9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

„Wo Liebe ist, ist Familie“

Unser heutiges Familieninterview dreht sich um einen kompletten Mädelshaushalt, nämlich eine Familie mit zwei Mamas. Choeden (37), Désirée (35) und die Töchter Norlha (5.5j) und Sonam (3j) leben in Winterthur. Die liebe Désirée kenne ich aus diversen Facebook-Gruppen da sie, so wie ich, Trageberaterin ist. Ich freue mich sehr, dass sie sich im Rahmen meiner Interview-Serie meinen Fragen stellte 🙂 Weiterlesen

Balibu – Onlineshop mit Herz

Heute möchte ich Euch einen Shop vorstellen, den ich schon lange kenne, den ich aber v.a. mit seiner sympathischen Inhaberin verbinde – Brenda Reisinger – für mich eine richtige „Mompreneur“ wie man so schön sagt, denn sie ist, gemeinsam mit ihrem Mann, fast rund um die Uhr für Balibu tätig, hat drei Kinder und einen tollen Geschäftssinn, wobei sie die Wünsche der Kunden immer vor Augen hat. Dies ist Teil I der Shopvorstellung. In einem 2. Beitrag geht es um eine spezielle Marke aus ihrem Shop, also schaut bald wieder rein, es wird dann auch etwas zu gewinnen geben 😉 

Als ich nach der Geburt meiner ersten Tochter das Tragen so richtig entdeckte und mich auch für die verschiedensten Tuchmarken und Accessoires wie Tragejacken zu interessieren begann, gab es in der Schweiz noch keine grosse Auswahl. Vieles musste umständlich aus dem Ausland bestellt werden – verbunden stets mit doofen Zollgebühren. Als ich noch (lange) überlegte, dass die Schweiz eigentlich einen gescheiten, allumfassenden Onlineshop für Trageeltern haben sollte und ob ich so etwas stemmen könnte, baute ihn Brenda gerade auf. Über Facebook muss es gewesen sein, dass ich ihren Shop entdeckte und sie kennenlernte. Mittlerweile ist das schon einige Jahre her, live getroffen haben wir uns leider noch nie (das kann ja noch kommen ;), aber neben der Liebe zum Tragen teilen wir auch die Liebe zu Starbucks, Sushi und anderen Dingen 😉
Und der Shop wuchs und bot bald eine wundervoll zusammengestellte und stets aktuelle Auswahl an tollen Marken rund ums Tragen. Eine Zeit lang führte Brenda gar ihr eigenes Tragetuch-Label und bewies damit, wie sehr sie am Nerv der Tragewelt war. Damals hatte sie gerade ihr 3. Kind bekommen und ich staunte da schon, wie sie alles unter einen Hut bekam.

Brenda

Bild: Brenda Reisinger

Auch unsere Kinder wuchsen und das Tragen wurde zumindest bei ihr weniger relevant, die Interessen verlegten sich auch auf den Rest des Shops – Spielsachen, Kleidung, Schuhe, Accessoires und mehr für Eltern und Kinder. Ich verfolge immer aufmerksam die zum Shop gehörige Facebook-Gruppe, wo sie in regem Kontakt mit ihren (potentiellen) Kunden steht. Dies ist meiner Meinung nach eins ihrer vielen „Geheimnisse“: immer ein offenes Ohr, absolut präsent, stets im Austausch. Sie reagiert rasch auf Wünsche, nimmt Inputs auf, fragt nach Meinungen zu Trends und kann so gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Die Balibu-Fans lieben diesen persönlichen und direkten Kontakt und danken es mit ihrer Treue. Und eins kann man sich sicher sein: Brenda überrascht einem immer wieder mit etwas Tollem. Dabei hat sie neben gewissen Standardmarken einige Key-Labels im Sortiment, nicht unüberschaubar viele wie in grossen Shops, sondern ein paar wenige, sorgfältig ausgewählte. Und die wechseln auch mal wieder, denn Trends kommen und gehen eben…

Brenda möchte nicht zu sehr im Vordergrund stehen, aber ich durfte Ihr immerhin zwei Fragen stellen (ich hätte ja noch viel mehr gehabt… 😉

Liebe Brenda, wie startest Du in den Tag?
Brenda Reisinger: Mein Tag startet immer mit einem Red Bull. Gebt mir Red Bull und ich bin happy. Als zweites wird Musik gestartet mit meiner Spotify Playlist. Ohne Musik läuft bei mir gar nichts. Und dann wartet meist ein Sack voll frischer Gipfeli und Brötchen, welche mein Mann schon früh für uns geholt hat, auf uns.

