Granola, hausgemacht

Granola – dafür gibt es wahrscheinlich zig Rezepte im Netz. Ich habe mich nie an eines gehalten und nehme meistens das, was ich grad im Haushalt habe. Da könnt Ihr ebenfalls flexibel nach Lust und Laune mixen.
Ihr dürft Euch also mein Rezept gern als eine Art Basis/Grundlage hernehmen und selber variieren oder ergänzen.

Warum ich es selber mache? Ganz einfach… zum Frühstück, v.a. im Sommer, esse ich gerne Naturjoghurt mit Beeren, Melonen oder Obst. Und weil ich dazu, und wenn’s nur für den Gaumen ist und um es aufzupeppen, irgendwie noch was Knuspriges brauche und die Müeslis aus den Läden immer (viel zu stark) gezuckert und teuer sind, mache ich sie selber. Ich finde nämlich tendenziell vieles einfach zu süss…

Here we go… Rezept für selbstgemachte Granola

  • 500g Getreideflocken nach Wahl (z.B. Hafer-, Hirse, 5-Korn etc.)
  • 100g Nüsse, grob gehackt (ich nehme gerne Cashewkerne, Pekannüsse oder Mandeln, also je 50g von zwei Sorten, aber ihr könnt’s auch 3 nehmen, einfach insgesamt 100g)
  • 100g Kerne (z.B. Sonnenblumen und Kürbiskerne)
  • 100g gemahlene Mandeln (könnt’s ihr auch Haselnüsse nehmen oder weglassen)
  • 50g Kokosflocken, gehackt
  • 50g Samen (z.B. Leinsamen, Sesam o.ä. wie z.B. Trockenfrüchte wie Rosinen, Cranberries oder Schokostückchen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Msp Zimt, Kardamon oder Vanille für den Geschmack
    Ich habe dieses mal probeweise noch etwas Froogies-Pulver Açai Beere hinzugefügt; Kakaopulver wäre vielleicht auch eine Option…

Alles mischen. Danach, damit sich alles gut verbindet:

  • 3 EL Kokosöl
  • 2 EL Honig
    (möglich wären auch Maiskeimöl und Ahornsirup o.ä., Menge nach Bedarf)

In einer Pfanne warm machen und dann die Flüssigkeit gut mit den restlichen Zutaten in einer grossen Schüssel vermengen, ich habe dafür einfach alles unter 3x über die Mischung gegossen und mit einem Löffel durcheinander gerührt.
Auf einem sauberen Backblech verteilen und ab in den Ofen.

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40 Minuten bei 150-160 Grad backen (probiert aus, je nach Ofen und ob Umluft oder Unter- und Oberhitze; 150 Grad sollten eigentlich reichen) und alle 10 Minuten durchrühren. So gewinnt das Ganze an Farbe und wird schön knusprig.

Auskühlen lassen und abfüllen. Ergibt ca. 1kg Granola und hält sich in einer dicht verschlossenen Dose/einem Glas gut ein paar Wochen (sofern sie bis dann nicht eh schon aufgegessen wurde 😉

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Guten Appetit!

Na, wer hat Lust bekommen, es nachzumachen, vielleicht mit anderen Zutaten? Berichtet mir doch, wie es wurde, zeigt Eure Fotos (auf der FB-Seite :), ich bin gespannt! 🙂

YIV – das nachhaltige (Kinder)geschirr

Auf Instagram bin ich zum ersten mal über „YIV – Your Ideal Vintage“ gestolpert und verliebte mich gleich in das schön designte Geschirr.

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Gerade jetzt ruft es richtiggehend nach täglicher Verwendung. Wir nutzen die Schälchen für Beeren, Obst, Gemüse, alles mögliche, was der Sommer an leckeren Köstlichkeiten so hergibt. Und alles macht sich wunderbar in unserem erdbeerroten (andere Farben sind ebenfalls erhältlich) Geschirr von YIV – designt in der Schweiz, hergestellt in Österreich. Ein Produkt von hier und nebenan, sozusagen.

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Eigentlich ist es Kindergeschirr, denn Melanie Kohler, die Frau hinter YIV, war einst, als ihre Tochter noch etwas kleiner war, nicht sonderlich glücklich mit der Situation am Esstisch. Das spröde Plastikgeschirr störte sie, oft landete das Essen neben dem Teller. Sie suchte nach etwas robusterem und wurde nicht fündig. So entstand YIV. Das Geschirr sieht nicht nur schön aus, es ist auch schnitt- und kratzfest, aromaneutral und bakterienhemmend (dank Emaille), komplett recycelbar, leicht zu reinigen (darf im Gläserprogramm in den Geschirrspüler) und nachhaltig. Und last but not least ist es einfach praktisch, denn man kann darin nicht nur Essen servieren, sondern auch aufbewahren, einfrieren und sogar backen und kochen; letzteres sogar auf dem Induktionsherd (so einen haben wir ;), dank Eisenkern. Aber Achtung: das Geschirr wird dabei natürlich auch heiss, also danach nicht direkt in Kinderhände geben!

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Und obwohl es Kindergeschirr ist, kommt es hier für alle zum Einsatz und wird auch Kinderlosen, die gerne kochen und backen, eine Freude machen. Die hohen Teller z.B., eignen sich hervorragend für kleine Küchlein, einen Gratin, Soufflé oder Pie. Auch die grosszügigen Becher sind perfekt für eine Portion Soufflé oder Kuchen. Im Winter kann der Becher auch prima unterwegs mit heissem Tee gefüllt werden und wärmt dann die Hände (in Handschuhen) gleich mit… Wer mag, macht sich darin eine grosse Portion Frühstücks-Milchkaffee mit Sahnehäubchen.
In den Schälchen kann man auch mal eine Sauce servieren oder sich sein Müesli zubereiten. Wer’s warm mag, rührt sich darin einen Milchreis oder Porridge an.

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Es macht auf jeden Fall Spass, das Geschirr vielseitig einzusetzen. Da es relativ schwer ist und einen hohen Rand hat, kann ich mir gut vorstellen, dass es mit kleineren Kindern, die das Essen erst noch für sich entdecken, eine gute Sache ist. Plastikbecher kippen aus eigener Erfahrung bei Unachtsamkeit gleich um und ein Plastikteller kann ein kleines Kind recht schnell auf den Boden befördern. Das dürfte mit YIV etwas entspannter sein – probiert es aus!

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Vielen Dank, liebe Melanie, dass wir Dein Geschirr auf Herz und Nieren prüfen durften. Wir haben viel Freude daran und empfehlen es gerne weiter 🙂
Seit Mai gibt es übrigens auch eine Textilkollektion, also schaut doch einfach mal vorbei, bei YIV 😉

Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

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Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂

„Dein Goldschatz schläft gerade seelig auf deinem Bauch, an Ablegen ist gar nicht zu denken? Die kleine Maus schlummert friedlich im Bettchen, die Grossen wollen versorgt werden und die Wäsche stapelt sich? Das klingt in deinen Ohren nicht ganz unbekannt? Willkommen im Club! Willkommen im Club der (stillenden) Mamis. Du befindest dich in einer Zeit, in der du manchmal vor Liebe und Glückseeligkeit am liebsten die Uhr anhalten möchtest. Die Zeit einfrieren und einfach das Baby und die tiefe Verbundenheit spüren. Aber Stopp – weder das Leben noch die Stillzeit im Besonderen sind in einer Tour so wunderbar blumig und romantisch verklärt. Wenn wir mal ehrlich sind, bricht manchmal einfach nur das Chaos aus. Und irgendwann macht sich dein Magen bemerkbar. Er knurrt und nix Gescheites ist zu Hause. Für diese Situationen möchte ich dir daher ein paar Tipps für deine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Stillzeit an die Hand geben. Was tut dir gut und liefert die Energie, die du so nötig brauchst? Welche Dinge solltest du immer zu Hause haben und welche Rezepte kann ich dir empfehlen?

