Sommer, richtig Sommer

Ich vermisse das Bloggen… ich meine das Tagebuchbloggen wie ich es eigentlich eh und je immer gemacht habe und in letzter Zeit natürlich weniger. Ich fasse abends oft nur unsere Erlebnisse mit Fotos für meine FB-Seite zusammen und poste das dann. Geht halt schneller… aber eigentlich hätte ich ja eine App auf dem iPhone womit ich das auch auf dem Blog machen könnte. Ich vergesse es nur leider ständig 😀 Nun ja… und es ist jetzt auch nicht so, dass ich jeden Tag bahnbrechende Neuigkeiten und tausende Fotos hätte. Deshalb ist das ganz OK wenn es hier mal eine Weile ruhig ist… Aber irgendwas läuft immer… und ich komme endlich mal wieder dazu, was aufzuschreiben… am Montag hatte das Mäuschen einen Schub oder so und war sehr unzufrieden. Ich litt mit, und unter Schlafmangel, auch weil sie sehr früh wach war.

Die ganze Woche war geprägt von Sonne und einer Hitzewelle, die nicht abflachen will… vergeblich warten wir hier auf ein abendliches Gewitter, das etwas Regen und Abkühlung bringt. Stattdessen geht uns der Rasen fast ein. Ich schätze nicht nur wir pumpen abends einige Liter Wasser in die Botanik…

Tragemama mit Baby im Oscha Slings Tragetuch mit Rosenmotiv

Unterdessen nahen die Sommerferien schlagartig. Waren doch eben gerade noch Frühlingsferien und noch etliche Schulwochen vor uns. Aber nun naht sich alles dem Endspurt und wir haben bereits den neuen Stundenplan erhalten. Der unterscheidet sich nicht gross vom alten. Neu hat der Grosse einfach am Montag den langen Nachmittag. Ob das Sportangebot am Dienstag noch besteht, weiss ich nicht, muss ich noch abklären. Mi-Fr ist wie gehabt frei. Die Maus hat nach den Sommerferien wie ich es vom Grossen noch kenne neu an zwei Nachmittagen Kindergarten, Mo & Do. Damit sind am Montagnachmittag zwei Kinder ausser Haus und je nach dem, ob das Mäuschen dann vielleicht sowas wie einen Mittagsschlaf macht, gibt mir das etwas Zeit für mich oder zum Schreiben *hoff*.

Aber das Mäuschen und der Schlaf, das ist noch eine täglich schwankende Komponente… Ich wünschte mir, sie hätte schon einen etwas vorhersehbaren Rhythmus, aber vielleicht ist es ganz gut so wie es ist, sonst denkt man ja wieder „sie muss jetzt schlafen weil sie immer um diese Zeit schläft“ und so achtet man halt eher darauf, wann sie müde wird und nicht auf die Uhr. Wobei ich auch oft denke „sie hat doch erst geschlafen, sie kann gar nicht schon wieder müde sein„. Kann sie aber wohl… das ist wie beim Abhalten/windelfrei. Sie hat doch grad erst gepieselt, sie muss sicher nicht schon wieder… und dann habe ich die Pfütze weil mich dieser doofe Gedanke und die Angst, sie zu stressen davon abhielt, sie wieder über’s Töpfchen zu halten. Naja, wir tragen jetzt halt öfter mal eine Windel…

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Der Grosse ist mit seinem Boulder-Grundkurs durch und wird nun noch einmal in der Gruppe schnuppern. Meinem Mann wird ja Angst und bange, wenn er sieht, aus welcher Höhe die Kinder loslassen und auf die Matte springen ohne, dass sie vorher gelernt haben, wie man abrollt. Aber vielleicht machen Kinder das ja noch intuitiv? Nun, ich bin gespannt, ob der Grosse es durchzieht und einmal mehr überrascht. Lange wollte er rein gar nichts ausprobieren. Und Klettern oder Bouldern ist jetzt wirklich nichts, das irgendwer von uns oder seinen Freunden macht. Aber ich finde es prima, denn es war nun wirklich sein Wunsch und wenn man sich die Boulderer so anguckt, dann wird man schnell neidisch. Vermutlich die mit Abstand duchtrainiertesten Sportler. Sich irgendwo an ’nem Felsen festzuhalten mit dem ganzen Körpergewicht und vielleicht sogar noch überhängend – das braucht extrem viel Kraft. Klimmzüge machen Boulderer wie andere Treppen steigen…
Die Maus schnupperte ja im Ballett… ebenfalls etwas, das sie niemandem abgeguckt hat und nur aus Büchern kannte. So wie es aussieht, möchte auch sie in Zukunft dort hin gehen. Damit hätten wir dann tatsächlich jedem Kind sein (Sport)hobby! Und wenn es nach dem Mann geht, sollten die beiden auch die Schwimmkurse weiterhin besuchen, wenn auch im (näheren) Buchs – um dran zu bleiben. Aber erst mal enden in den nächsten 2-3 Wochen die noch laufenden Kurse, dann sehen wir weiter.

