Auch die Augen brauchen Schutz

So langsam zeigt sich hier der Frühling von seiner besten Seite. Überall spriesst es (meine Nase juckt – Heuschnupfen :D) und es ist teils schon richtig warm, so um die 20 Grad – T-Shirt-Wetter. Keine Frage zücken die ersten Eltern schon mal die Sonnencreme, um die Haut ihrer Kleinen zu schützen. Das ist natürlich gut und wichtig, denn die Sonne hat bereits jetzt genug Kraft um die empfindliche Haut zu röten. Woran viele aber (noch) nicht denken: auch die Augen der Kinder sind empfindlicher als diejenigen von Erwachsenen. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich Farbpigmente, die für einen bestimmten Schutz sorgen. Kinderaugen sind noch klar und durchlässig für das Sonnenlicht. Eine gute Sonnenbrille, die UV-Strahlen zuverlässig blockt, gehört zudem genau so wie ein guter Sonnenschutz für die Haut und ein Käppi für den Kopf, zur Ausstattung der Kinder wenn es raus an die Sonne geht…

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Ich habe bei den Kindern, besonders als sie noch sehr klein waren, auch immer darauf geachtet, v.a. wenn wir im Urlaub am Strand waren. Ich selber habe in den letzten Jahren auch irgendwie so empfindliche Augen bekommen, dass ich nicht einmal ohne Sonnenbrille ins Wasser gehe.
Aber auch hierzulande, gerade wenn wir mal in den Bergen waren, wo die Sonneneinstrahlung noch stärker wirkt, sollten die Augen gut geschützt sein. Sonnenbrillen haben aber noch einen anderen, guten Effekt: wenn wir mit den Kindern auf den Velos durch die Felder radeln, bleiben sie mit den Brillen besser geschützt vor Insekten, die ins Gesicht fliegen und in die Augen kommen könnten.

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Bei all dem ist es mir natürlich wichtig, dass die Sonnenbrille den Qualitätsstandards entspricht, aber nicht zu teuer ist, da Kinder ihre Brille eben gern mal fallen lassen, verlieren, sie im Spiel kaputt geht. So bin ich auf Cerjo gestossen.
Für die Maus habe ich von Cerjo ein pink-violettes Kindermodell mit polarisierenden Gläsern gewählt. Diese beseitigen laut Hersteller einen Grossteil der Blendung, „verbessern die Sehschärfe und verstärken die Farbkontraste für einen maximalen Sehkomfort“. Auch ein 100%iger UV-Schutz wird garantiert. Dasselbe gilt für das schwarz-grüne Modell des Grossen. Das Maus-Modell ist zudem weich und biegsam, was immer gut ist bei nicht allzu vorsichtigen Kinderhänden 😉

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Cerjo wurde bereits in den 70er-Jahren in der Schweiz gegründet. Das Label möchte modernes Design und innovative Verarbeitungsweise mit bester Qualität vereinen und dies zum fairen Preis. Die grosse Auswahl von Cerjo sorgt dafür, dass jeder sein Modell findet – von sportlich bis schick.
Seit 2005 unterstützt Cerjo die Krebsliga Schweiz indem von einer bestimmten Kollektion pro verkauftes Modell CHF 1.- gespendet werden – rund CHF 25‘000 pro Jahr kommen auf diese Weise zusammen.

Wie schützt Ihr Eure Kinder in der Sonne? Sind Sonnenbrillen bei Euren Kids auch ein Thema? Worauf achtet Ihr?

