zeit, das auch umzusetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand, nicht nur für den Arbeitnehmer, der zuhause bisweilen störungsfrei viel produktiver ist, sondern auch weil er sich so z.B. einmal in der Woche den Arbeitsweg spart, damit Zeit und der Verkehr ist auch entlastet. Erreichbar ist man heute ja trotzdem immer und überall, ich sehe da also wirklich kein Problem.
    Teilzeit: diese Mitarbeiter sind einfach produktiver. Und auch hier existieren die Barrieren wahrscheinlich mehrheitlich im Kopf…

Warum mein Mann der wahre Held hier ist… 
Schon vor der Geburt unserer Kinder haben wir ausgemacht, dass ich zuhause bleiben werde bzw. nur eine geringe Stundenzahl arbeiten, ansonsten aber auf die Kinder schauen. So ungefähr das „klassische Rollenmodell“ wie es oft genannt wird. Das ist nun seit über 6 Jahren so und funktioniert mehr oder weniger gut. Am Anfang, nach der Geburt, war es nicht einfach, den ganzen Tag allein zu sein mit dem Baby. Alles war neu und schwierig für mich und abends hatte ich oft den Impuls, das Baby dem heimkehrenden Mann noch in der Tür in die Arme zu drücken. Ein Vaterschaftsurlaub oder temporäre Teilzeit- oder Heimarbeit für den Mann wären mir hier sehr gelegen gekommen. Beim 2. Kind war es schon kein grosses Thema mehr. Es gab genug Herausforderungen, aber ich kam rasch selber gut klar. Und einsam fühlte ich mich nicht mehr. Da war ja schon ein Kleinkind, mit dem ich mich unterhalten konnte 😉
Dadurch, dass wir beide Kinder ab ca. 8 Monaten für zwei Vormittage bei Tagesmutter/Kita eingewöhnen konnten und auch die Schwiegermutter verfügbar war, hatte ich auch Zeit zum Arbeiten, Verschnaufen, zum Friseur oder Sport zu gehen etc. Ich kam ja abends nie raus, wollte das auch lange nicht und es passte so. Als Freischaffende konnte ich mir die Arbeit immer selber einteilen und zur Not auch mal abends noch an den PC. Perfekt! Die Kleinkindjahre waren anstrengend, ich hatte nie das Gefühl, weniger zu leisten als mein Mann, wenn halt auch anders… auch er war froh, dass er arbeiten konnte und sich nicht mit Trotzphasen herumschlagen und viel Zeit auf Spielplätzen unter anderen Müttern verbringen musste 😉 Eine Win-win-Situation. Aktuell erlebe ich den Job meines Mannes als sehr herausfordernd. Er arbeitet wirklich viel, hat oft auch Abendtermine. Und wenn er dann heim kommt, erlebt er auch die ganze Abendfrustration der Kinder (müde, hungrig, nicht-schlafwillig, den Papa volllabern mit allen Neuigkeiten… ihr kennt das 😉 Für private Unternehmungen bleibt ihm da kaum Zeit. Zudem fehlt die nötige Energie und da unsere Kinder eher Eulen als Lärchen sind, will er wenigstens abends für sie da sein. Obwohl ich es schon als grosse Qualität für unsere Familie ansehe, dass er mittags eine halbe Stunde mit uns verbringen kann. Die Kinder erzählen dann ihre ganzen Erlebnisse aus Schule und Kindergarten (abends haben sie das meist wieder vergessen 😉 und wir können uns alle austauschen. Dafür bin ich wirklich dankbar.
Ohne den unermüdlichen Einsatz und den Verdienst meines Mannes, würde diese Familie nicht funktionieren. Auch wenn ich mir Mühe gebe, ihn zu entlasten, so gelingt mir das leider nicht immer zu meiner Zufriedenheit. Diskussionen und Reibereien gibt es immer mal wieder. Das gehört halt auch dazu. Es zeigt mir aber auch, dass Beruf und Familie nicht vereinbar sind, für meinen Mann ist es mit Sicherheit nicht immer einfach, es ist ein Kampf an allen Fronten und es gibt immer etwas, das zu kurz kommt… Dass ich zuhause sein kann, dass ich die Kinder seit Kindergarteneintritt nicht mehr zur Kita bringen muss, ist für mich ein Segen. Nicht, weil die Kita schlecht war, im Gegenteil! Aber gerade mein Grosser ist ein Kind, das am liebsten zuhause ist. Er fühlte sich dort nie so richtig wohl. Auch im Kindergarten gefiel es ihm nicht immer… das hat sich dann aber im 2. Jahr gebessert. Die Maus dagegen wäre am liebsten ganztags in der Kita geblieben und ist nun ein begeistertes Kindergartenmädchen. Wir sparen nun natürlich auch den aufgrund des Verdienstes meines Mannes hohen Betrag, den wir für die Kita zahlen mussten. Dennoch, es war toll, sie zu haben und in den Ferien oder sollte ich sonst wann dringend mal (nach)mittags eine Betreuung brauchen, werden die Kinder dort sehr gut aufgehoben sein. Aber die Logistik ist nun etwas einfacher und das Gefühl ist ein anderes… ich hoffe, Ihr wisst, was ich meine… 😉
Fazit: ich bin glücklich so, wie wir es haben. Ich geniesse es, die Kinder um mich zu haben. Klar, manchmal ist es nervig, aber im Moment ist es wirklich schön (ausser wenn sie quengeln :D). Ich habe das Gefühl, mein Mann hält uns allen den Rücken frei. Ich wünschte mir mehr Freizeit für ihn, z.B., dass er mal früher Feierabend machen (und so harmonischer ankommen weil die Kinder dann noch halbwegs fit sind 😉 und allenfalls Arbeit für den späteren Abend mit nach Hause nehmen könnte, aber ich denke, dass auch ich irgendwann, wenn unser 3. Kind 5, 6 Jahre alt ist, dafür sorgen werde, wieder mehr zu arbeiten. Einen Fuss behalte ich immer drin… wir leisten uns jetzt den Luxus, dass einer von uns mehrheitlich zuhause sein kann, wir verzichten dafür auf Dinge, die sich manche Doppelverdiener leisten können, sei es 2x im Jahr in den Urlaub zu fahren, öfter mal auswärts zu essen, beim Einkauf nicht alles zu hinterfragen und das gute Gefühl, dass der Kontostand nie zu tief sinkt… und da jammere ich auch noch auf hohem Niveau, es gibt sicher mehr Familien, die, obwohl beide Elternteile arbeiten, mit viel weniger auskommen müssen.
Ja, ich bin dankbar. Dankbar, dass wir unseren Weg so leben können, dass ich für die Kinder da sein kann, dass mein Mann uns das alles ermöglicht, dass wir gesund und munter sind und dass wir die WAHL haben. Und das wünschte ich mir eigentlich für alle…