So… die Tage hier sind also gerade so ein Überstehen der Hitze und Verkriechen zuhause… hält ja keiner aus! In mit steigt derweil die Sehnsucht nach Meer, aber heuer fahren wir wirklich nur für eine Woche ins Tirol weil es mit Säugling und zwei Kindern, die man noch beaufsichtigen muss, sicher nicht sonderlich entspannend wäre. Und die Kleine hätte mal sowieso nix davon. Nächstes Jahr sieht es dann ja vielleicht schon wieder anders aus wenn sie laufen, sändala und bädala kann… die Grossen sind dann auch wieder ein Jahr älter und mit Kinderclub im richtigen Hotel (ich zehre immer noch vom letzten Jahr und würde sofort wieder hingehen) könnte es ganz nett werden, wenn auch sicherlich noch nicht sooo entspannt mit einem Kleinkind. In ein paar Jahren dann wieder… 😉 Anyway, ich bin kein Freibad-Fan. Mir sind da definitiv zu viele Leute, zu viel Trubel, zu wenig Platz… ich brauche ein Hotel mit schöner Poolanlage und dann muss ich mich auch nicht mehr über die Hitze beschweren, weil ich nach Herzenslust baden kann 😉

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Ansonsten sind die Tage hier eindeutig auch abgesehen von der Hitze einfach sehr fordernd. Zwei Streithammel und ein Baby, dazwischen der Haushalt und die Arbeit. Abends grilliert der Mann meistens (mit seinem neuen Sportgerät, das nun endlich den vor Rost zerfallenden, alten Grill abgelöst hat), dann müssen die Kinder unter die Dusche und ins Bett gebracht werden (was sich meistens zieht, kein Wunder, bei der Wärme kann ja keiner gescheit schlafen), ich kümmere mich um das Mäuschen und wenn sie schläft, fällt Wäsche oder Arbeit an, oft beides. Dazu kommt dann die Müdigkeit und vielleicht noch 10 Minuten einfach nur noch ein Eis essen und am Handy rumscrollen bevor das Bett überfällig ist. Nur die Wochenenden sind gemütlich. Aber so kann ich mich auf den Ferienbeginn freuen, denn der Mann hat 3(!) Wochen Urlaub (eine davon sind wir weg) und egal wie es kommt, zu zweit kann man alles besser abfangen 😉
Und, tja, Sport am Abend kann ich aus oben erwähnten Gründen noch immer kübeln. Die Tage sind lang, ich bin müde, ich werde gebraucht und wenn man dann abends en famille endlich mal raussitzen kann, weil die Temperaturen angenehm sind, was Gutes auf dem Grill liegt etc., dann will man das halt auch geniessen… ich schätze mal, kühlere Tage gibt’s früh genug wieder und so setze ich einfach auf die, um wieder loszulegen…

Der Mann hat es auf Arbeit grad auch nicht locker… immer viel los… und bevor ich mich jetzt noch müde an einen weiteren Text setze, wünsche ich Euch allen da draussen einen möglichst kühlen Kopf! Schaut auf Euch! 🙂

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Auch die Augen brauchen Schutz

So langsam zeigt sich hier der Frühling von seiner besten Seite. Überall spriesst es (meine Nase juckt – Heuschnupfen :D) und es ist teils schon richtig warm, so um die 20 Grad – T-Shirt-Wetter. Keine Frage zücken die ersten Eltern schon mal die Sonnencreme, um die Haut ihrer Kleinen zu schützen. Das ist natürlich gut und wichtig, denn die Sonne hat bereits jetzt genug Kraft um die empfindliche Haut zu röten. Woran viele aber (noch) nicht denken: auch die Augen der Kinder sind empfindlicher als diejenigen von Erwachsenen. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich Farbpigmente, die für einen bestimmten Schutz sorgen. Kinderaugen sind noch klar und durchlässig für das Sonnenlicht. Eine gute Sonnenbrille, die UV-Strahlen zuverlässig blockt, gehört zudem genau so wie ein guter Sonnenschutz für die Haut und ein Käppi für den Kopf, zur Ausstattung der Kinder wenn es raus an die Sonne geht…

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Ich habe bei den Kindern, besonders als sie noch sehr klein waren, auch immer darauf geachtet, v.a. wenn wir im Urlaub am Strand waren. Ich selber habe in den letzten Jahren auch irgendwie so empfindliche Augen bekommen, dass ich nicht einmal ohne Sonnenbrille ins Wasser gehe.
Aber auch hierzulande, gerade wenn wir mal in den Bergen waren, wo die Sonneneinstrahlung noch stärker wirkt, sollten die Augen gut geschützt sein. Sonnenbrillen haben aber noch einen anderen, guten Effekt: wenn wir mit den Kindern auf den Velos durch die Felder radeln, bleiben sie mit den Brillen besser geschützt vor Insekten, die ins Gesicht fliegen und in die Augen kommen könnten.

