Wie fit ist Dein Beckenboden?

Der Beckenboden ist so eine Sache… es ist gar nicht so einfach, ihn bewusst zu trainieren. Auf die andere Seite wiederum ist es derart simpel, dass man es jederzeit nebenbei machen könnte und so wird es oft vergessen. Dabei wäre diese Muskulatur enorm wichtig. Gerade wenn man schwanger wird und umso mehr nach der Geburt. In der 3. Schwangerschaft musste ich leider feststellen, dass mein Beckenboden nicht mehr so fit ist, wie ich ihn gerne hätte. Eigentlich sollte es kein Tabuthema sein, wie wichtig der Beckenboden für uns Frauen ist. Weiterlesen

Eine App für Reflux-Geplagte

magenbrennen-symptomeMagenbrennen, oder, mit dem Fachbegriff bezeichnet, Reflux, begleitete mich in den letzten Schwangerschaftswochen fast täglich. Besonders nachts, wenn ich mich eine Weile hingelegt hatte, plagte mich die Magensäure sehr. Mittlerweile habe ich verdrängt, wie mühsam das war. Manchmal waren die Beschwerden vorbei, sobald ich mich auf die linke Seite drehte. Oft aber zwangen sie mich, aufzustehen und mich eine Weile aufrecht hinzusetzen oder aber ein Medikament dagegen einzunehmen damit ich in Ruhe weiterschlafen konnte. Ich schätze, das ganz viele dies aus ihrer eigenen Schwangerschaft kennen oder aber auch sonst, nach einer besonders fettigen Mahlzeit (zu spät) am Abend, nach einem Glas Sekt oder in stressigen Phasen. Meinen Mann quälen die Beschwerden häufig wenn es gerade hektisch zu und her geht und er zu wenig trinkt.

Eine neue App, der Reflux Tracker, ermöglicht es, „den Symptomverlauf von Reflux-Beschwerden, Magenbrennen oder saurem Aufstossen festzuhalten. Die Symptom-Tagebuch-App kann auch genutzt werden, um den Wirkungsverlauf von Medikamenten festzuhalten.
gotomo_mobile-1
Basisinformationen über Magenbrennen oder Reflux sind in Form von Ernährungstipps und Verhaltensweisen mit der App jederzeit griffbereit.“
Mit wenigen Klicks kann man sein tägliches Befinden und sein Essverhalten festhalten und dies jeweils morgens und abends. Das dauert keine Minute, kann aber dafür nach zehn Tagen mittels übersichtlich gestalteter Grafiken aufschlussreich aufzeigen, welche Faktoren den Reflux beeinflussen bzw. verstärken. Die Grafiken kann man dann als PDF exportieren und z.B. bei einem Arztbesuch vorlegen.

Doch damit der Arztbesuch gar nicht erst nötig wird, lohnt es sich, die Einflussfaktoren, die man dank der App ermittelt hat, genau anzusehen. So kann man evtl. ganz einfach Lebensmittel oder Situationen vermeiden, welche den Reflux ausgelöst haben.

Und hier kann man die App direkt herunterladen:

iOS
Android

track-01-moodtrack-02-area-typetrack-03-ingest-selection-sectionstrack-03-ingest-yes

Fotos: zur Verfügung gestellt

Gastbeitrag von Nora Imlau zum Thema Geburt

Langsam rückt das Thema Geburt bei mir in den Fokus, denn viel länger als eine Woche wird sie nicht mehr auf sich warten lassen. Ich mache mir viele Gedanken, vieles könnte bei dieser Geburt anders werden, vielleicht aber auch nicht. Je weniger vorhersehbar etwas ist, desto mehr Gedanken macht man sich darüber, nicht wahr? Auf jeden Fall waren wir heute mit den Kindern auch endlich im nahegelegensten Spital und haben uns die Geburtenabteilung bzw. die Gebärsäle angesehen. Besonders für meinen Mann war es wichtig zu wissen, wo, wie, was an Tag X. Und auch ich wollte die Säle zumindest mal gesehen haben. Und ich war positiv überrascht denn meine Kinder kamen in einem kleineren Spital zur Welt, deren Geburtsabteilung mittlerweile geschlossen wurde. Beide Säle sahen gemütlich aus und es gab in beiden eine Wanne. Zudem war die Freude gross, dass zufällig eine liebe Hebamme da war, die ich schon lange kenne (aus meinem Trageberatungs-Grundkurs vor Jahren).

jakob-und-ich

Nora mit ihrem Sohn Jakob zwei Wochen nach der Geburt. Bild Christoph Luttenberger

Nun aber zu Nora Imlau. Auch sie kenne ich schon lange, da sie sich als Journalistin und Fachautorin zu bindungsorientierten Themen wie Stillen, Tragen etc. einen Namen gemacht hat. Sie ist Mutter von drei Kindern, schreibt für die Zeitschrift „Eltern“ und veröffentlichte u.a. das Buch „Das Geheimnis zufriedener Babys„und „Das Geburtsbuch„, das ich während unserer Sommerferien verschlungen habe 🙂 Es folgt nun ein Auszug aus letzterem:

Gastbeitrag von Nora Imlau:
Birth Matters – Warum unsere Geburten so wichtig sind

»Es ist nicht egal, wie wir geboren werden« – vor dreißig Jahren war dieser Satz des französischen Frauenarztes Michel Odent eine echte Provokation. Denn in der gesamten industrialisierten Welt hatte sich zu diesem Zeitpunkt eine Geburtshilfe durchgesetzt, die nur ein Ziel kannte: Hauptsache, Mutter und Kind überleben. Unter welchen Umständen, schien nebensächlich. Eine Geburt sollte schließlich nicht schön sein, sondern vor allem sicher. Oder?

geburtsbuch-cover

„Das Geburtsbuch“ ist erschienen im Beltz-Verlag

Seither hat sich viel getan: Die »Geburt ohne Gewalt«, die der Gynäkologe Frédérik Leboyer in den 1970er Jahren in einem viel gelesenen, emotionalen Plädoyer forderte, hielt in mehr und mehr Kreißsälen Einzug. Partner durften nun zur Geburt mitkommen. Schwangere Frauen bekamen zusehends individuelle Hebammenunterstützung statt Rasur, Einlauf, Lachgas und Dammschnitt. Neugeborene wurden unmittelbar nach der Geburt nicht mehr auf den Po geklapst, damit sie besser atmeten, sondern kamen stattdessen gleich zu Mama auf die Brust.

