Draussen aktiv – mit ReimaGO

Produkttest/-vorstellung

Die Kleidung von Reima gefällt mir schon lange. Das Label aus Finnland hat sich auf funktionelle Outdoorkleidung für Kinder und Babys spezialisiert. Die Schnee-Overalls für die Kleinsten waren es dann auch dank der ich Reima vor Jahren entdeckte. Und nun durften wir etwas Neues und ziemlich Cooles ausprobieren: ReimaGO – ein Aktivitätssensor für Kinder, den man ganz einfach in der passenden Kleidung einklickt und der, ähnlich einem Schrittzähler, die Aktivität der Kinder im Laufe des Tages erfasst sowie die Dauer und Intensität der Bewegungen misst.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMittels einer liebevoll gestalteten App können die Eltern gemeinsam mit den Kindern abends überprüfen, wie aktiv sie heute waren. Dabei gibt es verschiedene Levels, welche die Kinder erreichen können und Belohnungen in Form von Abzeichen. Hier haben die Eltern auch die Möglichkeit, selber ein Bild hochzuladen und eine entsprechende Belohnung, z.B. Zoobesuch, das Lieblingsgericht zum Abendessen, ein neues Laufrad etc., zu versprechen, wenn ein bestimmtes Ziel erreicht wurde. Ideal wäre natürlich etwas, das wiederum mit Aktivität verbunden ist. Vielleicht wünscht sich das Kind ja ein Paar Schlittschuhe oder Skier? Das ist aber natürlich kein Muss! Wer eine „Belohnung“ als pädagogisch/erzieherisch wenig sinnvoll erachtet, kann die App auch einfach dazu benutzen, gemeinsam zu sehen, wie viel sich das Kind bewegt hat. Das ist spannend und schnell erledigt, bedeutet also überhaupt nicht, dass das Kind danach noch lange vor dem Bildschirm hängt, falls jetzt jemand gerade Bedenken hatte! 😉
Die Sensoren werden übrigens ganz einfach via Bluetooth mit dem iPad oder iPhone (Android folgt bald) verbunden, um sich die Resultate anzusehen.

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Foto: Reima

 

 

Aktive Kinder
Immer wieder wird bemängelt, wie wenig Kinder sich heute bewegen. Erst mal ist klar, dass sie mit dem Beginn der Schulzeit schon mal einen grossen Teil des Tages still sitzen müssen. Aber auch in der Freizeit überwiegen je länger, je mehr, ruhige Aktivitäten und besonders bei älteren Kindern ein hoher Konsum von Bildschirmzeit (Smartphone, Computer, Videospiele). Es scheint als würde Bewegung oft nur noch in Sportkursen stattfinden. Aber nicht jedes Kind ist offen dafür… Als Optimum empfiehlt übrigens die WHO 60 Minuten moderate bis hohe Bewegungsaktivität pro Tag. 60 Minuten sind deshalb auch als Tagesziel in der App vorgegeben.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAMit ReimaGo will Reima sowohl Eltern als auch Kindern etwas in die Hand geben, das zu mehr Bewegung im Alltag motiviert. Und ich denke, dass dies bis zu einem bestimmten Alter sehr gut funktionieren kann.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch wir legen Wert darauf, dass sich unsere Kinder regelmässig bewegen und das am besten an der frischen Luft in der freien Natur. Dass wir die Fotos für diesen Beitrag auf dem Spielplatz machten, war nicht geplant, aber zuvor wollten wir auf einem ziemlich kargen Feld einen Drachen steigen lassen und das klappte nicht so ganz, also siedelten wir dann kurzerhand um. Obwohl wir mit den Kindern übrigens an einem anderen Tag noch fast zwei Stunden spazieren gingen (zum Teil waren sie auf den Rollern unterwegs), war ihr Aktivitätslevel am Foto-Tag höher. Dabei sind wir nur in den Laden, waren auf dem Feld und eben dem Spielplatz. Ich schätze die Bewegungsintensität war heute mit Klettern, Schaukeln und Rennen eben höher als nur mit Spazieren/Roller fahren… aber so kann man verschiedene Aktivitäten eben auch gut vergleichen.
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Motivation wecken
Dazu muss ich noch erwähnen, dass unser Grosser ja ein ziemlich ausgeprägter Stubenhocker ist. Obwohl er sich, einmal draussen, eigentlich sehr gern bewegt, schaffen wir es kaum, ihn ohne grosses Protestgeheul zum Mitkommen zu bewegen. Da half bisher weder Vorleben, noch eine Belohnung versprechen oder ähnliches… Ich glaube deshalb schon, dass ReimaGO ein helfen kann, da er, vom Ehrgeiz getrieben (und den hat er), natürlich nicht will, dass seine Schwester mehr Punkte erreicht als er 😀 Nun ja… vielleicht nicht die gewünschte Art von Motivation, aber mehr können wir derzeit wohl nicht erwarten. Obwohl es fast nicht möglich ist, die Sensoren täglich zu tragen und drum wirklich ein gutes Bild der kindlichen Aktivitäten zu bekommen (im Schwimmkurs oder Turnen sind sie auch aktiv, tragen aber logischerweise die Jacken nicht) und ich es zudem auch nicht zum täglichen Gebrauch empfehle, weil es dann wahrscheinlich schneller langweilig werden würde oder eben auch mal Tage gibt, an denen die Aktivität geringer ist und das wiederum die Kinder möglicherweise demotiviert, kommen die Kinder auch von selber an und bitten darum, die Jacken mit den Sensoren tragen zu dürfen, z.B. wenn sie mit anderen Kindern vor die Tür gehen.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAÜberlegt doch, ob ReimaGO auch etwas für Euch sein könnte. Die Kinder zu mehr Bewegung anregen zu wollen, setzt natürlich immer voraus, dass auch die Eltern sich gerne (draussen) bewegen und bereit sind, regelmässig solche Aktivitäten zu unternehmen. Und auch wenn man den Sensor z.B. nur am Wochenende nutzt – die schöne und funktionelle Kleidung (gibt ein ganzes Sortiment, auch wärmerer Kleidung, die Sensor-tauglich sind) zahlt sich immer aus, egal ob mit oder ohne Sensor… 😉