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Bei all dem ist es mir natürlich wichtig, dass die Sonnenbrille den Qualitätsstandards entspricht, aber nicht zu teuer ist, da Kinder ihre Brille eben gern mal fallen lassen, verlieren, sie im Spiel kaputt geht. So bin ich auf Cerjo gestossen.
Für die Maus habe ich von Cerjo ein pink-violettes Kindermodell mit polarisierenden Gläsern gewählt. Diese beseitigen laut Hersteller einen Grossteil der Blendung, „verbessern die Sehschärfe und verstärken die Farbkontraste für einen maximalen Sehkomfort“. Auch ein 100%iger UV-Schutz wird garantiert. Dasselbe gilt für das schwarz-grüne Modell des Grossen. Das Maus-Modell ist zudem weich und biegsam, was immer gut ist bei nicht allzu vorsichtigen Kinderhänden 😉

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Cerjo wurde bereits in den 70er-Jahren in der Schweiz gegründet. Das Label möchte modernes Design und innovative Verarbeitungsweise mit bester Qualität vereinen und dies zum fairen Preis. Die grosse Auswahl von Cerjo sorgt dafür, dass jeder sein Modell findet – von sportlich bis schick.
Seit 2005 unterstützt Cerjo die Krebsliga Schweiz indem von einer bestimmten Kollektion pro verkauftes Modell CHF 1.- gespendet werden – rund CHF 25‘000 pro Jahr kommen auf diese Weise zusammen.

Wie schützt Ihr Eure Kinder in der Sonne? Sind Sonnenbrillen bei Euren Kids auch ein Thema? Worauf achtet Ihr?

Wir bedanken uns herzlich bei Cerjo für die unkomplizierte Zusammenarbeit!

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SSW 24+1 – es geht voran!

Das Baby ist so gross wie eine Aubergine

img_7863Wahnsinn, hatte ich doch in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft noch das Gefühl, das dauere ja eeewig, so bin ich heute schon leicht panisch wenn ich daran denke, dass ich schon bald im 3. und letzten Trimester sein werde und der Januar immer näher rückt. Verrückt, oder? Im Moment fühle ich mich gerade sehr wohl mit mir und dem wachsenden Bauch. Die Hüfte macht seit Samstag keinen Ärger mehr und lässt mich abends schmerzfrei im Bett liegen – welch Erleichterung! Ich habe keine Ahnung, wieso, aber ich hoffe dass es so bleibt!
Die Kinder sind diese Woche auch erstaunlich gut ins Bett. Mo/Di schliefen sie gemeinsam beim Grossen, am Di sogar schon als ich vom KiGa-Elternabend nach Hause kam; mein Mann sass entspannt auf dem Sofa, was bis jetzt nur selten vorkam 😉 Nachdem ich gestern vom Training nach Hause kam und die Maus etwas weinerlich war (weiss gar nicht mehr, wieso), nahm ich sie mit zu uns ins Bett. Nachts kam dann auch der Grosse („Wachstumsschmerzen„), was ich am Morgen wohl wieder vergessen hatte, denn um 6.55 Uhr wurde ich wach und schaute auf’s Handy, merkte, dass da noch jemand auf der Papa-Seite liegt und flüsterte 3x laut (und ohne Reaktion 😉 seinen Namen bis mir einfiel, dass ja mein Sohn da liegt. Ich dachte schon, mein Mann hätte verschlafen 😉
img_7865Am Morgen hatte ich noch eine kurze Tragejacken-Beratung und der Nachmittag zeigte sich bilderbuchmässig schön 🙂
Ach ja, gestern hatten sowohl die Maus auch als der Grosse (spontan) ihr Playdate mit Besuchern und obwohl es kühler war als heute, waren beide barfuss draussen unterwegs. Ach ja… 😉
Für alle Nahe Eschen wohnhaften Leser, die nicht auf Facebook sind, das Gewinnspiel für die Gutscheine von MayCla Sport aber nicht verpassen wollen: ihr dürft für die Teilnahme auch hier kommentieren 😉

Seele: gerade sehr gut, ein Sonnentag und das Baby meldet sich regelmässig, da schlägt das Mamaherz höher 🙂 Manchmal ist mir kaum bewusst, dass ich schwanger bin, deshalb freut es mich umso mehr, wenn das Kleine aktiv ist im Bauch 🙂

img_7877Untersuchungen/Arztbesuche: nächste Woche wieder…
Körper: der Bauch hat in der letzten Woche nochmals zugelegt, denke ich 😉 Das Rasieren der unteren Körperpartien, ähem, stellt sich als zunehmend schwerer dar 😀
Errungenschaften: —
Geht gar nicht: Der Schnupfen nervt, den ich nun schon seit Wochen mit mir rumschleppe. Schnelles Spazieren ist wie schon erwähnt mühsam.
Geht gut: Im Moment eigentlich fast alles 😉 Morgen fällt mir dann wieder ein, was nicht gut geht 😀
Must have: die Sonne geniessen, jetzt wo sie sich nochmals zeigt. Und so hat der Herbstbeginn doch noch etwas Gutes 🙂 Auch die Kinder verbringen die Nachmittage fast komplett draussen – einfach schön! Und so harmonisch haben wir es gerade. Bleibt das bitte so? 🙂

Unser Urlaub in Mallorca

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Noch ist es kühl und windig, die Sonne versteckt sich…