Doch eins hat sich nicht verändert: Wie die Mutter die Geburt erlebt, ob sie sich dabei unterstützt oder allein gelassen, gestärkt oder geschwächt fühlt, wird heute noch oft als Nebensache betrachtet. »Hauptsache gesund«, bekommen Frauen nach schwierigen Geburten zu hören, als sei das das einzige, was zählt: Mutter und Kind gesund, alles gut. Dabei wissen wir heute: Die Geburten der eigenen Kinder gehören zu den prägendsten Erfahrungen im Leben einer Frau. Der Schmerz und die Kraft, die Angst und die Zuversicht, die Unterstützung und die Einsamkeit die wir in diesen Stunden und Minuten spüren, graben sich tief in unsere Seele ein. Nie sind wir verletzlicher als in diesem Moment. Es ist deshalb Zeit, das berühmte Odent-Zitat zu ergänzen:

Es nicht nicht nur nicht egal, wie wir geboren werden – es ist auch nicht egal, wie wir gebären!

Wollen wir als Gesellschaft starke, selbstbewusste Mütter, müssen wir also gute  Bedingungen für gute, stärkende Geburten schaffen, aus der Frauen körperlich und seelisch möglichst unverletzt hervorgehen. Doch was heißt das konkret?

Eine gute Geburt

Was wünschen sich Frauen für eine Geburt? Verschiedene internationale Studien zeigen: Der Großteil aller Schwangeren wünscht sich eine normale, natürliche Geburt – auch wenn in der medialen Berichterstattung über den Trend zum Wunschkaiserschnitt häufig ein anderes Bild gezeichnet wird. So gaben etwa 96,3 Prozent aller schwangeren Frauen in einer Untersuchung der Universität Osnabrück an, auf eine natürliche Geburt zu hoffen, nur 3,3 Prozent wünschten sich einen Kaiserschnitt. Das heißt: Heutige Schwangere sind sich keineswegs zu fein zum Pressen, wie ihnen immer wieder unterstellt wird, im Gegenteil: Der Wunsch nach einer natürlichen Geburt ist groß – und die Enttäuschung, wenn die Geburt anders lief als erhofft, dementsprechend verbreitet.

Wie soll aber die natürliche Geburt ablaufen, damit sie als gute Geburt erlebt wird? Auch da haben Schwangere klare Vorstellungen: Sie wünschen sich, dass die Geburt nicht allzu schmerzhaft ist und nicht allzu lange dauert. Außerdem wollen sie sich die gesamte Zeit über sicher und gut begleitet fühlen und sich keine Sorgen um ihre eigene Gesundheit oder die ihres Kindes machen müssen. Fast alle Frauen wünschen sich außerdem, unter der Geburt nicht nur von professionellen Geburtshelfern, sondern auch von mindestens einem vertrauten Menschen begleitet zu werden. Ganz oben auf der Wunschliste dafür steht bei den meisten der eigene Partner, manche wünschen sich aber auch ihre Mutter, ihre Schwester, eine enge Freundin oder eine Doula als Geburtsbegleiterin. Nur sehr wenige Frauen wünschen sich explizit, bei der Geburt ganz alleine zu sein.

Damit der Wunsch kein Wunschtraum bleibt: Eine gute Geburt planen

Schwangere bekommen immer wieder den Tipp, ganz unvoreingenommen in die Geburt ihres Kindes hinein zu gehen und bloß keine Pläne zu machen: Nachher käme ohnehin alles anders! In diesem Rat steckt durchaus ein Funken Wahrheit: Jede Geburt ist eine Wundertüte, niemand weiß im Vorhinein genau, was passieren wird – sich da eine gewisse Beweglichkeit im Kopf und im Herzen zu bewahren, ist sicherlich keine schlechte Idee.

Doch deshalb auf jegliche Planung zu verzichten und einfach darauf zu vertrauen, dass die Geburt schon gut gehen wird, ist zumindest riskant: Schließlich gibt es leider eine Menge Frauen, die verletzt und unglücklich aus der Geburt ihres ersten Kindes herausgehen und sich wünschen, sie hätten sich vorher besser informiert und sich anders vorbereitet. Ihre Erfahrungen sollten Schwangeren keine Angst machen (denn Angst ist niemals ein guter Ratgeber), sie können uns aber durchaus sensibilisieren: Dafür, wie wichtig es ist, uns im Vorhinein in Ruhe zu überlegen, was genau uns für die Geburt wichtig ist. Und wie wir jetzt schon dafür sorgen können, es auch zu bekommen. Denn eine Geburt ist nichts, was uns einfach passiert. Eine Geburt ist eine Erfahrung, auf die wir uns vorbereiten und deren Rahmenbedingungen wir gestalten und planen können. Um uns dann fallen lassen zu können und darauf zu vertrauen, dass alles gut gehen wird.

Das Geheimnis guter Geburtsbedingungen

Spannenderweise hat die Natur nicht nur dafür gesorgt, dass wir Frauen körperlich gut durch die Geburt kommen – sondern auch dafür, dass wir die Erfahrung seelisch gut überstehen. Dafür stellt unser Körper nämlich mit Einsetzen der Geburtswehen einen ganz speziellen Cocktail aus verschiedenen Hormonen zusammen, der unsere Blutbahnen überschwemmt und beeinflusst, wie wir die Geburt erleben. Und diese Hormone haben es wirklich in sich! Sie regen die Wehen an, lindern gleichzeitig die Geburtsschmerzen, bringen uns in Trance, geben uns Energie und Durchhaltevermögen und öffnen gleichzeitig unser Herz ganz weit für den kleinen Menschen, der da kommen wird – und all das, ohne dass wir etwas Besonderes dafür tun müssten.

