SSW 15/16 – kurzes Update

Seit Freitagabend sind wir aus den Ferien zurück. Auf den Beitrag müsst Ihr aber noch warten, denn dafür brauche ich etwas mehr Zeit und Musse 😉 Deshalb an dieser Stelle nur ein kleines Schwangerschafts-Update. Angeblich sei mein Bauch über die Ferien gewachsen, so sagte es zumindest eine Sportkollegin heute morgen als ich mich nach fast 2 Wochen Pause endlich wieder etwas bewegte 😉 Nun ja, das könnte auch am Urlaub liegen, ne? All inclusive und grosse Buffets – muss ich mehr sagen?

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Noch sehe ich meine Füsse 😀

Auf jeden Fall war und bin ich immer mal wieder besorgt da ich das Baby noch nicht spüre (müsste ich nicht langsam…?)… im Urlaub quälte mich mal ein Husten, dann ein Ziehen, dann tagelang kein Ziehen, dann mal ein Fusstritt des Grossen im Wasser, ja, so macht man sich eben seine Sörgeli, ob wohl alles stimmt und plangt wieder auf den nächsten Termin (die Hebamme wird Anfang August wieder vorbeischauen)…
Unsere Rückkehr indes gestaltete sich sehr angenehm. Seit wir wieder zuhause sind, befinden sich die Kinder in einem fast ununterbrochenen Spiel-Flow und geniessen es richtig, hier wieder alle Spielmöglichkeiten zu haben (mal sehen, wie lange?)… den ersten Tag habe ich genutzt um den ganzen Haushalt und die Wäsche zu erledigen, Staub zu saugen, Rasen zu mähen, der Mann war einkaufen, das Übliche halt. Dann kamen noch die Nana zum Kaffee und mein Bruder, der unser Haus hütete, zum Znacht… heute war es ruhiger und da ich beim morgendlichen Sport deutlich spürte, dass ich zu lange nix getan habe, lag ich noch vor Mittag wieder

schlafend auf dem Sofa *lol*. Na gut, die Nacht war auch unruhig, weil beide Kinder irgendwann bei uns lagen und dann einer nach dem anderen (erst der Grosse, dann der Mann) wieder auszogen… was meinen Mann dazu bewog, sich heute an die Planung eines Familienbetts zu setzen. Wie cool ist das denn!? 😀 Unser Bett ist einfach zu schmal, alle Betten im Urlaub waren breiter und boten genug Platz für 3-4 Personen 😉 Ich werde zeigen wenn es konkret wird 😉
Übrigens: seit nun einigen Tagen ist die Maus Nuggi-frei! Und das ungewollt. Der einzige, den sie noch hatte, ging im Urlaub schon am 2. oder 3. Tag verloren und ward nicht mehr gefunden… da es auch ohne einigermassen ging (sie nuckelte dann halt am Original ;), beschlossen wir, keinen neuen zu kaufen… mal sehen… im Hinblick auf den KiGa-Start wäre das eh ganz recht. Auch der Grosse gab‘ ihn danach freiwillig ab…

Seele: erholt und entspannt nach einem wirklich harmonischen Urlaub
Körper: wieder einigermassen OK nachdem mich im Urlaub ein böser Husten quälte und ich dummerweise keinen Inhalator dabei hatte 😦
Errungenschaften: mein Hypnobirthing-Buch 🙂
Geht gar nicht: Zigarettenqualm. Hasse ich per se, aber im Urlaub abends störte es mich auch draussen vor der Showbühne ungemein wenn hinter mir gepafft wurde :/
Geht gut: früh ins Bett gehen 😉
Must have: endlich wieder Sport! 😀

Produkttest: Sonnenschutz von Daylong

 

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Die Maus cremt die Mama ein… 🙂

Sonnenschutz war mir immer sehr wichtig. Ich habe eine relativ helle Haut und reagiere darum auch entsprechend empfindlich auf die Sonne. Bin ich zu lange an der prallen Sonne, werde ich rot und das ist weder gesund noch angenehm. Im Urlaub bekam ich auch immer mal wieder eine leichte Sonnenallergie, d.h. meine Haut juckte stark, meist am Dekolleté – noch unangenehmer als der Sonnenbrand, zumal beides meist gleichzeitig vorkam und das automatische Kratzen erst recht schmerzte. Ich verreiste deshalb grundsätzlich nie ohne Sonnenschutz mit LSF 50+. Und abgesehen davon, dass ich es gar nicht lange an der prallen Sonne aushalte, musste ich in den letzten Jahren merken, dass nur ein T-Shirt mich in der gefährlichsten Zeit zwischen 11 und 15 Uhr wirklich vor zu grossen Rötungen schützte – und das auch im Wasser oder gerade dann, weil die Strahlen dort noch reflektiert werden und Gesicht und Dekolleté am meisten davon abbekommen.
Als ich Kinder bekam, war Sonnenschutz auch bei Ihnen ein grosses Thema. Als sie noch unter einem Jahr alt waren, sorgte ich natürlich dafür, dass so wenig Sonne wie möglich an ihre Haut kam und dass sie mit Hut und UV-Kleidung gut geschützt waren. Wassertaugliche UV-Kleidung ist auch jetzt im Urlaub noch ein Muss, wenn die Sonne am stärksten ist. Während der Grosse zwar kaum anfällig ist und recht schnell braun wird (meist schon zuhause) und nur selten ein wenig rot, reichen bei der sehr hellhäutigen Maus 5 Minuten ungeschützt in der Sonne und sie wird rot.

Daylong

Gut ausgestattet für die Ferien!

Ich habe in den vergangenen Jahren diverse Sonnencremes ausprobiert, so ganz zufrieden waren mein Mann und ich aber nie. Die Cremes mit physikalischem Filter waren zwar für die Babyhaut am besten, jedoch war es immer ein mühseliges Geschmier und das Kind danach halt sichtlich bedeckt mit der weissen Creme, die sich nur schlecht auftragen liess und auch an unseren Händen haften blieb. Die Cremes mit chemischem Filter waren zwar besser aufzutragen, hinterliessen jedoch oft einen klebrigen Film oder schützten unserer Meinung nach unzureichend. Von Daylong, dem pharmazeutischen Sonnenschutz aus der Schweiz, hatte ich Gutes gehört und beim Kinderarzt und der Mütterberatein habe ich früher schon mal ein Muster mitgenommen. Damals kam die Tube noch im alten, nicht sehr ansprechenden Design, daher und nur aufgrund eines Musters konnte ich mir kein Urteil bilden.
Für unseren Urlaub auf Mallorca bekamen wir deshalb eine Tube „ultra“ mit SPF25, eine Lotion „Kids“ mit 50+ und eine kleine Tube After sun repair Creme. Wir haben den Sonnenschutz etwa 3x täglich aufgetragen, was ja eher wenig ist. Die Kinder und ich bekamen die 50+, mein Mann will jeweils einen geringeren Faktor und verwendete die 25. Knapp vor Ende unseres Urlaubs war die 50+ leer. In der Tube war noch genug, da mein Mann nicht so fleissig cremte (etwa 2x täglich). Ich empfehle also, bei über einer Woche Urlaub lieber zwei Packungen mitzunehmen, falls mehr als eine Person die gleiche Creme nutzt.

