Buchtipps für die Ferien

Den Stellenwert, den Bücher bei uns haben, kennt Ihr ja schon. Die Grossen stecken gerne ihre Nasen in Bücher und besonders beim Grossen merken wir, jetzt da er sein erstes Schuljahr bereits hinter sich hat, dass er Lust darauf hat, sich seinen Interessen folgend, Wissen anzueignen. Und so nutzt er immer wieder gerne die Zeit, um in Büchern etwas nachzulesen. Zusammen mit der Klassenlehrerin durften die Kinder jede Woche in der Bibliothek Bücher ausleihen, was ich sehr toll finde. Während der Ferien geht das natürlich nicht und ich habe es leider auch noch nicht mit den Kindern in die öffentliche Bibliothek geschafft. Weiterlesen

Unsere Oster-Buchtipps

Da hier wieder zwei Wochen Urlaub sind inklusive Osterfeiertage, habe ich für die Kinder schon vor einer Weile Bücher besorgt, die ich Euch gerne hier vorstelle:

IMG_7942Krümel und Fussel – Immer dem Rüssel nach (Ravensburger)
Eine süsse Geschichte über zwei auch in Echt existierende Wollschweinferkel, die auf der Suche nach einem Schatten und einem Funkellicht ein kleines Abenteuer erleben. Ein schönes Vorlesebuch, liebevoll illustriert.
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Das hasenstarke Abc für die Vorschule: Schwungübungen – erste Buchstaben – Malen (Mit Paul ins Abenteuer Schule) (Duden)
Vorlesegeschichten, Schwungübungen, Ausmalen und Sticker – ein vielseitiges Heft zum Beschäftigen am Familientisch bei Kaffee und Kuchen. Einfach Stifte einpacken und der Verwandtschaftsbesuch wird gleich angenehmer. Gut ist, wenn sich das Kind schon für Buchstaben interessiert. Lösungen von gewissen Aufgaben am Schluss des Heftes.

Tomte Tummetott (Oetinger)
Astrid Lindgren hat einige wunderbare Geschichten rund um das Männlein Tomte geschrieben, das die Menschen bewacht. Es ist zwar ein winterliches Buch, aber eignet sich wunderbar fürs Vorlesen zum Einschlafen. Ich selber mag diese ruhige, schöne Sprache sehr.
Tomte und so
Die Olchis auf Klassenfahrt: Mit 16 Seiten Leserätseln und -spielen (Oetinger)
Mein Grosser findet die Olchis superlustig. Also bekommt er dieses Buch zum Lesen – mit gross gedruckter Schrift, einfachen Wörtern und Sätzen, vielen Illustrationen und einem Rätsel-Teil am Schluss. Ein tolles Buch mit einer gruselig-lustigen Geschichte für Leseanfänger.

