Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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5 Monate Mäuschen

Schwuppdiwupps, schon 5 Monate alt bin ich! Hat sich seit dem Letzten Update irgendwas getan? Nöööö… alles ruhig bei mir. Bis auf die Nächte. Da wache ich gegen Morgen oft ein paar Mal auf und neste herum. Aber Mama kennt das ja und kommt notfalls auch mit weniger Schlaf aus (Mama findet zwar, dass dem nicht so ist… *g*).

Ich stille noch frisch und fröhlich und das passt mir wunderbar. Für Beikost ist es noch zu früh. Es interessiert mich weder sonderlich, noch brauche ich es schon. Mal sehen, wann es so weit sein wird. Mama ist ganz froh, dass sie mich einfach nur stillen muss, das ist von allem der geringste Aufwand und Mama halt ’ne faule Socke.

Mit dem „windelfrei“ klappt’s grad auch nicht mehr so. Ich hab‘ nicht immer Lust darauf und wenn, dann versteht mich Mama des öfteren falsch. Zudem klappt das Pieseln so gut wenn ich halb aufrecht bin, also im Newborn-Aufsatz vom Tripp Trapp, in der Wippe oder im Autositz. Da legt Mama drum immer eine Windel drunter.
Nachts klappt’s am besten, da weiss Mama, dass ich die erste Phase gut durchkomme und nach dem Stillen wieder einschlafe, und in der zweiten Phase drückt die Blase, da hebt sie mich dann rasch auf’s Töpfchen zum Pullern, dann nochmal stillen und weiterschlafen. So darf ich nachts ohne Windel schlafen.

In Sachen Bewegung hat sich bei mir nicht viel getan – ich stagniere sozusagen. Dafür habe ich so vor 2-3 Wochen damit begonnen, ein wenig gezielter zu greifen. Gemerkt hat Mama das, als ich ihr beim Hamburger-Essen im Ravensburger Spieleland fast den Burger aus der Hand riss. Meine grossen Geschwister fanden das urkomisch 😀

Ansonsten bin ich fit und munter. Einen Rhythmus nach der Uhr habe ich nicht. Tagsüber schlafe ich selten mehr als 30 Minuten und wenn, dann genau dann, wenn Mama eigentlich los wollte/muss, hehe… für Mama ist das etwas doof, ich weiss, v.a. weil ich kaum gestillt und abgelegt, schon wieder motze weil ich müde bin oder mir langweilig ist… so ist Mama gefühlt ständig mit mir beschäftigt, aber das kennt sie von den Grossen ja nicht anders und weiss, dass es irgendwann auch wieder anders ist 😉

Eigentlich bin ich ja ein Sonnenschein und überrasche sie meist in Situationen, in denen sie denkt, dass es gar nicht klappen wird, damit, dass ich das zufriedenste Baby bin – so wie z.B. bei ihrem ersten Friseurtermin, auf dem Geburtstag meines Göttis usw.

So, folgt ihr mir weiter? Mitten im Sommer werde ich 6 Monate alt und vielleicht wollt Ihr ja wissen, was sich bis dahin alles tut…? 🙂

YIV – das nachhaltige (Kinder)geschirr

Auf Instagram bin ich zum ersten mal über „YIV – Your Ideal Vintage“ gestolpert und verliebte mich gleich in das schön designte Geschirr.

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Gerade jetzt ruft es richtiggehend nach täglicher Verwendung. Wir nutzen die Schälchen für Beeren, Obst, Gemüse, alles mögliche, was der Sommer an leckeren Köstlichkeiten so hergibt. Und alles macht sich wunderbar in unserem erdbeerroten (andere Farben sind ebenfalls erhältlich) Geschirr von YIV – designt in der Schweiz, hergestellt in Österreich. Ein Produkt von hier und nebenan, sozusagen.

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Eigentlich ist es Kindergeschirr, denn Melanie Kohler, die Frau hinter YIV, war einst, als ihre Tochter noch etwas kleiner war, nicht sonderlich glücklich mit der Situation am Esstisch. Das spröde Plastikgeschirr störte sie, oft landete das Essen neben dem Teller. Sie suchte nach etwas robusterem und wurde nicht fündig. So entstand YIV. Das Geschirr sieht nicht nur schön aus, es ist auch schnitt- und kratzfest, aromaneutral und bakterienhemmend (dank Emaille), komplett recycelbar, leicht zu reinigen (darf im Gläserprogramm in den Geschirrspüler) und nachhaltig. Und last but not least ist es einfach praktisch, denn man kann darin nicht nur Essen servieren, sondern auch aufbewahren, einfrieren und sogar backen und kochen; letzteres sogar auf dem Induktionsherd (so einen haben wir ;), dank Eisenkern. Aber Achtung: das Geschirr wird dabei natürlich auch heiss, also danach nicht direkt in Kinderhände geben!

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Und obwohl es Kindergeschirr ist, kommt es hier für alle zum Einsatz und wird auch Kinderlosen, die gerne kochen und backen, eine Freude machen. Die hohen Teller z.B., eignen sich hervorragend für kleine Küchlein, einen Gratin, Soufflé oder Pie. Auch die grosszügigen Becher sind perfekt für eine Portion Soufflé oder Kuchen. Im Winter kann der Becher auch prima unterwegs mit heissem Tee gefüllt werden und wärmt dann die Hände (in Handschuhen) gleich mit… Wer mag, macht sich darin eine grosse Portion Frühstücks-Milchkaffee mit Sahnehäubchen.
In den Schälchen kann man auch mal eine Sauce servieren oder sich sein Müesli zubereiten. Wer’s warm mag, rührt sich darin einen Milchreis oder Porridge an.

