Weleda – Duschspass für Kids (mit Verlosung)

Seit das Mäuschen geboren ist, haben wir ein Brett auf unserer Badewanne. Darauf steht die Baby-Wanne. Und weil das Brett recht schwer ist, haben wir die Grossen zwangsläufig daran gewöhnt, unter die Dusche zu gehen. Nun ja, sonderlich gerne duschen sie nicht, sie fragen noch heute, ob sie nicht lieber baden dürfen. Aber jetzt, wo es wieder wärmer wird, man öfter mal im Freibad oder sonst wie draussen ist, schwitzt und schmutzig wird, ist Duschen einfach die schnellere und entspanntere Lösung. Meist werden die Abende ja so oder so recht spät.
Da kommen die neuen Kids 2in1 Shower & Shampoos von Weleda gerade richtig. Sie sind in drei verschiedenen, bunten Versionen erhältlich: Limette, Vanille und Orange. Auf jeder Tube ist zudem ein Tiermotiv abgebildet. Bio-Sesamöl sorgt für das Feuchtigkeits-Gleichgewicht der sensiblen Kinderhaut, pflanzliche Tenside reinigen sanft und sind mild zu den Augen.

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Die Tuben liegen gut in der Hand, halten lange und nehmen dennoch wenig Platz ein, wenn man sie z.B. mit in die Badi oder in den Urlaub nimmt.
Die Kinder waren auf jeden Fall begeistert, dürfen sie doch jetzt jeweils ihren Favoriten wählen. Die Duschcremes duften auf jeden Fall alle sehr gut und sorgen für Erfrischung. Gewohnte Weleda-Qualität, jetzt also auch für Kinder 🙂

Gewinnspiel/Teilnahmebedingungen

Damit auch Ihr in den Genuss dieser neuen Produkte für Eure Kinder kommt, verlosen wir heute 2 Sets der Kids-Duschen unter Euch! Wenn Ihr mitmachen wollt, dann…
1. kommentiert bitte hier im Blog, wie Ihr Eure Kinder jeweils zum Duschen motiviert
2. liket bitte den entsprechenden Beitrag auf Facebook u/o Instagram und für Extralose markiert Eure Freunde. Teilen ist auch sehr willkommen und natürlich bitten wir um ein Like/Folgen von „Weleda“ und „Mama mal 3“.

Die Gewinner werden in etwa einer Woche ausgelost und persönlich kontaktiert. Viel Glück! 🙂

Vielen Dank an Weleda für die tolle Zusammenarbeit!
Fotos: Weleda/privat

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Mein Körper und ich

Ein langer Weg… ja, ein langer Weg war es für mich zu einer Figur, mit der ich einigermassen leben konnte. Schon als Kind war ich pummelig und war mir dessen bewusst. Schon damals waren mein Körper und ich keine Freunde. Ich hatte Asthma (was sich irgendwann zum Glück „auswuchs“) und war wohl auch deswegen erstmal ziemlich unsportlich. Bis ich mit 16 Jahren endlich „richtig“ Sport machte. Ich begann mit Karate. Und wurde etwas fitter. Während dem Studium hatte ich weniger Zeit für Sport und einen gemütlichen Freund, den Sport nicht interessierte. Und irgendwann lernte ich meinen heutigen Mann kennen und der fuhr gerne mit dem Bike oder Rennvelo, joggte und wanderte und so passte das ganz gut mit dem gemeinsamen Sport am Wochenende und dem Umstand, dass der Mann gerne und gesund kochte, was wir dann auch zusammen machten. So war die Figur dann ganz passabel. Und dann wurde ich schwanger. Es war danach irgendwann wieder OK. Aber ich wurde wieder schwanger… und irgendwie hatte ich nach jeder Schwangerschaft mehr Kilos (und schwerere Babys :P) Lange gammelte ich unzufrieden vor mich hin. An lange Wanderungen oder Velofahrten war mit unseren Kindern nicht zu denken. Ich besuchte zwar regelmässig das Fitnessstudio oder irgendwelche Fitnesskurse, aber es bewegte sich nichts. Gesund kochen ist zudem mit Kindern auch so eine Sache. Erstens verschmähen sie vieles, zweitens kommt man im stressigen Alltag einfach nicht dazu, etwas Aufwendigeres zu kochen. Aber die Kinder wurden älter und selbständiger und ich kam nach Jahren des selbstauferlegten, abendlichen Hausarrests (nein, es störte mich nicht, ich finde nur kein anderes Wort dafür 😉 endlich dazu, abends wieder Sport zu machen. Richtig tolle Sportangebote gibt es an Hausfrauenvormittagen ja leider nur selten. Und Zumba oder Step-Aerobic sind mir halt zu öde…  Das regelmässige Training tat mir nicht nur sehr gut, es verhalf mir auch zu einer besseren Figur und einer gesünderen Ernährung. Zudem verträgt ein trainierter Körper auch mal etwas Ungesundes, ohne es gleich auf die Hüften zu packen 😉

Und ich esse halt für mein Leben gerne und zwar auch Ungesundes, is‘ so, leider. Drum war mein Rezept immer, ausgiebig Sport zu betreiben und nicht, mich ernährungstechnisch total zu kasteien – sorgt eh nur für Frust und man hält es nicht durch. Diäten mag ich auch nicht, wenn, dann sollte es schon eine längerfristige Umstellung sein… Und das Schöne am Sport ist ja, dass man sich halt automatisch anders ernährt, weniger Hunger hat oder halt eben darauf achtet, nicht allzu sehr zu schlemmen. Zumindest ist das bei mir so, dass ich direkt nach dem Sport eher Lust auf einen Apfel habe als auf Schokotorte 😀

