Mittagstisch mit Kindern und Lego-Monster

Konfliktzone Mittagstisch

Die Institution Mittagstisch war mir immer wichtig. Da kommt die ganze Familie zusammen, man kann Dampf ablassen, sich stärken, sich über Wichtiges austauschen, gute (oder schlechte) Noten zeigen, einen Teil der Husi (Hausaufgaben) erledigen etc. Weiterlesen

9 Monate Mäuschen

Mein letztes Mäuschen-Update liegt ja schon ein ganzes Weilchen zurück. Zeit also, anlässlich der 9 Monate, wieder einmal zu berichten 🙂 Aktuelle Zahlen zu Grösse und Gewicht kann ich leider nicht liefern, da wir erst zum Geburtstag hin wieder zur Kontrolle zum Arzt müssen… Weiterlesen

B(r)eikost – zu Tisch, Baby!

Brei oder nicht Brei? Das war hier immer so die Frage. Dabei muss die Antwort gar nicht unbedingt eindeutig sein, denn schliesslich ist nicht nur das eine oder andere möglich oder richtig(er).
Aber dazu muss ich etwas ausholen… beim ersten Kind verfuhren wir noch recht streng nach „Beikostfahrplan“. Wir wussten es ja nicht besser und diese Pläne flattern einem ja mit jedem Brei-Müsterli ins Haus… auch „Experten“ wie die Mütterberatung und das Internet gaben vor, wie das so läuft mit der Beikosteinführung. Weiterlesen

Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper* Weiterlesen

6 Monate Mäuschen

Ein halbes Jahr, das nenne ich mal einen kleinen Meilenstein. Und wie schnell ich den erreicht habe! Eigentlich dürfte nun ganz viel passieren, denn die letzten Monate über habe ich nur unmerklich Neues gelernt. Dass ich mobiler bin, merkt Mama v.a. weil ich mich im Schlaf hin und her bewege. Ich selber habe das noch gar nicht richtig bemerkt und verändere meine Lage eher unbewusst. Weiterlesen

Granola, hausgemacht

Granola – dafür gibt es wahrscheinlich zig Rezepte im Netz. Ich habe mich nie an eines gehalten und nehme meistens das, was ich grad im Haushalt habe. Da könnt Ihr ebenfalls flexibel nach Lust und Laune mixen.
Ihr dürft Euch also mein Rezept gern als eine Art Basis/Grundlage hernehmen und selber variieren oder ergänzen.

Warum ich es selber mache? Ganz einfach… zum Frühstück, v.a. im Sommer, esse ich gerne Naturjoghurt mit Beeren, Melonen oder Obst. Und weil ich dazu, und wenn’s nur für den Gaumen ist und um es aufzupeppen, irgendwie noch was Knuspriges brauche und die Müeslis aus den Läden immer (viel zu stark) gezuckert und teuer sind, mache ich sie selber. Ich finde nämlich tendenziell vieles einfach zu süss…

Here we go… Rezept für selbstgemachte Granola

  • 500g Getreideflocken nach Wahl (z.B. Hafer-, Hirse, 5-Korn etc.)
  • 100g Nüsse, grob gehackt (ich nehme gerne Cashewkerne, Pekannüsse oder Mandeln, also je 50g von zwei Sorten, aber ihr könnt’s auch 3 nehmen, einfach insgesamt 100g)
  • 100g Kerne (z.B. Sonnenblumen und Kürbiskerne)
  • 100g gemahlene Mandeln (könnt’s ihr auch Haselnüsse nehmen oder weglassen)
  • 50g Kokosflocken, gehackt
  • 50g Samen (z.B. Leinsamen, Sesam o.ä. wie z.B. Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries oder Schokostückchen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp Zimt, Kardamon oder Vanille für den Geschmack
    Ich habe dieses mal probeweise noch etwas Froogies-Pulver Açai Beere hinzugefügt; Kakaopulver wäre vielleicht auch eine Option…

Alles mischen. Danach, damit sich alles gut verbindet:

  • 3 EL Kokosöl
  • 2 EL Honig
    (möglich wären auch Maiskeimöl und Ahornsirup o.ä., Menge nach Bedarf)

In einer Pfanne warm machen und dann die Flüssigkeit gut mit den restlichen Zutaten in einer grossen Schüssel vermengen, ich habe dafür einfach alles unter 3x über die Mischung gegossen und mit einem Löffel durcheinander gerührt.
Auf einem sauberen Backblech verteilen und ab in den Ofen.

