Kind beim Legobauen, Geburtstagskind, Geburtstagsgeschenk

8 Jahre Grosser

Und schon ist mein Grosser 8! 8 Jahre alt. Schon verrückt… und fast zeitgleich hat 8 Jahre nach mir meine Freundin ihr erstes Baby bekommen. Da ich natürlich, seit ich von der Schwangerschaft wusste, fleissig mitgefiebert habe, fühlte ich mich automatisch zurückversetzt in diese Zeit. Natürlich erinnere ich mich vor allem an die schönen Momente – und ja, die gab es. Weiterlesen

Hört auf, Eure Kinder zu vergleichen

Ich weiss, beim 1. Kind habe ich es auch getan, aber mittlerweile nervt es mich nur noch. Ich bin zwangsläufig in vielen Mama-Gruppen auf dem Gesichtsbuch und meine Timeline ist irgendwie ständig voll von Beiträgen, die irgendwelche Fragen beinhalten mit „wann„, „wie viel„, „wie alt“ etc. Weiterlesen

Bunt, vielseitig, Moritz

Ich finde es ja immer toll wenn sich Designer dem kindlichen Bereich widmen und dann so etwas zeitloses wie den „Moritz“ entwerfen, das auch noch funktional ist. Der Moritz hat auch durchaus ikonischen Charakter und könnte es schaffen, in zahlreichen Häusern Eingang zu finden. Weiterlesen

5 Jahre Maus

Wieso kommt es mir vor wie gestern, dass ich einen Statusbericht über die Maus schrieb… dabei ist es ja bestimmt mindestens ein halbes oder eben ein ganzes Jahr lang her… nun ist sie schon 5!
Und 5 Jahre sind schon etwas Besonderes. Man ist schon ein gut eingelebtes Kindergartenkind und die Schule ist auch nicht mehr weit weg. Man ist kein Kleinkind mehr, wird immer selbständiger und braucht trotzdem noch ganz oft die Nähe und den Schutz seiner Mama (was vollkommen ok und schön ist :D)
Man ist kein Stillkind mehr und kann schon fast schwimmen. Man interessiert sich für Zahlen und Buchstaben, mehr als damals der grosse Bruder, den es nicht kümmerte. Der hatte aber auch kein älteres „Vorbild“…
Ja, man hat vieles abgelegt, was man bis vor kurzem noch so kleinkindmässig tat… den Nuggi braucht man ebenso nicht mehr wie das Töpfchen. Man kann theoretisch alleine einschlafen, wenn man denn will (will man eigentlich nicht ;), man ist längst nicht mehr nur Mama-, sondern auch Papakind und geniesst auch seine Nähe.
Man spricht schon ganz gut und verständlich, nur wenige Fehler blieben. Man hat beste Freundinnen und weiss, was man will (und was nicht).
Meine Maus… ja, gross ist sie geworden, unabhängig, selbstständig und immer noch dieses liebevolle, soziale Wesen. Ab und zu noch steckt in ihr ein zorniges Kleinkind, aber immer seltener. Hilfsbereit ist sie, neugierig und so oft in ihrer kleinen, fantastischen Welt, die ganz wunderbar sein muss… oft versinkt sie darin, trällert oder spricht vor sich hin in einem Spiel. Das ist so süss, so schön anzusehen und zu hören. Ich kenne es nicht vom Grossen, es fasziniert mich und ich finde es so wunderwundervoll, dass ich mir wünschte, ich könnte sie ewig so sehen und erleben… möge sie diese Fähigkeit ganz lange behalten. Meine Zaubermaus, mein Herz & meine Seele.

Mit 5 Jahren wiege ich rund 17kg und bin 105cm gross, wobei ich meist schon Grösse 116 trage.
Meine Geschenke zum Geburtstag: einige Lego Friends, ein Frozen-Keyboard, einen neuen Radio/CD-Player (plus CDs), das Erste-Buchstaben-TipToi-Buch, ein Bastel-Set, Glitzer-Leim und Leuchtstäbe, eine Tasse, eine Lego-Aufbewahrungsbox, ein Little Pony zum Stylen mit Perlen, ein Puzzle und ein Malbuch. Ich hoffe, ich hab‘ nichts vergessen 😉