Wir bedanken uns wie immer bei den Verlagen für die Testmöglichkeit! 🙂

Morgen schon 7…

7 Jahre wird der kleine Mann also schon… und natürlich hat sich in diesem Jahr durch den Start der Schule im vergangenen August so einiges verändert. Sagen wir so: die Herausforderung wird nicht kleiner, nur anders… Auch wenn der Grosse generell gerne zur Schule geht und sich in der Klasse wohl fühlt und mit den meisten gut kann, so mag er den Unterricht selber und v.a. die Hausaufgaben nicht besonders… Ja, ich weiss, wer mag die schon, aber gerade auf Primarschulebene hatte ich doch eher damit gerechnet, dass er wie ich wird, also sehr eifrig. Dass ihm das Lesen und Schreiben lernen leicht fällt und Spass macht. Schliesslich ist er in sehr vielem so wie ich 😉 Aber eine Kopie ist so ein Kind natürlich nicht und die Gene des Vaters spielen auch eine Rolle (haha, einfach die vermeintlich schlechteren Eigenschaften dem anderen Elternteil angedeihen lassen :D…).
Es ist schwer zu sagen, aber ich glaube er bringt da eine etwas ungünstige Mischung aus faul und trotzdem ambitioniert mit. Klingt widersprüchlich, ich weiss. Einerseits gibt er sich eben recht wenig Mühe, setzt sich aber selber unter Druck und leidet darunter. Das war und ist bei mir anders: Wenn ich mir irgendwo keine Mühe gebe, ist es mir auch schnurzegal 😀
Nun, mein grosser Siebenjähriger ist eben zu anderem berufen. Buchstaben haben ihn nie interessiert, Zahlen auch nicht und jetzt muss er halt trotzdem weil die Schule eben an einem bestimmten Zeitpunkt dieses Lernen einfordert, ganz egal, ob das Kind dafür schon bereit ist. Weil ich kenne genug Kinder, die sich schon im Kindergarten, mit 4, 5 Jahren für’s Lesen und Schreiben lernen interessieren und es sich dann auch beibringen (lassen) und, nein, da stehen nicht unbedingt übermotivierte Eltern dahinter, aber wenn das Kind fragt und lernen will, soll man darauf eingehen. Aber eben, die Schule kann natürlich nicht jeden dort abholen, wo er/sie gerade steht und so ist es jetzt halt noch ein Krampf… vielleicht wird es besser, vielleicht hätte der Grosse in einem Jahr selber Interesse gezeigt, wir wissen es nicht, es ist jetzt halt so und wir versuchen, so gut es geht, ihn zu unterstützen. Seine Stärken liegen halt aktuell woanders, so staunen wir immer mal wieder Bauklötze, wenn er recht detailliert physikalische Begebenheiten erklärt wie z.B. die Verdrängung des Regenwassers bei voller Fahrt auf der Autoscheibe. Oder wenn er neunmalklug sein grosses Wort-Repertoire einsetzt (hat er von mir, logo! 😛 :D)…

Schule ist also das Thema im 7. Lebensjahr, aber dank 3-4 freier Nachmittage in der Woche zum Glück nicht ein alles einnehmendes Thema. Der Grosse beschäftigt sich also nach wie vor in seiner Freizeit grösstenteils mit seinen Lego, dazu mache ich dann noch einen separaten Beitrag 😉 Ausserdem würde er gerne den ganzen Tag Youtube-Videos auf dem iPad schauen, was ich allerdings eingrenze, bei beiden. Gerne trifft er sich natürlich mit Freunden, besucht ein Sportangebot der Schule und den Schwimmkurs.
In Sachen Geschwister ist es so wie wahrscheinlich bei allen: mal sind er und die Maus ein tolles Team, mal fliegen die Fetzen… womit ich Mühe habe, ist seine dominierende Art, die immer dann funktioniert, wenn ein anderes Kind sich gerne unterordnet, wozu die Maus gehört. Da wird herum kommandiert und gemacht und das nicht immer auf die feine Art. Inwiefern er das vom Pausenhof hat, zusammen mit englischen Ausdrücken, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob er sie überhaupt versteht (WTF ist so einer, den er gerne gebraucht :P) und natürlich auch deutschen Wörtern wie „geil“, ähm, ja… wie auch immer, wir erinnern uns an die eigene Schulzeit, es gehört halt dazu… aber oft überbordet ihm das Frechsein ein wenig, auch uns Eltern gegenüber und da habe ich noch nicht wirklich eine Lösung dafür, denn ich glaube, dass er das gar nicht so bewusst macht. Und last but not least kann auch vieles eine Art Reaktion auf die Geburt der 2. Schwester sein, eine unterschwellige eben, die man nicht direkt als Eifersucht auslegen kann so wie damals bei der Geburt der Maus, die ihn ganz offensichtlich eine Zeit lang aus der Bahn warf.

7 Jahre Grosser sind auch 7 Jahre Mama. Ob ich in den 7 Jahren viel dazu gelernt habe? Mit Sicherheit habe ich viel Erfahrung gewonnen, aber noch heute hadere ich regelmässig mit mir und meiner Mutterrolle, v.a. jetzt, da ich mit Baby alle Hände voll zu tun habe. Natürlich profitiert das 3. Kind von meinen gewonnenen Erfahrungen, aber der Erstgeborene wird immer der Erste bleiben, viele neue Erfahrungen wie z.B. die Schule werde ich immer mit ihm zuerst machen. Insofern tut er mir leid, weil ich alle Fehler, die ich gemacht habe und noch machen werde, mit ihm mache… ich kann nur hoffen, dass ihn das eher stärkt als schwächt, aber versteht ihr jetzt, warum es ein konstantes Hadern ist? Und geht es Euch auch so, gerade beim Eurem erstgeborenen Kind?

