Late-Night-Mom

Ich hatte vor kurzem mal die Idee, ganz spontane, völlig ungestellte Fotos von der Zeit des Tages zu machen, die ich am meisten mag: die Zeit, in der alle friedlich in ihren Bettern schlummern und es total ruhig im Haus ist. Die Zeit, in der ich ein wenig mein eigenes zu Bett gehen prokastiniere, natürlich immer im Wissen, dass ich mir dann morgens umso schwerer tue mit Aufstehen. Aber, ach, ich möchte den Feierabend halt ganz oft noch ein bisschen länger geniessen, auskosten. Weiterlesen

Homeoffice: Chaos vorprogrammiert #blogparade

Melanie vom Blog „glücklich scheitern“ rief zur #Blogparade auf und da ich eh irgendwann mal darüber schreiben wollte, nutze ich die Gunst der Stunde, dies jetzt zu tun. 

Eins vorweg: es gibt Homeoffice und es gibt Homeoffice mit Kindern. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe und während ersteres sicher eine tolle Möglichkeit ist, sich den Arbeitsweg zu sparen u/o sich für Projekte, die viel Konzentration erfordern, mal zurück zu ziehen ist zweiteres ein Widerspruch in sich selbst. Zumindest mit kleinen Kindern, die zuhause betreut werden. Homeoffice per se ist eine Herausforderung. Weil, man ist ja zuhause, lässt sich erst mal gemütlich einen Kaffee raus, legt die Beine hoch, sortiert die Post und vielleicht wird man eben doch von diesem oder jenem abgelenkt. Disziplin braucht es, um sich wirklich hinzusetzen und loszulegen, ohne Facebook zu öffnen oder private Mails zu lesen. Aber gut, wer’s öfter macht, wird das beherrschen 😉

Homeoffice mit/neben/bei den Kindern… für mich eine Illusion, und dennoch Realität. Es soll ja Leute geben, die kommen problemlos ihr Zeug abzuarbeiten während zwei Kleinkinder um sie rumwuseln. Ja, hab‘ ich schon so gehört! Nun gut, vielleicht waren iPads im Spiel. Oder Valium. Vielleicht beides!? Nein, Spass beiseite. Aber so gut sich manche Kinder auch beschäftigen mögen, irgendwas ist doch immer, nicht? Mal muss eins auf’s Klo, mal wird nach Znüni verlangt, es gibt Streit, oder Hilfe beim Puzzeln wird benötigt, irgendwas halt… konzentriert arbeiten und an was dranbleiben? Mööp! 

Ich hatte ja das Glück, nach der Geburt des Grossen tatsächlich als Freischaffende vor allem von Zuhause aus arbeiten zu können. Dennoch habe ich die Kinder ab 8 Monaten bei der Tagesmutter bzw. in der Kita eingewöhnt (für zwei halbe Tage jeweils und die Schwiegermutter schaute zusätzlich noch einen halben Tag), weil ich auch mal für ein Interview unterwegs sein musste. Mit zunehmendem Alter konnte ich auch mal arbeiten, wenn die Grossen in Ruhe spielten. Oder ihre TV-Stunde hatten. Es war mir wichtig, nicht ständig am PC zu hängen, sie sollen die Mama auch ohne dieses Gerät kennen.
Und als die Maus in den Kindergarten kam, hatte ich alle Vormittage frei. Irgendwie nutzte ich das auch und lachte mir entsprechend mehr Arbeit an. Arbeit, die ich jetzt wieder irgendwo einschränken muss weil das Mäuschen da ist. Direkt nach der Geburt schlief sie auch mal 4 Stunden am Stück tagsüber so dass ich die Zeit nutzen konnte. Freischaffende/Selbstständige haben keine Karenzzeit und so habe ich gleich wieder Aufträge angenommen.
Jetzt sind es noch 30 Minuten, die sie am Stück schläft. Das reicht, um anzufangen, mehr aber auch nicht. Weil die sozialen Medien auch zur Arbeit gehören, werde ich halt doch auch oft vom Newsfeed abgelenkt, zwischendurch ploppt eine Mail rein, kurz: ich schaffe es nicht annähernd, an etwas dran zu bleiben und vergesse darüber auch ständig, was ich grad wollte weil mein PC eben nicht nur Arbeits-, sondern auch Kommunikationsinstrument ist – sehr doof. Oft sammelt sich also alles bis 21.30 Uhr, wenn das Mäuschen endlich schläft und dann kann man sich ja so ungefähr vorstellen, wie leistungsfähig mein Mama-Hirn noch ist. Ja, möööp!

