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Frühjahrsputz (mit Verlosung CH)

Habt Ihr Euren Frühjahrsputz schon erledigt? Oder macht Ihr sowas nicht? Ich muss zugeben, ich komme selten über’s Staubsaugen hinaus. Warum? Weil in einem Haushalt mit Kindern einfach ständig Krümel am Boden landen wie die Blätter im Herbstwind. Ab sofort habe ich dafür aber einen kompetenten Sidekick zur Hand! 😉 Weiterlesen

Eine Reinigungskraft online buchen? Wir haben getestet

Wer eine Familie hat, der weiss, wie gross der Aufwand im Haushalt plötzlich sein kann… Kinder bringen ja ganz wunderbar Leben in die Bude, aber es sieht meist auch dauerhaft chaotisch aus, vor allem mit kleineren Kinder, die sich gerne überall ausbreiten. Das ist toll, das soll so sein, aber alleine der Ordnung immer Herr zu werden, ist eine tägliche Herausforderung. Dazu kommen dann noch weitere schöne Nebeneffekte wie Krümel auf und unter dem Tisch, Handabdrücke auf den Fenstern etc. Schmutz von den Schuhen in der Garderobe, Zahnpastaflecken im Brünneli, Papierschnipsel vom Basteln… ja, ich könnte hier ewig weiter führen, ich schätze die meisten Eltern kennen das nur zu gut. Dazwischen steht der Wäscheständer zum Trocknen der Kleider, das schmutzige Geschirr vom Zmittag… mit Kindern hat man andere Prioritäten. Die Hausaufgaben müssen gemacht, das Znüni gepackt, ein Buch vorgelesen, Mails beantwortet werden. In 5 ruhigen Minuten zieht man den Staubsauger rasch durch die Wohnräume, um wenigstens zu verhindern, dass die Krümel in alle Himmelsrichtungen verbreitet werden. Nach dem Essen versucht man in Windeseile, die Küche in Ordnung zu bringen und kündigt sich Besuch an, checkt man rasch panisch die Toilette auf Sauberkeit. Abends nimmt man sich dann Zeit für die Wäsche und räumt noch kurz auf, sofern man nicht zu erschlagen ist (was bei mir momentan oft der Fall ist, so einen Bauch durch die Gegend zu schleppen, kann anstrengend sein ;).

Eine Sisyphus-Arbeit ist sie, die Hausarbeit und ich habe schon manche Mutter seufzen gehört, dass sie doch gerne eine Perle hätte, die regelmässig durch die Wohnung/das Haus fegt und für eine Grundreinigung, oder auch sehr gerne mal für saubere Fenster und Badezimmer etc. (wozu man nie vorstösst, weil die Grundreinigung meist die ganze Zeit beansprucht, die man hat) sorgt und einen so ein bisschen entlastet. Am Wochenende nämlich, ist zwar der Papa da, und man ergo schon zu zweit aber dann stehen die Einkäufe an, man möchte mit den Kindern was unternehmen, Verwandte schneien hinein oder die Kinder sind derart quengelig, dass man den Fensterwischer nach den ersten Versuchen wieder in die Ecke pfeffert.
Sind beide Eltern berufstätig, sind zwar die Kinder meist weniger im Haus, doch wir alle wissen, dass ihnen schon 5 Minuten ausreichen, um die Bude auf den Kopf zu stellen. So hetzen die Eltern meist von der Arbeit in die Kinderbetreuung, müssen noch rasch in den Laden und dann das Abendessen zubereiten. Bevor sie müde auf die Couch fallen, müssen die Kinder gebettet werden und vielleicht stehen noch die Müslischalen vom Frühstück auf dem Tisch, liegen die Kleider vom morgendlichen „Nein, ich will aber die andere Hose!“ noch verstreut im Kinderzimmer.

Ich will jetzt eine gute Fee!“, denkt sich da so manche(r)… und hier setzt ipaster an. Das junge und innovative Unternehmen aus der Ostschweiz hat seine Website kurzerhand so programmiert, dass man mit ein paar wenigen Klicks, auch abends um 23 Uhr, noch eine Reinigungskraft buchen kann. Und dies mittlerweile an fast allen Orten der Schweiz. Man muss nur seine PLZ eingeben, den Reinigungsumfang (in welchem Turnus und wie lange) und Termin wählen (je nach Wohnungsgrösse wird bereits ein Vorschlag für den Stundenaufwand gemacht) und kann online gleich bezahlen. Die Preise sind ganz transparent beim Buchen einzusehen und man kann zur Grundreinigung auch noch zusätzliche Dienstleistungen wie Fenster, Backofen, Kühlschrank und Schränke auswählen. Danach kann man sich zurücklehnen und sich über ein bald sauberes Heim freuen.