Schlafen

Ja, wieder mal ein Eintrag zum Thema Schlafen… Am Montag hatte ich ein gutes Gespräch mit der Mütterberaterin, die mich motivierte, unseren Sohn wieder ans alleine Einschlafen zu gewöhnen und dies grad zu beginnen, wenn mein Mann weg ist. Gesagt getan: Gestern brachte ich ihn alleine zu Bett. Es funktionierte wunderbar! Ich sang das Gutenachtlied, gab ihm den Schoppen und verliess das Zimmer. Zu meiner Überraschung musste ich nicht mehr zu ihm hinein und er kam auch nicht heraus! Er rief nur zwei, drei Mal nach mir und ich hörte, wie er die Schublade ausräumte aber dann kam kein Mucks mehr. Ich wartete noch eine Weile und vergewisserte mich dann auf leisen Sohlen, dass er schlief. Er lag friedlich im Bett, das Nachtlicht an und schnaufte vor sich hin. Herrlich! Ich schaltete das Licht aus und begab mich zu meiner Maus ins Schlafzimmer.

Dem Mann zum Feierabend verhelfen

Es dauerte lange bis ich selber den Schlaf fand weil ich immer noch nervös war, aber mein Sohn erwachte erst um 3 Uhr und schlief nach dem gewünschten Schoppen bis 7 Uhr weiter. Danach musste ich ihm nochmal einen Schoppen machen und mich auf die Matratze vor seinem Bett legen, wo er noch etwas neben mir kuschelte bevor er beschloss, nach draussen spielen zu gehen. Schlafen war nicht mehr und obwohl ich selber nicht viel Schlaf erwischte (Stillen, Wachliegen), kann ich mehr als zufrieden sein. Ganz ungern liess ich ihn heute bei der Schwiegermutter zum Übernachten weil ich eigentlich finde, dass er als Belohnung für die tolle Nacht nicht auswärts schlafen müsste. Aber wenn ich Glück habe, sieht er das ja auch nicht als „Strafe“ an, sondern geniesst die Nacht bei seiner Nana. Dort schläft er ja auch immer gut. Nun hoffe ich schwer, dass, wenn mein Mann wieder zurück ist, mein Sohn nicht wieder verlangt, dass er mit ihm zu Bett geht. Ich werde das übernehmen und hoffe, dass es klappt, so dass mein Mann endlich wieder seinen Feierabend geniessen kann.

Bye, bye, Mittagsschlaf?

Übrigens meinte die Mütterberaterin, dass mein Sohn evlt. keinen Mittagsschlaf mehr braucht bzw. nur noch jeden zweiten Tag und nicht zu lange. Das ist doof weil ich ja gerade entdeckt habe, dass das Spazierengehen nach Mittag besonders bei schönem Wetter wirklich gut tut. Ich habe mich aber daran gehalten und bin am Dienstag zuhause geblieben. Mein Sohn ist dann wie erwartet (erst) im Auto unterwegs zu Tanja eingeschlafen und wieder aufgewacht als ich ihn rausgenommen habe. Die rund 20-30 Minuten Schlaf waren offenbar optimal da er abends schnell ein- und dann auch durchschlief. Am Tag darauf allerdings schien er Aufholbedarf zu haben. Nach einem ausgedehnten Spaziergang zu Fuss mit Opa schlief er zwei(!) Stunden und liess sich erst beim dritten, sehr energischen Weckversuch vom Weiterschlafen abbringen. Ist ja sonst nicht meine Art, aber die erste Nacht alleine stand bevor und ich war hundsmüde… Mal sehen, wie es sich entwickelt. Man kann ja nicht immer verhindern, dass er einschläft, wenn er müde ist und mein Mann und ich begannen gerade, diese Spaziergänge zu schätzen…

Ferienkind, Kleinkind im Urlaub, isst eine Nektarine

Ferienkind

Erkenntnisse über meinen Sohn während des Urlaubs:

  • Gott, ist der „erwachsen“ und gross geworden.
  • Hat er vor irgendwas Angst? Wasser, Sand, anderen Leuten, Flugzeugen, Katzen?
  • Würde er immer weiter weg gehen, wenn wir ihm nicht auf den Fersen wären?
  • Ich wusste gar nicht, dass Babys auch braun werden können. Es sieht süss aus.
  • Er kann gescheit und genug essen wenn er will.
  • Er hat gemerkt, dass eine Sonnenbrille praktisch ist und er sie nicht sofort vom Kopf reissen muss.
  • Er steckt voller Energie. Und noch mehr davon. Ein Duracell-Hase ist nichts dagegen.
  • Er mag Nektarinen (er isst also Obst!!!)
  • Er schläft im Buggy schnell ein, wenn er müde ist (oder einfach weil es warm war?)