7 Jahre also, was soll ich da noch sagen, es geht rasant auf die Pubertät zu! 😛 Die Challenge bleibt. Mein Erstgeborener, mein einziger Sohn, die Herausforderung unseres Lebens, nie einfach (wer sagte, es sei einfach?), oft wie ein Spiegel an der Wand, ein Mini-me und doch ganz eigen, ein kleines Ü-Ei, ein Kind, für das ich mich manchmal ganz besonders stark einsetzen muss weil ich ganz genau weiss, was es fühlt, und manchmal auch nicht, dann zerreisst mich die Ratlosigkeit fast… ich hoffe, irgendwann meine Fehler wieder gut machen zu können, ich hoffe, nicht alles falsch gemacht zu haben oder zu machen. Mein ganz besonderer grosser Sohn, der hier im Blog immer weniger präsent sein wird, weil das Internet irgendwann auch bei ihm ein Thema sein wird… ich hoffe, ich kann ihn stark machen für’s Leben, ich hoffe, er findet seinen Weg, ich hoffe, er weiss, dass ich immer für ihn da sein werde, und ich hoffe, dass er das auch annehmen wird. Ich bin stolz auf Dich, Grosser! Happy Birthday!

Regenwetter? Bücher-Zeit!

Vom Tessloff-Verlag haben wir letztens einige tolle Sachen erhalten und da es heute zur Abwechslung mal in Strömen giesst, fand ich es passend, Euch die zu zeigen…

Die Maus hat besonders Freude am Ting-Buch mit den Pferden aus der „Was ist was„-Reihe, die ich noch aus meiner Kindheit kenne (ihr vielleicht auch?), denn sie mag die Tiere offenbar sehr 😉 Mit dem Stift kann man noch tiefer in die „Lektüre“ eintauchen, sich Texte und Lieder anhören, Spiele machen etc. Damit wird das Buch interaktiv.

Auch den Vorschul-Block habe ich für sie besorgt. Sie interessiert sich schon eine Weile für Buchstaben und Zahlen, v.a. seit sie beim Grossen miterlebt, wie er diese in den Hausaufgaben lernt. Manche Aufgaben kann sie alleine lösen aber ich muss ihr natürlich sagen, was sie machen muss. Und andere wiederum sind noch zu früh, aber so wird der Block sicher noch eine Weile genutzt werden können.

Das Dino-Heft zum Mitmachen und Entdecken mit Stickern ist genauso wie die CD für den Grossen bestimmt. Für Dinosaurier interessiert er sich schon lange und hat an allem Freude, aus dem er etwas über die Urtiere erfährt. Das Heft ist übrigens sehr schön gestaltet, wie man sehen kann 🙂 Und es gibt ja so viel Wissen über Dinosaurier und so iele verschiedene Arten, dass mein Junior immer wieder Neues lernt 😉

Den Weltatlas würde ich eher für Kinder empfehlen, die schon gut lesen können und sich in der Schule schon ein wenig mit der Welt auseinander gesetzt haben. Es handelt sich dabei um ein über 200 Seiten starkes, umfangreiches Nachschlagewerk mit grossen, detaillierten Karten in verschiedenen Abbildungen sowie Info-Seiten mit viel Lesestoff über die diversen Länder und Kontinente. Eine gute Ergänzung für alle Kinder, die ihr Wissen vertiefen möchten.

Wir bedanken uns herzlich bei Tessloff für die gute Zusammenarbeit!

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Auch dieses Malbüchlein stammt von Tessloff. Das haben wir bereits im Sommer vorgestellt.

Lesen & entdecken mit Carlsen

Ich habe letztens mal wieder Bücher bestellt und möchte sie Euch gerne zeigen. Hier ein paar Neuheiten aus dem Carlsen Verlag. Da der Grosse so langsam lesen lernt und uns die Lehrerin auch dazu angehalten hat, zuhause mit ihm regelmässig zu üben, kamen die „Starken Silbengeschichten“ gerade richtig. Die grosse Schrift und die farbig getrennten Silben erleichtern das Lesen. Dazu hilft es, wenn man sich abwechselt. Der Grosse hat noch nicht die Geduld, sich lange alleine an den Wörtern zu versuchen und so liest der Papa meist zwischendurch ein paar Sätze vor damit die Handlung auch klarer wird. Die Geschichten gefallen dem Grossen auf jeden Fall und so macht das Lesenlernen gleich mehr Spass, auch wenn die Geduld noch nicht so gross ist, aber ich denke das kommt, je besser es klappt 😉
Am Ende der Geschichten gibt es jeweils einen Rätsel-Teil mit Fragen zum Textverständnis und zur Vertiefung des Gelesenen – sehr wertvoll für ein Schulkind.