Daylong Kids Lotion SPF 50+

Mein Favorit: die kids 50+ Lotion. Bild: Daylong

Unser Fazit ist sehr gut! Nach dem ersten, richtig heissen Tag, hatten wir alle leichte Rötungen, keineswegs aber schlimme (normalerweise schmerzt es mich und die Haut ist auch nachts noch so heiss, dass es mich stört)! Danach wurde keiner mehr rot, sondern wir entwickelten alle eine schöne Bräune. Gejuckt hat es mich nie. Die Rötungen waren mit der after sun Creme schnell weg.
Die liposomale Sonnenschutzlotion von Daylong ist weiss, riecht ziemlich neutral (es wird bewusst auf Duftstoffe verzichtet) und lässt sich gut auftragen. Der Dispenser der Kids-Lotion ist sehr praktisch! Die Lotion hinterlässt keinen Film und klebt nicht unangenehm an den Händen. Mein Mann, der sonst wirklich heikel ist und bisher noch immer etwas an meinem Einkauf an Sonnenschutzprodukten für die Ferien auszusetzen hatte, war dieses mal restlos begeistert. Und auch ich kann sagen, dass ich Daylong sicher wieder kaufen und auch weiterempfehlen werde! Schaut Euch mal die verschiedenen Produkte an, falls Ihr noch einen guten Sonnenschutz für Euren Urlaub braucht 😉

 

Zum Schluss noch ein paar Tipps für ungetrübten Spass in der Sonne:

  • Zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne meiden u/o UV-Kleidung/T-Shirt tragen, auch im Wasser!
  • Beim Kauf der Produkte den LSF Eurem Reiseziel und Eurem Hauttyp anpassen; für Kinder immer ein Produkt speziell für Kinder oder Babies und mit hohem LSF wählen
  • Sonnenschutz regelmässig erneuern; auf jeden Fall nach jedem Baden und Abtrocknen
  • Nicht geizen! Lieber zu viel auftragen als nachher rot zu werden
  • Vergesst die Augen und Euren Kopf nicht: tragt eine gute Sonnenbrille und einen Hut/Tuch um Euch vor einem Sonnenstich zu schützen (ich bekomme ohne Hut Kopfschmerzen)
  • Nach dem Sonnen ist vor dem Sonnen: mit einer speziellen After sun Pflege helft Ihr Eurer Haut, sich zu regenerieren und spendet Ihr wichtige Feuchtigkeit.
    Weitere Tipps findet Ihr auch auf der Website von Daylong.

Wie ist das bei Euch? Seid Ihr zufrieden mit Eurem Sonnenschutz? Kennt Ihr die Produkte von Daylong schon?

Wir bedanken uns herzlich bei Daylong für die freundliche Unterstützung! 

Ferienreif – morgen geht’s los!

Ich melde mich noch ganz kurz vor unserem Urlaub… denn wir sind alle ferienreif und freuen uns schon darauf, morgen am späten Nachmittag in Friedrichshafen in den Flieger gen Mallorca zu steigen 🙂 Die Koffer sind noch nicht gepackt, dafür schon Berge von Kleidern gewaschen (fast mehr als normalerweise nach dem Urlaub anfällt) und im Moment schanzen wir uns zuhause vor der Hitze ein… gestern waren wir im Freibad und heute hätten eigentlich zwei Playdates angestanden, die abgesagt wurden. So… mein Mann ist noch beim Chiro und ich hoffe, dass er morgen dann wieder einigermassen schmerzfrei und einsatzfähig ist… es ging ihm nicht gut in den letzten Tagen da die Schmerztabletten Bauchschmerzen verursachten, er diese also nicht wirklich nehmen konnte.
Es gibt nicht mehr viel zu berichten, aber ich freue mich einfach, trotz aller Widrigkeiten (z.B. dass mein Grosser immer einige Zeit braucht, um sich an einem neuen Ort einzuleben und eigentlich nicht so eine Wasserratte ist bzgsweise sich schnell langweilt und einfach sehr sensibel und schnell reizbar ist), mal 10 Tage lang an nicht viel denken zu müssen, keinen Haushalt und v.a. kein Einkaufen und Kochen, dafür aber täglich das Meer im Blick. Mein Mann meint ja immer, ich könnte auch woanders urlauben, da ich gar nicht sooo gerne im Meer bade und lieber am Pool liege weil ich den heissen Sand nicht mag, die Hitze allgemein), aber… allein die Präsenz des Meeres, der Blick auf die Wellen und das Rauschen – das ist schon meditativ und sobald abends die Sonne langsam im Meer versinkt und ein angenehmes Lüftchen weht, könnte ich ewig im Sand sitzen und die Füsse eingraben, dann ist das einfach schön und magisch und ich sauge das still in mir auf. Nächstes Jahr, wenn alles gut geht, werden wir, mit einem halbjährigen Baby im Gepäck, sicher weder fliegen noch sonstwie weit reisen, deshalb will ich diesen Urlaub einfach nochmal so richtig geniessen können – drückt mir die Daumen, dass das gut klappt. Da ich unterdessen auch im weit angenehmeren zweiten Trimester bin, d.h. kaum mehr Übelkeit, etwas mehr Energie (je nachdem wie die Nacht war 😉 und weniger Geruchs-Unverträglichkeiten, und der Bauch ja noch nicht gross stört, hoffe ich einfach, dass wir ein paar harmonische Tage verbringen können miteinander… wir werden sehen.
Auf jeden Fall wird es hier ruhig sein bis zu unserer Rückkehr, aber folgt mir doch auf Facebook und Instagram, denn ich werde Euch dort sicherlich regelmässig auf dem Laufenden halten 😉
Ach ja, morgen ist die Maus noch in der Kita und ich vlt nochmal im Sport und ich muss Euch noch kurz erzählen, dass die Maus langsam gross wird… gestern wollte sie nämlich ohne Nuggi ins Bett (das macht sie meist wenn sie beim Grossen schläft, aber dieses mal meinte sie, dass sie den ja schon für die Ferien eingepackt habe – aha! 😉 und zwar legte sie sich gestern ins grosse Bett (Mama’s und Papa’s ;), schlief dort dann aber ganz alleine ein, nachdem es stark regnete und hagelte, sie Angst hatte und ich sagte, dass ich keine Zeit habe, noch lange so neben ihr zu liegen weil ich noch Wäsche hätte etc. Ich ging dann runter, sie schloss die Tür und ich hörte und sah nichts mehr. Ja, auch Kinder, die jahrelang in den Schlaf begleitet werden, schaffen es irgendwann alleine 😉 Bei ihrem Bruder schlief sie auch schon ohne mich ein… 😉

Habt Ihr auch noch Urlaub und fahrt weg? Wenn ja, wohin? 🙂 Ich wünsche Euch auf jeden Fall eine gute Zeit und wir lesen uns bald wieder! 🙂

