Philips SpeedPro Max

Frühjahrsputz (mit Verlosung CH)

Habt Ihr Euren Frühjahrsputz schon erledigt? Oder macht Ihr sowas nicht? Ich muss zugeben, ich komme selten über’s Staubsaugen hinaus. Warum? Weil in einem Haushalt mit Kindern einfach ständig Krümel am Boden landen wie die Blätter im Herbstwind. Ab sofort habe ich dafür aber einen kompetenten Sidekick zur Hand! 😉 Weiterlesen

Toyota Proace Front

…und ich fahr Van

Ich hab‘ sie ja immer etwas belächelt, die Mütter in den riesigen Transportern, die nicht mehr viel mit einem Auto gemein haben bzw. nicht wirklich schnittig sind, oder sportlich, oder hübsch, sondern einfach ein riesiger Kasten Blech (sorry!) mit vielen Sitzen für gefühlt 10 Kinder, die dann alle mit diesen Namensstickern auf der Heckscheibe aufgelistet sind, damit man weiss, dass, aha, Milena, Max, David und Svenja hier mitfahren. Weiterlesen

Ich pack‘ meinen Koffer und…

Packen sollte ja eigentlich etwas Schönes sein. Da kommt doch so richtig Vorfreude auf, wenn man den Bikini aus der Schublade zieht oder ein Buch in den Koffer legt, auf dessen Lektüre man sich schon riesig freut. Ach, fast hätte ich es vergessen: das war mal so, ohne Kinder. Damals konnte sich das Packen auch schon mal über mehrere Tage ziehen wenn man sich wie Carrie Bradshaw fühlte beim Zusammenstellen der perfekten Urlaubs-Styles. Oder wart Ihr eher der pragmatische Typ, so wie mein Mann, der mit drei Handgriffen in den Schrank innert weniger Minuten seine Urlaubsgarderobe parat hatte? Das ist heute noch so. Und bei mir dauert es heute noch länger. Und endet meist damit, dass ich stapelweise viel zu viele Klamotten für mich und die Kinder auf den Küchentisch häufe, die mein Mann dann verstauen muss. Und irgendwas fehlt dann meist trotzdem. Was man natürlich erst am Urlaubsort merkt. Oder ich muss auf den letzten Drücker noch Sonnencreme kaufen. Immerhin bin ich noch nie mit abgelaufenem Reisepass losgefahren (und muss jetzt auch kurz hoffen, dass das auch nie passieren wird).

So. Packen mit Kindern ist ja nochmals eine grössere Herausforderung weil man für mehr als nur sich selbst denken muss. Sobald die Kinder alt genug waren, haben wir sie natürlich miteinbezogen. Mit dem Resultat, dass die Kinder ihren ganzen Kram anschleppten und natürlich sollte alles mit. Ein Haufen Kuscheltiere, ein Stapel Bücher, eine Kiste voll Lego – ähm, ja… liebe Kinder, wir ziehen nicht um, wir verreisen nur eine Woche 😉 Merke: Kinder brauchen ein klein wenig Unterstützung beim Packen. Und wir Eltern eigentlich auch.
Damit wir nichts vergessen, mache ich immer eine Packliste, auf der ich dann schrittweise alles abhäkle, was ich parat zum Einpacken habe. Diese Liste stelle ich Euch hiermit gerne als Download zur Verfügung, denn vielleicht hilft sie Euch auch 🙂

–> Packliste

Dazu noch ein paar Hinweise und weitere Tipps:

  • Die Liste ist für einen Familienurlaub ausgelegt, egal ob Badeferien oder nicht. Als Camper jedoch müsstet Ihr sie wohl noch um entsprechendes Zubehör ergänzen
  • Ich habe bewusst keine genauen Angaben bei der Kleidung gemacht, denn jeder muss selber entscheiden, was und wie viel er in etwa braucht – je nach Aufenthaltsdauer natürlich
  • Die zusätzlichen, freien Linien sind dazu da, damit ihr frei nach Euren Bedürfnissen ergänzen könnt
  • Was mir auch jeweils hilft, ist, für jedes Familienmitglied nochmals je ein Kästchen hinter eine Zeile zu malen, weil ja schliesslich z.B. jeder Kleidung braucht. Habe ich erst die Kleider für die Kinder parat gelegt, mache ich ein Häkchen für sie und lasse mein Kästchen noch frei…
  • Es gibt tolle Köfferchen für Kinder, wo sie ihre Siebensachen transportieren können (Kuscheltiere, Spielzeug. Kleider etc. kommen dann in den/die Elternkoffer.
  • Auch wenn Ihr kein Fan von Unterhaltungselektronik seid, für entspanntes Reisen ist es Gold wert. Egal ob im Auto, Zug oder auf Flugreisen – es kann immer zu Verzögerungen durch Staus, technische Defekte etc. kommen und dann heisst es Warten… Für diese Fälle haben wir im Voraus Kinderserien und -filme auf’s iPad gespielt, die auch ohne WLAN überall angesehen werden können. Evtl. Kopfhörer mitnehmen und Geräte natürlich vor der Abreise laden 😉

Gut angezogen durch den Winter

Heuer ist es richtig kalt und dies schon länger… aus den letzen Jahren war ich einen langen, warmen Herbst gewohnt. Als ich vor 5 Jahren mit der Maus schwanger war, waren wir im November noch ohne Jacke auf dem Spielplatz, wohl dem Föhn sei Dank… und vom Oktober 2014 habe ich Fotos im Album mit halbnackten Kindern, die auf der Sandbank am Rhein spielten. Nun, dieses Jahr eben nicht, schon früh mussten wir uns umstellen. Kein Barfusslaufen mehr im Oktober 😉 Oft fragen sich die Eltern in diesen Tagen, wie sie ihr Kind am besten anziehen. Der Kindergarten- oder Schulweg am Morgen in der Kälte, danach sitzen sie stundenlang in überheizten Räumen… im folgenden meine Tipps:

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Gut und stilvoll durch den Winter: Mit der Kinderkleidung von About You kein Problem! Fotos: About You

Richtig anziehen für den Wechsel Drin-Draussen
Für Kindergarten, Schule, Einkaufen, Besuchen etc. ziehe ich meine Kinder nie zu warm an. Unterwäsche (also auch Unterhemd), Pullover und eine lange, nicht zu dünne Hose (also keine Baumwoll-Leggins) sowie Socken, that’s it. Bei der Maus darf es auch mal ein längeres Oberteil sein, das ich dann über eine etwas engere Hose anziehe, z.B. eine Jeggins oder eine Cord-Leggins mit Stretch-Anteil.
Darüber kommt eine Jacke. Sind wir wirklich nur kurz draussen (vom Auto in den Laden/ins Haus z.B.), ziehe ich ihnen nur eine Fleecejacke o.ä. an, eine dünne Mütze und Turn-/Halbschuhe. Mit einer dicken (Daunen)-Jacke soll man Kinder nicht im Auto angurten, weil die Gefahr besteht, dass die Gurte dadurch bei einem Aufprall zu locker sind und den Oberkörper nicht gut genug im Sitz halten. Auch heizt man in der Regel im Auto und wenn man mit einer dicken Jacke fährt, friert man später draussen. Braucht es eine dicke Jacke, ziehen wir sie also nie direkt an, sondern deponieren sie im Kofferraum bis wir am Ziel sind.
Kinder, zumindest meine, frieren aus Erfahrung auch nicht so schnell. Meine sind da recht unzimperlich, gerade draussen bewegen sie sich sowieso mehr als ich und ich friere viel eher als sie. Auch zuhause im warmen Haus, sind sie meist barfuss oder nur in Unterwäsche unterwegs. Wenn bei mir ein Kind mal sagt, es friere, dann, weil es krank ist… 
Ähnlich wie bei kurzen Aufenthalten draussen verhält es sich bei uns in Bezug auf den Kindergarten-/Schulweg. Die Kinder sind maximal 10 Minuten unterwegs und jetzt, da es wirklich kalt geworden ist, ziehe ich ihnen wärmere Mützen, warme Winterstiefel und bei Bedarf Handschuhe/Schals an. Der Grosse will eigentlich nie einen Schal, da es ihn „würge„, er ist da etwas empfindlich. Ich ziehe den Kindern weder Strumpfhosen noch lange Unterhosen an da es in Kindergarten und Schule dafür zu warm wäre. Das muss man aber individuell entscheiden, vielleicht ist ja Euer Kindergarten/Eure Schule kaum oder schlecht geheizt? In älteren Gebäuden ist das oft der Fall. Wichtig ist aber v.a., dass die Füsse warm sind, weshalb Kinder in der Regel ja Finkli tragen. Wer ein Kind hat, das schnell friert, kann Wollstulpen über die Unterschenkel ziehen, unter die Hosen, das hilft auch.
Dies gilt für trockene Witterung. Bei Schneegestöber empfiehlt sich für den Schulweg ein Skianzug über nicht zu dicken Hosen. Der Anzug ist schnell an- und ausgezogen und hält draussen trocken.

