Mitt(e)Woch(e)-Beitrag: läuft

Zwischen all den laufenden und anstehenden Wettbewerben möchte ich mich auch mal noch persönlich hier melden. Dank der Sportwoche geniessen wir eine total gechillte letzte Ferienwoche (schrieb’s und es kam anders?? :D) Nein… ich kann mich nicht beklagen. Zwar gab es am Sonntag Abend, nachdem wir die Kinder wieder aus dem Tessin zurück hatten, ein ziemliches Drama weil sich beide urplötzlich nicht mehr daran erinnern konnten, dass ich sie für die Sportwoche angemeldet hatte und natürlich wollten beide ums V…en nicht mehr hin gehen. Es gab Tränen und Geschrei, alle lagen sich in den Haaren. Ein normaler Familienkrach, wie es ihn bei uns öfter mal gibt… *räusper* Weiterlesen

Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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YIV – das nachhaltige (Kinder)geschirr

Auf Instagram bin ich zum ersten mal über „YIV – Your Ideal Vintage“ gestolpert und verliebte mich gleich in das schön designte Geschirr.

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Gerade jetzt ruft es richtiggehend nach täglicher Verwendung. Wir nutzen die Schälchen für Beeren, Obst, Gemüse, alles mögliche, was der Sommer an leckeren Köstlichkeiten so hergibt. Und alles macht sich wunderbar in unserem erdbeerroten (andere Farben sind ebenfalls erhältlich) Geschirr von YIV – designt in der Schweiz, hergestellt in Österreich. Ein Produkt von hier und nebenan, sozusagen.

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Eigentlich ist es Kindergeschirr, denn Melanie Kohler, die Frau hinter YIV, war einst, als ihre Tochter noch etwas kleiner war, nicht sonderlich glücklich mit der Situation am Esstisch. Das spröde Plastikgeschirr störte sie, oft landete das Essen neben dem Teller. Sie suchte nach etwas robusterem und wurde nicht fündig. So entstand YIV. Das Geschirr sieht nicht nur schön aus, es ist auch schnitt- und kratzfest, aromaneutral und bakterienhemmend (dank Emaille), komplett recycelbar, leicht zu reinigen (darf im Gläserprogramm in den Geschirrspüler) und nachhaltig. Und last but not least ist es einfach praktisch, denn man kann darin nicht nur Essen servieren, sondern auch aufbewahren, einfrieren und sogar backen und kochen; letzteres sogar auf dem Induktionsherd (so einen haben wir ;), dank Eisenkern. Aber Achtung: das Geschirr wird dabei natürlich auch heiss, also danach nicht direkt in Kinderhände geben!

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Und obwohl es Kindergeschirr ist, kommt es hier für alle zum Einsatz und wird auch Kinderlosen, die gerne kochen und backen, eine Freude machen. Die hohen Teller z.B., eignen sich hervorragend für kleine Küchlein, einen Gratin, Soufflé oder Pie. Auch die grosszügigen Becher sind perfekt für eine Portion Soufflé oder Kuchen. Im Winter kann der Becher auch prima unterwegs mit heissem Tee gefüllt werden und wärmt dann die Hände (in Handschuhen) gleich mit… Wer mag, macht sich darin eine grosse Portion Frühstücks-Milchkaffee mit Sahnehäubchen.
In den Schälchen kann man auch mal eine Sauce servieren oder sich sein Müesli zubereiten. Wer’s warm mag, rührt sich darin einen Milchreis oder Porridge an.

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Es macht auf jeden Fall Spass, das Geschirr vielseitig einzusetzen. Da es relativ schwer ist und einen hohen Rand hat, kann ich mir gut vorstellen, dass es mit kleineren Kindern, die das Essen erst noch für sich entdecken, eine gute Sache ist. Plastikbecher kippen aus eigener Erfahrung bei Unachtsamkeit gleich um und ein Plastikteller kann ein kleines Kind recht schnell auf den Boden befördern. Das dürfte mit YIV etwas entspannter sein – probiert es aus!

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Vielen Dank, liebe Melanie, dass wir Dein Geschirr auf Herz und Nieren prüfen durften. Wir haben viel Freude daran und empfehlen es gerne weiter 🙂
Seit Mai gibt es übrigens auch eine Textilkollektion, also schaut doch einfach mal vorbei, bei YIV 😉

Auch die Augen brauchen Schutz

So langsam zeigt sich hier der Frühling von seiner besten Seite. Überall spriesst es (meine Nase juckt – Heuschnupfen :D) und es ist teils schon richtig warm, so um die 20 Grad – T-Shirt-Wetter. Keine Frage zücken die ersten Eltern schon mal die Sonnencreme, um die Haut ihrer Kleinen zu schützen. Das ist natürlich gut und wichtig, denn die Sonne hat bereits jetzt genug Kraft um die empfindliche Haut zu röten. Woran viele aber (noch) nicht denken: auch die Augen der Kinder sind empfindlicher als diejenigen von Erwachsenen. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich Farbpigmente, die für einen bestimmten Schutz sorgen. Kinderaugen sind noch klar und durchlässig für das Sonnenlicht. Eine gute Sonnenbrille, die UV-Strahlen zuverlässig blockt, gehört zudem genau so wie ein guter Sonnenschutz für die Haut und ein Käppi für den Kopf, zur Ausstattung der Kinder wenn es raus an die Sonne geht…

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Ich habe bei den Kindern, besonders als sie noch sehr klein waren, auch immer darauf geachtet, v.a. wenn wir im Urlaub am Strand waren. Ich selber habe in den letzten Jahren auch irgendwie so empfindliche Augen bekommen, dass ich nicht einmal ohne Sonnenbrille ins Wasser gehe.
Aber auch hierzulande, gerade wenn wir mal in den Bergen waren, wo die Sonneneinstrahlung noch stärker wirkt, sollten die Augen gut geschützt sein. Sonnenbrillen haben aber noch einen anderen, guten Effekt: wenn wir mit den Kindern auf den Velos durch die Felder radeln, bleiben sie mit den Brillen besser geschützt vor Insekten, die ins Gesicht fliegen und in die Augen kommen könnten.

