Momas.ch – Umstands- und Stillmode für jeden Geschmack

Wie Ihr wisst, bin ich ein Fan von praktischer Stillkleidung und höre nie auf, Neues zu entdecken 😉 Ich trage einfach am liebsten Oberteile, die im Still-Alltag etwas taugen und teste gerne neu entdeckte Stücke. So bin ich letztens zufällig über den Onlineshop von Momas.ch gestolpert und fragte nach.

Frau mit Stillkleid

Mit Momas.ch hat sich Isabelle Schiess vor 10 Jahren einen Traum erfüllt. Schon als Kind liebte die Schweizerin Mode. Später kamen Reisen und Marketing als weitere Leidenschaften dazu und so gründete sie Momas.ch – erst als Laden in Baden, später, nach der Geburt ihrer Tochter, v.a. als Onlineshop.
Nur die persönliche Beratung vermisst sie ein wenig, weshalb sie sich immer freut, wenn jemand direkt in ihr Lager nach Baden kommt und die Kleider dort anprobiert.

Frau mit Baby und Stilloberteil von Boob

Ich habe Isabelle gefragt, worauf sie Wert legt an ihrem Shop:

„Ich achte besonders darauf, wo die Sachen produziert werden: fair und wenn möglich in Europa. Auf alle Fälle keine Kinderarbeit. Viele der Kleider sind aus Bio-Materialien. Qualität ist mir extrem wichtig: lieber zwei, drei Teile, die man ganz oft anhat und ohne Qualitätsverlust x-Mal waschen kann, als 20 Teile aus niedriger Qualität, die man dann wegschmeisst (und die erst noch unter prekären Bedingungen produziert wurden).“

Folgende Qualiäts-Marken führt Isabelle in ihrem Sortiment: Boob Design, Pomkin Paris, Isabella Oliver, Mara Mea und Finside.

Pomkin kenne und liebe ich bereits und von Boob besitze ich einen bequemen Hoodie, den ich schon während der ersten Stillzeit gerne trug. Und so durfte ich von Boob zwei neue Teile testen, die gerade recht kommen für den Sommer – ein sportliches Top mit schwarz-grauem Leo-Print und ein schlichtes, kleines Schwarzes, ein bequemes Kleid für den Alltag. Sie kamen sehr liebevoll und hübsch verpackt bei mir an 🙂

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Boob arbeitet mit dem simplen Konzept der Überlappung, sprich, unter der Brust wird der Stoff zweigeteilt. Der Stoff oberhalb der Brust reicht bis unter die Brust, der Stoff unterhalb der Brust kann darunter bis über die Brust gezogen werden. Alles klar? Auf den Fotos seht Ihr, was ich meine. Es ist also ganz simpel und mit nur einer Hand möglich, die Stoffbahnen zum Stillen auseinander zu ziehen. Wer sich nicht auskennt, sieht der Kleidung die sehr dezente Stillfunktion gar nicht an und hält die Unterteilung wohl einfach für einen modischen Gag.
Über dem Bauch gibt es etwas mehr Stoff, damit die Kleider auch in der Schwangerschaft schon passen (und danach den „Restbauch“ noch gut kaschieren ;).

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Den Praxistest haben die Teile übrigens prima bestanden. Stillen funktioniert komfortabel und schön dezent und die Kleider sind angenehm zu tragen. Am Kleid mag ich besonders den schönen Schnitt, den V-Ausschnitt und die Taschen (ich weiss oft nicht, was mit den Händen anfangen und stecke sie liebend gerne in eben solche Taschen 😉 Das Shirt ist sehr sportlich und könnte wohl, auch vom dünnen und elastischen Material her, auch prima zur nächsten Joggingrunde getragen werden 😉

Frau mit Stillkleid / kleines Schwarzes

Wir bedanken uns herzlich bei Isabelle für die tolle Testmöglichkeit. Schaut doch auch mal rein, wenn Ihr Euch für die schöne Umstands- und Stillmode interessiert.

Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

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Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂

„Dein Goldschatz schläft gerade seelig auf deinem Bauch, an Ablegen ist gar nicht zu denken? Die kleine Maus schlummert friedlich im Bettchen, die Grossen wollen versorgt werden und die Wäsche stapelt sich? Das klingt in deinen Ohren nicht ganz unbekannt? Willkommen im Club! Willkommen im Club der (stillenden) Mamis. Du befindest dich in einer Zeit, in der du manchmal vor Liebe und Glückseeligkeit am liebsten die Uhr anhalten möchtest. Die Zeit einfrieren und einfach das Baby und die tiefe Verbundenheit spüren. Aber Stopp – weder das Leben noch die Stillzeit im Besonderen sind in einer Tour so wunderbar blumig und romantisch verklärt. Wenn wir mal ehrlich sind, bricht manchmal einfach nur das Chaos aus. Und irgendwann macht sich dein Magen bemerkbar. Er knurrt und nix Gescheites ist zu Hause. Für diese Situationen möchte ich dir daher ein paar Tipps für deine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Stillzeit an die Hand geben. Was tut dir gut und liefert die Energie, die du so nötig brauchst? Welche Dinge solltest du immer zu Hause haben und welche Rezepte kann ich dir empfehlen?