Warm genug für längere Draussen-Zeiten
Zwiebellook – klar. Haben wir alle schon gehört und es empfiehlt sich auch, gerade wenn man doch mal zwischendurch irgendwo rein geht. Wenn ich aber z.B. die Maus zur Waldspielgruppe bringe, ziehe ich sie normal an, sh. oben, über den Pullover eine Fleece-Weste und darüber dann die (gefütterte) Matschkleidung. Und natürlich dicke Mütze und Handschuhe. Im Schnee würde man Skianzug bzw. Skihose und -jacke wählen und vielleicht statt der Weste ein Funktionsshirt zwischen Unterhemd und dickerem Pullover. So kann man dem Kind z.B. bei der Einkehr ins Restaurant den Pullover ausziehen.
Füsse: damit die Füsse auch wirklich warm haben, empfehlen sich durchaus dicke Socken, evtl. solche, die bis zum Knie reichen, sofern die Schuhe genug Platz dafür lassen. Auch Strumpfhose plus Funktions-Leggins u/o evtl. Stulpen wärmen die Beine gut. Und da die Kinder manchmal doch rasch an den Füssen schwitzen oder mal Schnee in die Schuhe kommen kann, empfiehlt es sich, ein zweites Paar Socken mitzunehmen. Dasselbe gilt auch für die Handschuhe, die beim Toben in den Schnee doch mal nass werden können.

Beim Online-Shop von About You findet man aktuell eine tolle Auswahl an passenden Winterkleidern für Kinder, es sind auch ganz tolle Lieblingsmarken dabei…
Für die Maus habe ich hier etwas bestellt, für den Grossen hier.

Und natürlich musste auch für die Mama etwas mit… 😉
Na, wie findet Ihr unsere Wintergarderobe für „drunter“? 🙂 Und wie zieht Ihr Eure Kinder in den genannten Situationen an? Habt Ihr weitere Tipps?

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Wir bedanken uns herzlich bei About You für die tolle Zusammenarbeit! 

SSW 35+3 – noch 1 Monat!

Doch noch ein Wochenupdate von mir, eins der letzten wohl (aaaah!!! Wie verrückt), denn in einem Monat wären wir theoretisch so ungefähr am Ziel… ich lasse mich mal überraschen und bitte alle darum, nicht ständig nachzufragen, ob es denn schon da sei 😀 Ihr werdet es früh genug erfahren 😉
Leider heute kein Foto da die vom Shooting immer noch auf sich warten lassen *snief*
Langsam ist alles parat auch wenn ich gerne noch mehr nähen würde, aber ich weiss nicht, ob ich dafür noch Zeit finde, mal sehen… mein Mann schaut sich noch Auto-Prospekte an, der Bezug für den Sitz (C*ybex Sirona) ist gewaschen… es fehlt noch ein Brett für die Badewanne (um das Babybad drauf zu stellen) und ein Regal, das zur Wickelkommode gehört, sollte noch an die Wand, theoretisch… noch zwei Wochen, dann sind Weihnachtsferien! Wahnsinn…