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Bei all dem ist es mir natürlich wichtig, dass die Sonnenbrille den Qualitätsstandards entspricht, aber nicht zu teuer ist, da Kinder ihre Brille eben gern mal fallen lassen, verlieren, sie im Spiel kaputt geht. So bin ich auf Cerjo gestossen.
Für die Maus habe ich von Cerjo ein pink-violettes Kindermodell mit polarisierenden Gläsern gewählt. Diese beseitigen laut Hersteller einen Grossteil der Blendung, „verbessern die Sehschärfe und verstärken die Farbkontraste für einen maximalen Sehkomfort“. Auch ein 100%iger UV-Schutz wird garantiert. Dasselbe gilt für das schwarz-grüne Modell des Grossen. Das Maus-Modell ist zudem weich und biegsam, was immer gut ist bei nicht allzu vorsichtigen Kinderhänden 😉

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Cerjo wurde bereits in den 70er-Jahren in der Schweiz gegründet. Das Label möchte modernes Design und innovative Verarbeitungsweise mit bester Qualität vereinen und dies zum fairen Preis. Die grosse Auswahl von Cerjo sorgt dafür, dass jeder sein Modell findet – von sportlich bis schick.
Seit 2005 unterstützt Cerjo die Krebsliga Schweiz indem von einer bestimmten Kollektion pro verkauftes Modell CHF 1.- gespendet werden – rund CHF 25‘000 pro Jahr kommen auf diese Weise zusammen.

Wie schützt Ihr Eure Kinder in der Sonne? Sind Sonnenbrillen bei Euren Kids auch ein Thema? Worauf achtet Ihr?

Wir bedanken uns herzlich bei Cerjo für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

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Ferienalltag – noch 2 Wochen

August. Schon! Das 2. Halbjahr hat begonnen. Und ich kann Euch sagen, es wird wieder „ratz“ und „fatz“ machen und wir sitzen unter dem Weihnachtsbaum! Der August läutet (heute ganz passend bei Regen) die eher kühlere Jahreszeit ein (OK, es gab schon Spätherbste mit 20 Grad, also mal sehen… ;), v.a. aber bedeutet er für mich eins: ein neuer Lebensabschnitt für beide Kinder! Ich weiss gar nicht, wie ich das beschreiben soll, aber mit dem Schul- und KiGa-Eintritt sind für mich so viele Emotionen verbunden! Einerseits habe ich sehr viele Bilder vor mir aus meiner eigenen KiGa-/Schulzeit, so viele Erinnerungen, andererseits ist es nochmal mehr ein loslassen müssen, ein Wachsen meiner Kinder, ein weiterer, grosser Entwicklungsschritt. Sie werden gross, ja, mit jedem Tag mehr. Und das ist hart, aber notwendig, und macht das Leben aus. Dennoch wird man sich als Mutter wohl nie daran gewöhnen (mein Mann sieht das pragmatischer ;). Schon beim KiGa-Abschied des Grossen hätte ich fast geheult, dann der Kita-Abschied der Maus letzte Woche… für mich wohl auch bewegender als für sie. Irgendwie gut, denke ich nun, darf ich nochmals von vorne anfangen. Denn ja, jetzt käme die grosse Freiheit für mich, aber im Hinblick auf mein Leiden in Bezug auf das Grösserwerden der Kinder, besänftigt mich ein weiteres Baby ja vielleicht 😀
Wie auch immer… noch zwei Wochen und ein neuer Lebensabschnitt startet. Auch wenn sich äusserlich nicht so viel verändert. Der Grosse wird mehr zuhause sein als vorher im Kindergarten. Und die Maus wird halt zwei Vormittage mehr aus dem Haus sein als sonst. Innerlich ist es für beide Kinder eine Umstellung, v.a. für den Grossen, denke ich, der nun an einen anderen Ort muss, weiter weg, und mit einigen neuen Kindern. Und natürlich beginnt nun das Lernen und das Spielerische aus dem KiGa, v.a. das Freispiel mit den anderen Kindern, wird wohl mehr oder weniger verschwinden.
Heute morgen sind die Kinder noch bei der Nana und ich werde mich an meine geliebte Nähmaschine setzen. Das werde ich sicher noch öfter tun, denn ich habe noch einige Projekte in der Schublade. Und irgendwann werde ich dann auch mit Babykleidung beginnen 🙂 Ansonsten habe ich mir auch genug vorgenommen für die Schulzeit. Überall will ich entrümpeln, entsorgen, aufräumen…
Und an die morgigen Termine, die ich habe, müssen die Kinder eben mit. Am Mittwoch haben wir noch Playdates ausgemacht und dann ist die Woche eh schon fast um weil mein Vater die Kinder für’s Wochenende ins Tessin holt, wo wir sie dann am Sonntag wieder holen. Ich hoffe auf nicht zu viel Stau!!
Und nächste Woche werden wir noch zwei Hoteltage in der Schweiz haben, als Familie 🙂 Ich werde berichten 😉
Meine Befürchtungen, die zwei verbleibenden Wochen ohne Mann (der musste heute wieder ins Büro) würden furchtbar, lösen sich damit wohl in Luft auf. Eigentlich habe ich die letzte Woche zuhause auch sehr genossen, denn es war wirklich relativ entspannt. Kaum Streit, die Kinder haben sich gut beschäftigt und unsere beiden Freibadbesuche waren auch gemütlich, da die Bäder nicht voll waren und wir nicht mehr ständig ein Auge auf die Kinder haben müssen, da sie nun doch schon recht vernünftig sind. Auch kamen wir selber zum Baden, da beide nun auch in den Nichtschwimmerbereich wollen. Das Baby-/Kleinkindbecken wird langsam langweilig 😉
Schätze die Tage werden schneller um sein, als ich auf 10 zählen kann. Heute regnet es, aber wenn demnächst mal wieder die Sonne kommt, werde ich die Tasche fürs Freibad packen 🙂 Das wird auch nach Schulbeginn noch möglich sein, da wir ja einige freie Nachmittage haben und die heissesten werde ich dann lieber im und am kühlen Nass verbringen.