Doch schnell noch ein riesen Dankeschön an Tamara, die mich eingeladen hat, als Gastautorin für ihren Blog „Mama mal 3“ zu schreiben. Kurz daher eine Mini-Info zu mir: Ich bin Anna Krönert und Mami von der für mich wundervollsten Tochter der Welt, mit der ich mich immer wieder wie im 7. Himmel fühle. Als Ernährungsberaterin und Farb- und Stilberaterin unterstütze ich dich auf deinem Weg zu mehr Freude und Selbstbewusstsein.

So, dann kommen wir jetzt zum versprochenen Thema. In meinen Ernährungsberatungen dreht es sich oftmals um das Thema Gewicht. Daher erlaube mir, dass ich hier das Pferd von hinten aufzäume und dir erst einmal ein paar Fakten zum Energiebedarf und Körpergewicht in der Stillzeit verrate. Voll stillende Mütter haben einen erhöhten Energiebedarf. Man spricht von 635 kcal/Tag in den ersten vier Monaten und 525 kcal/Tag ab dem 5. Monat. Wenn dein Baby auch Milchschoppen mit Säuglingsmilch bekommt oder wenn du nicht mehr voll stillst, weil schon Brei & Co. verputzt werden, dann reduziert sich dein zusätzlicher Energiebedarf entsprechend.

Wenn du jetzt innerlich schon laut Hurra gerufen hast, weil die zusätzliche Schoki am Tag in greifbarer Nähe am Horizont auftauchte, dann muss ich allerdings leider enttäuschen. Du ahnst es schon, nicht wahr? Genau wie in der Schwangerschaft auch darfst du gern mal zu ein paar Stücken Schoki oder Guetzli greifen, aber den Hauptanteil des Mehrbedarfs solltest du dir mit einer ausgewogenen, gesunden Nahrung gönnen. Eine wichtige Rolle spielen hier somit wie auch ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst sowie etwas Fisch, Fleisch (wer mag), Eier, Milchprodukte, hochwertige Fette und Öle.

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Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Balaststoffe.

Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und sparsam mit Süssem und Fettreichem umgehst, wirst du in der Stillzeit auch abnehmen. Wichtig ist, dass du in dieser besonderen Zeit keinerlei Crash-Diät machst. Du und dein Baby, Ihr braucht jetzt viel Kraft und die könnt Ihr nicht schöpfen, wenn dein Körper eine Hungerkur durchmacht. Wie viel du bei gesunder Ernährung während der Stillzeit abnehmen wirst, lässt sich schlecht voraussagen. Wir sind schliesslich alle sehr unterschiedliche Frauen, mit verschiedenen Voraussetzungen, alle wunderschön so wie wir sind. Also gönne dir die Zeit zur gesunden Abnahme, die dein Körper und deine Seele brauchen.

Kommen wir nun also noch etwas detaillierter dazu, was du in der Stillzeit am besten isst, um beiderlei Bedürfnissen, denen vom Baby und denen vom Mami zu entsprechen. Für die Verteilung auf Energie liefernde Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiss gilt im Grunde das Gleiche wie sonst auch: Von den täglich aufgenommenen Kalorien sollten ca. 50-60% von Kohlenhydraten, 30-35% von Fett sowie 10-15% von Proteinen stammen. Insbesondere die Proteine sind hierbei für dich und das Baby wichtig. Milch, Joghurt, Käse, Quark oder auch Fisch und Fleisch sind hier klassische Eiweisslieferanten. Es gibt aber auch vielerlei Möglichkeiten der Bedarfsdeckung an Eiweiss über pflanzliche Lebensmittel. Falls dich das interessiert, dann hüpfe doch kurz zu diesem Artikel auf meinem eigenen Blog rüber. Dort habe ich dir wichtige Basics zu pflanzlichen Eiweissquellen zusammengestellt.

Solltest du ein bisserl mit dir hadern betreffend der Zusammensetzung der Ernährung und du würdest am liebsten doch gern zu den eher ungesunden Alternativen greifen, so mache dir bewusst, dass du in der Stillzeit einen noch höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen wie in der Schwangerschaft hast. Die Zusammensetzung der Muttermilch hängt diesbezüglich stark von deiner Nahrungsaufnahme ab. Daher geize u.a. nicht mit Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und ergänze deinen Speiseplan mit Eiern und, falls gewünscht, mit Fleisch und Fisch. Ich bin generell der Meinung, dass wir bei einer vernünftigen Ernährung keine Pülverchen und Pillen benötigen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie natürlich bei allen vom Arzt festgestellten Mangelerscheinungen sehe ich aber durchaus die Relevanz von Vitamin-Präparaten. Ich persönlich habe in diesem Zeitraum daher ein vom Arzt und Apotheker empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Ich habe mich damit einfach beruhigter gefühlt… Wenn du dich auch für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, bedenke aber, dass dies kein Ersatz für eine gesunde Kost ist! Der Körper kann alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der eigentlichen Nahrung besser nutzen als die Bestandteile von Supplements zu verwerten.

Achte bitte auch auf deinen Wasserhaushalt. Dein Wasserbedarf steigt durch das Stillen automatisch. Falls dir das Trinken eher schwer fällt, arbeite mit Tricks wie bei jeder Stillmahlzeit für das Baby selbst ein Glas Wasser zu trinken und koch dir morgens ein Kanne Tee (kein Pfefferminz, Hibiskus und Salbei – das kann die Milchmenge reduzieren). Ein Kaffee am Morgen und einer am Nachmittag sollte für die meisten Babys in Ordnung sein. Gut wäre, wenn du ihn direkt nach einer Stillmahlzeit zu dir nimmst.

Der pauschale Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, da diese durch die Muttermilch beim gestillten Baby für Blähungen oder einen wunden Po sorgen, gelten bei vielen Experten mittlerweile als überholt. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby auf bestimmte Bestandteile deiner Nahrung wie blähendes Gemüse oder säurehaltige Lebensmittel sensibel reagiert, so kannst du verdächtige Lebensmittel weglassen und schauen ob nach 24 Stunden eine Besserung eintritt. Sollten die Beschwerden wieder weggehen und beim nächsten Verzehr des Lebensmittels wieder auftreten, wäre es eine Überlegung wert, dieses Lebensmittel vorübergehend von deinem Speiseplan zu streichen. Der Verzehr von Fisch gilt in der Wissenschaft zum Teil als Schutzfaktor vor Allergien beim Baby.