Klingt zu gut um wahr zu sein, und auch gar nicht nach dem, was viele Frauen von ihren Geburten erzählen. Oder? Nun ja: Diese Botenstoffe gibt es garantiert, und ihre Wirksamkeit als Wehenbeschleuniger, Schmerzlinderer, Beruhigungsmittel, High-Macher und Liebeshormon sind wissenschaftlich zweifelsfrei belegt. Die Sache hat nur einen Haken: Die natürlichen Geburtshormone können den Geburtsverlauf und das Geburtsempfinden der Frau zwar nachweislich positiv beeinflussen, das klappt aber nur unter bestimmten Rahmenbedingungen: viel Ruhe, nur dämmeriges Licht, wenig direkte Ansprache, wenig Berührungen, keine Panik. Nicht umsonst nennt der Frauenarzt Michel Odent das Hormon Oxytocin, eines der wichtigsten Hormone in diesem speziellen Geburts-Mix, ein »scheues Hormon«: Seine Ausschüttung wird durch Stress, Angst und Anspannung wirkungsvoll verhindert.

Bei den anderen Geburtshormonen sieht das nicht anders aus. In der Geschichte unserer Art war es schließlich sinnvoll, die Geburt eines Babys unter schlechten Geburtsbedingungen – etwa auf der Flucht oder in anderen hektischen Situationen – möglichst lange aufzuhalten. Gute Geburtsbedingungen hingegen waren stets geschützte Geburtsbedingungen: Wenn eine Frau im Kreis anderer Frauen im Schein des Feuers ohne Störungen von außen in Ruhe ihr Kind kriegen konnte. Kein Wunder, dass sich die wunderbaren Geburtshelfer der Natur in unseren modernen Geburtskliniken heute kaum noch blicken lassen: Dass auch helles Licht, häufige Personalwechsel und viel hektische Betriebsamkeit ein sicheres Geburtsumfeld bedeuten können, ist in unseren Körpern einfach noch nicht angekommen.

Fortschrittliche Geburtsorte setzen deshalb heute ganz bewusst auf Geburtsbedingungen, die es unseren körpereigenen Geburtshelfern leicht machen, Frauen bei der Geburt zu unterstützen: Wo wir uns sicher und geborgen fühlen, uns frei bewegen und zurückziehen können, wo das Licht gedimmt ist und Gespräche allenfalls in gedämpftem Tonfall geführt werden, und wo wir in Begleitung vertrauter Menschen sind – da lassen sie sich hervorlocken und sorgen nachweislich dafür, dass wir weniger Schmerzmittel brauchen, seltener einen Kaiserschnitt bekommen und die Geburt nacher in besserer Erinnerung haben.

Gut durch die Geburt: Wie Mütter sich selbst helfen können

Gebären heißt: Sich öffnen. Und das klappt umso besser, wenn es Frauen gelingt, trotz aller Anstrengung und aller Schmerzen nicht gegen die Wehen anzukämpfen, sondern loszulassen, mitzuarbeiten und sich ganz bewusst „aufzumachen“. Diese fünf Tricks können dabei helfen:

  1. Das Geheimnis der richtigen Atmung

Atmen üben die meisten Frauen im Geburtsvorbereitungskurs. Und kapitulieren dann trotzdem schnell angesichts der Wehenwucht. Diesen Schmerzen einfache Atemübungen entgegen zu stellen, erscheint vielen in diesem Moment als geradezu lächerlich: Ein bisschen Sauerstoff ersetzt doch kein richtiges Schmerzmittel! Oder? Sagen wir es so: Dass gutes Atmen die Schmerzen ganz verschwinden lässt, ist tatsächlich selten. Aber die Erfahrung vieler Frauen zeigt, dass gutes Atmen vorher schier unaushaltbare Wehen tatsächlich erträglich machen kann. Wenn Frauen – wie viele Gebärende – die Atemübungen aus dem Geburtsvorbereitungskurs in diesem Moment total vergessen haben, sollten sie deshalb keine Scheu haben, ihre begleitende Hebamme um Atem-Unterstützung zu bitten: Kommt man gemeinsam in den richtigen Rhtyhmus, etwa aus langsamem tiefem Einatmen und prustendem Ausatmen, wird die Geburt tatsächlich leichter.

  1. Tönen macht offen

Es soll professionelle Sopranistinnen geben, die sich in den höchsten Tönen durch die Geburt singen. Für die meisten Frauen aber gilt: Die tiefen Töne sind es, die uns durch die Wehen helfen. Dabei ist es völlig egal, ob sie im Alltag gerne singen oder nicht: Das Tönen unter Geburtswehen hat ohnehin nichts mit klassischem Gesang zu tun, sondern ist eher eine hilfreiche Strategie für uns modern sozialisierte Frauen, in die Klangwelt jener Urlaute zu finden, die Frauen seit jeher überall auf dem Globus beim Gebären helfen. Und so geht’s: Durch die Nase einatmen, kurz die Luft anhalten, ich finde ja, dass Luft anhalten nicht günstig ist. und dann durch den Mund mit einem laaaangen, gesungenen Ton auf „Aaaaaah“  wieder ausatmen. Die weite Öffnung des Mundes führt dabei unterbewusst dazu, dass wir auch an einer anderen Stelle unseres Körpers „aufmachen“ – da, wo das Baby raus soll nämlich.

  1. Die Macht der Bilder

Zugegeben: Dass Bilder in unserem Kopf das Geburtsgeschehen beeinflussen sollen, klingt etwas esoterisch. Aber es funktioniert wirklich: Stellen sich Frauen während der Eröffnungsphase eine sich öffnende Blume vor – besonders gut geht das mit einer Sonnenblume oder einer Lotusblüte da weiß immer keine Frau, was das ist. – öffnet sich ihr Muttermund tatsächlich schneller. Wieso das genau funktioniert, weiß keiner – aber die Macht solcher Bilder hat schon vielen Gebärenden geholfen.