Status quo nach der 3. Schwangerschaft: ich bin wieder dort, wo ich nach der 2. Schwangerschaft (viel zu lange) war. Und es stört mich. Ich fühle mich nicht wohl. Ich fühle mich eingeschränkt, mich ärgert es, dass ich zu schnell aus der Puste gerate. Mein Spiegelbild zeigt mir jemanden, der ich nicht sein will. Und ich meine damit nicht dieses „Dein Körper hat 3 Kinder geboren – akzeptiere und liebe ihn, so wie er nun ist und gib‘ ihm etwas Zeit“. Mich stören die Dehnungsstreifen am Bauch genau so wenig wie die etwas breiteren Hüften. Und ich weiss, dass der Bauch ein wenig Zeit braucht, um wieder der alte zu sein… aber nicht die Schwangerschaften oder die Babys haben hier ihre Spuren hinterlassen, sondern eher meine unkontrollierten Gelüste (und der grosse Appetit) während der Schwangerschaften und in der Stillzeit und vielleicht auch allgemein weil Schokolade auch Nervennahrung ist. Und die brauche ich gerade en masse… die Grossen streiten oft, die Maus ist nah am Wasser gebaut, das Mäuschen braucht viel Aufmerksamkeit. Mir bleibt kaum eine ruhige Minute für mich – schon Kaffeetrinken und Duschen sind Luxus und werden schnell-schnell erledigt. Das zehrt enorm. Und weil ich sonst kein Laster habe und vielleicht auch weil das nichts tun können in diesen anstrengenden Phasen, eine spezielle Art von Langeweile im Gebundensein, so widersprüchlich das auch klingen mag, muss ich einfach zwischendurch was zum Naschen haben. Ich weiss, man könnte das vielleicht auch erfolgreich substituieren oder so, aber ich wüsste grad nicht, womit…

Also werde ich hoffentlich bald wieder in eine „fittere“ Routine finden – mit viel Bewegung und Sport und auch einem grösseren Augenmerk auf die Ernährung; schon kleine Schritte und Verbesserungen zählen – drückt mir die Daumen!

PS: Das soll absolut kein Beitrag in der Form von „Wettrennen um den After-Baby-Body“ sein. Ich will und muss hier keiner gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und verachte jeglichen Druck, der den Frauen diesbezüglich immer gemacht wird. Ich muss niemandem gefallen, ausser mir selbst, und das will ich irgendwann wieder. Dann werde ich vielleicht auch irgendwann den „Mom-Un-Style“ wieder los, denn den perfektioniere ich ja auch v.a. dank meiner Figur. Weniger Pfunde heisst nämlich auch, dass ich wieder etwas weiblichere Kleidung tragen mag, also mal ein engeres Shirt, ein Kleid oder so… also mehr als aktuell 5% meines Kleiderschrankes nutzen – darauf würde ich mich gerne freuen können. Und, ja, ich weiss, dass man sich auch mit Extra-Pfunden sehr schön kleiden kann, aber ich glaube, dazu muss man sich halt echt wohl in seiner Haut fühlen können und ich kann das nicht. So… und zu allem Übel überlege ich gerade, mir an meinem Friseurtermin im Juni die Haare schneiden zu lassen weil mich die Pflege der langen Haare langsam stresst… nicht, dass es viel Aufwand wäre, da ich sie ja sowieso immer hoch binde, aber dadurch entstehen eben immer diese „Nester“ und ich muss das dann mühsam wieder ausbürsten und habe dann immer büschelweise Haare in den Händen. Kurz wäre also praktischer. Haben grad auch viele… ich bin nur leider der Ansicht, dass mir kurze Haare null stehen. Meinem schlanken Ich nicht und erst recht nicht meinem pfundigen Ich. Ich bin kein femininer Typ, ich habe kein allzu weibliches Gesicht, bin klein und habe zu breite Schultern etc. pp. Ich finde, dass kurze Haare nur gazellenartigen Frauen stehen oder solchen mit einem schönen, weiblichen Gesicht. Aber eben: es wäre halt ringer so… vielleicht schneide ich sie dann also… vielleicht kneife ich aber auch – oder was rät Ihr mir? 😉

Und an alle, die sich jetzt wundern, wieso ich es so eng sehe mit meinem Körper… es sind nicht nur die Pfunde, die mich latent immer stören, es ist vieles… es ist die Zornfalte, es sind die Zähne, die Muttermale… aber nicht nur diese „kosmetischen“ Fehler, ich bin auch gleich ein Häufchen elend, wenn mein Körper nicht funktioniert wie er sollte. Ich bin da sehr empfindlich… Nägelschneiden, Friseurbesuche, der Zahnarzt, die Geburt und das Wochenbett, eine Erkältung, Übelkeit – fragt meinen Mann: das ertrage ich alles nur ganz schlecht. Geht es mir nicht gut, bin ich eingeschränkt weil ich krank bin oder irgendwo verletzt, dann sieche ich dahin. Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn ich irgendwann ernsthaft erkranke… oder mich das Alter irgendwann einschränkt… 

Beitrags-Foto entstand übrigens wenige Tage nach der Geburt…

Produktvorstellung: mit Clinique „Pep-Start“ schöner in den Tag starten

Wenn die Tage so kalt und grau sind, tun Farben so richtig gut. Als ich die neue Linie „Pep-Start“ entdeckte, fühlte ich mich also direkt angesprochen. So bunt war Clinique noch nie und ich muss zugeben, dass ich neben meinen eher natürlichen Produkten auch immer gerne diejenigen von Clinique verwendet habe und damit auch sehr zufrieden war. Deshalb heute mal was zu der neuen, universellen Linie, die für alle Hauttypen verwendet werden kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA„Pep“ steht dabei für verschiedene Peptide, die in den Produkten ihre Wirkung zeigen, z.B. „Argireline (Acetyl Hexapeptide-8)“, das laut Clinique die hauteigene Kollagenproduktion aufpeppt, die ersten feinen Linien und Fältchen werden gemildert. Siegesbeckia Orientalis Extrakt, ein pflanzlicher Extrakt aus Madagaskar, verhindere zudem die Bildung eines destruktiven Enzyms, das die natürliche Kollagenstruktur angreift.
Das klingt doch schon mal gut für mich Ü30-Mama mit Schlafmangel und, ja, auch Fältchen, die mich manchmal frech aus dem Spiegel anlachen.
Aus der Produktelinie testen durfte ich den Hydroblur und den Hydrorush SPF 20 Moisturizer, den 2-in-1 Exfoliating Cleanser, sowie eine Augencreme.

Hydroblur mattiert den Teint und soll die Ölproduktion regulieren, was in meinem Fall super ist, da ich zu glänzenden Gesichtspartien neige. Trotzdem fühlt sich die Haut danach gut an. Den Hydroblur kann man gut als Primer nutzen, wenn man danach Make-up auflegen will. Er enthält übrigens auch Koffein, das erste, was wir Mütter am Morgen so brauchen, also warum nicht auch für die Haut. Es wirkt beruhigend und mildert dementsprechend Irritationen.

