Kleinkind sitzt lachend am Boden

1 Jahr Mäuschen – alles Liebe zum Geburtstag

Mein liebes Mäuschen,

ein ganzes Jahr bist Du nun schon auf der Welt – kaum zu glauben! Kein erstes Jahr verging je so schnell mit meinen Kindern. Es dauerte gefühlt nur einen Wimpernschlag! Weiterlesen

3 Monate Mäuschen

Heute ist mein kleines Mäuschen schon 3 Monate alt, d.h. vor ungefähr einem Jahr wurde ich schwanger. Es ist, als wäre es gestern noch gewesen, dass ich die Schwangerschaft bemerkte und mich über den wachsenden Bauch freute. Aber schon kurz nach der Geburt (an die ich mich auch noch sehr gut und gerne zurück erinnere) konnte ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war mit so dickem Bauch am Ende der Schwangerschaft – schon verrückt. Weiterlesen

Alltag in Unterbrüchen…

Ja, mal wieder ein Beitrag über unseren Alltag – die Zeit nehm‘ ich mir. Ich stelle gerade fest, wie anstrengend es ist, immer alles in kleinen Schritten zu machen, weil alles unterbrochen wird. Immer wieder… der Schlaf, klar, aber auch das Kochen, das Hausaufgaben anschauen mit dem Grossen, das Schreiben & Arbeiten, das Lesen eines Artikels, Gespräche, das Ansehen einer TV-Sendung (ja, leider mussten die ausgerechnet jetzt die neuen Grey’s-Folgen bringen! :-O )… es ist anstrengend, weil man den verlorenen Faden manchmal nur mühsam wieder findet. Es ist normal in einem Alltag mit Baby… es gibt Tage, da schläft die Maus auch mal länger am Stück tagsüber – dann geht viel. Und doch ist es nicht dasselbe, weil man ja irgendwie doch ständig in „Rufbereitschaft“ ist und im Vornherein ja nicht weiss, wann sie wieder aufwacht… und dann gibt es diese Tage, an denen sie maximal eine halbe Stunde am Stück schläft, in der man dann halbwegs in Ruhe mit der Familie essen kann und schon ist sie wieder wach. So gebraucht zu werden, ist dann schon sehr anstrengend.

— Unterbruch —

Baby wach… ich versuche sie eine Weile auf die Spielmatte zu legen. Irgendwann wird sie unruhig, ich nehme sie kurz zu mir, sie weint wieder, abhalten – Fehlanzeige, Stillen – nichts, sie schreit sich immer mehr in Rage… eine der seltenen Schreimomente, bei denen man nicht weiss, ob man gleich den Arzt holen soll oder was man um Himmels willen falsch gemacht hat gerade… mit dem Nuggi lässt sie sich wieder beruhigen und schläft ein – puh!
img_7746Kann es sein, dass das Mäuschen meine Unruhe und Unsicherheit spürt, die ich immer noch an Tagen entwickle, an denen der Mann hier fehlt (diese Woche 2 Tage an einem Workshop, nächste Woche an einer Messe…)!? Sind die Kleinen wirklich so sensibel mit ihren Antennen? 😦 Ich bin es auf jeden Fall… ich schwimme schon wieder im Chaos… eigentlich sollte noch Besuch kommen und ich habe sogar extra noch rasch gebacken (mit Äpfeln aber)…

— Unterbruch —

Baby wach… Stillen, Abhalten… jetzt „spielt“ die Maus kurz mit ihr. Der Besuch hat mich missverstanden, und wäre sowieso krank… also bleiben wir heute allein. Auch gut… Deprimiert mich der Regen oder der Mangel an Zeit für mich? Dabei war das einzige, das ich nur für mich tat, ausser gelegentlichem Duschen, dass ich gestern zum ersten Mal ins Rückbildungsyoga ging… und das klappte erstaunlich gut… das Mäuschen schlief dank Nuggi recht bald neben mir ein und wachte dann erst zum Schluss der Stunde wieder auf. Danach konnte ich sie gleich abhalten und wir fuhren gleich wieder heim weil sie Hunger hatte. Ein Vorzeigekind! Wird sicher nächstes mal anders? 😛 Aber ich möchte mir mal die Daumen drücken, denn ich hab‘ ein Abo gekauft für ein paar Stunden… und mich damit selber unter Druck gesetzt, hmm… aber ich kann mich zur Not auch vorher abmelden wenn es mal nicht passt…
img_7735Deprimiert mich die Abwesenheit meines Mannes, der offenbar allein durch seine Anwesenheit genug Unterstützung ist? Ganz zu schweigen davon, dass er sich jetzt stark um die Grossen kümmert, kümmern muss? Deprimiert mich der Sportmangel und das Frustessen, das meiner Figur nicht förderlich ist (aka die Unfähigkeit, mich konsequent gesünder zu ernähren)? Oder ist es die fehlende Zeit, mich mal eine Stunde lang in Ruhe der grossen Maus widmen zu können? Das Magazin, das heute kam und dass ich so gerne lese und wofür ich nicht ohne Unterbruch Zeit haben werde?
Oder die unbegründeten Ängste, die offenbar mit jedem Kind wachsen? Noch immer habe ich oft Albträume und das doofe Gefühl, das Mäuschen niemandem anvertrauen zu können… 😦