  1. In den Schmerz atmen

Wehen können an ganz unterschiedlichen Stellen wehtun: Im Bauch, im Rücken, im Becken, in den Beinen … Wo immer Frauen die Schmerzen auch spüren – manchmal hilft es, zu versuchen, genau an diesen Ort hin zu atmen. Klingt erstmal seltsam, weil Luft natürlich immer in die Lunge geht, hilft aber wirklich: Wenn wir unsere Atmung gedanklich auf eine bestimmte Stelle unseres Körpers richten, ist sie kurze Zeit später nämlich tatsächlich messbar besser durchblutet.

  1. Die Kraft der Zärtlichkeit nutzen

Was passiert in unsrem Körper bei einem leidenschaftlichen Kuss? Die meisten Frauen kennen das Gefühl: Es „kribbelt da unten“ – die Vagina wird offen, weich und feucht. Und das ist nicht nur gut, wenn man Sex haben will. Sondern auch für eine Geburt. Was für viele Frauen erstmal befremdlich klingt, ist für die meisten Hebammen ein offenes Geheimnis: Sexualität und Geburt liegen viel näher beieinander, als wir oft meinen – und zärtliche Küsse können tatsächlich dabei helfen, die Geburt voranzubringen.

In diesem Sinne wünsche ich Dir, liebe Tamara, eine ganz wunderbare dritte Geburt!

Deine Nora Imlau

Mehr über Nora Imlau: 
www.nora-imlau.de
www.facebook.com/Imlau.Nora

Vielen Dank, liebe Nora Imlau, für das zur Verfügung stellen dieses Gastbeitrags & natürlich für die guten Wünsche & weiterhin viel Erfolg bei allem, was Du anpackst! 🙂

Produktvorstellung: Hausschuhe von mamastore.ch

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich durfte wieder mal eine Neuigkeit aus dem Mamastore testen, dessen liebevoll ausgewählte Produkte mich stets überzeugten. Heute stelle ich Euch die Kinder-Hausschuhe vor, die in den verschiedensten Designs im Shop erhältlich sind. Die Schuhe sind sehr leicht, verfügen über ein dünnes, biegsames Söhlchen und der Stoff ist mit Klett zu verschliessen. Die Schuhe sind nicht nur liebevoll gestaltet, sondern engen dank der grosszügigen Masse auch nicht ein. Trotzdem können sie dank dem Klett so verschlossen werden, dass sie super am Fuss halten. Ich war zuerst skeptisch, ob meine Tochter sie anziehen würde da meine Kinder ja am liebsten barfuss sind, aber sie hatte Freude an den Schuhen, zog sie gleich selber an und lief damit herum.
Der Stoff bzw. das Innenmaterial besteht zu 100% aus Baumwolle, was sehr angenehm zu tragen ist. Auch die Öffnungen erlauben dem Fuss zu „atmen“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gleich selber angezogen 🙂

Laut Mamastore „durchliefen und bestanden die Hausschuhe eine anspruchsvolle Zertifizierung und wurden von einem Komitee von Gesundheitsexperten zugelassen“. Die Höhe des Schuhes stütze den Fuss und gewährleiste eine gesunde Entwicklung. Das glaube ich gerne, denn so lange wie ich die Inhaberin, die selber auch Mama ist, nun schon kenne, weiss ich auch, dass sie ihre Produkte sehr sorgfältig auswählt. Insbesondere auch hier war ihr nebst Aussehen und Komfort wichtig, dass die Schuhe nicht aus einer Billigproduktion aus Fernasien stammen und nicht geprüft wurden. Ein Kind, das seine ersten Schritte tut, soll sie in gesundem Schuhwerk machen. Meine Maus ist natürlich keine Laufanfängerin mehr aber sie kann schon sagen „wenn der Schuh drückt“ und das tat er nicht. Das Produkt wirkt auf mich also durchaus als geeignet, auch für kleinere Kinder. Nicht nur für zuhause, sondern auch für Kita und Kindergarten bieten sich diese Finkli an.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Passt 🙂 Hat auch noch Platz zum Reinwachsen

Auch wir als Eltern haben immer darauf geachtet, dass die Kinder gute Schuhe tragen, auch wenn diese einiges mehr kosten als die vom Billigdiscounter. Aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, mehr zu investieren. Auf den Füssen muss man schliesslich ein Leben lang gehen und Fehlstellungen etc. belasten einen dann entsprechend. Man kann wirklich viel falsch machen, wenn man den Kindern Schuhe anzieht, die nicht passen oder von schlechter Qualität sind. Schlussendlich merkt man es auch an der Lebensdauer: ein gutes Paar Schuhe kann ich auch noch ein weiteres Kind tragen lassen während die Billigschuhe oft schon nach wenigen Tagen Gebrauch auseinanderfallen.

Erhältlich sind die Hausschuhe übrigens in den Grössen 19-27 und bei der grossen Auswahl an Designs ist sicher für jeden etwas dabei. Auch den Preis finde ich OK, vor allem da es sich um ein europäisches und geprüftes Produkt handelt. Wir bedanken uns herzlich beim Mamastore für die Testmöglichkeit!

 

 