Generelle Erkenntnis: Wir sollten öfter Urlaub machen! Aber die nächsten Jahre wohl an einem Ort, der per Auto innert maximal zwei Stunden zu erreichen ist.

Orchideen im Schatten

PS: Danke, Tanja! :)

Wer meinen Blog regelmässig frequentiert, weiss, dass ich mit meinen Nerven relativ schnell an die Grenzen stosse und mich hier eingehend darüber beschwere, wie anstrengend so ein Mama-Tag sein kann. Nun, ich bin der Meinung, dass man das auch sieht, wenn man mich, eben, sieht. Weiterlesen

Über das Sozialverhalten von Krabbelkindern

(Juhu, ich kann mein Kind jetzt tatsächlich auch Krabbelkind nennen! 🙂 ähem… Also: Mein Sohn hat mal ganz sicher genügend Kontakte! In unserem Baby-Album unter „Meine Freunde“ schrieb ich Namen um Namen nieder. Naja, von Freunden kann man vielleicht noch nicht sprechen weil heute krabbeln die Kleinen ja noch friedlich nebeneinander umher aber das Haareziehen, das sie jetzt schon üben, kann sich in wenigen Jahren locker zum „Du dumme Kuh“ wenden. Weiterlesen

Mama im Spital nach der Geburt

Startschwierigkeiten

Der Aufenthalt im Spital war für mich alles andere als angenehm. Das Stillen, von dem ich ausging, dass sich das vom ersten Saugen an wunderbar ergibt, entpuppte sich als wahre Selbstkasteiung, die Tränen flossen Tag für Tag (Baby-Blues lässt grüssen) und niemand von den täglich wechselnden Hebammen/Schwestern hatte wirklich Zeit für mich und meine geschundene Seele. Zuhause kämpfte ich dann gegen den Schlafmangel (ich war der Ansicht, mich selbst exakt dann zum Schlafen zu zwingen, wenn auch der Kleine schlief – schwieriges Unterfangen, wie man sich denken kann) und realisierte dabei so langsam, dass ich mein altes Leben in den nächsten zehn Jahren nicht mehr führen werde (und es in zehn Jahren wohl so auch nicht mehr führen werden will, geschweige denn kann). Also: Keine exzessiven Shoppingtouren, keine mind.-3x-die-Woche-Sport-Pensen, kein Trödeln vor Kleiderschrank und im Bad, keine ungestörten Telefonate, Mailerein oder Chats mit der besten Freundin, kein Schalstricken, keine aufwendigen Backrezepte, keine effektiven Putzorgien, keine Kinobesuche und erst recht keine TV-Serien, kein Make-Up und keine Frisurexperimente, keine Wellnessferien, kein Geld, keine Musse, keine Zeit. Weder für mich noch für meinen Mann und für unsere Beziehung sowieso nicht. Fazit: Ich werde mich und meine Hobbies und Bedürfnisse komplett aufgeben müssen und mein Mann und ich werden hart daran arbeiten müssen um ein Paar zu bleiben und nicht bloss Eltern zu sein. Sich selbst so zu entsagen ist bereits ein grosser Kraftakt für ein verwöhntes Kind, das ich bin, dabei die Liebe zu bewahren, das ist nun wirklich eine Herausforderung fürs Leben! Man sieht, die Gedanken, die ich nach der Geburt des kleinen Menschleins hatte, das mein ganzes Leben auf den Kopf stellte, klingen nicht gerade positiv. Nein, ich bin keine dieser Voll-in-ihrer-Mutterrolle-aufgehenden-Supermamas. Ich habe arg mit meinem neuen Leben gehadert und tues es noch. Ein Prozess, der wohl noch ein Weilchen andauern wird. Nichtsdestotrotz hätte ich es früher oder später bereut, nicht Mutter geworden zu sein. Das ist einfach Bedürfnis, das ich schon als kleines Mädchen spürte und das ich nie in Frage gestellt habe. Hätte ich, wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt? Fragt mich in zehn Jahren wieder! 😉