Doch schnell noch ein riesen Dankeschön an Tamara, die mich eingeladen hat, als Gastautorin für ihren Blog „Mama mal 3“ zu schreiben. Kurz daher eine Mini-Info zu mir: Ich bin Anna Krönert und Mami von der für mich wundervollsten Tochter der Welt, mit der ich mich immer wieder wie im 7. Himmel fühle. Als Ernährungsberaterin und Farb- und Stilberaterin unterstütze ich dich auf deinem Weg zu mehr Freude und Selbstbewusstsein.

So, dann kommen wir jetzt zum versprochenen Thema. In meinen Ernährungsberatungen dreht es sich oftmals um das Thema Gewicht. Daher erlaube mir, dass ich hier das Pferd von hinten aufzäume und dir erst einmal ein paar Fakten zum Energiebedarf und Körpergewicht in der Stillzeit verrate. Voll stillende Mütter haben einen erhöhten Energiebedarf. Man spricht von 635 kcal/Tag in den ersten vier Monaten und 525 kcal/Tag ab dem 5. Monat. Wenn dein Baby auch Milchschoppen mit Säuglingsmilch bekommt oder wenn du nicht mehr voll stillst, weil schon Brei & Co. verputzt werden, dann reduziert sich dein zusätzlicher Energiebedarf entsprechend.

Wenn du jetzt innerlich schon laut Hurra gerufen hast, weil die zusätzliche Schoki am Tag in greifbarer Nähe am Horizont auftauchte, dann muss ich allerdings leider enttäuschen. Du ahnst es schon, nicht wahr? Genau wie in der Schwangerschaft auch darfst du gern mal zu ein paar Stücken Schoki oder Guetzli greifen, aber den Hauptanteil des Mehrbedarfs solltest du dir mit einer ausgewogenen, gesunden Nahrung gönnen. Eine wichtige Rolle spielen hier somit wie auch ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst sowie etwas Fisch, Fleisch (wer mag), Eier, Milchprodukte, hochwertige Fette und Öle.

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Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Balaststoffe.

Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und sparsam mit Süssem und Fettreichem umgehst, wirst du in der Stillzeit auch abnehmen. Wichtig ist, dass du in dieser besonderen Zeit keinerlei Crash-Diät machst. Du und dein Baby, Ihr braucht jetzt viel Kraft und die könnt Ihr nicht schöpfen, wenn dein Körper eine Hungerkur durchmacht. Wie viel du bei gesunder Ernährung während der Stillzeit abnehmen wirst, lässt sich schlecht voraussagen. Wir sind schliesslich alle sehr unterschiedliche Frauen, mit verschiedenen Voraussetzungen, alle wunderschön so wie wir sind. Also gönne dir die Zeit zur gesunden Abnahme, die dein Körper und deine Seele brauchen.

Kommen wir nun also noch etwas detaillierter dazu, was du in der Stillzeit am besten isst, um beiderlei Bedürfnissen, denen vom Baby und denen vom Mami zu entsprechen. Für die Verteilung auf Energie liefernde Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiss gilt im Grunde das Gleiche wie sonst auch: Von den täglich aufgenommenen Kalorien sollten ca. 50-60% von Kohlenhydraten, 30-35% von Fett sowie 10-15% von Proteinen stammen. Insbesondere die Proteine sind hierbei für dich und das Baby wichtig. Milch, Joghurt, Käse, Quark oder auch Fisch und Fleisch sind hier klassische Eiweisslieferanten. Es gibt aber auch vielerlei Möglichkeiten der Bedarfsdeckung an Eiweiss über pflanzliche Lebensmittel. Falls dich das interessiert, dann hüpfe doch kurz zu diesem Artikel auf meinem eigenen Blog rüber. Dort habe ich dir wichtige Basics zu pflanzlichen Eiweissquellen zusammengestellt.

Solltest du ein bisserl mit dir hadern betreffend der Zusammensetzung der Ernährung und du würdest am liebsten doch gern zu den eher ungesunden Alternativen greifen, so mache dir bewusst, dass du in der Stillzeit einen noch höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen wie in der Schwangerschaft hast. Die Zusammensetzung der Muttermilch hängt diesbezüglich stark von deiner Nahrungsaufnahme ab. Daher geize u.a. nicht mit Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und ergänze deinen Speiseplan mit Eiern und, falls gewünscht, mit Fleisch und Fisch. Ich bin generell der Meinung, dass wir bei einer vernünftigen Ernährung keine Pülverchen und Pillen benötigen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie natürlich bei allen vom Arzt festgestellten Mangelerscheinungen sehe ich aber durchaus die Relevanz von Vitamin-Präparaten. Ich persönlich habe in diesem Zeitraum daher ein vom Arzt und Apotheker empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Ich habe mich damit einfach beruhigter gefühlt… Wenn du dich auch für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, bedenke aber, dass dies kein Ersatz für eine gesunde Kost ist! Der Körper kann alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der eigentlichen Nahrung besser nutzen als die Bestandteile von Supplements zu verwerten.

Achte bitte auch auf deinen Wasserhaushalt. Dein Wasserbedarf steigt durch das Stillen automatisch. Falls dir das Trinken eher schwer fällt, arbeite mit Tricks wie bei jeder Stillmahlzeit für das Baby selbst ein Glas Wasser zu trinken und koch dir morgens ein Kanne Tee (kein Pfefferminz, Hibiskus und Salbei – das kann die Milchmenge reduzieren). Ein Kaffee am Morgen und einer am Nachmittag sollte für die meisten Babys in Ordnung sein. Gut wäre, wenn du ihn direkt nach einer Stillmahlzeit zu dir nimmst.