Sport in der Schwangerschaft

Es war klar, dass ich keinen seichten Sport betreibe… ein bisschen mulmig war mir deshalb immer zumute, bis die Mens kam. Im Wissen, dass theoretisch etwas passieren könnte… oder vielleicht auch nicht, weil der Embryo in diesem Stadium noch sehr gut geschützt ist in meinem Körper? Es war für mich auf jeden Fall kein Grund, mich jeden Monat einzuschränken. Und so habe ich auch die letzten 2-3 Wochen nachdem es „eingeschlagen“ haben muss bis zum Zeitpunkt des positiven Tests trainiert. Ich habe am Mittwoch getestet und am Montag davor hatten wir uns im MMA noch auf den Boden gefegt. Am Dienstag bekam ich noch im Kickboxen Schläge auf den Bauch… immerhin keine Tritte 😀 Ich gehe stark davon aus, dass mein Körper das gut wegsteckte. Am Abend nach dem Test war ich ganz normal wieder im Jiu Jitsu Training. Ich habe mir keine grossen Gedanken gemacht und die ganzen Übungen – von der Fallschule und dem Abrollen beim Aufwärmen bis zum lockeren Sparring am Schluss. Was ich aber schon in den Trainings davor bemerkte, war, dass ich schon beim Einlaufen recht schnaufen musste (die bekannte Kurzatmigkeit) und beim Abrollen durch die Halle wurde mir gleich ziemlich schwindlig… ich war etwas nervös aber eigentlich sicher, dass alles gut geschützt ist. Trotzdem muss ich meine Trainings ab jetzt anpassen… ich habe sehr viel gelesen über das Thema und weiss, dass man als gesunde Frau mit einer komplikationslosen Schwangerschaft mit einigen dem entsprechenden Schwangerschaftsdrittel entsprechenden Anpassungen, bis kurz vor der Geburt weiter trainieren kann. Ich spüre meinen Körper gut und werde auf ihn hören. Ich habe schon während der ersten beiden Schwangerschaften noch lange trainiert, wenn auch kein Kampfsport, aber Krafttraining, Spinning und Yoga (letzteres bis zur Geburt). Moderate Bewegung ist in einer komplikationslosen Schwangerschaft nicht schädlich, sondern im Gegenteil förderlich. Es wäre sogar schlecht, in der Schwangerschaft nichts mehr zu tun. Eine fitte Frau kann nicht nur besser gebären, sie ist auch gesünder und wird auch nach der Geburt rascher wieder in die alte Form zurückfinden.

Beitragsfoto
Fotograf: Eddy Risch / Location: Fitnesshaus, Schaan / Wann: Maus-Schwangerschaft, 3. Trimester

Wochenupdate, Achtung langweilig!

So, nun hat das Wetter also gekehrt – von frühlingshaft und trocken zu Kälte, Sturm und Regen. Die erste Alltagswoche liegt schon fast hinter uns, wobei mein Mann ja noch Urlaub hat und auch bei mir noch keine Aufträge eingetrudelt sind bzw. ein Jobangebot per Januar sich dahingehend entwickelt hat, dass sich einfach keiner mehr gemeldet hat. Nun, denn… es lief also nicht viel und das war OK… ihr müsst drum auch nicht zwingend weiterlesen, denn es war. echt. nicht. viel. los! Ehrlich, ich würde es verstehen 😉

  • MO Nachmittag: Spielbesuch für den Grossen
  • DI Nm: Ich hatte endlich meinen Friseurtermin und entschied mich gegen eine grosse Veränderung. Es gab neue Strähnchen in Blond und Kupfer und der Schnitt wurde aufgefrischt, that’s it! Leider habe ich noch keine Fotos geschossen. Der Mann mühte sich derweil mit den Kindern ab, so auch am Abend, da legte es mich nämlich hin. Nach SA-SO täglichen Sports und davon sicher zwei Tage mit viel zu wenig Schlaf, musste ich mich nach dem Abendessen mit Bauchschmerzen auf’s Sofa begeben, wo ich rasch einschlief. Als ich wach wurde, schickte mich der Mann direkt ins Bett und kümmerte sich dankenswerterweise um die Kinder…
  • Am MI ging es wieder besser… Mein Mann ging morgens kurz mit der Maus einkaufen während ich ein bisschen rumräumte und sauber machte. Jegliche Playdates fanden feiertagsbedingt noch nicht statt. Wir gingen dann am Nachmittag auf meinen Wunsch hin im Wald spazieren und so waren die Kinder abends zufrieden und rasch im Bett. Zu rasch fast, die Maus nämlich schlief noch vor dem Abendessen, war dann aber ohne Übertreibung nachts etwa im 10-Minuten-Takt wach :/
  • Heute morgen, nachdem ich sie in die Kita brachte, haute ich mich drum nochmals auf’s Ohr und der Mann und ich starteten dann gemütlich in den Tag. Nachmittags begann der grosse Regen und wir fuhren nur kurz mit der Maus Stirnfransen schneiden, bevor der Grosse ziemlich durchnässt vom KiGa kam. Heisse Schokolade und jetzt ein Film für die Kids derweil ich mein gestern begonnenes Nähprojekt bearbeitete. Aber Maus holte mich auf’s Sofa und da schreibe ich jetzt… ein paar Sommerferienangebote haben wir noch reingeholt. Erst haben wir uns überlegt, nach Dänemark zu reisen, Ferienhaus, Mietauto und so, aber der Mann entschied sich dann doch für den etwas unkomplizierteren Rundum-sorglos-Urlaub am Meer. Schätze das wird demnächst gebucht und aus den Fehlern vom letzten Jahr haben wir wohl gelernt 😉
    Wenn Maus heute wieder zeitig einschläft und ich nicht zu müde bin, versuche ich es heute Abend noch mit Sport, aber mal sehen…
  • Morgen Nachmittag werden wir ins Malbun fahren da wir einen Hotelgutschein einlösen mussten, bevor das Hotel schliesst. Bin ja mal gespannt… zwei Nächte, zwei Tage im Schnee und das mit Kindern, die weder skifahren (wollen) noch gern laufen. Da sind die Möglichkeiten etwas begrenzt. Ein gescheites Hallenbad hat es da auch nicht, aber mal sehen, irgendwie werden wir die Zeit wohl rumbringen.
    Dummerweise wäre am Sonntag Morgen noch die Geburtstagsparty einer Freundin der Kinder, aber ich weiss nicht, ob wir es so früh aus dem Malbun ins Unterland schaffen… mal sehen.
  • Nächste Woche beginnt dann also der Alltag wieder „richtig“ wenn auch der Mann wieder arbeitet und ich den Haushalt allein schmeisse…

