„Ausruhen kann ich mich mit 50“

Polly Hollenstein kenne ich schon eine Weile. Zuletzt verband uns vor allem die Teilnahme an einem Outdoor-Trainingsangebot in der Region. Ich bewunderte es damals total, wie sie als Mama von drei Kindern, die sie mit kurzem Abstand zueinander bekam, eisern trainierte und heute eine richtige Sportskanone ist. Und noch viel mehr… aber lest selber. Ich habe ihr und ihrem Mann ein paar sehr „gwundrige“ Fragen über sie und ihr Familienleben gestellt und bekam entwaffnend ehrliche Antworten – ein wunderbares Interview einer tollen und aktiven Familie.

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Polly, Yves, mögt Ihr Euch kurz vorstellen? 🙂
Polly: 36 Jahre alt, geboren in Naihati (Indien) und mit neun Monaten von einer Schweizer Familie adoptiert. Aufgewachsen bin ich am Grabserberg. Ich liebe meine Familie, ich mag Sport und bin ein offener und lebensfroher Mensch.
Yves: 36 Jahre alt, aufgewachsen im Zürcher Oberland, Sportfanatiker (Laufen und Velo). Werde schwach bei Süssigkeiten, meiner Frau und den Bergen. Wenn ich einen schönen Berg sehe, verspüre ich den unweigerlichen Drang, da hinaufspringen zu müssen.

Wie habt Ihr Euch eigentlich kennen gelernt?
Yves
: Im Zug. Wir sassen im selben Abteil. Das erste Date fand dann in Rorschach beim Hafen statt. Am gleichen Abend haben wir uns das erste Mal geküsst.
Polly: Da hat mein Mann ja schon alles geschrieben. Stimmt, der erste Kuss war an diesem Abend, aber nicht romantisch am Hafen sondern in der Buchser Industrie. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

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Ihr habt 3 Kinder relativ schnell aufeinander bekommen, wie war das für Euch?
Yves
: Wie ein Schleudergang. Alles ging Schlag auf Schlag und ich frage mich manchmal selber, wie wir das bis jetzt alles geschafft haben. Vielleicht darum, weil es einfach passiert ist und wir das nicht so geplant hatten.
Polly: ich habe es nicht so empfunden. Ich bin in die Mama-Rolle immer besser reingewachsen. Mit jedem Kind wird man routinierter und gelassener.

Yves ist hellhäutig und blond, Polly, Du bist eine in der Schweiz aufgewachsene Inderin. Werdet Ihr oder Eure Kinder manchmal darauf angesprochen? Kämpft Ihr da manchmal gegen Vorurteile oder sind die meisten Leute wohlwollend?
Yves
: Manchmal sieht man an gewissen Blicken schon, was diese Personen gerade denken. Aber im Grossen und Ganzen gibt es keine grösseren Probleme. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass unsere Kinder mal in der Schule wegen ihrer dunklen Mutter „gehänselt“ werden. Wir versuchen, ihnen genügend Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben, damit sie damit umgehen können.
Polly: Ich bin in Grabs bekannt wie ein „bunter Hund“ 😀 Man weiss einfach, dass die Hollenstein-Kinder einen dunklen Teint haben. Wenn Gspänli unserer Kinder Fragen stellen oder auch wenn meine Kinder fragen , warum ich denn so braune Haut habe, gebe ich immer offen und ohne gross ein „Tamtam“ zu machen, Auskunft.

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Ihr musstet in den letzten Jahren öfter umziehen, Yves war eine Zeit lang arbeitslos, das war sicher, nebst drei kleinen Kindern, auch keine einfache Zeit. Hat Euch das alles stärker gemacht als Familie oder seid Ihr einfach froh, dass Ihr nun endlich angekommen seid?
Yves
: Für uns ist es eine unendliche Erleichterung, nun endlich angekommen zu sein. Das war in der Tat keine einfache Zeit und ich möchte sie nicht noch einmal erleben müssen. Doch sie hat uns auf jeden Fall auch stärker gemacht. Wenn du das als Familie durchstehst, schweisst dich das zusammen und macht dich gelassener für die all die kleinen Schwierigkeiten, die das Leben sonst so bereithält.
Polly: An diese stressige Zeit denke ich nicht gerne zurück. Es war eine riesige Belastungsprobe für uns als Famlie, für unsere Ehe und auch für unser Umfeld. Wie Yves schon geschrieben hat, hat dies uns aber stärker gemacht.

Yves konnte unterdessen eine tolle Stelle antreten – nur leider in Zürich. Wie arrangiert Ihr Euch diesbezüglich?
Yves
: Ich habe das grosse Glück, dass ich einen sehr flexiblen Arbeitgeber habe und kann die viele Zeit im Zug zum Arbeiten nutzen. So bin ich eigentlich abends fast zur gleichen Zeit zuhause wie andere berufstätige Väter, ich stehe einfach sehr viel früher auf. Mein Wecker klingelt jeweils um 4.30 Uhr.
Polly: Ich finde es unglaublich, dass mein Mann immer so früh aufstehen muss. Ich habe früher ebenfalls in Zürich gearbeitet und gependelt. Ich kann darum ein wenig mit ihm mitfühlen. Es ist echt hart, aber wie gesagt, zum Glück ist der Arbeitgeber flexibel. Aber ich denke, dass er sich manchmal einen Job in der Nähe wünschen würde. Aber es müsste genau diese Stelle sein und die gibt es nun mal nur in Zürich. Ich bin sehr dankbar, dass er das so macht. So haben die Kinder ihren Papa mit wenigen Ausnahmen wenigstens 2 Stunden pro Tag.

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Wer entlastet Dich im Alltag mit den Kindern, Polly?
eine Eltern kann ich immer fragen wenns irgendwo brennt und ich Hilfe brauche. Ab und zu kommen auch Babysitter zum Einsatz. Da die Familie von meinem Mann nicht in der Ostschweiz wohnt, ist die Entlastung sehr einseitig.

Du hast nach der Geburt Eures 3. Kindes bald intensiv begonnen, zu trainieren – Outdoortraining, Laufen, Biken. Ein nächstes Ziel von Dir ist sogar ein Berglauf. Auch Yves ist ein passionierter Läufer und Ihr habt heuer schon beide für Euch allein einen Sporturlaub gemacht – wie schafft Ihr das nur? Haltet Ihr Euch beide jeweils den Rücken frei damit der andere sich die Zeit für den Sport nehmen kann?
Yves: Für uns ist es wichtig, dass jeder von uns auch „sein Ding“ machen kann. Und da uns beiden der Sport sehr wichtig, schauen wir, dass wir das einander ermöglichen. Meist ist es so, dass ich am Morgen und sie am Nachmittag geht – oder umgekehrt. Oder dass wir, wenn ich am Abend nach Hause komme, nur schnell die „Übergabe“ machen, damit Polly zum Sport kann. Ich kann unter der Woche auch meist über Mittag trainieren. Mein Büro liegt direkt am Fusse des Üetlibergs – also ideal für einen Läufer. Für jeden von uns hat der Tag 24 Stunden und Sport machen zu können, ist vor allem eine Frage der Organisation. Was dabei oft zu kurz kommt, ist der Schlaf. Am Wochenende gehe ich oft auch frühmorgens eine Runde laufen, dass keine oder nur sehr wenig wertvolle Familienzeit verloren geht. Gerne würden wir ab und zu auch gemeinsam Sport machen, aber das ist i.d.R. nicht möglich. Unser Traum ist eine gemeinsame Bikewoche – ohne Kinder. Aber dafür müssen wir uns wohl noch ein paar Jahre gedulden.
Polly: Früher habe ich lieber im Liegestuhl Kräfte gesammelt und seit einem Jahr sammle ich meine Kräfte beim Sport. Ich hätte das nie von mir selber gedacht. Aber wenn ich mal zwei Tage nichts machen kann, werde ich hässig und will Sport treiben. Es gibt mir Power für Alles. Und es ist Zeit nur für mich.

