Zurück im Alltag

Irgendwie war die letzten Tage (oder einfach heute *lol*) so viel los, dass ich meinen obligatorischen Facebook-Bilder-Beitrag kurz in den Blog verlege… eigentlich ist der ja dafür da, nicht? Aber diese kurzen Facebook-Updates sparen Zeit und bringen irgendwie mehr Interaktion weil Ihr Leser dann nicht auf den Blog wechseln müsst 😀 Aaaaber… es gibt ja auch Leser ohne Gesichtsbuch-Account und Euch möchte ich drum nicht jedes mal auf meine Seitenleiste hier verweisen…
So… wir sind gestern also wieder ins Hamsterrad gestiegen. Am Sonntag Abend haben wir alle Kinder gewaschen/gebadet/geföhnt, Nägel geschnitten, frische Kleidung rausgelegt – das ganze Programm eben. Die Stifte gespitzt, der Schulthek gepackt. Und wie immer ich so… vor den Ferien: „OMG, wie werde ich das überstehen?“ und danach: „wie konnten die nur so schnell vorbei sein?“ Ja, ich denke immer, dass sich meine Kinder in den Ferien total langweilen und das Haus abbrechen. Aber es kommt meist anders. Wir hatten hier und da mal Programm und in der 2. Woche, also eigentlich ab Karfreitag, war ja auch der Mann zuhause, wir fuhren ins Legoland, wir hatten Besuch – schwupps, die Woche ist um. Und heute hab‘ ich mich nochmal erschrocken, als ich feststellen musste, dass am Montag der 1. Mai ist. Schon Mai!? Irre! Am 16. Mai hat mein Mann Geburtstag, am 1. Juni dann schon ich. Noch 11 Wochen sind es jetzt bis zu den Sommerferien – jesses!
Die Kinder haben den Kindergarten- und Schulstart ganz gut gemeistert. Nur gestern Abend, nachdem sie noch ’ne Weile bei warmem Wetter draussen waren, hatten beide kurz eine Müdig- und Niatigkeitskrise. Gibt es eigentlich ein hochdeutsches Wort, dass dem Dialektwort „niatig“ entspricht? Mir will keines einfallen… Hmm…

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Aufwachen neben der Prinzessin ❤

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Mal ein doofes Elevator-Selfie auf dem Weg ins Stromtraining… mit dabei: Mäuschen, Jujube-Tasche und ein Souvenir aus dem Legoland (Darth Vader Schlüsselanhänger; mein Mann hat den Yoda 😉 

Heute Morgen hatte ich wieder mein EMS-Training und obwohl mein Trainer sehr nett war, fühlte ich mich heute Abend wie vom Traktor überfahren 😀 Dazu kommt leichtes Halsweh weil ich mich wohl gestern auf der kurzen Runde zur Post am späten Nachmittag verkühlt habe.
Die Maus war am Morgen mit ihrer Gruppe auf dem Bauernhof und brachte Eier mit – toll, gerade recht für’s Mittagessen, denn ich wollte eh welche kochen und da 3 davon gefärbt waren, kamen sie grad auf den Tisch 😉
Die abgepumpte Milch kommt daher, dass das Mäuschen manchmal nach einer Seite schon genug hat (nun ja, sie kommt dann zwar nach kurzer Zeit wieder, aber ich fand dann, ich pumpe mal ab, man weiss ja nie…)
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Am Nachmittag hatte ich eine Trageberatung und danach lief ich mit den kleinen Mäusen Richtung Schule. Die Maus hatte ihre erste Logopädie-Sitzung, ich durfte mit rein und ich war dann positiv überrascht. Die Logopädin ist eine angenehme und liebe Person und das Ganze lief sehr spielerisch ab. Nur den Fragebogen, den ich ausfüllen musste, fand ich sehr persönlich, aber es musste wohl sein. Meine Maus hat Mühe mit der Aussprache des „d“ und „t“ (wird bei ihr zu „g“ und „k“), auch spricht sie das „r“ eher wie „l“ und „sch“ klappt auch noch nicht so ganz. Mal sehen, was die Therapie bringt… auf dem Hinweg sahen wir ganz kurz den Grossen auf dem Pausenhof, der später sagte, dass er sich sehr gefreut habe, uns zu sehen, und auf dem Rückweg klingelten wir kurz bei der Kita der Maus um „hallo“ zu sagen. Die liebe N., die Lieblingsbetreuerin des Grossen, meinte, wir könnten gerne auch mal spontan zum Zvieri vorbeikommen nach der Logopädie, das fand‘ ich sehr nett und ich denke, dieses Angebot nehmen wir gerne mal an. Die Maus war nämlich hungrig und so liefen wir rasch zurück… es gab Apfel und Maiswaffeln sowie Milch für’s Mäuschen und dann setzte ich auch schon Spaghettiwasser auf weil der Grosse gleich von der Schule kommen sollte und ich dachte, wir essen dann gleich mal damit sich der Abend nicht wieder zu sehr in die Länge zieht. Ausserdem war der Mann länger in der Firma und bekam dort an einem Mitarbeiteranlass schon eine Grillwurst…
Morgen muss ich leider „an die Säcke“ weil der Mann früh los muss und erst spät abends wieder kommt (Versammlung). Ich muss die Kinder also schul-/Kiga-fertig machen.
Am Donnerstagabend müssen der Mann und ich an ein Essen – ziemlich doof so unter der Woche, aber mein Vater wird mit seiner Partnerin herkommen und mal sicher die grossen beiden hoffentlich irgendwie gut ins Bett bringen… ich hoffe, das Mäuschen mitnehmen zu können… ich ertrage eine längere Trennung von ihr nämlich absolut noch nicht… da weint das Mamaherz, sie ist ja noch soooo klein! :-O Leider kann das Essen nicht verschoben werden, also mal sehen, drückt mir die Daumen! Ich sage ja immer, ein kleines Baby sollte man überallhin mitnehmen können (wo es ungefährlich ist)… und ein Restaurant ist ja diesbezüglich bedenkenlos…

Ach ja, Post kam hier auch noch an… schon nach unserer Rückkehr aus dem Legoland. Da stapelten sich 4 Pakete vor der Haustüre und mein Mann schüttelte einmal mehr den Kopf. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen… 😀 Ich glaub‘, ich hab‘ schon das ein oder andere gezeigt? Bücher gab’s, ein Spiel, einen Still-BH, ein Still-Nachthemd, etwas für Nestwärme und Regenkleidung für die Kinder. Wird alles noch vorgestellt, eins nach dem anderen 😀
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Also, morgen ist ja schon wieder Mittwoch und wir haben mal wieder ein Playdate! 😉 Kommt gut durch die Woche! :*