Der pauschale Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, da diese durch die Muttermilch beim gestillten Baby für Blähungen oder einen wunden Po sorgen, gelten bei vielen Experten mittlerweile als überholt. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby auf bestimmte Bestandteile deiner Nahrung wie blähendes Gemüse oder säurehaltige Lebensmittel sensibel reagiert, so kannst du verdächtige Lebensmittel weglassen und schauen ob nach 24 Stunden eine Besserung eintritt. Sollten die Beschwerden wieder weggehen und beim nächsten Verzehr des Lebensmittels wieder auftreten, wäre es eine Überlegung wert, dieses Lebensmittel vorübergehend von deinem Speiseplan zu streichen. Der Verzehr von Fisch gilt in der Wissenschaft zum Teil als Schutzfaktor vor Allergien beim Baby.

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Rohkost rüstet man am besten am Abend vorher für den darauf folgenden Tag.

Schnibble Rohkost und Obst am Abend vorher in mundgerechte Stücke (oder bitte deinen Partner etc. darum!) und stelle es in zwei Plastik-Dosen im Kühlschrank bereit. Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch, dass du es trotz stressigem Alltag auch wirklich isst. Für die konkrete Umsetzung kannst du Folgendes probieren:

  • Bereite dir genauso ein kleines Döschen mit einigen Mandeln und Nüssen vor. Für die Verdauung kannst du auch noch 2-3 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen in die gleiche Dose legen. Den Inhalt der Dose kannst du dann z.B. am Nachmittag oder einfach so zwischendurch knabbern. Du kannst dir auch noch ein paar Reis- oder Maiswaffeln dazulegen, die du vielleicht sowieso von älteren Kindern im Haus hast.
  • Gut in den Tag startest du mit einem Müesli bestehend aus Haferflocken (gern auch gemischt mit einer fertigen Müeslimischung mit Trockenfrüchten und/ oder Nüssen, aber ohne zugesetztem Zucker oder Fett), Joghurt (Nature) einer klein geschnittenen Frucht oder Obstmus. Sehr gut sättigend ist, wenn du die Hälfte des Joghurts durch Quark austauschst. Nach Bedarf kannst du gern auch einen Teelöffel Honig oder Süssungsmittel deiner Wahl hinzugeben.
  • Neben der erwähnten vorbereiteten Rohkost und Obst, sowie den Nüssen solltest du also auch immer daheim haben: Joghurt (Natur), ggf. Quark, Vollkorn– oder als Kompromiss Ruchbrot, Frischkäse oder auch Butter sowie Hartkäse und ggf. Wurst/ Schinken. Ein Brot ist schnell geschmiert und wenn du dies zusammen mit der Rohkost und ggf. vielleicht noch einem am Abend zuvor hart gekochten Ei isst, bist du auf die Schnelle gut versorgt und kannst es einfach auf dem Sofa essen.
  • Warme Mahlzeiten darfst du dir ungeniert, vor allem wenn das Baby noch sehr klein ist und du vielleicht sogar noch im Wochenbett bist, von deinem Besuch wünschen! Wenn dich eine Freundin fragt, womit sie dir eine Freude machen kann, dann wünsche dir doch zwei Portionen leckeres Mittagessen. Eine Portion für sofort, die andere Portion wandert bei dir in den Tiefkühler.
  • Du kannst auch die Zeit am Wochenende, wenn vielleicht der Papi mehr Flagge zeigen kann, zum Vorkochen nutzen und einfrieren oder für Anfang der Woche einfach im Kühlschrank kühlen.
  • Quellen für allerlei gute Rezepttipps gibt es natürlich viele. Hier vielleicht noch das ein oder andere von meinem Blog: Rezept Zucchetti mediterran (sehr easy für den Alltag, wenn du etwas Zeit hast, das Baby im Bett, Laufstall oder Tuch zufrieden ist), Rezept für irre schnell selbst gemachtes Vollkornbrot (Zutaten mehr oder weniger nur zusammenschütten, umrühren und das Kneten entfällt) oder auch Gesunde Pizza für Gross & Klein (etwas aufwendiger, z.B. fürs Wochenende).

Soooo, zu guter Letzt liegt mir noch am Herzen, dass du auf dein Bauchgefühl hören solltest. Geh‘ ruhig auch mal Gelüsten nach. Gönne dir die Gummibärchen oder das Stück Kuchen ohne schlechtes Gewissen und schiebe ab und an die Tiefkühlpizza in den Ofen. Das schadet absolut nicht!

Die ein oder andere Info war dir jetzt ein bisserl schnell? Yup, das verstehe ich. Melde dich gerne bei mir um Fragen zu klären. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt viel Spass mit Baby & Co und schnapp‘ dir direkt mal ein Glas Wasser!