Noch kurz ein Schwangerschafts-Update: 

Am Mittwoch Abend kommt die Hebamme zu uns, ich freue mich schon wieder sehr, da ich das Baby noch nicht spüre und entsprechend besorgt bin 😛 Keine Ahnung, warum ich

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16./17. Woche mit Avocado-grossem Baby 😉

beim 3. Kind sooo viel besorgter zu sein scheine… ach, ich habe auch das Gefühl, dass mein Bauch kaum wächst, aber vermutlich sollte ich froh sein, denn der hat noch ein halbes Jahr Zeit um so richtig gross zu werden und mir das Leben sprichwörtlich schwer zu machen 😀 Auch sieht man auf den Fotos schon, dass sich was getan hat…
Lustigerweise habe ich dieses mal auch das Gefühl, ich sei schon ewig schwanger, während ich bei der Maus das Gefühl hatte, die sei extrem schnell um gewesen. Aber damals hielt mich halt auch der kleine Grosse auf Trab 😉 Jetzt habe ich tatsächlich mehr Zeit und Musse für meinen Bauch 😉
Leider begann offenbar die schlaflose Zeit. Bis vor ein paar Tagen schlief ich wunderbar und wohl fast durch sofern mich keins der Kinder weckte. Nun erwache ich meist 1-2x von selber nachts, muss logischerweise auf’s Klo und kann danach nicht mehr gescheit einschlafen. Ich schiebe es auf die Schwangerschaft, weil das meist so ein Begleitsymptom ist. Auch habe ich oft recht verstörende Träume, aber auch das ist normal. Schätze, das Unterbewusstsein arbeitet eben auf Hochtouren, auch noch wenn es das 3. Kind ist… Mittags habe ich mich dennoch kaum mehr hingelegt. Einerseits ist das gut, denke ich, andererseits bin ich am Abend entsprechend kaputt.
So… und beim FA muss ich auch noch einen Termin ausmachen, schätze mal so für in 3-4 Wochen für den nächsten US? So sicher bin ich gar nicht mehr, aber ich solle Anfang August mal anrufen. Warte aber gerne bis die Hebi da gewesen ist 😉

Habt’s eine gute Woche! 🙂

 

 

Unser Urlaub in Mallorca

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Noch ist es kühl und windig, die Sonne versteckt sich…

Bis jetzt war ich noch nach jedem Urlaub mit den Kindern froh, wieder nach Hause zu dürfen. Natürlich tat der Tapetenwechsel gut, aber entspannend war der Urlaub nie. Entweder schliefen die Kinder schlecht oder brauchten viel Zeit, um sich auf die neue Umgebung einzustellen… irgendwas war immer… aber heuer schien einfach alles perfekt! Die beiden lebten sich sehr schnell ein, konnten sich schon recht gut verweilen (zumindest die Maus war meist stundenlang im Wasser), stritten nie (zuhause ja noch dauernd…) und schliefen recht gut. Das Hotel bot wirklich sehr viel. Ein grosses Schwimmbad, drei kleinere (eines davon nur für 18+), ein Spassbecken mit Rutschen etc. für die Kids, einen guten Kinderclub (den die Maus bald täglich nutzte), 3x täglich ein sehr umfangreiches Buffet, ein Restaurant mit Take-Away und eine Bar, einen grossen Spielplatz mit Hüfburg u.v.m., eine Minigolf-Anlage und diverse Sportmöglichkeiten sowie ein Fitnesscenter und ein kleiner Wellnessbereich (davon konnten wir leider nichts nutzen, das war aber auch nicht weiter schlimm… Unser Zimmer war geräumig und