Beitragsbild: Nadine Haltner Fotografie

Und schon ist die erste Schulwoche um!

Wahnsinn, wie schnell die erste Schulwoche vorbei und damit die Rückkehr in den Alltag gemeistert ist. Und nun habe ich ein Kindergarten– und ein Schulkind zuhause und die beiden machen sich ganz gut, soweit man das nach einer Woche überhaupt sagen kann 😉
Der erste Tag, der gleichzeitig in Liechtenstein Staatsfeiertag war, lief noch ganz gemütlich. Um 8.35 Uhr startete die Maus, die wir en famille begleiteten. Sie tat, als hätte sie nie etwas anderes getan. Vom ersten Tag an schien es für sie eine Selbstverständlichkeit und sie meinte am Mittag auch gleich, dass sie gerne noch länger geblieben wäre. Kurzum: sie fühlt sich pudelwohl 🙂
Um 10 Uhr war dann Schulbeginn und das ist schon eine andere Welt. War der Kindergarten noch heimelig mit wenigen und kleinen Kindern, so war es auf dem Schulhof laut und voll und der Umstand, dass hier sechs Jahrgänge zusammen kommen und wohl jeder Jahrgang mehr als eine Klasse hat, liess die Atmosphäre schon recht jugendlich und wild wirken mit all den schon grösseren Schülern, die auch mal ein Schimpfwort durch die Gegend rufen und pöbeln. Und da soll mein armes, kleines, wohlbehütetes Kind hin!? Das geht ja total unter! Aber es half nichts und allein war er ja auch nicht…

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Schon am ersten Tag geht’s richtig los!