Der Plan wäre, dass auch das Mäuschen nach den Sommerferien in der örtlichen Kita eingewöhnt wird an zwei Vormittagen. Ich lasse mir da aber Zeit und evtl. verschiebe ich es auch noch 1-2 Monate, sollte ich sehen, dass es nicht klappt. Oder ich fahre wenn nötig zwischendurch zum Stillen hin, wobei ich denke, dass die wenigen Stunden mit davor und danach Stillen auch zu Überbrücken sind. Dennoch bin ich dankbar, nicht unter Druck zu stehen und mir mit der Eingewöhnung Zeit lassen zu können weil ich nicht an Stichtag XY in irgendeinem Büro aufkreuzen muss.

Organisation ist alles?

So, das klingt jetzt alles sehr chaotisch und ist es auch, und es klappt deshalb momentan auch nur mässig (wird auch wieder anders 😉
Ich denke, es hängt halt auch davon ab, was man arbeitet. Da ich v.a. für Monats-Blätter arbeite und der Rest halbprivater Natur ist, wo ich es mir doch recht gut selber einteilen kann, komme ich mit Deadlines gut klar. Auch ein krankes Kind ist kein Thema. Wenn alle Stricke reissen, gibt es am Abend oder am Wochenende immer irgendeine Zeit-Insel. Nur die Qualität leidet offenbar manchmal darunter, weshalb ich letztens vom Korrektorat einen Rüffel bekam :-O

Was mir hilft und was ich selber noch (mehr) durchsetzen möchte:

  • To-Do-Listen, regelmässig aktualisiert, mit Deadlines/Zeitplänen
  • nicht ständig online sein, denn es müssen nicht immer alle Mails subito bearbeitet werden
  • Eine stets greifbare Kiste, in der ich meine Unterlagen sammle
  • Nicht jede Zeitlücke mit Arbeit füllen

Denn gerade der letzte Punkt ist oft ein Problem. Während Angestellte die Arbeit mit dem Verlassen des Büros hinter sich lassen, sind Selbständige nahezu 24h lang „alert„. Gerade wenn man eben als Elternteil von zuhause aus dann arbeitet, wenn es die Zeit (und die Kinder) zulassen, kennt man das Wort „Feierabend“ nicht. Da wird eine Mail um 21 Uhr noch beantwortet, am Wochenende noch ein Interview zum Gegenlesen verschickt. Klar, das muss so, aber man sollte sich auch mal bewusst für eine Weile ausklinken und etwas für sich machen, wenn die Kinder schlafen. Bei mir ist das der obligatorische Serienabend am Montag und das ist natürlich zu wenig. Zudem Sport, aber da dieser im Moment immer mit organisatorischem Aufwand verbunden ist, ist es eher Stress als Entspannung…

Was ich anderen noch raten kann (ich aber nicht nutze weil’s nicht geht)

  • Nutzt Apps und Tools, Online-Kalender, -Listen mit Erinnerungsfunktion etc. Ich bin da eher der Papiertyp und brauche alle schriftlich, aber viele schwören auf solche
  • Wenn Ihr das Budget habt: engagiert eine Haushaltshilfe damit ihr während der arbeitsfreien Zeit auch mal entspannen könnt und nicht noch der Druck des Haushalts auf Euch liegt.
  • Ordert Einkäufe regelmässig online, das erspart Euch die Fahrt, die Zeit, die Schlepperei und das Gedränge im Laden…
  • Wenn Ihr den Platz habt: richtet Euch ein eigenes Büro ein. So habt Ihr mit Sicherheit kein unaufgeräumtes Spielzeug oder Wäscheberge im Blickfeld 😉
  • Wenn Ihr eine Kinderbetreuung habt: stellt Euch z.B. den Wecker auf 10 Minuten vor der Abholzeit und macht in diesen 10 Minuten keine Arbeit mehr, sondern trinkt in Ruhe noch einen Kaffee, lest die Zeitung o.ä.
  • Wenn Ihr den Papa/die Grosseltern etc. einspannen könnt: nehmt Euch einen Tag alle 1-2 Monate richtig frei und schaltet den PC gar nicht erst an.