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Von LeYo haben wir bereits das Dinosaurier-Buch und so sollte noch eins für die Maus her. Da sie Lieder so liebt, habe ich mich hier für das „grosse Musikbuch“ entschieden. LeYo habe ich bereits vorgestellt, aber hier gerne nochmal… es handelt sich dabei um eine App mittels dieser das Buch lebendig wird – mit Stimmen, Liedern, Geräuschen und Bildern, die in 3D gezeigt werden etc. Dazu muss man nur das Gerät mit der App (via Tablet oder Smartphone) über die entsprechende Buchseite halten. Mein Mann hat die App auf ein ausgedientes Smartphone geladen, so dass die Kinder sie selbstständig nutzen können.

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Der Weltatlas ist wunderschön und kindgerecht gezeichnet mit vielen Illustrationen, grosser Schrift etc. Ich würde fast sagen, unsere sind noch ein wenig zu klein für ihn, aber da sie sich langsam für andere Länder und Kontinente interessieren, sollte ein kindergerechter Weltatlas hier einziehen. Dieser führt die Kinder spielerisch an das Thema heran und dient uns als „Einsteigermodell„… Hier können wir nach Bedarf immer wieder reinschauen, wenn sie etwas wissen möchten… 🙂

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Vielen Dank an den Carlsen-Verlag für die Unterstützung!

Für Weihnachten: Bücher von Carlsen

Unter den Christbaum, zum Geburtstag oder auch einfach mal so, gehören für uns Bücher für die Kinder dazu. Ja, so langsam quillt unser Regal über vor Büchern, aber ich finde sie einfach wichtig… darum stelle ich Euch heute gerne vor, was ich für die Mäuse heuer besorgt habe.
Für beide habe ich ein Vorlesebuch, „Das Weihnachtslied der Tiere und weitere Weihnachtsgeschichten“ besorgt. Dieses wird aber wahrscheinlich gar nicht eingepackt sondern schon hervorgeholt um die Wartezeit auf’s Christkind zu überbrücken. Die Kinder sind an Heilig Abend meist so hibbelig und nervös, dass sie gar nicht mehr richtig spielen können weil sie den Moment gar nicht erwarten können 😉

Für die Maus habe ich dann zwei „musikalische“ Bücher gewählt weil sie so gerne vor sich hin trällert. Was würde also besser passen als das grosse Musikbuch und ein Märchenbuch mit Geräuschen? 🙂 Wo in den Büchern bunte Punkte abgebildet sind, kann man drücken und es wird ein Lied, Ton oder Geräusch gespielt. Zudem sind die Bücher liebevoll illustriert und können natürlich ebenfalls gemeinsam (vor)gelesen werden.

Für den Grossen musste einerseits natürlich wieder mal ein Star-Wars-Heft her, dieses Mal eines zum Rätseln, damit er über die Schulferien ein wenig gefordert ist 😉 Wie Ihr seht, sind ganz simple Rätselvarianten dabei, die man auch in anderen Heften findet, aber eben thematisch passend – so macht’s gleich mehr Spass! 🙂

Neu für mich war das Dinosaurier-Buch aus der Reihe „LeYo!“. Ja, Dinos sind immer noch sehr aktuell bei ihm und er prahlt gerne mal vor Gästen mit seinem Dino-Wissen 😉 Man kann das Buch ganz einfach (vor)lesen und anschauen, aber hinter „LeYo!“ steckt eine gleichnamige, kostenlose App… man lädt sich die App herunter auf’s Handy oder Tablet, lädt dann das Buch darauf und hält dann z.B. das Handy einfach über die Seiten. Mittels verschiedener Symbole, zwischen denen man wählen kann (Spielen, Hören, Durchblick, Geräusche), erwacht das Buch zum Leben. Die Dinos brüllen plötzlich, man entdeckt Skelette, tolle 3D-Effekte lassen die Dinos aus dem Buch herauskommen und man erfährt von einem Erzähler mehr. Ich hab’s natürlich schon ausprobiert und fand es ziemlich cool. Natürlich kennen wir diese neuen, interaktiven Möglichkeiten schon von anderen Verlagen, wenn auch dort mit einem speziellen Stift gelöst, aber LeYo! erweitert die Dimension noch ein wenig und man muss, z.B. für unterwegs keinen Stift mitnehmen, sondern kann einfach das Handy nutzen… auch Batterien müssen nicht ausgewechselt werden. Was man aber bevorzugt, ist Geschmacksache.