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Wie schafft Ihr es, noch Zeit für Euch als Paar zu haben?
Yves: Was ist das?!? Nein, es ist schon so, die gemeinsame Zeit für uns als Paar ist – neben dem Schlaf – dasjenige, was bei uns am meisten zu kurz kommt. Wir versuchen, so gut es geht, uns kleine Inseln zu schaffen. Das kann ein gutes Gespräch sein, wenn die Kinder schlafen oder gerade einmal friedlich spielen. Oder dann natürlich die gemeinsame Zeit für uns als Familie.
Polly: Das kommt klar zu kurz. Auch weil wir unsere Kinder nicht wirklich abgeben können. Ich würde sehr gerne wieder mal ein Weekend irgendwo mit meinem Mann verbringen. Einfach nur wir zwei. Aber da ist noch Geduld gefragt.

Da Ihr schon sportlich geurlaubt habt, macht Ihr trotzdem noch Ferien als Familie irgendwo oder bleibt Ihr zuhause?
Yves
: Wir hatten im Juli einen gemeinsamen Familienurlaub im Ravensburger Spieleland und im Tirol. Im Oktober gehen wir dann noch gemeinsam nach Bergün.
Polly: Diese Sommer-Kurzferien waren sehr schön. Ich finde, sobald man aus dem Alltag raus ist, sind es wirklich Ferien. Zu Hause ist man doch immer mal wieder etwas am haushalten und werkeln und es fühlt sich nicht wie Ferien an. Darum gehe ich gerne weg. Es muss gar nicht weit sein.

Polly, Du hast in Eurem neuen Zuhause einen Raum, das „LOKAL“, in dem Du regelmässig für Gäste und besondere Anlässe kochst. Auch bietest Du einen Mittagstisch für Kinder und andere Interessierte aus der Region an. War das Kochen schon immer eine Leidenschaft von Dir?
Ich koche für mein Leben gern. Meine Kinder könnten zwar von Teigwaren und Chicken Nuggets leben, aber ich nicht 😀 Es ist toll, zu erfahren, dass mein LOKAL so gut ankommt und ich bin gespannt, was noch kommt. Ich habe gemerkt, dass vorallem meine Indischen Abende sehr gut ankommen. Ich plane nun, dies jeweils einmal im Monat anzubieten. Das grösste Kompliment für mich ist, wenn die Gäste wieder kommen. Was will ich mehr?

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Unterstützen Dich Deine Kinder beim Kochen oder spielen sie dann in Ruhe?
Zum Teil kann ich vorbereiten, wenn sie da sind, muss aber immer mal wieder wegspringen. Daher sind die meisten Anlässe am Weekend. So kann mein Mann dann auf die Kinder aufpassen. Ohne ihn wäre es kaum möglich, ganze Buffets vorzubereiten. Ich habe aber auch liebe Freundinnen, die mich immer wieder unterstützen und helfen.

Die Stelle in einem Laden hast Du nun aufgegeben?
Ja. Das LOKAL ist mir wichtiger und braucht auch immer mehr Zeit. Ich hätte nicht gedacht, dass es so laufen wird. Auch habe ich zweimal pro Woche ein Tageskind bei uns zu Hause. So gibt es immer etwas zu tun. Ich kann nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Auch das musste ich lernen.

Wie muss man sich das vorstellen mit dem LOKAL? Planst Du jeweils die Mahlzeiten und kaufst dann gezielt ein oder läuft das spontan? Und woher nimmst Du Deine Ideen?
Ich stöbere in Zeitschriften, im Internet, ich frage Köche in Restaurants, wenn mir etwas schmeckt, ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Ich finde überall Ideen und probiere gerne aus. Mal klappts und manchmal auch weniger. Ich lerne gern. Ich lade auch zu Testessen und bin froh um ehrliche Kritik. Das hilft mir weiter.

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Yves, Du bist als Vater auch sehr präsent, unternimmst viele Sachen mit den Kindern damit Polly zum Sport kann. War es für Dich immer selbstverständlich, Dich auch intensiv um die Kinder zu kümmern, obwohl Du jeweils sehr engagiert im Beruf warst und bist?
Ja und nein. Ich finde, es ist eine Aufgabe, in die man hineinwächst. Ich wollte immer eine Familie und es war für mich immer klar, dass ich mich dann ebenso um die Kinder kümmern werde. Doch es ist nicht immer einfach, den Spagat zwischen Beruf, Familie und Sport zu meistern. Was einem wirklich hilft, ist Gelassenheit. Man ist nicht perfekt und Fehler gehören dazu. Wenn man aber überall für sich das Optimum rausholt, darf man stolz und zufrieden sein. Die Kinder können einem so viel zurückgeben, wenn man ihnen Zeit und vor allem Präsenz schenkt. Sie merken sofort, wenn du zwar mit da bist, aber mit dem Kopf irgendwo anders. Es sind wunderbare Momente, wenn es einem gelingt, sich voll und ganz auf die Kinder einzulassen. Ich nenne sie die „Flow-Momente“. Aber ich muss zugeben, das gelingt mir nicht immer gleich gut.

Familie, Beruf, Partnerschaft und Sport – wann ruht Ihr Euch mal aus?
Yves
: Zugegeben, manchmal laufen wir beide echt auf dem Zahnfleisch. Doch irgendwie schafft man es immer wieder, sich zu erholen. Es ist ja nicht so, dass alles nur Belastung ist. Familie oder der Beruf kann einem auch sehr viel Befriedigung geben. Und wenn einem etwas Spass macht, dann empfindet man vielen Stress gar nicht negativ. Das Gleiche beim Sport. Natürlich bin ich körperlich kaputt, wenn ich drei Stunden über alle Berge gerannt bin. Doch mir gibt das eine enorme innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Wir sind sowieso nicht eine Familie, die lange still sitzen kann. Haben wir an einem Sonntag mal nichts vor, kommt spätestens am Nachmittag die Frage: „Und was machen wir heute noch?
Polly: Stimmt. Die Tage und Wochen vergehen wie im Flug. Es ist 22.45 Uhr. Vorher habe ich die Kinder ins Bett gebracht und bin selber fast eingeschlafen weil letzte Nacht nur vier Stunden drin gelegen sind. So vergehen die Tage und wenn ich daran denke, dass am Montag Leena in die 1. Klasse kommt, David mit dem 1. Kindergarten beginnt und Nino bereits in die Spielgruppe darf, dann denke ich, die Jahre vergehen wie im Flug. Jetzt sind zuerst meine Kinder dran. Ausruhen kann ich mich mit 50. Darauf freue ich mich.