Und wie funktioniert es bei Euch? 🙂 

Titelfoto stammt aus meinem sehr tollen Jahresplaner 🙂 

Mein chaotischer Haushalt

Vor einer Weile habe ich mal angemerkt, etwas zum Thema Haushaltsführung zu schreiben, also voilà! Bei uns herrscht tatsächlich seit Jahr und Tag „management by chaos“.  Ich bin in einer Generation aufgewachsen, die keinen Hauswirtschaftsunterricht hatte und Fächer wie Kochen waren optional und interessierten mich damals nicht. Aufgewachsen bin ich als Fast-Einzelkind (mein Bruder ist einiges älter als ich) mit einer Vollzeit- und -blut-Hausfrau/-Mama. Dagegen ist nichts auszusetzen, aber ich wurde natürlich auch ein wenig verwöhnt. Ich war ein Kind, das sich bestens selber beschäftigte und so schmiss meine Mutter den Haushalt allein, ohne mich grossartig um Mithilfe zu bitten. Oder, und diese Tendenz bemerke ich selber auch: viele Dinge erledigt man eben nervenschonender und schneller, wenn die Kinder einem nicht dabei helfen. Sicherlich deckte ich mal den Tisch, durfte beim Backen assistieren oder musste ihr bei der Gartenarbeit zur Hand gehen, aber sobald ich im Gymi war, schätzte sie es wohl als wichtiger ein, dass ich die Hausaufgaben erledige und brav lerne 😉 Einzig bei meiner Oma, ihrer Mutter, wurde ich jeweils stark eingespannt (und, nein, ich mochte es nicht).
De facto habe ich heute von einer erfolgreichen Haushaltsführung nur eine leise Ahnung und immer noch relativ wenig Interesse daran. Ich kann Euch hier also keinerlei Tipps geben, bin aber sicher, dass Ihr diesbezüglich im Internet oder in einschlägigen Ratgebern fündig werdet. Dazu kommt noch, dass jeder Mensch seine eigenen Ansprüche bzw. Vorstellungen eines funktionierenden Haushalts hat. Ich kenne Mütter, die haben alles im Griff, erstellen Listen von A-Z und planen die täglichen Mahlzeiten Wochen im Voraus. Ganz ehrlich: ich bewundere diese Mütter enorm. Ich. wäre. dazu. nicht. imstande. Nie. 
Und dann war ich schon in Häusern, da graute es mir, weil alles vollgestellt war, schmutzig in allen Ecken und man den Boden vor lauter Schmeisskleidung, Kinderspielzeug und dergleichen nicht mehr sah.
Ich ordne mich irgendwo dazwischen ein. Ich brauche ein Mindestmass an peniblem „Alles-an-seinem-Platz“ (und kein Millimeter daneben!) um mich wohl zu fühlen, habe aber eine hohe Toleranzschwelle in Bezug auf herumliegendem Kinderkram. So fünf Tage lang im Schnitt und dann überkommt es mich und ich räume den Kram weg. Leider sind mein Mann und ich da nicht ganz einer Meinung…
Arbeitsflächen (Küche, Esstisch) müssen aber häufiger frei geräumt sein. Ich kann Geschirr nicht lange stehen lassen, meist ergreift mich der Impuls, den Tisch abzuräumen, noch bevor ich den Kaffee ausgetrunken habe. Ähnlich ist es mit der Wäsche, die ich gerne abhängen würde, bevor sie trocken ist. Solche „Pendenzen“ stören mich immens, es ist so ein wenig Sisyphus, ein notwendiges Übel halt…