Was so läuft…

Nicht viel eigentlich… ich will mal wieder aufzählen 😉

  • Am SA habe ich einen Nagel aufgelesen, worauf uns ein Reifen mitten auf der Autobahn verliess. Immerhin entwich die Luft langsam so dass der Mann am Steuer es rechtzeitig bemerkte und noch auf die Seite fahren konnte ohne dass was passierte. Die ziemlich verängstigten Kinder und ich mussten also aussteigen und auf der Seite in der Bündt stehend warten bis der Pannendienst kam. Zum Glück erreichte mein Mann übers Handy den GF unserer Garage, der uns schnell Hilfe schickte. Mit Ersatzreifen fuhren wir dann doch noch ins Hallenbad, wo Maus den Kurs noch zu Ende machen hätte können. Sie war aber wählerisch und ich beschloss, die Sache abzublasen, sprich, den Kurs auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Sie ist noch zu verspielt, zu schüchtern. Ohne Zweifel hätte sie das Seepferdchen hinbekommen, die Übungen konnte sie problemlos, aber eben… den Nachmittag verbrachten die Kids draussen spielend während ich Rasen mähte und unsere Stauden stutzte.
  • Am SO Morgen fiel mein Workout aus aber war i.O. Meine Kollegin fragte nämlich ob wir mit ihr und ihrer Mutter zusammen den Schluchtenweg in Schellenberg mitlaufen wollten. Klaro! Und so hangelten sich 4 Erwachsene und 4 Kids durch die Schluchten. Gewisse Stellen sind gefährlich und steil aber es geht ganz gut. Man nehme dann halt ein Kind an die Hand und eins zeitweise auf den Rücken und gut ist. Nachmittags haben wir dann nicht mehr viel gemacht. Mein Mann hat mittags eine Thai- und abends eine Kürbissuppe gekocht. Das ist erwähnenswert weil ein kulinarisches Highlight! Die Thaisuppe schmeckte sogar dem Grossen und das will was heissen, denn, und somit komme ich zu einem Thema, das uns derzeit ziemlich Sorgen bereitet:
  • Der Grosse wurde in letzter Zeit immer heikler und isst rund 1/4 der Menge, welche die Maus verdrückt. Also wenig. Und nicht unbedingt gesund. Nur selten isst er (alles), was auf den Tisch kommt. Meist streikt er völlig und isst stattdessen ein Joghurt. Das gibt’s bei uns immer und das dürfen sie essen wenn ihnen sonst nix schmeckt denn Extrawürste werden hier nicht gekocht bzw. kochen wir schon genug weil wir doch immer irgendwie darauf achten, dass es auch etwas gibt, das für Grossen essbar ist. Und er ist nicht einfach nur heikel, sondern er ekelt sich vor Sachen, die er nicht mag derart, dass er es nicht mal ertragen kann, in Riech- oder Sichtweite zu sitzen. Zeitweise würgt es ihn wenn er etwas erwischt, das ihm nicht schmeckt. Essen ist also gerade gaaaanz schwierig. Das ist aber noch nicht alles:
  • Schlaf ist sein grösster Feind, könnte man meinen. Am Freitag schlief er nachts keine 7 Stunden(!) – enorm wenig für sein Alter. Er ging aber auch tags darauf nicht früher ins Bett sondern hielt durch. Auch die Zeitumstellung änderte nichts an der Situation. Im Gegenteil: nun beginnt nämlich auch die Maus, sich gegen die Bettzeit aufzulehnen… Bis anhin fand ich immer, dass sich Kinder ein Stück weit selber regulieren können, dass die versäumte Schlafzeit meist in 1-2 Tagen aufgeholt wird. Und es störte mich abends nicht, wenn die Kids länger auf waren solange sie sich auf dem Zimmer oder sonstwie selbständig und in Ruhe beschäftigt haben. Und es ist kein Thema: aufstehen war und ist kein Problem, wir müssen sie auch nicht sonntags um 8 Uhr wecken, die erwachen früher und von selber.
    Aber so langsam wird es kritisch… denn die Kombi nix (gscheites) essen und wenig schlafen macht sich so langsam bemerkbar. Das Kind hat weniger Energie als andere (die Kids, die mit uns am SO liefen, bewegten sich und sprangen herum wie junge Rehe, mein Sohn war da eher gemächlich unterwegs und gab auch bald an, nicht mehr weiterlaufen zu mögen…), sein Gesicht wirkt fahl, er ist bleich. Und: letzte Woche ist er am Tisch fast umgekippt nachdem er sich die Hand eingeklemmt hatte. Er wurde langsam grau im Gesicht und drohte wegzudriften. Wir haben ihn dann auf’s Sofa gelegt wo er sich zum Glück rasch wieder erholte. Aber ich fand das schon grenzwertig…
    Wir werden mal versuchen, die Schlafsache härter anzupacken, ihn mit Nachdruck weg von den Lego zu bringen, notfalls die Glühbirne rausschrauben… ansonsten bleibt mir nur übrig, mal den KiA aufzusuchen, körperliche Ursachen auszuschliessen und zu schauen ob er uns evtl. irgendein Präparat empfehlen kann, das den Jungen etwas aufpäppelt…
  • Ansonsten wäre hier alles im grünen Bereich… am SA habe ich noch meine Kontaktlinsen (Monats-) geholt. Ein Paar habe ich schon hier und das klappt ganz gut. Ich weiss jetzt auch, wieso es manchmal nach dem Einsetzen dauert bis ich scharf sehe. Die Linsen sind nicht an jeder Stelle gleich, es ist also nicht egal, wie sie im Auge sitzen. An einer Stelle sind sie dicker und die sollte sich mit Hilfe der Schwerkraft irgendwann nach unten drehen, was sie auch tut, nur halt nicht sofort… im Sport sind die Linsen wie schon erwähnt Gold wert. Bin sehr zufrieden 🙂
  • Ich nähe derzeit wieder fleissig und habe am Wochenende bei Rocky III und IV auch noch Wolle verwertet… besonders das Nähen macht mir grad irrsinnig Freude. Ich durfte einige Auftragsarbeiten erledigen und habe auch noch einen Pulli für den Grossen geschafft sowie die Zuschnitte für ein Kapuzenkleid für die Maus gemacht. Aber heute geht nix mehr, denke ich… bin allein mit den Kids und die Sonne scheint, also evtl. noch raus später.
  • von DO bis SA bin ich dann verstrohwitwet weil der Mann geschäftlich ins Wallis fährt. Aber wir schaukeln dat schon! 😉