Polly, Yves – vielen Dank für Eure ehrlichen Antworten, in denen sich wahrscheinlich viele wiederfinden, die es gerade ähnlich „streng“ haben 😉

Fotos: Familie Hollenstein
Hier gibt es Infos zum LOKAL Grabs

Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper*
Es war schier unmöglich, die Kinder mit sachlichen Argumenten davon zu überzeugen, dass die Sportwoche ganz toll ist und wir doch einfach mal unbedarft gemeinsam hingehen und, dass Mama schon bezahlt hat (grrrrr!!!).
Die Nacht war aufgrund des späten Konflikts unruhig und am Morgen schmiss der Grosse mir wütend ein Puzzle vor die Füsse, aber es half nichts, wir fuhren hin und wie erwartet, kam alles bestens, sprich, beide blieben und waren dann beim Abholen auch sehr zufrieden. Überhaupt konnte ich nicht nur täglich um 11.30 Uhr zwei zufriedene Kinder abholen, nein, sie hatten auch noch ziemlichen Appetit und dehnten die Zufriedenheit über den gesamten Tag aus. Am Montag Nachmittag wurde alles mögliche angeschleppt, um dem Mäuschen ein „Krabbelparadies“ zu schaffen und gestern wie heute wird friedlich mit einem Nachbarskind draussen gespielt.
Nur der erste(!) Wackelzahn macht dem Grossen derzeit zu schaffen, ich erinnere mich an meine Kindheit (Türklinke-Schnur-Zahn, wer kennt’s?).


Das Mäuschen übt sich derweil in der Fortbewegung und dehnt entsprechend ihre Zufriedenheit am Boden etwas aus. Besonders dann, wenn die Grossen auch bei ihr sind, daneben spielen und sie animieren. Sie zieht sich bereits einarmig so halb-seitlich vorwärts, erst langsam, aber wenn sie etwas Spannendes erreichen will, zieht sie das Tempo auch schon etwas an. Die Krabbeldecke dürfte damit demnächst ausgedient haben.


Ganz toll findet sie natürlich auch die Teilnahme an den Mahlzeiten. Weil sie im Newborn-Aufsatz nicht mehr zufrieden war und immer auf den Schoss wollte, haben wir ihren Tripp Trapp umgebaut. Sie ist jeweils total aufgeregt, wenn wir sie in den Stuhl setzen und ganz wild auf das Essen. Fällt ihr mal was herunter, äussert sie lauthals Protest. Jaja, noch finden wir das ganz süss und witzig 😀


Ach je, nur noch wenige Tage und die Sommerferien sind hier offiziell beendet. Es stimmt mich ganz wehmütig. Die Grossen freuen sich natürlich auf Schule und Kindergarten, wo sie ihre Gspänli wieder sehen werden. Für die Maus beginnt das letzte Kindergartenjahr. Die erste Woche wird sicher noch locker. Der Mann hat feiertagsbedingt Mo-Di frei und wir werden sicherlich zum Fürstenfest nach Vaduz fahren. Die Sportkurse starten genau so nächste Woche wie die Kita-Eingewöhnung. Ihr könnt Euch vielleicht vorstellen, wie mir deshalb zumute ist. Hätte ich nicht doch noch länger warten sollen? Wird es gut klappen? Einerseits bin ich viel gelassener weil ich die Erfahrungswerte von den Grossen habe, andererseits ist es doch bei jedem Kind gleich schwer, loszulassen. Auch wenn ich zwei freie Vormittage gut gebrauchen kann um in Ruhe zu arbeiten etc. und es ja wirklich das Minimum ist, kann ich nicht aus meiner Glucken-Haut heraus und geniesse unsere Jüngste ja wirklich sehr. Ach, drückt‘ mir bitte einfach die Daumen. Und sollte es wirklich nicht klappen, kann ich jederzeit die Reissleine ziehen, soviel steht mal fest 🙂 Ich erinnere mich eben an so manches Drama mit den Grossen, wobei die dann wahrscheinlich tatsächlich schon älter waren. Aber ich hatte auch stets das Glück, total einfühlsame Betreuerinnen zu haben, die mir auch zugestanden, mich so lange mit in den Raum zu setzen, bis ich problemlos gehen konnte. Das ist nicht selbstverständlich, aber sooo viel wert. Und ich bin auch froh, dass ich keine Festanstellung habe und Punkt XY irgendwo im Büro sein muss. Sonst hätte ich es mir auch nicht leisten können, einfach noch 20min im Kita-Raum zu sitzen oder 10min nach dem Weggehen anzurufen, ob alles gut ist oder einfach hinzukommen wenn sich das Kind nicht beruhigt hätte… grosse Dankbarkeit!


So. Der langen Rede kurzer Sinn werden wir diese Woche also hoffentlich so harmonisch zu Ende bringen, wie wir sie begonnen haben. Am Sonntag ist die Maus noch auf ein „Zuckertütenfest“ eingeladen und je nach Wetter sind wir sicher draussen unterwegs.
Ach ja, warum wehmütig. Weil die Zeit halt eben so rast. Das Ende der Sommerferien deutet auch immer den Start des Herbsts an und den mag ich zwar, aber nach dem Herbst kommt die Kälte, der Winter, das mag ich nicht, und die Jahre ziehen ins Feld, eins ums andere, die Maus wird heuer 6, das Mäuschen bald darauf schon 1(!), der Grosse 8 (ACHT! :-O). Geht es Euch denn auch so??
Übrigens: ich hätte problemlos noch ’ne Woche Sommerferien erduldet (läuft ja wunderbar gerade), anstatt dann drei(!) Wochen Herbstferien, in denen der Mann natürlich nicht schon wieder frei nehmen kann. Dass wir heuer (aus gutem Grund natürlich) nicht ans Meer sind, macht mir auch zu schaffen. Einmal im Jahr muss ich einfach eine Woche ans Meer. Das Meer sehen, am Strand sitzen. Auch wenn ich schlussendlich lieber im Hotel-Pool bade, im Sand sitzen erdet so schön. Nächstes Jahr vielleicht…

Ausflugstipps für Zuhausegebliebene mit „Hello Family“

Nicht jeder kann in den Sommerferien verreisen. Und auch wer z.B. eine Woche weg ist, möchte doch auch in den verbliebenen Wochen den einen oder anderen Ausflug unternehmen. Das ist eine gute Idee, denn in der Schweiz gibt es viele, spannende Ausflugsziele für Familien, die es zu entdecken lohnt. Zudem profitiert man mit der Hello Family Supercard von Coop mit Rabatt auf diverse Freizeitangebote. Darunter sind z.B. das Verkehrshaus in Luzern, das Maison Cailler, das Chocolarium, den Tamaro Park sowie die Tropenhäuser in Frutigen und Wolhusen. Mit der Hello Family Supercard erhält man als Familie jeweils 20% Rabatt auf den Eintritt. 20% Rabatt gibt es ebenfalls auf diverse Aktivitäten in Schweizer Pärken, z.B. das Wolli Kids Festival am 4. August in Zermatt oder das FamilienFestival Urnäsch Ende August – schöne Erlebnisse für die ganze Familie sind garantiert.

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Eine Übersicht über alle, laufend ergänzten Angebote, gibt es hier.

Nebst einer Auflistung der vergünstigten Angebote finden sich auf der Hello Family Website auch Informationen über 18 familienfreundliche Pärke in der Schweiz sowie weitere Ausflugstipps mit Kindern. Es lohnt sich also, durch die verschiedenen Vorschläge zu stöbern, die Rucksäcke zu packen und loszuziehen, um die Schweiz als Familie zu entdecken. Wann, wenn nicht in den Sommerferien, während der viele im Ausland auf Urlaubsreisen sind, lohnt es sich besonders, im eigenen Land in Ruhe auf Erkundungstour zu gehen?

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Fotos: Coop Hello Family
Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Coop Hello Family.