Wir Eltern durften uns also im Klassenzimmer versammeln während die Kinder ihre zugewiesenen Plätze einnahmen. Eine (noch sehr junge) Lehrerin und 20 Sechsjährige. Dann gab es eine Begrüssungsrunde im Sitzkreis damit die Kinder mal alle Namen hören denn kennen tun sie sich gegenseitig noch nicht alle. Danach ging es aber zu meiner grossen Überraschung bereits in medias res. Sprich: der Buchstabe A wurde vorgestellt, die Lehrerin verteilte Bleistifte mit so einem Gummidingens, das bei der richtigen Haltung helfen soll (kenne ich noch aus meiner Schulzeit ;), es wurden Hefte verteilt und dann sollten die Kinder auch schon üben, das grosse und kleine A zu schreiben. Als ich später meinem Sohn bei den Hausaufgaben half, wurde mir wieder klar, dass Schreiben lernen gar nicht so ein Klacks ist. Die Striche müssen ja in einer bestimmten Abfolge erfolgen, es wird z.B. oben begonnen und dann sollte das A auch noch oben und unten ungefähr auf der Linie beginnen und Enden, die vorgezeichnet ist. Ich kann mich null daran erinnern, wie das bei mir damals war. Aber ich kann nachvollziehen, dass der Grosse sich da einiges merken muss, was nicht so einfach ist für ihn… Da tut er mir doch gleich leid. Und so mussten auch keine zwei Tage vergehen bis er sagte, dass er die Schule nicht mag und anstrengend findet, dass er nicht kann, was die Lehrerin an Aufgaben gibt und dass er gar nicht spielen dürfe… Aber ich schätze mal, dass aller Anfang schwer ist und er sich schon noch mit der neuen Struktur anfreunden wird und bald auch das „System“ hinter den Buchstaben und Zahlen verstehen und sich damit leichter tun wird. Nun, ich hoffe es 😉 Am Montag haben wir dann einen Elternabend, bin schon mal gespannt… So ein wenig emotional war es schon, die Kinder beide loszulassen für ihre neue Aufgabe. So stolz man auch ist, Wehmut ist immer auch dabei. Die ersten Tage habe ich mich selbst „gechallenget“ weil es schier unmöglich war, beide Kinder heil und gleichzeitig an den jeweiligen Bestimmungsort zu begleiten und wieder abzuholen. Ich hetzte also auf dem Velo von A nach B und von B nach A und zurück 😀 Das tat mir aber an sich ganz gut, schon am frühen Morgen mit Bewegung an der frischen Luft. Nur der Hintern tat mir danach weh 😀 Dennoch gab ich es Mitte Woche wieder mehrheitlich auf. Die Maus kann am Morgen mit dem Nachbarskind laufen, so wie der Grosse vorher, nur am Mittag nicht immer weil der Bub da ab und an zum Mittagstisch muss. Dem Grossen habe ich erlaubt, mit dem Roller zur Schule zu fahren und eingebläut, bei der Ampel rüber zu gehen. Der Rest war eine grosse Portion Vertrauen und das Wissen, dass so viele andere Kinder gleichzeitig unterwegs sind, dass das schon funktionieren wird und ich ihn alleine machen lassen kann. Bin ihm noch einmal heimlich nach- und mittags entgegen gefahren und bis jetzt klappte es gut und er beschwerte sich auch nicht, alleine fahren zu müssen.
Die Hausaufgaben sind zum Glück übersichtlich und gut zu meistern. Zudem bleibt noch genügend Freizeit und die Schulstunden werden ja auch unterbrochen von Musik, Werken, Turnen und Schwimmen. Der Dienstag ist leider ein recht strenger Tag, da der Unterricht bis 16.10 Uhr dauert und danach noch bis 17 Uhr eine Sportstunde ist, die freiwillig ist, für die ich den Grossen aber angemeldet habe (im Moment reicht mir das grad auch wieder an Freizeitprogramm, auch wenn ich ihn noch gerne irgendwo im Kampfsport sähe… :D) Nach diesem Tag war er wirklich sichtlich erschlagen und entsprechend maulig… es fehlt auch noch an Schlaf, der Ferienrhythmus mit spätem Zubettgehen ist natürlich noch nicht ganz umgestellt und morgens muss ich die beiden meist noch wecken (inklusive mir, ohne Wecker würde ich auch verschlafen :D). Dies führte auch bei mir dazu, dass ich am Mittwochnachmittag (auch noch mit Kopfschmerzen) auf die Couch legen musste und eine Weile schlief während die Kinder sich zum Glück gut beschäftigten. Dies war diese Woche kein Thema mehr. Die beiden haben das Malen entdeckt und verbringen aktuell viel Zeit mit Ausmalbildern oder auch anderen Spielen. Gestern war auch noch unser wöchentliches Playdate, es war also genug los.
Auch ich hatte tatsächlich die ganze Woche voll und die nächste wird es nicht anders sein. Trageberatungen, Termine bei Arzt und Chiropraktiker, Einkaufen und Haushalt… es war mir nicht eine Sekunde langweilig, im Gegenteil: es stapelt sich schon wieder einiges 😀 Im Prinzip ist es ja gut, wenn viel läuft, aber es ist ja schon Halbzeit und ich habe bis zu den Weihnachtsferien noch eine gefühlt unendlich lange Taskliste! Ich möchte (so ungefähr in dieser Reihenfolge)…