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Rohkost rüstet man am besten am Abend vorher für den darauf folgenden Tag.

Schnibble Rohkost und Obst am Abend vorher in mundgerechte Stücke (oder bitte deinen Partner etc. darum!) und stelle es in zwei Plastik-Dosen im Kühlschrank bereit. Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch, dass du es trotz stressigem Alltag auch wirklich isst. Für die konkrete Umsetzung kannst du Folgendes probieren:

  • Bereite dir genauso ein kleines Döschen mit einigen Mandeln und Nüssen vor. Für die Verdauung kannst du auch noch 2-3 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen in die gleiche Dose legen. Den Inhalt der Dose kannst du dann z.B. am Nachmittag oder einfach so zwischendurch knabbern. Du kannst dir auch noch ein paar Reis- oder Maiswaffeln dazulegen, die du vielleicht sowieso von älteren Kindern im Haus hast.
  • Gut in den Tag startest du mit einem Müesli bestehend aus Haferflocken (gern auch gemischt mit einer fertigen Müeslimischung mit Trockenfrüchten und/ oder Nüssen, aber ohne zugesetztem Zucker oder Fett), Joghurt (Nature) einer klein geschnittenen Frucht oder Obstmus. Sehr gut sättigend ist, wenn du die Hälfte des Joghurts durch Quark austauschst. Nach Bedarf kannst du gern auch einen Teelöffel Honig oder Süssungsmittel deiner Wahl hinzugeben.
  • Neben der erwähnten vorbereiteten Rohkost und Obst, sowie den Nüssen solltest du also auch immer daheim haben: Joghurt (Natur), ggf. Quark, Vollkorn– oder als Kompromiss Ruchbrot, Frischkäse oder auch Butter sowie Hartkäse und ggf. Wurst/ Schinken. Ein Brot ist schnell geschmiert und wenn du dies zusammen mit der Rohkost und ggf. vielleicht noch einem am Abend zuvor hart gekochten Ei isst, bist du auf die Schnelle gut versorgt und kannst es einfach auf dem Sofa essen.
  • Warme Mahlzeiten darfst du dir ungeniert, vor allem wenn das Baby noch sehr klein ist und du vielleicht sogar noch im Wochenbett bist, von deinem Besuch wünschen! Wenn dich eine Freundin fragt, womit sie dir eine Freude machen kann, dann wünsche dir doch zwei Portionen leckeres Mittagessen. Eine Portion für sofort, die andere Portion wandert bei dir in den Tiefkühler.
  • Du kannst auch die Zeit am Wochenende, wenn vielleicht der Papi mehr Flagge zeigen kann, zum Vorkochen nutzen und einfrieren oder für Anfang der Woche einfach im Kühlschrank kühlen.
  • Quellen für allerlei gute Rezepttipps gibt es natürlich viele. Hier vielleicht noch das ein oder andere von meinem Blog: Rezept Zucchetti mediterran (sehr easy für den Alltag, wenn du etwas Zeit hast, das Baby im Bett, Laufstall oder Tuch zufrieden ist), Rezept für irre schnell selbst gemachtes Vollkornbrot (Zutaten mehr oder weniger nur zusammenschütten, umrühren und das Kneten entfällt) oder auch Gesunde Pizza für Gross & Klein (etwas aufwendiger, z.B. fürs Wochenende).

Soooo, zu guter Letzt liegt mir noch am Herzen, dass du auf dein Bauchgefühl hören solltest. Geh‘ ruhig auch mal Gelüsten nach. Gönne dir die Gummibärchen oder das Stück Kuchen ohne schlechtes Gewissen und schiebe ab und an die Tiefkühlpizza in den Ofen. Das schadet absolut nicht!

Die ein oder andere Info war dir jetzt ein bisserl schnell? Yup, das verstehe ich. Melde dich gerne bei mir um Fragen zu klären. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt viel Spass mit Baby & Co und schnapp‘ dir direkt mal ein Glas Wasser!

Herzlichst, deine Anna“

Anna Kristin Krönert, Zertifizierte Ernährungsberaterin, Website: www.stil-und-ernaehrungsberatung.ch, Facebook: www.facebook.com/stil.und.ernaehrungsberatung.ch

Liebe Anna, vielen Dank für diesen informativen Beitrag!!! 🙂 Ich selber kämpfe noch oft gegen den inneren Schweinehund weil ich gerade nachmittags oft Lust auf Süsses habe (Schokolade, Kekse…). Rohkost gehört bei uns täglich auf den Tisch, das Müesli zum Frühstück sollte ich mir konsequenter abends vorbereiten damit ich morgens nicht doch zur schnellen, leider zuckerreichen Fertigvariante greife… 

Bilder: Anna Kristin Krönert

Mit Stokke von Anfang an am Tisch dabei

Aufmerksame Leser wissen, dass wir mittlerweile drei Tripp Trapp Stühle von Stokke besitzen, da die Grossen diese immer noch gerne nutzen. Seit ein paar Jahren gibt es von Stokke für den beliebten Hochstuhl ein Newborn-Set, das ermöglicht, schon die Kleinsten mit am Tisch zu haben. Das Set, das aus einer Babyschale mit Gurten und einem Bogen zum Aufhängen für Spielzeug besteht, hat mein Mann kürzlich montiert (das geht schnell und einfach) und die Schale mit dem separat erhältlichen, zweiseitigen Bezug und einem Lätzchen versehen. Wenn die Baby-Maus nun wach ist/wird während wir essen, setzen wir sie in die Schale. Meist nur kurz, aber es gefällt ihr soweit (wenn sie nicht gerade hungrig oder müde ist etc…) und sie schlief sogar einmal darin ein (ich habe sie dann rausgenommen und ins Bett gebracht). Sobald sie nicht mehr mag, wird sie rausgenommen, meist von dem, der zuerst mit Essen fertig ist, oder sie kommt zu mir auf den Schoss.
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Die am Spielbogen angebrachte Kette betrachtet sie schon ganz aufmerksam oder schaut sich einfach sonst um.
Die Babyschale könnte man auch ganz einfach wegnehmen und separat nutzen, als Ersatz für eine Wippe quasi.
Genutzt werden kann sie, so lange das Baby gut hineinpasst. Die Gurte sind verstellbar und wenn das Kleine beikostreif ist, kann man ihm in der Schale auch gut Brei füttern oder Fingerfood servieren, denn den Tripp Trapp kann man natürlich erst ab Sitzalter ohne Schale nutzen.
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Uns gefällt, dass so das Baby „von Anfang an mit am Tisch“ sein kann. Meist ist es ja nur für sehr kurze Zeit aber ich kann mir nicht vorstellen, das wache Baby irgendwo abzulegen während wir alle am Tisch sitzen. Zumal sie dann sowieso gleich weinen würde, da sie nicht alleine sein will. Ab und zu habe ich sie auch im Tuch oder an der Brust, aber das geht nur wenn es etwas gibt, dass ich von Hand essen kann. Und im Tuch ist die Gefahr einfach gross, dass mir was von der Gabel fällt und das macht das Ganze dann auch ziemlich umständlich. Ich denke, je grösser sie wird, desto eher versteht sie so die „Tisch-Zeit“ als Ritual in der Familie und sobald man ihr selber etwas zum Knabbern geben kann sowieso… dann ist auch der zweiseitige Bezug super praktisch. Wird er schmutzig, kann man ihn einfach wenden 😉 Auf der Rückseite ist unser Bezug übrigens weiss mit rosa Schmetterlingen 🙂
Ich kann das Newborn-Set also nur empfehlen! Es erleichtert die Mahlzeiten ungemein! 🙂 Was meint Ihr? Wie handhabt Ihr es mit Baby an den Mahlzeiten? Würdet Ihr das Newborn Set auch nutzen?