Ausflug zum „Riesenwald“

Am Mittwoch haben wir einen ganz besonderen Ausflug eingeplant. Und zwar wurden wir eingeladen, den „Riesenwald“ in Elm/Glarus zu erkunden. Der Ort dürfte zumindest den Schweizer Lesern ein Begriff sein, stammt doch das leckere „Elmer Citro“ von hier. Zudem gehört die „Tektonikarena Sardona“ zum Weltkulturerbe – mehr darüber erfährt man auch im Riesenwald.

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Ausgestattet mir Karte, Notizbuch, Stickern und Bergbahnkarten kann das Abenteuer beginnen.

Zwar haben wir rund 1 Stunde für die Anfahrt benötigt, diese hat sich aber sehr gelohnt. Der „Riesenwald“ ist ein toller, rund 1,5h langer, gepflegter und kurzweiliger Erlebnisweg mit zahlreichen, attraktiven Stationen und Grillstellen, der Gross und Klein gleichermassen begeistert. Wir waren wirklich schwer beeindruckt. Wir kennen mittlerweile einige solcher Wege und ich muss sagen, dass dies mit Abstand einer der schönsten ist, den wir bis jetzt gesehen haben. Deshalb an dieser Stelle schon mal ein erster Tipp: fahrt frühzeitig los damit ihr genügend Zeit habt um auch mal an der einen oder anderen Station etwas länger zu verweilen. Wir empfehlen auch, den Rucksack mit Grillgut etc. zu bestücken und an einer der vier Grillstellen eine Mittagsrast einzulegen. Holz ist überall verfügbar und muss nicht mitgenommen werden. Nur das Wasser ging uns nach der Mittagspause aus, also nehmt genügend mit.

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Talstation in Elm…

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Wer kann das Martinsloch erkennen?

Die Geschichte von Martin
Aber mal schön von vorne: Mit der Gondelbahn fährt man von Elm zur Bergstation Ämpächli, wo der Erlebnisweg startet. Schnell ist man bei der ersten Station angelangt und rasch gelangt man zur nächsten usw. Schon jetzt kann ich also sagen, dass Langeweile garantiert nicht aufkommt, da man wirklich nie lange laufen muss um schon die nächste Station zu erkennen. Für die Kinder ist das sehr motivierend 🙂 Der Grossteil des Weges führt zudem relativ eben durch schattige Waldabschnitte. Es gibt nur ein paar wenige Steigungen. Viel Spass mit unseren Fotos! 🙂

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Auf dem ganzen Weg gibt es sehr viel zu entdecken, denn dieser erzählt die Geschichte von Martin (angelehnt an die Sagen rund um das „Martinsloch„), der jeden Sommer seine Grossmutter in den Bergen besucht und sich von ihr Geschichten von den Riesen erzählen lässt und vieles erlebt. Die ganze Geschichte ist sogar als Buch erhältlich, ein kleiner Ausschnitt davon wurde auf die Karte gedruckt, mit deren Hilfe wir den Riesenwald nun erkunden. Jede Station erzählt einen Teil der Geschichte auf einer Tafel. Die meisten Bauten auf den Stationen sind aus Holz und laden zum Spielen und Entdecken ein – die Riesentafel, das Stein-Xylophon, ein verkehrtes Haus, die Riesen-Küche und -hängematte, der Ohrenbaum und vieles mehr. Im Kräutergarten kann man Sauerampfer kauen, im Gästebuch einen Gruss hinterlassen und der Riesenwasserspass ist wohl selbsterklärend 😉

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Gut ausgestattete Rastplätze
An der 7. Station, die ungefähr in der Mitte des Weges liegt, haben wir uns für unsere Mittagspause nieder gelassen. Ich habe im Schatten auf Hackschnitzeln eine Decke für das Mäuschen ausgebreitet und dort haben wir dann auch gegessen. Es gab zwar drei bequeme Holzbänke und -tische, aber die waren alle an der Sonne und die war an diesem Tag doch ziemlich stark. Wir waren auch nicht die einzigen, es waren mehrere Gruppen unterwegs auf dem Weg.

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Nach unserer ausgedehnten Pause und leckerem Mittagessen sind wir dann weiter gelaufen und kamen dann schon bald oberhalb des Ämpächli-Restaurants aus dem Wald und ans Ziel. Wir bestellten noch ein Eis und eine Flasche Wasser, liessen uns auf der Terrasse nieder und die Kinder tobten sich noch etwas auf den Riesen-Trampolinen aus, zu denen man von der Terrasse aus hinunter sehen kann. Hier gibt es auch einen Sandkasten, Tretautos sowie weitere Spielgelegenheiten und man kann im Restaurant ein Sieb ausleihen um in „Elmar’s Goldmine“ Gold-Nuggets zu sieben. Die grösseren Kinder können sich an der Bergstation einen Mountaincart oder ein Trottinett ausleihen und die Strecke zur Talstation damit herunterfahren – sicher ein toller Spass!

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Für uns wurde es dann auch langsam Zeit für die Talfahrt. An der Bergstation wurden wir sehr freundlich verabschiedet, die Kinder bekamen sogar noch ein Schokolädchen mit auf die Heimreise. Und so sind wir dann gestärkt und zufrieden (und mit schlafenden Kindern) wieder von unserem Abenteuer nach Hause gefahren 😉

Facts & Figures
Strecke
: 2,5 km
Höhe: 1490 müM
Höhendifferenz: ca. 60m
Stationen: 17
Kinderwagentauglich: ja

Na, wäre der Riesenwald auch etwas für Euch? Ich freue mich, wenn Ihr ihn auch mal besucht und uns darüber berichtet 🙂 Wir werden den Weg sicherlich wieder einmal besuchen.

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Dieser Beitrag entstand in angenehmer Zusammenarbeit mit der Elm Ferienregion.

Alpenrose Lermoos – ein Paradies für Kinder (und Eltern)

Zum ersten Mal (von aussen) gesehen haben wir die Alpenrose vor fast 7 Jahren. Damals war unser Grosser gerade im Alter des Mäuschens und wir buchten unseren ersten Urlaub in einem kleinen Babyhotel in Lermoos. Wir sind dort vor allem ganz viel durchs Moor spaziert. Die Alpenrose fiel natürlich gleich auf und vielleicht haben wir uns damals schon überlegt, mal dort Urlaub zu machen wenn „die Kinder“ grösser sind. Wenige Jahre später war eine meiner Kolleginnen dort und berichtete sehr positiv.

Und dieses Jahr kam dann der Moment, an dem wir, mit kleinem Baby, nicht zu weit weg wollten und die Chance erhielten, die Alpenrose für zwei Tage zu testen. Wir buchten gleich eine Woche weil dies unser Sommerurlaub werden sollte.

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Kurz: die Zeit ging sehr schnell um und alle waren etwas betrübt, als es wieder nach Hause gehen sollte. Wir haben für einmal wirklich nicht viel gemacht und ich denke das tat uns allen gut. Ich habe sogar ein ganzes Ebook gelesen 😉

Die Kinder konnten wir zu einem Spaziergang durchs Dorf mit Halt an der Eisdiele, einer kleinen Erlebnis-Wanderung (Moosle’s Forscherpfad) und einem Ausflug zur Burg Ehrenfels mit der Rekord-Hängebrücke motivieren. Eine kleine Wanderung und einen Ausflug nach Garmisch-Partenkirchen, das wir schon 2010 besuchten, unternahmen wir ohne die Grossen, die lieber im betreuten Club im Hotel spielen wollten. Am letzten Tag regnete es, sonst hätten wir mit den Kindern noch einen Wasserwanderweg besucht, aber so blieben wir eben im Hotel, kuschelten gemütlich im Zimmer, machten ein paar Fotos, lasen und die Kinder amüsierten sich prächtig weil genau an dem Tag eine grosse „Roadshow“ im Kinderclub gastierte – mit Neuheiten von Brio, Supersand und einer Menge toller Spiele, die man ausprobieren durfte.