Wir bedanken uns herzlich bei Cerjo für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

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Märchenhaft entspannend: Das Märchenhotel „Bellevue“ in Braunwald

Familienfreundliche Hotels in der Schweiz – gibt es das? Bevor ich das Märchenhotel kennen lernen durfte, hätte ich wohl vehement mit dem Kopf geschüttelt. Als Familie in der Schweiz urlauben? Vielleicht auf dem Campingplatz im Tessin oder im Reka-Feriendorf. Aber sonst? Nun, man muss gar nicht so weit fahren, um zu entdecken, welch‘ wunderbares Hotel hier schlummert. Um genau zu sein: nur in den Kanton Glarus, auf direktem Weg Richtung Linthal und von dort mit der Standseilbahn ins autofreie Braunwald, ein kleines Feriendorf, 1256 müM.
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Herzlich empfangen werden wir, nachdem ein Elektromobil uns und das Gepäck an der Bergstation abgeholt und vor’s Hotel gefahren hat – ein altehrwürdiges Gebäude aus dem Jahr 1907. Im Eingangsbereich steht ein kleines offenes Glashaus, in dem Hasen und Meerschweinchen im Stroh wohnen. Die Kinder haben es sofort entdeckt und versuchen, die Tiere zu streicheln. An der Reception werden wir schon freundlich mit einem Willkommensgetränk

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„Zaubertrank“ 🙂

begrüsst, die Koffer werden auf’s Zimmer gebracht und auch wir werden wenig später persönlich mit dem Lift nach oben begleitet. Nicht irgendein Lift, sondern ein „Aquariumlift„. Schon kleben die kleinen Nasen und Hände wieder am Glas, dieses mal um die vielen, bunten Zierfische zu entdecken.
Als nächstes staunen wir Eltern: unsere Familien-Suite ist ein Traum! Sehr geräumig, modern (renoviert), und mit einer atemberaubenden Aussicht vom Wintergarten aus auf die imposante Bergwelt. Auch die Kinder springen gleich fröhlich durch das Zimmer, entdecken ihre Betten und fühlen sich gleich wie zuhause.
Da unsere Anreise etwas spät erfolgte, begeben wir uns gleich wieder einen Stock tiefer, wo Patric Vogel heute um 18 Uhr das tägliche Märchen erzählt. Die Kinder nehmen auf Fellen am Boden erwartungsvoll Platz. Die Türen schliessen, die meisten Eltern warten draussen und dürfen derweil schon mal die Tagesweine degustieren und mehr darüber erfahren – das (Wein-)Märchen für die Erwachsenen, sozusagen.

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Weindegustation

Dann dürfen die Kinder in „ihren“ Speisesaal wechseln, wohin wir sie begleiten. Hier gibt es zwei Gerichte zur Wahl, die ihnen an einem kleinen Buffet geschöpft werden, und ein Dessert. Hier beginnt dann auch das Abendprogramm für die Kinder, das täglich wechselt, und eine Hüpfburg. Dies alles natürlich betreut. Da das Hotel klein ist, dürfen sich die Kinder frei bewegen. Im „Märliland“ darf gespielt werden, es gibt ein kleines Kletter- und Bällebadparadies und eine lange Rutsche in den unteren Stock. Wir sind ganz baff, dass unsere Kinder uns nach ihrem Essen gleich wegschicken. Sie würden hier bleiben. Und das am ersten Abend… also machen wir uns auf zum Dinner für die Grossen, bedienen uns am Vorspeisen-Buffet und lassen uns dann die verschiedenen Gänge (auch hier gibt es jeweils eine Auswahl) servieren. Ab und zu kommt eins der Kinder in den Speisesaal weil es auf’s Klo muss oder sonst was zu berichten hat, ansonsten ist alles sehr entspannt. Ganz ungewohnt! 😀 Aber natürlich prima 😉

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So erwacht man gerne… 🙂

Aber irgendwann ist Feierabend, wir zügeln wieder auf’s Zimmer, die Kinder putzen die Zähne über dem kleinen Becken, die Maus klettert ins Elternbett und der Grosse schläft im eigenen Bett ein. Zwar ist die Nacht etwas unruhig (Grosser hat Husten, Maus erwacht auch oft und ich schlafe sowieso in der ersten Nacht auswärts immer schlecht), aber dafür wachen wir mit einem wunderschönen Bergpanorama auf und können die morgendlichen Nebelschwaden beobachten…
Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas und kaum gegessen, sind die Kinder auch schon wieder verschwunden. Wir machen uns keine Sorgen, sie sind wahlweise bei der Fütterung der Geissen draussen oder der Hasen und

