Herbstverlosung mit Smafolk

Heute darf ich Euch mal wieder ganz tolle Baby- und Kinderkleidung von Smafolk zeigen. Wir lieben die Marke einfach. Ich verliebe mich immer wieder in die verspielten Designs und schätze auch die Qualität der Sachen sehr. Auch aus der aktuellen Herbstkollektion durften ein paar Teile in unsere Schränke wandern. Weiterlesen

Entdeckt: „Emil & Gustav“ – Drunter-und-Drüber-Hose

Vor Kurzem erfuhr ich von „Emil & Gustav“. Ihr wisst ja, dass ich kleine, persönliche Shops liebe, hinter denen oft ganz viel Liebe und Leidenschaft steckt und jemand eine tolle Lösung für etwas fand, das ihm fehlte, eine Lösung, die es so vielleicht noch nicht gab.
Bei Emil & Gustav ist es die Drunter-und-Drüber-Hose. Christina, Mutter von Zwillingen (die Namensgeber für das Label) und einer Tochter, störte sich daran, dass die Unterhemden immer aus der Hose rutschen – kein Wunder, so aktiv wie Kinder nun mal sind. Die kalten Nieren wollte sie ihren Kindern ersparen. Also nähte sie einfach eine Unterhose mit überhohem Bund, die bei den Kleinen über die Windel passt und später als ganz normale Unterhose getragen werden kann – im Winter drunter, im Sommer auch als Blickfang drüber, denn die süssen Motive sind viel zu schade zum Verstecken.
Und Christina liess sich von mir auch zu einer kleinen Herausforderung überreden und nähte mir zwei Mini-Modelle für mein windelfreies Mäuschen. Da wir Bodies wenn überhaupt offen tragen und diese natürlich ständig hochrutschen, sind die Drunter-und-Drüber-Hosen einfach perfekt für uns, besonders auch nachts.
Ich habe mich also schon riesig auf „unsere“ Hosen gefreut und noch mehr Freude hatte ich, als sie dann so wunderschön und originell verpackt hier ankamen.
Die Hosen sind wirklich sehr schön, bequem und das flache, breite Bündchen sitzt gut (nicht zu eng) und rutscht nicht. Seht selbst…

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei Christina von „Emil & Gustav“ und wünschen Ihr weiterhin viel Erfolg, mit ihrem kleinen, tollen Label! 🙂 Ich bin sicher, dass es noch mehr Mamas gibt, die sich über die Drunter-und-Drüber-Hosen freuen würden, oder was meint Ihr? 🙂

Balibu – Onlineshop mit Herz

Heute möchte ich Euch einen Shop vorstellen, den ich schon lange kenne, den ich aber v.a. mit seiner sympathischen Inhaberin verbinde – Brenda Reisinger – für mich eine richtige „Mompreneur“ wie man so schön sagt, denn sie ist, gemeinsam mit ihrem Mann, fast rund um die Uhr für Balibu tätig, hat drei Kinder und einen tollen Geschäftssinn, wobei sie die Wünsche der Kunden immer vor Augen hat. Dies ist Teil I der Shopvorstellung. In einem 2. Beitrag geht es um eine spezielle Marke aus ihrem Shop, also schaut bald wieder rein, es wird dann auch etwas zu gewinnen geben 😉 

Als ich nach der Geburt meiner ersten Tochter das Tragen so richtig entdeckte und mich auch für die verschiedensten Tuchmarken und Accessoires wie Tragejacken zu interessieren begann, gab es in der Schweiz noch keine grosse Auswahl. Vieles musste umständlich aus dem Ausland bestellt werden – verbunden stets mit doofen Zollgebühren. Als ich noch (lange) überlegte, dass die Schweiz eigentlich einen gescheiten, allumfassenden Onlineshop für Trageeltern haben sollte und ob ich so etwas stemmen könnte, baute ihn Brenda gerade auf. Über Facebook muss es gewesen sein, dass ich ihren Shop entdeckte und sie kennenlernte. Mittlerweile ist das schon einige Jahre her, live getroffen haben wir uns leider noch nie (das kann ja noch kommen ;), aber neben der Liebe zum Tragen teilen wir auch die Liebe zu Starbucks, Sushi und anderen Dingen 😉
Und der Shop wuchs und bot bald eine wundervoll zusammengestellte und stets aktuelle Auswahl an tollen Marken rund ums Tragen. Eine Zeit lang führte Brenda gar ihr eigenes Tragetuch-Label und bewies damit, wie sehr sie am Nerv der Tragewelt war. Damals hatte sie gerade ihr 3. Kind bekommen und ich staunte da schon, wie sie alles unter einen Hut bekam.