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Das Mäuschen war unser pflegeleichtestes Kind im Urlaub. Wir wurden sogar von einer Vierfachmami angesprochen, wie ruhig die Kleine doch sei… 🙂 Ich schätze mal ihr gefiel die Abwechslung und dass wir viel mehr Zeit für sie hatten. Sie schlief oft in Tuch oder Trage, im Auto oder auch im Bett fand sie neben mir immer gut in den Schlaf, viel besser als zuhause! Während die Kinder in ihren Stockbetten schliefen, schlief das Mäuschen bei uns im Bett. Im Hotelrestaurant gab es dankenswerterweise ein Newborn-Set am Tisch, das war schon mal sehr genial, denn das kennt sie von zuhause und wir konnten so wirklich sehr in Ruhe essen. Wir haben ihr aber auch ganz oft etwas zum Anknabbern in die Hände gegeben und wenn sie zu müde wurde, waren wir meist eh schon fast fertig und ich habe sie getragen oder wir nahmen sie auf den Schoss.

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Gebadet haben wir täglich – für das Mäuschen war es das erste Mal in einem Pool und das dann gleich jeden Tag, aber ich glaube es gefiel ihr ganz gut 😉 Für die Grossen war es natürlich auch toll!
Das Wetter war ganz witzig. Am Morgen meist sonnig, so dass wir uns auf den Ausflügen partielle Sonnenbrände holten, und am späteren Nachmittag begann es jeweils zu regnen, so dass wir uns im warmen Aussenpool den kalten Regen auf den Kopf prasseln lassen konnten – coole Sache! Und abends konnten wir prima bei geöffneter Balkontür schlafen, es kühlte wunderbar ab.

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Und so hatten wir eigentlich einen ziemlich gleichbleibenden Rhythmus mit Frühstück – Spielzeit – Mittagessen – Ausflug – Zvieri – Baden – Abendessen – Bettzeit… Ja, wie man sieht, haben wir vor allem oft und viel gegessen und wie nach jedem Urlaub denke ich, dass ich zuhause sofort mit einer Diät anfange *lach*. Man wird aber auch richtig verwöhnt in so einem Hotel und ich finde, das darf man sich dann ja auch mal gönnen 😉 Immerhin kamen wir ja mit Baby gar nicht wirklich dazu, den Spa zu nutzen und die Sportangebote habe ich leider auch immer verpasst.

Und jetzt stelle ich Euch gerne das Hotel im Detail vor, für alle, die es sich auch als Urlaubsziel vorstellen können 😉 Eins vorweg: man bucht hier wirklich einen Urlaub im Rundum-sorglos-Paket – perfekt also für Familien, die einfach mal an nichts denken müssen und entspannen möchten.

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Zimmer
Wir hatten eine Familiensuite im alten Tiroler Stil. Ich bevorzuge ja eher moderne Zimmer, aber es war ganz gemütlich, wir hatten prima Platz und es fehlte uns an nichts. Gemeinhin ist das Hotel so gut ausgestattet und man kann sich Zubehör wie Nachtlicht, Babyphon etc. ausleihen, so dass eigentlich fast nur Klamotten einpacken muss 😉 Naja, fast… Im Zimmer gab es sogar eine Nespresso-Maschine, zwei Fernseher und natürlich Bademäntel und -schlarpen für alle. Auch Windeleimer, Wickelplatz, Feuchttücher und Duschgel/Shampoo für Kinder und Erwachsene. Da der Nassbereich recht rutschig ist, empfehle ich dafür aber, allen Crocs/Flip Flops einzupacken. Die Zimmerreinigung war tadellos und wurde immer gleich und ganz unbemerkt erledigt, sobald wir das Zimmer für’s Mittagessen verliessen.

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Hotel-Austattung 
Bietet alles, was das Herz begehrt: Restaurant, Innen- und Aussenpool, Piraten-Badewelt, Indoor-Wasser-Rutsche, Spielplatz, grosser Sandkasten, Hüpfburg etc. draussen, Baby- und Miniclub für die Kinderbetreuung, Billard, Flipperkasten etc., Playstation-Zimmer und Teenie-Club für die Grossen, Theater und Turnhalle, Indoor-Golf und -Gokart, grosser Spa-Bereich mit Sauna, Dampfbad & Co. sowie vielseitigem Angebot, Fitness- und Aerobicraum, ebenfalls mit täglichen, geleiteten Sportangeboten, Business-Zimmer, 24h-Tee-/Kaffee-/Getränke-Ecke mit Säuglingsmilch, Mikrowelle und Gläschen-Kost, Hotel-Shop, Wasch- und Bügelraum, Restaurant & Terrasse. Da klickt Ihr Euch aber am besten mal auf die Website um alles zu sehen 😉

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Kulinarik
Reichhaltiges Frühstücksbuffet, immer mit frischen Beeren (yummy), frisch auf Wunsch zubereiteten Omeletts, Rührei etc. und vielem mehr.
Am Mittag gab es ein kleineres Buffet mit Suppe, Salaten und 1-2 Gerichten für Erwachsene sowie für Kinder Gemüse, Pasta und Pommes (gab es immer) und Dessert/Eis am Stiel. Nicht die grösste Auswahl, aber etwas fand sich immer. Im Zweifelsfall nahmen die Kinder Pommes und ein Eis (sind ja Ferien 😉
Am Abend gab es jeweils ein wählbares Vier-Gänge-Menu, das man sich jeweils am Morgen aus einer Auswahl an verschiedenen Gerichten zusammenstellen konnte. Ergänzen zu einem Sechs-Gänger konnte man es jeweils mit Salat und Käse vom Buffet. Die Hauptspeise ist übrigens ziemlich üppig, so dass wir meistens auf Suppe oder Vorspeise verzichtet haben. Es wäre einfach zu viel gewesen. Auch das Kinderbuffet bot abends etwas mehr Auswahl, so gab es meist noch Pizza oder Hot-Dogs, Hühnchen-Sticks o.ä. An drei Abenden gab es ein Vorspeisen- bzw. Dessert-/Eisbuffet Geschmeckt hat alles prima! Grosses Kompliment aber auch an das Personal: wir wurden immer sehr freundlich bedient und unsere Gänge wurden Ruckzuck serviert weil wir mit dem Mäuschen nicht ewig am Tisch sitzen konnten. Wir mussten nie warten! Mit kleinen, (müden) Kindern ist das wirklich Gold wert!
Das Zvieri-Buffet versorgte den kleinen Hunger zwischendurch mit zwei Sorten Kuchen, Fruchtmilch, Obst, Brot, kleinem Gebäck, Wurst, Käse, Eis am Stiel etc. sowie Getränken (alles Selbstbedienung). Hier konnte man sich gemütlich drinnen niederlassen auf Sofas/an Tischen oder sich auf die Terrasse setzen, wo die Kinder spielen konnten.