Das klingt ja toll. Und verrätst Du uns noch Dein Erfolgsgeheimnis?
Naja, das werde ich natürlich nicht verraten, sonst wärs ja kein Geheimnis mehr 😉 Aber wichtig ist, dass man weltoffen und bereit ist, viel Zeit in die zum Teil trockene Recherche zu investieren und sich weltweit in Medien zu informieren, sei es Internet, Social Media, Zeitschriften. Ich verbringe wöchentlich viele Stunden damit, einfach nur zu lesen, was weltweit auf dem Kindermarkt vor sich geht, besuche Messen etc.

Brendas aktuelle Lieblinge von Balibu.ch, die wir testen durften und denen Ihr sicher immer mal wieder auf unseren Kanälen begegnen werdet:

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  • Alles von Jujube 😉
  • Der edle Badeanzug von Stella Cove
  • Sie süssen Mokassins von Freshly Picked
  • Die praktische Flasche plus Box für die Jause für unterwegs von Zoli

Ihr habt jetzt vielleicht schon eine Ahnung, wovon ihr im nächsten Beitrag noch mehr sehen werdet… 😉

Vielen Dank Brenda, für die tolle Zusammenarbeit! 🙂

Warum ich das Tragen liebe…

Ich habe alle meine Kinder getragen. Den Grossen leider nicht so häufig wie ich es im Nachhinein gerne getan hätte… ich bin mir sicher, dass dadurch vieles besser gewesen wäre, aber es hilft im Nachhinein ja nichts… Bei der Maus habe ich dann intensiv begonnen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich trug sie oft. Ich meine, man hat ja Kinder eh ständig auf dem Arm und im Tuch oder der Tragehilfe ist es nicht nur schonender, sondern auch praktischer. Man hat die Arme frei. Sei es für Geschwisterkinder, den Haushalt oder beim Einkaufen.

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Während  das Baby friedlich vorne drin schlummert, sind die Hände frei für anderes… hier z.B. zum Fotografieren beim Sonntagsspaziergang 😉

Ich gehe auch tragend spazieren. Das zusätzliche Gewicht schadet mir nicht und meine Kinder bekommen so viel mehr mit über von ihrer Umgebung als liegend im Kinderwagen. Aber ich will jetzt gar nicht gross über die vielen Vorteile referieren, die könnt Ihr nämlich im unten stehenden Link zu meinem aktuellsten Gastbeitrag lesen. Oder auf meiner Website „Nestwärme“, die ich vor Jahren nach meinem ersten Trageberatungs-Kurs erstellt habe und für die ich immer wieder verschiedene Tücher und Tragehilfen teste.

Einen Kinderwagen schaffen wir uns nicht mehr an. Tragen ist für mich einfach schöner. Schon mit der Maus habe ich den Wagen eher benutzt um Einkäufe etc. zu transportieren während das Kind auf meinem Rücken „mitlief“ 😉 Dafür wäre er praktisch, oder wenn man mal länger draussen unterwegs ist und das Baby kurz ablegen müsste… aber dafür lohnt es sich nicht, einen zu kaufen.
Zur Not können wir unseren Fahrradanhänger mit einem zusätzlichen Rad als Wagen benutzen.
Das soll jetzt aber keine generelle Absage an den Wagen sein! Es gibt Babys, die lieben es und dann passt das auch… und es gibt Eltern, die tragen nicht gerne – auch das finde ich OK, jeder, wie er will, ich erzähle hier nur, wie ich es mache…

Auch erwähnen muss ich, dass meine Kinder eben richtige Traglinge sind/waren, die sich kaum ablegen liessen. Es verging meist keine Minute, dann wurde gequäkt… ist ja auch logisch, denn am schönsten ist es für ein kleines Baby eben ganz nah bei der Mama – so wie im Bauch – warm und kuschelig. Den Herzschlag spüren, ihren Duft riechen, in ihr Gesicht schauen, ihrer Stimme lauschen, geschaukelt werden und alles um sich herum mitbekommen…