Wir bedanken uns herzlich bei Stokke für die gute Zusammenarbeit!

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Mit Gravur: wer neu bei Stokke einen Tripp Trapp kommt, kann ihn nach Wunsch gravieren lassen 🙂

SSW 9 – 1. Ultraschall

„Ihr Baby ist so gross wie eine Weintraube“

IMG_6815Um genau zu sein: es misst 24mm in der Länge 🙂 Ich war wirklich sehr, sehr nervös und angespannt vor diesem Termin, den ich wochenlang herbeisehnte. Irgendwie war ich viel besorgter als bei meinen ersten beiden Kindern, dass irgendwas nicht stimmen könnte und doch sagt dieser erste Ultraschall ja jetzt auch nicht aus, dass das Baby gesund ist und bleibt… noch sind die risikoreichen 12 Wochen nicht vorbei… in zwei Wochen will mich der FA nochmals sehen für die Nackenfaltenmessung… drückt‘ mir die Daumen! 🙂 Wie auch immer, so war der erste Besuch beim FA zwar auch beim dritten Kind noch etwas Besonderes aber irgendwie gedämpft. Grund 1: wir hatten die Kinder dabei, die wir noch nicht eingeweiht hatten und mussten sie drum im Wartezimmer lassen… sie werden auch beim 2. Ultraschall nicht dabei sein weil sie zu diesem Zeitpunkt KiGa/KiTa haben – schade irgendwie, sie müssen sich also sehr lange gedulden bis sie beim 3. US dann evtl. dabei sein können… Schuld ist meine Panik vor der Reaktion des Grossen und irgendwie ist ja klar, dass die Kinder sowas kaum für sich behalten werden also haben wir sie noch nicht eingeweiht. Aber es wird wohl sowieso schwierig sein, das zu kommunizieren bevor die Kinder es schon verraten… ich frage mich, wie das andere machen??? Grund 2: die neue MPA meines FA ist sowas von übellaunig und nicht nett, dass einem jede Freude verloren geht… mein Mann raunte ihr auf dem Gang sogar ein „etwas freundlicher bitte“ zu, das will ja mal etwas heissen… die Frau ist echt furchtbar! Der kam nicht mal in den Sinn, mich um die übliche Urinprobe zu bitten, da musste ich noch kleinlaut nach der Untersuchung den Arzt fragen, ob er denn noch keine bräuchte. Doch, brauchte er. Ich erinnere mich lieber an seine ehemalige MPA, die einen immer freudig anstrahlte, schliesslich ist so eine Schwangerschaft doch auch ein freudiges Erlebnis (für die meisten zumindest) und der Besuch in der Praxis immer mit grossen Erwartungen oder eben auch Ängsten verknüpft, mal ganz abgesehen davon, dass man als Schwangere per se schon sensibler ist. Wird man dann derart kratzbürstig empfangen… ach… ich lass‘ es jetzt. Die Zwischenuntersuche habe ich gottlob bei der Hebamme, also muss ich mir die Gurke beim FA nicht zu oft antun…

Und der Rest gern stichwortartig :):

SSW9

Seele: doch, es geht…
Körper: immer noch das Gefühl, einfach zu viel gegessen zu haben…
Errungenschaften: einen Bikini für die Ferien, der mir hoffentlich dann noch passen wird 😉
Geht gar nicht: nächtliche Hustenanfälle (total lästig), jegliche Gerüche (immer noch), ich ertrage kaum den Geruch im Haus (ich rieche darin sonst NIX, wir haben eine kontrollierte Lüftung!) oder im Auto, geschweige denn der im Kühlschrank und und und…
Geht gut: Nach Gelüsten kochen, z.B. Sweet’n’Sour, und einkaufen, z.B. Onigiri, Crevettencocktail, Schoggimousse…
Must have: Das erste Bild vom Bauchbewohner ❤ 🙂

 

Ferienmodus: on

Nach einem ereignisreichen Wochenende sind wir heute in die Schulferien gestartet – passend mit Schlafen bis 8 Uhr, also fast ausschlafen 😛 Danach habe ich die Maus zur Nana gefahren und der Grosse wollte mich zum Frauenboxtraining begleiten… jetzt warten wir auf ein Gspänli der Maus, das heute Nachmittag spontan zu uns kommen wird um den Geburi nachzufeiern. Den haben wir gestern mehr oder weniger gut über die Bühne gebracht. Am Morgen kurz am Firmenbrunch des Mannes, danach alles vorbereitet… ich war noch geschlaucht vom frühen Aufstehen der letzten Tage da wir am Samstag sehr zeitig nach St. Gallen zum Möbelschweden wollten um die Einrichtung für’s Mauszimmer zu kaufen. Darüber folgt nach Fertigstellung natürlich noch ein separater Beitrag. Oder zwei, mal sehen. Mein Mann war fleissig, das Bett steht nämlich und am Schrank fehlen nur noch Türen und Schubladen. Danach noch das Nachttischkästchen und gut… jetzt sind wir aber unsicher, ob wir alles richtig gekauft haben, ich hoffe ja schwer, sonst müssten wir nochmals was umtauschen gehen… und eigentlich wollte ich das Projekt Mauszimmer spätestens bis Weihnachten abgeschlossen haben. Es soll eine Überraschung sein und der Mann wird drum wohl oder übel mangels Zeit (arbeitet noch) erst abends im Zimmer werkeln können wenn die Maus schläft. Mal sehen, ob wir das noch hinkriegen… auf jeden Fall waren wir in der I*KEA mehr als speditiv unterwegs und waren kurz vor Mittag wieder on the road! Am Abend schauten wir uns dann die neue Star Wars-Saga an und waren beide schwer begeistert. Verdammt fies, dass wir jetzt wieder warten müssen bis Teil 8 im Kino kommt. Ich fand es genial, dass die Originalschauspieler von Luke und Leia (und natürlich Han Solo) wieder zu sehen waren. Auch sahen wir uns das Ganze auf 3D im IMAX an – super!
Da gestern die Gäste erst auf 16 Uhr bestellt waren, war es recht schwierig, die Maus bei Laune zu halten. Zudem wollte ich raus an die Sonne, Junior aber nicht, ihr kennt das Dilemma. Mein Mann hatte sich schon um Truthahn und Co. gekümmert also habe ich mich einfach hingelegt und kurz gedöst. Nützt ja alles nix… Dummerweise ist uns dann noch der Geschirrspüler ausgestiegen – super, wenn gerade eine Party ansteht, oder!? Kurzerhand habe ich wenigstens für die Torte Pappteller aufgetischt. Morgen kommt ein Servicetechniker und wird sich das ansehen und ich hoffe auch reparieren! Meine Schwiegermutter leistete vollen Einsatz und stand mehr oder weniger die ganze Feier über in der Küche beim Abwasch. Wie aufgeschmissen man doch gleich ist ohne so ein Küchengerät… da sind wir schon verwöhnt! Und ich erinnere mich noch gut daran, wie meine Mutter ihren ersten Geschirrspüler bekam, das heisst, ich weiss auch noch, wie es war, als der Abwasch und Abtrocknen noch fix zum Alltag gehörte. Nach dem Heimgang des letzten Gastes und dem letzten Abwasch bin ich dann, noch vor dem Sohn, ins Bett geflüchtet.
Noch 3x Schlafen bis Weihnachten, draussen keine Spur von Winter und einen Baum haben wir auch noch keinen. In Stimmung? Nach wie vor nicht… das wird sich auch nicht mehr ändern. Bin froh, wenn hier wieder der Alltag einkehrt. Ferien haben ja sowieso nur die Kinder. Und auch die gar nicht so gern… der Grosse vermisst den Kindergarten (obwohl er, muss er hin, eigentlich immer schimpft), die Maus wird wohl auch täglich nachhaken, wo sie hindarf. Am Mittwochvormittag bekommen wir noch Besuch, das Nachmittagsplaydate wird aber wegen Abwesenheit meiner beiden Kolleginnen pausieren bis Januar. Nun denn, Familienzeit galore in Aussicht… wenn das Christkind das richtige bringt, wird es hoffentlich halbwegs entspannt und harmonisch 😛 Ob ich den Sohn bei diesen Temperaturen dann auch ein paar mal den Berg hochbringe?