Herzlichst, deine Anna“

Anna Kristin Krönert, Zertifizierte Ernährungsberaterin, Website: www.stil-und-ernaehrungsberatung.ch, Facebook: www.facebook.com/stil.und.ernaehrungsberatung.ch

Liebe Anna, vielen Dank für diesen informativen Beitrag!!! 🙂 Ich selber kämpfe noch oft gegen den inneren Schweinehund weil ich gerade nachmittags oft Lust auf Süsses habe (Schokolade, Kekse…). Rohkost gehört bei uns täglich auf den Tisch, das Müesli zum Frühstück sollte ich mir konsequenter abends vorbereiten damit ich morgens nicht doch zur schnellen, leider zuckerreichen Fertigvariante greife… 

Bilder: Anna Kristin Krönert

20. Türchen: Still-BH von Carriwell

BHs – ein Thema, das die Frauen beschäftigt, sobald sie eine Oberweite bekommen… kommt sie zu früh, soll der BH kaschieren, kommt sie zu spät oder zu schwach, heisst es tricksen. Wonder-Bra, Taschentücher, Silkon-Einlagen – alles, was hilft. Und wenn wir schwanger werden, kommt erneut eine neue Ära auf uns zu. Die Brüste verändern sich, wachsen, werden vielleicht empfindlich. Hatten wir vermutlich bis zu diesem Zeitpunkt den idealen BH gefunden, so wird der nun zu eng, zu unbequem. Die Bügel drücken, man will das Teil einfach nur weg haben. Und dann kommt bei vielen Müttern die Stillzeit. Ein Still-BH muss also her, der bei Bedarf die Milchquelle umgehend freilegt, der nirgends drückt und kneift (Achtung, Milchstau), der trotzdem irgendwie die Stilleinlagen dort hält, wo sie sein sollen und, da man ja das Haus dennoch auch mal verlässt, der die Brüste doch optisch einigermassen nett präsentiert. Eine verdammt schwierige Sache und ich kenne x Frauen, mich eingeschlossen, die allerhand Modelle ausprobiert und wieder verworfen haben. Der eine kneifte, der andere liess die Schwerkraft zu sehr gewähren, wieder andere waren umständlich zu öffnen etc. Ihr kennt das… Nun, ich hatte einfach mehrere Modelle, mit denen ich annähernd zufrieden war, aber keinen Top-Favoriten. Das Dilemma zwischen Halt und nicht drückenden Bügeln blieb… Bügel kamen bei mir erst recht spät in der Stillzeit wieder in Frage…
Als Carriwell also einen Aufruf zum Testen ihres Gel-Wire-Bras machte, habe ich mich gleich gemeldet. Bügel aus Gel – das klingt komfortabler als welche aus Metall. Zudem fühle ich mich durch meinen „normalem“ BH längst eingeengt, wollte aber nicht extra für ein paar wenige Monate noch einen grösseren oder einen speziellen Schwangerschafts-BH kaufen.
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Das Modell von Carriwell ist nahtlos, besteht aus weichem, atmungsaktivem Mikrofasergewebe, ist mit 3 Haken zu verschliessen und hat ein wenig breitere Träger für optimalen Halt. Erhältlich ist der BH in den Grössen S-XL, wozu ich gleich mal sagen muss: bestellt gross genug. Ich habe ihn optimistisch in Grösse L bestellt und er passt nur dank des mitgelieferten Bra-Extenders, also nochmal ein Zwischenstück zum Einhaken, das aber wirklich praktisch ist, denn damit passt er wirklich gut und da er keine vorgeformten Körbchen hat, ist man in Sachen Grösse der Brust recht flexibel 😉

Wie Ihr hoffentlich auf den Fotos auch sehen könnt, macht er eine recht gute Form und stützt auch. Dies ohne einzuengen. Unter der Brust hat der BH eine breite Stoffpartie, was ebenfalls angenehm ist. Die Stillöffnungen sind einfach und einhändig zu bedienen. Das Muster ist dezent, aber schön und der BH auch in schwarz oder weiss erhältlich. Die „Bügel“, die aus einem weichen Gel-Polster bestehen, spürt man wirklich kaum und ich werde dann sicher in der Stillzeit einmal berichten, wie es damit läuft. Zusammen mit dem BH kamen auch zwei waschbare Seide-Stilleinlagen, die ich direkt mal zu meinen anderen Stoff-Einlagen gelegt habe – eine schöne Geste 🙂 Ich kann den BH also zumindest mal als Schwangere weiterempfehlen, denke aber auch, dass er in der Stillzeit den erwünschten Komfort erfüllen wird.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN

Wer neugierig geworden ist, kann den Still-BH gerne ebenfalls testen, denn ich darf heute einen unter Euch verlosen 🙂 Wenn Euer Wohnsitz in DE, AT oder der CH liegt, dürft Ihr gerne mit einem Kommentar mitmachen. Sagt einfach, warum ihr den BH gerne hättet und seid bereit, nach dem Testen per Mail ein kurzes Statement an Carriwell zu übermitteln.
Wer auf Facebook ist, darf auch dort teilnehmen und hinterlässt bitte ein Like sowie einen Kommentar unter dem entsprechenden Beitrag. Liket bitte auch die Seiten von Mama mal 2 (also mir 😉 und Carriwell und für Extralose taggt Eure Freunde u/o teilt den Beitrag, das würde uns sehr freuen.
Der Gewinner wird demnächst ausgelost und direkt kontaktiert.

Vielen Dank an Carriwell für die Testmöglichkeit und das Bereitstellen des Gewinns.