Statusmeldung

Ihr habt mal wieder länger nichts von mir gelesen in letzter Zeit, zumindest kommt es mir so vor. Der Blog verwaist ein wenig und eigentlich will ich das ändern und ich habe auch einiges in petto, Rezensionen z.B. Doch die Zeit rast nur so dahin und ich habe gefühlt 1000 Baustellen, die brach liegen während mich der Alltag gefangen hält. Manchmal habe ich regelrecht das Gefühl durchzudrehen und ein Innehalten dauert meist zu kurz. Wir verbringen die Tage mal draussen, mal drinnen, je nach Wetter, verbringen die Wochenenden im Hallenbar und mit Unternehmungen (letzten Samstag waren wir im Dinosauriermuseum).
Kraft tanke ich beim Sport (Spinning und letzten Sonntag spielten die Kids so schön mit Papa im Wasser, dass ich ein paar Längen schwimmen konnte), an der Sonne (gestern war es recht warm und so scheuchte ich mich und die Kids vor die Tür) und wenn ich die Maus am Morgen auf dem Weg zum Kindergarten und zurück ins Tuch nehmen kann – diese Momente sind so kostbar für mich. Ach, und gestern beim Friseur. Ich liebe es, in die Klatschheftli einzutauchen während man irgendwas mit meinen Haaren macht (zumindest solange es nicht ziept :D), das Blond ist wieder aufgefrischt. Ich geniesse auch die Zeit, wenn mein Vater zu Besuch ist oder mein Bruder abends vorbeischaut, was demnächst wieder öfter der Fall sein wird, da der März für meinen Mann mit zahlreichen (Abend- und Auswärts-)Terminen vollgepackt ist. Toll ist auch, dass der Mann, wohl wissend, dass strengere Tage bevorstehen, in der letzten Zeit auch mal früher nach Hause kam. Man merkt richtig, dass die Kinder dann gar nicht erst in die Quengelphase geraten in der sie den Papa normalerweise begrüssen wenn er erst um 18 Uhr kommt.
Schlaf ist nach wie vor Mangelware aber ich bringe mich meist trotzdem erstaunlich gut durch den Tag. Grosser ist nun häufig früher wach morgens (also vor dem Wecker!), was den Stress ein wenig reduziert. Aber nur ein wenig, denn er hat derzeit wenig Bock auf Kindergarten und lässt sich ewig bitten, sich nun endlich anzuziehen und auf den Weg zu machen. Das tut mir dann leid und ich hadere mit dem Zwiespalt, dass es dem Kind eigentlich gut tut aber dass der konstante Zwang irgendwie unschön ist.
Ich habe vor kurzem den Entschluss gefasst, meinen Süssigkeitenkonsum drastisch zu reduzieren und meine Ernährung zu verbessern. Ich bin nicht auf dem schlechtesten Weg. Ich verzichte bewusst nicht von 0 auf 100 auf ALLES, was ich mir vorher erlaubt habe, ich minimiere es einfach und erlaube mir auch „Cheat Days“, z.B. den Nachmittagskuchen am Mittwoch beim Playdate und am Wochenende sowieso, da gehören bei uns Zopf oder Pancakes zum Frühstück und was Süsses zum Nachmittagskaffee und das sind dann tatsächlich auch Auftankmomente… ich habe aber auch das Gefühl, den Zuckermangel zu spüren. Ich habe eine dünnere Haut bekommen, im übertragenen Sinn, und bin nicht mehr so geduldig, aber ich schätze das legt sich wieder oder liegt auch einfach nur am Zyklus, der sich ständig irgendwie bemerkbar macht… Doofer Zyklus!
Nuja, das Unternehmen „Mehr Sport“ ist noch nicht mit grossem Erfolg verknüpft, zumindest der Mittwochabend hat bisher nicht geklappt (Mann kam zu spät heim, ich war zu platt, Mann kam zu spät heim… Ich muss aber auch sagen, dass ich es abends enorm schwer finde, sich nochmals aufzuraffen… Leider finden morgens in meinem Fitnessstudio nur selten Kurse statt, die mich reizen würden, vielleicht weiche ich da einfach mal auf ein anderes aus, das näher liegt. Mal sehen. Dran bleiben! Bald kommt auch wieder die Zeit für Outdoormöglichkeiten, wobei es allein einfach schwierig ist, den inneren Schweinehund zu überwinden. Immerhin habe ich nun schon 2-3 mal per App oder eigenen Übungen ein bisschen was zuhause gemacht… Freeletics dürfte mittlerweile vielen ein Begriff sein. Die Workouts sind nix für mich, ich habe das Gefühl, da erst mal 10 kg abnehmen zu müssen damit ich die überhaupt schaffe…
Erfolgreich bin ich mittlerweile mit grünen Smoothies. Die Challenge ist vorüber aber ich werde sicher weiter mixen, so 2-3 mal die Woche. Das Tolle daran ist, dass man die Smoothies problemlos auch einen Tag im Kühlschrank lagern kann und an den Tagen, an denen morgens keine Zeit bleibt, hat man dann seinen Smoothie schon ready 😉 Mein Mann rümpft die Nase ab der grünen Brühe aber die meisten schmecken wirklich lecker, bestehen ja auch aus vielen Früchten und den Spinat schmeckt man kaum.
Meine Mittwochskollegin A. inspiriert mich abgesehen von alldem immer wieder mit ihrem gesunden Lifestyle. Sie ernährt sich vegetarisch (für mich jetzt kein Thema, wir essen gerne Fleisch), sie macht regelmässig Freeletics und sie macht enorm viel selber, v.a. kochtechnisch aber auch schon so fortgeschrittene Sachen wie Quark/Frischkäse/Butter aus Rohmilch. Sie kauft regelmässig auf dem Bauernhof ein und nutzt Produkte wie Birkenzucker, Kokosöl etc. aus dem Reformhaus. Letzteres ist eher teuer, soll ja aber sehr gesund sein. Ganz ehrlich: ich weiss nicht, woher sie die Zeit und Energie nimmt, sich so intensiv mit alldem zu befassen und so frisch immer wieder neue Rezepte zu kochen. Auch wenn ich nicht alles selber umsetzen will und kann, so finde ich es doch toll, wie sie das lebt und schafft. Aber ich glaube, vieles macht sie abends wenn die Kinder schon im Bett sind, sie isst dann mit ihrem Mann und die beiden nehmen die Reste auch mit ins Büro für das Mittagessen. Also Bauernhöfe hätte es hier in Sevelen auch, ich muss mich da auch mal informieren. Nicht bzgl. Rohmilch aber frischem Gemüse etc.
Wie auch immer, ich glaube mit den Smoothies (und im Sommer vlt auch eher wieder selbergemachtem Müsli) und dem Reduzieren von Naschereien, bin ich schon auf einem guten Weg… ich habe auch den Eindruck, tagsüber nicht mehr so oft das typische Tief zu spüren… (bleierne Müdigkeit zwischen 14 und 17 Uhr) wer weiss…
Und sonst: Ich arbeite auch fleissig, kann im Moment ein bisschen mehr schreiben als sonst und das ist gut so, lässt mir aber auch keine Zeit zum Nähen, was mir schon sehr fehlt… aber kommt Zeit, kommt auch das und ich sollte mich auch abends vermehrt in den Po kneifen und mal das Strickzeugs oder meine Rezibücher in die Hand nehmen anstatt mich mit Tragetüchern zu beschäftigen *räusper*
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass mein Blog gerade wenig spannend ist und ich vlt weniger aus unserem Leben als viel mehr auch Nützliches einzubringen… also wenn ihr ein Thema habt, das Euch interessiert: nur zu! 😉IMG_3108