Ferien“lektüre“ für Vorschulkinder

Unser Urlaub nähert sich so langsam und es wurde Zeit, sich um „Unterhaltung“ für die Kinder Gedanken zu machen. Sei es für die Reise, im Flugzeug oder auf dem Flughafen, abends im Hotelzimmer oder auch im Restaurant – ich möchte nicht nur das Tablet als Notnagel haben, um die Kinder zwischendurch zu beschäftigen, sondern auch etwas Sinnvolles. Deshalb gehören in unser Reisegepäck nicht nur ein paar Vorlesebücher und wenige Spielsachen, sondern auch „interaktive“ Hefte – zum Malen, Rätseln und Kleben, wie diese hier aus dem Tessloff-Verlag:

Mitmach-Heft

Die thematischen Mitmach-Hefte aus der Reihe WAS IST WAS Junior eignen sich für Kinder ab 4 Jahren, wobei ich denke, dass auch ein Schulkind noch etwas damit anfangen kann. Wenn das Kind schon lesen kann, kann es nämlich die Rätsel auch alleine lösen. Solange es das nicht kann, macht es Sinn, sich gemeinsam mit dem Kind durch die Hefte zu „arbeiten“. Ausmalen kann es natürlich schon alleine, das Aufkleben der Sticker am richtigen Ort mit etwas Hilfe auch.
Die Hefte sind abwechslungsreich gestaltet mit Rätsel-Teilen, Ausmalflächen und dem grossen Stickerbogen in der Mitte. Lehrreich sind sie natürlich auch. Ideal für das Alter sind sie aber nicht mit zu viel Text überladen. Trotzdem braucht es die Unterstützung der Eltern, welche die Rätsel vorlesen und ein wenig helfen (zum Beispiel beim Verbinden der Zahlen bei Kindern, die sie noch nicht lesen und der Reihe nach verstehen können). Die Lösungen befinden sich zur Kontrolle im hinteren Teil des Hefts.

Malen und Rätseln

Diese Heftreihe von WAS IST WAS mini wendet sich an Kinder ab 3 Jahren. Sie ist ähnlich aufgebaut wie die Mitmach-Hefte, ebenfalls mit einem Stickerbogen, Rätseln und Ausmalflächen. Jedoch sind die Malflächen etwas grösser und dominanter und die Rätsel einfacher gehalten. Die übersichtliche Gestaltung mit nur wenigen Elementen ist ideal für kleinere Kinder, die sich noch nicht so gut und lange auf etwas konzentrieren können. Aber auch hier macht es Sinn wenn die Eltern das Heft zusammen mit den Kindern anschauen, besonders bei den Rätseln.
Da die Maus nach dem Sommer in den Kindergarten kommt, habe ich natürlich das passende Themenheft für sie gewählt.

Glitzerzauber-Malbuch

Ganz besonders für Mädchen ist dieses Heft. Ein reines Ausmalheft, bei dem auf vielen Seiten schon einige Flächen in Glitzerfarbe „vorgedruckt“ sind, siehe Fotos. Die Motive sind ansprechend und nicht zu detailliert, so dass auch kleine Hände sie gut ausmalen können. Meine Tochter steht, ganz ihrem Geschlecht entsprechend, auf Mädchenkram, auf Feen und auf Glitzer, also dachte ich, dass sie an diesem Heft bestimmt ihre Freude haben wird. Ausserdem übt sie sich immer mal wieder im Ausmalen und hat da in letzter Zeit auch schon einige Fortschritte gemacht. Ich zwinge meine Kinder nie zum malen, sie kommen immer von sich aus und wollen meistens eine bestimmte Vorlage aus dem Internet. Unterwegs geht das natürlich nicht, da eignet sich so ein Heft besser. Meist haben sie nicht ewig Geduld für’s (Aus)malen aber im Kindergarten wird das regelmässig gefördert, von dem her ist es gut, wenn sie sich jetzt schon ab und zu darin übt…

Übrigens machen die Hefte nicht nur auf Ferienreisen Sinn, sondern bieten auch zuhause zwischendurch eine gute Unterhaltung, z.B. an langweiligen Regentagen während der Ferien… 😉 Das Sortiment ist natürlich noch um einiges grösser, ich habe hier lediglich eine kleine Auswahl vorgestellt, es lohnt sich also, selber mal reinzuschauen, was Tesslogg alles zu bieten hat. Es ist für jedes Alter etwas dabei.

Und was gehört bei Euch bei Ferienreisen mit in den Koffer? Wie findet Ihr solche Hefte? Wir bedanken uns herzlich beim Tessloff-Verlag für das zur Verfügung stellen der Produkte.
Ich werde Euch in den nächsten Wochen noch andere Bücher/Hefte vorstellen. 

Lebenszeichen…

Ja, ganz schlecht, wenn man sich als Blogger tage- oder gar wochenlang nicht zu Wort meldet… aber es gibt ja noch Facebook, wo ich eigentlich doch regelmässig was poste, weil das eben bequem vom Sofa aus mit dem Handy geht und nicht viel Text nötig ist 😉 Nicht, dass ich nicht gerne schreibe, aber ich war die letzten beiden Wochen ziemlich absorbiert, mit mir selbst beschäftigt und wenig am PC (was ja gut ist). Das bessert sich hoffentlich demnächst… aber auch die nächsten zwei Wochen sind relativ voll… ich habe drei Schreibaufträge erhalten (davon den Kürzesten schon erledigt), einen Häkelauftrag (erledigt ;), vier Trageberatungen (mit heute zwei schon durchgeführt 😉 und am Mittwoch steht ja noch mein Geburtstag an, das heisst es wird Nachmittagsgäste (Mamas und Kinder) und Abendbesucher (der Rest) geben… da müssen wir das eine oder andere noch vorbereiten und mein Mann war schon so fleissig, einen Teil für’s Abendessen vorzukochen… Kuchen fehlt noch, das ist dann mein Job 😛
Ja, Ihr seht also, es läuft recht viel und wegen des FL-Feiertages hatte mein Mann grad auch 4 freie Tage… es kam also in der letzten Zeit alles ein wenig zu kurz und ich kam nicht wirklich zu tun, was ich wollte oder brauchte einfach viel länger dafür als üblich. Aber ab und zu ist das ganz OK, solange Deadlines trotzdem eingehalten werden und nichts wirklich leidet (bis auf mein schlechtes Gewissen… :P)… Die wenigsten Sachen laufen davon 😉
Aber es ist schon krass… noch ein Monat und die Sommerferien stehen unmittelbar bevor! Das Wetter ist sosolala, also mal warm und sonnig, mal regnerisch und das ist ganz OK so, ich bin kein Fan von Hitzewellen und gehe nicht gern ins Freibad…
Noch 2,5 Monate und für die Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt (Kindergarten- und Schuleintritt). Offiziell gibt es hier nicht den Hauch einer Bestätigung, dass mein Sohn überhaupt in die Schule kommt. Die Schweizer nehmen das wohl nicht so ernst. Die Liechtensteiner hatten längst Infoabende, Gespräche, Besuchstage, erhielten Unterlagen. Ich werde also langsam nervös, denn ich wüsste schon gerne, wo und wann mein Sohn am 15. August anzutraben hat, was er als Znüni mitnehmen darf, wer in seiner Klasse ist, wer ihn unterrichten wird und wie der Stundenplan aussehen wird – boah, wird das spannend, ich möchte grad auch nochmal eingeschult werden! 😀
So, nebenan singen gerade vier Kinder (davon zwei eigene :D) den Ninjago-Titelsong mit und spielen Jenga. Witzig… noch etwa fünf Wochen bis zu unserem Mallorca-Urlaub und ich habe noch nichts organisiert… letztes Jahr bin ich viel zu spät zum Kleiderschweden, weil ich noch einen Bikini brauchte. Ich dachte ja nie, diesbezüglich dort mal Leere in den Regalen anzutreffen aber es war wirklich so. Deshalb sollte ich das heuer wohl früher erledigen, nur, wann!? Meine „freien“ Vormittage sind die nächsten zwei Wochen nun mal voll mit Arbeit und Terminen und mit den Kids werde ich sicher nicht in den Laden gehen… aber mal sehen… für die Kids, zumindest für die weisshäutige Maus, will ich zudem noch UV-Badekleidung kaufen. Sowas mache ich immer gerne, denn das gehört zur Urlaubs-Vorfreude 😉
So, dann werde ich mich nachher mal ans Abendessen-Kochen machen… habt eine gute Woche und Ihr hört hoffentlich bald wieder von mir! 😉