  • die Schränke der Kinder sortieren (zu klein gewordenes raus, Herbst- und Wintersachen organisieren und evtl. nachkaufen wenn was fehlt. und Herbst wird es noch so schnell!
  • Sobald wir das Geschlecht wissen, möchte ich die Kisten mit zu kleiner Kleidung aussortieren/verkaufen/verschenken… und alles so herrichten, dass ich Ende Dez dann schon die Babysachen waschen und parat machen kann.
  • Auch Schuhe, Mützen etc. bedürfen einer Aussortierung/eines Updates.
  • Es gibt auch abgesehen davon noch genügend Schränke und Räume im Haus, die mal durchsortiert werden müssen…
  • Auch bei meinen Kleidern möchte ich mal rigoros aussortieren und gegebenenfalls verkaufen. Letzteres ist der noch grössere Aufwand weil man Fotos machen muss und diese angeschrieben irgendwo einstellen, dann Nachrichten beantworten etc.
  • Putzen: vor dem Winter ein Fenster nach dem anderen und auch sonst sollte es etwas reinlicher werden als bisher 😀
  • Nähen, nähen, nähen. Für mich, die Kinder und das Baby 🙂
  • Auch liegen hier noch genügend Bücher rum, die ich noch lesen sollte und so 2-3x die Woche würde ich noch gerne ins Fitness/Yoga gehen. Neben all dem der Haushalt/Kochen und je nach Auftragslage natürlich auch noch die Arbeit. Tja… ich schätze, dass mir wirklich nicht langweilig wird 😀

Und heute noch nach einer erneuten Alptraumnacht (Schwangere träumen meist sehr viel sehr erschreckenden Mist) das, kurz vor Mittag:

Damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! 🙂 Mein Mann und ich werden morgen den ersten Teil des Hypnobirthing-Kurses besuchen. Bin schon sehr gespannt 😉 So langsam wird es doch „fassbarer“… 🙂 

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön! 🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht 😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut 😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein! 😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite 😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald 😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen 🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog 🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage! 😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte 😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch! 🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder? 🙂

Produktvorstellung mit Rabattcode: Stickerkid – Personalisierte Aufkleber und Etiketten

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Set mit Namensstickern, Bügeletiketten und Schuhaufklebern

Schon vor einem Jahr habe ich die Aufkleber von Stickerkid getestet und habe je ein Set von Namensstickern für meine Kinder bestellt. Nun, da der Grosse in die Schule und die Maus in den Kindergarten kommt, musste Nachschub her. Zudem wollte ich dieses Mal nicht nur Sticker, sondern bestellte gleich ein ganzes Set damit ich auch die Schukaufkleber und die Bügeletiketten testen konnte. Gerade im Hinblick auf die Schule halte ich es für praktisch, wenn der Grosse sein Schuhpaar so von den anderen unterscheiden kann. Und da sich auch keine Kindergärtnerin mehr darum kümmern wird, dass keins der Kinder Mütze oder Jacke vergisst, ist das Anbringen von Bügeletiketten sicher nicht verkehrt.