Und Ihr so? Freut Ihr Euch auf die Ferien? Fährt Ihr weg? Vermisst Ihr den Schnee? Rechnet Ihr mit Harmonie pur oder eher hohem Aggressionspotential?

Ab morgen wieder Alltag…

Jaja, das Bild passt nicht unbedingt zum Beitrag, die Blätter sind längst weg und das Wetter ist längst grässlich herbstlich-nass-kalt geworden… aber ich hab‘ mich dran gewöhnt an das „pic for attention“, haha 😀
Wir haben das Wochenende ganz gemütlich ausklingen lassen. Mann und ich feierten am FR unseren 6. Hochzeitstag und wir gingen drum fein essen, ins Kokon-Restaurant nach Ruggell. Der Komplex, ich habe es schon erwähnt, sollte so wie er ist eigentlich in einer Grossstadt stehen. Fitness & Spa, Platz für Events, Büros, Kita und eben das Restaurant mit 13 Punkten, das verkümmert ein wenig in der Ruggeller Landindustrie, was schade ist. Auf jeden Fall war das Essen wirklich gut und ich kann Euch auch den Haus-Cocktail mit Mandarinen und Prosecco wärmstens ans Herz legen. Da die Kinder bei Opa übernachteten, schliefen wir ein wenig aus und sind dann nach dem Frühstück direkt wieder los für den Wocheneinkauf und um für uns noch neue Jacken zu besorgen. Danach fuhren wir in den Säntispark, wo wir seit Ewigkeiten nicht mehr nur zu zweit waren bzw. nicht mehr in der Saunalandschaft. Das war doch sehr entspannend… so ein klein wenig ein Trost für den entgangenen Wellnesskurzurlaub, den ich gerne gehabt hätte, den wir aber aus Budgetgründen strichen und „nur“ ins Legoland fuhren. Da die Kinder Heimweh hatten, lag ein Kinobesuch nicht mehr drin und so verköstigten wir uns nur noch kurz bei McDo um dann zuhause die Kids zu empfangen. Grosser war müde und schlich rasch ins Bett, Maus spielte noch ganz zufrieden für sich auf dem Sofa, ganz ungewohnt, sucht sie doch nach längerer Abwesenheit eher meine Nähe…
Heute morgen wollte sie mich dann dafür nicht in mein Sonntagstraining gehen lassen, weshalb ich sie kurzerhand mitnahm. Sie allein stellt da in der Regel kein Problem mehr dar. Sie sass da und schaute zu und wollte erst in den letzten Minuten nicht mehr allein sein. Ging gut. Danach blieben wir zuhause und taten nicht mehr viel. Und morgen muss ich leider wieder den Wecker stellen. Am Freitag noch fand ich es urkomisch, dass es nach 3 Wochen wieder losgehen soll. Als hätten wir ein Jahr lang Schulferien gehabt. Unterdessen habe ich mich schon wieder darauf eingestellt und hoffe, den Weg ins Bett zeitig zu finden… 😛
Wünsche allen noch einen schönen Abend und morgen einen guten Start! 🙂

Das Zentrum der Familie: der Esstisch

Es ist kein Geheimnis, der Esstisch ist in den meisten Familien das Zentrum. Der Ort, an dem sich alle versammeln, zumindest einmal für die Hauptmahlzeit, bestenfalls mehrmals täglich. Und wenn auch nicht zum essen, so treffen sich die Familienmitglieder zum Spielen, Hausaufgaben machen, malen und basteln, reden, arbeiten, lesen etc. Auch Gäste sind hier immer sehr willkommen und zu besonderen Anlässen wird der Tisch gerne mal schön dekoriert.

Nach dem Umzug in unser eigenes Haus haben wir uns einen neuen, grösseren Tisch gekauft. Der alte war OK in der Wohnung aber mehr als zwei Gäste konnten wir an ihm nicht unterbringen. Mit einem Raclette-Ofen auf dem Tisch kamen wir definitiv an seine Grenzen. Ein grosser Tisch hat auch den Vorteil, dass man gewisse Arbeiten, die man zwecks Nahrungsaufnahme unterbrechen muss, einfach auf die Seite schieben kann ohne sie wegräumen zu müssen 😉 Deshalb an dieser Stelle die kleine Anmerkung: unser Tisch ist selten leer, ich habe nur für die Fotos alles weggeräumt 😉

Kinder am Tisch

Unsere Kinder waren immer von Anfang an mit dabei am Familientisch. Da sie als Baby beide nicht gern alleine waren, hatte sie oft jemand von uns auf dem Arm beim Essen. Oft wollten sie gerade dann stillen wenn das Essen fertig war, also habe ich sie gestillt und gleichzeitig gegessen und wenn beides nicht eintraf, lag der Grosse oft in einer Wippe auf dem Tisch. So konnten wir in für die Dauer der Mahlzeit schaukeln oder bespassen ohne ihn auf den Schoss nehmen zu müssen. Später kam er in den Tripp Trapp von Stokke, erst mit, dann ohne Baby Set. Für mich war klar, dass ich den Klassiker unter den Hochstühlen haben musste – der einzige, der mich restlos überzeugt weil er mitwächst, stabil und robust ist, dezent und schnörkellos und in verschiedenen Farben/Hölzern erhältlich.
Stokke Newborn SetAls ich mit der Maus schwanger war, brachte Stokke für den Tripp Trapp gerade das Newborn-Set heraus. In Erinnerung an die doch eher unpraktische Einrichtung mit der Wippe auf dem Tisch, haben wir uns das Newborn-Set gekauft sobald es im Laden erhältlich war. Ich kann auch dieses uneingeschränkt empfehlen. Nicht nur weil auch Babys oft einfach „mit dabei“ sein wollen wenn gegessen wird (oder zumindest nicht allein irgendwo daneben) sondern auch weil viele Babys schon die Beikostreife erreichen bevor sie von sich aus sitzen können. Und ich war nie ein Fan davon, ein Kind auf- oder hinzusetzen bevor es dies aus eigener Kraft schafft. Im Newborn-Set konnten wir also der Maus, bei der wir vorwiegend BLW (Baby Led Weaning) praktizierten, problemlos vom Tisch weg Essensstückchen in die Hand geben. Als sie sitzen konnte, bauten wir auch ihren Stuhl um und kauften dann noch die Gurte, da sie ständig aufstehen u/o herausklettern wollte (das kannten wir vom Grossen gar nicht! 😉
Übrigens haben wir im Haus auch eine Sitzbank, welche die Kinder zum Malen, Kneten etc. gerne nutzen, oder wenn sie neben dem Besuch sitzen möchten. Zum Essen jedoch werden klar die Tripp Trapps benutzt, denn die Bank verleitete die Kinder immer zum Rumturnen. Ging gar nicht! 😉