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40 Minuten bei 150-160 Grad backen (probiert aus, je nach Ofen und ob Umluft oder Unter- und Oberhitze; 150 Grad sollten eigentlich reichen) und alle 10 Minuten durchrühren. So gewinnt das Ganze an Farbe und wird schön knusprig.

Auskühlen lassen und abfüllen. Ergibt ca. 1kg Granola und hält sich in einer dicht verschlossenen Dose/einem Glas gut ein paar Wochen (sofern sie bis dann nicht eh schon aufgegessen wurde 😉

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Guten Appetit!

Na, wer hat Lust bekommen, es nachzumachen, vielleicht mit anderen Zutaten? Berichtet mir doch, wie es wurde, zeigt Eure Fotos (auf der FB-Seite :), ich bin gespannt! 🙂

YIV – das nachhaltige (Kinder)geschirr

Auf Instagram bin ich zum ersten mal über „YIV – Your Ideal Vintage“ gestolpert und verliebte mich gleich in das schön designte Geschirr.

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Gerade jetzt ruft es richtiggehend nach täglicher Verwendung. Wir nutzen die Schälchen für Beeren, Obst, Gemüse, alles mögliche, was der Sommer an leckeren Köstlichkeiten so hergibt. Und alles macht sich wunderbar in unserem erdbeerroten (andere Farben sind ebenfalls erhältlich) Geschirr von YIV – designt in der Schweiz, hergestellt in Österreich. Ein Produkt von hier und nebenan, sozusagen.

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Eigentlich ist es Kindergeschirr, denn Melanie Kohler, die Frau hinter YIV, war einst, als ihre Tochter noch etwas kleiner war, nicht sonderlich glücklich mit der Situation am Esstisch. Das spröde Plastikgeschirr störte sie, oft landete das Essen neben dem Teller. Sie suchte nach etwas robusterem und wurde nicht fündig. So entstand YIV. Das Geschirr sieht nicht nur schön aus, es ist auch schnitt- und kratzfest, aromaneutral und bakterienhemmend (dank Emaille), komplett recycelbar, leicht zu reinigen (darf im Gläserprogramm in den Geschirrspüler) und nachhaltig. Und last but not least ist es einfach praktisch, denn man kann darin nicht nur Essen servieren, sondern auch aufbewahren, einfrieren und sogar backen und kochen; letzteres sogar auf dem Induktionsherd (so einen haben wir ;), dank Eisenkern. Aber Achtung: das Geschirr wird dabei natürlich auch heiss, also danach nicht direkt in Kinderhände geben!

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Und obwohl es Kindergeschirr ist, kommt es hier für alle zum Einsatz und wird auch Kinderlosen, die gerne kochen und backen, eine Freude machen. Die hohen Teller z.B., eignen sich hervorragend für kleine Küchlein, einen Gratin, Soufflé oder Pie. Auch die grosszügigen Becher sind perfekt für eine Portion Soufflé oder Kuchen. Im Winter kann der Becher auch prima unterwegs mit heissem Tee gefüllt werden und wärmt dann die Hände (in Handschuhen) gleich mit… Wer mag, macht sich darin eine grosse Portion Frühstücks-Milchkaffee mit Sahnehäubchen.
In den Schälchen kann man auch mal eine Sauce servieren oder sich sein Müesli zubereiten. Wer’s warm mag, rührt sich darin einen Milchreis oder Porridge an.