Bis jetzt war ich noch nach jedem Urlaub mit den Kindern froh, wieder nach Hause zu dürfen. Natürlich tat der Tapetenwechsel gut, aber entspannend war der Urlaub nie. Entweder schliefen die Kinder schlecht oder brauchten viel Zeit, um sich auf die neue Umgebung einzustellen… irgendwas war immer… aber heuer schien einfach alles perfekt! Die beiden lebten sich sehr schnell ein, konnten sich schon recht gut verweilen (zumindest die Maus war meist stundenlang im Wasser), stritten nie (zuhause ja noch dauernd…) und schliefen recht gut. Das Hotel bot wirklich sehr viel. Ein grosses Schwimmbad, drei kleinere (eines davon nur für 18+), ein Spassbecken mit Rutschen etc. für die Kids, einen guten Kinderclub (den die Maus bald täglich nutzte), 3x täglich ein sehr umfangreiches Buffet, ein Restaurant mit Take-Away und eine Bar, einen grossen Spielplatz mit Hüfburg u.v.m., eine Minigolf-Anlage und diverse Sportmöglichkeiten sowie ein Fitnesscenter und ein kleiner Wellnessbereich (davon konnten wir leider nichts nutzen, das war aber auch nicht weiter schlimm… Unser Zimmer war geräumig und

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„Innenhof“ des Hotels 🙂

war renoviert und die Wege waren kurz, sowohl vom Zimmer aus als auch von der Hotelanlage ans Meer und auch von der Liege zu den Toiletten oder zum Restaurant, wo es IMG_7274Getränke gab. Als All-inclusive-Gäste mangelte es uns also wirklich an nichts. Und das wollte ich auch. Buchten wir als Paar meist Halbpension um flexibler zu sein, so weiss man es als Familie mit Kindern, die meist nicht zu festgelegten Zeiten Hunger haben und zwischendurch immer mal wieder Lust auf Snacks oder ein Eis haben, zu schätzen, wenn man sich einfach ständig bedienen kann. Eine Truhe mit kleinen Wasserflaschen sorgte auch hier für Rundum-Versorgung während wir in früheren AI-Hotels noch Flaschen kaufen mussten weil es tagsüber nur Bechergetränke gab.
Was ich ebenfalls genial fand, war, dass das Hotel die „Bitte keine Liegen reservieren“-Regel auch wirklich durchzog. Meist steht das irgendwo und dennoch muss man morgens um 5 Uhr mit seinen Tüchern an den Pool hechten um noch einen Platz zu ergattern. Hier wurden Kärtchen verteilt mit dem Hinweis, dass die Tücher nach 40 Minuten entfernt werden sofern bis dann keiner den reservierten Platz auch einnimmt. Die Zeit reichte uns prima um die Tücher vor dem Frühstück zu platzieren und danach gleich die Plätze einzunehmen da wir meist zeitig um 8 Uhr auf waren. Also, liebe Hotels mit Pool und Liegenknappheit: bitte nachmachen!!!

Wir waren also sehr zufrieden, zumal wir es auch täglich schafften, uns einen Platz am „Chill-out-Pool“ zu reservieren, der bequeme Betten-Liegen hatte.
IMG_7201Zwar waren die ersten beiden Tage noch kühl und sogar ein wenig regnerisch und ich holte mir einen doofen Husten, aber danach wurde es schön warm. Der Strand war ebenfalls relativ sauber, bis auf einen Tag, an dem viel Seegras angespült wurde. Das Wasser klar, mit vielen Fischen darin und weit hinaus eben, so dass auch die Kinder gut darin stehen konnte. Auch kein zu hoher Wellengang – perfekt! Wie ich schon auf Facebook mehrmals schrieb: ich wäre am liebsten noch geblieben und ich würde wieder hierher kommen, wenn auch nicht im nächsten Jahr, denn mit einem 6 Monate alten Baby ist so ein Urlaub wahrscheinlich nicht optimal.
IMG_7164Übrigens haben beide Kinder im Wasser grosse Fortschritte gemacht! Der Grosse schwamm problemlos eine Länge im Pool. Schätze, wenn wir fleissig üben, wird er sich bald sicher im tiefen Wasser bewegen können 🙂
Fotos habe ich leider nicht so viele gemacht, hatte auch nicht immer das Handy am Anschlag (also viel weniger als zuhause 😉 Mein Mann ging einmal auf Fototour, es entstanden aber dennoch weniger Fotos als letztes Jahr. Ich hoffe Ihr könnt trotzdem einen kleinen Einblick gewinnen 😉
Vielleicht zeige ich Euch die Fotos meines Mannes noch, sobald er sie bearbeitet hat.
Auf Facebook und Instagram seht Ihr noch andere Bilder, die ich gemacht habe… viel Spass! 🙂

Produkttest: Sonnenschutz von Daylong

 

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Die Maus cremt die Mama ein… 🙂