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Bild: Brenda Reisinger

Auch unsere Kinder wuchsen und das Tragen wurde zumindest bei ihr weniger relevant, die Interessen verlegten sich auch auf den Rest des Shops – Spielsachen, Kleidung, Schuhe, Accessoires und mehr für Eltern und Kinder. Ich verfolge immer aufmerksam die zum Shop gehörige Facebook-Gruppe, wo sie in regem Kontakt mit ihren (potentiellen) Kunden steht. Dies ist meiner Meinung nach eins ihrer vielen „Geheimnisse“: immer ein offenes Ohr, absolut präsent, stets im Austausch. Sie reagiert rasch auf Wünsche, nimmt Inputs auf, fragt nach Meinungen zu Trends und kann so gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen. Die Balibu-Fans lieben diesen persönlichen und direkten Kontakt und danken es mit ihrer Treue. Und eins kann man sich sicher sein: Brenda überrascht einem immer wieder mit etwas Tollem. Dabei hat sie neben gewissen Standardmarken einige Key-Labels im Sortiment, nicht unüberschaubar viele wie in grossen Shops, sondern ein paar wenige, sorgfältig ausgewählte. Und die wechseln auch mal wieder, denn Trends kommen und gehen eben…

Brenda möchte nicht zu sehr im Vordergrund stehen, aber ich durfte Ihr immerhin zwei Fragen stellen (ich hätte ja noch viel mehr gehabt… 😉

Liebe Brenda, wie startest Du in den Tag?
Brenda Reisinger: Mein Tag startet immer mit einem Red Bull. Gebt mir Red Bull und ich bin happy. Als zweites wird Musik gestartet mit meiner Spotify Playlist. Ohne Musik läuft bei mir gar nichts. Und dann wartet meist ein Sack voll frischer Gipfeli und Brötchen, welche mein Mann schon früh für uns geholt hat, auf uns.

Das klingt ja toll. Und verrätst Du uns noch Dein Erfolgsgeheimnis?
Naja, das werde ich natürlich nicht verraten, sonst wärs ja kein Geheimnis mehr 😉 Aber wichtig ist, dass man weltoffen und bereit ist, viel Zeit in die zum Teil trockene Recherche zu investieren und sich weltweit in Medien zu informieren, sei es Internet, Social Media, Zeitschriften. Ich verbringe wöchentlich viele Stunden damit, einfach nur zu lesen, was weltweit auf dem Kindermarkt vor sich geht, besuche Messen etc.

Brendas aktuelle Lieblinge von Balibu.ch, die wir testen durften und denen Ihr sicher immer mal wieder auf unseren Kanälen begegnen werdet:

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  • Alles von Jujube 😉
  • Der edle Badeanzug von Stella Cove
  • Sie süssen Mokassins von Freshly Picked
  • Die praktische Flasche plus Box für die Jause für unterwegs von Zoli

Ihr habt jetzt vielleicht schon eine Ahnung, wovon ihr im nächsten Beitrag noch mehr sehen werdet… 😉

Vielen Dank Brenda, für die tolle Zusammenarbeit! 🙂

Mit Rukka im Regen-Wald

Der Regen hatte zwar schon wieder nachgelassen, als wir uns heute auf den Weg machten, um die neuen Regensachen der Kinder von Rukka zu testen. Aber der Schluchtenweg, den wir gingen, war sumpfig genug, dass es sich lohnte 😉 Und die Kinder liessen es sich auch nicht nehmen, an den etwas seichteren Stellen in den Bach zu steigen und Hänge hinunterzurutschen.

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Regenkleidung gehört bei uns zur Kinder-Garderobe fix dazu. Die Maus besuchte regelmässig die Waldspielgruppe, sie tragen die wasserdichte Kleidung aber auch bei Regen auf dem Schulweg und natürlich wenn wir an nassen Tagen draussen unterwegs sind.

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Die Regenkleidung muss einfach anzuziehen sein (auch von den Kindern, bequem sein, natürlich dicht und gerne auch auffallen 😉 Von Rukka bekamen wir für beide ein farbenfrohes Set. Beide tragen eine weite Latzhose, die genügend Platz bietet. Die Hose der Maus ist auch gefüttert und sorgt damit auch im Winter für warme Beine. Mädchen tragen ja gerne nur mal ’ne Leggins, da ist eine gefütterte Hose drüber Gold wert.

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Kennt Ihr eigentlich die Marke Rukka? Wir kennen sie schon lange und hatten schon vorhr ein paar Teile davon – Jacken und Westen vor allem. Die Marke stammt aus Finnland und ist bekannt für hochwertige, funktionelle Sport- und Outdoorbekleidung.
Besonders die Regenkleidung können wir nach unserem Test empfehlen – wasser- und winddicht, simpel und bequem. Die Kleider sind grosszügig geschnitten, wir mussten sogar noch ein wenig umkrempeln 😉 So sind wir auf jeden Fall für eine Zeit lang bestens ausgestattet.

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Unser Grosser trägt: New Lupo Latzhose, Joshi Jacke
Die Maus trägt: Joshi Jacke pink, Jonsi Winterhose

Vielen Dank an Rukka für die Testmöglichkeit!