Der Hydrorush heisst so, weil er sehr schnell wirkt. Weizen- und Gerstenkeimöl liefern intensive Feuchtigkeit und die enthaltenen Peptide regen die Produktion von hauteigener Hyaluronsäure an. Die Haut wirkt also schnell glatt, weich, geschmeidig und prall. Und „schnell“ muss es bei uns Mamas am Morgen auch gehen (nur für den Kaffee setzen wir uns 5min hin 😉
Hydrorush ist eine wunderbare Tagespflege mit UV-Schutz und ebenfalls gut als Grundlage für’s Make-Up geeignet.

Die pinke Tube ist für die Reinigung gedacht und hat einen sanften Peeling-Effekt. Damit startet die Haut schon mal gut gereinigt in den Tag bzw. man kann sie auch wunderbar am Abend verwenden, nach dem Abschminken.

Die Augencreme hilft uns ebenfalls, schnell strahlend und frisch auszusehen. Also ade dunkle Schatten unter den müden Augen. Muss uns ja keiner gleich ansehen, dass die Nacht wieder mal von Schlaflosigkeit geprägt war? 😉 „Mit dem kugelförmigen Massageköpfchen lässt sich die Augencreme schnell und einfach einmassieren. Durch die sanfte massierende Bewegung wird der Flüssigkeitsstau aufgebrochen und die Mikrozirkulation intensiviert“, schreibt Clinique. Auch sie kann unter dem Make-up aufgetragen werden und passt in die Handtasche – für die Auffrischung unterwegs 😉

OLYMPUS DIGITAL CAMERAEbenfalls in meinem Paket war ein Haar- und Duschgel der „Happy“-Linie für Männer. Sie riecht überhaupt nicht aufdringlich männlich wie gewisse Duschgels, sondern schön dezent. Und damit fand sie sogleich Einzug in die Dusche des Mannes und ward seither nicht mehr gesehen – ein gutes Zeichen! 😀

Damit ich dem Winter noch mehr die Stirn bieten kann, bekam ich ebenfalls von „Clinique Happy“ zwei Dosen Gelato Body Cream. Die Körpercreme ist in drei Duft-Varianten erhältlich: Sugared Petals, Berry Blush oder dem originalen Clinique Happy, das nach Zitrusfrüchten und Blumen riecht. Die Creme ist reichhaltig und lässt sich gut auftragen, wobei sie der Haut einen sanften Duft verleiht.

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Und nun bin ich für den Winter gerüstet und meine Haut auch 😉 Danke, Clinique!

SSW 36+1 – turbulente Tage…

Die letzten Tage waren ziemlich turbulent. Nach einem gemütlichen Wochenende wollte ich am Montag eigentlich ins Fitness bevor mir einfiel, dass ich noch ein paar Kisten umräumen wollte. Also schleppte ich Kisten hin und her, räumte um, entsorgte… ich mache sowas ja nie „richtig“, ich schaffe es immer, alles so zu optimieren, dass es für eine Weile passt und mehr Platz gibt ohne dass ich gross etwas entsorge… mein Mann ärgert sich dann weil ich die Sachen nie richtig angehe und einfach mal rigoros Sachen wegwerfe, aber, ach, ich bin so schlecht darin, das glaubt Ihr ja gar nicht…
Nun ja, ich war‘ dann also wahrscheinlich fertiger als ich es nach dem Fitness gewesen wäre und legte mich nach dem Mittag minikurz hin bevor ich die Maus zum Kindergarten führte, wo sie mit zu einem Freund nach Hause durfte und den Grossen abfing, der gerade von der Schule kam. Ich glaube den Nachmittag verbrachte ich dann auch teilweise auf der Couch bevor wir rasch die Maus und dann noch ein Brot holten.
Abends waren die Kinder total neben den Schuhen, das zog sich bis gestern so hin, ich schiebe es a) auf den Vollmond und b) auf die Angespanntheit weil bald das Christkind kommt… auf jeden Fall ist es mühsam und das Zubettgehen gestaltet sich gerade etwas schwierig…
week36Am Dienstag bin ich dann aber pflichtbewusst ins Fitness (es tut ja auch gut und ich finde es wichtig, wenigstens die Muskeln zu trainieren, die noch gehen, im Moment sind das v.a. die Arme :P) und danach noch einkaufen. Nachmittags legte ich mich wieder kurz hin bevor noch eine Bekannte kam, die ihr erstes Baby erwartete und ein paar Fragen hatte 🙂 Ich finde es ja schön, dass ich hier anscheinend als Profi gelte 😀 Ich hoffe, ich konnte ihr ein wenig helfen/Mut machen. Auch dieser Tag war um wie nix… gestern war ich beim Frauenarzt (sh. unten), mittags rutschte mir eine Schüssel partiell aus der Hand und knallte dabei auf die Glastür des Steamers. Nein, es ist nichts passiert, aber ein Teil des Inhaltes (ein Curry), verteilte sich auf Wand, Schrank, Boden und meinem Oberteil. Na, toll… der Mann kam nicht nach Hause (war vielleicht besser) und ich machte mich daran, schnell alles auf- und abzuwischen. Den Pullover zog ich gestern Abend mit immer noch gelben Flecken aus der Wäsche. Na, prima. Jemand ein Geheimrezept gegen Curry-Flecken!? Auch abends waren wir alleine und das Zubettgeh-Drama in drei Akten wurde für mich exklusiv aufgeführt *lol* Dazu muss ich kurz erwähnen, dass die Kinder nun ja eine Weile schon im Familienbett schliefen, aber anders als wenn beide z.B. beim Grossen schlafen, machten sie die letzten Male ziemlich lange noch Radau. Einer von uns musste also wieder hoch und eine Ansage machen. Mir ist es Wurst, wie die Kinder am Wochenende einschlafen, aber unter der Woche muss ich sie wecken und sie sollen ja auch fit für Kindergarten und Schule sein, also bestehen wir darauf, dass zeitig Ruhe einkehrt. Ein wenig Plaudern und Nesten stört mich weniger, aber die letzten Male landeten Decken am Boden, wurde mit den Getränkeflaschen rumgehämmert und gestritten. Es funktionierte einfach nicht mehr. Gestern schliefen dann beide in den eigenen Zimmern. Ja, da vermisse ich das Familien-Nest, aber ich schlafe auch besser wenn ich mehr als den Bettrand zur Verfügung habe und ich schlafe so schon schlecht genug… aber mal sehen, was noch kommt. Im Prinzip sind die beiden immer willkommen bei uns…
Gestern Nachmittag hatten wir das letzte Playdate für heuer, also vor dem Baby, was irgendwie speziell ist denn jetzt häufen sich diese Momente, in denen ich denke, das nächste Mal ist dann „mit Baby“… z.B. immer, wenn ich draussen vor dem Wasserhahn stehe (da es seit Wochen so trocken ist, giesse ich die Pflanzen mehr oder weniger regelmässig) und auf den Rasen schaue, der gemäht werden will, was ich aber heuer nicht mehr mache: „wenn ich das nächste Mal Rasen mähe, ist das Bauchmädchen längst geschlüpft…“
Ihr seht, die Zeit geht, sie geht ohne mich… vieles bleibt gerade wieder auf der Strecke. Die Nähmaschine lief zu lange nicht und weil hier täglich sonnig ist, hatte ich absolut keine Lust, Weihnachtskekse zu backen. Adventsstimmung? Njet. Aber mit jedem von den Kindern morgens geöffneten Türchen rückt der Tag näher. Und dann ist am Sonntag noch der Firmenbrunch des Mannes, wir feiern den Geburtstag der Maus mit der Verwandtschaft vor und am Samstag wollen der Mann und ich noch ein letztes Mal ins Kino, da dieser Star-Wars-Spin-Off läuft. Am Dienstag feiert die Maus dann offiziell, aber es ist halt mitten im Alltag und der Grosse vor Abend nicht daheim, weshalb es nur eine mini-kleine, für mich erträgliche Mädels-Party geben wird, bei der ich hoffe, dass sich die Mädels gut verstehen und unterhalten und von mir keine Animation wünschen. Ich werde für Snacks und Getränke sorgen, das muss reichen 😉
Und eigentlich sollten wir noch einen Christbaum aussuchen, uns irgendwie für ein Auto entscheiden, für einen Namen, den Wickeltisch „fertig basteln“, ein Brett für die Baby-Wanne besorgen, aber ach, das muss ja nicht mehr vor Weihnachten sein, aber Geschenke einpacken, das schon… die Zeit rennt!
So, und jetzt muss ich noch kurz aufräumen, Staub saugen und in den Laden bevor eine Mama zur Trageberatung kommt… habt’s noch eine gute Restwoche! 🙂
Edit: hab‘ den Beitrag nicht mehr veröffentlichen können, da ich los musste 😀 Die Tragemama ist schon wieder weg, die Maus im Wald, der Grosse bei mir und abends kommt noch Besuch… trotzdem: habt’s gut 😉