 

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Die kleinen Aufkleber passen perfekt auf Farbstifte…

Damit beide Kinder von den Etiketten und Stickern profitieren können, habe ich dieses Mal alle bis auf die ganz kleinen und schmalen Namenskleber (die benutze ich z.B. für die Farbstifte im Etui) mit „Familie Beck“ beschriften lassen plus unserer Telefonnummer. Erstens kann ich, sollte ich dann noch übrige haben, sie auch für unser 3. Kind nutzen, zweitens muss ich nichts auswechseln wenn z.B. die Maus ein Kleidungsstück des Grossen nachträgt etc. und drittens habe ich schon den Einwand gelesen, dass es nicht unbedingt zum Schutz des Kindes beitrage, wenn ein Fremder den Namen von einem Gegenstand ablesen könne. Auch wenn ich nicht glaube, dass dies mein Kind mehr in Gefahr bringt als sonst, so ist das, wie ich finde, ein gutes Argument, die Sticker und Etiketten unbedarft zu nutzen und dies eben, auch bei Geschwisterkindern. Die ganz persönlichen Gegenstände des Kindes kann man dann ja mit dem Namenssticker versehen statt mit dem „Familien-Aufkleber“. Im Prinzip könnt Ihr die Sticker und Etiketten sowieso so beschriften wie Ihr wollt. Auf der Website von Stickerkid kann man sie nämlich einfach und schnell selber designen da Hintergrund- und Schriftfarbe, Schriftart und Motiv aus einer grossen Auswahl frei gewählt werden können. Auch wer ein Paket bestellt, kann jede Sticker-Art individuell gestalten. Auf einer Vorschau sieht man dann, wie die Etiketten und Sticker aussehen werden – sehr praktisch!

 

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…oder auf Finkli.

Da ich die Aufkleber schon seit einem Jahr nutze und damit auch die Trinkflaschen der Kinder beschriftet habe, die ich immer in den Geschirrspüler gebe, kann ich sagen: die Qualität stimmt. Die Kleber überstehen den Geschirrspüler und das auch über mehrere Monate hinweg.

 

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Dezent in rosa: die Bügeletiketten für die ganze Familie 😉

Die Bügeletiketten scheinen ebenfalls gut zu halten und sollen auch das Waschen in der Maschine problemlos überstehen. Sie sind ganz einfach anzubringen. Einfach vom Bogen ablösen (sie kleben danach nirgends), an der gewünschten Stelle platzieren (z.B. auf dem Kleidungsetikett oder unter dem Kragen auf der linken Stoffseite), ich empfehle dann einen Bogen Backpapier darüber zu legen (verhindert, dass das Etikett am Bügeleisen kleben bleibt) und dann für 20 Sekunden mit dem Bügeleisen auf Stufe 3, ca. 160 Grad sind das, darüber halten oder leicht hin und her gleiten. Danach hält das Etikett.
Für die Namensetiketten habe ich übrigens das selbe Design wie für die Bügeletiketten gewählt. Mir gefiel der Regenbogen sehr. Dazu habe ich „Fam. Beck“ und unsere Telefonnummer geschrieben. Bei den Schuhen hatte es auch noch Platz für den Wohnort. Es gibt übrigens auch sehr grosse Sticker, wo auch noch Adresse oder andere wichtige Angaben Platz hätten: Schaut Euch einfach mal das Sortiment an 🙂

 

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So werden Schuhe bestimmt nicht mehr verwechselt. (Unten habe ich versucht, unsere Telefonnummer zu retuschieren :D)

Auch das Anbringen der Sticker funktioniert reibungslos. Sie haften noch nicht von Anfang an bombenfest, so dass man sie problemlos nochmals versetzen kann, wenn sie verrutscht sind. Einfach nicht zu sehr dehnen beim Aufkleben, da sie nachgeben und so „verzogen“ werden können. Aber das merkt man eh gleich.

 

Die Sticker kann man wirklich für alles Mögliche nutzen: Schaufel und Eimer für den Spielplatz (da weiss man am Ende oft nicht mehr, wem was gehört 😉 oder das Freibad, Dreirad, Roller oder Fahrrad, Velohelm, Schlitten, Lineal, Schulbücher, Zahnpasta und -bürste für die Kita und vieles mehr.

Damit auch Ihr Euch für den Schulanfang noch eindecken könnt (die Bestellung landet spätestens nach 2 Tagen in Eurem Briefkasten ;), habe ich Euch heute einen Rabattcode mitgebracht. Mit BLOG8816 erhält Ihr bis zum 21. August 10% Rabatt auf alles ausser Gutscheine und könnt so das Angebot auch einmal testen 🙂

Die Sticker kommen in einem schönen Brief als Kuvert und können sogleich verwendet werden 😉