Seele: zwischen freudig, gemütlich und ängstlich  😉
Untersuchungen/Arztbesuche: Die Hebamme war gestern da, meinte ich hätte noch viel Fruchtwasser, Bauchumfang 112cm liegend und ich wurde nochmal am Rücken getapet. Wir haben noch eine Weile übers Stillen gesprochen… Nach Weihnachten kommt sie dann wieder…
Körper: Ja, eben, der untere Rücken beginnt langsam zu schmerzen wenn ich lange sitze… ansonsten alles beim alten mit viel Sodbrennen und durchwachsenen Nächten… den Morgenkaffee habe ich drum gestrichen, ich trinke jetzt nur noch eine Tasse pro Tag unter der Woche…
Errungenschaften: ein Mützchen für’s Baby hab‘ ich noch besorgt, so eins, das auch den Hals abdeckt und heute noch zwei Kuschelhöschen 🙂
Geht gar nicht: Sodbrennen… echt mühsam 😦
Geht gut: mehr Gemütlichkeit, bewusst zwischendurch hinlegen wenn der Bauch hart ist…
Must have: dass das Bauchbaby öfter mal wach ist und rumstrampelt 🙂

SSW 11 – Stichwort Babygeschenke

SSW 10+5 (20.06.2016) 

Da wir unser 3. Kind erwarten und vollends ausgestattet sind, weil ich das meiste aufbewahrt habe, möchte ich hier und heute ganz pragmatisch loswerden, dass das einzige, was wir wirklich an Neuanschaffung brauchen, ein Auto ist! Klar, kein Mensch wird uns ein Auto schenken, aber ich möchte hier einfach an die Liebsten um uns appellieren, uns nicht einfach irgendwas zu kaufen, mag es auch noch so süss und niedlich sein, aber Ihr läuft Gefahr, dass wir es nachher doppelt haben… ich weiss, es ist doof, Geldgeschenke zu machen, aber es ist genau das, was wir nötig haben weil unser altes, von mir so ziemlich kaputtgefahrenes Auto nicht mehr viel an Eintauschwert haben wird. Ach ja, warum behalten wir es nicht…? Ganz einfach: Die Rückbank verfügt über zu wenig Platz für 3 vollwertige Kindersitze… und aktuell brauchen noch alle einen Sitz. Etwas mehr Platz käme mit 3 Kindern so oder so gelegen. Mein Mann hat auch schon das eine oder andere Modell aus seiner Hausgarage im Fokus. Mal sehen, was sich da ergibt…

IMG_6945Wenn es etwas gibt, was ich mir noch zulegen werde, dann vermutlich ein Set Manufaktur-Windeln (die sind ganz besonders schön und qualitativ auch sehr gut) sowie ein Set Back-ups weil ich natürlich fest im Sinn habe, mein Baby wenigstens „Teilzeit“ windelfrei zu halten. In der Nacht und unterwegs werde ich sicherlich erst mal mit Windeln starten und das sollen dann eben Stoffwindeln sein. Ich habe schon eine Auswahl hier, noch von den 2 Monaten Stoffi-Zeit der Maus, aber ich möchte noch aufstocken. Also sicherlich ein kleines Set Manufaktur-Windeln und evtl. noch 2-3 andere Favoriten – das werde ich dann noch schauen, deshalb auch hier: es gibt Gutscheine für die Shops meiner Wahl, Ihr dürft mich gerne fragen…

