35 Jahre – mitten im Leben

In weniger als einem Monat kündigt sich wie jedes Jahr der Tag an, den man als Erwachsenen am wenigsten schätzt: der eigene Geburtstag. Ab einem bestimmten Alter, das ich längst überschritten habe, wacht man nicht mehr vor Spannung auf die Geschenke freudigst auf, sondern würde sich eigentlich lieber wieder umdrehen und erst dann wieder aufwachen, wenn man eine dem Tag würdige Situation vorfindet: weisser Sandstrand, eine bequeme Doppelliege mit Blick auf türkisblaues Meer, Sonnenschein und angenehmer Wind. Der Bikini zwickt nicht, die Haut sanft gebräunt und ein Hotelangestellter serviert soeben ein kühles Getränk. Aber, nein, es ist, wie es ist, im Leben, ein Tag wie jeder andere mit schonungslosen Nachrichten: „ein Jahr älter, Du Kuh! Von jetzt an geht es nur noch abwärts mit Dir!“ Danke aber auch. Und wann habe ich eigentlich begonnen, mich alt zu fühlen? Als die ersten Fältchen im Laufe des Tages nicht mehr verschwanden? Als mich jüngere Typen schamlos „alt“ nannten? Als ich bemerkte, dass Sport seinen Tribut zollt und abends im Bett meinen Körper mit Schmerzen quält? Als mich ein Kind mit „Grüezi“ begrüsste? Ich weiss es nicht, es kam wohl schleichend…

Kurzer Check… wie geht es mir mit 35?