Wochenupdate, Achtung langweilig!

So, nun hat das Wetter also gekehrt – von frühlingshaft und trocken zu Kälte, Sturm und Regen. Die erste Alltagswoche liegt schon fast hinter uns, wobei mein Mann ja noch Urlaub hat und auch bei mir noch keine Aufträge eingetrudelt sind bzw. ein Jobangebot per Januar sich dahingehend entwickelt hat, dass sich einfach keiner mehr gemeldet hat. Nun, denn… es lief also nicht viel und das war OK… ihr müsst drum auch nicht zwingend weiterlesen, denn es war. echt. nicht. viel. los! Ehrlich, ich würde es verstehen 😉

  • MO Nachmittag: Spielbesuch für den Grossen
  • DI Nm: Ich hatte endlich meinen Friseurtermin und entschied mich gegen eine grosse Veränderung. Es gab neue Strähnchen in Blond und Kupfer und der Schnitt wurde aufgefrischt, that’s it! Leider habe ich noch keine Fotos geschossen. Der Mann mühte sich derweil mit den Kindern ab, so auch am Abend, da legte es mich nämlich hin. Nach SA-SO täglichen Sports und davon sicher zwei Tage mit viel zu wenig Schlaf, musste ich mich nach dem Abendessen mit Bauchschmerzen auf’s Sofa begeben, wo ich rasch einschlief. Als ich wach wurde, schickte mich der Mann direkt ins Bett und kümmerte sich dankenswerterweise um die Kinder…
  • Am MI ging es wieder besser… Mein Mann ging morgens kurz mit der Maus einkaufen während ich ein bisschen rumräumte und sauber machte. Jegliche Playdates fanden feiertagsbedingt noch nicht statt. Wir gingen dann am Nachmittag auf meinen Wunsch hin im Wald spazieren und so waren die Kinder abends zufrieden und rasch im Bett. Zu rasch fast, die Maus nämlich schlief noch vor dem Abendessen, war dann aber ohne Übertreibung nachts etwa im 10-Minuten-Takt wach :/
  • Heute morgen, nachdem ich sie in die Kita brachte, haute ich mich drum nochmals auf’s Ohr und der Mann und ich starteten dann gemütlich in den Tag. Nachmittags begann der grosse Regen und wir fuhren nur kurz mit der Maus Stirnfransen schneiden, bevor der Grosse ziemlich durchnässt vom KiGa kam. Heisse Schokolade und jetzt ein Film für die Kids derweil ich mein gestern begonnenes Nähprojekt bearbeitete. Aber Maus holte mich auf’s Sofa und da schreibe ich jetzt… ein paar Sommerferienangebote haben wir noch reingeholt. Erst haben wir uns überlegt, nach Dänemark zu reisen, Ferienhaus, Mietauto und so, aber der Mann entschied sich dann doch für den etwas unkomplizierteren Rundum-sorglos-Urlaub am Meer. Schätze das wird demnächst gebucht und aus den Fehlern vom letzten Jahr haben wir wohl gelernt 😉
    Wenn Maus heute wieder zeitig einschläft und ich nicht zu müde bin, versuche ich es heute Abend noch mit Sport, aber mal sehen…
  • Morgen Nachmittag werden wir ins Malbun fahren da wir einen Hotelgutschein einlösen mussten, bevor das Hotel schliesst. Bin ja mal gespannt… zwei Nächte, zwei Tage im Schnee und das mit Kindern, die weder skifahren (wollen) noch gern laufen. Da sind die Möglichkeiten etwas begrenzt. Ein gescheites Hallenbad hat es da auch nicht, aber mal sehen, irgendwie werden wir die Zeit wohl rumbringen.
    Dummerweise wäre am Sonntag Morgen noch die Geburtstagsparty einer Freundin der Kinder, aber ich weiss nicht, ob wir es so früh aus dem Malbun ins Unterland schaffen… mal sehen.
  • Nächste Woche beginnt dann also der Alltag wieder „richtig“ wenn auch der Mann wieder arbeitet und ich den Haushalt allein schmeisse…