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„Innenhof“ des Hotels 🙂

war renoviert und die Wege waren kurz, sowohl vom Zimmer aus als auch von der Hotelanlage ans Meer und auch von der Liege zu den Toiletten oder zum Restaurant, wo es IMG_7274Getränke gab. Als All-inclusive-Gäste mangelte es uns also wirklich an nichts. Und das wollte ich auch. Buchten wir als Paar meist Halbpension um flexibler zu sein, so weiss man es als Familie mit Kindern, die meist nicht zu festgelegten Zeiten Hunger haben und zwischendurch immer mal wieder Lust auf Snacks oder ein Eis haben, zu schätzen, wenn man sich einfach ständig bedienen kann. Eine Truhe mit kleinen Wasserflaschen sorgte auch hier für Rundum-Versorgung während wir in früheren AI-Hotels noch Flaschen kaufen mussten weil es tagsüber nur Bechergetränke gab.
Was ich ebenfalls genial fand, war, dass das Hotel die „Bitte keine Liegen reservieren“-Regel auch wirklich durchzog. Meist steht das irgendwo und dennoch muss man morgens um 5 Uhr mit seinen Tüchern an den Pool hechten um noch einen Platz zu ergattern. Hier wurden Kärtchen verteilt mit dem Hinweis, dass die Tücher nach 40 Minuten entfernt werden sofern bis dann keiner den reservierten Platz auch einnimmt. Die Zeit reichte uns prima um die Tücher vor dem Frühstück zu platzieren und danach gleich die Plätze einzunehmen da wir meist zeitig um 8 Uhr auf waren. Also, liebe Hotels mit Pool und Liegenknappheit: bitte nachmachen!!!

Wir waren also sehr zufrieden, zumal wir es auch täglich schafften, uns einen Platz am „Chill-out-Pool“ zu reservieren, der bequeme Betten-Liegen hatte.
IMG_7201Zwar waren die ersten beiden Tage noch kühl und sogar ein wenig regnerisch und ich holte mir einen doofen Husten, aber danach wurde es schön warm. Der Strand war ebenfalls relativ sauber, bis auf einen Tag, an dem viel Seegras angespült wurde. Das Wasser klar, mit vielen Fischen darin und weit hinaus eben, so dass auch die Kinder gut darin stehen konnte. Auch kein zu hoher Wellengang – perfekt! Wie ich schon auf Facebook mehrmals schrieb: ich wäre am liebsten noch geblieben und ich würde wieder hierher kommen, wenn auch nicht im nächsten Jahr, denn mit einem 6 Monate alten Baby ist so ein Urlaub wahrscheinlich nicht optimal.
IMG_7164Übrigens haben beide Kinder im Wasser grosse Fortschritte gemacht! Der Grosse schwamm problemlos eine Länge im Pool. Schätze, wenn wir fleissig üben, wird er sich bald sicher im tiefen Wasser bewegen können 🙂
Fotos habe ich leider nicht so viele gemacht, hatte auch nicht immer das Handy am Anschlag (also viel weniger als zuhause 😉 Mein Mann ging einmal auf Fototour, es entstanden aber dennoch weniger Fotos als letztes Jahr. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem einen kleinen Einblick gewinnen 😉
Vielleicht zeige ich Euch die Fotos meines Mannes noch, sobald er sie bearbeitet hat.
Auf Facebook und Instagram seht Ihr noch andere Bilder, die ich gemacht habe… viel Spass! 🙂

Und plötzlich wieder… Alltag. Morgen dann.

Unglaublich wie schnell 5 Ferienwochen retrospektiv vorbei sein können. Morgen wird wieder der Wecker gestellt, Grosser beginnt sein Schuljahr als „Grosser Bär“ (2. Kindergartenjahr). Irgendwo freut man sich auf den Alltag weil er einen hält mit seiner Struktur. Man weiss genau, wo wann, was… nur wenig freie Zeit bleibt über… und man hat mehr Luft weil die Kinder mehr aus dem Haus sind. Aber es stimmt mich auch wehmütig. Der Ferienmodus ist schon angenehm. Einfach sein, in den Tag leben, von einer auf die andere Sekunde entscheiden, jetzt dies oder jenes zu tun. Ins Freibad gehen, Eis essen. Spontan Freunde treffen. Auch mal einen Tagesausflug machen. Keine Verpflichtungen… Die Hitze, sie war immens heuer im Vergleich zum verregneten letzten Sommer. Ein wahrer Hitzesommer mal wieder. Lange aufbleiben, spät aufstehen. Alle Fenster aufreissen und die frische Luft einatmen. Im Nachthemd auf die Terrasse stehen. Wenig später müssen die Luken wieder dicht gemacht haben damit das Haus einigermassen kühl bleibt. Die Nächte viel zu warm um zu schlafen… ich glaube, wenn ich im Süden leben würde, sähe mein Rhythmus anders aus: schlafen wenn es am heissesten ist, wach sein in der Nacht. Auch heute war ich viel zu früh wach weil es einfach zu warm wurde im Schlafzimmer. *gähn*
Gestern waren wir wieder am Rhein. Es ist und bleibt einer meiner liebsten Orte hier. Auf einer Kiesbank zwischen meiner alten und meiner neuen Heimat. Im Sand liegen, mit den Kindern rumtollen, ins eiskalte Rheinwasser steigen, was für eine Wohltat. Bis zu den Knien. Die Strömung spüren. Schlamm unter den Füssen. Die Kinder haben sich eingesalbt von Kopf bis Fuss. Immer wieder. Und sind dann wieder ins seichte Wasser getaucht um sauber zu werden. Magisch! So down-to-earth, so verbunden nur mit den Elementen. Erde, Wasser, Luft… mehr brauchen wir nicht. Es ist als würde hier die Zeit still stehen. Und Ihr wisst, wie gern ich die anhalten würde. Stundenlang könnte ich im Sand sitzen und zusehen, geschehen lassen. Atmen. Oder daliegen und in die Wolken schauen. Nur wir sind hier, ganz allein. Kein Lärm, nur das Rauschen von Fluss und Wind. Ich liebe es, hier zu sein. Irgendwann kam die Kleine und wollte eine Weile kuscheln, sie war müde und so sassen wir eine Weile da. Diese Nähe ist so wunderbar. Dann stillte sie kurz, es kamen Wolken, es tröpfelte einen Moment lang und dann kam wieder die Sonne, die Wolke waren weg. Irgendwann abends brachen wir wieder auf. Ich packte sie ins Tuch und klettert die Böschung hoch. Lief heim, die Sonne im Rücken, immer noch warm. Ein lauschiger Abend. Zuhause alle unter die Dusche/in die Wanne, grillieren, Kinder ins Bett bringen, noch ein wenig draussen sitzen bis es dunkel wird… zu schnell sind sie wieder vorbei, die Sommertage. Mehr als Jahreshalbzeit ist vorbei. Weihnachten schon wieder näher als vorbei. Seufz… möge die Wärme uns wieder bis November erhalten bleiben. In einem Monat sind ja auch schon wieder (Herbst)ferien. 3 Wochen. Keine Pläne.
Heute fahren wir vielleicht noch in die Berge, ich will laufen, mich bewegen, die Maus auf den Rücken packen… hoffentlich wird das was. Und dann muss ich wieder umstellen. Zurück in den Alltagsmodus. Ich bin zuversichtlich, dass mein Grosser den Start bestens packt. Es wird neue Kinder geben, viele sind nun in der Schule, die Gruppe ist ein wenig geschrumpft. Ist gut so. Und sein Freund, unser Nachbarssohn, wird nun täglich mit ihm gehen. Kommt gut. Die Nachmittage, die neu dazukommen (Mo und Do) wird er auch packen, je 1,5h zusätzlich zu den Vormittagen. Aber es ist eine Umstellung. Doch da die grossen Bären nur zu fünft sind, sehe ich da keine Probleme. Mit nur 5 Kindergartenkinder lässt es sich sicher wunderbar „arbeiten“…
Habt’s gut heute! Und denkt morgen an uns wenn wir wieder starten…