Körper: Kriegsgebiet
Seele: Tornado
Geist: Rostlaube

Summa summarum: Kollateralschäden, soweit das Auge reicht…

Der Punkt im Leben also, an dem man näher an der 40 als an der 30 ist, ruft Mid-Life-Crisis-Symptome hervor… wäre ich ein Mann, würde ich mir ein schnelles Auto kaufen und mir eine 20-jährige anlachen. Als Frau ist das nicht ganz so simpel… vermutlich stünde jetzt die erste Schönheits-OP an. Ein Facelift, etwas Botox, Fettabsaugen, Brustkorrektur (höher, weiter). Dafür fehlt mir das Budget. Ist wohl auch besser so! Stattdessen gönne ich meinem Körper (Kampf)sport galore – besser als jede Droge und vielleicht erspart es mir auf Dauer das Fettabsaugen (aber nicht den Chiropraktiker)? Ich versuche, mich halbwegs gesund zu ernähren (was regelmässig scheitert). Ich unternehme nicht-invasive kosmetische Massnahmen. Die Fassade muss aufrechterhalten werden, so gut es eben geht… man greift schon mal mit schlechtem Gewissen zur Anti-Aging-Gesichtslotion und lässt die jugendliche N*vea soft Creme links liegen, deren Design viel schöner ist… mit einem Seufzen. Partyeskapaden? Alkohol? Fehlanzeige. Alles schlecht für die Haut. Aber ich vermisse es auch nicht. Selten. Ja, älter werden ist für Frauen nicht einfach. Man sagt meist nur Männern nach, dass sie mit Fältchen und grauen Haaren an Attraktivität und Charakter gewinnen (George Clooney!).
Und was geht hinter der Fassade ab? Ich blicke zurück. Immer mal wieder. Aber lieber nach vorn. Geboren am 1. Juni 1981 in Chur GR. Unweit davon starb meine Mutter vor Jahren, weshalb ich die Stadt nicht mehr sehen will, es sei denn es muss… unauffällige Kindheit. Da mein Bruder recht älter war, wuchs ich quasi als Einzelkind auf. Das war nicht immer einfach. Ich vermisste eine Schwester… umso mehr hing ich gern mit anderen Kindern rum… ich malte viel. War ruhig. Hatte erst Fische als Haustiere und später einen Westie. Ich mochte die Schule und war gut darin. Ich war eher der Aussenseiter… auch im Gymi. Ein Sozialnerd*, der mit anderen Nerds rumhing und meist als eine der letzten in die Völkerball-Mannschaft gerufen wurde. Ich musste 19(!) Jahre alt werden bis ich endlich einen Typen kennenlernte, der mein Schmachten erwiderte. Den heiratete ich dann auch, irgendwann nachdem ich das Studium abgebrochen hatte. Aber ich entwickelte mich weiter als er, es passte nicht mehr… ich machte einen Fehltritt und reiste beruflich nach Japan, wo ich meinen jetzigen Mann kennen lernte. Als ich zurückkam, war die Wohnung leer und ich bald geschieden. Zwei Jahre später sagte ich nicht nur erneut „ja“, sondern trug auch unser erstes Kind unter dem Herzen. Es ist ein Klischee, aber mein Leben war danach wirklich nicht mehr dasselbe und ich ein neuer Mensch. 9 Monate später begann ich diesen Blog. Fast 6 Jahre lang schwamm ich in der Mama-Blase, mal mehr, mal weniger glücklich. Aber eigentlich sehr zufrieden, wäre da nicht die schlechte Figur gewesen… Die Kinder waren anstrengend, sehr sogar. Wenig Schlaf, viel Süsses… das musste aufhören. Ich mochte mich so nicht mehr. Daher die Sportattacke. Und die half. Sehr. Am Ziel bin ich noch nicht. Die Ernährung, wie gesagt, ist noch ein Streitpunkt in mir… 😉
Und beruflich? Das ist vielleicht der Grund, weshalb ich denke, nichts erreicht zu haben. Aber eigentlich habe ich auch keine Ambitionen, hatte ich nie… ein Sozialnerd kämpft sich selten an die Spitze. Trotzdem habe ich mich selber überrascht, als ich irgendwann das Japanologie- und Publizistikstudium gegen die Ausbildung zur Journalistin eintauschte? Warum? Eben darum, weil es für mich früher nichts Schlimmeres gab, als auf Leute zugehen zu müssen. Es ist mir bis heute schleierhaft, ob ich mit dieser Berufswahl eine Selbsttherapie einleiten wollte oder ob es einfach die Folge eines Hirn-Blackouts war… Mit meiner ersten, richtigen Stelle wurde tatsächlich alles besser… ich fühlte mich wohl. Es war mir/uns damals aber auch klar, als wir uns für Kinder entschieden, dass ich zuhause bleiben und höchstens ein kleines Pensum weiter arbeiten würde. Ich stieg denn auch später wieder ein als versprochen und verärgerte damit meine Vorgesetzten. Aber das Kind war mir wichtiger und irgendwann trennten wir uns in gegenseitigem Einverständnis während ich längst als freie Mitarbeiterin dann schrieb, wann ich wollte. Bis heute ist es für mich der perfekte Job, da ich ihn mir einteilen kann und ein Grossteil der Arbeit von Zuhause aus erledigt werden kann. Das Bloggen nimmt auch viel Zeit in Anspruch und ich sehe es auch fast als Job an, wäre da nicht der Fakt, dass mich niemand in bar dafür bezahlt. Aber ab und zu bekomme ich Produkte und das sowie der Spass an der Sache und das tolle Feedback bzw. die Interaktion mit den Lesern motiviert mich ebenso.

Noch so ein Neben-Job ist die Trage- und Windelfreiberatung. Zwar habe ich im Schnitt nur etwa eine Beratung im Monat und der Verdienst ist klein (und die Ausrüstung wird sich nie amortisieren) aber auch dies ist ein Herzprojekt

Ausblick

35 Jahre und kein bisschen weiser… das ist schon so. Ich fühle mich oft mehr wie 5 als 35. Im Herzen noch Kind und manchmal nur Dummheiten im Kopf… aber vielleicht muss das so, weil’s sonst langweilig wär‘…
So, das Leben geht weiter und macht, was es will. Stets eine neue Überraschung parat. Hier ein Schock, da ein Schicksalsschlag, selten ein Zuckerschlecken aber immer geht es weiter. Schöne Momente gibt es natürlich auch, wir wollen mal nicht kleinlich sein… aber im Grunde, weiss keiner, was kommt. Jeder Tag ist ein Tritt in den Hintern und ich bleib‘ Zen – so soll es sein! #ironieoff Stay tuned for the fun! 