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Mom-Style #not

Immer wenn ich eine offensichtlich frischgebackene Mama sehe, die perfekt geschminkt und adrett gekleidet ist, falle ich fast um vor lauter Respekt, Verwunderung und blankem Neid (letzteres ist jetzt ein wenig übertrieben… :D). Ich schaue dann pikiert auf den Boden oder besser auf meine ausgelatschten Plastik-Ungeheuer, die meine Füsse umhüllen und raune meinem Mann irgendwas im Sinne von „wie macht die das nur!?“ zu. Wissend, dass mein Mann einiges mehr Wert auf ein gesellschaftlich konventionelles Äusseres legt, als ich, habe ich die Antwort bereits antizipiert: „tja, andere Prioritäten…“ Ich höre einen Unterton mit, der in die Richtung von „ja, so eine Frau hätte ich auch lieber“ geht oder auch in „Du setzt Deine Prioritäten generell komplett falsch„. Aber ich glaube, er hat sich so langsam damit arrangiert… Seit ich Mutter bin und nicht mehr in einem Büro arbeite, vertrocknet mein Make-up im Schrank. Die schickeren Kleidungsstücke aus längst vergangenen, schlankeren(!) Tagen sind nettes Mottenfutter. Schuhe mit Absätzen müffeln seit Jahren vor sich hin. Die (wenigen!) Designer-Handtaschen verstauben wenigstens nicht (weil sie im Staubbeutel liegen :D)…
Tja, willkommen in der Welt des pragmatischen Mom-Style, der keiner ist.

Nach der Geburt des Grossen habe ich wochenlang die Kleidung 24h lang durchgetragen. Tag und Nacht waren vermischt. Ich schlief, wann ich konnte und ich wollte das möglichst effizient machen, mir also die Zeit zum Umziehen sparen (ja, lacht nur!)… selbstverständlich bin ich dann auch in Gammelklamotten (nein, nicht im Schlafrock, das nun doch nicht) raus. Geduscht habe ich seltener, dann, wenn ich mich selber nicht mehr riechen konnte (heute bemühe ich mich darum, ein wenig öfter Wasser zu sehen…). Beginnen wir aber zuoberst…

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMom-Bun (oder: Mama-Dutt) – La Frisur!
Ich erwäge es jedes Mal, gewagt habe ich es nur nach der Geburt des 2. Kindes: Weg mit den Haaren! Bekäme ich noch ein Kind (tue ich nicht), ich würde mir wohl in den letzten Schwangerschaftswochen die Haare abrasieren, komplett. Aber jetzt getraue ich mich das natürlich nicht. Erstens sehe ich supermännlich aus mit kurzen Haaren, also superdoof (dieses letzte Stück Weiblichkeit will ich mir noch erhalten), zweitens muss man kurze Haare stylen damit man nicht verwahrlost aussieht.
Mein Kompromiss ist deshalb der Mom-Bun: man nehme die ganzen, dicken weil ungebürsteten Haare und binde sie mit einem Haargummi hoch – voilà!
Frisur in 5 Sekunden! Und keiner sieht, wie sich darunter schon langsam Rastas bilden, Läuse einnisten, abgestorbene Haare zu Tausenden vor sich hin modern. Einmal in der Woche wasche man das Gestrüpp (dann duftet es wenigstens gut) und binde es mangels Fön-Zeit noch nass wieder hoch, wo es dann bis zur nächsten Haarwäsche wieder verharrt. Einen Terminkalender braucht es nicht, ein langsam sich steigerndes Juckgefühl verrät, dass es wieder an der Zeit wäre… #messyhairdontcare

Mom-Face: die grelle Realität (ohne Bild, so mutig bin ich nicht! :D)
Wie es sich für einen richtigen Mombie gehört hängen die Augenringe tief, tragen die Falten auf und streuseln die verstopften Poren über’s ganze Gesicht. Es ist wirklich. Nicht. Lustig! Dass mich meine Brow-Designerin (leichte Übertreibung :D) seit Weihnachten nicht mehr zu Gesicht (haha) bekam, muss ich wohl nicht extra erwähnen? Joa, die spriessen auch in alle Richtungen gerade… Nur eine mindestens dreistündige Session bei der Kosmetikerin und Botox könnten jetzt noch irgendetwas verbessern. Um ein gelungenes Selfie zu machen braucht es ungefähr gleich viel Zeit und einen dicken, fetten Filter, der die Make-up-Schicht ersetzt. #fürmehrRealitätindensozialenMedien #wirsinddabei

img_7907Mom-Outfit – praktisch und bequem
Ja, bequem muss es sein. Schliesslich gammelt man oft zuhause rum. Oder rennt den Kindern irgendwo nach. Oder verrenkt sich beim Wegsaugen von Decken-Spinnweben. Schön? Is‘ nich‘. Wer will schon Tomaten- und Schweissflecken auf dem Designer-Oberteil? Oder sich ständig umziehen müssen weil das Baby einem in den Rücken gespuckt hat oder die Stilleinlage verrutscht ist? Schmutzige Patschehändchen sind auch so ein Thema… Mein Outfit muss mindestens 4 Dinge erfüllen: schnell an- und ausziehbar, stilltauglich, nicht heikel, bequem und, optional: schwarz (macht schlank, Ihr wisst Bescheid! 😉 Und wenn man vor die Tür muss? Die Umstandsjeans leistet da gute Dienste. Ja, auch Monate nach der Geburt noch *räusper* Ja, auch die Figur ist nicht Prio A… tja… Das einzige was an meinen Ausgeh-Outfits schick ist, sind die Tragetücher 😛 #mompantsgotitall 