Sonnenschutz war mir immer sehr wichtig. Ich habe eine relativ helle Haut und reagiere darum auch entsprechend empfindlich auf die Sonne. Bin ich zu lange an der prallen Sonne, werde ich rot und das ist weder gesund noch angenehm. Im Urlaub bekam ich auch immer mal wieder eine leichte Sonnenallergie, d.h. meine Haut juckte stark, meist am Dekolleté – noch unangenehmer als der Sonnenbrand, zumal beides meist gleichzeitig vorkam und das automatische Kratzen erst recht schmerzte. Ich verreiste deshalb grundsätzlich nie ohne Sonnenschutz mit LSF 50+. Und abgesehen davon, dass ich es gar nicht lange an der prallen Sonne aushalte, musste ich in den letzten Jahren merken, dass nur ein T-Shirt mich in der gefährlichsten Zeit zwischen 11 und 15 Uhr wirklich vor zu grossen Rötungen schützte – und das auch im Wasser oder gerade dann, weil die Strahlen dort noch reflektiert werden und Gesicht und Dekolleté am meisten davon abbekommen.
Als ich Kinder bekam, war Sonnenschutz auch bei Ihnen ein grosses Thema. Als sie noch unter einem Jahr alt waren, sorgte ich natürlich dafür, dass so wenig Sonne wie möglich an ihre Haut kam und dass sie mit Hut und UV-Kleidung gut geschützt waren. Wassertaugliche UV-Kleidung ist auch jetzt im Urlaub noch ein Muss, wenn die Sonne am stärksten ist. Während der Grosse zwar kaum anfällig ist und recht schnell braun wird (meist schon zuhause) und nur selten ein wenig rot, reichen bei der sehr hellhäutigen Maus 5 Minuten ungeschützt in der Sonne und sie wird rot.

Daylong

Gut ausgestattet für die Ferien!

Ich habe in den vergangenen Jahren diverse Sonnencremes ausprobiert, so ganz zufrieden waren mein Mann und ich aber nie. Die Cremes mit physikalischem Filter waren zwar für die Babyhaut am besten, jedoch war es immer ein mühseliges Geschmier und das Kind danach halt sichtlich bedeckt mit der weissen Creme, die sich nur schlecht auftragen liess und auch an unseren Händen haften blieb. Die Cremes mit chemischem Filter waren zwar besser aufzutragen, hinterliessen jedoch oft einen klebrigen Film oder schützten unserer Meinung nach unzureichend. Von Daylong, dem pharmazeutischen Sonnenschutz aus der Schweiz, hatte ich Gutes gehört und beim Kinderarzt und der Mütterberatein habe ich früher schon mal ein Muster mitgenommen. Damals kam die Tube noch im alten, nicht sehr ansprechenden Design, daher und nur aufgrund eines Musters konnte ich mir kein Urteil bilden.
Für unseren Urlaub auf Mallorca bekamen wir deshalb eine Tube „ultra“ mit SPF25, eine Lotion „Kids“ mit 50+ und eine kleine Tube After sun repair Creme. Wir haben den Sonnenschutz etwa 3x täglich aufgetragen, was ja eher wenig ist. Die Kinder und ich bekamen die 50+, mein Mann will jeweils einen geringeren Faktor und verwendete die 25. Knapp vor Ende unseres Urlaubs war die 50+ leer. In der Tube war noch genug, da mein Mann nicht so fleissig cremte (etwa 2x täglich). Ich empfehle also, bei über einer Woche Urlaub lieber zwei Packungen mitzunehmen, falls mehr als eine Person die gleiche Creme nutzt.

Daylong Kids Lotion SPF 50+

Mein Favorit: die kids 50+ Lotion. Bild: Daylong

Unser Fazit ist sehr gut! Nach dem ersten, richtig heissen Tag, hatten wir alle leichte Rötungen, keineswegs aber schlimme (normalerweise schmerzt es mich und die Haut ist auch nachts noch so heiss, dass es mich stört)! Danach wurde keiner mehr rot, sondern wir entwickelten alle eine schöne Bräune. Gejuckt hat es mich nie. Die Rötungen waren mit der after sun Creme schnell weg.
Die liposomale Sonnenschutzlotion von Daylong ist weiss, riecht ziemlich neutral (es wird bewusst auf Duftstoffe verzichtet) und lässt sich gut auftragen. Der Dispenser der Kids-Lotion ist sehr praktisch! Die Lotion hinterlässt keinen Film und klebt nicht unangenehm an den Händen. Mein Mann, der sonst wirklich heikel ist und bisher noch immer etwas an meinem Einkauf an Sonnenschutzprodukten für die Ferien auszusetzen hatte, war dieses mal restlos begeistert. Und auch ich kann sagen, dass ich Daylong sicher wieder kaufen und auch weiterempfehlen werde! Schaut Euch mal die verschiedenen Produkte an, falls Ihr noch einen guten Sonnenschutz für Euren Urlaub braucht 😉

 

Zum Schluss noch ein paar Tipps für ungetrübten Spass in der Sonne:

  • Zwischen 11 und 15 Uhr die Sonne meiden u/o UV-Kleidung/T-Shirt tragen, auch im Wasser!
  • Beim Kauf der Produkte den LSF Eurem Reiseziel und Eurem Hauttyp anpassen; für Kinder immer ein Produkt speziell für Kinder oder Babies und mit hohem LSF wählen
  • Sonnenschutz regelmässig erneuern; auf jeden Fall nach jedem Baden und Abtrocknen
  • Nicht geizen! Lieber zu viel auftragen als nachher rot zu werden
  • Vergesst die Augen und Euren Kopf nicht: tragt eine gute Sonnenbrille und einen Hut/Tuch um Euch vor einem Sonnenstich zu schützen (ich bekomme ohne Hut Kopfschmerzen)
  • Nach dem Sonnen ist vor dem Sonnen: mit einer speziellen After sun Pflege helft Ihr Eurer Haut, sich zu regenerieren und spendet Ihr wichtige Feuchtigkeit.
    Weitere Tipps findet Ihr auch auf der Website von Daylong.