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Screenshot: ipaster.com

Auf der übersichtlichen Website von ipaster findet man noch mehr Infos, häufige Fragen und die Antworten dazu und im Zweifelsfall wählt man die angegebene Nummer und kann auch telefonisch buchen. Die meisten jedoch buchen nach Auskunft von ipaster schnell und einfach via Website.

img_8496Wir durften diesen Dienst ausprobieren und es hat wirklich alles reibungslos geklappt. Die Reinigungskraft kam aus dem selben Ort und klingelte pünktlich an der Tür. Ich habe ihr kurz die Bäder gezeigt und sie mit dem notwendigen Zubehör (Putzmittel, Handschuhe, Schwamm etc.) versorgt und liess sie dann gewähren… sie war zwei Stunden da und reinigte in der Zeit beide Bäder komplett, also Toiletten, Duschen, Badewanne, Lavabos und auch ein Regal entstaubte sie. War ihr etwas unklar, z.B. wie man auf die Brause umschaltet, hat sie gefragt, ebenso als ein Putzmittel ausging. Ansonsten arbeitete sie sich ohne Pause durch und verabschiedete sich am Schluss ganz höflich wieder.
Ist man mit „seiner“ Reinigungskraft erst mal vertraut bzw. sie mit den Aufgaben, kann man auch einfach den Schlüssel hinterlegen und sich so auf ein sauberes Heim freuen.

Das Gute an einem Dienst wie ipaster, dessen Preis-Leistung für mich übrigens wirklich stimmt, ist, dass man sich um nichts weiteres kümmern muss, dass man sicher sein kann, dass die Reinigungskraft ausreichend geprüft wurde (anders wie bei einer Kleinanzeige in der Zeitung) und dass ich bei Problemen einen direkten Ansprechpartner habe, der sich um eine Lösung bemühen wird und mir zur Not auch direkt eine andere Fachkraft schicken kann, ohne dass ich mich wieder mühsam selber auf die Suche nach jemand anderem machen muss. Einfacher geht’s nicht! Probiert es doch mal aus wenn ihr Bedarf habt… 😉

Wir bedanken uns herzlich bei ipaster für die angenehme Zusammenarbeit!