Mom-Feet. Von Plastikungeheuern…
img_7906Babys lassen sich bekanntlich nicht gerne ablegen. Zumindest nicht lange… ich nutze also die Zeit, in der sich die Kleine kurz auf der Spieldecke zufrieden gibt, um auf’s Klo zu rennen. Oder mir einen Kaffee rauszulassen. Eine Tafel Schokolade zu inhalieren. Eine Mail zu beantworten. So lebensnotwendige Sachen halt. Ihr kennt das. Nicht aber, um mir Schuhe zu schnüren, einen Reissverschluss zu schliessen oder so. Ne! Bevor ich das Haus verlasse, lege ich das Baby nicht mehr ab. Da ist auch kein Platz für in der Garderobe. Es bleibt auf dem Arm. Oder im Tuch. Die logische Konsequenz: die Schuhe müssen ohne Einsatz meiner Hände an- und ausgezogen werden können. Und es gibt nur sehr wenige Modelle, welche dieses Attribut mit sich bringen: Gummifüsse (sh. Foto), Regenstiefel und weite Boots. Wenn es nicht regnet, schneit oder eiskalt ist, müssen also die Gummidinger herhalten. In kinderlosen Zeiten rümpfte man darüber noch die Nase. Jetzt sind sie nicht mehr wegzudenken… #nonamebutfame #justdontlookdown

Ihr merkt… #zeitersparnisistalles #stylegibtsdannwieder2021 #sowhat? #whocares #esgehtmirgut 
Yup, ich setze meine Prioritäten anderswo. Ich muss keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Meinen Kindern ist es (noch) piepegal, wie ich aussehe. Aber sowas von! 
Umgekehrt gehöre ich auch zur Fraktion Rabenmutter (denken wohl manche), weil ich meine Kinder auch mal mit zerschlissenen Jeans (ey, das war mal in – remember?) oder einem Fleck (kreisch!) auf dem Pulli losschicke.

Macht Euch frei von den Meinungen anderer!
Nennt mich enfant terrible… ABER, im Ernst: man muss sich mal losreissen können von der Angst, was andere denken könnten: die sind arm! die haben keine Waschmaschine! Na, und!? Sollen sie das denken (tun sowieso nicht alle, ich mein‘ Kinder machen sich ständig schmutzig und die zerschlissene Jeans, dieses Problem kennt wohl auch jede Familie…).
By the way, falls es jemanden interessiert… wenn ich adrett geschniegelte Kinder im Ralph-Lauren-Polo-Shirt sehe, denke ich mir auch was und zwar: Oh Gott, Katalogkinder! Die Armen! Dürfen nicht mal in die Nähe eines Sandkasten! Diese Eltern, was für Spiesser! Müssen ihr Geld so offen zur Schau stellen, tsss…
Klar gibt es einen Mittelweg, nämlich ein normal und trotzdem sauber und intakt angezogenes Kind bzw. Mutter. Normal halt. Ist ja auch gut, nichts zu beanstanden. Gibt es hier auch mal für fünf Minuten. Aber: Ich bin da einfach sehr pragmatisch: man mag ja mich bzw. mein Kind und nicht meinen Style. Ich habe ja wiederum auch Kolleginnen, deren Stil ich schräg finde, die Person aber nett. Natürlich bin ich nicht so unangepasst, dass ich Abendveranstaltungen in Jogginghose besuchen würde, aber im Alltag muss der Mom-(Un)Style einfach genügen, Punkt!

Also: befreit Euch davon, Eure Zeit dafür aufzuwenden, was andere dafür denken; die schenken Euch keinen müden Rappen für korrektes Angezogensein! 😉

