Kleinkind sitzt lachend am Boden

1 Jahr Mäuschen – alles Liebe zum Geburtstag

Mein liebes Mäuschen,

ein ganzes Jahr bist Du nun schon auf der Welt – kaum zu glauben! Kein erstes Jahr verging je so schnell mit meinen Kindern. Es dauerte gefühlt nur einen Wimpernschlag! Weiterlesen

Tragemama mit Kind auf dem Rücken, Illustration

Warum ich das Tragen liebe…

Ich habe alle meine Kinder getragen. Den Grossen leider nicht so häufig wie ich es im Nachhinein gerne getan hätte… ich bin mir sicher, dass dadurch vieles besser gewesen wäre, aber es hilft im Nachhinein ja nichts… Bei der Maus habe ich dann intensiv begonnen, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich trug sie oft. Ich meine, man hat ja Kinder eh ständig auf dem Arm und im Tuch oder der Tragehilfe ist es nicht nur schonender, sondern auch praktischer. Man hat die Arme frei. Sei es für Geschwisterkinder, den Haushalt oder beim Einkaufen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Während  das Baby friedlich vorne drin schlummert, sind die Hände frei für anderes… hier z.B. zum Fotografieren beim Sonntagsspaziergang 😉

Ich gehe auch tragend spazieren. Das zusätzliche Gewicht schadet mir nicht und meine Kinder bekommen so viel mehr mit über von ihrer Umgebung als liegend im Kinderwagen. Aber ich will jetzt gar nicht gross über die vielen Vorteile referieren, die könnt Ihr nämlich im unten stehenden Link zu meinem aktuellsten Gastbeitrag lesen. Oder auf meiner Website „Nestwärme“, die ich vor Jahren nach meinem ersten Trageberatungs-Kurs erstellt habe und für die ich immer wieder verschiedene Tücher und Tragehilfen teste.

Einen Kinderwagen schaffen wir uns nicht mehr an. Tragen ist für mich einfach schöner. Schon mit der Maus habe ich den Wagen eher benutzt um Einkäufe etc. zu transportieren während das Kind auf meinem Rücken „mitlief“ 😉 Dafür wäre er praktisch, oder wenn man mal länger draussen unterwegs ist und das Baby kurz ablegen müsste… aber dafür lohnt es sich nicht, einen zu kaufen.
Zur Not können wir unseren Fahrradanhänger mit einem zusätzlichen Rad als Wagen benutzen.
Das soll jetzt aber keine generelle Absage an den Wagen sein! Es gibt Babys, die lieben es und dann passt das auch… und es gibt Eltern, die tragen nicht gerne – auch das finde ich OK, jeder, wie er will, ich erzähle hier nur, wie ich es mache…

Auch erwähnen muss ich, dass meine Kinder eben richtige Traglinge sind/waren, die sich kaum ablegen liessen. Es verging meist keine Minute, dann wurde gequäkt… ist ja auch logisch, denn am schönsten ist es für ein kleines Baby eben ganz nah bei der Mama – so wie im Bauch – warm und kuschelig. Den Herzschlag spüren, ihren Duft riechen, in ihr Gesicht schauen, ihrer Stimme lauschen, geschaukelt werden und alles um sich herum mitbekommen…

Zum Leidwesen meines Mannes bin ich auch ein wenig der Tuch-Sucht verfallen. Ein wenig… *räusper* Ich muss mir ein Lachen verkneifen. Falls Ihr Frauen kennt, die einen Schuh- oder Taschentick haben und damit ihre Schränke füllen, dann wisst Ihr vielleicht, was ich meine. Bei mir stapeln sich halt Tücher. Vorwiegend in pink oder lila, Mädchenfarben eben. Wenige auch in anderen Farbtönen… in verschiedenen Mustern, klar, verschiedenen Marken und Materialien, verschieden schwere Tücher… ja, da gibt es wirklich grosse Unterschiede. Wenn Ihr jetzt sagt: Tuch ist doch Tuch, dann sage ich Euch: Schuh ist Schuh, oder? Und falls Ihr mehrere Paar Schuhe besitzt, müsst Ihr jetzt nichts mehr sagen 😉 Ja, Tücher sind für mich, last but not least, auch einfach ein modisches Accessoire – wenn Mama schon keine Zeit hat, um sich im Alltag schick zu kleiden (wozu auch!?), dann macht wenigstens das Tragetuch was her.. 😉

Übrigens, hier mein aktuellster Gastartikel für babytalk.world zum Thema TragenBabys wollen getragen werden

Illustration: Les mamans winneuses

Projekt Familienbett Foto mit Text

Ein Familienbett – jetzt haben wir’s

Mädchen schläft im Elternbett

Lange habe ich meinem Mann immer wieder von Familienbetten erzählt und ihm Fotos privater Projekte gezeigt, die ich im Netz oder in den sozialen Medien fand. Für mich war zwar leider erst beim zweiten Kind klar, dass es am einfachsten für mich ist, wenn das Baby bei mir schläft, weil ich dann nachts nicht aufstehen muss, sondern auch im Halbschlaf stillen und wieder wegdösen kann. Ausserdem brauchte unsere Tochter diese Nähe auch. Und das heute noch zum Teil. Weiterlesen

Wie sich die Stillbeziehung verändert…

Angeregt durch einen Beitrag, den „Frollein 0.2“ letztens schrieb (ein Stilltagebuch ihres jüngsten Babys), kam mir die Idee, dieses auszuweiten auf unsere Stilljahre und damit vlt auch etwas „Werbung“ für längeres Stillen zu machen (nicht, dass ich das müsste, denn ich kenne mitunter fast mehr Frauen, die mindestens 12 Monate gestillt haben). Weiterlesen

Buch-Rezension: "Das Geheimnis zufriedener Babys" von Nora Imlau

Mit „Das Geheimnis zufriedener Babys“ hat es meiner Meinung nach die Journalistin Nora Imlau zusammen mit dem bekannten GU Verlag geschafft, den bindungs- bzw. bedürfnisorientierten Umgang mit einem Baby an die (werdenden) Eltern zu bringen. Als ich selber jeweils schwanger war, waren die Regale zwar gut gefüllt mit allerlei Ratgebern, inhaltlich gleichten sie sich jedoch oft wie ein Ei dem anderen. Weiterlesen