Morgen schon 7…

7 Jahre wird der kleine Mann also schon… und natürlich hat sich in diesem Jahr durch den Start der Schule im vergangenen August so einiges verändert. Sagen wir so: die Herausforderung wird nicht kleiner, nur anders… Auch wenn der Grosse generell gerne zur Schule geht und sich in der Klasse wohl fühlt und mit den meisten gut kann, so mag er den Unterricht selber und v.a. die Hausaufgaben nicht besonders… Ja, ich weiss, wer mag die schon, aber gerade auf Primarschulebene hatte ich doch eher damit gerechnet, dass er wie ich wird, also sehr eifrig. Dass ihm das Lesen und Schreiben lernen leicht fällt und Spass macht. Schliesslich ist er in sehr vielem so wie ich 😉 Aber eine Kopie ist so ein Kind natürlich nicht und die Gene des Vaters spielen auch eine Rolle (haha, einfach die vermeintlich schlechteren Eigenschaften dem anderen Elternteil angedeihen lassen :D…).
Es ist schwer zu sagen, aber ich glaube er bringt da eine etwas ungünstige Mischung aus faul und trotzdem ambitioniert mit. Klingt widersprüchlich, ich weiss. Einerseits gibt er sich eben recht wenig Mühe, setzt sich aber selber unter Druck und leidet darunter. Das war und ist bei mir anders: Wenn ich mir irgendwo keine Mühe gebe, ist es mir auch schnurzegal 😀
Nun, mein grosser Siebenjähriger ist eben zu anderem berufen. Buchstaben haben ihn nie interessiert, Zahlen auch nicht und jetzt muss er halt trotzdem weil die Schule eben an einem bestimmten Zeitpunkt dieses Lernen einfordert, ganz egal, ob das Kind dafür schon bereit ist. Weil ich kenne genug Kinder, die sich schon im Kindergarten, mit 4, 5 Jahren für’s Lesen und Schreiben lernen interessieren und es sich dann auch beibringen (lassen) und, nein, da stehen nicht unbedingt übermotivierte Eltern dahinter, aber wenn das Kind fragt und lernen will, soll man darauf eingehen. Aber eben, die Schule kann natürlich nicht jeden dort abholen, wo er/sie gerade steht und so ist es jetzt halt noch ein Krampf… vielleicht wird es besser, vielleicht hätte der Grosse in einem Jahr selber Interesse gezeigt, wir wissen es nicht, es ist jetzt halt so und wir versuchen, so gut es geht, ihn zu unterstützen. Seine Stärken liegen halt aktuell woanders, so staunen wir immer mal wieder Bauklötze, wenn er recht detailliert physikalische Begebenheiten erklärt wie z.B. die Verdrängung des Regenwassers bei voller Fahrt auf der Autoscheibe. Oder wenn er neunmalklug sein grosses Wort-Repertoire einsetzt (hat er von mir, logo! 😛 :D)…

Schule ist also das Thema im 7. Lebensjahr, aber dank 3-4 freier Nachmittage in der Woche zum Glück nicht ein alles einnehmendes Thema. Der Grosse beschäftigt sich also nach wie vor in seiner Freizeit grösstenteils mit seinen Lego, dazu mache ich dann noch einen separaten Beitrag 😉 Ausserdem würde er gerne den ganzen Tag Youtube-Videos auf dem iPad schauen, was ich allerdings eingrenze, bei beiden. Gerne trifft er sich natürlich mit Freunden, besucht ein Sportangebot der Schule und den Schwimmkurs.
In Sachen Geschwister ist es so wie wahrscheinlich bei allen: mal sind er und die Maus ein tolles Team, mal fliegen die Fetzen… womit ich Mühe habe, ist seine dominierende Art, die immer dann funktioniert, wenn ein anderes Kind sich gerne unterordnet, wozu die Maus gehört. Da wird herum kommandiert und gemacht und das nicht immer auf die feine Art. Inwiefern er das vom Pausenhof hat, zusammen mit englischen Ausdrücken, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob er sie überhaupt versteht (WTF ist so einer, den er gerne gebraucht :P) und natürlich auch deutschen Wörtern wie „geil“, ähm, ja… wie auch immer, wir erinnern uns an die eigene Schulzeit, es gehört halt dazu… aber oft überbordet ihm das Frechsein ein wenig, auch uns Eltern gegenüber und da habe ich noch nicht wirklich eine Lösung dafür, denn ich glaube, dass er das gar nicht so bewusst macht. Und last but not least kann auch vieles eine Art Reaktion auf die Geburt der 2. Schwester sein, eine unterschwellige eben, die man nicht direkt als Eifersucht auslegen kann so wie damals bei der Geburt der Maus, die ihn ganz offensichtlich eine Zeit lang aus der Bahn warf.

7 Jahre Grosser sind auch 7 Jahre Mama. Ob ich in den 7 Jahren viel dazu gelernt habe? Mit Sicherheit habe ich viel Erfahrung gewonnen, aber noch heute hadere ich regelmässig mit mir und meiner Mutterrolle, v.a. jetzt, da ich mit Baby alle Hände voll zu tun habe. Natürlich profitiert das 3. Kind von meinen gewonnenen Erfahrungen, aber der Erstgeborene wird immer der Erste bleiben, viele neue Erfahrungen wie z.B. die Schule werde ich immer mit ihm zuerst machen. Insofern tut er mir leid, weil ich alle Fehler, die ich gemacht habe und noch machen werde, mit ihm mache… ich kann nur hoffen, dass ihn das eher stärkt als schwächt, aber versteht ihr jetzt, warum es ein konstantes Hadern ist? Und geht es Euch auch so, gerade beim Eurem erstgeborenen Kind?

7 Jahre also, was soll ich da noch sagen, es geht rasant auf die Pubertät zu! 😛 Die Challenge bleibt. Mein Erstgeborener, mein einziger Sohn, die Herausforderung unseres Lebens, nie einfach (wer sagte, es sei einfach?), oft wie ein Spiegel an der Wand, ein Mini-me und doch ganz eigen, ein kleines Ü-Ei, ein Kind, für das ich mich manchmal ganz besonders stark einsetzen muss weil ich ganz genau weiss, was es fühlt, und manchmal auch nicht, dann zerreisst mich die Ratlosigkeit fast… ich hoffe, irgendwann meine Fehler wieder gut machen zu können, ich hoffe, nicht alles falsch gemacht zu haben oder zu machen. Mein ganz besonderer grosser Sohn, der hier im Blog immer weniger präsent sein wird, weil das Internet irgendwann auch bei ihm ein Thema sein wird… ich hoffe, ich kann ihn stark machen für’s Leben, ich hoffe, er findet seinen Weg, ich hoffe, er weiss, dass ich immer für ihn da sein werde, und ich hoffe, dass er das auch annehmen wird. Ich bin stolz auf Dich, Grosser! Happy Birthday!

Ein neuer Flitzer für den Grossen

Vor 2 Jahren haben unsere Kids ihre ersten Scooter von Micro bekommen – und waren mehr als happy damit. Viele Kilometer haben sie mit den dreirädrigen Rollern hinter sich gebracht und sind ungeheuer schnell sehr sicher damit geworden. So sind sie teils mit einer Geschwindigkeit unterwegs, die mich fürchtet 😀 Stürze gab es aber kaum und wenn dann nur wenn sie miteinander kollidierten. Auch die Maus, die ansonsten eher etwas holprig unterwegs ist, beherrscht ihren Scooter super.
Entgegen meiner Erwartungen, dass die Scooter wegen der nicht gerade sorgfältigen Art meiner Kinder wahrscheinlich rasch nicht mehr intakt sein würden, hielten sie bis heute. Lediglich die Bremse brach beim kleineren Modell ab, das passierte aber bei einem Zusammenstoss oder einer sonstigen äusseren „Gewalt“einwirkung, so genau weiss ich es nicht mehr, aber man kann sie problemlos ersetzen lassen 🙂 Beim grösseren, blauen Modell unseres Sohnes ist die Bremse bereits nicht mehr aus Plastik und hält deshalb sicher besser den Widrigkeiten stand 😉 Kinder sind ja meiner Meinung nach die besten Produkttester weil sie sie eben wirklich nutzen, in allen möglichen und unmöglichen und nicht dafür vorhergesehenen Variationen *lach*