Shopvorstellung: Drei-Käse-Hoch

Drei-Käse-Hoch ist ein (Online)-Shop mit Läden in Basel CH und Lörrach DE, den ich kürzlich erst entdeckt habe. Geben tut es ihn bereits seit 2012, den Webshop seit 2013. Im Laden in Basel gibt es übrigens eine Spiel- und Stillecke – so wird das Shoppen gleich viel angenehmer.
Angesprochen haben mich Marken wie Aden+Anais, 3Sprouts, Ferm Living und weitere, von denen ich zum Teil selber Produkte habe oder die schon relativ bekannt sind. Weitere Hauptmarken sind z.B. Joolz, Sebra, SkipHop.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADaneben vertreibt Drei-Käse-Hoch aber auch eine eigene Marke: Milkii. „Mit unserer Eigenmarke wollen wir hochwertige Qualitätsprodukte zum günstigen Preis anbieten, wie z.B. Swaddles, Nuscheli etc. aus Musselin, Massiv-Holz Möbel oder Design-Melamin-Geschirr (noch ganz neu)“, wie Inhaber David mir erklärte.
Sein Anspruch ist es nicht nur, immer up-to-date zu sein über die neusten Trends und Produkte, sondern auch zu erfahren, welche Wünsche und Bedürfnisse die Eltern haben und entsprechend das Beste für den Shop auszuwählen.
Ein Ziel für die Zukunft ist es, das Kleiderangebot um 200% zu erweitern. Es lohnt sich also, regelmässig in den Shop zu schauen 😉
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Testen durfte ich übrigens neben der Eigenmarke ein paar absolute Neuheiten, welche gerade frisch eingetroffen sind. Zwei Garderobenhaken von Tresixcs, die mit Wandklebern zusammen ganz individuell gestaltet werden können. Von Jack n’Lilly Zahnpflegeprodukte ab dem ersten Zahn bzw. ab 6 Monaten (eine Zahnbürste, Zahnpasta sowie Tüchlein für die Zahn- und Mundpflege). Ein wunderschönes, sehr filigranes Mobile von Flensted, das ich der Baby-Maus über dem Wickeltisch befestigt habe und das sie immer gerne betrachtet. Einen grossen Karabiner für den Kinderwagen, an dem man Taschen o.ä. befestigt werden (den werde ich an unseren Fahrradanhänger machen weil ich dort immer so viel mitschleppe 😉 sowie einen Schlauch mit lustigen Etiketten, die zum Spielen einladen und der ganz einfach über einen abnehmbaren Bügel am Buggy gezogen wird. Der passt bestens an den Buggy, den wir bei der Schwiegermutter haben.
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Von Milkii bekam ich eine Decke, diverse Swaddles und Nuscheli sowie eine Nuggikette, die von zahnenden Babys auch in den Mund genommen werden kann. Ich finde es toll, dass Drei-Käse-Hoch eine eigene Marke lanciert hat. Die Decke, Swaddles und Nuscheli sind schön weich und sind mit schönen Motiven bedruckt – ideal also auch zum Verschenken.

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Besonders süss fand ich auch den Strampler von „Snoozebaby“ mit den süssen Details (Etiketten, Knopfleiste, Täschchen). Ich rate Euch, ihn sicherheitshalber eine Nummer grösser zu bestellen da er bei der Baby-Maus schon etwas knapp sass 😉

Und nun wünsche ich Euch viel Spass beim Stöbern 🙂 

Buchrezension: „Babyleicht“ Nähen mit Jersey von Pauline Dohmen

Nun liegt das Buch schon eine Weile hier und ich habe es endlich geschafft, ein Schnittmuster daraus zu nähen. Heute Nachmittag ist es entstanden, ein wunderbares Regenbogen-Shirt mit Knopfleiste – für’s Bauchbaby 🙂 Ich bin schwer verliebt, v.a. weil es mir wirklich gut gelungen ist. Leider zickte meine Overlock gestern wieder so rum, dass ich ausschliesslich die langsame Nähmaschine genutzt habe (die Ovi schmeisse ich jetzt dann raus… 😛), aber nun zum Buch: Es ist der Nachfolger von Kinderleicht, den ich auch schon hier habe. Ich mag‘ die Schnitte von Pauline Dohmen aka „klimperklein„, da sie so simpel sind, also richtig schön Basic. Was man daraus macht, ist ja dann jedem selbst überlassen – aufpeppen lässt sich alles 😉 Aber die Schnitte sind zum Teil wirklich schnell und einfach genäht (merke: ich bin kein Massstab, nur weil ich einen Nachmittag gebraucht habe… ich habe dazwischen auch noch anderes gemacht und ich bin wirklich nicht die Schnellste :D).
Das „Kinderleicht“ war also perfekt, um die Garderobe meiner Kids zu bedienen, für das Bauchmädchen musste aber was anderes her und so bestellte ich dann freudig „Babyleicht“. Das Buch enthält alles für die Grundausstattung – von Body über Strampler bis zur Leggins. Auch Accessoires wie Mützchen, Kuscheldecke etc. sind dabei. Das einzige, was mir persönlich gefehlt hätte, wäre ein Body mit amerikanischem Ausschnitt, aber auch nur weil ich die praktischer finde zum Anziehen 😉 Als nächstes möchte ich gerne den Outdooranzug nähen, Schwierigkeitsgrad 2 (ist jeweils angeschrieben, was ich noch praktisch finde, so kann man sich langsam steigern… :), ich schätze, das schaffe ich 😉 Und vielleicht nochmal ein Shirt in der nächsten Grösse? Und, und, und…
Auch der Grundlagen-Teil für Näheinsteiger bzw. alle mit noch wenig Erfahrung, ist hier wieder, analog „Kinderleicht“ am Buch-Ende integriert. Und damit noch ein paar Worte dazu, wem ich das Buch empfehlen würde, rein vom Können her. In einer Facebook-Gruppe wurde nämlich letztens mal bemängelt, dass man als Anfänger nicht zu Gang kommen könnte. Dem kann ich widersprechen. Zwar bin ich nun auch kein Anfänger mehr, aber ich kam mit der Anleitung, obwohl nicht bebildert, sehr gut zurecht. Natürlich sind die einzelnen Schritte bei sogenannten Kaufanleitungen (von denen ich auch einige habe) meist ausführlicher beschrieben und bebildert. Aber wer wenigstens schon mal ein Schnittmuster von Nahem gesehen hat und eine Nähmaschine bedienen kann, der kommt auch hier zurecht. Zumindest verstehe ich bei Magazinen wie „Ottobre Fashion“ oder „Burda“ oft nur Bahnhof und denke ich bin der Aff‘ vorm Berg. Da fühle ich mich dann echt wie die Anfängerniete und muss oft improvisieren und mir was zusammenreimen weil ich die Beschreibung einfach nicht checke 😀