Stichwort Kleidung: Ihr wisst, wie gerne ich nähe und Ihr könnt Euch also vorstellen, dass ich für die letzten Monate und Wochen der Schwangerschaft meine Bernina heiss laufen lassen werde, um dem Bauchzwerg wenigstens eine kleine Grundausstattung „eigener“ und nicht nachgetragener Kleidung zu nähen. Sobald ich weiss, was es wird… 😉 Gerade Splitpants (ideal für windelfrei) werde ich mir selber einige nähen, da es die auch kaum im Handel gibt. Ich freue mich dennoch auch über den einen oder anderen Kleidergutschein für die relevanten Shops… Ihr wisst sicher, dass ich es gerne bunt mag – Marken wie Sma*folk und Maxo*morra oder F*ärg&Form, skandinavische Kindermode) sind hier herzlich willkommen 😉 Gefallen tun mir auch die wunderschönen Spucktücher und Decken von A*den&Anaïs… nur so als Tipp 😉 Also, Ihr dürft gerne fragen, dann nenne ich Euch die Shops, welche die Produkte anbieten. Da gibt es einige…

Aber ich will natürlich niemandem auf den Schlips treten und es wird längst nicht jeder diesen Beitrag lesen… willkommen ist natürlich alles, schliesslich kommt es von Herzen 🙂 Aber für diejenigen, die dankbar sind für Tipps, wollte ich das einfach niederschreiben. Wenn ich selber Bekannten zur Geburt ihres Kindes etwas schenken will, dann frage ich immer im Voraus die Mutter, was sie noch brauchen kann und es kam bisher immer eine konkrete Antwort: „Dies haben wir noch nicht“ oder „davon haben wir noch zuwenig.“ So erspare ich der Mutter im Zweifelsfall ein doppeltes Geschenk oder den Gang zum Laden weil ihr noch was fehlt…