Mein chaotischer Haushalt

Vor einer Weile habe ich mal angemerkt, etwas zum Thema Haushaltsführung zu schreiben, also voilà! Bei uns herrscht tatsächlich seit Jahr und Tag „management by chaos“.  Ich bin in einer Generation aufgewachsen, die keinen Hauswirtschaftsunterricht hatte und Fächer wie Kochen waren optional und interessierten mich damals nicht. Aufgewachsen bin ich als Fast-Einzelkind (mein Bruder ist einiges älter als ich) mit einer Vollzeit- und -blut-Hausfrau/-Mama. Dagegen ist nichts auszusetzen, aber ich wurde natürlich auch ein wenig verwöhnt. Ich war ein Kind, das sich bestens selber beschäftigte und so schmiss meine Mutter den Haushalt allein, ohne mich grossartig um Mithilfe zu bitten. Oder, und diese Tendenz bemerke ich selber auch: viele Dinge erledigt man eben nervenschonender und schneller, wenn die Kinder einem nicht dabei helfen. Sicherlich deckte ich mal den Tisch, durfte beim Backen assistieren oder musste ihr bei der Gartenarbeit zur Hand gehen, aber sobald ich im Gymi war, schätzte sie es wohl als wichtiger ein, dass ich die Hausaufgaben erledige und brav lerne 😉 Einzig bei meiner Oma, ihrer Mutter, wurde ich jeweils stark eingespannt (und, nein, ich mochte es nicht).
De facto habe ich heute von einer erfolgreichen Haushaltsführung nur eine leise Ahnung und immer noch relativ wenig Interesse daran. Ich kann Euch hier also keinerlei Tipps geben, bin aber sicher, dass Ihr diesbezüglich im Internet oder in einschlägigen Ratgebern fündig werdet. Dazu kommt noch, dass jeder Mensch seine eigenen Ansprüche bzw. Vorstellungen eines funktionierenden Haushalts hat. Ich kenne Mütter, die haben alles im Griff, erstellen Listen von A-Z und planen die täglichen Mahlzeiten Wochen im Voraus. Ganz ehrlich: ich bewundere diese Mütter enorm. Ich. wäre. dazu. nicht. imstande. Nie. 
Und dann war ich schon in Häusern, da graute es mir, weil alles vollgestellt war, schmutzig in allen Ecken und man den Boden vor lauter Schmeisskleidung, Kinderspielzeug und dergleichen nicht mehr sah.
Ich ordne mich irgendwo dazwischen ein. Ich brauche ein Mindestmass an peniblem „Alles-an-seinem-Platz“ (und kein Millimeter daneben!) um mich wohl zu fühlen, habe aber eine hohe Toleranzschwelle in Bezug auf herumliegendem Kinderkram. So fünf Tage lang im Schnitt und dann überkommt es mich und ich räume den Kram weg. Leider sind mein Mann und ich da nicht ganz einer Meinung…
Arbeitsflächen (Küche, Esstisch) müssen aber häufiger frei geräumt sein. Ich kann Geschirr nicht lange stehen lassen, meist ergreift mich der Impuls, den Tisch abzuräumen, noch bevor ich den Kaffee ausgetrunken habe. Ähnlich ist es mit der Wäsche, die ich gerne abhängen würde, bevor sie trocken ist. Solche „Pendenzen“ stören mich immens, es ist so ein wenig Sisyphus, ein notwendiges Übel halt…
Haushaltsarbeit ist bei mir auch ganz oft stimmungsabhängig. Schleife ich mich durch eine Serotonin- und Endorphin-arme Januardepression (so wie jetzt gerade), ist mir sch… egal, wie es aussieht, dann würde ich mich einfach am liebsten verkriechen oder mich quer durch eine Schoko-Sahne-Torte futtern, oder beides. Moment… Ich will Toooorte! OK. Gut. Weiter im Text.
Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, wie das Ganze trotzdem funktioniert, weil, obviously, tut es das irgendwie, denn: meist sind abends alle satt und wir gehen nicht im Chaos unter. Es wird hier halt oft improvisiert und situativ gehandelt. Muss auch manchmal, ist ja nicht alles planbar. Mahlzeiten-technisch greife ich selten zu einem Kochbuch, koche eher aus dem effeff… an einem Mittag werden wir bei der SchwieMu verköstigt, an zwei Mittagen muss ich Maus von der Kita holen und habe ergo keine Zeit, gross den Kochlöffel zu schwingen. An den anderen Tagen sind Maus und ich auch öfter mal mit Playdates belegt und es wird halt 11.30 Uhr bis ich kochen könnte.
Das Ziel ist trotzdem, für ausgewogene Ernährung zu sorgen und dabei nicht mehr alle Wünsche zu berücksichtigen. Habe ich Bock, mache ich etwas, das auch dem Grossen schmeckt oder koche ihm eine Extrawurst. Habe ich weder Zeit noch Lust, dann koche ich rücksichtslos und er kann sich bei Nichtgefallen ein Joghurt aus dem Kühlschrank holen. Einen Zwang gibt es hier nicht, aber auch kein Buffet. So.
An Stresstagen gibt es eben Brot, Pasta, Pizza oder so. Manchmal auch Fast Food. Zweimal kalte Küche kommt aber selten vor, mindestens einmal am Tag soll’s was Warmes geben, ausser vlt im Sommer, wobei wir dann oft was auf den Grill schmeissen. Eine Stressmahlzeit gleiche ich meist mit einer aufwändiger-liebevolleren-gesünderen Mahlzeit aus. Und Brot bzw. kalte Küche heisst bei uns nicht nur Salamistulle, sondern es gibt auch immer Rohkost dazu: Salatgurke, Tomaten, Peperoni, Rüebli und je nach dem Eier, (Hütten)käse oder so für den Eiweiss-Anteil.
Der Geschirrspüler läuft hier so gut wie täglich, Wäsche wird 2x die Woche erledigt, gebügelt wird äusserst selten (meist die Boxbandagen und mein Gi), gesaugt wird mehrmals die Woche, der Kompost regelmässig geleert; sommers der Rasen wöchentlich gemäht, gegossen täglich, der Rest erfolgt, wie erwähnt, situativ 😉
Da der Mann gut 120% arbeitet und ich nur wenig, bin ich die Hauptverantwortliche im Haushalt, delegiere aber an den Wochenenden das Kochen an ihn weil er das a) besser kann und b) eigentlich auch lieber tut als ich. Selbstverständlich räumt er auch sonst mal die Küche auf, putzt etc. Letzteres ist nicht meine Stärke. Ich bin ein Minimalist, wie ihr jetzt ja wisst, d.h. ich putze die Fenster meist monatelang nur punktuell wenn mir grad was auffällt, aber nie richtig. Ich bin der Meinung, das Leben ist zu kurz um es mit Sisyphus-Arbeiten zu vergeuden. Sollte mir eines Tages grauenhaft langweilig sein, kann ich immer noch putzen. Erwarten wir Besuch oder habe ich eine Beratung, dann nehme ich aber schon mal den Putzlappen in die Hand 😉 Aber zur Beruhigung. wir sehen noch aus den Fenstern hinaus und wir haben auch keine Kakerlaken-Zucht.

Wisst ihr Bescheid, ne?
Und ihr? Alles im Griff? Ein strikter Plan ohne Abweichungen oder dolce far niente und laisser-faire?

Von Häusern und Hausarbeit

Mütter von 2 Kindern (jüngstes unter 6), die zwischen 50 und 90% arbeiten, verwenden pro Woche:
49,4 h insgesamt auf die Hausarbeit. Davon
9,3 h auf das Zubereiten von Mahlzeiten,
6,4 Stunden fürs Aufräumen und Putzen und
5,5 Stunden für Kinder waschen und ins Bett bringen

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