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Es macht auf jeden Fall Spass, das Geschirr vielseitig einzusetzen. Da es relativ schwer ist und einen hohen Rand hat, kann ich mir gut vorstellen, dass es mit kleineren Kindern, die das Essen erst noch für sich entdecken, eine gute Sache ist. Plastikbecher kippen aus eigener Erfahrung bei Unachtsamkeit gleich um und ein Plastikteller kann ein kleines Kind recht schnell auf den Boden befördern. Das dürfte mit YIV etwas entspannter sein – probiert es aus!

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Vielen Dank, liebe Melanie, dass wir Dein Geschirr auf Herz und Nieren prüfen durften. Wir haben viel Freude daran und empfehlen es gerne weiter 🙂
Seit Mai gibt es übrigens auch eine Textilkollektion, also schaut doch einfach mal vorbei, bei YIV 😉

Gewinnspiel: JuJuBe „BFF“ von Balibu.ch

Ich weiss ja nicht, wie es Euch geht, aber schon vor Längerem bin ich in den sozialen Medien über die Marke „JuJuBe“ gestolpert. Und wie es so ist mit etwas, das einem immer wieder begegnet: erst wundert man sich, woher der Hype kommt und dann muss man es doch irgendwie auch mal ausprobieren. Und da ich den Hype ganz eng mit einem meiner Lieblingsshops, Balibu.ch, verknüpft habe, fragte ich Brenda Reisinger, die zusammen mit ihrem Mann den bekannten Onlineshop führt, was es damit auf sich hat:

„JuJuBe ist einfach so genial, da es die Frau nicht nur als Mutter sieht. Die Produkte lassen sich weit über die intensiven Kleinkinderjahre nutzen. Sie sind auch praktisch für den Alltag ohne Kind, für die Business- oder Hausfrau, Mami, Oma…. einfach für FRAU. Und ich glaube genau dies trifft den Nerv der Zeit. Viele Mamis wollen nicht mehr nur als Mami angesehen, sondern als Frau wahrgenommen werden. Viele Produkte für Mütter sind sehr kindlich angehaucht. Sei es eine Wickeltasche in Babyblau mit Babykätzchen oder Hello Kitty etc… Das muss einfach nicht immer sein. Wenn ich ohne Kind unterwegs bin, mag ich etwas Schickes für mich, ohne dass mich jeder als Mami wahrnimmt. Und genau dies erfüllt JuJuBe: Edel, modern, praktisch und extrem durchdacht mit vielen Details. Wir Frauen sind ja sehr gern organisiert. Dies alles erfüllt die Marke perfekt. Daher ein absoluter Vorreiter in Sachen Mama-Ausrüstung. Aber eben auch toll für Nicht-Mamas, einfach für alle. Selbst für Männer gibt es einige tolle Produkte.“

Sie selber nutzt JuJuBe natürlich auch, wie alle ihre Marken, denn in den Shop kommt nur, was sie selber auch weiter empfehlen kann. „Jeden Tag dabei ist die „be light“. Einfach eine tolle Alltagstasche. Leicht, edel. Für länger unterwegs nutzt mein Mann den Rucksack „be right back“. Meine Tochter hat Ihren „be sporty“ Rucksack für die Mädchenriege und auf Schulreisen“, so Brenda.

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Ich selber konnte folgende Produkte testen:
Super be – Tasche
Be organized – drei kleine Taschen mit Netz
Be rich – Portemonnaie
BFF – Wickeltasche, auch als Rucksack tragbar
Itsy Bitsy be – Kinder-TäschchenIMG_8046OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Ich freue mich ja immer wie ein Kind wenn hier Pakete ankommen, dieses Mal war es aber doch etwas Besonderes, weil die meisten Sachen sonst eher für die Kinder sind als für mich und weil ich mir schon länger keine Tasche mehr gekauft habe.
Die „Super be“ ist tatsächlich ganz toll und wurde sofort zur Alltagstasche. Ich habe sie gleich für den Schwimmkurs gepackt mit Badetuch, Duschmitteln, Kleidung, Wasserflasche, Portemonnaie und obendrauf noch Töpfchen fürs Mäuschen. Hatte alles perfekt Platz! Die Tasche selber ist schön leicht, das Material sehr angenehm, es gibt viele Innen- und Aussenfächer – perfekt! Die Grösse ist wirklich ideal für den derzeitigen Kram, den wir mitschleppen und so wird mich die Super be nun ständig begleiten, ausser vielleicht wenn ich nur zu Fuss unterwegs bin und wenig „Ballast“ dabei haben will/muss. Die kleinen Taschen „be organized“ finde ich deshalb ebenfalls sehr praktisch, so kann ich bestimmte Dinge, die man doch immer braucht, wie Ersatzeinlagen für die Windeln und Feuchttücher einfach in eine andere Tasche schmeissen, ohne erstmal alles zusammensuchen zu müssen – auch ideal für den Urlaub, wie ich finde!
Die „BFF“ ist eine Wickeltasche, die man in der Hand tragen, über die Schulter hängen oder auch als Rucksack tragen kann – sehr praktisch für unterwegs! 🙂 So hat man die Hände frei für die Kinder, kann aber die Träger auch entfernen wenn man sie nicht braucht. Auch das Innenleben dieser Tasche sorgt mit Wickelmatte, vielen Fächern, Fläschchenhalterungen und weiteren tollen Details für perfekte Ordnung 😉
Das Kinder-Täschchen „Itsy Bitsy Be“ ist quasi eine Wickel-/Handtasche im Miniformat – ebenso mit praktischen Fächern und einer Puppen-Wickelmatte – süss! 🙂
Be rich“ ist hier nun auch im Einsatz. Das Portemonnaie bietet Platz für viele Karten, das Münzfach ist mit einem Reissverschluss versehen (nie mehr herumkullernde Münzen in der Handtasche! 😉 und Nötli finden in den Innenfächern Platz.