Stokke war so nett, uns, die wir seit Jahren dieselben Sitzpolster verwenden, zwei der neuen Exemplare zur Verfügung zu stellen. Beide sind auf der dem Kind zugewandten Seite speziell beschichtet damit Spritzer etc. problemlos feucht abgewischt werden können und sich weniger im Stoff festsetzen. Unsere „alten“ Polster sind noch immer bestens in Form, sehen aber nach dem vielen Waschen und einigen Flecken, die nicht ganz raus gingen, optisch nicht mehr so toll aus… auch waren diese noch nicht beschichtet. Die neuen Polster bleiben dank der Beschichtung deutlich länger schön! Vielen Dank dafür!

Und wie ist das bei Euch? Ist der Esstisch auch Euer Dreh- und Angelpunkt? Wie sieht er aus? Stets sauber? Schön dekoriert oder lieber clean? Und wie sitzen Eure Kinder?

Unser Urlaub auf Kreta

Da sind wir also wieder… wer meine Facebook-Seite ein wenig verfolgt, hat schon das eine oder andere Foto gesehen und ein wenig gelesen, wie es uns erging. Ich erzähle hier aber gerne von vorne (und fürchte das wird ein laaanger Beitrag 😉

Tag 0
Wir reisen guter Dinge ab. Ab Flughafen Friedrichshafen funktioniert das reibungslos, zeit- und nervenschonend und v.a. ohne Menschenandrang. Wir starten pünktlich und der Flug ist zwar länger als letztes Mal aber auch deutlich angenehmer da Maus weniger herumturnt/hampelt und beide Kinder auch ihr Stündchen schlafen. Auch Ankunft, Kofferholen und Bus finden und zum Hotelfahren – problemlos. An der Reception dann ein lustiges Intermezzo. Wir werden kurz verwechselt da wir gleichzeitig mit einer anderen Familie Beck einchecken, die ebenfalls mit Liechtensteiner Pässen anreist. Zufälle gibt’s! 😀 Wir erfahren zudem, dass wir übermorgen das Zimmer wechseln müssen weil unseres noch nicht bereit sei. Ärgerlich aber nun gut. Dafür wird uns ein Obstteller und Wein auf’s Zimmer versprochen sowie Massagegutscheine (die wir nie nutzen werden). Wir finden unser Zimmer eigentlich ganz OK (renoviert, Schiebetüre trennt zwei Schlafbereiche, komfortabel und gross genug), packen kurz aus und gehen dann essen weil schon Abend.
Dort dann die All-inclusive-Ernüchterung. Die Getränke werden nicht serviert sondern müssen an Automaten gezapft werden (kannte ich so bisher nicht, habe aber auch noch nie AI gebucht sondern meist Halbpension…). Das bedeutet natürlich mehrere Gänge ans Buffet bis alle versorgt sind. Das war letztes Jahr besser. Ausserdem sind hier für meinen Geschmack einfach viiiel zu viele Leute. Der Saal ist riesig, das Buffet auch, das aber leider nicht zentral weshalb die Wege lang sind. Doof mit zwei Kindern, die alles selber holen oder „mit“ wollen. Die Auswahl am Buffet bietet für alle Geschmäcker etwas, jedoch kann ich jetzt schon sagen, dass wir schon weit besser in anderen Hotels am Mittelmeer gegessen haben (ich habe genügend Erfahrung, ich war praktisch jedes Jahr in Griechenland, im Alter von 5 bis 18 Jahren zumindest, mit meinen Eltern). Das Fleisch ist naja, die Nudeln (ich liebe Pasta aber ich koche sie weit besser als hier!) sind entweder verkocht oder zu al dente, zu wenig gesalzen und die Saucen auch keine Geschmackssensation. Und glaubt mir, ich habe dem Koch genügend Chancen gegeben da ich mich immer wieder hinreissen liess… Gemüsetechnisch gab es nur öde Gesteamtes aus der TK-Packung oder in Gerichten verpackt. Bei Tintenfisch langte ich eher nicht zu… ich habe eh versucht (*lol*), mich heuer zurückzuhalten. Buffets werden mir im Urlaub immer zum Verhängnis da ich viel zu viel anrichte und esse, v.a. am Dessertbuffet (all die schönen Köstlichkeiten). Aber nach jahrelanger Erfahrung und kürzlich ja wieder intensiver aufgenommenem Sporttraining und Ernährungsverbesserung, konnte ich mich hier tatsächlich gut beschränken. Da es selten allzu viel gab, das mich ansprach und ich Dessertbuffets schon genug „gesehen“ hatte, war das nicht schwierig, dazu noch eine Magenverstimmung aber dazu später. Die erste Nacht verlief ruhig und wir schliefen gut. Generell schliefen die Kinder spät ein und liessen sich morgens kaum wecken, dafür schlief auch die Maus hier fast durch. Ich stand meist nachts 2x auf um die Klimaanlage erst ab- und später wieder anzuschalten *g* Ansonsten alles gut. Es ist ein Segen nach der Hitze zuhause, die auch vor dem Schlafzimmer nie Halt machte (schweissgebadet im Bett schläft es sich mies), hier einfach die Klimaanlage anschalten zu können und in herrlicher Kühle ein- und weiterschlafen zu können…