Seele: wieder mal voll im Zwist! Was, die Schwangerschaft soll schon bald vorbei sein!? Ich war doch noch gar nicht lange! Und das war’s nun für den Rest des Lebens? Andererseits natürlich die Vorfreude auf’s Baby… aber auch, dass es langsam ungemütlich wird und ich meinen Körper wieder zurück will… und, last but not least, doch der Respekt vor der Geburt und was dann kommt. Natürlich erzählen mir gerade jetzt alle Frauen von ihren oder anderen Geburten und mir wird zusehends mulmig dabei 😀
Untersuchungen/Arztbesuche: gestern Kontrolle beim Gyn mit Gewicht (örks), Blutdruck, Fingerpieks, Herztönen und einem sehr unangenehmen Abstrich, wobei ich glaube es war nicht der Abstrich, der unangenehm war, sondern, dass der FA wohl den Muttermund getastet hat, denke ich mal… nach Weihnachten will er mich wieder sehen… dann kommt aber auch die Hebamme wieder.
Körper: vor zwei Wochen sah mich die Kollegin beim Playdate und gestern wieder, da meinte sie, huch, da ist ja was gewachsen… aha. Merke nicht viel davon… 😉 Ansonsten die üblichen Beschwerden, miese Nächte, Endzeit eben…
Errungenschaften: Binden für’s Wochenbett – yeehaw! 😀
Geht gar nicht: harter Bauch und Verstopfung (sorry, es ist so :P)
Geht gut: irgendwie lustig, aber ich kann mich nachts oder auch sonst tagsüber noch so unbeweglich fühlen, wenn ich im Fitnessstudio an die Geräte gehe, geht das relativ gut…
Must have: Schokolade… aber ich hab‘ keine hier! 😛

 