Wie ist das bei Euch? Seid Ihr zufrieden mit Eurem Sonnenschutz? Kennt Ihr die Produkte von Daylong schon?

Wir bedanken uns herzlich bei Daylong für die freundliche Unterstützung! 

Unser Urlaub auf Kreta

Da sind wir also wieder… wer meine Facebook-Seite ein wenig verfolgt, hat schon das eine oder andere Foto gesehen und ein wenig gelesen, wie es uns erging. Ich erzähle hier aber gerne von vorne (und fürchte das wird ein laaanger Beitrag 😉

Tag 0
Wir reisen guter Dinge ab. Ab Flughafen Friedrichshafen funktioniert das reibungslos, zeit- und nervenschonend und v.a. ohne Menschenandrang. Wir starten pünktlich und der Flug ist zwar länger als letztes Mal aber auch deutlich angenehmer da Maus weniger herumturnt/hampelt und beide Kinder auch ihr Stündchen schlafen. Auch Ankunft, Kofferholen und Bus finden und zum Hotelfahren – problemlos. An der Reception dann ein lustiges Intermezzo. Wir werden kurz verwechselt da wir gleichzeitig mit einer anderen Familie Beck einchecken, die ebenfalls mit Liechtensteiner Pässen anreist. Zufälle gibt’s! 😀 Wir erfahren zudem, dass wir übermorgen das Zimmer wechseln müssen weil unseres noch nicht bereit sei. Ärgerlich aber nun gut. Dafür wird uns ein Obstteller und Wein auf’s Zimmer versprochen sowie Massagegutscheine (die wir nie nutzen werden). Wir finden unser Zimmer eigentlich ganz OK (renoviert, Schiebetüre trennt zwei Schlafbereiche, komfortabel und gross genug), packen kurz aus und gehen dann essen weil schon Abend.
Dort dann die All-inclusive-Ernüchterung. Die Getränke werden nicht serviert sondern müssen an Automaten gezapft werden (kannte ich so bisher nicht, habe aber auch noch nie AI gebucht sondern meist Halbpension…). Das bedeutet natürlich mehrere Gänge ans Buffet bis alle versorgt sind. Das war letztes Jahr besser. Ausserdem sind hier für meinen Geschmack einfach viiiel zu viele Leute. Der Saal ist riesig, das Buffet auch, das aber leider nicht zentral weshalb die Wege lang sind. Doof mit zwei Kindern, die alles selber holen oder „mit“ wollen. Die Auswahl am Buffet bietet für alle Geschmäcker etwas, jedoch kann ich jetzt schon sagen, dass wir schon weit besser in anderen Hotels am Mittelmeer gegessen haben (ich habe genügend Erfahrung, ich war praktisch jedes Jahr in Griechenland, im Alter von 5 bis 18 Jahren zumindest, mit meinen Eltern). Das Fleisch ist naja, die Nudeln (ich liebe Pasta aber ich koche sie weit besser als hier!) sind entweder verkocht oder zu al dente, zu wenig gesalzen und die Saucen auch keine Geschmackssensation. Und glaubt mir, ich habe dem Koch genügend Chancen gegeben da ich mich immer wieder hinreissen liess… Gemüsetechnisch gab es nur öde Gesteamtes aus der TK-Packung oder in Gerichten verpackt. Bei Tintenfisch langte ich eher nicht zu… ich habe eh versucht (*lol*), mich heuer zurückzuhalten. Buffets werden mir im Urlaub immer zum Verhängnis da ich viel zu viel anrichte und esse, v.a. am Dessertbuffet (all die schönen Köstlichkeiten). Aber nach jahrelanger Erfahrung und kürzlich ja wieder intensiver aufgenommenem Sporttraining und Ernährungsverbesserung, konnte ich mich hier tatsächlich gut beschränken. Da es selten allzu viel gab, das mich ansprach und ich Dessertbuffets schon genug „gesehen“ hatte, war das nicht schwierig, dazu noch eine Magenverstimmung aber dazu später. Die erste Nacht verlief ruhig und wir schliefen gut. Generell schliefen die Kinder spät ein und liessen sich morgens kaum wecken, dafür schlief auch die Maus hier fast durch. Ich stand meist nachts 2x auf um die Klimaanlage erst ab- und später wieder anzuschalten *g* Ansonsten alles gut. Es ist ein Segen nach der Hitze zuhause, die auch vor dem Schlafzimmer nie Halt machte (schweissgebadet im Bett schläft es sich mies), hier einfach die Klimaanlage anschalten zu können und in herrlicher Kühle ein- und weiterschlafen zu können…