(Langes) Stillen & die Medien – immer ein Reizthema

Es vergeht kaum ein Monat in dem nicht irgend ein Medium das Thema „Langzeitstillen“ wie es oft genannt wird und was so ungefähr als Definition für jegliches Stillen vom 1. bis zum 6. Lebensjahr herhalten muss, aufgreift. Aktuell muss Sara Kulka daran glauben, ein deutsches Model, bekannt aus #gntm. Ich kannte sie nicht aus der Sendung, weil ich die nicht schaue, sondern aus einer Facebook-Gruppe. Eine sympathische, hübsche Frau, die sich für einen bindungsorientierten Umgang mit ihren Kindern entschied. Sie stillt ihre 2-Jährige noch und ist gerade mit dem 2. Kind schwanger. Schön! Ich weiss jetzt nicht mehr, ob sie an die Medien herantrat oder die Medien an sie, es ist auch nicht weiter wichtig, aber man musste die Sache natürlich aufbauschen, die Leute um ihre Meinung anstacheln und Unwahrheiten über den Äther senden (eine Journalistin definiterte „bindungsorientiert“ mit „machen, was das Kind will“. Was natürlich Bockmist ist).

Jeder hat eine Meinung
Nun, leider ist das nichts Neues, handelt es sich doch meist um Medien, die nicht um eine seriöse Berichterstattung bemüht sind, sondern gerne mit plakativen Aussagen und Fotos arbeiten. Ihr wisst schon… Interessant ist, dass sich die halbe Gesellschaft zum Aufschrei hinreissen lässt obwohl sie angesichts der doch geringen Zahl an Müttern, die über das 2. Lebensjahr hinaus stillen, wahrscheinlich nie in Kontakt mit dieser Situation kam – weder persönlich (weil Mann, weil noch keine Kinder oder nicht/wenig gestillt) noch im näheren Umfeld. Aber es ist, ich habe das letztens gelesen und zitiere deshalb, „wie beim Fussball: jeder hat eine Meinung dazu!“ Interessant, oder?
Ich selber würde wohl arg schwanken wenn mich jmd um ein Interview bäte. Einerseits bin ich  der Meinung, dass mehr Berichterstattung zu mehr Akzeptanz der Thematik führen könnte weil das Stillen dann präsenter wird, so ungefähr wie das Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ (allerdings nicht wenn in boulevardesker „Qualität“ berichtet wird :P), andererseits würde mich so ein Shitstorm wahrscheinlich in eine tiefe Lebenskrise führen (ich hadere schon tagelang mit mir wenn ich ein Like verliere und nicht weiss, warum… typisch hochsensibel eben 😛). vergeigt ein Medium das Thema, äussere ich mich meist noch und mobilisiere Verstärkung, was auch schon zu halb-entschuldigender Nachberichterstattung sorgte (es gab da mal eine ziemlich unüberlegte Kolumne in einer Schweizer Zeitung…), aber wenn ich ellenlang nur Kommentare ahne, die unter die Gürtellinie gehen, dann weiss ich, dass man da einfach nicht dagegen ankommen kann. Es handelt sich um festgefahrene Meinungen von engstirnigen Leuten, die es nicht besser wissen, aber glauben, das Zentrum der Welt zu sein. Da helfen keine Argumente mehr.
Hier auf dem Blog fühle ich mich dagegen safe genug weil ich weiss, dass meine Leser meine Einstellung so ungefähr teilen oder zumindest respektieren.

Ein mutiges Vorbild
Was bleibt noch zu sagen? Sara, ich finde es sehr mutig von Dir, dass Du Deine Einstellung öffentlich teilst gerade weil Dein Publikum ungleich höher ist als meins. Und gerade auch weil Du schwanger bist und man in diesem Zustand noch sehr viel empfindlicher ist als sonst. Sara, ich finde es toll, dass Du Dich fürs (lange) Stillen einsetzt, uns teilhaben lässt an Eurer Beziehung, an Deiner Art, Mama zu sein. Denn als Promi hast Du auch eine Vorbildfunktion und kannst Deine Fans lehren, dass es auch etwas „ausserhalb der Norm“ gibt und dass dies eigentlich ganz natürlich ist. Sara, ich wünsche Dir ganz viel Kraft um diesen Shitstorm zu verdauern und trotzdem weiter zu machen so wie Du (und Du allein) es für richtig hältst. Aber Du wirkst auf mich sehr stark und ich bin überzeugt, dass kein noch so mieser Kommentar Dich aus der Bahn werfen wird. Und allen, die mit Floskeln um sich werfen („eklig“, „armes Kind“, die „Mama kann nicht loslassen“, „gestört“ und was weiss ich noch), wünsche ich, dass sie sich anständig informieren bevor sie ihren Senf abgeben. Ich geh‘ ja auch nicht hin und sage „Fussball ist langweilig und doof und alle Spieler vom anderen Ufer“ nur weil ich es nicht besser weiss. Ich kann sagen: „Fussball interessiert mich nicht, ich finde es öde aber wer’s mag, der soll’s mögen.“ Etwas mehr Toleranz wäre schön, vor allem bei etwas so Privatem wie dem Stillen, das eigentlich nur das Stillpaar selber angeht und niemand anderen. Auch dann nicht, wenn man es öffentlich macht. Ein Interview ist noch lange kein Freischein zum Beschimpfen.