Buchrezension: „Das Wochenbett“

Loretta Stern, Anja Constance Gaca: Das Wochenbett. Alles über diesen wunderschönen Ausnahmezustand. Für Mütter und Väter.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, ich weiss selber nicht, wie ich so schnell sein konnte. (Hier war es schon lange und ich komme abends endlich dazu, die vielen Bücher zu lesen 😉 Vielleicht, weil es mich direkt wieder zurück versetzte in meine beiden Wochenbetten, die ich schon hinter mir habe und die aber dennoch so intensiv waren, dass man sie nicht so schnell vergisst. Beide Male waren schwierig und vieles, was im Buch vorkommt, habe ich durchgemacht: die Stillprobleme, die Dammverletzungen, die HeultageUnsicherheit, viele Hebammenbesuche, die mir gut taten, der Schlafmangel, die Tage im Pyjama verbringen, keine Besucher sehen wollen, sich aber über die besonders freuen, die eine fertig gekochte Lasagne brachten oder eine Bestellung aus der Apotheke erledigten damit ich nicht selber los musste; nach zwei Wochen jeweils auf mich allein gestellt zwischen Milchpumpe und Stillversuchen, Wundversorgung und, erst mit einem, das zweite Mal mit zwei Kindern. Die Familienhilfe, die kam, um mal sauber zu machen oder zu kochen… Die Autorinnen des Buches schrieben von einem „Abenteuer“ – das ist es wirklich. Während in anderen Kulturen das Wochenbett richtig zelebriert wird und sich die Frauen des Dorfes um die Wöchnerin kümmern damit diese rundum versorgt ist, sind hier viele allein mit sich. Ja, es gibt Ärzte, Hebammen, Still- und Mütterberaterinnen, die man anrufen/aufsuchen kann, die einem besuchen, aber niemand ist permanent da und sorgt sich ausser vielleicht die vielen Facebook-Gruppen, ja, die helfen auch… Aber der so dringend nötige und wichtige Vaterschaftsurlaub wurde bisher nicht gesetzlich verankert. Wer seine Frau daheim unterstützen und die ersten Wochen mit Baby miterleben und mit-hineinwachsen will, muss Urlaub nehmen, es sei denn er hat das Glück, in einer besonders familienfreundlichen Firma zu arbeiten.
Ja, das Wochenbett, obwohl ich die letzten beiden nie vergessen werde, verdrängt muss ich doch vieles haben denn erst beim Lesen kamen die ganzen Erinnerungen hoch. Präsent waren bei mir v.a. die Stillprobleme, die ich dieses Mal mit meiner Hebamme zusammen hoffentlich etwas mehr in Schach halten kann, dass aber die Toilettengänge anfangs eine Qual waren, dass beide Kinder beim Stillen immer sofort einschliefen, aber auch gleich wieder aufwachten, wenn ich sie hinlegen wollte, dass man noch eine ganze Weile seine Schwangerschaftsjeans trägt, weil die alten noch nicht passen – das habe ich irgendwie ausgeblendet. Insofern war es wohl gut, sich mit der Lektüre des Buches nochmals darauf vorzubereiten, was alles auf mich/uns zukommen kann… eins ist klar, dieses Mal will ich keine einzige Nacht im Spital verbringen, dort fühlte ich mich nie wohl. Mit der Maus bin ich nach 2,5 Tagen schier heim „geflüchtet“, nachdem man mir das Okay nur zögerlich gegeben hatte. Aber ich habe mein Zuhause, meine Männer soooo vermisst, keinen Tag länger hätte ich es ausgehalten alleine in diesem Zimmer, in das ständig jemand reinplatzte, in einem Haus in dem auch nachts noch Betrieb herrscht und Dich niemand schlafen lässt wenn Du endlich mal könntest…
Nun aber auch noch was zum Buch… 😉 Es ist gegliedert in „Das wichtigste Wochenbettwissen“ sowie einen Mütter- und einen Väterteil, wobei der Väterteil nur 13 Seiten aufweist, die mein Mann quer überflog. Ich finde ja, die Väter dürfen ruhig das ganze Buch lesen oder zumindest noch den Wissensteil und natürlich die Einführung über die Bedeutung des Wochenbetts.
Im Wissensteil werden alle wichtigen Themen rund ums Baby von A-Z beschrieben, was sehr hilfreich ist. Mittels Register am Schluss des Buches kann man auch selber gezielt nach Themen suchen, weshalb das Buch nicht nur als Vorbereitung auf’s Wochenbett dient, sondern auch währenddessen als Nachschlagewerk.
Im Wissensteil finden sich auch einige gute Rezepte, die man schon mal dezent seinem Mann oder der (Schwieger)mutter mitteilen kann 😉 Ganz toll finde ich darin übrigens den „Brief an den idealen Wochenbettbesucher“, den muss ich aus meiner Sicht auch mal so verfassen bevor es los geht… 😉
Die Themen im Mütter- und Väterteil sind übrigens, natürlich, fast dieselben, nur sind sie eben für die Mütter ausführlicher beschrieben. Es geht um die Verarbeitung der Geburt, wie es dem Körper und der Psyche danach ergeht, über das Stillen, über das Schaffen persönlicher Wohlfühlmomente für beide Elternteile sowie die Beziehung nach der Geburt, die sich, gerade nach dem ersten Kind, verändern wird.
Das Buch will aber keinen einschüchtern, nein, es liefert viele, wertvolle Tipps, u.a. auch, was man schon in der Schwangerschaft vorbereiten kann. Es macht Mut, seine Bedürfnisse zu äussern, Hilfe einzufordern und so das Wochenbett zu dem zu machen, was es sein sollte, nämlich Ruhe nach den Strapazen der Geburt, viel zu liegen, mal alles beiseite zu lassen, was gerade nicht so wichtig und dringend ist, und Körper und Seele Zeit zu geben, sich zu erholen und zu heilen.

Eine der Autorinnen, Anja Constanze Gaca, schreibt übrigens, gemeinsam mit ihrem Mann seit Jahren den überaus wertvollen Elternblog Vonguteneltern.de, den ich sehr schätze. Sie ist Hebamme, Still- und Laktationsberaterin und hat drei Kinder.
Loretta Stern ist eine Schauspielerin, Sängerin und Fernsehmoderatorin, die angeregt durch eigene Erfahrungen über Baby- und Kleinkindthemen zu schreiben begann.

Ich kann dieses Buch jeder Schwangeren (und dem werdenden Papa) empfehlen als Lektüre für die letzte Zeit… 🙂

„Das Wochenbett“ ist erschienen im Kösel-Verlag und u.a. hier„target=“_blank“>hier erhältlich.

SSW 35+3 – noch 1 Monat!

Doch noch ein Wochenupdate von mir, eins der letzten wohl (aaaah!!! Wie verrückt), denn in einem Monat wären wir theoretisch so ungefähr am Ziel… ich lasse mich mal überraschen und bitte alle darum, nicht ständig nachzufragen, ob es denn schon da sei 😀 Ihr werdet es früh genug erfahren 😉
Leider heute kein Foto da die vom Shooting immer noch auf sich warten lassen *snief*
Langsam ist alles parat auch wenn ich gerne noch mehr nähen würde, aber ich weiss nicht, ob ich dafür noch Zeit finde, mal sehen… mein Mann schaut sich noch Auto-Prospekte an, der Bezug für den Sitz (C*ybex Sirona) ist gewaschen… es fehlt noch ein Brett für die Badewanne (um das Babybad drauf zu stellen) und ein Regal, das zur Wickelkommode gehört, sollte noch an die Wand, theoretisch… noch zwei Wochen, dann sind Weihnachtsferien! Wahnsinn…