Unser Urlaub auf Kreta

Da sind wir also wieder… wer meine Facebook-Seite ein wenig verfolgt, hat schon das eine oder andere Foto gesehen und ein wenig gelesen, wie es uns erging. Ich erzähle hier aber gerne von vorne (und fürchte das wird ein laaanger Beitrag 😉

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Wir reisen guter Dinge ab. Ab Flughafen Friedrichshafen funktioniert das reibungslos, zeit- und nervenschonend und v.a. ohne Menschenandrang. Wir starten pünktlich und der Flug ist zwar länger als letztes Mal aber auch deutlich angenehmer da Maus weniger herumturnt/hampelt und beide Kinder auch ihr Stündchen schlafen. Auch Ankunft, Kofferholen und Bus finden und zum Hotelfahren – problemlos. An der Reception dann ein lustiges Intermezzo. Wir werden kurz verwechselt da wir gleichzeitig mit einer anderen Familie Beck einchecken, die ebenfalls mit Liechtensteiner Pässen anreist. Zufälle gibt’s! 😀 Wir erfahren zudem, dass wir übermorgen das Zimmer wechseln müssen weil unseres noch nicht bereit sei. Ärgerlich aber nun gut. Dafür wird uns ein Obstteller und Wein auf’s Zimmer versprochen sowie Massagegutscheine (die wir nie nutzen werden). Wir finden unser Zimmer eigentlich ganz OK (renoviert, Schiebetüre trennt zwei Schlafbereiche, komfortabel und gross genug), packen kurz aus und gehen dann essen weil schon Abend.
Dort dann die All-inclusive-Ernüchterung. Die Getränke werden nicht serviert sondern müssen an Automaten gezapft werden (kannte ich so bisher nicht, habe aber auch noch nie AI gebucht sondern meist Halbpension…). Das bedeutet natürlich mehrere Gänge ans Buffet bis alle versorgt sind. Das war letztes Jahr besser. Ausserdem sind hier für meinen Geschmack einfach viiiel zu viele Leute. Der Saal ist riesig, das Buffet auch, das aber leider nicht zentral weshalb die Wege lang sind. Doof mit zwei Kindern, die alles selber holen oder „mit“ wollen. Die Auswahl am Buffet bietet für alle Geschmäcker etwas, jedoch kann ich jetzt schon sagen, dass wir schon weit besser in anderen Hotels am Mittelmeer gegessen haben (ich habe genügend Erfahrung, ich war praktisch jedes Jahr in Griechenland, im Alter von 5 bis 18 Jahren zumindest, mit meinen Eltern). Das Fleisch ist naja, die Nudeln (ich liebe Pasta aber ich koche sie weit besser als hier!) sind entweder verkocht oder zu al dente, zu wenig gesalzen und die Saucen auch keine Geschmackssensation. Und glaubt mir, ich habe dem Koch genügend Chancen gegeben da ich mich immer wieder hinreissen liess… Gemüsetechnisch gab es nur öde Gesteamtes aus der TK-Packung oder in Gerichten verpackt. Bei Tintenfisch langte ich eher nicht zu… ich habe eh versucht (*lol*), mich heuer zurückzuhalten. Buffets werden mir im Urlaub immer zum Verhängnis da ich viel zu viel anrichte und esse, v.a. am Dessertbuffet (all die schönen Köstlichkeiten). Aber nach jahrelanger Erfahrung und kürzlich ja wieder intensiver aufgenommenem Sporttraining und Ernährungsverbesserung, konnte ich mich hier tatsächlich gut beschränken. Da es selten allzu viel gab, das mich ansprach und ich Dessertbuffets schon genug „gesehen“ hatte, war das nicht schwierig, dazu noch eine Magenverstimmung aber dazu später. Die erste Nacht verlief ruhig und wir schliefen gut. Generell schliefen die Kinder spät ein und liessen sich morgens kaum wecken, dafür schlief auch die Maus hier fast durch. Ich stand meist nachts 2x auf um die Klimaanlage erst ab- und später wieder anzuschalten *g* Ansonsten alles gut. Es ist ein Segen nach der Hitze zuhause, die auch vor dem Schlafzimmer nie Halt machte (schweissgebadet im Bett schläft es sich mies), hier einfach die Klimaanlage anschalten zu können und in herrlicher Kühle ein- und weiterschlafen zu können…