Die Bücher sind erschienen im Carlsen-Verlag. Ich liste sie Euch hier nochmals im Detail auf, vielen Dank an den Verlag, für die gute Zusammenarbeit! 🙂

Hör mal: Das große Musikbuch
LeYo!: Dinosaurier
Star Wars – Das Erwachen der Macht: Mein starkes Spiel- und Rätselbuch
VORLESEMAUS, Band 8: Das Weihnachtslied der Tiere: und weitere Weihnachtsgeschichten
Hör mal: Meine liebsten Märchen: mit 16 märchenhaften Geräuschen

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Kinderbuch: „Palalu, die Zauberkuh“

Wir lieben Kinderbücher und so freute ich mich, als mir letztens ein Rezensionsexemplar angeboten wurde… der Titel klang schon mal spannend, das Cover sah auch ganz nett aus… ich war gespannt. 

Als das Buch dann hier ankam, sparte ich es mir für den Abend auf (die Geschichte spielt auch abends wie man auf dem Titelbild erkennen kann). Wie erwartet freuten sich die Kinder auf’s Vorlesen als sie das Buch entdeckten und hörten gebannt zu. Unterdessen haben wir die Geschichte auch schon mehrmals gelesen 🙂
Sie handelt von einem Mädchen, das sich verirrte, nachdem es einem Schmetterling nachgelaufen war. Auf einer Wiese trifft sie auf Palalu und ihre Tochter Sue und es ergibt sich eine Konversation über Farben, oder eher: ein Streitgespräch darum, ob nun Palalus Flecken oder die roten Schuhe von Anneliese, dem Mädchen, schöner sind. Bald aber merkt Anneliese, dass es langsam Abend wird und sie ohne Licht nie wieder zurück nach Hause findet. Sie ist traurig und weint sich bei Palalu aus. Die grübelt eine Weile, schüttelt und rüttelt sich dann, hüpft auf und ab und hält eine Lösung für Anneliese parat. Was genau passiert, damit Anneliese und ihre Mutter sich wieder finden im Dunkeln, das sei hier nicht verraten 😉 Aber die Geschichte endet natürlich gut und als Anneliese endlich in ihrem Bett liegt, träumt sie von einer grünen Wiese, wo sie einem Schmetterling nachlief…
Eine schöne, fantasievolle Geschichte mit vielen, klangreichen Reimen und opulenten Illustrationen, welche jede Seite im Buch richtig glänzen und funkeln lassen.

„Palalu, die Zauberkuh“ von Pazit Sarit Schraga (Autorin) und Celine Geser (Illustratorin) ist erschienen im Taugenichts-Verlag und u.a. hier erhältlich.

 

 