Seele: zwischen freudig, gemütlich und ängstlich  😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Die Hebamme war gestern da, meinte ich hätte noch viel Fruchtwasser, Bauchumfang 112cm liegend und ich wurde nochmal am Rücken getapet. Wir haben noch eine Weile übers Stillen gesprochen… Nach Weihnachten kommt sie dann wieder…
Körper: Ja, eben, der untere Rücken beginnt langsam zu schmerzen wenn ich lange sitze… ansonsten alles beim alten mit viel Sodbrennen und durchwachsenen Nächten… den Morgenkaffee habe ich drum gestrichen, ich trinke jetzt nur noch eine Tasse pro Tag unter der Woche…
Errungenschaften: ein Mützchen für’s Baby hab‘ ich noch besorgt, so eins, das auch den Hals abdeckt und heute noch zwei Kuschelhöschen 🙂
Geht gar nicht: Sodbrennen… echt mühsam 😦
Geht gut: mehr Gemütlichkeit, bewusst zwischendurch hinlegen wenn der Bauch hart ist…
Must have: dass das Bauchbaby öfter mal wach ist und rumstrampelt 🙂

1. Advent: gewinne Pflege von Dr. Hauschka

Dr. Hauschka Skin Care; Dr. Hauschka Kosmetik

Bild: Dr. Hauschka Kosmetik

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… wir dürfen heute bereits die erste Kerze am Adventskranz anzünden, die Weihnachtsbeleuchtung wurde vielerorts in Betrieb genommen, ja, es ist offiziell Adventszeit. Und darum lanciere ich heute auch schon das erste Adventsgewinnspiel. Zu gewinnen gibt es als Einstieg in eine kleine Reihe von Verlosungen ein luxuriöses Mandel-Geschenkset von Dr. Hauschka. Inhalt: Ein Mandel Bad, Limited Edition, 30 ml, einen Mandel Körperbalsam, 145 ml und eine biologische Mandel-Seife, 100 g. Mandel pflegt und schützt intensiv, was gerade im Winter toll ist für die strapazierte Haut. Der Körperbalsam schenkt reichhaltige Pflege mit wertvollen Essenzen und Ölen.

Dr. Hauschka steht übrigens für 100% zertifizierte Natur- u/o Biokosmetik, frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, von Mineralölen, Parabenen, Silikonen sowie PEG. Ich kenne und nutze die Produkte schon lange 🙂

Wer dieses wunderbare Set nicht für sich möchte, mag es vielleicht auch verschenken. Die Freude wird gross sein 🙂

Dr. Hauschka Skin Care; Dr. Hauschka Kosmetik

Bild: Dr. Hauschka Kosmetik

Um teilzunehmen, kommentiere bitte unter diesem Beitrag u/o unter dem entsprechenden Facebook-Beitrag mit der Antwort auf die Frage: wie pflegt Ihr Eure Haut im Winter? Liket dann bitte auch die Seiten von Mama mal 2 und Dr. Hauschka und über das Teilen des Gewinnspieles sowie Taggen von Freunden für Extralose freuen wir uns ganz besonders. Der Gewinner wird Ende kommender Woche gezogen.
Bitte denkt daran, im Voraus die Portokosten für diesen Gewinn zu übernehmen falls Ihr nicht in Abholnähe wohnt, da ich ihn bei mir habe – vielen Dank & viel Glück! 🙂 

Herzlichen Dank an Dr. Hauschka für das zur Verfügung stellen dieses tollen Gewinns!

Sport im 3. Trimester – rien ne va plus?

Ja, ich fühle mich tatsächlich endzeitschwanger, obwohl es noch rund 2 Monate dauern soll(te)… so früh hatte ich nicht damit gerechnet, aber ich nehme es an, wie es ist, denn es spart mir so einiges an Zeit. Und ich habe ja schon angedeutet, im 3. Trimester mal noch ein Update zu schreiben, also voilà:
Ich habe alle Gruppen- und Kampfsport-Trainings(abos) gestoppt. Der Bauch ist langsam echt zu gross. Ich wäre zu langsam, es wäre zu anstrengend, es würde zu sehr ziehen und ziepen wenn ich jetzt noch irgendwas in die Richtung machen würde. Zudem wäre das angebrachte Mass an Zurückhaltung mittlerweile so gross, dass es schade um das Abo wäre. Also, ne, fertig. Ich schaue, dass ich nun vielleicht 1x die Woche noch im BJJ zuschauen kann, damit ich wenigstens einigermassen drin bleibe. Auch wenn es mich dann immer wurmt, nicht mitmachen zu können. Aber ich weiss, dass ich irgendwann wieder einsteigen werde, die Pause ist absehbar… und ich habe an meiner Seite schon so manchen Verletzten mit erlebt, der für eine Weile pausieren musste. Immerhin das blieb mir erspart. Denn einen schöneren Grund für eine Trainingspause wie eine Babykugel gibt es nicht 😉
So. Was tue ich also noch? Moderate Aktivitäten:

  • Spaziergänge, bevorzugt am Weekend mit der Familie
  • Ein paar Längen Schwimmen während des Schwimmkurses
  • Yoga
  • Krafttraining im Fitnessstudio

Während die oberen Punkte selbsterklärend sind, kann ich für Interessierte kurz ausführen, was das Studio-Training hergibt. Ich wärme mich 10min am Laufband auf (moderates Tempo, also wirklich laufen, nicht rennen! Mit Steigung von rund 5%, also das Laufband zeigt aufwärts 😉 und schliesse mein Training ebenso ab.
Dazwischen gehe ich an Hanteln und Geräte. Folgendes steht auf meinem Plan, den man mir im Studio erstellt hat:

  • Beinbeuger und -strecker
  • Abduktion und Adduktion (Oberschenkel öffnen/schliessen)
  • Rückenbeuger (gut für den unteren Rücken)
  • Eine Übung für den oberen Rücken, Name habe ich vergessen
  • Mit Hanteln: Bizep Curls mit je 6kg, Seit- und Frontheben mit je 3kg, Brustpresse halb sitzend, halb liegend mit 4kg
  • Switching-Geräte (für Übungen im Stehen): Kniebeugen, Dips und „Tractions“ (auf einem Knie)

Ich mache 2-3 Sätze und 12-15 Wiederholungen, bei der Brustpresse meist 30 am Stück, vielleicht sollte ich da mehr Gewicht nehmen 😉

Viel mehr gibt es eigentlich nicht mehr zu sagen, ich denke mal, dass ich das so durchziehe bis das Baby kommt…

Bild: Ausschnitt aus einem Bild von Eddy Risch für Fitnesshaus Schaan

SSW 31+1 – noch 2 Monate!