Tag 1+2
verbringen wir am Meer. Im Sand und im Wasser verweilen sich die Kinder wunderbar. Wir haben (akuter Platzkampf, Liegen meist um 6.30 Uhr schon allesamt besetzt) schlechte Plätze, leider zu weit entfernt vom einzigen Bereich am Meer, der gut zu begehen ist (weil es zum Teil felsig war). Um die Kinder zu beaufsichtigen, müssen wir mit/bei Ihnen sein (natürlich auch um zu baden etc.) und so holen mein Mann und ich uns einen 1A-Sonnenbrand.
Ich habe einen hellen Hauttyp, der schnell zu Sonnenbrand neigt. Meine Eltern haben mir die Sache mit dem Schatten und dem guten Sonnenschutz also gut antrainiert. Mit Kindern wird das aber alles anders da ich nicht mehr ganztägig unter dem Schirm liegen kann, auch mitten in der grössten Hitze nicht und mir Zeit und Hände fehlen (oder ich es schlicht vergesse), nachzucremen. Auch dachte ich nicht daran, ein T-Shirt anzuziehen (die Tage darauf dann schon). Sonnenbrand ist übel. Auch fand ich den Sand heisser denn je und da unsere Liegen nicht direkt am Meer waren, verbrannte ich mir jedes mal schier die Füsse. Im Wasser (Kiesel), hatte ich dann auch meine Mühe mit dem Pieksen. Nun gut, man wird wohl auf’s Alter empfindlicher, wobei ich früher wohl einfach diese Gummischuhe gekauft hätte aber mein Mann hielt das für unnötig. In der Konsequenz verbrachten wir die nachfolgenden Tage am Pool. Ach ja, von der vielen Sonne bekam ich auch Kopfschmerzen… ein Dafalgan half dann.

und weiter geht’s mit körperlichen Leiden…
In der 1. oder 2. Nacht, so genau weiss ich es nicht mehr, geschah der Maus ein Bettunglück. Sie hatte ja vor unserem Abflug noch erbrochen und Durchfall und zog letzteres noch 2-3 Tage weiter. Einmal, eben, unbemerkt im Bett. Ja prima. Immerhin hatte sie eine Hose an aber trotzdem erforderte es eine mitternächtliche Dusch- und Reinigungsaktion. Gut. Als es der Maus besser ging, war ich an der Reihe. Mir war einen Tag lang relativ mies so dass ich mich oft hinlegen musste, mittags machten wir Siesta im Zimmer, so konnte ich auch ein wenig schlafen. Noch Tage danach, eigentlich fast bis zur Abreise, hatte ich immer wieder Bauchgrummeln, musste oft sehr spontan die Toilette aufsuchen und hatte nicht wirklich Appetit (was mich sogar freute denn ich wollte mich ja nicht wie üblich quer durch’s Buffet essen sondern Kalorien einsparen, man tut ja hier nicht viel…). Erbrechen musste ich nicht, was ich aber eher meinen Konzentrations- und Körperbeherrschungs-(*lol*)Fähigkeiten zuschreibe da für mich Erbrechen immer das schlimmste aller körperlichen Übel war (bis zur ersten Geburt, danach rutschte Erbrechen auf Platz 2, bei der ersten Geburt musste ich erbrechen, seitdem glaube ich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Auf Platz 3 stehen extremer Reizhusten und Migräne). Als ich wieder einigermassen fit war, erbrach sich irgendwann nachts am 4. oder 5. Tag unser Grosser im Bett. Also wieder: Duschen, reinigen. Mein Mann schob es seiner Urlaubsernährung zu (Pommes Frites, Eis, Chips, Eis,…), ich der Magen-Darm-Geschichte. Vor allem als er sich auch morgens wieder erbrach und zudem noch Durchfall bekam. Er lag dann am Tag darauf ausser Gefecht auf der Liege und schlief oder vegetierte vor sich hin. Danach war’s dann gut.
Irgendwann davor, ich glaub‘ es war am 2. Tag, stiess sich mein Mann abends im Dunkeln seinen kleinen Zeh an einem Stein. Der Zeh schwoll an und färbte sich rotblauviolett, und schmerzte. Sehr praktisch. Damit waren wir dann relativ gut bedient mit allen diversesten Leiden. Lustigerweise blieb wenigstens (Gott sei Dank) der Mann verschont von jeglichem Magen-Darm-Ärger. Immerhin. Er hatte ja dafür den Zeh… muss reichen, ne?