Und ganz praktisch: die JuJuBe-Taschen können einfach in die Waschmaschine. Ein Muss, wenn man mit Kindern unterwegs ist, denn wer kennt das Problem nicht mit auslaufenden Flaschen und Restekrümeln von Maiswaffeln – zusammen gibt das immer eine ganz nette Pampe in der Tasche 😀

Gewinnspiel/Teilnahmebedingungen

Wir verlosen heute unser privates, nur wenig gebrauchtes BFF-Exemplar von Jujube! Wenn Ihr mitmachen wollt, dann…
1. kommentiert bitte, warum genau ihr die Tasche unbedingt braucht und ob ihr Jujube schon gekannt habt.
2. liket bitte den entsprechenden Beitrag auf Facebook u/o Instagram und für Extralose markiert Eure Freunde. Teilen ist auch sehr willkommen und natürlich bitten wir um ein Like der Seiten von „Balibu“ und „Mama mal 3“. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr auch in die Balibu-Fangruppe kommen.
Der Gewinner wird nächste Woche gezogen und persönlich kontaktiert.
Viel Glück! 🙂

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PS: Noch heute gibt es bei Balibu 25% Rabatt auf Portemonnaies und die Thermostaschen.
Liebe Brenda, das ist ein echtes Problem, denn ich überlege gerade, ob so eine Thermostasche nicht praktisch wäre für die Badi… 😀 

Balibu – Onlineshop mit Herz

Heute möchte ich Euch einen Shop vorstellen, den ich schon lange kenne, den ich aber v.a. mit seiner sympathischen Inhaberin verbinde – Brenda Reisinger – für mich eine richtige „Mompreneur“ wie man so schön sagt, denn sie ist, gemeinsam mit ihrem Mann, fast rund um die Uhr für Balibu tätig, hat drei Kinder und einen tollen Geschäftssinn, wobei sie die Wünsche der Kunden immer vor Augen hat. Dies ist Teil I der Shopvorstellung. In einem 2. Beitrag geht es um eine spezielle Marke aus ihrem Shop, also schaut bald wieder rein, es wird dann auch etwas zu gewinnen geben 😉 

Als ich nach der Geburt meiner ersten Tochter das Tragen so richtig entdeckte und mich auch für die verschiedensten Tuchmarken und Accessoires wie Tragejacken zu interessieren begann, gab es in der Schweiz noch keine grosse Auswahl. Vieles musste umständlich aus dem Ausland bestellt werden – verbunden stets mit doofen Zollgebühren. Als ich noch (lange) überlegte, dass die Schweiz eigentlich einen gescheiten, allumfassenden Onlineshop für Trageeltern haben sollte und ob ich so etwas stemmen könnte, baute ihn Brenda gerade auf. Über Facebook muss es gewesen sein, dass ich ihren Shop entdeckte und sie kennenlernte. Mittlerweile ist das schon einige Jahre her, live getroffen haben wir uns leider noch nie (das kann ja noch kommen ;), aber neben der Liebe zum Tragen teilen wir auch die Liebe zu Starbucks, Sushi und anderen Dingen 😉
Und der Shop wuchs und bot bald eine wundervoll zusammengestellte und stets aktuelle Auswahl an tollen Marken rund ums Tragen. Eine Zeit lang führte Brenda gar ihr eigenes Tragetuch-Label und bewies damit, wie sehr sie am Nerv der Tragewelt war. Damals hatte sie gerade ihr 3. Kind bekommen und ich staunte da schon, wie sie alles unter einen Hut bekam.

Brenda

Bild: Brenda Reisinger

Auch unsere Kinder wuchsen und das Tragen wurde zumindest bei ihr weniger relevant, die Interessen verlegten sich auch auf den Rest des Shops – Spielsachen, Kleidung, Schuhe, Accessoires und mehr für Eltern und Kinder. Ich verfolge immer aufmerksam die zum Shop gehörige Facebook-Gruppe, wo sie in regem Kontakt mit ihren (potentiellen) Kunden steht. Dies ist meiner Meinung nach eins ihrer vielen „Geheimnisse“: immer ein offenes Ohr, absolut präsent, stets im Austausch. Sie reagiert rasch auf Wünsche, nimmt Inputs auf, fragt nach Meinungen zu Trends und kann so gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Die Balibu-Fans lieben diesen persönlichen und direkten Kontakt und danken es mit ihrer Treue. Und eins kann man sich sicher sein: Brenda überrascht einem immer wieder mit etwas Tollem. Dabei hat sie neben gewissen Standardmarken einige Key-Labels im Sortiment, nicht unüberschaubar viele wie in grossen Shops, sondern ein paar wenige, sorgfältig ausgewählte. Und die wechseln auch mal wieder, denn Trends kommen und gehen eben…

Brenda möchte nicht zu sehr im Vordergrund stehen, aber ich durfte Ihr immerhin zwei Fragen stellen (ich hätte ja noch viel mehr gehabt… 😉

Liebe Brenda, wie startest Du in den Tag?
Brenda Reisinger: Mein Tag startet immer mit einem Red Bull. Gebt mir Red Bull und ich bin happy. Als zweites wird Musik gestartet mit meiner Spotify Playlist. Ohne Musik läuft bei mir gar nichts. Und dann wartet meist ein Sack voll frischer Gipfeli und Brötchen, welche mein Mann schon früh für uns geholt hat, auf uns.