Und wen es irgendwie interessiert: die Maus hat das Interesse am Stillen in den letzten zwei Monaten immer mehr verloren. Sie hat es ganz selten mal wieder kurz versucht, wusste aber gar nicht mehr so recht, was damit anfangen. Es war mein Wunsch, dass sie so lange darf, wie sie mag und sich selber „abstillt“ und dieser Wunsch hat sich erfüllt und sie liess es ganz bilderbuchmässig langsam aber stetig „ausklingen“. Damit hat sie nicht zuletzt auch mir ein riesiges Geschenk gemacht. Nichts und keiner zwang mich, abrupt abzustillen. Ja, es wurde so ab der 12. Schwangerschaftswoche langsam unangenehm und sicher hat sie das gemerkt, aber es war dennoch ihre Entscheidung, sich von diesem von uns lange geliebten Ritual, dieser wunderbaren Nähe, zu lösen. Es erlaubte auch mir, mich langsam zu lösen. Ich würde aber lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Nähe nicht vermisse. Zumal sie recht zeitgleich in den letzten beiden Monaten auch immer seltener neben mir (ein)schlief. „Gross werden“ nennt man das wohl 😉 Und es straft alle Kritiker Lügen, dass ein Kind, das so bindungsorientiert aufwachsen darf „niemals aus dem Elternbett auszieht“ und „noch im Schulalter stillt“. Ja, is‘ klar 😉 Meine Tochter ist ein wunderbares, selbstbewusstes Kind, das ich über alle Massen liebe und ich habe das Glück, dass ich bald nochmals ein Baby bekommen werde und mich noch nicht komplett allein im geborgenen Nest wiederfinde 😉

Illustration: Les mamans winneuses

SSW 15/16 – kurzes Update

Seit Freitagabend sind wir aus den Ferien zurück. Auf den Beitrag müsst Ihr aber noch warten, denn dafür brauche ich etwas mehr Zeit und Musse 😉 Deshalb an dieser Stelle nur ein kleines Schwangerschafts-Update. Angeblich sei mein Bauch über die Ferien gewachsen, so sagte es zumindest eine Sportkollegin heute morgen als ich mich nach fast 2 Wochen Pause endlich wieder etwas bewegte 😉 Nun ja, das könnte auch am Urlaub liegen, ne? All inclusive und grosse Buffets – muss ich mehr sagen?

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Noch sehe ich meine Füsse 😀

Auf jeden Fall war und bin ich immer mal wieder besorgt da ich das Baby noch nicht spüre (müsste ich nicht langsam…?)… im Urlaub quälte mich mal ein Husten, dann ein Ziehen, dann tagelang kein Ziehen, dann mal ein Fusstritt des Grossen im Wasser, ja, so macht man sich eben seine Sörgeli, ob wohl alles stimmt und plangt wieder auf den nächsten Termin (die Hebamme wird Anfang August wieder vorbeischauen)…
Unsere Rückkehr indes gestaltete sich sehr angenehm. Seit wir wieder zuhause sind, befinden sich die Kinder in einem fast ununterbrochenen Spiel-Flow und geniessen es richtig, hier wieder alle Spielmöglichkeiten zu haben (mal sehen, wie lange?)… den ersten Tag habe ich genutzt um den ganzen Haushalt und die Wäsche zu erledigen, Staub zu saugen, Rasen zu mähen, der Mann war einkaufen, das Übliche halt. Dann kamen noch die Nana zum Kaffee und mein Bruder, der unser Haus hütete, zum Znacht… heute war es ruhiger und da ich beim morgendlichen Sport deutlich spürte, dass ich zu lange nix getan habe, lag ich noch vor Mittag wieder

schlafend auf dem Sofa *lol*. Na gut, die Nacht war auch unruhig, weil beide Kinder irgendwann bei uns lagen und dann einer nach dem anderen (erst der Grosse, dann der Mann) wieder auszogen… was meinen Mann dazu bewog, sich heute an die Planung eines Familienbetts zu setzen. Wie cool ist das denn!? 😀 Unser Bett ist einfach zu schmal, alle Betten im Urlaub waren breiter und boten genug Platz für 3-4 Personen 😉 Ich werde zeigen wenn es konkret wird 😉
Übrigens: seit nun einigen Tagen ist die Maus Nuggi-frei! Und das ungewollt. Der einzige, den sie noch hatte, ging im Urlaub schon am 2. oder 3. Tag verloren und ward nicht mehr gefunden… da es auch ohne einigermassen ging (sie nuckelte dann halt am Original ;), beschlossen wir, keinen neuen zu kaufen… mal sehen… im Hinblick auf den KiGa-Start wäre das eh ganz recht. Auch der Grosse gab‘ ihn danach freiwillig ab…

Seele: erholt und entspannt nach einem wirklich harmonischen Urlaub
Körper: wieder einigermassen OK nachdem mich im Urlaub ein böser Husten quälte und ich dummerweise keinen Inhalator dabei hatte 😦
Errungenschaften: mein Hypnobirthing-Buch 🙂
Geht gar nicht: Zigarettenqualm. Hasse ich per se, aber im Urlaub abends störte es mich auch draussen vor der Showbühne ungemein wenn hinter mir gepafft wurde :/
Geht gut: früh ins Bett gehen 😉
Must have: endlich wieder Sport! 😀

Stillen in der Schwangerschaft / Das Ende einer Ära?