Zum Leidwesen meines Mannes bin ich auch ein wenig der Tuch-Sucht verfallen. Ein wenig… *räusper* Ich muss mir ein Lachen verkneifen. Falls Ihr Frauen kennt, die einen Schuh- oder Taschentick haben und damit ihre Schränke füllen, dann wisst Ihr vielleicht, was ich meine. Bei mir stapeln sich halt Tücher. Vorwiegend in pink oder lila, Mädchenfarben eben. Wenige auch in anderen Farbtönen… in verschiedenen Mustern, klar, verschiedenen Marken und Materialien, verschieden schwere Tücher… ja, da gibt es wirklich grosse Unterschiede. Wenn Ihr jetzt sagt: Tuch ist doch Tuch, dann sage ich Euch: Schuh ist Schuh, oder? Und falls Ihr mehrere Paar Schuhe besitzt, müsst Ihr jetzt nichts mehr sagen 😉 Ja, Tücher sind für mich, last but not least, auch einfach ein modisches Accessoire – wenn Mama schon keine Zeit hat, um sich im Alltag schick zu kleiden (wozu auch!?), dann macht wenigstens das Tragetuch was her.. 😉

Übrigens, hier mein aktuellster Gastartikel für babytalk.world zum Thema TragenBabys wollen getragen werden

Illustration: Les mamans winneuses

Über meinen Kinderwunsch

Ich wollte auf jeden Fall mehrere Kinder, das war klar. 3 fand ich eine gute Zahl. Aber es kam dann so, dass wir schon beim 1. Kind heillos überfordert waren. Und das 2. Kind forderte das 1. noch mehr heraus, so dass die letzten 6 Jahre doch sehr anstrengend waren. Nun bessert es langsam, aber deutlich. Die Kinder sind selbstständiger, streiten weniger (aktueller Vermerk: stimmt gerade nicht :D), wir haben einen strukturierten Alltag… und so sollte es wohl so sein, dass ein weiteres Geschwisterchen einen grösseren Abstand haben würde… eigentlich wollte ich ja das 3. Kind recht schnell haben, im Sinne von – ruckzuck und erledigt ist es. Ausser während der Geburt und kurz danach. Da hätte ich sofort unterschrieben, dass ich nie mehr eins bekommen werde 😉 Irgendwie klar, oder? Wie dem auch sei, so stillte ich die Maus ja recht lange und ich glaube ich bekam drum auch über ein Jahr lang keine Mens. Doch als sie wieder kam oder auch kurz davor, wurde dem Mann mulmig zumute und wie verhüteten, weil er war absolut nicht bereit für noch mehr Stress, das in seinen Augen ein 3. Mit Sicherheit nach sich gezogen hätte. Damals, als die ersten beiden ja auch noch klein waren. Und so wartete und wartete ich und bekam so alle paar Monate mal eine Krise und belagerte ihn. Bis er eines Tages, vor vielleicht 5 Monaten, von sich aus meinte: „ja, wenn’s denn unbedingt sein soll…“ Also liessen wir die Verhütung weg… Seltsamerweise war ich da schon an einem Punkt, an dem ich mir nicht mehr sicher war, ob ICH überhaupt noch will… ich hatte gerade wieder so richtig mit (Kampf)sport begonnen, hatte mehr Freiheiten, Zeit für mich und konnte auch mal ALLEIN raus… die Kinder blieben endlich mal bei Papa, ohne gleich nach mir zu heulen – ihr wisst schon… Auf der anderen Seite hatte ich sicher 3 Jahre lang dafür gekämpft bzw. quälte ich mich beim Anblick jeder Familie mit 3 oder mehr Kindern, bekam ich schier Vögel weil gerade letztes Jahr praktisch JEDE Bloggerin, die ich las (und das sind nicht wenige) ihre 3. Schwangerschaft verkündete oder ihr 3. Kind bekam… (in den Jahren zuvor waren es Bekannte aus meiner Umgebung!) Ich konnte die Blogs gar nicht mehr lesen! Es war wie verrückt. 3 Kinder mussten DER Über-Trend sein. Zumindest war es so in meiner Wahrnehmung und es machte mich narrisch… Jetzt, wo ich die Blogs endlich wieder lesen kann, sind die Kinder alle schon (fast) auf der Welt. Wie doof… ich reihe mich also als Letzte ein. Was soll’s? 😉

Nun ja, warum also den Wunsch plötzlich aufgeben? Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, mein 3. Kind nicht nach meinem 35. Lebensjahr zu bekommen und das lag ja noch gut drin. Ein Sommerkind wäre mein Wunsch gewesen, jetzt kommt es halt anders – planen kann man es nun mal nicht 😉
Ausserdem habe ich noch was aufzuholen: Hier lagern noch gut 20(?) Tragetücher, die ich bei der ja schon 4-jährigen nicht mehr wirklich (ausgiebig genug) nutzen konnte oder kann… Ich habe die Ausbildung zum Windelfrei-Coach gemacht nachdem die Maus längst trocken war und habe es bei ihr auch nur partiell gemacht… habe auch noch die ganze Stoffwindel-Ausrüstung, die ich bei ihr gerade mal 2 Monate nutzen konnte. Aber gut, das sind Peanuts… wie auch die vielen Kleider, die meine Kinder ja nur kurz tragen konnten… alles noch da und parat 🙂 Also los mit dem Abenteuer!