— Unterbruch —

Die Maus wollte nicht mehr „babysitten„… jetzt essen wir die Wähe, während das Mäuschen wohl wieder müde ist. Ich habe das doofe Gefühl, mir einfach während der Schwangerschaft zu viel aufgehalst zu haben. Ich hatte ja Zeit und die nutzte ich, um einiges in Gang zu bringen… vieles konnte ich vorbereiten, als das Mäuschen noch mehr schlief. Jetzt wird’s schwierig…
Plötzlich habe ich das Gefühl, sie ist schon ewig auf der Welt. Dabei sind es erst 7,5 Wochen…
Vielleicht demprimieren mich einfach Tage wie dieser, an denen ich ganz viele Pipis verpasse und mich ärgere, obwohl ich nicht sollte. Ein Tag, an dem ich nichts gebacken kriege (ausser der Wähe…).

— Unterbruch —

Ein Tag, an dem ich mich fürchte vor allen Herausforderungen, die da kommen. So habe ich morgen früh einen kurzen Termin und am Dienstag Morgen eine Trageberatung und weiss nicht, ob’s auch gut klappen wird wenn mein Mäuschen dabei ist, vielleicht wach, vielleicht stillen möchte? Und am Mittwoch dann wieder das Yoga und mein Mann auch über Nacht weg, so dass ich an den Morgen raus muss, um mich um die Kinder fertig zu machen während vielleicht gleichzeitig das Mäuschen wach wird…
Ein Tag, an dem ich mich generell fürchte, vor jedem Tag, der kommt, weil ich nicht weiss, wie er wird. Wird es ein guter oder ein herausfordernder, ermüdender Tag? Werde ich gut schlafen können? Es ist für mich irgendwie wie das Warten auf einen GAU, der vielleicht gar nie eintritt. Weil meine grossen Kinder schlechte Schläfer waren, uns nächtelang wach hielten. Es ist als ob ich voller Furcht warte darauf, dass dies auch beim Mäuschen eintritt. Aber vielleicht passiert das gar nicht, weil sie in allem ein bisschen einfacher und unkomplizierter ist. Fast ein Anfängerbaby… aber dieses Warten macht mich ständig angespannt und nervös. Nur… ich kann es nicht abstellen. Noch nicht… ich brauche wohl noch etwas Zeit… Doofe, unnötige Präventiv-Panik 😛

Und bevor mich jetzt wieder jemand droht, falsch zu verstehen: ich liebe das Mäuschen, es macht uns komplett. Ich freue mich jeden Tag darüber, sie hier bei uns zu haben und ich mache nichts lieber, als sie anzusehen, wenn sie schläft oder lacht und aufmerksam zuhört… Ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass wir nun zu fünft sind und freue mich auf die vielen tollen Momente, wenn sie bald aktiver und unabhängiger wird, die Welt zu entdecken beginnt und die drei Kinder auch mehr miteinander machen können…
Und: es gibt auch Tage, an denen ich mich stark und mutig fühle und das Gefühl habe, unglaublich viel geschafft zu haben oder schaffen zu können. Aber im Zuge von „mehr Realität in den sozialen Medien“ darf man auch mal die anstrengenden Tage verbloggen, oder? 😉
Die Tage werden irgendwann auch wieder wärmer… alles wird gut… 

Drei Wollfinkli

Alles anders beim 3. Kind?

Alles anders beim 3. Kind?
So nach 5, ja bald 6 Wochen mit unserem Mäuschen möchte ich mal versuchen, ein kleines Fazit zu ziehen. Ganz automatisch vergleiche ich alles mit den Grossen… ich vergleiche das Mäuschen per se, wie sie aussieht, wie sie schläft, stillt etc., ich vergleiche mein Handeln, meine Gedanken, meine Einstellung… und dennoch kann und soll man ja nicht alles vergleichen, da die Situation eine gänzlich andere ist… 
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1 Monat Mäuschen (und Maslow)

Ihr fragt Euch jetzt vermutlich, wer oder was zum Geier Maslow ist. Aber vielleicht kennt Ihr ihn ja (wieder) wenn Ihr auf die Grafik schaut.  Weiterlesen

Produktvorstellung: Milestone Cards

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In dieser Box sind die Kärtchen aufbewahrt.