Das klingt ja toll. Und verrätst Du uns noch Dein Erfolgsgeheimnis?
Naja, das werde ich natürlich nicht verraten, sonst wärs ja kein Geheimnis mehr 😉 Aber wichtig ist, dass man weltoffen und bereit ist, viel Zeit in die zum Teil trockene Recherche zu investieren und sich weltweit in Medien zu informieren, sei es Internet, Social Media, Zeitschriften. Ich verbringe wöchentlich viele Stunden damit, einfach nur zu lesen, was weltweit auf dem Kindermarkt vor sich geht, besuche Messen etc.

Brendas aktuelle Lieblinge von Balibu.ch, die wir testen durften und denen Ihr sicher immer mal wieder auf unseren Kanälen begegnen werdet:

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  • Alles von Jujube 😉
  • Der edle Badeanzug von Stella Cove
  • Sie süssen Mokassins von Freshly Picked
  • Die praktische Flasche plus Box für die Jause für unterwegs von Zoli

Ihr habt jetzt vielleicht schon eine Ahnung, wovon ihr im nächsten Beitrag noch mehr sehen werdet… 😉

Vielen Dank Brenda, für die tolle Zusammenarbeit! 🙂

Ava – Zyklus-Tracking im Schlaf (mit Rabattcode)

Spätestens wenn man schwanger werden möchte und die Verhütung absetzt, beginnt man als Frau, sich intensiver mit seinem Zyklus auseinanderzusetzen. Wann sind meine fruchtbaren Tage? Welche „Symptome“ gehen diesen Tagen voraus? Wie lange dauert mein Zyklus im Schnitt?
Manche messen täglich ihre Temperatur. Das tat ich nie, es wäre mir viel zu umständlich gewesen. Ich hatte aber auch das Glück, dass ich nie lange warten musste bis es „einschlug“.
Erst nach dem 2. Kind fiel auch mir auf, wie stark sich die Hormone im Körper bemerkbar machen, denn ich bekam vor dem Eisprung sehr oft starke, fast schon migräneartige Kopfschmerzen. Es brauchte aber eine Zeit lang bis ich den Zusammenhang machen konnte.

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Neu auf dem Markt ist das Ava Armband – ein Fruchtbarkeits-Tracker, den man nachts trägt: Mit Hilfe von Sensoren werden neun unterschiedliche physiologische Parameter im Schlaf erfasst und dann von einem Algorithmus zur Berechnung der fruchtbaren Tage verwendet.

Der Aufwand ist also gering: man trägt jede Nacht das Armband und die erfassten Daten werden jeden Morgen mit der dazugehörigen App synchronisiert. So erhält man genaue Informationen über Menstruationsphase, Schlafqualität, Stresslevel und Ruhepuls. Während der Schwangerschaft erweitern sich diese Informationen um das Gewicht und die körperlichen Veränderungen.

Aus einer klinischen Studie, welche von Ava in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich durchgeführt wurde, ging hervor, dass Ava mit einer Genauigkeit von 89 Prozent durchschnittlich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus erkennt.

Dadurch, dass Ava nicht nur den Zyklus trackt, sondern auch andere körperliche Vorgänge, ist das Armband auch für Frauen spannend, die ihren Körper genauer kennen lernen wollen. Frauen, die wissen wollen, wie „gut“ sie tatsächlich geschlafen haben, wie hoch ihr Ruhepuls ist und ob ihr Körper unter Stress stand (pyhsiologischer Stress, den man oft gar nicht bemerkt). Auch für Sportlerinnen dürfte Ava so z.B. ein interessantes Tool sein.

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Wer mehr wissen möchte, findet auf der Website von Ava zahlreiche, detaillierte Informationen, also schaut mal rein!

Du möchtest Ava ausprobieren? Dann kannst Du das gerne tun und mit dem Gutscheincode „MAMAMAL3“ in der Höhe von 20€/CHF 20.- das Armband ermässigt bestellen. Der Code ist gültig bis zum 1. Juni.
Wäre ein solches Armband etwas, das Dich interessiert? 

Fotos: Ava Women

„unerzogen“ – Missverständnisse & Versuch einer Annäherung

Eins vorweg: das Wort „unerzogen“ ist unglücklich gewählt. Es erinnert zu sehr an „ungezogen„. Aber der Begriff hält sich für diese Haltung. Man könnte das Ganze einfach von der anderen Seite betrachten und sich mit dem Begriff „Erziehung“ auseinandersetzen, der von „ziehen“ kommt. Im Sinne davon, das Gefühl zu haben, man müsse sein Kind in eine bestimmte Richtung ziehen, es formen… aus Mangel an Vertrauen daran, dass unsere Beziehung zum Kind zentral ist. Dass diese und unser Vorleben wichtiger ist und das „Ziehen“ eigentlich überflüssig macht.