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Nun fuhren meine Kinder gut 2 Jahre lang bestens mit den Scootern, der Grosse auch zur Schule und zurück und auch auf im Skaterpark waren wir schon oft, aber der Grosse, der seit August letzten Jahres ja ein Schulkind ist, kam immer mal wieder betrübt nach Hause und berichtete, dass ihn die anderen auslachten weil er noch einen dreirädrigen Scooter fahre, was offenbar für einen 6-Jährigen nicht mehr „cool“ ist. Wir machten uns also Gedanken darüber, im Frühjahr zu wechseln und da wir von der Qualität von Micro so begeistert waren, durfte er sich ein neues Modell aussuchen und er entschied sich für den speed+ pattern black“ aus Alu mit Schock absorbierenden Rollen und in Silikon gelagerten Kugellager, die für eine leicht stossdämpfende Wirkung sorgen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls der innerhalb kürzester Zeit hier eintraf, glänzend, bunt, sogar mit einem Ständer, war der Grosse hell begeistert. Ich drehte bald mit ihm die erste Runde durch’s Dorf und es rollte wie von selbst 😉 Nur mit dem neuen Anspruch an sein Gleichgewicht mit den zwei Rädern musste er sich noch gewöhnen. Das tat er aber schnell. Er meinte, dass das Lenken so ein bisschen anders wäre. Aber heute fährt er damit problemlos und stolz zur Schule und berichtete nie mehr davon, dass er ausgelacht werde 😉 Nur die Maus war ziemlich enttäuscht, dass sie „nur“ den alten Scooter ihres Bruders erbte, der zwar blau ist (momentan ihre Lieblingsfarbe) und zudem höhenverstellbar, aber halt nicht so cool wie die Modelle für grosse Mädels ab 5 Jahren (und so alt ist sie ja auch schon ;). Ich denke, dass wir da bei ihr spätestens auf den Schulanfang im nächsten Jahr hin auch wechseln werden. Den Kindergartenweg sollen die Mäuse noch zu Fuss machen, was ich auch voll unterstütze.
Der speed+, den der Grosse nun fährt, hat knapp 4kg und der Lenker kann auf zwei Höhen verstellt werden. Dass er bis 100kg belastbar ist, finde ich persönlich ja mal ganz grossartig, denn wer weiss, ob ich nicht auch mal ein paar Runden damit drehen will 😉 Geeignet ist er auf jeden Fall ab 5 Jahren und als Zubehör kann man einen Trageriemen bestellen. Die Haltegriffe sind einklappbar. Der Riemen wäre für uns bei der Maus noch praktisch gewesen, da sie beim Spazieren zwischendurch auch gerne ein Stück zu Fuss lief. Aber nun schaut Euch die Fotos mal an 🙂

Ein paar Sicherheitsregeln:

  • Kluge Köpfe schützen sich – Helm anziehen
  • Barfuss im Sommer? Bitte nicht auf dem Scooter!
  • Bei Schnee & Regen lieber zu Fuss gehen
  • Den Fussgängerstreifen bitte zu Fuss und nicht rollend überqueren
  • Obacht bei Tramschienen

Schaut Euch doch mal das Sortiment von micro an, es gibt für jedes Alter, schon für die ganz Kleinen, geeignete Produkte, die halten, was sie versprechen. So zumindest unsere Erfahrung. Lieben Eure Kinder das Scooterfahren auch so?

Wir bedanken uns herzlich bei micro für die tolle Zusammenarbeit!

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Aus dem Alltag…

Ja, ich schaffe es doch tatsächlich auch mal wieder, einen simplen Alltags-Beitrag zu schreiben. Das kam, bis auf die SSW-Updates ja kaum mehr vor… tatsächlich verschlucken alle Pendenzen die Zeit für sowas, aber immerhin scheint diese Woche ein wenig ruhiger zu verlaufen und ich schaffe es doch ab und an ein Häkchen auf meiner To-Do-Liste zu setzen, was mich sehr erleichtert.
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Föhns. Nicht, dass ich wetterfühlig wäre, aber mein Mann kann dann kaum schlafen, alles klappert, es reisst uns draussen schier die Pflanzen ab und ich war jeweils recht besorgt, ob die Kinder ihre Wege in Kindergarten/Schule und zurück ohne Unfälle meistern würden, man weiss ja nie… Mülltonnen lagen herum, ja, alles was nicht niet- und nagelfest war oder reingeräumt wurde, hat sich wohl irgendwohin verabschiedet. Ich liebe den Sturm trotzdem und es ist mir fast zu ruhig, jetzt da der Wind merklich schwacher wurde.
Unsere Woche begann gestern ruhig, ohne Playdate. Ich war morgens im Fitnesscenter und im Laden und zwischendurch immer wieder damit beschäftigt, Kleiderpakete zu machen. Auch habe ich gestern die Kleidung vom Smafolk-Gewinnspiel eingepackt, die Adressen ausgedruckt etc. Alles eine ziemliche Arbeit. Was die Kleider vom Grossen betrifft, so konnte ich schon etliche leere Kisten beiseite stellen. Langsam lichtet sich alles… aber es ist nicht einfach. Ich sehe ja in fast jedem Teil meinen Sohn als er kleiner war und knuddlig und süss und ich werde nostalgisch, sentimental, ach ihr wisst schon… nein, eigentlich haben die Klamöttchen keinen emotionalen Wert und doch… man erinnert sich vielleicht noch genau an die Zeit in der man sie gekauft hat, in der der kleine Mann sie trug… aber ich bemühe mich wie immer, meine Gefühle beim Aussortieren und Kisten packen in Schach zu halten…
suppeGestern Abend habe ich mal wieder die leckere Asia-Suppe nach einem Rezept von Jamie Oliver gekocht und die Kinder sind sogar recht zeitig ins Bett, so dass noch ein wenig Zeit zum Lesen gibt. Hier liegen nämlich nach wie vor zahlreiche Rezensionsexemplare rum, die ich noch durchlesen will… dazwischen mache ich Fotos für den Blog und Nestwärme, bereite Artikel vor etc. pp.
Morgen will ich noch auf Geschenkesuche für die Maus gehen, die ja Geburi und Weihnachten in der selben Woche feiert, und nachmittags sind wir zum Playdate auf einem Spielplatz verabredet. Also wieder ein voller Tag… drum will ich mich heute nach Möglichkeit noch meinen 1000 geplanten Nähprojekten widmen 😀
So. Gestern Abend guckte mein Mann zur Abwechslung mal TV. Ganz ehrlich, der läuft bei uns kaum noch. Wir haben den tatsächlich so ziemlich durch Social Media ersetzt – mein Mann mit seinen Youtube-Channels, ich mit FB, Insta, Blogging und so. Oder Lesen! Stricken wär‘ auch wieder mal schön! Und bevor mir jetzt wieder alle mit N*etflix!!! kommen! Nöö, kein Bedarf. Ich warte auf die neuen Grey’s-Folgen irgendwann im neuen Jahr und für die Gilmore Girls (daher übrigens der Blog-Name, den ich ab Januar zu ändern plane) leiht mir mit Glück eine Freundin mal ihr netflitziges iPad 😉 Filme? Könnten wir uns zur Not auch mal via Video on Demand kaufen. Uns reut aber meist das Geld. So what… aber ich bin abgeschweift! Es kam gestern eine Reportage über Crossfit im TV und ich sagte zu meinem Mann: „das mache ich dann nächstes Jahr auch!“ Er meinte nur lapidar, was ich sonst noch alles machen wolle neben Boxen und Karate, BJJ, MMA, Outdoortraining!? Erst mal wahrscheinlich gar nichts, für lange Zeit. Ausser vielleicht spazieren 😀 Und sehr wahrscheinlich bleibt das auch lange so, aber Crossfit würde mich schon reizen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ich das Handtuch nach 2 Sekunden wieder werfen werde oder erstmal so an die 20kg abnehmen müsste damit ich einen Klimmzug schaffe – haha. Wie dem auch sei, die Crossfitter wirken mega fit und muskulös und v.a. macht auch der Ausdauerteil einen grossen Part aus und Ausdauer ist meine Achillesferse. Nun, man kann ja langsam beginnen, ne? Irgendwann dann… 
Die Kids… die spielen und streiten und streiten und spielen, alles recht normal. Der Grosse überfordert sich gerade selber ein wenig mit dem Lesen-Lernen. Schon zum 3. Mal brachte er ein Blatt mit diversen Silben mit, das er „schnell“ lesen sollte und es geht schon wesentlich besser als vor einer Woche. Dennoch glaube ich, dass er (und da erkenne ich seinen Vater in ihm wieder) hier einen recht hohen Anspruch an sich hat. Ich denke, das ist nicht schlecht, aber eben mühsam für ihn. Ich kann mich schlecht damit vergleichen. Mir fiel in der Primarschule Lesen und Schreiben total leicht, ich war da immer fast fehlerfrei unterwegs. Mit dem Rechnen hatte ich mehr Mühe und irgendwann dann auch mit Grammatik, Interpunktion und so. Aber das kam erst im Gymi. Da äusserte sich dann wohl auch irgendwann der Minimalismus, der sich bis heute durch alle Bereiche meines Lebens zieht: nur das Nötigste machen. Ich bin in vielem einfach nur stinkfaul. Es sei denn ich mache war für andere, oder ich mache etwas richtig gerne, dann natürlich nicht. Und unser Grosser hat irgendwie beides… er setzt sich nicht hin und schreibt die Buchstaben bis sie perfekt sind, radiert immer wieder. Nöö, er macht halt das Blatt und gut. Und dann trotzdem beim Silbenlesen dieser selbstauferlegte Druck… jänu. Wir versuchen ihm gut zuzureden, was nicht hilft, ansonsten bin ich optimistisch. Auch er wird irgendwann prima lesen können… und ich mache ihm da keinen Druck. Der Minimalismus, Ihr habt’s gelesen, ich bin keine pushy mom… 😉
Oh und dann das noch: an diesem Wochenende soll ja schon der 1. Advent sein. Oder, ODER? Ach du… dann muss ich ja noch einen Adventskranz machen, dekorieren, und und und… Immerhin haben die Kids schon einen Adventskalender. Den haben die beiden schon vor ’nem Monat oder so gesehen und sich gewünscht. Natürlich vom dänischen Klötzchenfabrikant. Mir auch recht. 1. weil sie dann nicht morgens schon Schoggi futtern und 2. weil ich, da haben wir’s wieder, eh zu faul gewesen wäre, um… nein, das stimmt nicht ganz. Das hätte ich schon geschafft, zumindest das selber Füllen, das habe ich auch schon. Aber nicht das selber basteln. Wobei auch das gegangen wäre. Aber so ist auch gut. Der Grosse hat sich für die City-Version entschieden, die Maus für die Friends-Version. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wo ich die hingepackt hab‘ 😀
Ach, und schaut wieder rein… es wird bei mir an jedem Adventswochenende (und mehr? 😉 etwas Schönes zu gewinnen geben – für Euch u/o für Euer Kind 🙂 
Habt’s eine gute Woche! 🙂