Ja, da motzt sie schon wieder, wie die Zeit geht! Ist aber auch wahr… ich habe das Gefühl, dass sich in der letzten Woche doch noch einiges „getan“ hat in und an meinem Körper… so bereitet es mir seit einigen Tagen Mühe, mich im Bett von Seite zu Seite zu drehen. Meine Hüftgegend beschwert sich da und ächzt. Vielleicht ist es auch eher die Symphysengegend denn die Hüfte macht mir nur noch selten Sorgen (immerhin!). Aus dem (sehr hohen) Bett zu steigen, ist ebenfalls eine Tortur, ich muss nun wohl den Schemel benutzen 😉 Ich merke, dass meine Taille weg ist (wohl schon länger), was sicher an der nicht mehr so sportlichen Ernährung liegt. Und ich merke, dass nun doch sehr viel nicht mehr geht… viel früher als gedacht (man hält sich ja immer für stärker…), habe ich nun alle Trainings bis auf das Fitnessstudio und Yoga, aufgegeben. Klar, die Motivation fehlt, wenn man nicht mehr so kann wie man gerne würde… leider motiviert mich auch das Studio-Training nicht wirklich, aber gut, wir versuchen dafür (mit Betonung auf versuchen), am Wochenende immer mal wieder längere Spaziergänge einzuplanen. Hier hoffe ich, dass das Wetter uns noch ein paar trockene Tage beschert…
Übrigens steht an diesem Samstag die #swissblogfamily an – ein Schweizer Elternbloggertreffen. Zwar muss ich ganze 4h für die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug rechnen (ächz), aber eine Bekannte kommt mit, was sehr praktisch für mich schüchternes Reh ist (ich wäre sonst komplett überfordert mit so vielen neuen Leuten), und ich freue mich schon riesig auf Networking und die Podiumsdiskussionen 🙂 Ist das erste Treffen dieser Art in der Schweiz nachdem ich schon lange sehnsüchtig nach DE gelinst habe, wo es regelmässig tolle Blogger-Events gibt. Das weinende Auge, das ich am Samstag habe, gilt meiner Familie, die ich sich selber überlassen muss, aber ich bete einfach, dass die Kinder Lämmchen sind und es meinem Mann nicht allzu schwer machen… und dass ich nicht allzu spät wieder heimkehren darf natürlich 😉
So, und morgen ist ausnahmsweise kein Schwimmkurs, sondern Laternenfest im Kindergarten 🙂 Hoffentlich ohne Regen!

img_8508Seele: wenn ich zu etwas komme, ganz gut, wenn ich vor lauter viel los nix hinbekomme und abends keine 3 Seiten in einem Magazin durchblättern kann weil ich zu müde bin, dann ist’s doof… aber so generell bin ich ganz guter Dinge und zufrieden mit mir und meinem Bauch 😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche kommt die Hebamme. Schon wieder!? Die war doch erst grad hier? Kommt die jetzt häufiger? Auf jeden Fall könnte sie mal das Tape erneuern… Leider antwortete sie mir diesbezüglich nicht auf meine SMS. Ich hoffe, sie tut das dann, wenn ich schreibe „es geht los!“ 😀
Gestern war ich noch beim Zahnarzt, zählt das auch? Also nur bei meiner Dentalhygienikerin, die gerade auch ihr (erstes) Kind erwartet, so 2 Monate nach mir und ihr Bauch sieht so aus als wäre sie erst im 3./4. Monat 😀
Körper: Fühle mich oft wie ein gestrandeter Walfisch, dann aber wieder ganz wohl. Wenn das Bauchmädchen bewegt, sieht man das nun auch von aussen, ich liebe es, dabei zuzuschauen auch wenn sie meist nur kurz aktiv ist… und dann lese ich doch heute wieder „von jetzt an werden die Bewegungen weniger“ weil das Baby keinen Platz mehr hat – doof!
Errungenschaften: BabyLegs! 🙂 Und die erste, selbstgenähte Splitpant. Und eine Bestellung hab‘ ich auch noch aufgegeben für einen Merino-Overall für den Winter und passenden Stiefelchen ❤ Wenn es etwas gibt, dass einer Mama mehr Spass machen könnte als Shopping, dann ist es Shopping für’s Bauchbaby 😀
Ach ja, ich bekam zudem noch ein Tuch und eine Trage zum Testen, dazu später mal mehr…
Geht gar nicht: immer noch diese doofen Alpträume. Wahlweise träume ich von giftigen Schlangen im Wohnzimmer meiner Eltern, wie es vor vielleicht 25 Jahren aussah (und das jetzt vermutlich im Umbau ist weil es jemand anderem gehört) oder anderen, beängstigenden Szenarien…
Geht gut: zwischendurch aufs Sofa legen. Ich muss das wieder konsequenter machen. Heute Mittag gelang es mal wieder weil a) die Kids und ich alleine waren und sie b) noch von einer lieben Bekannten Sticker für ihr Welt des Wissens-Buch bekamen. Sie waren beschäftigt und ich döste fast weg. Ja, für ganz fehlte dann doch die Zeit 😀
Must have: Leider immer noch Süsses… Salziges macht mich nur in Form von Sojasauce (an irgendwas dran) an…