Tag 1+2
verbringen wir am Meer. Im Sand und im Wasser verweilen sich die Kinder wunderbar. Wir haben (akuter Platzkampf, Liegen meist um 6.30 Uhr schon allesamt besetzt) schlechte Plätze, leider zu weit entfernt vom einzigen Bereich am Meer, der gut zu begehen ist (weil es zum Teil felsig war). Um die Kinder zu beaufsichtigen, müssen wir mit/bei Ihnen sein (natürlich auch um zu baden etc.) und so holen mein Mann und ich uns einen 1A-Sonnenbrand.
Ich habe einen hellen Hauttyp, der schnell zu Sonnenbrand neigt. Meine Eltern haben mir die Sache mit dem Schatten und dem guten Sonnenschutz also gut antrainiert. Mit Kindern wird das aber alles anders da ich nicht mehr ganztägig unter dem Schirm liegen kann, auch mitten in der grössten Hitze nicht und mir Zeit und Hände fehlen (oder ich es schlicht vergesse), nachzucremen. Auch dachte ich nicht daran, ein T-Shirt anzuziehen (die Tage darauf dann schon). Sonnenbrand ist übel. Auch fand ich den Sand heisser denn je und da unsere Liegen nicht direkt am Meer waren, verbrannte ich mir jedes mal schier die Füsse. Im Wasser (Kiesel), hatte ich dann auch meine Mühe mit dem Pieksen. Nun gut, man wird wohl auf’s Alter empfindlicher, wobei ich früher wohl einfach diese Gummischuhe gekauft hätte aber mein Mann hielt das für unnötig. In der Konsequenz verbrachten wir die nachfolgenden Tage am Pool. Ach ja, von der vielen Sonne bekam ich auch Kopfschmerzen… ein Dafalgan half dann.

und weiter geht’s mit körperlichen Leiden…
In der 1. oder 2. Nacht, so genau weiss ich es nicht mehr, geschah der Maus ein Bettunglück. Sie hatte ja vor unserem Abflug noch erbrochen und Durchfall und zog letzteres noch 2-3 Tage weiter. Einmal, eben, unbemerkt im Bett. Ja prima. Immerhin hatte sie eine Hose an aber trotzdem erforderte es eine mitternächtliche Dusch- und Reinigungsaktion. Gut. Als es der Maus besser ging, war ich an der Reihe. Mir war einen Tag lang relativ mies so dass ich mich oft hinlegen musste, mittags machten wir Siesta im Zimmer, so konnte ich auch ein wenig schlafen. Noch Tage danach, eigentlich fast bis zur Abreise, hatte ich immer wieder Bauchgrummeln, musste oft sehr spontan die Toilette aufsuchen und hatte nicht wirklich Appetit (was mich sogar freute denn ich wollte mich ja nicht wie üblich quer durch’s Buffet essen sondern Kalorien einsparen, man tut ja hier nicht viel…). Erbrechen musste ich nicht, was ich aber eher meinen Konzentrations- und Körperbeherrschungs-(*lol*)Fähigkeiten zuschreibe da für mich Erbrechen immer das schlimmste aller körperlichen Übel war (bis zur ersten Geburt, danach rutschte Erbrechen auf Platz 2, bei der ersten Geburt musste ich erbrechen, seitdem glaube ich, dass es nicht mehr schlimmer werden kann. Auf Platz 3 stehen extremer Reizhusten und Migräne). Als ich wieder einigermassen fit war, erbrach sich irgendwann nachts am 4. oder 5. Tag unser Grosser im Bett. Also wieder: Duschen, reinigen. Mein Mann schob es seiner Urlaubsernährung zu (Pommes Frites, Eis, Chips, Eis,…), ich der Magen-Darm-Geschichte. Vor allem als er sich auch morgens wieder erbrach und zudem noch Durchfall bekam. Er lag dann am Tag darauf ausser Gefecht auf der Liege und schlief oder vegetierte vor sich hin. Danach war’s dann gut.
Irgendwann davor, ich glaub‘ es war am 2. Tag, stiess sich mein Mann abends im Dunkeln seinen kleinen Zeh an einem Stein. Der Zeh schwoll an und färbte sich rotblauviolett, und schmerzte. Sehr praktisch. Damit waren wir dann relativ gut bedient mit allen diversesten Leiden. Lustigerweise blieb wenigstens (Gott sei Dank) der Mann verschont von jeglichem Magen-Darm-Ärger. Immerhin. Er hatte ja dafür den Zeh… muss reichen, ne?

Tage 3-6 (ca.)
Zusätzlich zu obem erwähntem Sch… kämpften wir stetig mit/gegen unser(em) grosses Kind. Es hatte Heimweh. Es vermisste seine Freunde und machte hier keine ergiebigen Bekanntschaften. Ihm war langweilig. Es wollte dies und jenes nicht, vor allem nicht ins Wasser. Anderes schon (aber wir nicht). Es war wie gewohnt megaheikel. Es war, klar, zwischendurch einfach müde (wollte aber keine Siesta machen). Es war ein Quengeln und Schimpfen und eine Unzufriedenheit auf allen Seiten. Es dominierten folgende Gedanken:
– wir verreisen nie wieder mit unseren Kindern
– wir verreisen erst wieder wenn sie 12, 14, 16 Jahre alt sind
– wir reisen nie wieder ans Meer
– wir brauchen Urlaub nach dem Urlaub
– wir sind einfach nur total doofe, unfähige Eltern
– das ist eine absolute, verdammte, furchtbare
Kreta-strophe!
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
– ZENSURIERT
Es wurde dann doch alles gut. Es brauchte nicht viel. Aber das Wenige wäre essentiell gewesen und hätte uns, wären wir Tage vor schon darauf gekommen, wohl schon eher einen entspannteren Urlaub beschert.