Buchrezension: „Das Wochenbett“

Loretta Stern, Anja Constance Gaca: Das Wochenbett. Alles über diesen wunderschönen Ausnahmezustand. Für Mütter und Väter.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, ich weiss selber nicht, wie ich so schnell sein konnte. (Hier war es schon lange und ich komme abends endlich dazu, die vielen Bücher zu lesen 😉 Vielleicht, weil es mich direkt wieder zurück versetzte in meine beiden Wochenbetten, die ich schon hinter mir habe und die aber dennoch so intensiv waren, dass man sie nicht so schnell vergisst. Beide Male waren schwierig und vieles, was im Buch vorkommt, habe ich durchgemacht: die Stillprobleme, die Dammverletzungen, die HeultageUnsicherheit, viele Hebammenbesuche, die mir gut taten, der Schlafmangel, die Tage im Pyjama verbringen, keine Besucher sehen wollen, sich aber über die besonders freuen, die eine fertig gekochte Lasagne brachten oder eine Bestellung aus der Apotheke erledigten damit ich nicht selber los musste; nach zwei Wochen jeweils auf mich allein gestellt zwischen Milchpumpe und Stillversuchen, Wundversorgung und, erst mit einem, das zweite Mal mit zwei Kindern. Die Familienhilfe, die kam, um mal sauber zu machen oder zu kochen… Die Autorinnen des Buches schrieben von einem „Abenteuer“ – das ist es wirklich. Während in anderen Kulturen das Wochenbett richtig zelebriert wird und sich die Frauen des Dorfes um die Wöchnerin kümmern damit diese rundum versorgt ist, sind hier viele allein mit sich. Ja, es gibt Ärzte, Hebammen, Still- und Mütterberaterinnen, die man anrufen/aufsuchen kann, die einem besuchen, aber niemand ist permanent da und sorgt sich ausser vielleicht die vielen Facebook-Gruppen, ja, die helfen auch… Aber der so dringend nötige und wichtige Vaterschaftsurlaub wurde bisher nicht gesetzlich verankert. Wer seine Frau daheim unterstützen und die ersten Wochen mit Baby miterleben und mit-hineinwachsen will, muss Urlaub nehmen, es sei denn er hat das Glück, in einer besonders familienfreundlichen Firma zu arbeiten.
Ja, das Wochenbett, obwohl ich die letzten beiden nie vergessen werde, verdrängt muss ich doch vieles haben denn erst beim Lesen kamen die ganzen Erinnerungen hoch. Präsent waren bei mir v.a. die Stillprobleme, die ich dieses Mal mit meiner Hebamme zusammen hoffentlich etwas mehr in Schach halten kann, dass aber die Toilettengänge anfangs eine Qual waren, dass beide Kinder beim Stillen immer sofort einschliefen, aber auch gleich wieder aufwachten, wenn ich sie hinlegen wollte, dass man noch eine ganze Weile seine Schwangerschaftsjeans trägt, weil die alten noch nicht passen – das habe ich irgendwie ausgeblendet. Insofern war es wohl gut, sich mit der Lektüre des Buches nochmals darauf vorzubereiten, was alles auf mich/uns zukommen kann… eins ist klar, dieses Mal will ich keine einzige Nacht im Spital verbringen, dort fühlte ich mich nie wohl. Mit der Maus bin ich nach 2,5 Tagen schier heim „geflüchtet“, nachdem man mir das Okay nur zögerlich gegeben hatte. Aber ich habe mein Zuhause, meine Männer soooo vermisst, keinen Tag länger hätte ich es ausgehalten alleine in diesem Zimmer, in das ständig jemand reinplatzte, in einem Haus in dem auch nachts noch Betrieb herrscht und Dich niemand schlafen lässt wenn Du endlich mal könntest…
Nun aber auch noch was zum Buch… 😉 Es ist gegliedert in „Das wichtigste Wochenbettwissen“ sowie einen Mütter- und einen Väterteil, wobei der Väterteil nur 13 Seiten aufweist, die mein Mann quer überflog. Ich finde ja, die Väter dürfen ruhig das ganze Buch lesen oder zumindest noch den Wissensteil und natürlich die Einführung über die Bedeutung des Wochenbetts.
Im Wissensteil werden alle wichtigen Themen rund ums Baby von A-Z beschrieben, was sehr hilfreich ist. Mittels Register am Schluss des Buches kann man auch selber gezielt nach Themen suchen, weshalb das Buch nicht nur als Vorbereitung auf’s Wochenbett dient, sondern auch währenddessen als Nachschlagewerk.
Im Wissensteil finden sich auch einige gute Rezepte, die man schon mal dezent seinem Mann oder der (Schwieger)mutter mitteilen kann 😉 Ganz toll finde ich darin übrigens den „Brief an den idealen Wochenbettbesucher“, den muss ich aus meiner Sicht auch mal so verfassen bevor es los geht… 😉
Die Themen im Mütter- und Väterteil sind übrigens, natürlich, fast dieselben, nur sind sie eben für die Mütter ausführlicher beschrieben. Es geht um die Verarbeitung der Geburt, wie es dem Körper und der Psyche danach ergeht, über das Stillen, über das Schaffen persönlicher Wohlfühlmomente für beide Elternteile sowie die Beziehung nach der Geburt, die sich, gerade nach dem ersten Kind, verändern wird.
Das Buch will aber keinen einschüchtern, nein, es liefert viele, wertvolle Tipps, u.a. auch, was man schon in der Schwangerschaft vorbereiten kann. Es macht Mut, seine Bedürfnisse zu äussern, Hilfe einzufordern und so das Wochenbett zu dem zu machen, was es sein sollte, nämlich Ruhe nach den Strapazen der Geburt, viel zu liegen, mal alles beiseite zu lassen, was gerade nicht so wichtig und dringend ist, und Körper und Seele Zeit zu geben, sich zu erholen und zu heilen.