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Kinderbetreuung
Leider war die Kinderbetreuung im unteren Stock, wo es kaum Tageslicht gab, aber das störte wohl höchstens mich. Die Kinder fühlten sich wohl und es gab hier alles, was sie brauchten, v.a. auch andere Kinder 😉 Es gab einen grossen Kletter-/Rutschbereich mit Bällebad etc., wo sie sich austoben konnten, diverse Spiele, Briobahn, Legos, Puppen und Bastelsachen und natürlich verschiedene Aktivitäten je nach Alter, sowohl im Club als auch in Form von Ausflügen, für die man die Kinder anmelden konnte oder die sie spontan besuchen konnten. Die Betreuer waren auf jeden Fall freundlich und hilfsbereit, es waren aber auch viele… den Baby-Club haben wir nicht genutzt, er war aber separat, hell und freundlich und sicherlich wurden die Babys liebevoll betreut.

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Lermoos und Umgebung
Lermoos ist ein kleines Örtchen mit einem weitläufigen Moor, einer Gondelbahn und vielen Spazier- und Wanderwegen. Im Winter kann man hier auch Ski fahren. Auch im benachbarten Biberwier gibt es Wanderwege. Einen Ausflug wert ist die Burg Ehrenberg mit der weltlängsten Hängebrücke im „Tibet-Stil“, die wir besucht haben. Der Weg zur Burg geht durch einen Wald und ist relativ steil. Für unsere Kinder war es machbar, ich empfehle aber, Babys/kleine Kinder zu tragen (mit dem Buggy ist es mühsam und man kommt damit nicht auf die Burg). Im Hotel waren noch mehr Ausflugsziele ausgehängt, jeweils gut beschrieben, auch mit Distanz etc. Ich schätze, dass man sich damit gut eine Woche beschäftigen kann wenn man nicht nur im Hotel bleiben will.

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Fazit
Die Alpenrose ist ein beliebtes und auch mehrfach ausgezeichnetes Familienhotel mit viel Tiroler Charme. Die Umgebung bietet zwar nicht so viel wie Serfaus-Fiss-Ladis, eine andere Region im Tirol, in der wir schon oft und gerne Urlaub gemacht haben, dennoch kann man einiges unternehmen, wenn man denn will… denn das Hotel ist top ausgestattet und bietet ein vielseitiges Freizeitangebot für Gross & Klein – Langeweile kommt hier sicher nicht auf 😉 Somit können wir das Hotel wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen für Euren nächsten Familienurlaub 😉
Ich hoffe, unsere Fotos & unser Bericht haben Euch gefallen und einen guten Einblick in unseren Urlaub in Lermoos verschafft. Nicht immer war die Kamera dabei, schliesslich wollten wir ganz oft auch einfach nur geniessen, aber wer uns auf Instagram und Facebook folgt, konnte dort bereits auf den Handybildern, die ich dort täglich gepostet habe, einige Ferienmomente miterleben 😉

Wir bedanken uns herzlich für die Testmöglichkeit! 🙂

Ich pack‘ meinen Koffer und…

Packen sollte ja eigentlich etwas Schönes sein. Da kommt doch so richtig Vorfreude auf, wenn man den Bikini aus der Schublade zieht oder ein Buch in den Koffer legt, auf dessen Lektüre man sich schon riesig freut. Ach, fast hätte ich es vergessen: das war mal so, ohne Kinder. Damals konnte sich das Packen auch schon mal über mehrere Tage ziehen wenn man sich wie Carrie Bradshaw fühlte beim Zusammenstellen der perfekten Urlaubs-Styles. Oder wart Ihr eher der pragmatische Typ, so wie mein Mann, der mit drei Handgriffen in den Schrank innert weniger Minuten seine Urlaubsgarderobe parat hatte? Das ist heute noch so. Und bei mir dauert es heute noch länger. Und endet meist damit, dass ich stapelweise viel zu viele Klamotten für mich und die Kinder auf den Küchentisch häufe, die mein Mann dann verstauen muss. Und irgendwas fehlt dann meist trotzdem. Was man natürlich erst am Urlaubsort merkt. Oder ich muss auf den letzten Drücker noch Sonnencreme kaufen. Immerhin bin ich noch nie mit abgelaufenem Reisepass losgefahren (und muss jetzt auch kurz hoffen, dass das auch nie passieren wird).

So. Packen mit Kindern ist ja nochmals eine grössere Herausforderung weil man für mehr als nur sich selbst denken muss. Sobald die Kinder alt genug waren, haben wir sie natürlich miteinbezogen. Mit dem Resultat, dass die Kinder ihren ganzen Kram anschleppten und natürlich sollte alles mit. Ein Haufen Kuscheltiere, ein Stapel Bücher, eine Kiste voll Lego – ähm, ja… liebe Kinder, wir ziehen nicht um, wir verreisen nur eine Woche 😉 Merke: Kinder brauchen ein klein wenig Unterstützung beim Packen. Und wir Eltern eigentlich auch.
Damit wir nichts vergessen, mache ich immer eine Packliste, auf der ich dann schrittweise alles abhäkle, was ich parat zum Einpacken habe. Diese Liste stelle ich Euch hiermit gerne als Download zur Verfügung, denn vielleicht hilft sie Euch auch 🙂

–> Packliste

Dazu noch ein paar Hinweise und weitere Tipps:

  • Die Liste ist für einen Familienurlaub ausgelegt, egal ob Badeferien oder nicht. Als Camper jedoch müsstet Ihr sie wohl noch um entsprechendes Zubehör ergänzen
  • Ich habe bewusst keine genauen Angaben bei der Kleidung gemacht, denn jeder muss selber entscheiden, was und wie viel er in etwa braucht – je nach Aufenthaltsdauer natürlich
  • Die zusätzlichen, freien Linien sind dazu da, damit ihr frei nach Euren Bedürfnissen ergänzen könnt
  • Was mir auch jeweils hilft, ist, für jedes Familienmitglied nochmals je ein Kästchen hinter eine Zeile zu malen, weil ja schliesslich z.B. jeder Kleidung braucht. Habe ich erst die Kleider für die Kinder parat gelegt, mache ich ein Häkchen für sie und lasse mein Kästchen noch frei…
  • Es gibt tolle Köfferchen für Kinder, wo sie ihre Siebensachen transportieren können (Kuscheltiere, Spielzeug. Kleider etc. kommen dann in den/die Elternkoffer.
  • Auch wenn Ihr kein Fan von Unterhaltungselektronik seid, für entspanntes Reisen ist es Gold wert. Egal ob im Auto, Zug oder auf Flugreisen – es kann immer zu Verzögerungen durch Staus, technische Defekte etc. kommen und dann heisst es Warten… Für diese Fälle haben wir im Voraus Kinderserien und -filme auf’s iPad gespielt, die auch ohne WLAN überall angesehen werden können. Evtl. Kopfhörer mitnehmen und Geräte natürlich vor der Abreise laden 😉

Wochenrückblick #wib

Da ich diese Woche nicht wirklich zum Bloggen kam, versuche ich die ganze mal in einem Beitrag zu resümieren (sh. Vorsatz, öfter mal „tagebuchzubloggen“ 😉

img_4221Anfang Woche war nicht sonderlich viel los, aber nach dem Playdate am Mittwoch kam dann mein „Moment“. Mein Mann war zeitig zuhause, das Mäuschen soweit versorgt und so wagte ich es das erste Mal, abends alleine raus zu gehen und fuhr zum Training – natürlich mit gemischten Gefühlen. Einerseits wusste ich, dass die Grossen mit Fernsehen während meiner Abwesenheit gut beschäftigt waren, so dass mein Mann sich wirklich nur ums Mäuschen kümmern musste. Andererseits wusste ich nicht, wie sie auf meine lange Abwesenheit reagieren würde und ob mein Mann sie ins Bett bringen konnte. Letzteres gelang zwar nicht, aber sie schlief dann nach meiner Rückkehr nach dem Stillen gleich ein und liess sich durch den Mann immerhin gut beruhigen. Natürlich lag die Küche noch im Chaos, dafür war aber unsere Maus schon im Bett und nach dem Aufräumen konnte ich noch in Ruhe duschen.