SSW 29+1 – von Albträumen und Zeitmangel

Nach einem eigentlich guten Start am Montag hatte der Grosse tags darauf eine ziemliche Krise. Aber er fing sich wieder und jetzt ist die erste Woche auch schon gleich wieder um und die nächste wird mit nur 3 halben Schultagen sehr kurz.
Der Grosse spielt gerade wahnsinnig gerne mit einer Schulkollegin, die nur einen Steinwurf entfernt wohnt. Eigentlich ziemlich doof, dass es die Schule brauchte um die beiden zusammen zu bringen, denn sie verstehen sich wirklich bestens. Da wohnt man so nah beieinander, nur eine Strasse dazwischen, und merkt nicht, dass da ein nettes Mädchen lebt, mit dem man spielen könnte. Und wie es das doofe Schicksal so will, zieht das Mädchen nun weg. Zwar innerhalb der Gemeinde, aber nach vor an die Hauptstrasse, was so spontane Treffen auf der Quartierstrasse, spontanes Klingeln und Abholen oder Hin- und Herwechseln zwischen den Häusern und Gärten wie noch im Sommer, leider verunmöglicht. Klar, die Mama und ich halten uns immer via Handy auf dem Laufenden, aber sollte mal eins der Kinder spontan schauen wollen, ob jemand da ist, geht das nicht mehr so einfach. Vermutlich habe auch nur wieder ich ein Problem damit… mein Sohn hat es dem Anschein nach gut aufgenommen, was mich wiederum erstaunt hat.
Gestern also Playdate, auch für die Maus, die am späteren Nachmittag noch Besuch erhielt während ich mit der Mama tratschen plaudern konnte. Mein Mann war 2 Tage lang kaum zuhause, Überstunden im Büro und dann auch gestern bis spät abends weg. Aber gestern früh war er Gottlob noch da und seine Schritte im Haus haben mich geweckt, denn den Wecker hatte ich irrtümlich auf 8 Uhr gestellt und hätte bestimmt verschlafen!
Heute war ich noch im Laden weil Spielwaren gerade im Angebot waren und habe schon mal einen ersten Rutsch Weihnachtsgeschenke für die Kinder besorgt – 3 von 6 Wünsche des Grossen und leider nur 1 der Maus, aber ich bin bei ihr immer so unschlüssig… sie hatte 3-4 Dinge auf der Liste, die einfach niedlich aussehen, aber nicht viel nützen und im Laden fand ich auch nix Gescheites, da muss ich dann nochmal über die Bücher, v.a. da sie ja im Dezember 2x Geschenke auspacken darf… beim Grossen ist es ja total simpel, er wünscht sich nach wie vor nur Sets des dänischen Spielwarenherstellers… für die Maus hatte es da im Laden leider nicht so viel Auswahl aber sie spielt auch nicht so viel damit… ach…