Schulferien – Tag 1

So. Seit Freitag also Schulferien. 3 lange Wochen. Der heutige Morgen begann früher als üblich, nämlich um ca. 6.30 Uhr, also eine halbe Stunde vor regulärem Weckerklingeln. Soviel zum Thema „yeah, ich muss den Wecker nicht stellen und kann morgen länger liegen bleiben!“ Denkste! Nicht mit Murphy, dem alten Sack, der mir ja überall auflauert um mich hinterrücks auszuknocken. Selber schuld, wer abends noch bis 23 Uhr vor „Star Wars“ hängt… aber es ist halt immer wieder fesselnd. Und Anakin Skywalker sieht mit den langen Haaren… ach… zu gut aus *g*. Tja, zumindest solange bis er sich ihn Darth Vader verwandelt. Tragisch… Der Morgen begann trotzdem stressfrei… wir konnten noch eine Weile liegen bleiben und ich durfte die Kinder dann zur Schwiegermutter fahren um mein obligatorisches Montag-Morgen-Frauenboxen zu besuchen. Wie immer gut und wie immer frage ich mich, wie ich nach dem ganzen Armtraining zum Aufwärmen nachher die Fäuste noch an den Sack bringen soll, aber irgndwie geht es immer. Ich muss allerdings über meinen Schatten springen für dieses Training. Bin ja ein totaler Wasserjunkie, der nie ohne Wasserflasche das Haus verlässt… und Trinkpausen gibt es natürlich nicht ständig, und da wir Übung an Übung machen, kann ich auch nicht mal schnell zur Flasche greifen. Tja… im Moment bin ich froh um jede Trainingseinheit. Es gibt mir so viel, es ist das einzige, was mir im Moment ein Gefühl von Stärke gibt, denn psychisch hänge ich noch immer in den Seilen und lasse mich durch den Tag schleifen. Normalerweise beklage ich mich ja darüber, dass die Zeit rast; im Moment denke ich, sie steht still. Es macht mich fast wahnsinnig…
Werde versuchen, halbwegs gut durch die Ferien zu kommen. Immerhin hat mein Mann in Woche 2 frei und wir haben sehr spontan noch 2 Tage Legoland gebucht. Für die Kinder, weniger für uns aber irgendwie ist das so ziemlich der einzige Ausflug mit Gelinggarantie, auch wenn er ins Geld geht, aber gut, eine Woche Serfaus-Fiss wäre noch teurer gekommen, von dem her… und ich freue mich auf eine Nacht auswärts im Hotel und so und generell, das wird auch uns ein wenig gut tun, auch wenn ich lieber 2 Tage Wellnessurlaub gebucht hätte, aber das wäre dann, jaja, unter Umständen noch teurer geworden… Mein Mann und ich werden uns also für den Hochzeitstag am 16. Oktober wohl einfach einen Dinner-Abend machen. Mal sehen…
So, die Kids und ich werden wohl noch rausgehen. Rasenmähen und so… Sonne scheint… Leider sind Spielkameraden nicht wirklich verfügbar. Die Nachbarn sind wohl weg und fahren nächste Woche sowieso für 2 Wochen in Urlaub und die Liechtensteiner haben erst ab nächster Woche schulfrei…

Hach, ich wünschte, ich wäre gelassener, weniger sensibel, könnte weit weg von allem. Jetzt, wo viele ihre Herbstferienfotos aus dem Süden posten, wäre so ein verspäteter Badeurlaub doch schön… aber ja…
Unser Weekend war soweit ganz OK. Am Samstag war die Maus noch etwas scheu im Schwimmkurs, konnte aber alles (sofern sie wollte). Unter Wasser schwimmt sie sowieso schon problemlos ein paar Züge… Mann war sogar (Premiere glaube ich?) allein mit den Kids einkaufen und offenbar klappte das ausnahmsweise ganz gut. Ich habe derweil Hausarbeiten gemacht. Gestern war ich am Morgen im Outdoortraining und danach hat v.a. mein Mann viel für den Besuch am Abend vorbereitet (eine befreundete Familie) und am Nachmittag kam die Nana mit Mann zum Kaffee vorbei. Die Kids spielten danach draussen und dann mit den Gastkindern. Es war also ein ganz (erstaunlich) friedlicher Tag, nur ich war von meiner inneren Unruhe geplagt… aber das soll Euch mal nicht länger belasten…

Unser Urlaub auf Kreta

Da sind wir also wieder… wer meine Facebook-Seite ein wenig verfolgt, hat schon das eine oder andere Foto gesehen und ein wenig gelesen, wie es uns erging. Ich erzähle hier aber gerne von vorne (und fürchte das wird ein laaanger Beitrag 😉

Tag 0
Wir reisen guter Dinge ab. Ab Flughafen Friedrichshafen funktioniert das reibungslos, zeit- und nervenschonend und v.a. ohne Menschenandrang. Wir starten pünktlich und der Flug ist zwar länger als letztes Mal aber auch deutlich angenehmer da Maus weniger herumturnt/hampelt und beide Kinder auch ihr Stündchen schlafen. Auch Ankunft, Kofferholen und Bus finden und zum Hotelfahren – problemlos. An der Reception dann ein lustiges Intermezzo. Wir werden kurz verwechselt da wir gleichzeitig mit einer anderen Familie Beck einchecken, die ebenfalls mit Liechtensteiner Pässen anreist. Zufälle gibt’s! 😀 Wir erfahren zudem, dass wir übermorgen das Zimmer wechseln müssen weil unseres noch nicht bereit sei. Ärgerlich aber nun gut. Dafür wird uns ein Obstteller und Wein auf’s Zimmer versprochen sowie Massagegutscheine (die wir nie nutzen werden). Wir finden unser Zimmer eigentlich ganz OK (renoviert, Schiebetüre trennt zwei Schlafbereiche, komfortabel und gross genug), packen kurz aus und gehen dann essen weil schon Abend.
Dort dann die All-inclusive-Ernüchterung. Die Getränke werden nicht serviert sondern müssen an Automaten gezapft werden (kannte ich so bisher nicht, habe aber auch noch nie AI gebucht sondern meist Halbpension…). Das bedeutet natürlich mehrere Gänge ans Buffet bis alle versorgt sind. Das war letztes Jahr besser. Ausserdem sind hier für meinen Geschmack einfach viiiel zu viele Leute. Der Saal ist riesig, das Buffet auch, das aber leider nicht zentral weshalb die Wege lang sind. Doof mit zwei Kindern, die alles selber holen oder „mit“ wollen. Die Auswahl am Buffet bietet für alle Geschmäcker etwas, jedoch kann ich jetzt schon sagen, dass wir schon weit besser in anderen Hotels am Mittelmeer gegessen haben (ich habe genügend Erfahrung, ich war praktisch jedes Jahr in Griechenland, im Alter von 5 bis 18 Jahren zumindest, mit meinen Eltern). Das Fleisch ist naja, die Nudeln (ich liebe Pasta aber ich koche sie weit besser als hier!) sind entweder verkocht oder zu al dente, zu wenig gesalzen und die Saucen auch keine Geschmackssensation. Und glaubt mir, ich habe dem Koch genügend Chancen gegeben da ich mich immer wieder hinreissen liess… Gemüsetechnisch gab es nur öde Gesteamtes aus der TK-Packung oder in Gerichten verpackt. Bei Tintenfisch langte ich eher nicht zu… ich habe eh versucht (*lol*), mich heuer zurückzuhalten. Buffets werden mir im Urlaub immer zum Verhängnis da ich viel zu viel anrichte und esse, v.a. am Dessertbuffet (all die schönen Köstlichkeiten). Aber nach jahrelanger Erfahrung und kürzlich ja wieder intensiver aufgenommenem Sporttraining und Ernährungsverbesserung, konnte ich mich hier tatsächlich gut beschränken. Da es selten allzu viel gab, das mich ansprach und ich Dessertbuffets schon genug „gesehen“ hatte, war das nicht schwierig, dazu noch eine Magenverstimmung aber dazu später. Die erste Nacht verlief ruhig und wir schliefen gut. Generell schliefen die Kinder spät ein und liessen sich morgens kaum wecken, dafür schlief auch die Maus hier fast durch. Ich stand meist nachts 2x auf um die Klimaanlage erst ab- und später wieder anzuschalten *g* Ansonsten alles gut. Es ist ein Segen nach der Hitze zuhause, die auch vor dem Schlafzimmer nie Halt machte (schweissgebadet im Bett schläft es sich mies), hier einfach die Klimaanlage anschalten zu können und in herrlicher Kühle ein- und weiterschlafen zu können…