Tage 3-6 (ca.)
Zusätzlich zu obem erwähntem Sch… kämpften wir stetig mit/gegen unser(em) grosses Kind. Es hatte Heimweh. Es vermisste seine Freunde und machte hier keine ergiebigen Bekanntschaften. Ihm war langweilig. Es wollte dies und jenes nicht, vor allem nicht ins Wasser. Anderes schon (aber wir nicht). Es war wie gewohnt megaheikel. Es war, klar, zwischendurch einfach müde (wollte aber keine Siesta machen). Es war ein Quengeln und Schimpfen und eine Unzufriedenheit auf allen Seiten. Es dominierten folgende Gedanken:
– wir verreisen nie wieder mit unseren Kindern
– wir verreisen erst wieder wenn sie 12, 14, 16 Jahre alt sind
– wir reisen nie wieder ans Meer
– wir brauchen Urlaub nach dem Urlaub
– wir sind einfach nur total doofe, unfähige Eltern
– das ist eine absolute, verdammte, furchtbare
Kreta-strophe!
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
Es wurde dann doch alles gut. Es brauchte nicht viel. Aber das Wenige wäre essentiell gewesen und hätte uns, wären wir Tage vor schon darauf gekommen, wohl schon eher einen entspannteren Urlaub beschert.

Tage 7-9
Es brauchte einen Schwimmreif. Der vom Vater nur mit grösstem Unwillen und schon in weiser Vorraussicht als unbrauchbar eingestufte, aufblasbare Riesenhai (vom Sohn aus- und nachdrücklich gewünscht), erwies sich als, Überraschung, völlig unnütz. Ich versuchte meinen Mann erfolglos damit zu beschwichtigen, dass, hätten wir ihm den Wunschhai nicht erfüllt, er noch weiter nörgeln/quengeln würde. Der Schwimmreif ermöglichte es in der dummerweise kein gescheites Nichtschwimmerbecken vorsehenden Hotelanlage, dass Grosser mit uns im tiefen Wasser baden und vom Rand reinspringen konnte. Ohne Schwimmhilfe traute er sich das leider nicht. Es ist zugegebenermassen schon doof, das mit dem fehlenden Nichtschwimmerbecken. Es gab einen sehr tollen Bereich für Kleinkinder mit vielen Rutschen, den die Kleine ausgiebig nutzte, der dem Grossen aber nicht lange Spass machte. Dann gab es den Olympia-Pool, der aber mind. 140cm tief war, teilweise tiefer. Zu tief für die Kids. Und dann gab es noch einen kleineren Pool mit Erwachsenenrutschen, an die sich der Grosse auch nicht heranwagte. Maus rutschte ein paar mal mit uns zusammen. In diesem Pool hätte er stehen können, da hier aber die Rutschen hineinkamen, gab es keinen Platz zum Plantschen. Grosser wollte hier auch gar nicht rein. Tja… der Schwimmreif brachte also endlich die erhoffte Freude am Baden zurück. Am Meer wehte rund 3-4 Tage lang die rote Flagge weil es heftig windete und die Wellen zu hoch waren. Es wäre zu gefährlich gewesen, das Baden zu erlauben.
Es brauchte den Kinderclub und zwar die Nutzung desselbigen. Endlich. Mein Mann und ich sind ja der Meinung (es gibt da ganz andere Eltern, alles schon erlebt), dass Familienferien dazu da sind, die Zeit gemeinsam zu verleben und zu geniessen. Nun war aber bei uns von Genuss längst keine Rede mehr. Wir litten alle darunter, ausser vlt die Maus, die unbeeindruckt ihre Runden im Rutschenpool drehte und auch immer wieder unerschrocken in den tiefen Pool sprang. Badenixe sie, liebt das Baden wie die Mama schon als Kind (wohl auch dafür meinerseits und seiten des Papas, der früher im Schwimmclub war, grosses Unverständnis vor der Bade-Unlust unseres Grossen). Natürlich wollten die Kinder auf unser Nachfragen hin nicht in den Kinderclub (obwohl sie letztes Jahr gerne gingen, der war aber offener zugänglich und somit präsenter sowie daneben eine Hüpfburg). Es brauchte die Verzweiflung von uns Eltern, einen Schubser. Ich beschloss also an Tag 7 oder 8, einfach mit ihnen hinzugehen. Wir lernten die jungen Frauen da kennen, sahen uns die Räumlichkeiten und das Programm an. Die Frauen waren herzlich, die Aktivitäten ganz OK und der Raum war auch ganz nett, man konnte vieles spielen, malen etc. und man war nicht gezwungen, an den Aktivitäten teilzunehmen sondern konnte einfach drin unter Aufsicht spielen. Der Club war jeweils am Morgen bis 11.30 Uhr geöffnet und dann wieder ab 15.30-18 Uhr. Die lange Mittagspause überbrückten wir mit Mittagessen, baden etc. Ging gut. Aber erstmal: ich blieb eine Weile mit den Kids dabei am ersten Nachmittag und fragte dann schüchtern ob ich sie eine halbe Stunde allein lassen könne. Es war OK. Ich war eh als einziges Elternteil mit dabei und obwohl der Club erst ab 4 war (Maus ist 3,5) meinte die Betreuerin, dass sie bei wenigen Kindern auch mal kurz auf die Kleine schauen könne. An den nächsten Tagen war das kein Thema mehr. Ich blieb jeweils kurz bis sich die Kids akklimatisiert hatten und ging dann, checkte zwischendurch die Situation und holte sie dann pünktlich ab sofern die Kinder nicht vorher zu uns wollten, was selten der Fall war. Kurzum: es gefiel ihnen da! Besonders unser Grosser brauchte den Kontakt zu anderen Kindern und alternative Aktivitäten (das Baden war wie erwähnt einfach nicht so seins und wir konnten ihn zu nichts anderem motivieren) mit engagierten und herzlichen Betreuerinnen. Ist halt doch nicht das selbe als die schlussendlich doch arg gestressten Eltern. An den nächsten Tagen riefen die Kinder jeweils von selbst, dass sie hinwollten und Grosser fragte nachmittags jeweils ungeduldig, wann denn der Club wieder offen habe. Erleichterung! Stirnklatschen! Warum waren wir nicht gleich da! Unser Kindergartenkind brauchte das einfach. Die Maus hätten wir problemlos auch ohne Kinderclub zu verweilen gebracht, Grossen nicht. Natürlich ging auch sie jeweils gern mit, kam aber auch gerne zurück um ausgiebig zu baden. Kaum aus dem Wasser wollte sie meist schon wieder hinein.
Summa summarum hatten auch wir Eltern endlich ein wenig Urlaub. Wir blieben in der Nähe, lasen viel, badeten ein wenig, holten Getränke an der Poolbar und lebten vor uns hin. Ich war sogar kurz im Fitnesscenter des Hotels! 😀 Die letzten Tage haben den Namen „Ferien“ also verdient. Und so freue ich mich, dass wir diesen Urlaub gut abschliessen konnten, mit guten Gedanken, versöhnt mit dem Hotel, das eigentlich vieles bot, auch wenn das Essen nur durchschnittlich war, zu viele Gäste hatte und die Musik am Pool zeitweise auf Disco-Lautstärke stand. Der Weg zum Zimmer war auch jeweils endlos aber für Kinder bot das Hotel nun doch genug.
Abends schauten sich die Kinder gerne die Mini-Disco an, ohne jedoch mitzumachen. Die Lieder sind ja dermassen eingängig, dass ich sie die halbe Nacht lang noch im Ohr hatte. Auch jetzt noch *lol* Wir hören sie uns sogar zuhause auf dem iPad an 😀