SSW 29+1 – von Albträumen und Zeitmangel

Nach einem eigentlich guten Start am Montag hatte der Grosse tags darauf eine ziemliche Krise. Aber er fing sich wieder und jetzt ist die erste Woche auch schon gleich wieder um und die nächste wird mit nur 3 halben Schultagen sehr kurz.
Der Grosse spielt gerade wahnsinnig gerne mit einer Schulkollegin, die nur einen Steinwurf entfernt wohnt. Eigentlich ziemlich doof, dass es die Schule brauchte um die beiden zusammen zu bringen, denn sie verstehen sich wirklich bestens. Da wohnt man so nah beieinander, nur eine Strasse dazwischen, und merkt nicht, dass da ein nettes Mädchen lebt, mit dem man spielen könnte. Und wie es das doofe Schicksal so will, zieht das Mädchen nun weg. Zwar innerhalb der Gemeinde, aber nach vor an die Hauptstrasse, was so spontane Treffen auf der Quartierstrasse, spontanes Klingeln und Abholen oder Hin- und Herwechseln zwischen den Häusern und Gärten wie noch im Sommer, leider verunmöglicht. Klar, die Mama und ich halten uns immer via Handy auf dem Laufenden, aber sollte mal eins der Kinder spontan schauen wollen, ob jemand da ist, geht das nicht mehr so einfach. Vermutlich habe auch nur wieder ich ein Problem damit… mein Sohn hat es dem Anschein nach gut aufgenommen, was mich wiederum erstaunt hat.
Gestern also Playdate, auch für die Maus, die am späteren Nachmittag noch Besuch erhielt während ich mit der Mama tratschen plaudern konnte. Mein Mann war 2 Tage lang kaum zuhause, Überstunden im Büro und dann auch gestern bis spät abends weg. Aber gestern früh war er Gottlob noch da und seine Schritte im Haus haben mich geweckt, denn den Wecker hatte ich irrtümlich auf 8 Uhr gestellt und hätte bestimmt verschlafen!
Heute war ich noch im Laden weil Spielwaren gerade im Angebot waren und habe schon mal einen ersten Rutsch Weihnachtsgeschenke für die Kinder besorgt – 3 von 6 Wünsche des Grossen und leider nur 1 der Maus, aber ich bin bei ihr immer so unschlüssig… sie hatte 3-4 Dinge auf der Liste, die einfach niedlich aussehen, aber nicht viel nützen und im Laden fand ich auch nix Gescheites, da muss ich dann nochmal über die Bücher, v.a. da sie ja im Dezember 2x Geschenke auspacken darf… beim Grossen ist es ja total simpel, er wünscht sich nach wie vor nur Sets des dänischen Spielwarenherstellers… für die Maus hatte es da im Laden leider nicht so viel Auswahl aber sie spielt auch nicht so viel damit… ach…

Zum Bauchzwerg… der war, seit die Hebamme da war, aktiver als auch schon. Ich weiss nicht, ob das eine neue Entwicklungsphase ist, dass man nun wacher wird, oder einfacher kräftiger und grösser so dass ich mehr spüre. Auf jeden Fall ist es sehr beruhigend, denn ich bin am Sonntag noch ausgerutscht während ich über den Fahrersitz auf den Beifahrersitz gelangt habe und hab mir natürlich prompt den Bauch angeschlagen und den Arm. Letztere hat blaue Flecken. Die Hebamme meinte nur, dass alles wirklich gut geschützt sei und sie schon etliche Schwangere untersuchte, die richtig gestürzt sind und keinen Schaden davon trugen. Gute, tolle, starke Gebärmutter! Schuftet so schon wie ein Tier, zumindest scheint sie ständig zu trainieren, da sie tagsüber regelmässig hart wird. Insofern scheint alles gut zu sein und ich zähle schon die Tage bis zum nächsten Ultraschall in einer Woche. Bin ja soooo gespannt! Danach kann ich endlich loslegen mit Nähen etc. 😀
Leider gehen meine Hormone/Emotionen oft genug mit mir durch. Als der Sohn wie erwähnt am Dienstag eine Krise hatte und sich den ganzen Mittag an mich lehnte, konnte ich selber die Tränen kaum zurückhalten. Gestern Abend dann wieder eine gänzlich andere Situation weil er mir nix ass (er ist wirklich sehr, sehr heikel und das bringt uns oft an den Rand der Verzweiflung)… ich bin dann, während mein Bruder auf die Kinder schaute, eine Stunde ins Fitnessboxen und danach ging’s wieder. Das Aufwärmen musste ich knicken weil ich keine Runden mehr laufen kann, der Rest ging. Aber beim Pratzentraining musste ich auch langsam tun. Man spannt natürlich beim Schlagen unwillkürlich den Bauch ein und weil man bei Hooks und Upper Cuts zusätzlich die Hüfte eindreht, ist das ganze Zentrum aktiviert. Vor einem Monat ging das noch, jetzt ist es ein wenig unangenehm. Also versuchte ich entgegen dem Gelernten, weniger einzudrehen und schlug wie ein Mädchen *lol*
Schlaf: doof… zu wenig, manchmal oft wach, zu viel im Kopf und oft Albträume. Wirklich ganz typisch für die Schwangerschaft, manifestieren sich alle Sorgen und Ängste in den Träumen, die leider immer so real scheinen. Es gibt ja diese Träume, während denen man sich bewusst ist, dass man nur träumt, aber die habe ich gerade nicht… aber ich bin froh, dass ich erwache wenn es wirklich schlimm wird und dann merke, dass es nur ein Traum war. Geht auch vorbei, ne? Vielleicht vermisse ich auch einfach die Maus, die gestern im eigenen Bett und an den Tagen davor beim Bruder im Bett schlief… wie soll ich es sagen, aber mit dem Kind neben sich ist der Schlaf vielleicht manchmal unruhiger, aber irgendwie schläft man geborgener…
Nun habe ich heute Nachmittag doch noch angefangen Stoff zuzuschneiden und zu nähen, aber nur für Stilleinlagen etc.

Seele: ihr habt’s gelesen: wirre, erschreckende Träume und nah am Wasser gebaut
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche Ultraschall! 😀
Körper: manche sagen, es sei was vorwärts gegangen, ich merke noch keinen wesentlichen Unterschied. Die Haut juckt aber ab und zu und ich merke an den Einschnitten von Hosen und Socken an den Beinen, dass mehr Wasser da ist.
Errungenschaften: Fürs Baby gerade nichts, aber ich hab‘ einen Korb bestellt für die Schublade der Wickelkommode, in der ich die Stoffies und Einlagen platzieren kann, das wirkt dann ordentlicher 😉
Geht gar nicht: wie die Zeit rennt… zu viele „Projekte“ und der doofe Süssigkeiten-Jieper
Geht gut: das Baby immer wieder zu spüren 🙂
Must have: ein Name! Sollte! Ab nächster Woche müssen wir uns vlt mal dahinter klemmen… 😀