Tag 1+2
verbringen wir am Meer. Im Sand und im Wasser verweilen sich die Kinder wunderbar. Wir haben (akuter Platzkampf, Liegen meist um 6.30 Uhr schon allesamt besetzt) schlechte Plätze, leider zu weit entfernt vom einzigen Bereich am Meer, der gut zu begehen ist (weil es zum Teil felsig war). Um die Kinder zu beaufsichtigen, müssen wir mit/bei Ihnen sein (natürlich auch um zu baden etc.) und so holen mein Mann und ich uns einen 1A-Sonnenbrand.
Ich habe einen hellen Hauttyp, der schnell zu Sonnenbrand neigt. Meine Eltern haben mir die Sache mit dem Schatten und dem guten Sonnenschutz also gut antrainiert. Mit Kindern wird das aber alles anders da ich nicht mehr ganztägig unter dem Schirm liegen kann, auch mitten in der grössten Hitze nicht und mir Zeit und Hände fehlen (oder ich es schlicht vergesse), nachzucremen. Auch dachte ich nicht daran, ein T-Shirt anzuziehen (die Tage darauf dann schon). Sonnenbrand ist übel. Auch fand ich den Sand heisser denn je und da unsere Liegen nicht direkt am Meer waren, verbrannte ich mir jedes mal schier die Füsse. Im Wasser (Kiesel), hatte ich dann auch meine Mühe mit dem Pieksen. Nun gut, man wird wohl auf’s Alter empfindlicher, wobei ich früher wohl einfach diese Gummischuhe gekauft hätte aber mein Mann hielt das für unnötig. In der Konsequenz verbrachten wir die nachfolgenden Tage am Pool. Ach ja, von der vielen Sonne bekam ich auch Kopfschmerzen… ein Dafalgan half dann.

und weiter geht’s mit körperlichen Leiden…
In der 1. oder 2. Nacht, so genau weiss ich es nicht mehr, geschah der Maus ein Bettunglück. Sie hatte ja vor unserem Abflug noch erbrochen und Durchfall und zog letzteres noch 2-3 Tage weiter. Einmal, eben, unbemerkt im Bett. Ja prima. Immerhin hatte sie eine Hose an aber trotzdem erforderte es eine mitternächtliche Dusch- und Reinigungsaktion. Gut. Als es der Maus besser ging, war ich an der Reihe. Mir war einen Tag lang relativ mies so dass ich mich oft hinlegen musste, mittags machten wir Siesta im Zimmer, so konnte ich auch ein wenig schlafen. Noch Tage danach, eigentlich fast bis zur Abreise, hatte ich immer wieder Bauchgrummeln, musste oft sehr spontan die Toilette aufsuchen und hatte nicht wirklich Appetit (was mich sogar freute denn ich wollte mich ja nicht wie üblich quer durch’s Buffet essen sondern Kalorien einsparen, man tut ja hier nicht viel…). Erbrechen musste ich nicht, was ich aber eher meinen Konzentrations- und Körperbeherrschungs-(*lol*)Fähigkeiten zuschreibe da für mich Erbrechen immer das schlimmste aller körperlichen Übel war (bis zur ersten Geburt, danach rutschte Erbrechen auf Platz 2, bei der ersten Geburt musste ich erbrechen, seitdem glaube ich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Auf Platz 3 stehen extremer Reizhusten und Migräne). Als ich wieder einigermassen fit war, erbrach sich irgendwann nachts am 4. oder 5. Tag unser Grosser im Bett. Also wieder: Duschen, reinigen. Mein Mann schob es seiner Urlaubsernährung zu (Pommes Frites, Eis, Chips, Eis,…), ich der Magen-Darm-Geschichte. Vor allem als er sich auch morgens wieder erbrach und zudem noch Durchfall bekam. Er lag dann am Tag darauf ausser Gefecht auf der Liege und schlief oder vegetierte vor sich hin. Danach war’s dann gut.
Irgendwann davor, ich glaub‘ es war am 2. Tag, stiess sich mein Mann abends im Dunkeln seinen kleinen Zeh an einem Stein. Der Zeh schwoll an und färbte sich rotblauviolett, und schmerzte. Sehr praktisch. Damit waren wir dann relativ gut bedient mit allen diversesten Leiden. Lustigerweise blieb wenigstens (Gott sei Dank) der Mann verschont von jeglichem Magen-Darm-Ärger. Immerhin. Er hatte ja dafür den Zeh… muss reichen, ne?

Tage 3-6 (ca.)
Zusätzlich zu obem erwähntem Sch… kämpften wir stetig mit/gegen unser(em) grosses Kind. Es hatte Heimweh. Es vermisste seine Freunde und machte hier keine ergiebigen Bekanntschaften. Ihm war langweilig. Es wollte dies und jenes nicht, vor allem nicht ins Wasser. Anderes schon (aber wir nicht). Es war wie gewohnt megaheikel. Es war, klar, zwischendurch einfach müde (wollte aber keine Siesta machen). Es war ein Quengeln und Schimpfen und eine Unzufriedenheit auf allen Seiten. Es dominierten folgende Gedanken:
– wir verreisen nie wieder mit unseren Kindern
– wir verreisen erst wieder wenn sie 12, 14, 16 Jahre alt sind
– wir reisen nie wieder ans Meer
– wir brauchen Urlaub nach dem Urlaub
– wir sind einfach nur total doofe, unfähige Eltern
– das ist eine absolute, verdammte, furchtbare
Kreta-strophe!
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
Es wurde dann doch alles gut. Es brauchte nicht viel. Aber das Wenige wäre essentiell gewesen und hätte uns, wären wir Tage vor schon darauf gekommen, wohl schon eher einen entspannteren Urlaub beschert.