Also: „Babyleicht“ bekommt von mir auch das Prädikat „talentfrei-tauglich“ 😀 Und wer viel und gerne für Baby näht bzw. nähen möchte, weil vielleicht eins im Anmarsch ist, der sollte das Buch unbedingt zuhause haben 🙂

 

 

Gewinnspiel: Gutschein für „Fina Malina“

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Diesen Hoodie musste ich einfach für meine Maus bestellen.

Mittlerweile ist es nun auch schon wieder ein paar Wochen her seit ich das wunderbare, kleine Label „Fina Malina“ entdeckt habe, einer Schweizer Näherin und Mama zweier Kinder. Seit 2014 näht Melanie Wolf mit Begeisterung und ganz viel Liebe (das sieht man sofort, wenn man sich Ihre Werke anschaut) farbenfrohe und bequeme Kinderkleidung für ihren Laden in Niedergösgen und ihren Onlineshop.
Bei Fina Malina erhält man alles, was das Herz begehrt: von Babybodys über Ballonkleidchen und Unterwäsche bis zu Hoodies für etwas grössere Kinder, es hat für jedes Alter etwas dabei. Natürlich macht sich Melanie Wolf auch Gedanken über die Kleidungsstücke, die sie kreiert, sei es die Kombination von Stoffen und Farben oder auch die Details wie Schleifen, Knöpfe und Bänder, welche den schönen Kleidern noch den letzten „Schliff“ geben. Auch Accessoires wie Stulpen, Mützen und Halstücher näht Melanie Wolf.
Ein Wort zur Qualität: Melanie Wolf verwendet nur hochwertige europäische Stoffe und Bio-Stoffe aus Schweden, Finnland, Dänemark, Deutschland etc., garantiert ohne Chemie – so dass man lange Freude an den Kleidern hat. „Vor allem bei der Babymode ist die Qualität der Stoffe so wichtig“, schreibt die Näherin auf ihrer Website.

 

Aber schaut selber mal rein! 🙂
img_8458Ich konnte auf jeden Fall nicht widerstehen und bestellte für die Maus einen hübschen Hoodie für die kühlere Jahreszeit. Als er ankam, habe ich mich gleich nochmal in den tollen Kapuzenpulli verliebt – wirklich wunderschön und natürlich einwandfrei genäht (so wie es bei mir NIE aussieht! :D). Ja, obwohl ich selber auch gern nähe, kann ich bei solchen Sachen nicht widerstehen, da ich es selber nicht so gut kann und auch viel zu viel Zeit dafür brauche… als Dank für meine Bestellung erhielt ich für Euch einen Gutschein im Wert von CHF 30.- Der Gewinner darf sich also etwas Hübsches nach Wahl aus dem Shop aussuchen und erhält nach der Auslosung einen Gutscheincode, den er für seine Einkäufe verwenden darf. ACHTUNG: Fina Malina verschickt nur in die Schweiz!

Um teilzunehmen (nur mit Adresse in der CH möglich), kommentiert bitte hier oder unter dem entsprechenden Facebook-Beitrag damit, was Ihr Euch im Shop bestellen würdet. Schenkt Mama mal 2 und Fina Malina auf Facebook ein Like, teilt den Beitrag oder taggt Eure Freunde.
Der Gewinner wird Ende Woche gezogen und auf Facebook bekannt gegeben. Wenn Ihr hier kommentiert, schaut, dass Ihr auch eine Mailadresse angibt, damit ich Euch erreichen kann. Viel Glück!!! 🙂

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Vielen Dank an Fina Malina für die tolle Möglichkeit! 🙂

 

Gewinne 4 Styles von Smafolk!