Tag 1+2
verbringen wir am Meer. Im Sand und im Wasser verweilen sich die Kinder wunderbar. Wir haben (akuter Platzkampf, Liegen meist um 6.30 Uhr schon allesamt besetzt) schlechte Plätze, leider zu weit entfernt vom einzigen Bereich am Meer, der gut zu begehen ist (weil es zum Teil felsig war). Um die Kinder zu beaufsichtigen, müssen wir mit/bei Ihnen sein (natürlich auch um zu baden etc.) und so holen mein Mann und ich uns einen 1A-Sonnenbrand.
Ich habe einen hellen Hauttyp, der schnell zu Sonnenbrand neigt. Meine Eltern haben mir die Sache mit dem Schatten und dem guten Sonnenschutz also gut antrainiert. Mit Kindern wird das aber alles anders da ich nicht mehr ganztägig unter dem Schirm liegen kann, auch mitten in der grössten Hitze nicht und mir Zeit und Hände fehlen (oder ich es schlicht vergesse), nachzucremen. Auch dachte ich nicht daran, ein T-Shirt anzuziehen (die Tage darauf dann schon). Sonnenbrand ist übel. Auch fand ich den Sand heisser denn je und da unsere Liegen nicht direkt am Meer waren, verbrannte ich mir jedes mal schier die Füsse. Im Wasser (Kiesel), hatte ich dann auch meine Mühe mit dem Pieksen. Nun gut, man wird wohl auf’s Alter empfindlicher, wobei ich früher wohl einfach diese Gummischuhe gekauft hätte aber mein Mann hielt das für unnötig. In der Konsequenz verbrachten wir die nachfolgenden Tage am Pool. Ach ja, von der vielen Sonne bekam ich auch Kopfschmerzen… ein Dafalgan half dann.

und weiter geht’s mit körperlichen Leiden…
In der 1. oder 2. Nacht, so genau weiss ich es nicht mehr, geschah der Maus ein Bettunglück. Sie hatte ja vor unserem Abflug noch erbrochen und Durchfall und zog letzteres noch 2-3 Tage weiter. Einmal, eben, unbemerkt im Bett. Ja prima. Immerhin hatte sie eine Hose an aber trotzdem erforderte es eine mitternächtliche Dusch- und Reinigungsaktion. Gut. Als es der Maus besser ging, war ich an der Reihe. Mir war einen Tag lang relativ mies so dass ich mich oft hinlegen musste, mittags machten wir Siesta im Zimmer, so konnte ich auch ein wenig schlafen. Noch Tage danach, eigentlich fast bis zur Abreise, hatte ich immer wieder Bauchgrummeln, musste oft sehr spontan die Toilette aufsuchen und hatte nicht wirklich Appetit (was mich sogar freute denn ich wollte mich ja nicht wie üblich quer durch’s Buffet essen sondern Kalorien einsparen, man tut ja hier nicht viel…). Erbrechen musste ich nicht, was ich aber eher meinen Konzentrations- und Körperbeherrschungs-(*lol*)Fähigkeiten zuschreibe da für mich Erbrechen immer das schlimmste aller körperlichen Übel war (bis zur ersten Geburt, danach rutschte Erbrechen auf Platz 2, bei der ersten Geburt musste ich erbrechen, seitdem glaube ich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Auf Platz 3 stehen extremer Reizhusten und Migräne). Als ich wieder einigermassen fit war, erbrach sich irgendwann nachts am 4. oder 5. Tag unser Grosser im Bett. Also wieder: Duschen, reinigen. Mein Mann schob es seiner Urlaubsernährung zu (Pommes Frites, Eis, Chips, Eis,…), ich der Magen-Darm-Geschichte. Vor allem als er sich auch morgens wieder erbrach und zudem noch Durchfall bekam. Er lag dann am Tag darauf ausser Gefecht auf der Liege und schlief oder vegetierte vor sich hin. Danach war’s dann gut.
Irgendwann davor, ich glaub‘ es war am 2. Tag, stiess sich mein Mann abends im Dunkeln seinen kleinen Zeh an einem Stein. Der Zeh schwoll an und färbte sich rotblauviolett, und schmerzte. Sehr praktisch. Damit waren wir dann relativ gut bedient mit allen diversesten Leiden. Lustigerweise blieb wenigstens (Gott sei Dank) der Mann verschont von jeglichem Magen-Darm-Ärger. Immerhin. Er hatte ja dafür den Zeh… muss reichen, ne?

Tage 3-6 (ca.)
Zusätzlich zu obem erwähntem Sch… kämpften wir stetig mit/gegen unser(em) grosses Kind. Es hatte Heimweh. Es vermisste seine Freunde und machte hier keine ergiebigen Bekanntschaften. Ihm war langweilig. Es wollte dies und jenes nicht, vor allem nicht ins Wasser. Anderes schon (aber wir nicht). Es war wie gewohnt megaheikel. Es war, klar, zwischendurch einfach müde (wollte aber keine Siesta machen). Es war ein Quengeln und Schimpfen und eine Unzufriedenheit auf allen Seiten. Es dominierten folgende Gedanken:
– wir verreisen nie wieder mit unseren Kindern
– wir verreisen erst wieder wenn sie 12, 14, 16 Jahre alt sind
– wir reisen nie wieder ans Meer
– wir brauchen Urlaub nach dem Urlaub
– wir sind einfach nur total doofe, unfähige Eltern
– das ist eine absolute, verdammte, furchtbare
Kreta-strophe!
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
Es wurde dann doch alles gut. Es brauchte nicht viel. Aber das Wenige wäre essentiell gewesen und hätte uns, wären wir Tage vor schon darauf gekommen, wohl schon eher einen entspannteren Urlaub beschert.