Ich hatte meinen Mann mehrfach gebeten, anzurufen, wenn was wäre, was er ablehnte und so war ich ziemlich nervös und schaute bei jeder Trinkpause aufs Handy. Aber das Training war grandios. Ich freute mich, die bekannten Gesichter wieder zu sehen und traf auch zwei „neue“ Mitglieder im Club, die ich bereits kannte. Energie hatte ich ebenfalls genug, um das anstrengende Training gut zu meistern. Im Nachhinein stellte sich dann heraus, dass ich auch ein wenig zurückhaltender sein hätte dürfen, denn meine Arme taten mir die halbe Nacht über ziemlich weh und ich schmierte sie 2x mit einer Salbe ein, die dann wohl half.

Obwohl also mein Ausflug richtig toll war und ich das wirklich sehr gerne öfter machen würde, hatte ich ziemliche Gewissensbisse… typisch Glucken-Mama eben.

IMG_8967Am Donnerstag war mein Vater mit seiner Frau zu Besuch und lud uns abends, da mein Mann einen Termin hatte, in die Pizzeria ein. Das war sehr lecker und ging auch mit dem Mäuschen gut. Wir sind dann einfach zeitig wieder nach Hause, wo ich sie gleich ins Bett bringen konnte.
Zuvor brachten sie den Grossen noch zum Boulder-Gruppenkurs zum Schnuppern und wir werden ihn nun definitiv anmelden. Ich freue mich sehr, dass er nun etwas gefunden hat, das ihm gefällt, da ich es wichtig finde, dass die Kinder sich sportlich betätigen, schliesslich sitzen sie in der Schule den halben Tag lang nur und müssen sich konzentrieren und am Abend merkt man dann deutlich, dass sie die Energie nicht losgeworden sind…
Und die Maus werde ich zum Ballett anmelden.

IMG_8987Am Samstag schloss der Grosse dann seinen Schwimmkurs ab und kam mit Tintenfisch- und Krokodil-Abzeichen stolz nach Hause. Die Maus wird dann nächste Woche abschliessen.
Ansonsten war unser Wochenende ruhig und wir sind nur heute kurz auf einen kühlen Sparziergang nach draussen.

So, one week to go, dann fahren wir in den Urlaub. Das ging jetzt irre schnell. Die nächste Woche ist gottlob nicht mehr viel los. Keine Termine mehr, nur noch der Schwimmkurs der Maus und vielleicht noch ein letztes Playdate vor den grossen Ferien. Das wird ruhig. Und am FR/SA heisst es dann wohl alle Sachen herrichten und Koffer packen. Ich bin gespannt, wie es wird… ich hoffe natürlich, dass es uns allen gefällt und sich v.a. die Grossen wohl fühlen. Beim Mäuschen habe ich da keine Bedenken 😉

IMG_8995.JPGUnser letzter Urlaub war ja der harmonischste, den wir je hatten, die Konstellation ist jetzt wieder anders und wir sind nicht am Meer, aber lassen wir uns mal überraschen…

 

 

Reisespiele für unterwegs (mit Verlosung)

Vor einer Weile bekamen wir die Reisespiele von Pegasus zum Testen. Vielleicht erinnert sich ja jemand noch an das Spiel „Zauberei hoch drei“, das wir so toll fanden. Und so willigte ich gerne ein, die  vier Spiele zu testen.

Sie haben alle in einer kleinen Schachtel Platz und passen so prima in den Koffer. Das eine oder andere wird vielleicht auch uns in den Urlaub begleiten. Es sind alles pfiffige Familienspiele für Kinder ab ungefähr Kindergartenalter, die auf unterschiedliche Weise unterhalten.

Reisespiele, gestapelt

Grimaffen“ haben wir als erstes getestet. Einerseits ist es simpel und lustig, denn es geht darum, auf Kärtchen abgebildete Tierstimmen, Grimassen und Gesten sowie Geräusche nachzumachen, andererseits ist es auch ziemlich herausfordernd, da man sich eine Kette solcher Nachahmungen merken sollte. Das fiel mir glaub‘s noch schwerer als den Kindern 😉 Ich denke, dass man aber besser wird, sobald man das Spiel öfter macht und dann auch die verschiedenen Gesten und Geräusche schon kennt.

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Der nächste Test galt „Katz & Schmaus“, ein Spiel, das keine besonderen Fertigkeiten bedarf und darum überall und jederzeit für Vergnügen sorgt.
Jeder Mitspieler erhält einen Futternapf. Wer an der Reihe ist, zieht drei Leckerbissen, merkt sich diese und versucht sie dann (verdeckt) mit Schütteln der Schachtel ins richtige Katzenmaul zu befördern. Die Mitspieler dürfen aber dazwischen rufen, wenn sie meinen, dass ein Leckerbissen ins falsche Loch fiel. Danach sieht man nach und wer falsch lag (der Dreinrufer oder aber der Spieler), muss die Leckerbissen abgeben. Das Spiel ist wirklich lustig und auch geübte „Schachtelschüttler“ landen mal einen Fehltreffer…

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Gute Nacht Monster“ fanden wir dann ein klein wenig anspruchsvoller… 6 Würfel mit Teddy oder Monster in je drei Farben werden geworfen. Auch hier muss man sich nun versuchen, zu merken, was der Wurf anzeigte und ihn dann verdecken. Eine Karte wird gezogen, welche nun alle Mitspieler um eine Schätzung bittet: z.B. wie viele rote Monster der Wurf hatte oder wie viele Teddys etc. Hier zeigte sich, dass unsere Fünfjährige ziemlich Mühe mit dem Merken und Raten bekundete. Einerseits ist es einfach relativ schwierig, sich 6 verschiedene Würfel mit zwei Motiven und drei Farben zu merken, andererseits muss man seine Schätzung erst mal verdeckt als Karte auf den Tisch legen und vielleicht hatte sie auch einfach noch nicht ganz raus, welche Zahlen nun auf ihren Karten stehen. Wir werden es aber sicher wieder mal versuchen und schlussendlich spricht auch nichts dagegen, das Spiel um zwei Würfel zu reduzieren, das ist dann schon einfacher zu merken… Schliesslich habe auch ich des öfteren mal geschätzt als dass ich es wirklich gewusst hätte…

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Sabrina Stachelschwein“ dafür ist für Kinder ab 6 Jahren angeschrieben, kann aber gut schon früher gespielt werden. Hier muss man sich nichts merken, höchstens strategisch vorgehen und auch wenn das noch nicht jedem Kind gelingt, so kann man als Erwachsener, der mitspielt, auch mal einen Tipp abgeben. Als ich mit dem Grossen das Spiel mal alleine spielte, dachte ich, dass wir sicher im Nu fertig sind, aber es ging doch über ein paar Runden und blieb dabei spannend.
Im Spiel geht es darum, dass Sabrina Stachelschwein durch Würfeln über die Ballonkarten der Mitspieler wandert und die Ballone dort zerplatzt, wo sie stehen bleibt. Diese Karten kommen dann in die Mitte. Je nach Wurf kann Sabrina die Richtung wechseln oder es darf eine Karte aus der Mitte gezogen und im Kreis platziert werden. Und so geht es dann eine Weile munter rund herum. Wer am Ende noch am meisten „Ballone“ übrig hat, gewinnt.

