Eltern liegen mit Baby auf dem Boden

Am Freitag ist „Mama-Tag“

Martina kenne ich schon seit meiner Schulzeit im Gymasium. Über die Jahre haben wir uns zwar selten gesehen, aber nie ganz aus den Augen verloren. Besonders schön war es dann, vorletztes Jahr zu erfahren, dass wir gleichzeitig schwanger sind. Martina und ihr Mann Lukas leben das traditionelle Familienmodell – nur umgekehrt. Heute erzählen sie im Blog davon. Weiterlesen

Ava – Zyklus-Tracking im Schlaf (mit Rabattcode)

Spätestens wenn man schwanger werden möchte und die Verhütung absetzt, beginnt man als Frau, sich intensiver mit seinem Zyklus auseinanderzusetzen. Wann sind meine fruchtbaren Tage? Welche „Symptome“ gehen diesen Tagen voraus? Wie lange dauert mein Zyklus im Schnitt?
Manche messen täglich ihre Temperatur. Das tat ich nie, es wäre mir viel zu umständlich gewesen. Ich hatte aber auch das Glück, dass ich nie lange warten musste bis es „einschlug“.
Erst nach dem 2. Kind fiel auch mir auf, wie stark sich die Hormone im Körper bemerkbar machen, denn ich bekam vor dem Eisprung sehr oft starke, fast schon migräneartige Kopfschmerzen. Es brauchte aber eine Zeit lang bis ich den Zusammenhang machen konnte.

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Neu auf dem Markt ist das Ava Armband – ein Fruchtbarkeits-Tracker, den man nachts trägt: Mit Hilfe von Sensoren werden neun unterschiedliche physiologische Parameter im Schlaf erfasst und dann von einem Algorithmus zur Berechnung der fruchtbaren Tage verwendet.

Der Aufwand ist also gering: man trägt jede Nacht das Armband und die erfassten Daten werden jeden Morgen mit der dazugehörigen App synchronisiert. So erhält man genaue Informationen über Menstruationsphase, Schlafqualität, Stresslevel und Ruhepuls. Während der Schwangerschaft erweitern sich diese Informationen um das Gewicht und die körperlichen Veränderungen.

Aus einer klinischen Studie, welche von Ava in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich durchgeführt wurde, ging hervor, dass Ava mit einer Genauigkeit von 89 Prozent durchschnittlich 5,3 fruchtbare Tage pro Zyklus erkennt.

Dadurch, dass Ava nicht nur den Zyklus trackt, sondern auch andere körperliche Vorgänge, ist das Armband auch für Frauen spannend, die ihren Körper genauer kennen lernen wollen. Frauen, die wissen wollen, wie „gut“ sie tatsächlich geschlafen haben, wie hoch ihr Ruhepuls ist und ob ihr Körper unter Stress stand (pyhsiologischer Stress, den man oft gar nicht bemerkt). Auch für Sportlerinnen dürfte Ava so z.B. ein interessantes Tool sein.

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Wer mehr wissen möchte, findet auf der Website von Ava zahlreiche, detaillierte Informationen, also schaut mal rein!

Du möchtest Ava ausprobieren? Dann kannst Du das gerne tun und mit dem Gutscheincode „MAMAMAL3“ in der Höhe von 20€/CHF 20.- das Armband ermässigt bestellen. Der Code ist gültig bis zum 1. Juni.
Wäre ein solches Armband etwas, das Dich interessiert? 

Fotos: Ava Women

Über meinen Kinderwunsch

Ich wollte auf jeden Fall mehrere Kinder, das war klar. 3 fand ich eine gute Zahl. Aber es kam dann so, dass wir schon beim 1. Kind heillos überfordert waren. Und das 2. Kind forderte das 1. noch mehr heraus, so dass die letzten 6 Jahre doch sehr anstrengend waren. Nun bessert es langsam, aber deutlich. Die Kinder sind selbstständiger, streiten weniger (aktueller Vermerk: stimmt gerade nicht :D), wir haben einen strukturierten Alltag… und so sollte es wohl so sein, dass ein weiteres Geschwisterchen einen grösseren Abstand haben würde… eigentlich wollte ich ja das 3. Kind recht schnell haben, im Sinne von – ruckzuck und erledigt ist es. Ausser während der Geburt und kurz danach. Da hätte ich sofort unterschrieben, dass ich nie mehr eins bekommen werde 😉 Irgendwie klar, oder? Wie dem auch sei, so stillte ich die Maus ja recht lange und ich glaube ich bekam drum auch über ein Jahr lang keine Mens. Doch als sie wieder kam oder auch kurz davor, wurde dem Mann mulmig zumute und wie verhüteten, weil er war absolut nicht bereit für noch mehr Stress, das in seinen Augen ein 3. Mit Sicherheit nach sich gezogen hätte. Damals, als die ersten beiden ja auch noch klein waren. Und so wartete und wartete ich und bekam so alle paar Monate mal eine Krise und belagerte ihn. Bis er eines Tages, vor vielleicht 5 Monaten, von sich aus meinte: „ja, wenn’s denn unbedingt sein soll…“ Also liessen wir die Verhütung weg… Seltsamerweise war ich da schon an einem Punkt, an dem ich mir nicht mehr sicher war, ob ICH überhaupt noch will… ich hatte gerade wieder so richtig mit (Kampf)sport begonnen, hatte mehr Freiheiten, Zeit für mich und konnte auch mal ALLEIN raus… die Kinder blieben endlich mal bei Papa, ohne gleich nach mir zu heulen – ihr wisst schon… Auf der anderen Seite hatte ich sicher 3 Jahre lang dafür gekämpft bzw. quälte ich mich beim Anblick jeder Familie mit 3 oder mehr Kindern, bekam ich schier Vögel weil gerade letztes Jahr praktisch JEDE Bloggerin, die ich las (und das sind nicht wenige) ihre 3. Schwangerschaft verkündete oder ihr 3. Kind bekam… (in den Jahren zuvor waren es Bekannte aus meiner Umgebung!) Ich konnte die Blogs gar nicht mehr lesen! Es war wie verrückt. 3 Kinder mussten DER Über-Trend sein. Zumindest war es so in meiner Wahrnehmung und es machte mich narrisch… Jetzt, wo ich die Blogs endlich wieder lesen kann, sind die Kinder alle schon (fast) auf der Welt. Wie doof… ich reihe mich also als Letzte ein. Was soll’s? 😉

Nun ja, warum also den Wunsch plötzlich aufgeben? Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, mein 3. Kind nicht nach meinem 35. Lebensjahr zu bekommen und das lag ja noch gut drin. Ein Sommerkind wäre mein Wunsch gewesen, jetzt kommt es halt anders – planen kann man es nun mal nicht 😉
Ausserdem habe ich noch was aufzuholen: Hier lagern noch gut 20(?) Tragetücher, die ich bei der ja schon 4-jährigen nicht mehr wirklich (ausgiebig genug) nutzen konnte oder kann… Ich habe die Ausbildung zum Windelfrei-Coach gemacht nachdem die Maus längst trocken war und habe es bei ihr auch nur partiell gemacht… habe auch noch die ganze Stoffwindel-Ausrüstung, die ich bei ihr gerade mal 2 Monate nutzen konnte. Aber gut, das sind Peanuts… wie auch die vielen Kleider, die meine Kinder ja nur kurz tragen konnten… alles noch da und parat 🙂 Also los mit dem Abenteuer!