Tage 7-9
Es brauchte einen Schwimmreif. Der vom Vater nur mit grösstem Unwillen und schon in weiser Vorraussicht als unbrauchbar eingestufte, aufblasbare Riesenhai (vom Sohn aus- und nachdrücklich gewünscht), erwies sich als, Überraschung, völlig unnütz. Ich versuchte meinen Mann erfolglos damit zu beschwichtigen, dass, hätten wir ihm den Wunschhai nicht erfüllt, er noch weiter nörgeln/quengeln würde. Der Schwimmreif ermöglichte es in der dummerweise kein gescheites Nichtschwimmerbecken vorsehenden Hotelanlage, dass Grosser mit uns im tiefen Wasser baden und vom Rand reinspringen konnte. Ohne Schwimmhilfe traute er sich das leider nicht. Es ist zugegebenermassen schon doof, das mit dem fehlenden Nichtschwimmerbecken. Es gab einen sehr tollen Bereich für Kleinkinder mit vielen Rutschen, den die Kleine ausgiebig nutzte, der dem Grossen aber nicht lange Spass machte. Dann gab es den Olympia-Pool, der aber mind. 140cm tief war, teilweise tiefer. Zu tief für die Kids. Und dann gab es noch einen kleineren Pool mit Erwachsenenrutschen, an die sich der Grosse auch nicht heranwagte. Maus rutschte ein paar mal mit uns zusammen. In diesem Pool hätte er stehen können, da hier aber die Rutschen hineinkamen, gab es keinen Platz zum Plantschen. Grosser wollte hier auch gar nicht rein. Tja… der Schwimmreif brachte also endlich die erhoffte Freude am Baden zurück. Am Meer wehte rund 3-4 Tage lang die rote Flagge weil es heftig windete und die Wellen zu hoch waren. Es wäre zu gefährlich gewesen, das Baden zu erlauben.
Es brauchte den Kinderclub und zwar die Nutzung desselbigen. Endlich. Mein Mann und ich sind ja der Meinung (es gibt da ganz andere Eltern, alles schon erlebt), dass Familienferien dazu da sind, die Zeit gemeinsam zu verleben und zu geniessen. Nun war aber bei uns von Genuss längst keine Rede mehr. Wir litten alle darunter, ausser vlt die Maus, die unbeeindruckt ihre Runden im Rutschenpool drehte und auch immer wieder unerschrocken in den tiefen Pool sprang. Badenixe sie, liebt das Baden wie die Mama schon als Kind (wohl auch dafür meinerseits und seiten des Papas, der früher im Schwimmclub war, grosses Unverständnis vor der Bade-Unlust unseres Grossen). Natürlich wollten die Kinder auf unser Nachfragen hin nicht in den Kinderclub (obwohl sie letztes Jahr gerne gingen, der war aber offener zugänglich und somit präsenter sowie daneben eine Hüpfburg). Es brauchte die Verzweiflung von uns Eltern, einen Schubser. Ich beschloss also an Tag 7 oder 8, einfach mit ihnen hinzugehen. Wir lernten die jungen Frauen da kennen, sahen uns die Räumlichkeiten und das Programm an. Die Frauen waren herzlich, die Aktivitäten ganz OK und der Raum war auch ganz nett, man konnte vieles spielen, malen etc. und man war nicht gezwungen, an den Aktivitäten teilzunehmen sondern konnte einfach drin unter Aufsicht spielen. Der Club war jeweils am Morgen bis 11.30 Uhr geöffnet und dann wieder ab 15.30-18 Uhr. Die lange Mittagspause überbrückten wir mit Mittagessen, baden etc. Ging gut. Aber erstmal: ich blieb eine Weile mit den Kids dabei am ersten Nachmittag und fragte dann schüchtern ob ich sie eine halbe Stunde allein lassen könne. Es war OK. Ich war eh als einziges Elternteil mit dabei und obwohl der Club erst ab 4 war (Maus ist 3,5) meinte die Betreuerin, dass sie bei wenigen Kindern auch mal kurz auf die Kleine schauen könne. An den nächsten Tagen war das kein Thema mehr. Ich blieb jeweils kurz bis sich die Kids akklimatisiert hatten und ging dann, checkte zwischendurch die Situation und holte sie dann pünktlich ab sofern die Kinder nicht vorher zu uns wollten, was selten der Fall war. Kurzum: es gefiel ihnen da! Besonders unser Grosser brauchte den Kontakt zu anderen Kindern und alternative Aktivitäten (das Baden war wie erwähnt einfach nicht so seins und wir konnten ihn zu nichts anderem motivieren) mit engagierten und herzlichen Betreuerinnen. Ist halt doch nicht das selbe als die schlussendlich doch arg gestressten Eltern. An den nächsten Tagen riefen die Kinder jeweils von selbst, dass sie hinwollten und Grosser fragte nachmittags jeweils ungeduldig, wann denn der Club wieder offen habe. Erleichterung! Stirnklatschen! Warum waren wir nicht gleich da! Unser Kindergartenkind brauchte das einfach. Die Maus hätten wir problemlos auch ohne Kinderclub zu verweilen gebracht, Grossen nicht. Natürlich ging auch sie jeweils gern mit, kam aber auch gerne zurück um ausgiebig zu baden. Kaum aus dem Wasser wollte sie meist schon wieder hinein.
Summa summarum hatten auch wir Eltern endlich ein wenig Urlaub. Wir blieben in der Nähe, lasen viel, badeten ein wenig, holten Getränke an der Poolbar und lebten vor uns hin. Ich war sogar kurz im Fitnesscenter des Hotels! 😀 Die letzten Tage haben den Namen „Ferien“ also verdient. Und so freue ich mich, dass wir diesen Urlaub gut abschliessen konnten, mit guten Gedanken, versöhnt mit dem Hotel, das eigentlich vieles bot, auch wenn das Essen nur durchschnittlich war, zu viele Gäste hatte und die Musik am Pool zeitweise auf Disco-Lautstärke stand. Der Weg zum Zimmer war auch jeweils endlos aber für Kinder bot das Hotel nun doch genug.
Abends schauten sich die Kinder gerne die Mini-Disco an, ohne jedoch mitzumachen. Die Lieder sind ja dermassen eingängig, dass ich sie die halbe Nacht lang noch im Ohr hatte. Auch jetzt noch *lol* Wir hören sie uns sogar zuhause auf dem iPad an 😀

Tag 10 – Bye, bye, Kreta
Der Abschied fiel mir dann doch schwer. Als Mama sind Ferien im Hotel halt trotz der widrigsten Umstände irgendwie Ferien. Zudem liebe ich die Präsenz von Meer und Sandstrand, des ganz besonderen Windes am Mittelmeer, der halt anders riecht als hier, einen Pool in der Nähe zu haben (wie im letzten Beitrag schon erwähnt hasse ich überfüllte Freibäder), auch wenn ich gar nicht so oft reinhüpfe in Pool oder Meer weil ich beim Rauskommen friere und es hasse, vor Nässe zu triefen etc. Ich liege gern einfach mal nur auf einem Liegestuhl so oft und lange ich kann und konsumiere seichte Literatur (Eltern- und Klatschhefte). Weil: zuhause würde ich das nie machen. Ich mag es, mit Klimaanlage zu schlafen und nach dem Aufstehen draussen das Meeresrauschen zu hören. Ich mag die Stille am Morgen und wenn der menschenleere Pool in der Sonne glitzert. Ich sitze gerne abends bei Sonnenuntergang noch am Strand, stecke meine Füsse in den nun angenehmen Sand und beobachte die Kinder beim Sändelen und wie die Wellen immer wieder an den Strand und wieder zurück fliessen. Das ist schlicht meditativ, zwingt zum Innehalten und einfach mal rein gar nichts tun. Eigentlich müsste so ein Tag am Strand/Pool ganz viel von morgendlicher und abendlicher Ruhe und Menschenleere haben, das wäre perfekt! Und von all dem brauche ich einfach, wie früher, eine jährliche Dosis. 7-10 Tage nur, das reicht. Man hat’s dann ja auch wieder gesehen… jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass wir uns trotz der Widrigkeiten auch nächstes Jahr doch wieder für Badeferien entscheiden. Vielleicht nur 7 Tage. Sicherlich ein eher weniger überlaufenes Hotel, nur Halbpension aber trotzdem mit Kinderclub (und Nichtschwimmerpool, auch wenn Grosser vlt bis dahin schwimmen kann. Denn so ein bisschen vom Rand zur Mama strampeln, das kann er schon 😉
Unsere Heimreise am Vormittag klappte bis auf eine kleine Verspätung und Gedränge am Flughafen ebenfalls sehr gut. Maus schlief rasch neben mir ein. Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp im Einkaufscenter um den Kühlschrank zu füllen und die Kinder waren danach glücklich wieder zuhause zu sein. Ich finde es immer seltsam, nach dem Urlaub wieder ins Haus zu kommen aber der Alltag hat einen schnell wieder: Lebensmittel verräumen, Koffer auspacken und alles verräumen, Kleider waschen, aufhängen und zusammenfalten. Habe ich alles gestern und heute noch erledigt. Und mit dem Abschluss dieses Blogbeitrags mit für einmal vielen Fotos kann ich morgen frisch und frei in eine neue Woche starten 😉
Das Copyright der Fotos liegt bei meinem Mann, wir waren im Hotel Lyttos Beach, Chersonissos, Kreta.