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Fazit: Die Reisespiele von Pegasus für 2 bis zu 4 oder mehr Spieler sind ideal für kurzweilige Unterhaltung – im Urlaub genauso wie zuhause. Sie sind nicht überaus komplex und können so prima von Kindern (mit)gespielt werden. Die Spiele sind kompakt und bestehen aus wenig Material. Figuren und Würfel sind aus Holz. Die Anleitungen sind kurz, leicht verständlich sowie gut bebildert, so dass man ihnen gut folgen kann. Es ist ratsam, wenn mindestens ein Erwachsener eine Weile mitspielt, bevor man die Kinder das Spiel allenfalls mal alleine spielen lässt. Wobei ich je nach Alter und „Streitpotential“ der Kinder eigentlich immer einen Erwachsenen empfehle, der mal schlichten kann und die Regeln kennt… 😉 Jedoch klappt es meist ganz gut, wenn sie alleine spielen und manchmal „erfinden“ sie dabei eben auch ihre eigenen Regeln und daran ist ja prinzipiell nichts auszusetzen, solange es trotzdem friedlich zu und her geht 😉

Verlosung

Wir dürfen 2×1 Reisespiel nach Wahl an Euch verlosen 🙂
Die Teilnahmebedingungen:

  1. Bitte kommentiert hier auf dem Blog einmal mit Eurem Wunsch-Gewinnspiel
  2. Schenkt Mama mal 3 und Pegasus Spiele auf Facebook Euer Like bzw. folgt uns auf Instagram (natürlich nur, wenn Ihr dort vertreten seid 😉
  3. Bitte den entsprechenden Beitrag gerne auch auf Facebook u/o Insta liken und kommentieren. Freunde markieren und Teilen gibt Extralose und würde uns sehr freuen 🙂
    Die Gewinner werden in ca. einer Woche gezogen und benachrichtigt. Viel Glück! 🙂

Wir bedanken uns bei Pegasus Spiele für die tolle Test- und Verlosungsmöglichkeit!

PS: bald werde ich Euch noch ein grosses Spiel von Pegasus vorstellen, dass es dann ebenfalls 1x zu gewinnen geben wird 😉

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Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Inne halten & besinnen…

Noch wenige Wochen bis zu den Sommerferien und ich sehe endlich ein Licht am Ende des Tunnels. Die letzten Wochen waren aufreibend, in verschiedener Hinsicht. Erstens hatte ich ständig Termine, Arbeit, Besuch oder sonst wie zu tun und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Zweitens waren die Kinder – jedes auf seine Art – anstrengend. Der Grosse übt sich immer noch im Frech-Sein und benutzt die Maus oft als Blitzableiter bzw. fühlt sich andauernd durch ihre Anwesenheit gestört – Geschwister-Streit galore also, die Maus fragt täglich, mit wem sie am Nachmittag zum Spielen ausmachen könne und ist mit dieser Bitte sehr hartnäckig. Zudem ist sie derzeit, wohl weil sie abends schlecht einschläft, aber auch, weil sie vermutlich immer noch dabei ist, ihre neue Rolle in der Familie zu finden, nah am Wasser gebaut. Oft heult sie auf, wegen gefühlter Nichtigkeiten… das Mäuschen hat am Boden eine kurze Ausdauer. Sie beschäftigt sich vielleicht 5, manchmal 10 Minuten am Stück bevor es ihr zu doof wird. Sie kommt dann entweder auf den Arm, ins Tuch, an die Brust, muss mal oder will schlafen. Nicht immer ist gleich klar, welches Bedürfnis sie hat. Bis ich es herausgefunden habe, kann es also schon mal länger dauern. Und oft versuche ich sie drum halt wieder hinzulegen, z.B. wenn sie gestillt ist und theoretisch nicht schon wieder müde… aber 5 Minuten später, ihr ahnt es, quäkt sie wieder. Das ist eigentlich nichts, was ich nicht von den Grossen her kennen würde… aber nachdem sie sich schon seit einem Monat auf den Bauch drehen und auch ein klein wenig besser greifen kann, wünsche ich mir und ihr eine neue Fähigkeit, die sie etwas länger zufrieden stellt und mir etwas mehr Verschnaufpausen gibt. Da sie tagsüber selten länger als 30 Minuten schläft und dies dann dafür so 3-4x täglich, renne ich gefühlt ständig hin und her… von einem Kind zum nächsten, von der Küche an den Computer, vom Esstisch aufs Klo, vom Sofa an den Wäscheständer, vom Laden nach Hause und und und…

Nachts weckt sie mich so an die 3x, d.h. der Schlafmangel plagt mich auch noch dezent. Meistens habe ich mittags und abends je ein Tagestief, an dem ich auf der Stelle einschlafen könnte. Was natürlich kaum möglich ist.

Und weil die Aufträge nicht weniger werden und die Kinder vorläufig auch nicht vernünftiger und die Ferien vor der Tür stehen, werde ich schätzungsweise bzw. ich bin es schon länger, hier auf dem Blog nicht mehr ganz so aktiv sein. Juli und August werden sicher etwas ruhiger. Danach startet dann der Alltag wieder und die Kita-Eingewöhnung steht bevor. Ich kann es mir noch so überhaupt rein gar nicht vorstellen, das Mäuschen dort abzugeben. Vielleicht verschiebe ich also das Ganze noch ein wenig? Aber zwei kinderfreie Vormittage würden mir gut tun. So könnte ich in Ruhe arbeiten bzw. auch mal was für mich tun. Denn das kommt einfach zu kurz und das merken dann alle. Happy mama, happ family… Nicht zuletzt, weil ich dann, wenn die Grossen da sind, auch wirklich Zeit für sie habe und nicht meine To-Do-Liste im Kopf habe. Und ich würde z.B. soooo gerne wieder mal was für meine Mäuse nähen. Ich habe noch so viel Stoff und Schnittmuster und kann es kaum erwarten, gerade für das Mäuschen… aber auch für die grosse Maus und mich… oder zum Sport gehen, die Abende frei haben, um einfach fernzusehen oder zu lesen… mal sehen… aber ich weiss eh, dass nach 4 Jahren wieder Luft da ist für mich, vielleicht ja schon früher, schrittweise… es ist also, wie so vieles im Leben, absehbar.

Noch mag ich gar nicht nach vorne blicken. Ich hatte zwei unterschiedliche Kleinkinder – ein sehr aktives, das keinen Stein auf dem anderen liess und einen unglaublichen Entdeckungs- und Freiheitsdrang hatte und ein ruhigeres, sehr nähebedürftiges und drum im Grunde eher pflegeleichteres. Wie das Mäuschen wird, da muss ich mich nun überraschen lassen. Spekulationen will ich nicht anstellen. Es steht uns noch so viel bevor: der Beikost-Start, das Krabbel-Alter, erste Worte, erste Schritte. Es bleibt sicher spannend!

Dennoch: dieser Blog liegt mir am Herzen und ich hätte gerne (wieder) mehr Zeit dafür, würde gerne mehr persönliche, mehr nützliche Beiträge schreiben, mehr Zeit haben für Recherche. Also, auch wenn ich kurzfristig nicht so aktiv bin, das kommt wieder, bleibt dran! 😉 Jetzt hoffe ich, in den nächsten Wochen wieder etwas Energie tanken zu können, freue mich auf unsere gemeinsamen Ferien zu fünft als Familie und möchte diese möglichst ohne zu viele Aufgaben im Hinterkopf tun…