Zum Bauchzwerg… der war, seit die Hebamme da war, aktiver als auch schon. Ich weiss nicht, ob das eine neue Entwicklungsphase ist, dass man nun wacher wird, oder einfacher kräftiger und grösser so dass ich mehr spüre. Auf jeden Fall ist es sehr beruhigend, denn ich bin am Sonntag noch ausgerutscht während ich über den Fahrersitz auf den Beifahrersitz gelangt habe und hab mir natürlich prompt den Bauch angeschlagen und den Arm. Letztere hat blaue Flecken. Die Hebamme meinte nur, dass alles wirklich gut geschützt sei und sie schon etliche Schwangere untersuchte, die richtig gestürzt sind und keinen Schaden davon trugen. Gute, tolle, starke Gebärmutter! Schuftet so schon wie ein Tier, zumindest scheint sie ständig zu trainieren, da sie tagsüber regelmässig hart wird. Insofern scheint alles gut zu sein und ich zähle schon die Tage bis zum nächsten Ultraschall in einer Woche. Bin ja soooo gespannt! Danach kann ich endlich loslegen mit Nähen etc. 😀
Leider gehen meine Hormone/Emotionen oft genug mit mir durch. Als der Sohn wie erwähnt am Dienstag eine Krise hatte und sich den ganzen Mittag an mich lehnte, konnte ich selber die Tränen kaum zurückhalten. Gestern Abend dann wieder eine gänzlich andere Situation weil er mir nix ass (er ist wirklich sehr, sehr heikel und das bringt uns oft an den Rand der Verzweiflung)… ich bin dann, während mein Bruder auf die Kinder schaute, eine Stunde ins Fitnessboxen und danach ging’s wieder. Das Aufwärmen musste ich knicken weil ich keine Runden mehr laufen kann, der Rest ging. Aber beim Pratzentraining musste ich auch langsam tun. Man spannt natürlich beim Schlagen unwillkürlich den Bauch ein und weil man bei Hooks und Upper Cuts zusätzlich die Hüfte eindreht, ist das ganze Zentrum aktiviert. Vor einem Monat ging das noch, jetzt ist es ein wenig unangenehm. Also versuchte ich entgegen dem Gelernten, weniger einzudrehen und schlug wie ein Mädchen *lol*
Schlaf: doof… zu wenig, manchmal oft wach, zu viel im Kopf und oft Albträume. Wirklich ganz typisch für die Schwangerschaft, manifestieren sich alle Sorgen und Ängste in den Träumen, die leider immer so real scheinen. Es gibt ja diese Träume, während denen man sich bewusst ist, dass man nur träumt, aber die habe ich gerade nicht… aber ich bin froh, dass ich erwache wenn es wirklich schlimm wird und dann merke, dass es nur ein Traum war. Geht auch vorbei, ne? Vielleicht vermisse ich auch einfach die Maus, die gestern im eigenen Bett und an den Tagen davor beim Bruder im Bett schlief… wie soll ich es sagen, aber mit dem Kind neben sich ist der Schlaf vielleicht manchmal unruhiger, aber irgendwie schläft man geborgener…
Nun habe ich heute Nachmittag doch noch angefangen Stoff zuzuschneiden und zu nähen, aber nur für Stilleinlagen etc.

Seele: ihr habt’s gelesen: wirre, erschreckende Träume und nah am Wasser gebaut
Untersuchungen/Arztbesuche: Nächste Woche Ultraschall! 😀
Körper: manche sagen, es sei was vorwärts gegangen, ich merke noch keinen wesentlichen Unterschied. Die Haut juckt aber ab und zu und ich merke an den Einschnitten von Hosen und Socken an den Beinen, dass mehr Wasser da ist.
Errungenschaften: Fürs Baby gerade nichts, aber ich hab‘ einen Korb bestellt für die Schublade der Wickelkommode, in der ich die Stoffies und Einlagen platzieren kann, das wirkt dann ordentlicher 😉
Geht gar nicht: wie die Zeit rennt… zu viele „Projekte“ und der doofe Süssigkeiten-Jieper
Geht gut: das Baby immer wieder zu spüren 🙂
Must have: ein Name! Sollte! Ab nächster Woche müssen wir uns vlt mal dahinter klemmen… 😀

 

Produkttest: Kinderrucksack von Vaude

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Da mein Sohn vor kurzem in die Schule kam, war mir auch klar, dass wir einen Wanderrucksack für ihn benötigen werden denn sicher wird er mit seiner Klasse bald den ersten Ausflug oder eine Wanderung unternehmen. Dafür wäre die Schultasche zu gross und unpraktisch und der Kindergarten-/Waldspielgruppen-Rucksack zu klein. Bei unserer Suche nach einem geeigneten Rucksack, der gross, aber nicht zu schwer ist, sind wir auf die Firma Vaude gestossen und durften testen. Ich habe mich für den „Puck“ entschieden, der 10 Liter fasst und wurde positiv überrascht, denn der Rucksack bietet nicht nur genügend Platz sondern auch tolle Extras: aussen gibt es zwei Netzfächer, in die wunderbar eine Getränkeflasche oder ähnliches passt, so dass man nicht jedes Mal den Rucksack öffnen muss wenn man Durst hat. Auf einer Seite ist eine grosse Lupe angebunden, mit der sich unser kleiner Entdecker unterwegs prima Insekten, Pflanzen und dergleichen genauer ansehen kann. Die kann er sicher gut gebrauchen wenn es z.B. mal auf eine botanische Exkursion geht 😉 Auch kann man an zwei Gummischlaufen an der Aussenseite einen Stock einhängen. Der Grosse sammelt sowieso gerne Stöcke, geschnitzt kann man damit auch prima Würste zum Bräteln aufspiessen 😉

Im Innern des Rucksacks hat es ein separates Fach mit einer kleinen Sitzmatte, das finde ich ebenfalls sehr praktisch, wenn er sich mal nicht auf den (nassen) Boden setzen möchte. Das Innere des Rucksacks kann mit Gummizug/Kordel gut unter dem Deckel verschlossen werden.
Im Reissverschlussfach im Deckel des Rucksacks befindet sich sogar einen Regenschutz! Den kann man aber auch herausnehmen wenn man den Platz benötigt. Mit einem Gummiband unter dem Deckel kann man eine zusammengerollte Jacke oder Decke befestigen (Fotos vom Innenleben am Textende).
Das Rückenteil ist gut gepolstert, der Boden des Rucksacks sehr robust und es gibt auch einen Hüftgurt für mehr Stabilität beim Tragen. Träger und Gurte lassen sich natürlich verstellen.
Ich halte die Grösse des Rucksacks für optimal für meinen Sohn. Jacke, Znünibox, Getränkeflasche etc. haben problemlos Platz. Zudem ist der Rucksack mit 560g selber sehr leicht.
Falls Ihr Euch für das Modell interessiert, für Mädchen gibt es eines mit schönem Muster und natürlich sind noch weitere Farben erhältlich.

Wir bedanken uns herzlich bei Vaude für die Testmöglichkeit! 
Welche Rucksäcke habt Ihr für Eure Schulkinder? Nutzt Ihr diese auch, wenn Ihr privat draussen unterwegs seid oder wandern geht?

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Auch die Maus (noch ohne Rucksack 😉 wollte die Lupe mal ausprobieren…

SSW 23/24 – Eigentlich…

23w…schwebt man ja als Schwangere meist über rosarote Wolken. Ja, meistens… aktuell ist es eher ein Versinken in grauen Wolken. Die Hormone bringen mich zu heulen, eine gewisse Unruhe um den Schlaf und ich merke gerade, dass mir wohl das Auspowern ein wenig fehlt. Sport war in den letzten Tagen und Wochen eher Seltenheit (und wird, je nach Intensität immer unangenehmer). Einerseits wirken wohl die Nesthormone schon, die mich eher bei meinen Liebsten halten, andererseits ist das Wetter gerade noch bombig und wir sind halt gerne lange draussen und spät im Bett. Ich weiss, es ist immer die selbe Leier, aber abends zwischen Znacht und Zubettgehzeit noch eine Sporteinheit zu schieben, ist, ach, bäh! Aber immer nur auf den Herbst und die dunkle Jahreszeit warten, ist auch doof, ne? Deshalb werde ich es heute mal wieder versuchen…
Playdates sind bis auf weiteres auf Freitag verschoben und ganz kurzfristig haben wir uns für dann nun doch noch für den Schwimmkurs für die Kids entschieden, obwohl wir das wahrscheinlich irgendwie zeitversetzt angehen müssen da keiner von uns geschlagene 2h im Hallenbad verbringen will… mal sehen. Es wäre unser Ziel, dass die beiden sich einigermassen sicher, auch im tiefen Wasser, bewegen können, wenn das Baby da ist. Das wäre dann einfach für alle entspannter 😉
ssw22-23aDie Tage vergehen hier irgendwie sehr schnell und ohne, dass man am Abend auf ein nennenswertes Ergebnis zurückblicken könnte… es sind heisse Spätsommertage, die einfach spurlos an uns vorbeiziehen… (ausgerechnet jetzt, da es nochmal richtig heiss wurde, haben alle Freibäder zu :P) ich habe ein wenig das Gefühl, hier isoliert und eingeigelt zu sein, ach, keine Ahnung… letzte Woche waren Feiertag plus Brücke und irgendwie fehlte mir Zeit für mich. Und da in zwei Wochen schon wieder für drei(!) Wochen Herbstferien sind, wird das nicht besser… zu gerne wäre man mit den Kindern eine Woche weg, aber wir werden die erste Woche mit ihnen hier sein, also mein Mann hat dann frei, und wir werden wohl die ganze Woche lang straucheln weil jeder von uns andere Vorstellungen darüber hat, wie die gemeinsame Zeit verbracht werden solle… am vergangenen Wochenende haben wir es trotzdem geschafft, gemeinsam raus zu kommen, so dass eigentlich alle was davon hatten, oder fast… (Fotos waren auf FB, sry, dass ich zu faul bin, sie hier auch zu zeigen… 😉 wir werden sehen… ach, dafür dürfen wir den Hochzeitstag gebührend feiern und sind für zwei Tage eingeladen. Ich verrate aber noch nicht, wohin, aber es war mein Wunsch und immerhin der hat sich erfüllt 😉