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Es macht auf jeden Fall Spass, das Geschirr vielseitig einzusetzen. Da es relativ schwer ist und einen hohen Rand hat, kann ich mir gut vorstellen, dass es mit kleineren Kindern, die das Essen erst noch für sich entdecken, eine gute Sache ist. Plastikbecher kippen aus eigener Erfahrung bei Unachtsamkeit gleich um und ein Plastikteller kann ein kleines Kind recht schnell auf den Boden befördern. Das dürfte mit YIV etwas entspannter sein – probiert es aus!

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Vielen Dank, liebe Melanie, dass wir Dein Geschirr auf Herz und Nieren prüfen durften. Wir haben viel Freude daran und empfehlen es gerne weiter 🙂
Seit Mai gibt es übrigens auch eine Textilkollektion, also schaut doch einfach mal vorbei, bei YIV 😉

Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂 Weiterlesen

Mit Stokke von Anfang an am Tisch dabei

Aufmerksame Leser wissen, dass wir mittlerweile drei Tripp Trapp Stühle von Stokke besitzen, da die Grossen diese immer noch gerne nutzen. Seit ein paar Jahren gibt es von Stokke für den beliebten Hochstuhl ein Newborn-Set, das ermöglicht, schon die Kleinsten mit am Tisch zu haben. Das Set, das aus einer Babyschale mit Gurten und einem Bogen zum Aufhängen für Spielzeug besteht, hat mein Mann kürzlich montiert (das geht schnell und einfach) und die Schale mit dem separat erhältlichen, zweiseitigen Bezug und einem Lätzchen versehen. Wenn die Baby-Maus nun wach ist/wird während wir essen, setzen wir sie in die Schale. Meist nur kurz, aber es gefällt ihr soweit (wenn sie nicht gerade hungrig oder müde ist etc…) und sie schlief sogar einmal darin ein (ich habe sie dann rausgenommen und ins Bett gebracht). Sobald sie nicht mehr mag, wird sie rausgenommen, meist von dem, der zuerst mit Essen fertig ist, oder sie kommt zu mir auf den Schoss.
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Die am Spielbogen angebrachte Kette betrachtet sie schon ganz aufmerksam oder schaut sich einfach sonst um.
Die Babyschale könnte man auch ganz einfach wegnehmen und separat nutzen, als Ersatz für eine Wippe quasi.
Genutzt werden kann sie, so lange das Baby gut hineinpasst. Die Gurte sind verstellbar und wenn das Kleine beikostreif ist, kann man ihm in der Schale auch gut Brei füttern oder Fingerfood servieren, denn den Tripp Trapp kann man natürlich erst ab Sitzalter ohne Schale nutzen.
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Uns gefällt, dass so das Baby „von Anfang an mit am Tisch“ sein kann. Meist ist es ja nur für sehr kurze Zeit aber ich kann mir nicht vorstellen, das wache Baby irgendwo abzulegen während wir alle am Tisch sitzen. Zumal sie dann sowieso gleich weinen würde, da sie nicht alleine sein will. Ab und zu habe ich sie auch im Tuch oder an der Brust, aber das geht nur wenn es etwas gibt, dass ich von Hand essen kann. Und im Tuch ist die Gefahr einfach gross, dass mir was von der Gabel fällt und das macht das Ganze dann auch ziemlich umständlich. Ich denke, je grösser sie wird, desto eher versteht sie so die „Tisch-Zeit“ als Ritual in der Familie und sobald man ihr selber etwas zum Knabbern geben kann sowieso… dann ist auch der zweiseitige Bezug super praktisch. Wird er schmutzig, kann man ihn einfach wenden 😉 Auf der Rückseite ist unser Bezug übrigens weiss mit rosa Schmetterlingen 🙂
Ich kann das Newborn-Set also nur empfehlen! Es erleichtert die Mahlzeiten ungemein! 🙂 Was meint Ihr? Wie handhabt Ihr es mit Baby an den Mahlzeiten? Würdet Ihr das Newborn Set auch nutzen?