smafolk2Mittlerweile wisst Ihr ja sicher, wie sehr ich bunte Kinderkleidung mag, v.a. wenn sie aus Skandinavien kommt, oder, genauer: Dänemark. So zog hier von Smafolk, einer der bekanntesten Marken aus dem Norden, schon einiges ein. Das Key-Design sind die Äpfelchen, die auf vielen Teilen zu sehen sind, mal grösser, mal kleiner. Mit jeder Saison wechseln die Designs und Farben. Oft sind es Tiermotive, aktuell z.B. Pinguine, Füchse, Hasen, Waschbären etc. Auch spezielle, weihnachtlich-winterliche Designs sind im Moment erhältlich.
Mit seiner Kleidung stattet Smafolk Babys und Kinder von Kopf bis Fuss aus. Von Bodys, Socken und Unterwäsche über bequeme Hosen, Pullover und Kleidchen bis zu qualitativ hochwertiger Outdoor-Bekleidung wie Matschhosen, Winterjacken und -overalls, Handschuhe und Mützen. Für die Maus habe ich mal eine gefütterte Winterjacke im Ausverkauf ergattert. Die war wirklich prima und ich hab‘ sie ihr noch angezogen als sie ihr nur noch knapp über den Bauch reichte, einfach weil ich sie so schön fand *lach*. Gut, kann das Bauch-Mäuschen die Jacke irgendwann auch anziehen 😉
Apropos Baby: es gibt auch tolle Accessoires für die Kleinsten im Apfeldesign: Nestchen, Bettumrandungen, Waschlappen, Decken, Kissen und sogar Regenabdeckungen für den Kinderwagen.
Für meine Kinder habe ich auch etwas ausgesucht. Für den Grossen eine bequeme Hose mit Krokodilen (geht als Pyjama aber auch gut z.B. unter den Skianzug) und einen Pullover mit Schneemännern – passend jetzt für den Winter 😉 Für die Maus gab es ein schönes Kleidchen und ein Badehosen-Set mit pinken Äpfelchen (siehe Foto weiter oben).

Am besten überzeugt Ihr Euch selber von der Qualität und Vielfalt, die Smafolk zu bieten hat. Da Smafolk so lieb war, vier tolle Styles für uns zusammen zu stellen, habt Ihr die Chance, eines dieser vier Sets zu gewinnen 🙂 Wir haben zwei Mädchen- und zwei Jungssets in den Grössen 74 bzw. 98-104. Ich hoffe, dass somit für jeden etwas dabei ist 😉 Ich möchte dieses Gewinnspiel gerne für alle offen halten, bitte die Gewinner jedoch, im Voraus für das Porto aufzukommen, solltet Ihr nicht in Abholnähe wohnen… Sonst wird es für mich zu teuer mit Versand ins Ausland. Teilnehmen könnt Ihr dieses Mal hier auf dem Blog (sh unten). Ich freue mich, wenn Ihr den Beitrag für Extra-Lose in den sozialen Medien fleissig teilt und Eure Freunde taggt. Die Gewinner werden am Sonntag gezogen und auf Facebook bekannt gegeben. Vergesst nicht, falls Ihr hier kommentiert, Eure Mailadresse anzugeben.
Und hier kommen die Styles 🙂 Trommelwirbel…
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Wir bedanken uns herzlich bei Smafolk für die tolle Zusammenarbeit und das zur Verfügung Stellen der wunderschönen Styles!

Mit einem Klick auf den folgenden Link könnt Ihr teilnehmen. Folgt einfach den einzelnen Schritten, es gibt für jeden ein Extralos. Vergesst auch nicht, hier auf dem Blog mit Eurem Wunsch-Set zu kommentieren! Wichtig wären auch das Liken von Mama mal 2 so wie Smafolk und für weitere Extralose Teilen/Taggen auf Facebook 😉
Wie oben erwähnt bezahlt Ihr nur im Voraus das Porto für den Versand (aus CH oder AT), da es für mich sonst zu teuer wird, 4 Pakete zu verschicken… Viel Glück! 🙂

–> a Rafflecopter giveaway <–

Draussen aktiv – mit ReimaGO

Produkttest/-vorstellung

Die Kleidung von Reima gefällt mir schon lange. Das Label aus Finnland hat sich auf funktionelle Outdoorkleidung für Kinder und Babys spezialisiert. Die Schnee-Overalls für die Kleinsten waren es dann auch dank der ich Reima vor Jahren entdeckte. Und nun durften wir etwas Neues und ziemlich Cooles ausprobieren: ReimaGO – ein Aktivitätssensor für Kinder, den man ganz einfach in der passenden Kleidung einklickt und der, ähnlich einem Schrittzähler, die Aktivität der Kinder im Laufe des Tages erfasst sowie die Dauer und Intensität der Bewegungen misst.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMittels einer liebevoll gestalteten App können die Eltern gemeinsam mit den Kindern abends überprüfen, wie aktiv sie heute waren. Dabei gibt es verschiedene Levels, welche die Kinder erreichen können und Belohnungen in Form von Abzeichen. Hier haben die Eltern auch die Möglichkeit, selber ein Bild hochzuladen und eine entsprechende Belohnung, z.B. Zoobesuch, das Lieblingsgericht zum Abendessen, ein neues Laufrad etc., zu versprechen, wenn ein bestimmtes Ziel erreicht wurde. Ideal wäre natürlich etwas, das wiederum mit Aktivität verbunden ist. Vielleicht wünscht sich das Kind ja ein Paar Schlittschuhe oder Skier? Das ist aber natürlich kein Muss! Wer eine „Belohnung“ als pädagogisch/erzieherisch wenig sinnvoll erachtet, kann die App auch einfach dazu benutzen, gemeinsam zu sehen, wie viel sich das Kind bewegt hat. Das ist spannend und schnell erledigt, bedeutet also überhaupt nicht, dass das Kind danach noch lange vor dem Bildschirm hängt, falls jetzt jemand gerade Bedenken hatte! 😉
Die Sensoren werden übrigens ganz einfach via Bluetooth mit dem iPad oder iPhone (Android folgt bald) verbunden, um sich die Resultate anzusehen.