Heute Morgen hatte ich ein wenig Knatsch mit dem Grossen, der meist vor mir aufsteht und sich heute ohne zu fragen das iPad schnappte. Am Mittag hatten wir dann richtig, richtig Knatsch weil er total unausgeglichen aus der Schule kam, weinerlich war und maulig denn er wollte unbedingt, dass sein Schulfreund zum Spielen kommt. Jetzt ist der Freund hier und es passt, ich bin erleichert. Aber am Mittag brach alles über mich und ich sass heulend über meiner Tortilla… als Schwangere ertrage ich einfach keinen Knatsch und sogar ein 6-Jähriger oder vlt gerade ein 6-Jähriger schafft es spielerisch, mich in ein Häufchen Elend zu verwandeln…
Wegen des Wetters konnte ich mich auch nicht mehr dem Nähen widmen… nuja, es muss für mich einfach irgendwie hässlich draussen sein, dass ich Lust darauf bekomme?

Seele: Muss ich noch mehr sagen?
Untersuchungen/Arztbesuche: —
Körper: doch, es wächst wohl immer noch alles, mehr, als mir lieb ist. Also der Bauch darf ja, der Rest, äh, ja… die Hüfte macht mir zudem fast täglich Beschwerden… :/ Zudem ist meine Nase seit Tagen verstopft – der typische Schwangerschaftsschnupfen. Und, ja, Schlaf ist gerade Glückssache und es liegt nicht an den Kindern. Ja, endlich schlafen beide gut durch, schlaft die Mutter nicht mehr 😛 Es war in den letzten Tagen zu warm, die volle Blase weckt mich immer nachts und vorgestern krampfte plötzlich meine Wade. Muss endlich mal das Magnesium nehmen, das mir die Hebi gab…
Das Baby spüre ich seit 2-3 Wochen nicht mehr so gut/oft. Vielleicht ist es einfach bewegungsfaul, vielleicht hat es sich irgendwie so eingemurmelt, dass ich es weniger spüre?
Errungenschaften: Von Stok*ke kam ja die Wickeltasche und der Newborn-Aufsatz für den Tripp*Trapp. Beides werde ich noch vorstellen, für den Aufsatz muss ich aber erst noch einen Überzug kaufen… von W*eleda kam das Bäuchlein-Paket mit Tee und Öl 🙂 Dankeschön! 🙂
Geht gar nicht: nur rumsitzen. Ich muss endlich mal wieder so richtig raus hier… irgendwas unternehmen. Aber ich hab‘ so gar keine Lust darauf, alleine auf’s Bike zu steigen oder so… ab morgen soll es eh regnen/kühler werden – haha! Chance verpasst…
Geht gut: den Bauch im Spiegel ansehen, immer wieder. Mich hinlegen und darauf warten, dass sich das Baby bewegt. Zurücklehnen und den Bauch halten und streicheln. Das geht immer 🙂 „Hallo Baby, bist Du wach? Spürst Du was?“ Dieses Baby bekam so wenig Aufmerksamkeit wie keins zuvor… Ich weiss gar nicht, wieso…
Must have: die Namensliste, die in der Küche hängt… mein Mann beschäftigt sich schon ausgiebig mit Namen. Und mit Autos. Das ist schön, wirklich schön. Er setzt sich damit auseinander und vielleicht ist es bald soweit, dass er von aussen auch was spüren kann… leider sage ich bei 90% seiner Namensvorschläge „nein“ und „sicher nicht“. Irgendwie war das bei den ersten beiden Kindern einfacher *lach*. Oder nicht? Wir orientieren uns klar an der Vermutung meines Frauenarztes, obwohl ich mich nicht darauf fixieren wollte… ist das doof? Oder wird es dann schon so sein? Gnah!

Und wie geht es Euch? Egal, ob schwanger oder nicht, wie meistert Ihr die Tage so? 

Elternabend

Der erste Elternabend an der Schule ist ja schon auch etwas ganz besonderes im Leben als Eltern 🙂 Gestern war es also soweit und wir durften antraben. Gemeinsam mit den anderen Erwachsenen nahmen wir also auf den Kinderstühlen Platz und schauten erwartungsvoll zur Lehrerin. Auf der Fensterbank standen Getränke, Chips, Kuchen, Schinkengipfeli und eine Kaffeemaschine. Es versprach also gemütlich zu werden 😉 Nach der Begrüssung zeigte die Lehrerin die Traktandenliste für den Abend. Ich musste also anerkennend vermerken, dass wir hier gleich sehr umfassend informiert werden würden. Und so erfuhren wir ungefähr, wie der Stundenplan aufgebaut ist, welche Regeln im Klassenzimmer wie durchgesetzt werden (z.B. Lautstärke), welche Lehrmittel im Unterricht zum Einsatz kommen, Organisatorisches, ein paar Worte zum Schulweg etc. Die Eltern durften zwischendurch Fragen stellen, so dass die Fragerunde am Schluss kaum mehr genutzt wurde und es zum gemütlichen Teil übergehen durfte. Auch meine offenen Fragen, viele waren es nicht, waren geklärt.