Wir bedanken uns herzlich bei Stokke für die gute Zusammenarbeit!

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Mit Gravur: wer neu bei Stokke einen Tripp Trapp kommt, kann ihn nach Wunsch gravieren lassen 🙂

SSW 9 – 1. Ultraschall

„Ihr Baby ist so gross wie eine Weintraube“

IMG_6815Um genau zu sein: es misst 24mm in der Länge 🙂 Ich war wirklich sehr, sehr nervös und angespannt vor diesem Termin, den ich wochenlang herbeisehnte. Irgendwie war ich viel besorgter als bei meinen ersten beiden Kindern, dass irgendwas nicht stimmen könnte und doch sagt dieser erste Ultraschall ja jetzt auch nicht aus, dass das Baby gesund ist und bleibt… noch sind die risikoreichen 12 Wochen nicht vorbei… in zwei Wochen will mich der FA nochmals sehen für die Nackenfaltenmessung… drückt‘ mir die Daumen! 🙂 Wie auch immer, so war der erste Besuch beim FA zwar auch beim dritten Kind noch etwas Besonderes aber irgendwie gedämpft. Grund 1: wir hatten die Kinder dabei, die wir noch nicht eingeweiht hatten und mussten sie drum im Wartezimmer lassen… sie werden auch beim 2. Ultraschall nicht dabei sein weil sie zu diesem Zeitpunkt KiGa/KiTa haben – schade irgendwie, sie müssen sich also sehr lange gedulden bis sie beim 3. US dann evtl. dabei sein können… Schuld ist meine Panik vor der Reaktion des Grossen und irgendwie ist ja klar, dass die Kinder sowas kaum für sich behalten werden also haben wir sie noch nicht eingeweiht. Aber es wird wohl sowieso schwierig sein, das zu kommunizieren bevor die Kinder es schon verraten… ich frage mich, wie das andere machen??? Grund 2: die neue MPA meines FA ist sowas von übellaunig und nicht nett, dass einem jede Freude verloren geht… mein Mann raunte ihr auf dem Gang sogar ein „etwas freundlicher bitte“ zu, das will ja mal etwas heissen… die Frau ist echt furchtbar! Der kam nicht mal in den Sinn, mich um die übliche Urinprobe zu bitten, da musste ich noch kleinlaut nach der Untersuchung den Arzt fragen, ob er denn noch keine bräuchte. Doch, brauchte er. Ich erinnere mich lieber an seine ehemalige MPA, die einen immer freudig anstrahlte, schliesslich ist so eine Schwangerschaft doch auch ein freudiges Erlebnis (für die meisten zumindest) und der Besuch in der Praxis immer mit grossen Erwartungen oder eben auch Ängsten verknüpft, mal ganz abgesehen davon, dass man als Schwangere per se schon sensibler ist. Wird man dann derart kratzbürstig empfangen… ach… ich lass‘ es jetzt. Die Zwischenuntersuche habe ich gottlob bei der Hebamme, also muss ich mir die Gurke beim FA nicht zu oft antun…

Und der Rest gern stichwortartig :):

SSW9

Seele: doch, es geht…
Körper: immer noch das Gefühl, einfach zu viel gegessen zu haben…
Errungenschaften: einen Bikini für die Ferien, der mir hoffentlich dann noch passen wird 😉
Geht gar nicht: nächtliche Hustenanfälle (total lästig), jegliche Gerüche (immer noch), ich ertrage kaum den Geruch im Haus (ich rieche darin sonst NIX, wir haben eine kontrollierte Lüftung!) oder im Auto, geschweige denn der im Kühlschrank und und und…
Geht gut: Nach Gelüsten kochen, z.B. Sweet’n’Sour, und einkaufen, z.B. Onigiri, Crevettencocktail, Schoggimousse…
Must have: Das erste Bild vom Bauchbewohner ❤ 🙂