Und die Gretchenfrage an Euch: wie habt Ihr’s mit dem Alter? Alles cool? Leichter Bammel? Gleichgültigkeit, Zufriedenheit oder älter werden rockt

*schüchterner Mensch mit verschwindend kleinem Selbstbewusstsein, der sich gerne kleiner macht als er ist und lieber zuhause in der Stube hockt als unter „normalen“ Gleichaltrigen verkehrt.

Fotos: üble Selfies mit blauem Auge. Kein Makeup bis auf: Lipstick Novum von Dr. Hauschka.

Produkttest: Philips VisaPure Advanced – Wellness für’s Gesicht

Ich bin jetzt 34 Jahre alt. Und so langsam aber sicher beginne ich sichtlich zu altern. Nämlich im Gesicht. Naja, auch sonst, aber darüber reden wir ein ander‘ mal. Bis ich Kinder hatte, wurde ich meist jünger geschätzt als ich war. Offenbar sah mein Gesicht lange jugendlich aus. Als Teenager nervt einen das, später freut es einen. Und da ich nie eine intensive „Party-hard-Phase“ hatte, nie rauchte oder kampfsoff, blieb mir die jugendliche Visage länger erhalten. Und dann kamen die Kinder. Gut 6 Jahre schlaflose Nächte und strapazierte Nerven hinterliessen auch bei mir Spuren. Dazu viel UV-Strahlen weil man das Grossraumbüro hinter sich lässt um die Tage draussen zu verbringen (woran natürlich rein gar nichts auszusetzen ist). Was das jetzt mit dem vorgestellten Produkt zu tun hat? Eigentlich nicht viel, aber ich finde es passt grad zum Thema. Ich kann sie also nicht mehr verstecken (und nein, ich spachtle mich nicht morgens mit Make-up zu), die Krähenfüsse, die Zornfalte, die Augenringe etc. Mein Mann meinte mal, Fältchen machen eine Frau noch attraktiver. Äh, aha. OK. Wirklich?

Aber nun zum Thema. Nach rund 6 Jahren fast gänzlich vernachlässigter bzw. auf ein absolutes Minimum reduzierte Gesichtspflege, ist es Zeit, sich wieder mehr darum zu kümmern. Zu Bürozeiten betrieb ich die ordentliche Wartung morgens vor dem Schminken und abends nach dem Abschminken. Als Mutter hat man anderes zu tun und reinigt das Gesicht unter der Dusche (und die sieht man nur von innen wenn es nicht mehr anders geht *lol*). Feuchtigkeitsmaske? Peeling? Ampullenkur? Luxus! Kein Wunder auch, muss sich meine Kosmetikerin bei meinem rund 1-2-jährlichen Besuch (immer wenn ich zum Geburtstag einen Gutschein erhalte oder ein schlechtes Gewissen habe) jeweils mit einer „total verhornten Haut“ abkämpfen. Entsprechend tut es weh und entsprechend seltener will ich mir die Prozedur antun, mich porentief reinigen zu lassen. Und einen Anschiss zu kassieren (leichte Übertreibung hier, sie ist ‚ne ganz Liebe eigentlich ;), dass ich das wirklich öfter tun sollte, das Ausreinigen. Aber es klingt so nach Austreibung und das erinnert mich an „Der Exorzist“. Also, ich brauchte dringend einen Anstoss. Und sah den VisaPure von Philips. Und ich wusste, dass es mir damit leichter fallen würde und v.a., dass ich damit bestimmt grössere Reinigungserfolge erzielen würde. Philips liess es mich testen 🙂 Grosse Freude!