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Quelle: basisschrift.ch

Neu für alle, also auch diejenigen Eltern, die schon Kinder in der Schule haben, ist die Basisschrift, die unsere Kinder lernen. Sie löst die etwas kompliziertere Schnürlischrift ab (da atmen wohl viele auf) und ist Teil des neuen Lehrplan 21. Ich habe mich nicht umfassend mit dem neuen Lehrplan auseinandergesetzt, aber er scheint (noch?) nicht für alle Kantone verpflichtend zu sein. Auch in Liechtenstein wurde er bisher nicht umgesetzt. Deshalb ist es gut möglich, dass Eure Kinder noch eine andere Schrift lernen. Die Basisschrift scheint auf den ersten Blick einfach zu sein. Nur wenige Buchstaben wie z.B. das Y, das kleine K und das grosse G erinnern noch an die Schnürlischrift. Warum gerade diese Buchstaben noch diesen Touch haben, andere jedoch nicht, weiss ich nicht. Aber falls hier ein Lehrer mitliest, darf er das gerne erklären. Gefragt habe ich gestern nicht… Gewöhnungsbedürftig aber ist, dass dieses Schriftbild so nur in der 1. Klasse gilt. In der 2. Klasse werden einige der Buchstaben mit Häkchen geschrieben und in der 3. Klasse werden sie zum Teil zusammenhängend geschrieben, also doch noch irgendwie Schnürlischrift. Dass sich die Schüler da jedes Jahr umstellen müssen, finde ich seltsam und auch wir Eltern müssen da dann wohl darauf achten. Aber gut… ab dem 4. Jahr entwickle man dann die eigene Handschrift… aha. Wie es bei mir damals war, weiss ich nicht mehr, aber ich glaube, dass ich erst im Gymi so schreiben durfte, wie ich wollte (und das war dann toll!) Erstmal so ein Rumprobieren und Abschauen von anderen, deren Schrift ich schön fand. Gelingen tat es mir nicht wirklich, ich hatte und habe eine Sauklaue, welche keiner ausser mir lesen kann. Trotzdem schrieb ich gerne und übte mich auch gerne in verschiedenen Schriften. So eine Handschrift ist ja auch etwas ganz Persönliches und leider stirbt sie zusehends aus.
Aber wir waren ja bei der Schule und der Basisschrift… Ebenfalls interessant war es, zu hören, dass gewisse Lehrer zum Lesen lernen diese Bilder von Gesichtern mit offenen Mündern nutzen, mit denen die Kinder angeblich ja wahnsinnig schnell schon das Lesen lernen. Ich selber kann damit nix anfangen, habe es früher auch nicht so gelernt, aber bitte… „Unsere“ Lehrerin hier benutzt es offenbar auch nicht. Dafür müssen die Kinder die Buchstaben ohne Laut aussprechen. Sie sagen also „Bö“ statt „Be“ beim Buchstaben „B“. Dies soll verhindern, dass sie später die Buchstabenfolge „Bsn“ für das Wort „Besen“ halten. Aha… Für mich war ein „B“ immer ein „Be“ und dennoch habe ich nie „Bsn“ geschrieben aber bitte… irgendwelche sehr gescheite, sprachstudierte Wissenschaftler haben wahrscheinlich Lange an Basisschrift und Lesen lernen rumgetüftelt, so dass wohl alles seine Berechtigung hat 😉
Insofern verfolgen wir das nun also gespannt als Eltern. Manchmal wäre ich gerne Mäuschen im Klassenzimmer, ich bekomme mit dem Hausaufgabenblatt (gibt es übrigens nur 3-4x die Woche!) ja immer nur einen Mini-Teil dessen mit über, was die Kinder gerade lernen. Der Grosse ist nicht sonderlich erzählfreudig, aber ich habe noch Hoffnung, dass er sich bald mit dem Schulsystem anfreundet und gut mitkommt. Aktuell schreiben sie wohl das „L“, was ihm leichter fällt als letzte Woche das „A“. Natürlich musste ich wieder darüber nachdenken, warum nach dem A das L gelernt wird, aber auch das wird seine Gründe haben 😀
Ich glaube also, dass der Unterricht soweit passt. Fächer wie Werken/Handarbeit, Religion Turnen, Musik und Schwimmen bringen etwas Abwechslung. Doof ist nur, dass der Dienstag so lang ist mit der optionalen Turnstunde am späteren Nachmittag nach eh schon langem Unterricht bis 16.10 Uhr. Um 17 Uhr ist mein Sohn dann verständlicherweise platt. An den folgenden Nachmittagen ist dafür frei. Was auch schade ist, ist, dass die Schwimmstunde am Freitag elendig kurz ist. So kurz, dass die Kinder sich nicht mal schamponieren, sondern nur kurz abduschen. Wahrscheinlich sind sie insgesamt eine knappe halbe Stunde im Wasser, wenn überhaupt. Berechtigterweise kam gestern die Frage, warum man denn nicht alle 2 Wochen schwimmen gehe, dafür dann aber länger. Die Begründung überzeugte mich jetzt gar nicht: damit die wasserscheuen Kinder sich eher dran gewöhnen. Erstens habe ich noch nie einen wasserscheuen 6-Jährigen gesehen und zweitens denke ich nicht, dass es einen Unterschied macht, ob er nun wöchentlich Kontakt mit Wasser hat oder nur 2-wöchentlich. Und welche Eltern gehen denn nicht sowieso auch privat mal mit den Kindern ins Bad!? Und ist es für die Wasserscheuen nicht stressig, jede Woche für so kurze Zeit ins Wasser gescheucht und dann wieder rausgescheucht zu werden? Würden die nicht mehr profitieren, wenn sie dann auch ’ne Weile drin bleiben dürfen sobald sie sich dran gewöhnt haben? Und ist es wirklich die Aufgabe der Schule, den Kindern die Angst vorm Wasser zu nehmen?
Aber es liegt nicht in meiner Hand und wahrscheinlich nervt es mich mehr als mein Kind, also von dem her… 😉 Aber man darf sich ja so seine Gedanken zum Thema machen. Da wir evtl. am FR auch jeweils Schwimmkurs haben mit den Kindern, muss der arme Kerl natürlich 2x am selben Tag ins Hallenbad. Aber das mit dem Kurs müssen wir uns sowieso nochmal überlegen weil die Kurszeiten vom Grossen und der Maus leider fast zu weit voneinander weg sind, so dass wir alle viel zu lang im Wasser wären…
Also ansonsten: netter und informativer Abend, soweit wohl verstanden wie der Hause läuft, die Lehrerin scheint erreichbar zu sein, wenn was ist, also konzentrieren wir uns darauf, dass der Grosse noch lernt, die Schule zu mögen 😉

Was noch? 

  • Nach der Sicherheit am FR, ich hätte das Baby deutlich gespürt, leider gar nix mehr… also heisst es wohl wieder Bangen bis zum nächsten Termin, zum Glück schon nächste Woche… 🙂
  • Dafür war der Geburtsvorbereitungskurs (Hypnobirthing) sehr spannend 🙂
  • Morgen verlegen wir das Playdate hitzebedingt ins Freibad 😉

Habt noch eine gute Woche! 🙂

Quelle Beitragsbild: schulverlag.ch

Und schon ist die erste Schulwoche um!

Wahnsinn, wie schnell die erste Schulwoche vorbei und damit die Rückkehr in den Alltag gemeistert ist. Und nun habe ich ein Kindergarten– und ein Schulkind zuhause und die beiden machen sich ganz gut, soweit man das nach einer Woche überhaupt sagen kann 😉
Der erste Tag, der gleichzeitig in Liechtenstein Staatsfeiertag war, lief noch ganz gemütlich. Um 8.35 Uhr startete die Maus, die wir en famille begleiteten. Sie tat, als hätte sie nie etwas anderes getan. Vom ersten Tag an schien es für sie eine Selbstverständlichkeit und sie meinte am Mittag auch gleich, dass sie gerne noch länger geblieben wäre. Kurzum: sie fühlt sich pudelwohl 🙂
Um 10 Uhr war dann Schulbeginn und das ist schon eine andere Welt. War der Kindergarten noch heimelig mit wenigen und kleinen Kindern, so war es auf dem Schulhof laut und voll und der Umstand, dass hier sechs Jahrgänge zusammen kommen und wohl jeder Jahrgang mehr als eine Klasse hat, liess die Atmosphäre schon recht jugendlich und wild wirken mit all den schon grösseren Schülern, die auch mal ein Schimpfwort durch die Gegend rufen und pöbeln. Und da soll mein armes, kleines, wohlbehütetes Kind hin!? Das geht ja total unter! Aber es half nichts und allein war er ja auch nicht…

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Schon am ersten Tag geht’s richtig los!