Buchrezension: „Geborgen wachsen“ von Susanne Mierau

Susanne Mierau dürfte vielen Lesern bekannt sein. Sie betreibt seit Jahren den erfolgreichen Blog „Geborgen wachsen“, aus dem auch der Buchtitel entlehnt ist. In ihrem Blog berichtet sie aus ihrem Familien- und Berufsalltag und greift regelmässig Themen einer bedürfnis- und bindungsorientierten Erziehung auf.

Die Berlinerin studierte Kleinkindpädagogik und absolvierte diverse Weiterbildungen bevor sie 2011 eine Praxis für Familienbegleitung und Naturheilkunde eröffnete. Daneben gibt sie auch Workshops für Eltern und Fachpersonal und spricht auf Konferenzen und Tagungen über Elternberatung und kindliche Entwicklung. Mierau ist fast zeitgleich mit der Erscheinung ihres ersten Buchs zum 3. Mal Mutter geworden.

„Geborgen wachsen“ möchte (werdenden) Eltern aufzeigen, wie man durch Geborgenheit und die Achtung der Bedürfnisse aller ein glückliches Familienleben führen kann. Die Themen reichen von der Schwangerschaft über die Geburt und die erste Zeit bis zu alltäglichen Situationen rund um Ernährung, Pflege, Schlaf und Mobilität. Mierau zeigt dabei auf, wie man im Alltag eine gute Bindung zu seinem Kind knüpfen kann.

Ebenfalls thematisiert wird die Erziehung und wie man den Kindern Freiraum zur Entwicklung bietet. Nicht zuletzt werden die Eltern direkt angesprochen. Sie sollen kein schlechtes Gewissen haben, müssen keine Supereltern sein und sollen vor allem auch für sich selber sorgen, denn wenn Eltern ihre Bedürfnisse ständig hinten anstellen und sich nie Zeit für sich nehmen, spüren das auch die Kinder.

„Geborgen wachsen“ liest sich flüssig, die Erklärungen sind verständlich und gut nachvollziehbar, die Texte einfühlsam… am Ende der jeweiligen Themen findet sich jeweils eine praktische Liste, in der die wesentlichen Punkte nochmals kurz aufgezählt werden. So dient das Buch auch nach der Lektüre als Nachschlagwerk.

Mierau setzt sich natürlich für die bindungsortientierten Verhaltensweisen wie Stillen, Tragen, Co-Sleeping etc. ein, Dinge, die sie selber mit ihrer Familie lebt. Sie zeigt aber ebenso auf, dass es durchaus auch anders geht und nennt Tipps, wie man auch mit einem unschönen Geburtserlebnis, Fläschchennahrung, Kinderwagen etc. eine gute Bindung zu seinem Kind aufbauen kann. Damit profitieren alle von der Lektüre und es wird einmal mehr klar, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern dass es nur wichtig ist, wie man seinen Weg als Eltern geht um seinen Kindern eine geborgene Kindheit zu ermöglichen.

Yay, yay, yay

Einfach weil mir so danach war. Der Titel. Nicht, dass irgendwas von Belang passiert wäre. Aber… egal! Es folgt das Übliche, chronologisch rückwärts oder so:

  • Waren heute mit dem Mi-Playdate beim Nikolaus im Walde in Schellenberg. Empfehlenswert mit Kindern. Wirklich. Weil a) ein Fussmarsch von Nöten, macht die Gelenke geschmeidig und die Kinder müde, b) wirklich irrsinnig schöne Atmosphäre da oben mit Lichtern, Esel und anderen Tieren, Christbäumen und kleinen Ständen für warmes Essen/Getränke und einem Lagerfeuer mit Bänken drumrum und Stehtischchen mit Mandarinen und Nüssen. Und natürlich einem Nikolaus, der Lebkuchen verschenkt und einem Nikolaus-Häuschen, liebevoll gestaltet. Es ist klein und fein nur leider kommen natürlich recht viele Leute (ich will nicht wissen, wie es erst am Samstag ist wenn auch viele Papas frei haben!). Aber es lohnt sich alleweil und ich bin jetzt ziemlich platt weil wir ziemlich schnell raufliefen (und es ist ein rechtes Stück hoch) und ich die Maus halt doch merke mit ihrem Gewicht auch wenn sie gut ins Tuch gebunden war. Egal… War auf jeden Fall sehr nett. Zuhause wollte der Grosse nochmals TV und ich wärmte unterdessen das Gulasch meets Curry von gestern auf, das mein Mann am Mo Abend vorgekocht hatte. Comfortfood at its best! Ich muss schon sagen, an meinem Mann ist ein Koch verloren gegangen und zwar ein richtig guter. Kein Sterne-Hauben-Koch aber ein Koch mit ständig vollem Restaurant weil’s einfach total lecker, unprätentiös aber trotzdem nicht alltäglich ist. Von mir aus könnte er täglich kochen! Muss auch mal gesagt werden hier in diesem Blog. Dass er gut kocht, meine ich 😉
    Am Mittag brachte mein Grosser seinen ersten Grittibänz vom KiGa mit! Eine tolle Überraschung! 🙂 Den haben sie selber gebacken, toll, und der war ja wahnsinnig lecker! Falls der Papa das noch liest (ist heute länger weg): es hat noch ein Stück übrig 😉
    Am Morgen habe ich noch das Weihnachtsgeschenk für die Maus besorgt. Eine „richtige“ Puppe. Sie hat schon zwei Püppchen aber mein Mann befand sie brauche was Rechtes… Na mal sehen ob es dann Liebe wird? Ich habe diesen neuen Spielzeugladen in Vaduz getestet zu diesem Zweck und auch gleich noch einen Grimms-Regenbogen mitgenommen weil ich den schon ewig bei Babykindundmeer bewundert hab 😉 Ich mag‘ die Auswahl (gut sortiert mit Schwerpunkt auf schönes, hochwertiges Holzspielzeug) aber fürchte auch, dass es einiges braucht sich als zweites Spielwarengeschäft im selben Ort zu behaupten…
  • Gestern an meinem „freien“ Vormittag wollte ich endlich an meinem ersten Projekt für mich nähen. Stoff ist längst zugeschnitten. Werf‘ ich die Maschine an und sie kapituliert. 2, 3 Stiche und der Oberfaden verwurstelt sich ungemein. Keine Chance, hab‘ alles probiert. Vlt liegt’s doch an der falschen Nadel? Ich weiss es nicht. Ich hab‘ damit aber ’ne gute Weile problemlos genäht. Aber irgendwie hat die Maschine einen Hau also düse ich nach Feldkirch und lasse sie beim Spezialisten. Mal sehen ob noch Hoffnung besteht. Ich müsse mich aber gedulden. Na, toll… also nach Wochen endlich mal wieder einen Slot für Nähereien und dann steh‘ ich ohne NähMa da.
    Dafür danach letztes mal Schwimmkurs. Ich dachte ja, es wär noch ein weiteres mal sonst wäre nämlich der Papa gerne mitgekommen. Nun, das nächste mal. Das Seepferdchen ist unser bzw. Sohnemann hat das mit links gemeistert und ich melde ihn im Januar schon vorfreudig für den nächsten Kurs an 😉
  • Ansonsten alles i.O. soweit… unser Weekend war ruhig, wir haben uns das Nebelmeer am SA von oben angesehen, waren einkaufen und am trüben SO verliessen wir das Haus nicht, war aber auch nicht weiter schlimm. So einmal im Jahr darf man… ach ja, dekoriert wurde hier natürlich auch ein bisschen und bisschen Kekse gebacken und viel gespielt und so. Gemütlich.
    Es ist hier auch keiner nennenswert krank geworden bisher. Hier ein Schnupfen, da ein Husten, bei mir jeweils täglich Phasen von überbordender Müdigkeit, die ich dann abends doch wieder nicht mit frühzeitigem Bettbesuch kompensiere aber, ja, man hangelt sich so durch die Tage, ne? Und zack ist Weihnachten! Und zack ist Neujahr! Zack, zack, zack. Die Zeit, mein grösster Feind, immer noch, immer wieder… ach ja, ein neues Handy hab‘ ich! Das olle iPhone 6. Cooles Teil weil so gross und flach und schneller als das alte. Neue Nummer auch. Also wer die noch braucht, melde sich…

24h-Mama

Was treibt eigentlich eine junge Mama den ganzen Tag? Ja, ich habe vorher auch gedacht, Mütter führten ein Schoggileben, gehen morgens auf den Spielplatz, kochen dann ein bisschen, machen Pilates und treffen sich mit ihren Freundinnen zum Latte Macchiato mit Caramel-Geschmack. Das kommt sicher hin. Aber dazwischen steht sehr viel mehr, das einen auf Trab hält. Bei mir beginnt der Tag meist sehr früh. Weiterlesen