Wir bedanken uns herzlich bei ReimaGO dafür, dass wir dieses innovative Produkt testen und nutzen durften.
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Produkttest: Kinderrucksack von Vaude

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Da mein Sohn vor kurzem in die Schule kam, war mir auch klar, dass wir einen Wanderrucksack für ihn benötigen werden denn sicher wird er mit seiner Klasse bald den ersten Ausflug oder eine Wanderung unternehmen. Dafür wäre die Schultasche zu gross und unpraktisch und der Kindergarten-/Waldspielgruppen-Rucksack zu klein. Bei unserer Suche nach einem geeigneten Rucksack, der gross, aber nicht zu schwer ist, sind wir auf die Firma Vaude gestossen und durften testen. Ich habe mich für den „Puck“ entschieden, der 10 Liter fasst und wurde positiv überrascht, denn der Rucksack bietet nicht nur genügend Platz sondern auch tolle Extras: aussen gibt es zwei Netzfächer, in die wunderbar eine Getränkeflasche oder ähnliches passt, so dass man nicht jedes Mal den Rucksack öffnen muss wenn man Durst hat. Auf einer Seite ist eine grosse Lupe angebunden, mit der sich unser kleiner Entdecker unterwegs prima Insekten, Pflanzen und dergleichen genauer ansehen kann. Die kann er sicher gut gebrauchen wenn es z.B. mal auf eine botanische Exkursion geht 😉 Auch kann man an zwei Gummischlaufen an der Aussenseite einen Stock einhängen. Der Grosse sammelt sowieso gerne Stöcke, geschnitzt kann man damit auch prima Würste zum Bräteln aufspiessen 😉

Im Innern des Rucksacks hat es ein separates Fach mit einer kleinen Sitzmatte, das finde ich ebenfalls sehr praktisch, wenn er sich mal nicht auf den (nassen) Boden setzen möchte. Das Innere des Rucksacks kann mit Gummizug/Kordel gut unter dem Deckel verschlossen werden.
Im Reissverschlussfach im Deckel des Rucksacks befindet sich sogar einen Regenschutz! Den kann man aber auch herausnehmen wenn man den Platz benötigt. Mit einem Gummiband unter dem Deckel kann man eine zusammengerollte Jacke oder Decke befestigen (Fotos vom Innenleben am Textende).
Das Rückenteil ist gut gepolstert, der Boden des Rucksacks sehr robust und es gibt auch einen Hüftgurt für mehr Stabilität beim Tragen. Träger und Gurte lassen sich natürlich verstellen.
Ich halte die Grösse des Rucksacks für optimal für meinen Sohn. Jacke, Znünibox, Getränkeflasche etc. haben problemlos Platz. Zudem ist der Rucksack mit 560g selber sehr leicht.
Falls Ihr Euch für das Modell interessiert, für Mädchen gibt es eines mit schönem Muster und natürlich sind noch weitere Farben erhältlich.

Wir bedanken uns herzlich bei Vaude für die Testmöglichkeit! 
Welche Rucksäcke habt Ihr für Eure Schulkinder? Nutzt Ihr diese auch, wenn Ihr privat draussen unterwegs seid oder wandern geht?

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Auch die Maus (noch ohne Rucksack 😉 wollte die Lupe mal ausprobieren…

Buchrezi: "Kindheiten" von Michaela Schonhöft

Wie Ihr wisst, bin ich mit meinen Rezensionen weit hintendrin, mangels Zeit, extrem mangels… nun, heute schaffe ich mal wieder eine (clap your hands, say yay! 😀
Das Buch musste ich, sh. oben, mangels… in mehreren Etappen lesen, weshalb Ihr mich entschuldigen müsst wenn ich Euch eine unzusammenhängende Rezi schreibe heute. Ich gelobe Besserung und arbeite seitdem mit Post-Its damit ich die wichtigen Stellen bei der Rezi nochmals verinnerlichen kann. Vlt wären Notizen auch eine Idee *grübel*. Egal…
Bitte entschuldigt, die Verwirrung mit den Aufzählungszeichen, hat irgendwie nicht so ganz geklappt, Punkte, Quadrate und leere Punkte sind gleichwertig anzusehen, es gibt keine Unterpunkte 😉 Danke!

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