Zerstörerisch unterwegs…

Schon wieder ein Kalenderblatt umgedreht (hab‘ ich doch grad erst gefühlt gestern!?) In weniger als einem Monat werden die Kids ihr erstes Türchen am Adventskalender öffnen. Himmelherrje, wie die Zeit rennt! Die Tage beginnen hier zum Teil schon mit Scheibenkratzen oder Nebelschwaden, so wie heute. Die Nachmittage sind derweil sonnig, Gott sei Dank. Es tut sich wenig hier, ich bin mittlerweile eher auf meiner Facebook-Seite aktiv, wo ich auch mal ein Foto poste. Bis ich es vom iPhone auf den PC geladen hab’… ach, mühsam, deshalb schaut einfach mal auf die FB-Seite rein wenn ihr uptodate sein wollt. Die seht ihr auch hier rechts auf der Seite, also… ja 😉
Ich bin unterdessen schon wieder Strohwitwe da der Mann um 15 Uhr Richtung Tessin fährt und bis Sa (Nach)mittag dort in der Klausur sitzt. Aber mein Bruder unterstützt mich wie immer tatkräftig und kommt zum Abendessen jeweils dann kann ich problemlos auch mal in den Sport und die Kleine in Ruhe ins Bett bringen.
Gestern war ich nämlich lediglich abends im Karate (war super, abgesehen davon), das morgendliche Frauenboxen musste ich sausen lassen weil ich dummerweise die rechte Autoseite an einen Zaun gedrückt habe, nur wenig weit von unserem Haus. Auf der besagten Strasse kommen einem manchmal recht schnell recht grosse LKWs entgegen, die in die Industrie wollen und ich biege da manchmal eben auch relativ zügig ein und so verkam mir gestern ein solches Vehikel und – man ahnt es – die Quartierstrasse ist nicht unbedingt breit genug für PKW und LKW also wich ich automatisch nach rechts aus, halt leider zu weit… in der Panik fuhr ich einfach weiter obwohl der LKW 2x hupte, wohl um mir mitzuteilen, dass ich eine verrückte Frau am Steuer bin, vielleicht aber auch weil ich ein Teil verlor, das Stück oberhalb des Reifens, keine Ahnung, ein Blech halt. Irgendwann hielt ich an und bemerkte den Verlust und kehrte dann um, fuhr damit zur Garage, die mich zur Spenglerei schickte, die Fotos machte und die Versicherung benachrichtigte, die mitteilte, dass ich nur Teilkasko versichert sei und den Schaden darum gänzlich selber zu berappen hätte. Der Spengler schätzte die Reparatur auf über CHF 16’000.-, worauf ich drei mal leer schluckte im Wissen, dass wir diesen Betrag nicht vorrätig haben. Zum Glück gibt es Männer, die mehr Ahnung haben von der Sache und die einem danach sagen, dass es weder nötig noch sinnvoll ist, alles zu reparieren und sowohl Vorder- als auch Hintertür auszuwechseln solang diese noch korrekt schliessen. Der Spengler meinte im Minimum schätze er die Reparatur auf CHF 5000.-, also das, was er halt mindestens machen müsse/würde… mein Mann meinte „höchstens 1500.-“ nachdem er alles verdaut hatte und mein Vater (gelernter Automech.) wollte sich das alles mal ansehen, riet aber am Telefon dazu, erst mal „gar nichts“ reparieren zu lassen und höchstens etwas Lack aufzutragen damit nix rostet. Ein Foto der Misere habe ich gestern übrigens gepostet. Auf FB. Ähm, ja. Ich habe noch Stunden nach dem Unfall gezittert und es hat mich nicht wirklich getröstet, dass liebe Menschen sagten „zum Glück ist dir nichts passiert“, denn ich hatte nur die Rechnung vor Augen, einen mindestens vierstelligen Betrag, der uns ein Loch ins Konto reissen würde. Aber wenn Vater und Mann Recht haben, ist es zum Glück nicht ganz so arg… Dennoch war es unnötig und ist ärgerlich und und und… meinem Mann bleibt dann die Aufgabe nicht erspart, mit dem Spengler zu diskutieren, was wir nun alles nicht machen lassen…
Angesichts dessen bleibt zu hoffen, dass ein morgiges Gespräch bei einem potentiellen weiteren Arbeitgeber für einen Lohnzustupf meinerseits sorgen wird… sofern es mir nicht zu viel Zeit wegnimmt aber ich lasse mich überraschen. Ich weiss noch gar nichts. Mit der Auftragslage war und bin ich nämlich im Moment recht zufrieden und geniesse es auch, zwischendurch kinderfreie Zeit zum Nähen zu nutzen (das nächste Projekt wird was für mich! 🙂 und natürlich für Sport.
Wie auch immer, ich habe ja einen sehr dankbaren Job, der mir erlaubt, vieles von zuhause aus zu machen und dies dann, wenn ich will. So kann ich auch zwischendurch mal eine Stunde nutzen um ein Interview zu redigieren, Fotos weiterzuleiten, Termine auszumachen etc. Ich bin überhaupt nicht gebunden und an diese Freiheit gewöhnt man sich natürlich 😉 Ich kann auch problemlos mal abends oder am Wochenende an einem Text oder an Interviewfragen arbeiten… ich muss nicht in einem Büro hocken, in dem ich abgelenkt bin durch andere Menschen, ich kann mich in meinen geliebten vier Wänden in Ruhe auf die Sache konzentrieren. Luxus!
So, bald kommt Besuch, am morgen war schon welcher da und der Kuchen steckt noch im Ofen… Mittwochs läuft hier meist viel 😉 Einkaufen waren wir auch schon und das Chaos macht sich langsam breit, was soll’s, bis SA ist es wieder aufgeräumt 😉 Habt eine gute Woche, wir geben uns hier auch Mühe 😉

Adieu, Auto-Chaos!