SSW 11+2 (24.06.2016)

Heute Morgen rief mich, wie so oft, um 6.30 Uhr die Maus zu sich. Da hilft kein Ignorieren, sie ruft ein „Mama“ nach dem anderen bis ich zu ihr Eile. Nöö, nichts Dringendes, aber sie braucht mich um diese Zeit oft, um wieder einschlafen zu können. Heute sagte sie dann zu meiner Überraschung nach Langem wieder mal „unser“ Code-Wort fürs Stillen. Es ist kein Code-Wort in dem Sinn, es ist einfach ein Wort, das sich irgendwann ergab und Aussenstehende, die eine Ahnung haben, würden wohl auch verstehen, wonach sie verlangt 😉 Wie auch immer, ich liess sie… nun war das nicht das erste Mal, dass sie, seit ich schwanger bin, kurz ran wollte, aber, sei es, dass sie nun wirklich kaum mehr gestillt hat (4-5x kurz nuckeln bis sie wieder weggedöst war und das höchstens 1-2x die Woche) oder eben dass ich schwanger bin, aber dieses Mal war es wieder unangenehm, fast schon schmerzhaft, so wie es sich nach der Geburt anfühlt, wenn man noch nie oder schon lange nicht mehr gestillt hat… Das ist eigentlich normal und passiert auch Schwangeren, die noch regelmässig und ausgiebig stillen. Nicht zwangsläufig, aber häufig. Dies, und der Umstand, dass sich auch die Muttermilch geschmacklich verändert, führt manchmal dazu, dass das Stillen des Kleinkindes mehr oder weniger unfreiwillig, je nach Situation abnimmt oder gar ganz eingestellt wird. Es kann sein, dass das Kind die anders schmeckende Milch von sich aus ablehnt. Es kann sein, dass das Stillen für die werdende Mama zu schmerzhaft wird und sie eine Abstilllösung finden muss. In seltenen Fällen, wenn die Schwangerschaft belastet ist (sei es durch Komplikationen oder ein gewisses Risiko), ist ein Abstillen auch ärztlich indiziert. An erster Stelle stehen die werdende Mama und ihr Baby, nicht das Kleinkind, so hart es manchmal ist, ihm gerade in dieser Zeit des Umbruchs so etwas Wertvolles wegzunehmen. Es spricht aber gar nichts dagegen, das grosse Geschwisterkind nach der Geburt, wenn es mag und es noch „kann“, wieder an die Brust zu lassen und Tandem zu stillen. Dies muss jede Mutter für sich entscheiden. Die Brust wird die Milchmenge entsprechend erhöhen. Die Milch ist den Bedürfnissen des jüngeren Kindes angepasst und man kann dem älteren Kind gerade in der ersten Zeit, in der sich alles noch einstellen muss, gut vermitteln, dass das Baby Vorrang hat. Auch abgepumpte Muttermilch darf man dem Kleinkind anbieten. Tandemstillen, das ist bekannt, hilft enorm dabei, die Geschwisterbeziehung aufzubauen und Eifersucht zu verhindern. Aber es kann und soll nicht erzwungen werden. Wenn es sich aber ergibt und für alle passt, ist das wunderbar. Mit der Zeit verliert das grössere Kind dann meist auch (wieder) das Interesse am Stillen.
Ich bin gespannt, ob sich meine doch schon grosse Maus, welche das Stillen über einen langen Zeitraum (mehrere Monate) ausklingen lässt, irgendwann das letzte Mal andocken möchte und ob sie evtl. nach der Geburt wieder möchte und v.a. ob sie es dann noch kann… ich lasse es auf mich zukommen. Da sie aktuell wirklich nur selten und meist nur in schläfrigem Zustand an die Brust möchte, kann ich sie auch problemlos wieder abdocken, was ich auch tue, weil sie sich nach 3-4 Zügen eigentlich gleich entspannt und wieder eindöst. Wir werden sehen…

Wie war das bei Euch? Gibt es Mamas hier, die schwanger gestillt haben oder nach der Geburt das Geschwisterkind probieren liessen oder gar noch eine Weile Tandem gestillt haben?
Auf jeden Fall sollten sich Frauen, die eine normale Schwangerschaft durchleben, keine Gedanken darüber machen, dass das Stillen schaden könnte, auch wenn dies leider eine noch zum Teil verbreitete Ansicht gerade auch unter Ärzten und Fachpersonal ist.

Mode für Schwangerschaft und Stillzeit im Mamastore (mit Rabattcode)

Es ist ja bekannt, dass die Französinnen grossen Wert auf Ihr Aussehen legen. Ganz besonders auf die Mode. Da versteht es sich von selbst, dass die Französin auch während der Schwangerschaft und Stillzeit schick gekleidet ist. Pomkin ist eine der Marken, welche diesen Zweck wunderbar erfüllt, und neu im Onlineshop von Mamastore.ch erhältlich ist.