Tage 7-9
Es brauchte einen Schwimmreif. Der vom Vater nur mit grösstem Unwillen und schon in weiser Vorraussicht als unbrauchbar eingestufte, aufblasbare Riesenhai (vom Sohn aus- und nachdrücklich gewünscht), erwies sich als, Überraschung, völlig unnütz. Ich versuchte meinen Mann erfolglos damit zu beschwichtigen, dass, hätten wir ihm den Wunschhai nicht erfüllt, er noch weiter nörgeln/quengeln würde. Der Schwimmreif ermöglichte es in der dummerweise kein gescheites Nichtschwimmerbecken vorsehenden Hotelanlage, dass Grosser mit uns im tiefen Wasser baden und vom Rand reinspringen konnte. Ohne Schwimmhilfe traute er sich das leider nicht. Es ist zugegebenermassen schon doof, das mit dem fehlenden Nichtschwimmerbecken. Es gab einen sehr tollen Bereich für Kleinkinder mit vielen Rutschen, den die Kleine ausgiebig nutzte, der dem Grossen aber nicht lange Spass machte. Dann gab es den Olympia-Pool, der aber mind. 140cm tief war, teilweise tiefer. Zu tief für die Kids. Und dann gab es noch einen kleineren Pool mit Erwachsenenrutschen, an die sich der Grosse auch nicht heranwagte. Maus rutschte ein paar mal mit uns zusammen. In diesem Pool hätte er stehen können, da hier aber die Rutschen hineinkamen, gab es keinen Platz zum Plantschen. Grosser wollte hier auch gar nicht rein. Tja… der Schwimmreif brachte also endlich die erhoffte Freude am Baden zurück. Am Meer wehte rund 3-4 Tage lang die rote Flagge weil es heftig windete und die Wellen zu hoch waren. Es wäre zu gefährlich gewesen, das Baden zu erlauben.
Es brauchte den Kinderclub und zwar die Nutzung desselbigen. Endlich. Mein Mann und ich sind ja der Meinung (es gibt da ganz andere Eltern, alles schon erlebt), dass Familienferien dazu da sind, die Zeit gemeinsam zu verleben und zu geniessen. Nun war aber bei uns von Genuss längst keine Rede mehr. Wir litten alle darunter, ausser vlt die Maus, die unbeeindruckt ihre Runden im Rutschenpool drehte und auch immer wieder unerschrocken in den tiefen Pool sprang. Badenixe sie, liebt das Baden wie die Mama schon als Kind (wohl auch dafür meinerseits und seiten des Papas, der früher im Schwimmclub war, grosses Unverständnis vor der Bade-Unlust unseres Grossen). Natürlich wollten die Kinder auf unser Nachfragen hin nicht in den Kinderclub (obwohl sie letztes Jahr gerne gingen, der war aber offener zugänglich und somit präsenter sowie daneben eine Hüpfburg). Es brauchte die Verzweiflung von uns Eltern, einen Schubser. Ich beschloss also an Tag 7 oder 8, einfach mit ihnen hinzugehen. Wir lernten die jungen Frauen da kennen, sahen uns die Räumlichkeiten und das Programm an. Die Frauen waren herzlich, die Aktivitäten ganz OK und der Raum war auch ganz nett, man konnte vieles spielen, malen etc. und man war nicht gezwungen, an den Aktivitäten teilzunehmen sondern konnte einfach drin unter Aufsicht spielen. Der Club war jeweils am Morgen bis 11.30 Uhr geöffnet und dann wieder ab 15.30-18 Uhr. Die lange Mittagspause überbrückten wir mit Mittagessen, baden etc. Ging gut. Aber erstmal: ich blieb eine Weile mit den Kids dabei am ersten Nachmittag und fragte dann schüchtern ob ich sie eine halbe Stunde allein lassen könne. Es war OK. Ich war eh als einziges Elternteil mit dabei und obwohl der Club erst ab 4 war (Maus ist 3,5) meinte die Betreuerin, dass sie bei wenigen Kindern auch mal kurz auf die Kleine schauen könne. An den nächsten Tagen war das kein Thema mehr. Ich blieb jeweils kurz bis sich die Kids akklimatisiert hatten und ging dann, checkte zwischendurch die Situation und holte sie dann pünktlich ab sofern die Kinder nicht vorher zu uns wollten, was selten der Fall war. Kurzum: es gefiel ihnen da! Besonders unser Grosser brauchte den Kontakt zu anderen Kindern und alternative Aktivitäten (das Baden war wie erwähnt einfach nicht so seins und wir konnten ihn zu nichts anderem motivieren) mit engagierten und herzlichen Betreuerinnen. Ist halt doch nicht das selbe als die schlussendlich doch arg gestressten Eltern. An den nächsten Tagen riefen die Kinder jeweils von selbst, dass sie hinwollten und Grosser fragte nachmittags jeweils ungeduldig, wann denn der Club wieder offen habe. Erleichterung! Stirnklatschen! Warum waren wir nicht gleich da! Unser Kindergartenkind brauchte das einfach. Die Maus hätten wir problemlos auch ohne Kinderclub zu verweilen gebracht, Grossen nicht. Natürlich ging auch sie jeweils gern mit, kam aber auch gerne zurück um ausgiebig zu baden. Kaum aus dem Wasser wollte sie meist schon wieder hinein.
Summa summarum hatten auch wir Eltern endlich ein wenig Urlaub. Wir blieben in der Nähe, lasen viel, badeten ein wenig, holten Getränke an der Poolbar und lebten vor uns hin. Ich war sogar kurz im Fitnesscenter des Hotels! 😀 Die letzten Tage haben den Namen „Ferien“ also verdient. Und so freue ich mich, dass wir diesen Urlaub gut abschliessen konnten, mit guten Gedanken, versöhnt mit dem Hotel, das eigentlich vieles bot, auch wenn das Essen nur durchschnittlich war, zu viele Gäste hatte und die Musik am Pool zeitweise auf Disco-Lautstärke stand. Der Weg zum Zimmer war auch jeweils endlos aber für Kinder bot das Hotel nun doch genug.
Abends schauten sich die Kinder gerne die Mini-Disco an, ohne jedoch mitzumachen. Die Lieder sind ja dermassen eingängig, dass ich sie die halbe Nacht lang noch im Ohr hatte. Auch jetzt noch *lol* Wir hören sie uns sogar zuhause auf dem iPad an 😀

Tag 10 – Bye, bye, Kreta
Der Abschied fiel mir dann doch schwer. Als Mama sind Ferien im Hotel halt trotz der widrigsten Umstände irgendwie Ferien. Zudem liebe ich die Präsenz von Meer und Sandstrand, des ganz besonderen Windes am Mittelmeer, der halt anders riecht als hier, einen Pool in der Nähe zu haben (wie im letzten Beitrag schon erwähnt hasse ich überfüllte Freibäder), auch wenn ich gar nicht so oft reinhüpfe in Pool oder Meer weil ich beim Rauskommen friere und es hasse, vor Nässe zu triefen etc. Ich liege gern einfach mal nur auf einem Liegestuhl so oft und lange ich kann und konsumiere seichte Literatur (Eltern- und Klatschhefte). Weil: zuhause würde ich das nie machen. Ich mag es, mit Klimaanlage zu schlafen und nach dem Aufstehen draussen das Meeresrauschen zu hören. Ich mag die Stille am Morgen und wenn der menschenleere Pool in der Sonne glitzert. Ich sitze gerne abends bei Sonnenuntergang noch am Strand, stecke meine Füsse in den nun angenehmen Sand und beobachte die Kinder beim Sändelen und wie die Wellen immer wieder an den Strand und wieder zurück fliessen. Das ist schlicht meditativ, zwingt zum Innehalten und einfach mal rein gar nichts tun. Eigentlich müsste so ein Tag am Strand/Pool ganz viel von morgendlicher und abendlicher Ruhe und Menschenleere haben, das wäre perfekt! Und von all dem brauche ich einfach, wie früher, eine jährliche Dosis. 7-10 Tage nur, das reicht. Man hat’s dann ja auch wieder gesehen… jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass wir uns trotz der Widrigkeiten auch nächstes Jahr doch wieder für Badeferien entscheiden. Vielleicht nur 7 Tage. Sicherlich ein eher weniger überlaufenes Hotel, nur Halbpension aber trotzdem mit Kinderclub (und Nichtschwimmerpool, auch wenn Grosser vlt bis dahin schwimmen kann. Denn so ein bisschen vom Rand zur Mama strampeln, das kann er schon 😉
Unsere Heimreise am Vormittag klappte bis auf eine kleine Verspätung und Gedränge am Flughafen ebenfalls sehr gut. Maus schlief rasch neben mir ein. Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp im Einkaufscenter um den Kühlschrank zu füllen und die Kinder waren danach glücklich wieder zuhause zu sein. Ich finde es immer seltsam, nach dem Urlaub wieder ins Haus zu kommen aber der Alltag hat einen schnell wieder: Lebensmittel verräumen, Koffer auspacken und alles verräumen, Kleider waschen, aufhängen und zusammenfalten. Habe ich alles gestern und heute noch erledigt. Und mit dem Abschluss dieses Blogbeitrags mit für einmal vielen Fotos kann ich morgen frisch und frei in eine neue Woche starten 😉
Das Copyright der Fotos liegt bei meinem Mann, wir waren im Hotel Lyttos Beach, Chersonissos, Kreta.