Über einen Beitrag, den ich gestern auf Facebook entdeckt habe, komme ich nun endlich dazu, über das Thema zu schreiben.
Ich weiss nicht, wann ich das erste Mal von „unerzogen“ gelesen habe, aber ich fand es spannend und las mich ein wenig ein. U.a. bei Alfie Kohn und natürlich in diversen Blogs (z.B. hier) und Facebook-Gruppen. Eine Zeit lang hatte ich auch das Magazin dazu im Abo, wofür übrigens auch der Kinderarzt und Autor Herbert Renz-Polster ab und zu schrieb – er dürfte ein Begriff sein. Auch Katia Saalfrank schlägt in dieselbe Kerbe. Die Ansätze von Jesper Juul und seinem familylab ebenso. So viel zum Thema namedropping, aber es geht mir in erster Linie mal darum, kurz aufzuzeigen, dass die Haltung, sein Kind nicht erziehen zu müssen nicht irgendein neumodischer Spleen ist. Für mich ist „unerzogen“ die logische Weiterführung der von Geburt des Kindes an gelebten, bindungsorientierten Elternschaft, des Attachment Parenting, das sich bei vielen mit Babys und Kleinkindern unterdessen sehr gut etabliert hat.
Um nochmals zum Beitrag zurück zu kommen… er wurde auf mehreren Seiten geteilt und die Kommentare darunter waren zum Teil negativ und zeigten auf, dass der Beitrag teils nicht ganz gelesen oder auch einfach nicht verstanden wurde. Leider war der Titel etwas irreführend. Es ging um Körperpflege bei Kindern und der Titel stellte in Frage, ob waschen, Zähne putzen etc. sein müsse. Natürlich meldeten sich, ohne zu lesen, zig Mütter zu Wort (und ich rede jetzt gar nicht von meiner Facebook-Seite, sondern von den anderen, wo ich den Artikel auch her habe), die schwarz sahen vor lauter Karieslöchern, Coli-Bakterien und fettigen Haaren. Dabei war das gar nicht die Aussage des Artikels. Die Autorin selber hat 4 Kinder, die sich regelmässig waschen und Zähne putzen. Aber sie wollte klar machen, dass sie gegen physische und psychische Gewalt ist, um die Körperhygiene durchzusetzen, also Zwang, Erpressung oder Schwitzkasten beispielsweise. Im Hinterkopf hatte sie wohl die vielen „Kämpfe“, die manche Eltern tagtäglich mit ihren Kindern haben, um sie eben zum Zähneputzen oder Haarewaschen zu bewegen. Sie ist dafür, dass man diese Dinge einfach vorlebt und sich Lösungen überlegt, welche die Grenzen der Kinder nicht überschreiten.
Und weil sie von einer „gleichwürdigen“ Behandlung und „auf Augenhöhe“ sowie „Befürfnisse vereinbaren“ sprach, kamen sofort Protestrufe, die, das Ganze völlig missverstanden: „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen!“ Oder „Wer ständig nur die Bedürfnisse der Kinder erfüllt, zieht kleine Tyrannen heran!“ Darum geht es aber eben nicht!

Gleichwürdig heisst nicht gleichwertig

Bedürfnisse vereinbaren, heisst, auf die Bedürfnisse aller zu achten und Kompromisse zu finden

Und dann kommt oft das Beispiel, das immer kommt, so wie das Amen in der Kirche:
„Lässt Ihr das Kind denn einfach über die Strasse laufen wenn ein Auto kommt!?“
Natürlich nicht! Denn…

unerzogen heisst nicht antiautoritär oder laissez-faire
Weder werden die Kinder sich selbst überlassen, noch vernachlässigt.

Es geht um…

Beziehung, anstelle von Erziehung

Ich verweise an dieser Stelle auf diesen Beitrag, weil er mit vielen Missverständnissen aufräumt.

„Ach, die Kinder dürfen also immer alles selber entscheiden?“

Nein. Wie bereits oben erwähnt, werden sie nicht gleichwertig wie Erwachsene behandelt. Sie dürfen entscheiden, aber aus der Auswahl, die ich ihnen, der Situation entsprechend, mache. Wenn der Grosse keine Nudeln will, darf er sich nicht die Schokolade holen. Aber er kann ein Brot oder ein Joghurt haben – als Beispiel.

Oft heisst es auch: „Unerzogen? Das ist wohl für faule Eltern!

Mitnichten! Wer die Bindung und die Bedürfnisse ins Zentrum stellt, der führt u.a. Diskussionen, muss kreativ sein, Zwischenwege finden.
Leider falle auch ich viel zu oft zurück in ein altes, jahrelang von überall her geprägtes Muster und höre mich Erpressungen aussprechen: „Wenn Du nicht… dann…“ Davon will ich wegkommen. Ich hasse es. Ich hasse es. Mein Sohn hasst es auch, klar. Die Bindung zwischen uns geht in solchen Momenten sofort flöten – klar. Es ist der einfache, schnelle Weg, etwas zu erreichen wenn ich tatsächlich zu faul bin, um mich mit der Situation auseinander zu setzen und andere Lösungen zu finden. Ich muss dann aber nur in sein Gesicht sehen, in dieses enttäuschte, hilflose Gesicht und schon bereue ich es extrem. Natürlich muss mein Kind mich nicht immer mögen, aber würde ich ständig erpresst werden wollen!? Nein! Und ich will auch mein Kind nicht ständig in diese doofe Lage bringen. Es muss auch anders gehen. Aber genau das ist eben nicht einfach. Es setzt voraus, dass ich mich reflektiere, mir Dinge bewusst mache, mich mit mir und meinem Kind auseinandersetze. Es gibt Tage, da klappt das und es gibt Tage, da geht das einfach im Alltagsstress unter und ich bin dann abends alles andere als stolz auf mich.

Ist unerzogen das Nonplusultra? Unerzogen ist eine Haltung, es ist keine Anleitung, die man als Buch kaufen kann und kein Patentrezept. Ich will hier weder missionieren, noch „Werbung“ machen dafür, denn jeder findet „seinen“ Umgang in der Familie und bei mir hört das Finden und Lernen eben nie auf. Man kann sich informieren, sich durchlesen und das herausholen für sich, was für einen stimmt, was passen könnte. Das tue ich auch, regelmässig. Ich würde mitnichten behaupten, wir wären hier frei von Erziehung. Nein, leider überhaupt nicht. Auch wir handeln oft übergriffig, überschreiten Grenzen, üben Druck aus, machen Fehler (in meinen Augen) und merken es dann mittendrin vielleicht gerade noch; wie schon erwähnt: oft fehlt einfach die Zeit oder die Energie, um nicht in alte Muster zu verfallen. Aber jedes Mal wenn es mir gelingt, das eben zu verhindern, gewinnt etwas: nein, nicht das Kind, sondern unsere Beziehung. Und die ist mir sehr wichtig…