Hier seht Ihr das ganze Set des VisaPure Advanced mit dem Gerät (vorne), der Ladestation (rechts), dem "Bänkchen" für die drei Aufsätze (plus Schutzkappe für den Bürstenkopf) und oben der Tasche.

Hier seht Ihr das ganze Set des VisaPure Advanced mit dem Gerät (vorne), der Ladestation (rechts), dem „Bänkchen“ für die drei Aufsätze (plus Schutzkappe für den Bürstenkopf) und oben der Tasche.

Das Gerät ist elegant designt und macht sich wunderbar in unserem Bad. Und es kann sogar mehr als nur das Gesicht reinigen, denn es liegen ihm nämlich noch drei verschiedene Aufsätze bei. Neben der Bürste gibt es einen Massagekopf und den sogenannten „Fresh Eyes“-Aufsatz.

Bild: Philips

Bild: Philips

Die Reinigung ist kinderleicht. Mit Hilfe des Hautzonen-Timers wird das Gesicht in drei Zonen (T-Zone, linke Wange, rechte Wange) aufgeteilt, die jeweils 20 Sekunden lang behandelt werden. Den Wechsel zur nächsten Partie kündigt der VisaPure durch ein kurzes Vibrations-Signal an. Die Reinigung soll 10x effektiver sein als von Hand – genau das richtige für mich! J Und ich muss auch sagen, dass ich, jetzt da ich das Gerät eine Weile ausprobieren durfte, durchaus bestätigen dass dem so ist. Ich habe das Gefühl, die Haut ist besser geworden, ganz klar sehen tue ich es aber am Wattepad, mit dem ich nach der Reinigung immer, getränkt mit der Clinique Clarifying Lotion, über’s Gesicht streiche. Früher war das Pad immer ein wenig grau und das trotz vorhergehender Reinigung. Hier merke ich einen deutlichen Unterschied!
Der Aufsatz für die revitalisierende Massage wurde gemeinsam mit Experten für japanische Gesichtsmassage entwickelt. In Japan gehört diese nämlich zur Kultur und ist täglicher Bestandteil der Gesichtspflege. Die Massage soll die Durchblutung anregen und ein straffendes, strahlendes Aussehen verleihen.
Der „Fresh Eyes“-Aufsatz kommt mir sehr gelegen, v.a. jetzt, da ich schon recht früh aufstehen muss (für meine Verhältnisse 😉 Wenn ich nicht ausgeschlafen bin (also in 99% der Fälle), habe ich morgens das Gefühl, kaum die Augen aufzukriegen. Bisher habe ich mir damit beholfen, meine Daumen mit kaltem Wasser zu befeuchten und dann eine Weile in die Augenhöhlen zu halten. Das hilft. Ein Löffel tut es auch. Aber mit dem VisaPure-Aufsatz geht es noch besser. Die Keramik-Beschichtung ist angenehm kühl und die leichte Vibration soll den Lymphfluss anregen und helfen, Schwellungen zu reduzieren. Und das funktioniert wirklich sehr gut!

Übrigens dauert die Reinigung 1 Minute, die Massage 3 Minuten und die frische Augenpartie ist in 30 Sekunden garantiert – so viel Zeit sollte man auch als Mutter für das tägliche Wellnessprogramm aufwenden können 😉 Der VisaPure hat damit auch den wunderbaren Nebeneffekt, nicht mehr nachdenken zu müssen. Man muss lediglich die Reinigungsmilch o.ä. selber auftragen und wieder abspülen, den Rest erledigt mein schlaues Gerät. Was will die gestresste Mama mehr? Und wer es noch effizienter mag: den VisaPure kann man auch mit unter die Dusche nehmen. Perfekt, oder?

Der VisaPure Advanced wird mittels Akku aufgeladen und hält rund zwei Wochen. Ein praktisches Etui für die staubfreie Aufbewahrung und für auf Reisen liegt bei. Den VisaPure gibt es in verschiedenen Ausführungen. Einfach mal bei Philips vorbeischauen.