Im Ferienmodus…

So, ich melde mich auch mal wieder zu Wort. Seit letzten Freitag haben wir hier Ferien, also KIGa zu und Mann frei 😉 Parallel dazu stiegen hier die Temperaturen auf gute 30 Grad und mehr – für meine Verhältnisse zu heiss wenn kein Pool in der Nähe ist. Und da wir irgendwie alle Freibäder nicht gerade schätzen (zu viele Leute, zu anstrengend um zwei Kinder gleichzeitig ständig im Auge zu behalten, zu teuer, zu laut usw.; es ist einfach nicht meins), sind wir froh, nun endlich in ein Hotel am Strand entfliehen zu können wo es zwar auch Leute haben wird, dafür aber weniger und überschaubar und Liegestühle parat und immer ’ne schöne Meeresbrise und Rundum-Sorglos-Paket mit „All inclusive“. Das ist für mich schon mal sehr viel wert. Und auch wenn jetzt die Kinder die 10 Tage Kreta rumnölen und langweilig finden oder was auch immer (ich habe da nicht allzu hohe Erwartungen), dann sind es wenigstens 10 Tage, an denen ich weder kochen noch putzen muss und in einer hoffentlich angenehmen Umgebung bin. Und vielleicht kommt ja alles gut und die Kinder finden Freunde oder sind auch so zufrieden usw. Wir werden sehen… morgen fliegen wir und ich muss noch das Haus in Ordnung bringen und Koffer packen. Beides ist lästig, muss aber sein, letzteres ist v.a. für Menschen wie mich eine Herausforderung, die sich nur schwer entscheiden können, keinen Überblick über den Kleiderschrank haben (obwohl ich den übrigens die Woche endlich mal aufgeräumt hab) und lieber zu viel als zu wenig einpacken (ich höre meinen Mann jetzt schon: „du willst das alles mitnehmen!? Wir fahren 10 Tage nach Kreta, wir wandern nicht aus!). Öhm, ja. Aber man weiss ja nie… ich bin da definitiv kein Minimalist. Ach und nun sollte ich noch einen Artikel fertigschreiben, Fremdwährung organisieren, das Auto volltanken, ein Paket aufgeben und mich zum Playdate treffen. Packen werde ich also wahrscheinlich auf die Abendstunden verschieben und mich dann aufregen, dass keine Zeit mehr für gemütliches Ausklingen herrscht. Und dann werde ich mich freuen auf die Ferien weil ich genoss dann immerhin tagelang die Vorfreude, auch wenn dann der Urlaub sch… wird (was ich nicht hoffe), hatte ich wenigstens vorher eine gute Zeit *lol*. Und danach werde ich mich auf die Restferienwochen „versorgen“, wie wir die rumbringen. Aber eigentlich geht immer alles irgendwie, nicht wahr?
IMG_2113Ein bisschen sorgen tue ich mich auch weil ich in den Ferien wohl kaum Zeit, Lust und Motiviation haben werde, zu trainieren… ich hab‘ mir jetzt eine Form erarbeitet und bin recht zufrieden damit. Ich habe keine Super-Bikini-Figur aber es ist viel besser als noch vor rund 3 Monaten, ich geniere mich also nicht mehr gänzlich. Was mich v.a. freut, ist, dass ich bei allen Trainings, die ich so mache, zuletzt gestern im Frauenboxen, relativ gut mithalten kann und sich meine Kondition ein wenig verbessert hat. Ich weiss aber aus Erfahrung, dass einen 10 Tage Nichtstun wieder auf 0 zurückwerfen und deshalb die Sorge. Nach unserer Rückkehr ist immer noch Ferienzeit, d.h. dass viele Trainings ausfallen, es vlt immer noch heiss sein wird und die Kinder zum Teil nicht in der Betreuung sind aber auch nicht unbedingt mitgenommen werden können. Aber mal sehen, wird schon gut gehen.
So, dann schaue ich jetzt, dass ich gerüstet werde mit all meinem To-Do-Kram. Wie immer konnte ich nicht alles erledigen, was ich gerne hätte aber so what, dann halt später… ich war noch nie gut darin, meine Zeit nicht zu verplempern. Leider. Am wichtigsten ist jetzt, und das habe ich noch gar nicht erwähnt, dass meine Maus schnell gesund wird. Meine Kinder sind ja ausserordentlich gesund (wofür ich enorm dankbar bin) und selten (richtig) krank. Gestern aber erbrach sich die Maus und heute morgen um 5 Uhr auch nochmals. Die Wärme ist die Tage wie gesagt nicht sehr gastlich und v.a. kaum aus der Hütte zu bekommen. Schlafmangel ist also auch ein Thema. Wir gehen spät ins Bett, es ist dann aber dennoch noch nicht kühl und die Nächte geprägt von schwitzigem Herumwälzen. Für einmal ist das Familienbett hier ein wenig lästig, wenn gleich drei heisse Körper nebeneinander liegen. Nun gut, wie ich mich kenne, werde ich mich wohl im Urlaub im hoffentlich wunderbar klimatisierten Zimmer, jeweils früh schlafen legen (und morgens doch nicht aus den Federn kommen; das ist immer so, liegt vlt an der Mittelmeerluft, keine Ahnung?)… ich bedanke mich auf jeden Fall bei allen, die der Maus schon gute Besserung gewünscht haben, sie schläft noch immer neben mir, ich hoffe, es hilft ihr, bald wieder fit zu sein… es wäre schade, wenn sie die Ferien so gar nicht geniessen könnte… mein Mann meinte, es bringe nichts, noch zum Arzt zu gehen, es sei vermutlich eine Sommergrippe. Hoffen wir’s mal… und damit verabschiede ich mich in den Urlaub und ihr hört wieder von mir wenn wir zurück sind. Derweil werde ich sicher mal (je nach WLAN oder so) das eine oder andere Foto auf Instagram/Facebook/Twitter teilen, also schaut einfach regelmässig rein 😉 Und vergesst nicht, meine FB-Seite zu liken 😉