Es ist wahrscheinlich keine drei Jahre her, dass ich noch sehr oft total an den Anschlag kam und beinahe meine Nerven verlor. Vielleicht liegt es daran, dass die Kinder grösser wurden, vielleicht aber auch daran, dass ich geduldiger wurde oder eben auch daran, dass ich mich viel intensiver mit allem auseinandersetze, mein Handeln hinterfrage, die Situation genauer betrachte und nicht einfach blindlings lange eingeprägte Sätze von mir gebe…

Ich weiss, das ist alles schwer greifbar, wenig konkret und niemand hat die Weisheit für sich gepachtet, wie man mit Kindern umgeht oder eben nicht. Ich am wenigsten… Es ist ein für uns alle kein einfacher Weg, den wir finden müssen. Aber das hat auch keiner behauptet 😉

Und nochmal: ich will hier niemanden überzeugen, es war mir einfach ein Bedürfnis, nach den gestrigen Erfahrungen, den vielen Kommentaren, die ich hier und dort mitbekommen habe, aufzuräumen mit den vielen Missverständnissen und ich hoffe, das ist mir gelungen… und ob so oder so – fragen dürft Ihr immer! 

So klappt der Umstieg auf die Toilette… (mit Gewinnspiel)

Toiletten sind so eine Sache für kleine Kinder. Meine Grosse bekundete lange Mühe damit, sie zu benutzen. Sie bestand auf dem Töpfchen, da war sie schon fast im Kindergartenalter und eigentlich längst zu gross dafür. Aber ich kann gut nachvollziehen, dass Kinder Mühe haben. Das grosse Loch ängstigte mich früher auch ein wenig… Ich hatte der Maus mal für die Toilette im oberen Stock einen Ring gekauft, den man einfach drauf legen kann. Das hält, aber wir Erwachsenen mussten ihn natürlich jedes mal runternehmen und irgendwo hinstellen. Und dann kam der Tag, an dem ich den Ring schliss. Keine Ahnung mehr, wie es passiert ist. Vermutlich setzte ich mich auf Versehen drauf und das Plastik brach. Der Ring selber ist zwar noch intakt, rutscht jetzt aber immer weg, nützt also nichts mehr.
Mittlerweile ist die Maus aber auf die normale Toilette umgestiegen. Musste sie ja unterwegs auch immer. Nur zuhause war ihr halt das Töpfchen lange noch vertrauter. Leeren und reinigen musste ich es natürlich immer und das war mühsam…
Und so war ich neugierig, als mich Yary Kidz kontaktierte und fragte, ob ich Lust hätte, deren patentierten WC-Ring für Kinder zu testen. Ja, warum nicht? Denn mit unserem Mäuschen wächst ja ein weiteres Kind heran, dass irgendwann den Sprung vom Töpfchen auf die Toilette machen sollte…

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Yary Kidz ist ein Schweizer Produkt, erfunden von Aaron McGill, einem Vater, gebürtiger Liberianer, der seit 1995 mit seiner Familie in der Schweiz lebt und ebenfalls keine zufriedenstellende Lösung für seine Tochter fans. Der von ihm ausgetüftelte Ring passt auf alle herkömmlichen WC-Brillen und kann ohne Hilfsmittel mit einem Handgriff montiert werden. Er lässt sich danach ganz mühelos hoch- oder runterklappen, je nachdem, wer die Toilette gerade benutzt. Genau so einfach kann man ihn auch wieder demontieren und woanders installieren, z.B. am Ferienort. Der Clou dabei ist die patentierte Plastik-Klammer, die in zwei Grössen mitgeliefert wird – je nach WC-Brille. Meistens passt die grosse Klammer. Laut Hersteller kann der WC-Ring ab 1,5 bis 6 Jahren benutzt werden und ist in verschiedenen Designs erhältlich. Der Ring ist mit 230 Gramm sehr leicht – die Kinder können ihn also selber problemlos runter- oder wieder hochklappen.

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Die grosse Maus demonstriert, wie’s funktioniert 😉 

Der Ring wird bei uns im nächsten Jahr bestimmt zum Einsatz kommen! Ich denke, dass es sich gerade bei Kindern, die früh trocken werden, wirklich lohnt,
Habt Ihr auch einen speziellen Aufsatz benutzt oder seid Ihr irgendwann direkt vom Töpfchen auf die grosse Toilette gewechselt? Und wie habt Ihr das gemacht?