Seit wir Kinder haben, ist unser Familienauto, ursprünglich das Auto meines Mannes, zu einer fahrenden Müllhalde verkommen. Den Fahrkünsten meiner Wenigkeit ist es zu verdanken, dass unser Toyota rundum verbeult und verstriemt ist. Schon drei Reifen habe ich kaputt gefahren und unzählige Male habe ich Säulen und dergleichen gestreift. Tja, Frau und Auto – ich erfülle das Klischee. Seit ein paar Monaten halte ich mich aber tapfer. Dennoch, innen und aussen gibt sich die Hand. Da ich die Kids stets im Auto essen liess (in den ersten Jahren vor allem dann, wenn ich nicht wollte, dass sie einschlafen – eine zuverlässige Methode) und sie nicht nach jedem Spielplatzbesuch von Kopf bis Fuss entsandete, glich das Auto bald mal einem Schweinestall. Nicht zu erwähnen, die vielen, vielen Dinge, die Kinder nun mal immer mitnehmen und zwischenlagern. So 1-2 mal jährlich, immer bevor wir in die Ferien fuhren, gab ich mir einen Ruck und entrümpelte und saugte den Karren einen Nachmittag lang aus. Da kamen dann allerhand Dinge zum Vorschein: Essensreste, klar, verloren geglaubte LEGO-Teilchen, Malstifte, Münzen, Taschentücher, Socken etc.
Mittlerweile ist das ein wenig besser geworden, aber was mich immer noch störte, war, dass sich zwischen den Kindersitzen immer das ganze Hab‘ und Gut ansammelte und im Weg war, wenn wir die Kinder anschnallen mussten. Auf den Fussboden wollte ich die Sachen auch nicht kehren. Zudem wollte ich etwas, das auf längeren Autofahrten als Stauraum dient für mitgenommene Heftchen, Bücher, Snacks, Mützen und v.a. Trinkflaschen (die rollen nämlich zuverlässig nach dem Losfahren in den Fussraum, wo sie die Kinder nicht mehr selber raufholen können. Die Kinder sollten wenn möglich selber darauf zugreifen können. Die im Handel oft gesehenen Taschen für die Autositze fand ich unschön und unpraktisch, da nicht greifbar und oft nur mit Mini-Fächern ausgestattet, die nichts Grösseres fassen.
Und endlich wurde ich fündig bei Anton & Sophie. Die liebevoll genähten Taschen werden ganz einfach mit Schlaufen an der Kopfstütze befestigt und können bei Nichtgebrauch mit einem Klett verschlossen werden. Sie sind waschbar, geräumig (bieten Platz für Kuscheltiere, kleinere Bücher, Trinkflasche, Snacks etc.), nicht im Weg und machen trotzdem was her. Man kann dabei zwischen unterschiedlichen Motiven wählen. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen 🙂

Autotasche
Und Ihr so? Wie schafft Ihr Ordnung im Auto?
Mama mal 2 durfte die Autotaschen für diesen Beitrag mit einem kleinen Rabatt erstehen und testen. 

Reboarder Autositz Babyschale Cybex Sirona

Sicherheit im Auto: Reboarder – rückwärtsgerichtete Kindersitze

Mal wieder setzt Facebook „Trends„. In einer Gruppe, in der ich Mitglied wurde, ging’s um das Thema „Reboarder„. Völlig ahnungslos fragte ich, was das denn sei und erfuhr, dass es sich um rückwärtsgerichtete Kindersitze handelt. Ich war relativ schnell überzeugt davon, dass diese offenbar für unsere kleinen Mitfahrer um einiges sicherer sind als die herkömmlichen, vorwärtsgerichteten Kindersitze. Weiterlesen

Wenn Engel reisen

Als Frau hat man ja aus Prinzip immer mindestens zehn Minuten länger bis man aus dem Haus kann. Das Make-up ging schief, das Outfit enttäuscht – also rasch umziehen, bloss was!? – die Tasche muss gewechselt werden. Schliesslich kramt man seine 7 Sachen zusammen, braucht noch 30 Sekunden um die passende Jacke zu finden und los. Ganz anders nun mit Baby. Weiterlesen