Wochen-Update

Im Westen nichts Neues… nun haben wir die Hälfte der Ferienwoche auch schon wieder hinter uns gebracht. Der Kindergarten hat diese Woche zu. Schöner Zufall, dass mein Mann am Montag feiertagsbedingt auch frei hatte und so fuhren wir wieder mal nach Abtwil/St. Gallen in den Säntispark um ausgiebig zu baden. Zu unserer Überraschung war die Bäderlandschaft angenehm leergefegt und so konnten wir es richtig geniessen. Die mutige Maus ist mit mir sogar zwei mal die grosse Rutsche runtergesaust 🙂 Danach Mittagessen im M-Restaurant, auf dem Heimweg Grosseinkauf im Rheinpark St. Margrethen und zuhause dann Besuch von der Nana und ihrem LAP. Sehr gemütlich! V.a. wohl weil einige LEGO zu 50% reduziert waren und wir da einfach „zuschlagen“ mussten 😉 Grosser war somit gut beschäftigt 😉
Das Wochenende davor verbrachten wir ebenso gemütlich zuhause und waren jeweils für ein gutes Stündchen draussen spazieren. Am Sonntag schneite es dazu noch und die Landschaft war winterweiss – wunderschön und so still, ich liebe das!
Am Dienstag hatten wir den üblichen Schwimmkurs und trafen uns vorher bei der Kollegin zum spielen. Den Mittwochmorgen verbrachten wir sehr gemütlich zuhause, standen ohne Wecker auf und „chillten“ uns mit Lesen etc. durch den Vormittag. Auch das tat mal richtig gut. Keine Termine, kein Rausmüssen wegen Einkäufen etc. Am Nachmittag besuchten wir den Mittwochs-Treff in Feldkirch. Die grossen Jungs malten sich gegenseitig ein, die Maus war schlecht drauf und so war es eher anstrengend aber i.O. Nun freute ich mich schon den ganzen Tag lang darauf, zum ersten mal abends in einen Fitnesskurs zu gehen. Das misslang leider… da die Maus ziemlich untröstlich war, dachte ich, sie brauche wohl nun Schlaf und brachte sie zeitig ins Bett. Dort brauchte sie aber doch ’ne ganze Weile um einzuschlafen und so meinte mein Mann, als ich dann runter kam, 19 Uhr sei es dann gewesen. Ich so: „Mist!“ Das war dann wohl nix mit dem neuen Kurs, der gestern gestartet wäre. Hätte nur 45min gedauert aber was macht mann? Das Kind vorher ins Bett bringen? Nachher? Ich bin sicher, sie hätte mich so nicht gehen lassen und ich wollte meinem Mann auch kein leidiges Kind zurücklassen. Der Grosse ist ja auch noch da und der hat nicht gerne, wenn jemand von uns ihn allein zurücklässt um länger mit der Maus im Schlafzimmer zu verschwinden. Nun gut, ich werde es einfach ein ander mal wieder versuchen, so schnell gebe ich nicht auf 😉
Heute besuchen wir noch eine andere Kollegin und morgen Vormittag freue ich mich wieder mal auf eine umfassende Beratung bei mir zuhause 🙂 Die Woche wär‘ dann auch schon wieder um.

Einen Neuzuwachs in Sachen Haushalt konnte ich heute gebührend willkommen heissen. Ich habe mir, nachdem letzte Woche mein Billigmixer irgendwie seinen Geist aufgab (er war der Anforderung „Smoothie“ wohl nicht gewachsen), einen Bianco Primo zugelegt – ein Hochleistungsmixer! Und siehe da, er vermixte Spinat, Äpfel und Orangen in Windesteile! Ich kann also endlich in der Grüne-Smoothies-Challenge fortfahren und freue mich schon darauf, morgen ‚was aus Beeren zu mixen – yeehaw!!! Ich bedanke mich hier bei meiner Kollegin, die mich „auf den Geschmack“ brachte 🙂 Grüne Smoothies sind echt schnell gezaubert und schmecken wirklich lecker! Auch wer mit Spinat nichts anfangen kann, ich garantiere: man schmeckt ihn überhaupt nicht! Gesund soll’s ja auch sein, für mich ist es ein ideales Frühstück und ich hoffe, dass ich trotz KiGa-Morgen-Stress regelmässig zum Smoothiemixen kommen werde. Auf der Einkaufsliste stehen jetzt noch Glasflaschen, so dass ich auch mal ’ne grössere Menge zubereiten und für den nächsten Tag abfüllen kann. Woohooo! 😀
Habt ’ne gute Restwoche! 🙂