Haushaltsarbeit ist bei mir auch ganz oft stimmungsabhängig. Schleife ich mich durch eine Serotonin- und Endorphin-arme Januardepression (so wie jetzt gerade), ist mir sch… egal, wie es aussieht, dann würde ich mich einfach am liebsten verkriechen oder mich quer durch eine Schoko-Sahne-Torte futtern, oder beides. Moment… Ich will Toooorte! OK. Gut. Weiter im Text.
Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, wie das Ganze trotzdem funktioniert, weil, obviously, tut es das irgendwie, denn: meist sind abends alle satt und wir gehen nicht im Chaos unter. Es wird hier halt oft improvisiert und situativ gehandelt. Muss auch manchmal, ist ja nicht alles planbar. Mahlzeiten-technisch greife ich selten zu einem Kochbuch, koche eher aus dem effeff… an einem Mittag werden wir bei der SchwieMu verköstigt, an zwei Mittagen muss ich Maus von der Kita holen und habe ergo keine Zeit, gross den Kochlöffel zu schwingen. An den anderen Tagen sind Maus und ich auch öfter mal mit Playdates belegt und es wird halt 11.30 Uhr bis ich kochen könnte.
Das Ziel ist trotzdem, für ausgewogene Ernährung zu sorgen und dabei nicht mehr alle Wünsche zu berücksichtigen. Habe ich Bock, mache ich etwas, das auch dem Grossen schmeckt oder koche ihm eine Extrawurst. Habe ich weder Zeit noch Lust, dann koche ich rücksichtslos und er kann sich bei Nichtgefallen ein Joghurt aus dem Kühlschrank holen. Einen Zwang gibt es hier nicht, aber auch kein Buffet. So.
An Stresstagen gibt es eben Brot, Pasta, Pizza oder so. Manchmal auch Fast Food. Zweimal kalte Küche kommt aber selten vor, mindestens einmal am Tag soll’s was Warmes geben, ausser vlt im Sommer, wobei wir dann oft was auf den Grill schmeissen. Eine Stressmahlzeit gleiche ich meist mit einer aufwändiger-liebevolleren-gesünderen Mahlzeit aus. Und Brot bzw. kalte Küche heisst bei uns nicht nur Salamistulle, sondern es gibt auch immer Rohkost dazu: Salatgurke, Tomaten, Peperoni, Rüebli und je nach dem Eier, (Hütten)käse oder so für den Eiweiss-Anteil.
Der Geschirrspüler läuft hier so gut wie täglich, Wäsche wird 2x die Woche erledigt, gebügelt wird äusserst selten (meist die Boxbandagen und mein Gi), gesaugt wird mehrmals die Woche, der Kompost regelmässig geleert; sommers der Rasen wöchentlich gemäht, gegossen täglich, der Rest erfolgt, wie erwähnt, situativ 😉
Da der Mann gut 120% arbeitet und ich nur wenig, bin ich die Hauptverantwortliche im Haushalt, delegiere aber an den Wochenenden das Kochen an ihn weil er das a) besser kann und b) eigentlich auch lieber tut als ich. Selbstverständlich räumt er auch sonst mal die Küche auf, putzt etc. Letzteres ist nicht meine Stärke. Ich bin ein Minimalist, wie ihr jetzt ja wisst, d.h. ich putze die Fenster meist monatelang nur punktuell wenn mir grad was auffällt, aber nie richtig. Ich bin der Meinung, das Leben ist zu kurz um es mit Sisyphus-Arbeiten zu vergeuden. Sollte mir eines Tages grauenhaft langweilig sein, kann ich immer noch putzen. Erwarten wir Besuch oder habe ich eine Beratung, dann nehme ich aber schon mal den Putzlappen in die Hand 😉 Aber zur Beruhigung. wir sehen noch aus den Fenstern hinaus und wir haben auch keine Kakerlaken-Zucht.