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Foto: Reima

 

 

Aktive Kinder
Immer wieder wird bemängelt, wie wenig Kinder sich heute bewegen. Erst mal ist klar, dass sie mit dem Beginn der Schulzeit schon mal einen grossen Teil des Tages still sitzen müssen. Aber auch in der Freizeit überwiegen je länger, je mehr, ruhige Aktivitäten und besonders bei älteren Kindern ein hoher Konsum von Bildschirmzeit (Smartphone, Computer, Videospiele). Es scheint als würde Bewegung oft nur noch in Sportkursen stattfinden. Aber nicht jedes Kind ist offen dafür… Als Optimum empfiehlt übrigens die WHO 60 Minuten moderate bis hohe Bewegungsaktivität pro Tag. 60 Minuten sind deshalb auch als Tagesziel in der App vorgegeben.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit ReimaGo will Reima sowohl Eltern als auch Kindern etwas in die Hand geben, das zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Und ich denke, dass dies bis zu einem bestimmten Alter sehr gut funktionieren kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch wir legen Wert darauf, dass sich unsere Kinder regelmässig bewegen und das am besten an der frischen Luft in der freien Natur. Dass wir die Fotos für diesen Beitrag auf dem Spielplatz machten, war nicht geplant, aber zuvor wollten wir auf einem ziemlich kargen Feld einen Drachen steigen lassen und das klappte nicht so ganz, also siedelten wir dann kurzerhand um. Obwohl wir mit den Kindern übrigens an einem anderen Tag noch fast zwei Stunden spazieren gingen (zum Teil waren sie auf den Rollern unterwegs), war ihr Aktivitätslevel am Foto-Tag höher. Dabei sind wir nur in den Laden, waren auf dem Feld und eben dem Spielplatz. Ich schätze die Bewegungsintensität war heute mit Klettern, Schaukeln und Rennen eben höher als nur mit Spazieren/Roller fahren… aber so kann man verschiedene Aktivitäten eben auch gut vergleichen.
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Motivation wecken
Dazu muss ich noch erwähnen, dass unser Grosser ja ein ziemlich ausgeprägter Stubenhocker ist. Obwohl er sich, einmal draussen, eigentlich sehr gern bewegt, schaffen wir es kaum, ihn ohne grosses Protestgeheul zum Mitkommen zu bewegen. Da half bisher weder Vorleben, noch eine Belohnung versprechen oder ähnliches… Ich glaube deshalb schon, dass ReimaGO ein helfen kann, da er, vom Ehrgeiz getrieben (und den hat er), natürlich nicht will, dass seine Schwester mehr Punkte erreicht als er 😀 Nun ja… vielleicht nicht die gewünschte Art von Motivation, aber mehr können wir derzeit wohl nicht erwarten. Obwohl es fast nicht möglich ist, die Sensoren täglich zu tragen und drum wirklich ein gutes Bild der kindlichen Aktivitäten zu bekommen (im Schwimmkurs oder Turnen sind sie auch aktiv, tragen aber logischerweise die Jacken nicht) und ich es zudem auch nicht zum täglichen Gebrauch empfehle, weil es dann wahrscheinlich schneller langweilig werden würde oder eben auch mal Tage gibt, an denen die Aktivität geringer ist und das wiederum die Kinder möglicherweise demotiviert, kommen die Kinder auch von selber an und bitten darum, die Jacken mit den Sensoren tragen zu dürfen, z.B. wenn sie mit anderen Kindern vor die Tür gehen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAÜberlegt doch, ob ReimaGO auch etwas für Euch sein könnte. Die Kinder zu mehr Bewegung anregen zu wollen, setzt natürlich immer voraus, dass auch die Eltern sich gerne (draussen) bewegen und bereit sind, regelmässig solche Aktivitäten zu unternehmen. Und auch wenn man den Sensor z.B. nur am Wochenende nutzt – die schöne und funktionelle Kleidung (gibt ein ganzes Sortiment, auch wärmerer Kleidung, die Sensor-tauglich sind) zahlt sich immer aus, egal ob mit oder ohne Sensor… 😉

Wir bedanken uns herzlich bei ReimaGO dafür, dass wir dieses innovative Produkt testen und nutzen durften.
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