Ich durfte mir ein praktisches Shirt aussuchen, das für die Schwangerschaft, aber auch für die Zeit danach geeignet ist, da es eine vorne durch den weich und fliessend fallenden Stoff verdeckte Still-Öffnung hat. Das Shirt ist uni dunkelblau und sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern auch bequem. Es ist elastisch, hat aber dennoch eine gute Form. Nach der Wäsche ist nicht einmal Bügeln notwendig und die Weichheit des Materials bleibt wunderbar erhalten. Auch ohne Schwangerschafts-Bauch sieht das Shirt an mir gut aus. Und dadurch, dass der Stoff so gut fällt, kaschiert es wunderbar einen nicht ganz so flachen Bauch (was nach der Geburt sicherlich praktisch ist 😉
Die Öffnungen sind gut zugänglich und erlauben ein diskretes und einfaches Stillen unterwegs oder zuhause. Ich persönlich habe während meiner Haupstillzeit immer solche Kleidung gewählt, weil ich keine Lust hatte, mir erst mühsam das Shirt hochzuraffen und dann Bauch und Rücken frei zu haben…

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Umstands- und Stilloberteil und Still-  und Dekokissen  – eine tolle Kombination 🙂

Neben diesem Shirt hat der Mamastore noch andere schöne Modelle im Shop – Umstands- und Stillmode. Schaut einfach mal rein! Und darüber hinaus noch viele andere Mama Must-Haves, wie z.B. „Chick-Chick“, das besondere Stillkissen, wunderbare Kuscheldecken für Babies und die schönsten Stoff-Buchstaben für’s Baby- oder Kinderzimmer. Die Produkte wurden alle mit viel Sorgfalt ausgesucht und haben individuellen Charakter. Hier findet man auch einzigartige und schöne Geschenke. Das Stöbern lohnt sich…

Damit auch Ihr den Shop mal testen könnt, bringe ich Euch heute einen Rabattcode mit: Gebt bei der Bestellung mamamal10 ein und Ihr profitiert von 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment, gültig bis zum 25. Mai! 🙂 Na dann: frohes Einkaufen!

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Mamastore für die wunderbare Zusammenarbeit!

Buch-Rezension: "Natürliche Wege zum Babyglück" von Nadine Wenger

Ich weiss, ich bin schwerst nachlässig was die versprochenen Buchrezensionen betrifft aber wie Ihr wisst, war das letzte Jahr, insbesondere die letzten Monate und Wochen v.a. dem Hausbau und Um- und Einzug gewidmet und abends gehen die Kinder spät ins Bett und meistens will ich dann einfach nur noch ein bisschen stricken und bin zu müde zum Lesen. Weiterlesen

Review: Mit Babymüller Windeln & Co. frei Haus…

Babys brauchen dauernd irgendwas und zwar nicht nur Luft und Liebe sondern auch Windeln, etwas zu futtern, Pflegelotion, Nuggis und so weiter. Gerade Windeln und Milchpulver oder Gläschen sind Dinge, an welche Mütter regelmässig denken müssen. Die Packungen sind schwer und wer z.B. nur mit dem Kinderwagen zum Einkaufen fährt, kommt schnell an seine Grenzen. Wie einfach ist es, wenn man alles online bestellen kann, z.B. bei Babymüller – der Schweizer Online-Shop bietet Produkte rund um den Alltag mit Baby und Kind zu fairen Konditionen an und hat ein grosses Sortiment, angefangen vom Schwangerschaftstest über Massageöl für Schwangere über Schlafsack und Nachtlicht fürs Baby bis zu Bio-Riegeln und -Säften sowie -Keksen und Zahnbürsten fürs Kleinkind. Hier wird jede Mama fündig und kann flott den Hausvorrat aufstocken und gleichzeitig auch neue Produkte entdecken oder ein Geschenk für die Freundin einkaufen, z.B. Baby-Finkli, ein Häkelmobile oder Wanddeko fürs Kinderzimmer.

Ich habe meine Bestellung Anfang Woche getätigt und nach 2 Tagen war das Paket schon im Briefkasten! 🙂 Bei der Bestellung sieht man auch sofort, ob etwas lieferbar ist oder nicht und kann dementsprechend wählen, was man kauft.
Was mich besonders begeisterte – neben der schnellen Lieferung – war, dass es ein kleines Paket war, in dem alles sehr genau Platz fand. Oft liefern Versandhäuser z.B. 1-2 Kleidungsstücke in einer Riesenschachtel, in der mehr Luft als anderes ist, das finde ich Verschwendung und darüber hinaus ist man gezwungen, ein hohes Porto zu bezahlen, das nicht notwendig wäre.

    Auf der Facebook-Seite von Babymüller laufen regelmässig Wettbewerbe und jeden Freitag gibt es einen Weekend-Buying-Tip.

      Dieser Blogeintrag wurde gesponsort. Ich habe meine ehrliche Meinung dazu wiedergegeben.blab Statistik

      Wann bist Du bereit für Nummer 2?

      Ich wollte immer 3 Kinder. Erstens, weil ich kein Einzelkind wollte und zweitens, weil ich gerade Zahlen nicht mag. Und 5, obwohl meine Lieblingszahl, sind dann doch etwas viel für meinen Körper, denke ich mir 😉 Aber, wer weiss? Spass beiseite. Nach den ersten Wochen mit unserem Baby dachte ich: OK, dann eben nur eins. Besser als keins. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es funktionieren sollte, noch so ein Kind zu versorgen. Weiterlesen