Tag 10 – Bye, bye, Kreta
Der Abschied fiel mir dann doch schwer. Als Mama sind Ferien im Hotel halt trotz der widrigsten Umstände irgendwie Ferien. Zudem liebe ich die Präsenz von Meer und Sandstrand, des ganz besonderen Windes am Mittelmeer, der halt anders riecht als hier, einen Pool in der Nähe zu haben (wie im letzten Beitrag schon erwähnt hasse ich überfüllte Freibäder), auch wenn ich gar nicht so oft reinhüpfe in Pool oder Meer weil ich beim Rauskommen friere und es hasse, vor Nässe zu triefen etc. Ich liege gern einfach mal nur auf einem Liegestuhl so oft und lange ich kann und konsumiere seichte Literatur (Eltern- und Klatschhefte). Weil: zuhause würde ich das nie machen. Ich mag es, mit Klimaanlage zu schlafen und nach dem Aufstehen draussen das Meeresrauschen zu hören. Ich mag die Stille am Morgen und wenn der menschenleere Pool in der Sonne glitzert. Ich sitze gerne abends bei Sonnenuntergang noch am Strand, stecke meine Füsse in den nun angenehmen Sand und beobachte die Kinder beim Sändelen und wie die Wellen immer wieder an den Strand und wieder zurück fliessen. Das ist schlicht meditativ, zwingt zum Innehalten und einfach mal rein gar nichts tun. Eigentlich müsste so ein Tag am Strand/Pool ganz viel von morgendlicher und abendlicher Ruhe und Menschenleere haben, das wäre perfekt! Und von all dem brauche ich einfach, wie früher, eine jährliche Dosis. 7-10 Tage nur, das reicht. Man hat’s dann ja auch wieder gesehen… jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass wir uns trotz der Widrigkeiten auch nächstes Jahr doch wieder für Badeferien entscheiden. Vielleicht nur 7 Tage. Sicherlich ein eher weniger überlaufenes Hotel, nur Halbpension aber trotzdem mit Kinderclub (und Nichtschwimmerpool, auch wenn Grosser vlt bis dahin schwimmen kann. Denn so ein bisschen vom Rand zur Mama strampeln, das kann er schon 😉
Unsere Heimreise am Vormittag klappte bis auf eine kleine Verspätung und Gedränge am Flughafen ebenfalls sehr gut. Maus schlief rasch neben mir ein. Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp im Einkaufscenter um den Kühlschrank zu füllen und die Kinder waren danach glücklich wieder zuhause zu sein. Ich finde es immer seltsam, nach dem Urlaub wieder ins Haus zu kommen aber der Alltag hat einen schnell wieder: Lebensmittel verräumen, Koffer auspacken und alles verräumen, Kleider waschen, aufhängen und zusammenfalten. Habe ich alles gestern und heute noch erledigt. Und mit dem Abschluss dieses Blogbeitrags mit für einmal vielen Fotos kann ich morgen frisch und frei in eine neue Woche starten 😉
Das Copyright der Fotos liegt bei meinem Mann, wir waren im Hotel Lyttos Beach, Chersonissos, Kreta.