Wer einen WC-Ring gewinnen möchte, darf gerne kommentieren! Wir verlosen zwei 😊

Herzlichen Dank an Yary Kidz für die Testmöglichkeit! 🙂

Zurück im Alltag

Irgendwie war die letzten Tage (oder einfach heute *lol*) so viel los, dass ich meinen obligatorischen Facebook-Bilder-Beitrag kurz in den Blog verlege… eigentlich ist der ja dafür da, nicht? Aber diese kurzen Facebook-Updates sparen Zeit und bringen irgendwie mehr Interaktion weil Ihr Leser dann nicht auf den Blog wechseln müsst 😀 Aaaaber… es gibt ja auch Leser ohne Gesichtsbuch-Account und Euch möchte ich drum nicht jedes mal auf meine Seitenleiste hier verweisen…
So… wir sind gestern also wieder ins Hamsterrad gestiegen. Am Sonntag Abend haben wir alle Kinder gewaschen/gebadet/geföhnt, Nägel geschnitten, frische Kleidung rausgelegt – das ganze Programm eben. Die Stifte gespitzt, der Schulthek gepackt. Und wie immer ich so… vor den Ferien: „OMG, wie werde ich das überstehen?“ und danach: „wie konnten die nur so schnell vorbei sein?“ Ja, ich denke immer, dass sich meine Kinder in den Ferien total langweilen und das Haus abbrechen. Aber es kommt meist anders. Wir hatten hier und da mal Programm und in der 2. Woche, also eigentlich ab Karfreitag, war ja auch der Mann zuhause, wir fuhren ins Legoland, wir hatten Besuch – schwupps, die Woche ist um. Und heute hab‘ ich mich nochmal erschrocken, als ich feststellen musste, dass am Montag der 1. Mai ist. Schon Mai!? Irre! Am 16. Mai hat mein Mann Geburtstag, am 1. Juni dann schon ich. Noch 11 Wochen sind es jetzt bis zu den Sommerferien – jesses!
Die Kinder haben den Kindergarten- und Schulstart ganz gut gemeistert. Nur gestern Abend, nachdem sie noch ’ne Weile bei warmem Wetter draussen waren, hatten beide kurz eine Müdig- und Niatigkeitskrise. Gibt es eigentlich ein hochdeutsches Wort, dass dem Dialektwort „niatig“ entspricht? Mir will keines einfallen… Hmm…

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Aufwachen neben der Prinzessin ❤

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Mal ein doofes Elevator-Selfie auf dem Weg ins Stromtraining… mit dabei: Mäuschen, Jujube-Tasche und ein Souvenir aus dem Legoland (Darth Vader Schlüsselanhänger; mein Mann hat den Yoda 😉 

Heute Morgen hatte ich wieder mein EMS-Training und obwohl mein Trainer sehr nett war, fühlte ich mich heute Abend wie vom Traktor überfahren 😀 Dazu kommt leichtes Halsweh weil ich mich wohl gestern auf der kurzen Runde zur Post am späten Nachmittag verkühlt habe.
Die Maus war am Morgen mit ihrer Gruppe auf dem Bauernhof und brachte Eier mit – toll, gerade recht für’s Mittagessen, denn ich wollte eh welche kochen und da 3 davon gefärbt waren, kamen sie grad auf den Tisch 😉
Die abgepumpte Milch kommt daher, dass das Mäuschen manchmal nach einer Seite schon genug hat (nun ja, sie kommt dann zwar nach kurzer Zeit wieder, aber ich fand dann, ich pumpe mal ab, man weiss ja nie…)
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Am Nachmittag hatte ich eine Trageberatung und danach lief ich mit den kleinen Mäusen Richtung Schule. Die Maus hatte ihre erste Logopädie-Sitzung, ich durfte mit rein und ich war dann positiv überrascht. Die Logopädin ist eine angenehme und liebe Person und das Ganze lief sehr spielerisch ab. Nur den Fragebogen, den ich ausfüllen musste, fand ich sehr persönlich, aber es musste wohl sein. Meine Maus hat Mühe mit der Aussprache des „d“ und „t“ (wird bei ihr zu „g“ und „k“), auch spricht sie das „r“ eher wie „l“ und „sch“ klappt auch noch nicht so ganz. Mal sehen, was die Therapie bringt… auf dem Hinweg sahen wir ganz kurz den Grossen auf dem Pausenhof, der später sagte, dass er sich sehr gefreut habe, uns zu sehen, und auf dem Rückweg klingelten wir kurz bei der Kita der Maus um „hallo“ zu sagen. Die liebe N., die Lieblingsbetreuerin des Grossen, meinte, wir könnten gerne auch mal spontan zum Zvieri vorbeikommen nach der Logopädie, das fand‘ ich sehr nett und ich denke, dieses Angebot nehmen wir gerne mal an. Die Maus war nämlich hungrig und so liefen wir rasch zurück… es gab Apfel und Maiswaffeln sowie Milch für’s Mäuschen und dann setzte ich auch schon Spaghettiwasser auf weil der Grosse gleich von der Schule kommen sollte und ich dachte, wir essen dann gleich mal damit sich der Abend nicht wieder zu sehr in die Länge zieht. Ausserdem war der Mann länger in der Firma und bekam dort an einem Mitarbeiteranlass schon eine Grillwurst…
Morgen muss ich leider „an die Säcke“ weil der Mann früh los muss und erst spät abends wieder kommt (Versammlung). Ich muss die Kinder also schul-/Kiga-fertig machen.
Am Donnerstagabend müssen der Mann und ich an ein Essen – ziemlich doof so unter der Woche, aber mein Vater wird mit seiner Partnerin herkommen und mal sicher die grossen beiden hoffentlich irgendwie gut ins Bett bringen… ich hoffe, das Mäuschen mitnehmen zu können… ich ertrage eine längere Trennung von ihr nämlich absolut noch nicht… da weint das Mamaherz, sie ist ja noch soooo klein! :-O Leider kann das Essen nicht verschoben werden, also mal sehen, drückt mir die Daumen! Ich sage ja immer, ein kleines Baby sollte man überallhin mitnehmen können (wo es ungefährlich ist)… und ein Restaurant ist ja diesbezüglich bedenkenlos…

Ach ja, Post kam hier auch noch an… schon nach unserer Rückkehr aus dem Legoland. Da stapelten sich 4 Pakete vor der Haustüre und mein Mann schüttelte einmal mehr den Kopf. Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen… 😀 Ich glaub‘, ich hab‘ schon das ein oder andere gezeigt? Bücher gab’s, ein Spiel, einen Still-BH, ein Still-Nachthemd, etwas für Nestwärme und Regenkleidung für die Kinder. Wird alles noch vorgestellt, eins nach dem anderen 😀
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Also, morgen ist ja schon wieder Mittwoch und wir haben mal wieder ein Playdate! 😉 Kommt gut durch die Woche! :*