Eine der Autorinnen, Anja Constanze Gaca, schreibt übrigens, gemeinsam mit ihrem Mann seit Jahren den überaus wertvollen Elternblog Vonguteneltern.de, den ich sehr schätze. Sie ist Hebamme, Still- und Laktationsberaterin und hat drei Kinder.
Loretta Stern ist eine Schauspielerin, Sängerin und Fernsehmoderatorin, die angeregt durch eigene Erfahrungen über Baby- und Kleinkindthemen zu schreiben begann.

Ich kann dieses Buch jeder Schwangeren (und dem werdenden Papa) empfehlen als Lektüre für die letzte Zeit… 🙂

„Das Wochenbett“ ist erschienen im Kösel-Verlag und u.a. hier„target=“_blank“>hier erhältlich.

1. Türchen: 3x tiptoi-Startersets Jahreszeiten

Da morgen bestimmt ein Billionstel an Unternehmen und Bloggern ihre Adventskalender starten (ich wette, wer überall mitmachen wollte, wäre den ganzen Tag über beschäftigt), bin ich mal so frech und stelle mein Gewinnspiel zum 1. Türchen heute schon online *g* 🙂 Ist ja auch ein toller Gewinn, wie ich finde… bei mir wird es übrigens nicht jeden Tag etwas geben, aber es haben sich doch so einige Sachen angesammelt und ich schaue noch, wie ich sie über die Adventszeit verteilen werde. Am Adventssonntag wird’s auf jeden Fall wieder was geben 😉 So…

tiptoiHinter dem heutigen oder eben morgigen Türchen verstecken sich drei tiptoi-Startersets „Jahreszeiten“ von Ravensburger. Wer uns schon eine Weile liest, der weiss, dass wir grosse Fans der Buch- und Spielereihe sind. Wir besitzen drei Spiele und schon ganz viele Bücher. Der Grosse schaut und hört sich v.a. sein Dino- und sein StarWars-Buch gerne an, die Maus mag alle tiptoi-Bücher, besonders aber das Vorschul-, das Zahlen- und das Musikbuch. Und keine Frage: für Geburtstag/Weihnachten habe ich noch das Buchstaben- und ein anderes Musikbuch besorgt 🙂 Sie interessiert sich nämlich aktuell sehr für Buchstaben/Zahlen, wohl weil sie sieht, wie der Grosse diese immer als Hausaufgabe mitbringt. Und da sie Lieder und Singen liebt, war auch ein Musikbuch wiederum angebracht 😉
Ich denke, ich muss keinem mehr erzählen, wie die tiptoi-Bücher funktionieren, aber kurz: Dank dem Stift, werden die Bücher interaktiv. So gibt es mal ein Lied, mal ein Spiel oder der Stift „erzählt“ etwas, spielt einen Dialog vor etc. So gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Die Maus greift wie erwähnt ganz oft zu den Büchern und wenn sie mal bei einem Spiel nicht weiterkommt, fragt sie uns um Hilfe.

Um teilzunehmen, kommentiere bitte unter diesem Beitrag u/o unter dem entsprechenden Facebook-Beitrag mit der Antwort auf die Frage: Kennt Ihr tiptoi schon und wenn ja, was habt Ihr davon schon ausprobiert? Liket dann bitte auch die Seiten von Mama mal 2 und Ravensburger und über das Teilen des Gewinnspieles sowie Taggen von Freunden für Extralose freuen wir uns ganz besonders.
Der Gewinn wird direkt von Ravensburger versendet – bitte nur Teilnehmer mit Adresse in der Schweiz oder Liechtenstein – viel Glück! 🙂

Vielen Dank an Ravensburger Schweiz für das zur Verfügung stellen der Preise 🙂

Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