Wisst ihr Bescheid, ne?
Und ihr? Alles im Griff? Ein strikter Plan ohne Abweichungen oder dolce far niente und laisser-faire?

Mama-Rush-Hour/Day

Puh, immer wieder Mittwoch und immer wieder High Life! Meist ergibt es sich so, dass dieser Tag vollbepackt ist mit Besuchen, entweder hier oder auswärts. Weil, am Nachmittag ist jour fixe und das seit Jahren: Playdate mit zwei Mamas und ihren Kids. Da die Maus und ich morgens auch nur am Mi oder Fr Zeit haben, fallen auch einige Besuche auf diesen Tag. Und, nein, es stört mich null, im Gegenteil. Auch heute wieder, die Besucher hatten ein wenig Verspätung, jammerte mir die Maus die Ohren voll, wann denn der Besuch endlich komme. Ja, einfach nur zuhause zu sein ohne Unterhaltung, widerstrebt ihr meistens. Und eigentlich liebe ich diese hektischen Tage, weil ich weiss ja auch, dass es zwischendurch wieder viel zu fade Tage gibt, an denen ich dann viel zu oft an Dinge denken, die nicht so sind, wie ich sie gern hätte, jaja, ihr wisst schon, wie das ist…
Im Büro habe ich das Däumchendrehen auch gehasst und fühlte mich am lebendigsten wenn der Schreibtisch voller Arbeit war, das Telefon ständig klingelte und die Deadline bedrohlich über mir schwebte… ich werde nie den einzigen Tag in meiner Journikarriere vergessen, an dem ich bis 01.30 Uhr im Büro herumschrieb und nur noch der Chefredaktor herumlungerte 😉 Ja, Stress und viel zu tun lässt einen erst lebendig werden, ne?
Wie auch immer, so kumuliert sich an meinem Muttistresstag das Ganze so richtig auf die Zeit zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr wenn das Essen auf dem Tisch stehen muss und man keine Vorbereitungszeit hatte… und irgendwie auch noch danach, wenn aufgeräumt und alles wieder für die nächsten Gäste (oder den Aufbruch) parat gemacht werden muss. Das sieht dann in etwa so aus wie heute:

  • Gäste verabschieden
  • ab in die Küche…
  • 2 Whatsapp-Nachrichten der Kollegin lesen
  • Schon wieder das Handy: 3 Privatnachrichten eines Kooperationskunden
  • Wasser aufsetzen
  • Maus will helfen, auf die Küchenabdeckung hieven, Brokkoli zum Schneiden reichen. Und Brett. Und Messer.
  • Wasser salzen. Huhn würzen.
  • Weitere Pfanne für den Brokkoli richten.
  • Reis in die Pfanne schmeissen.
  • Es klingelt. Junior kommt nach Hause. Redeschwall nickend anhören. „Darf D. noch mit rein?“ „Ja klar.“ Türe zu, weil D. nicht sichtbar.
  • Zurück in der Küche… es klingelt. D. reinlassen. Weiterkochen, Tisch fertig decken, Huhn in den Steamer, Sauce anrühren.
  • Es klingelt. Es ist der grosse Bruder von D. Er will wissen, ob D. da ist. Er klingelt fast immer und fragt, keine Ahnung, wieso…
  • Die Pöstlerin kommt, Post entgegen nehmen. Eine Retoure, die ich noch austauschen und wieder verschicken muss, ein Blog-Paket (jaaaaa!), eine Rechnung der KK (Selbstbehalt vom letzten Check beim FA) etc.
  • Da fällt mir ein, dass ich schauen muss, ob die Käuferin eines Tuchs das Geld schon überwiesen hat. Ich werde das schlussendlich erst um 16 Uhr tun und ihr dann schreiben, dass das Tuch erst morgen auf die Reise geht.
  • Broccoli in den Ofen, ups, Reis hat das Wasser schon fast komplett aufgesogen also schnell die Pfanne vom Herd nehmen.
  • Meinem Sohn decke ich schon gar keinen Teller mehr. Ich habe kapituliert. Er mag weder Reis, noch Huhn und schon gar kein Broccoli. Er wird ein Joghurt essen, wie so oft…
  • Ups, schon nach 12 Uhr, D. nach Hause schicken. Mann kommt. Essen auf den Tisch und durchatmen.
  • Tisch abräumen, Küche reinigen. 12.40 Uhr: Mann verlässt das Haus. Kuchenmischung und weitere Zutaten parat machen, mixen und ab in den Ofen. Danach kümmere ich mich um zwei Blog-Kooperationen, Mails usw. Leider schreibt die Kollegin (was ich erst später sehe da Handy auf lautlos) per Whatsapp dass sie meine Pakete (Weihnachtsgeschenke und so) nicht holen kann in AT, sie will es aber morgen erledigen. Gut. Eh lieb, bin dankbar 🙂

Unterdessen ist der Besuch längst weg, das Abendessen verspeist, meine Kinder waren heute teilweise nicht sehr kooperativ, weshalb ich mir heute kurz den Finger an die Schläfe hielt, aber es endete versöhnlich.
So, und nun ist auch die Maus schon im Bett, aus Training wird heute wieder nix, stattdessen werde ich noch einen Artikel bearbeiten, den ich am FR abgeben und vorher noch gegenlesen lassen muss.

Habt einen schönen Abend! 🙂