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Meerschweinchen oder machen den Spielbereich unsicher… doch wir wollen noch etwas erleben und nehmen uns den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg vor, nicht den ganzen, der wäre zu lang, aber eine Teilstrecke davon. Ein Stück fahren wir mit der Seilbahn nach oben und von dort laufen wir dann eine Runde um die verschiedenen Stationen zu entdecken. Das Rindenhüttli mit den Tierspuren und besonders die Edelsteinspalte finden die Kinder sehr spannend. Das Wegstück, das wir liefen, war wirklich schön. Nicht zu steil und sehr grün 🙂 Das Gebiet bietet zahlreiche, verschiedene Wander- und Erlebniswege, einige davon auch kinderwagentauglich. Im Hotel erhält man Broschüren und Karten und findet sich damit gut zurecht, man kann sich aber auch an der Reception beraten lassen, das Personal hilft sehr gern.
Nach unserer kleinen Wanderung durften die Kinder sich noch ein wenig im Hotelgarten austoben, der genügend Spielmöglichkeiten bietet – vom Trampolin über Schaukeln und Sandkasten bis zum Piratenschiff. Für Grössere hat es eine Kletterwand und etliche Fahrzeuge.

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Noch ein Zwerg… im Bademantel 😉

Danach, ich konnte es kaum erwarten, kam für mich der Wohlfühl-Teil: Bademantel an und ab ins Hallenbad, das schön warm ist und auch eine Verbindung zu einem aussen liegenden, kleinen Infinity-Pool mit Sprudelbereich hat. Dort kann man wunderbar entspannen, die frische Luft geniessen und den Blick auf die Bergwelt. Über dem innen liegenden Becken sind Netze gespannt, welche die Kinder zum Klettern und Hangeln über dem Wasser nutzen können. Zudem gibt es eine separate Wasserrutschbahn, die vom Dach in die Halle führt. Für die ganz Kleinen gibt es ein Erlebnisbecken. Es gibt auch eine Kiste mit Spielsachen für’s Wasser und natürlich ein paar Liegen und Stühle damit die Eltern dem Treiben entspannt zusehen können 😉 Nur die Familiensauna haben wir nicht genutzt.
In unserer Suite steckten wir die Kinder dann noch in die Wanne bevor auch dieser Tag mit Märli, einem feinen Essen und der Kinder-Disco abgerundet wurde. In dieser Nacht schliefen alle besser 😉 Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder die Koffer packen, dies taten wir aber gemütlich und allein, da die Kinder im Hotel mit der Fütterung der Tiere und Spielen beschäftigt waren und eigentlich auch noch gar nicht heim wollten. Zum Trost gab es als Abschiedsgeschenk eine Märli-CD mit nach Hause, die sie an die schöne Zeit im Märchenhotel erinnern soll… Danach liefen wir gemütlich den kurzen Weg hinunter zur Bergstation und fuhren mit der Standseilbahn wieder ins Tal.

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Aussenpool

Und bevor ich Euch nun mit weiteren Fotos von unserem kurzen, aber erlebnisreichen Aufenthalt „füttere“, hier noch unser Fazit: das Märchenhotel ist eine Reise wert. Wer Wert liegt auf einen besonders kinder- bzw. familienfreundlichen Ort, der ist hier mehr als richtig. Das Hotel ist klein und deshalb umso familiärer. Trotzdem bietet es wirklich alles, was das Herz begehrt: eine liebevolle und kompetente Kinderbetreuung, zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten drinnen wie draussen und auch wenn das Hotel ganz auf die Kleinen ausgerichtet ist, so fehlt es nicht an Komfort und „Oasen“ für die Eltern. Im obersten Stock gibt es einen kleinen Wellnessbereich, welcher den Grossen vorbehalten ist. Hier kann man auch Massagen buchen. Während des Abendessens sind die meisten Kinder gut beschäftigt, so dass man in Ruhe geniessen kann. Die Suiten und Zimmer sind grosszügig gestaltet und man fühlt sich sofort wohl darin.