Heute möchte ich Euch die Milestone Cards vorstellen – wunderbare Kartenserien, die man benutzen kann, um Fotos, die ein spezielles Ereignis darstellen, entsprechend zu „beschriften“. Die Kärtchen sind etwa so gross wie meine Hand, wunderschön gestaltet und zu verschiedenen Themen erhältlich. Vielleicht seid Ihr ihnen ja schon mal begegnet? Aktuell für mich sind natürlich die Pregnancy Cards – Kärtchen für die Schwangerschaft, die man z.B. für Bauchfotos oder andere Erinnerungen, die man gerne festhalten möchte, verwenden kann.

SSW12aWarum mag ich die Kärtchen? Einerseits ist es zwar nett, seine Fotos für den Blog noch mit einem Programm zu beschriften, aber es ist auch aufwendig. So ein Kärtchen sagt auf sehr sympathische und hübsche Weise alles, was wichtig ist. Man hat gleich ein Foto, das man so veröffentlichen kann. Natürlich gilt dies nicht nur für’s Bloggen, Instagram etc., sondern auch für’s Familienalbum. So entstehen eben ganz besondere Momente, die gar keiner Erläuterung mehr bedürfen – eine schöne Erinnerung auch für die Kinder, welche die Fotos später betrachten. Zudem kann man die Kärtchen bei mehreren Kindern verwenden (sofern man diejenigen, die man beschriftet, mit Bleistift o.ä. beschriftet). Die Karten sind robust und kommen in einer schönen Kartonbox, in der man sie bestens aufbewahren kann. Sie werden mich also bestimmt noch eine ganze Weile begleiten und ihr werdet ihnen hier immer wieder begegnen :)Schaut Euch doch mal das Sortiment an, so gibt es auch die Baby Cards, mit denen man z.B. zeigen kann, wie alt das Baby auf den Fotos ist oder wann es den ersten Brei gegessen hat, das erste Wort gesagt etc. und es gibt für ältere Kinder die Mini Cards… einfach tolle und kreative Begleiter für die Kindheit 🙂

Milestone Cars sind in der Schweiz hier erhältlich. Wir bedanken uns herzlich für das zur Verfügung stellen des Sets.

Mama im Spital nach der Geburt

Startschwierigkeiten

Der Aufenthalt im Spital war für mich alles andere als angenehm. Das Stillen, von dem ich ausging, dass sich das vom ersten Saugen an wunderbar ergibt, entpuppte sich als wahre Selbstkasteiung, die Tränen flossen Tag für Tag (Baby-Blues lässt grüssen) und niemand von den täglich wechselnden Hebammen/Schwestern hatte wirklich Zeit für mich und meine geschundene Seele. Zuhause kämpfte ich dann gegen den Schlafmangel (ich war der Ansicht, mich selbst exakt dann zum Schlafen zu zwingen, wenn auch der Kleine schlief – schwieriges Unterfangen, wie man sich denken kann) und realisierte dabei so langsam, dass ich mein altes Leben in den nächsten zehn Jahren nicht mehr führen werde (und es in zehn Jahren wohl so auch nicht mehr führen werden will, geschweige denn kann). Also: Keine exzessiven Shoppingtouren, keine mind.-3x-die-Woche-Sport-Pensen, kein Trödeln vor Kleiderschrank und im Bad, keine ungestörten Telefonate, Mailerein oder Chats mit der besten Freundin, kein Schalstricken, keine aufwendigen Backrezepte, keine effektiven Putzorgien, keine Kinobesuche und erst recht keine TV-Serien, kein Make-Up und keine Frisurexperimente, keine Wellnessferien, kein Geld, keine Musse, keine Zeit. Weder für mich noch für meinen Mann und für unsere Beziehung sowieso nicht. Fazit: Ich werde mich und meine Hobbies und Bedürfnisse komplett aufgeben müssen und mein Mann und ich werden hart daran arbeiten müssen um ein Paar zu bleiben und nicht bloss Eltern zu sein. Sich selbst so zu entsagen ist bereits ein grosser Kraftakt für ein verwöhntes Kind, das ich bin, dabei die Liebe zu bewahren, das ist nun wirklich eine Herausforderung fürs Leben! Man sieht, die Gedanken, die ich nach der Geburt des kleinen Menschleins hatte, das mein ganzes Leben auf den Kopf stellte, klingen nicht gerade positiv. Nein, ich bin keine dieser Voll-in-ihrer-Mutterrolle-aufgehenden-Supermamas. Ich habe arg mit meinem neuen Leben gehadert und tues es noch. Ein Prozess, der wohl noch ein Weilchen andauern wird. Nichtsdestotrotz hätte ich es früher oder später bereut, nicht Mutter geworden zu sein. Das ist einfach Bedürfnis, das ich schon als kleines Mädchen spürte und das ich nie in Frage gestellt habe. Hätte ich, wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt? Fragt mich in zehn Jahren wieder! 😉