Ein Tag wie er immer sein sollte…

Ich komm‘ doch tatsächlich auch mal wieder kurz dazu, einen hundskommunen Alltags-Blogbeitrag zu schreiben *g*. Dabei ist hier gar nicht so viel los, zumindest nichts, was ich nicht schon auf Facebook in a nutshell berichtet hätte. Aber da hier ja auch einige mitlesen, die nicht im Gesichtsbuch sind, kann ich ja ein wenig ausführen/wiederholen… fangen wir ganz aktuell bei heute an. Ein nach langem wieder mal total harmonischer und sehr zufriedenstellender Tag. Nachdem das Mäuschen gestern mal zeitig ins Bett kam (und ohne Terror ;), erwachte sie heute auch schön zeitig und wie immer fröhlich und zufrieden. Das ist echt schön, denn ich kenne es vom Grossen ganz anders (er wachte immer schreiend/weinend auf als er noch klein war). So konnte ich noch in Ruhe frühstücken bevor ich mit ihr ins Rückbildungsyoga fuhr. Zuhause dann rasch eine Brotzeit fürs Mittagessen parat gemacht… in Ruhe gegessen und am Nachmittag einen Spielgefährten für die Kinder empfangen. Und, Trommelwirbel, seit Wochen ein total ruhiger Nachmittag. Kein Kind hat gestritten! Sie waren weder laut, noch wild ,noch gelangweilt. Es lief einfach blendend! Ich kam auch dazu, noch ein Interview abzuschliessen und ein Paket zu verpacken etc.
Der Nachmittag war ruckzuck um, das Gastkind wieder nach Hause geschickt, ein Brathähnchen in den Ofen geschoben und dann kam auch schon der Mann nach Hause. Leider vergass ich, einen Salat zu rüsten oder eine sonstige Beilage, aber schmeckte trotzdem. Das Mäuschen war auch den ganzen Tag über äusserst zufrieden. So dürfte es immer sein, liebes Universum! 😉
Und sonst? Die Maus lernte ja letzten Freitag einfach so, wie man Velo fährt. Es ging einfach, obwohl ich es schon fast aufgegeben hatte, dass sie es so einfach lernt wie der Grosse damals… weil der kein für ihn passendes Velo besass, besuchte der Mann letzten Samstag mit ihm nach dem Schwimmkurs flugs einen Velohändler und zurück kamen sie mit einem tollen, roten Mountainbike – dem ersten eigenen Velo also quasi. Cool! Und gleich am Sonntag machten wir eine erste kurze Tour durch die Felder – yay!
Wir haben auch Traktandum „Passfoto des Mäuschens machen“ abgehakt, nun muss ich nur noch damit zum Amt und hoffe dann, dass die damit eine ID ausstellen können denn die werden wir brauchen wenn wir demnächst nach Deutschland ins Legoland fahren…
Gestern hatte ich dann meine erste Stromtrainings-Session und habe ziemlich geschwitzt. Es sind ja nur 20min (und damit das perfekte Training mit Baby weil das Mäuschen die Zeit über auch relativ ruhig daneben liegen und „zugucken“ konnte), aber die haben es durchaus in sich. Es war schön anstrengend, abwechslungsreich und fühlte sich eigentlich nach mehr als nur 20min an. Am Abend (auch jetzt noch) spürte ich dann auch alle möglichen Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass sie noch existieren. Es war auf jeden Fall ganz toll, mich bzw. meinen Körper wieder auf diese Weise zu spüren und es machte definitiv Lust auf mehr und so war ich ganz froh, mich schon heute wieder bewegen zu dürfen auch wenn es nur supersanftes Yoga war. Am liebsten wäre ich am Abend noch ins Kampfsporttraining aber den Start schiebe ich doch noch ein wenig auf weil es halt abends doch eher problematisch ist… aber mal sehen, vielleicht klappt es ja in den Ferien mal…
So. Auch heute will ich versuchen, vor 23 Uhr ins Bett zu kommen. Morgen habe ich noch ein Interview, das hoffentlich gut verlaufen wird (Mäuschen wird dabei sein) und am Nachmittag ist nichts geplant bis jetzt. Dafür wird der Freitag dann nochmals eine Herausforderung weil mein Mann abends nicht da ist und die Maus Schwimmkurs hätte, so dass ich mit dem Mäuschen mit muss in die viel zu warme Schwimmhalle – bäh! 😦
Aber dann ist auch schon wieder Wochenende, das Wetter soll schön werden und für die Kinder ist es der Beginn von 2 Wochen Frühlingsferien. In der ersten Woche haben sie noch 1 bzw. 2 Ferienkurse (nichts Grosses, dauert keinen halben Tag jeweils), dann ist auch schon Ostern und in der Woche darauf ja unser Ausflug ins Legoland mit Übernachtung. So früh schon auswärts mit dem Mäuschen, ich hoffe, dass sie es gut verkraftet, aber, wenn ich mir so den heutigen Tag ansehe, komme ich nicht umhin, nochmal zu sagen (ohne etwas verschreien zu wollen), dass sie einfach das „gechillteste“ meiner Kinder ist. Nein, wirklich. So einen absolut ruhigen, wein-/schreifreien Tag wie heute hatte keins meiner Grossen in dem Alter. Ich bin sehr, sehr dankbar dafür und auch so, so froh, sie in unserem Leben zu haben und ich bin total neugierig, wie sie sich noch entwickeln wird. Im Moment macht sie ja noch nicht viel, aber was sie besonders spannend findet, ist meine Hand. Wenn ich die so über sie halte und bewege, beobachtet sie sie ganz aufmerksam und mit einer ziemlichen Ausdauer. Schön… mehr über sie dann wieder im 3-Monats-Bericht 🙂