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Nochmals kurz im Wintergarten sitzen und geniessen bevor es wieder nach Hause geht…

Die Gastgeber, Nadja und Patric Vogel, sind ausserdem wirklich sehr bemüht und auch stets für ihre Gäste da. Man merkt, dass die beiden, die auch selber Kinder haben, für ihr Hotel leben. Nicht nur wechseln sie sich täglich ab um das Märchen zu erzählen, nein, sie helfen auch beim Frühstück und Abendessen bei der Bewirtung der Gäste mit, sind an der Reception oder im Hotelgarten anzutreffen.
Auch die Umgebung von Braunwald bzw. die Bergwelt bietet viel. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer laden die zahlreichen Wege zu Entdeckungstouren ein. Man findet auch immer wieder Stationen mit Spielplätzen, Tieren etc., so dass sich auch die Kinder gut verweilen können.
Wir können also sowohl das Gebiet als auch das Hotel allen empfehlen, die sich einen ruhigen und entspannten Familienurlaub wünschen 🙂 Schaut unbedingt auch auf die umfassende Website des Hotels um noch mehr zu sehen und zu erfahren!

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Wir bedanken uns herzlich bei Patric und Nadja Vogel und ihrem Team, dass wir ihr wunderbares Hotel besuchen und ihre Gastfreundschaft geniessen durften und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihrem märchenhaften Rifugium in Braunwald! 🙂

Eine Woche für’n A…?

Ja, die Woche war irgendwie nicht so meine… keine Ahnung, wieso. Diverse Kleinigkeiten, die sich summieren. Meine Tage. Karate fiel 2x flach aufgrund der Abwesenheit meines Mannes und weil die Maus zu spät einschlief. Dann schlug das schöne Föhnwetter gestern zugunsten von Regen um (bäh!) Und wohl auch wegen des Föhns waren meine Kollegin und ich allein am Stilltreffen. Schade… dann habe ich irgendwie zwei Leute vor den Kopf gestossen – ungewollt natürlich…
Die Kinder waren zum Teil auch raunzig…

Ach, es gibt einfach so Tage/Wochen, da läuft alles ein bisschen anders als gedacht und man ist empfindlicher und alles zieht einen runter. Ich will grad auch nicht zu sehr ins Detail gehen… das sind ja so Peanuts. Denn, wenn man sich so das aktuelle Geschehen anschaut (was ich eher weniger tue aber mitbekommen tue ich es natürlich schon, trage ja keine Scheuklappen), können wir uns hier alle „von“ schreiben. Wir leben hier im absoluten Paradies, mein Mann und ich haben’s grad letztens wieder gesagt. Wir jammern hier auf hohem Niveau wenn wir uns über Krankenkassenkosten und dergleichen beschweren. Dabei werden wir hier von allem verschont! Klimatisch sind wir hier in einer katastrophenfreien Zone. Ja, der Rhein ist mal übergetreten und bei zu viel Regen passiert mal ein Erdrutsch oder Wasser im Keller. Zu viel Sturm kann auch mal für Schäden sorgen und ab und zu bebt die Erde. Aber Überschwemmungen, Tsunamis oder dergleichen sucht man hier vergeblich. Wir brauchen keine Angst zu haben wenn es mal länger regnet als üblich…
Auch politisch sind wir hier fein raus… die kleinen Wehwehchen der Lokalpolitik sind nicht weiter der Rede wert. Ist weltpolitisch was Grosses los, werden wir kaum tangiert (es sei denn es handelt sich um die Eurokrise…). Es ist einfach so: wir sind eine Insel. Eine Insel zwischen Bergen. Das wirkt manchmal einengend, aber eigentlich sind wir hier einfach nur sehr wohlbehütet… und es gibt mehr als genug ruhige Fleckchen in der Natur und man ist stundenlang alleine, wie schön. In einer halben Stunde sind wir in der schönsten Bergwelt und wenn es sein muss sind wir in einer Stunde in der Grossstadt.
Ich bin dankbar, hier leben zu dürfen. Es ist ein Privileg.