Wir Eltern durften uns also im Klassenzimmer versammeln während die Kinder ihre zugewiesenen Plätze einnahmen. Eine (noch sehr junge) Lehrerin und 20 Sechsjährige. Dann gab es eine Begrüssungsrunde im Sitzkreis damit die Kinder mal alle Namen hören denn kennen tun sie sich gegenseitig noch nicht alle. Danach ging es aber zu meiner grossen Überraschung bereits in medias res. Sprich: der Buchstabe A wurde vorgestellt, die Lehrerin verteilte Bleistifte mit so einem Gummidingens, das bei der richtigen Haltung helfen soll (kenne ich noch aus meiner Schulzeit ;), es wurden Hefte verteilt und dann sollten die Kinder auch schon üben, das grosse und kleine A zu schreiben. Als ich später meinem Sohn bei den Hausaufgaben half, wurde mir wieder klar, dass Schreiben lernen gar nicht so ein Klacks ist. Die Striche müssen ja in einer bestimmten Abfolge erfolgen, es wird z.B. oben begonnen und dann sollte das A auch noch oben und unten ungefähr auf der Linie beginnen und Enden, die vorgezeichnet ist. Ich kann mich null daran erinnern, wie das bei mir damals war. Aber ich kann nachvollziehen, dass der Grosse sich da einiges merken muss, was nicht so einfach ist für ihn… Da tut er mir doch gleich leid. Und so mussten auch keine zwei Tage vergehen bis er sagte, dass er die Schule nicht mag und anstrengend findet, dass er nicht kann, was die Lehrerin an Aufgaben gibt und dass er gar nicht spielen dürfe… Aber ich schätze mal, dass aller Anfang schwer ist und er sich schon noch mit der neuen Struktur anfreunden wird und bald auch das „System“ hinter den Buchstaben und Zahlen verstehen und sich damit leichter tun wird. Nun, ich hoffe es 😉 Am Montag haben wir dann einen Elternabend, bin schon mal gespannt… So ein wenig emotional war es schon, die Kinder beide loszulassen für ihre neue Aufgabe. So stolz man auch ist, Wehmut ist immer auch dabei. Die ersten Tage habe ich mich selbst „gechallenget“ weil es schier unmöglich war, beide Kinder heil und gleichzeitig an den jeweiligen Bestimmungsort zu begleiten und wieder abzuholen. Ich hetzte also auf dem Velo von A nach B und von B nach A und zurück 😀 Das tat mir aber an sich ganz gut, schon am frühen Morgen mit Bewegung an der frischen Luft. Nur der Hintern tat mir danach weh 😀 Dennoch gab ich es Mitte Woche wieder mehrheitlich auf. Die Maus kann am Morgen mit dem Nachbarskind laufen, so wie der Grosse vorher, nur am Mittag nicht immer weil der Bub da ab und an zum Mittagstisch muss. Dem Grossen habe ich erlaubt, mit dem Roller zur Schule zu fahren und eingebläut, bei der Ampel rüber zu gehen. Der Rest war eine grosse Portion Vertrauen und das Wissen, dass so viele andere Kinder gleichzeitig unterwegs sind, dass das schon funktionieren wird und ich ihn alleine machen lassen kann. Bin ihm noch einmal heimlich nach- und mittags entgegen gefahren und bis jetzt klappte es gut und er beschwerte sich auch nicht, alleine fahren zu müssen.
Die Hausaufgaben sind zum Glück übersichtlich und gut zu meistern. Zudem bleibt noch genügend Freizeit und die Schulstunden werden ja auch unterbrochen von Musik, Werken, Turnen und Schwimmen. Der Dienstag ist leider ein recht strenger Tag, da der Unterricht bis 16.10 Uhr dauert und danach noch bis 17 Uhr eine Sportstunde ist, die freiwillig ist, für die ich den Grossen aber angemeldet habe (im Moment reicht mir das grad auch wieder an Freizeitprogramm, auch wenn ich ihn noch gerne irgendwo im Kampfsport sähe… :D) Nach diesem Tag war er wirklich sichtlich erschlagen und entsprechend maulig… es fehlt auch noch an Schlaf, der Ferienrhythmus mit spätem Zubettgehen ist natürlich noch nicht ganz umgestellt und morgens muss ich die beiden meist noch wecken (inklusive mir, ohne Wecker würde ich auch verschlafen :D). Dies führte auch bei mir dazu, dass ich am Mittwochnachmittag (auch noch mit Kopfschmerzen) auf die Couch legen musste und eine Weile schlief während die Kinder sich zum Glück gut beschäftigten. Dies war diese Woche kein Thema mehr. Die beiden haben das Malen entdeckt und verbringen aktuell viel Zeit mit Ausmalbildern oder auch anderen Spielen. Gestern war auch noch unser wöchentliches Playdate, es war also genug los.
Auch ich hatte tatsächlich die ganze Woche voll und die nächste wird es nicht anders sein. Trageberatungen, Termine bei Arzt und Chiropraktiker, Einkaufen und Haushalt… es war mir nicht eine Sekunde langweilig, im Gegenteil: es stapelt sich schon wieder einiges 😀 Im Prinzip ist es ja gut, wenn viel läuft, aber es ist ja schon Halbzeit und ich habe bis zu den Weihnachtsferien noch eine gefühlt unendlich lange Taskliste! Ich möchte (so ungefähr in dieser Reihenfolge)…

  • die Schränke der Kinder sortieren (zu klein gewordenes raus, Herbst- und Wintersachen organisieren und evtl. nachkaufen wenn was fehlt. und Herbst wird es noch so schnell!
  • Sobald wir das Geschlecht wissen, möchte ich die Kisten mit zu kleiner Kleidung aussortieren/verkaufen/verschenken… und alles so herrichten, dass ich Ende Dez dann schon die Babysachen waschen und parat machen kann.
  • Auch Schuhe, Mützen etc. bedürfen einer Aussortierung/eines Updates.
  • Es gibt auch abgesehen davon noch genügend Schränke und Räume im Haus, die mal durchsortiert werden müssen…
  • Auch bei meinen Kleidern möchte ich mal rigoros aussortieren und gegebenenfalls verkaufen. Letzteres ist der noch grössere Aufwand weil man Fotos machen muss und diese angeschrieben irgendwo einstellen, dann Nachrichten beantworten etc.
  • Putzen: vor dem Winter ein Fenster nach dem anderen und auch sonst sollte es etwas reinlicher werden als bisher 😀
  • Nähen, nähen, nähen. Für mich, die Kinder und das Baby 🙂
  • Auch liegen hier noch genügend Bücher rum, die ich noch lesen sollte und so 2-3x die Woche würde ich noch gerne ins Fitness/Yoga gehen. Neben all dem der Haushalt/Kochen und je nach Auftragslage natürlich auch noch die Arbeit. Tja… ich schätze, dass mir wirklich nicht langweilig wird 😀

Und heute noch nach einer erneuten Alptraumnacht (Schwangere träumen meist sehr viel sehr erschreckenden Mist) das, kurz vor Mittag:

Damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende! 🙂 Mein Mann und ich werden morgen den ersten Teil des Hypnobirthing-Kurses besuchen. Bin schon sehr gespannt 😉 So langsam wird es doch „fassbarer“… 🙂 

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön! 🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht 😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut 😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein! 😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite 😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald 😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen 🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog 🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage! 😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte 😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch! 🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder? 🙂