Tage 7-9
Es brauchte einen Schwimmreif. Der vom Vater nur mit grösstem Unwillen und schon in weiser Vorraussicht als unbrauchbar eingestufte, aufblasbare Riesenhai (vom Sohn aus- und nachdrücklich gewünscht), erwies sich als, Überraschung, völlig unnütz. Ich versuchte meinen Mann erfolglos damit zu beschwichtigen, dass, hätten wir ihm den Wunschhai nicht erfüllt, er noch weiter nörgeln/quengeln würde. Der Schwimmreif ermöglichte es in der dummerweise kein gescheites Nichtschwimmerbecken vorsehenden Hotelanlage, dass Grosser mit uns im tiefen Wasser baden und vom Rand reinspringen konnte. Ohne Schwimmhilfe traute er sich das leider nicht. Es ist zugegebenermassen schon doof, das mit dem fehlenden Nichtschwimmerbecken. Es gab einen sehr tollen Bereich für Kleinkinder mit vielen Rutschen, den die Kleine ausgiebig nutzte, der dem Grossen aber nicht lange Spass machte. Dann gab es den Olympia-Pool, der aber mind. 140cm tief war, teilweise tiefer. Zu tief für die Kids. Und dann gab es noch einen kleineren Pool mit Erwachsenenrutschen, an die sich der Grosse auch nicht heranwagte. Maus rutschte ein paar mal mit uns zusammen. In diesem Pool hätte er stehen können, da hier aber die Rutschen hineinkamen, gab es keinen Platz zum Plantschen. Grosser wollte hier auch gar nicht rein. Tja… der Schwimmreif brachte also endlich die erhoffte Freude am Baden zurück. Am Meer wehte rund 3-4 Tage lang die rote Flagge weil es heftig windete und die Wellen zu hoch waren. Es wäre zu gefährlich gewesen, das Baden zu erlauben.
Es brauchte den Kinderclub und zwar die Nutzung desselbigen. Endlich. Mein Mann und ich sind ja der Meinung (es gibt da ganz andere Eltern, alles schon erlebt), dass Familienferien dazu da sind, die Zeit gemeinsam zu verleben und zu geniessen. Nun war aber bei uns von Genuss längst keine Rede mehr. Wir litten alle darunter, ausser vlt die Maus, die unbeeindruckt ihre Runden im Rutschenpool drehte und auch immer wieder unerschrocken in den tiefen Pool sprang. Badenixe sie, liebt das Baden wie die Mama schon als Kind (wohl auch dafür meinerseits und seiten des Papas, der früher im Schwimmclub war, grosses Unverständnis vor der Bade-Unlust unseres Grossen). Natürlich wollten die Kinder auf unser Nachfragen hin nicht in den Kinderclub (obwohl sie letztes Jahr gerne gingen, der war aber offener zugänglich und somit präsenter sowie daneben eine Hüpfburg). Es brauchte die Verzweiflung von uns Eltern, einen Schubser. Ich beschloss also an Tag 7 oder 8, einfach mit ihnen hinzugehen. Wir lernten die jungen Frauen da kennen, sahen uns die Räumlichkeiten und das Programm an. Die Frauen waren herzlich, die Aktivitäten ganz OK und der Raum war auch ganz nett, man konnte vieles spielen, malen etc. und man war nicht gezwungen, an den Aktivitäten teilzunehmen sondern konnte einfach drin unter Aufsicht spielen. Der Club war jeweils am Morgen bis 11.30 Uhr geöffnet und dann wieder ab 15.30-18 Uhr. Die lange Mittagspause überbrückten wir mit Mittagessen, baden etc. Ging gut. Aber erstmal: ich blieb eine Weile mit den Kids dabei am ersten Nachmittag und fragte dann schüchtern ob ich sie eine halbe Stunde allein lassen könne. Es war OK. Ich war eh als einziges Elternteil mit dabei und obwohl der Club erst ab 4 war (Maus ist 3,5) meinte die Betreuerin, dass sie bei wenigen Kindern auch mal kurz auf die Kleine schauen könne. An den nächsten Tagen war das kein Thema mehr. Ich blieb jeweils kurz bis sich die Kids akklimatisiert hatten und ging dann, checkte zwischendurch die Situation und holte sie dann pünktlich ab sofern die Kinder nicht vorher zu uns wollten, was selten der Fall war. Kurzum: es gefiel ihnen da! Besonders unser Grosser brauchte den Kontakt zu anderen Kindern und alternative Aktivitäten (das Baden war wie erwähnt einfach nicht so seins und wir konnten ihn zu nichts anderem motivieren) mit engagierten und herzlichen Betreuerinnen. Ist halt doch nicht das selbe als die schlussendlich doch arg gestressten Eltern. An den nächsten Tagen riefen die Kinder jeweils von selbst, dass sie hinwollten und Grosser fragte nachmittags jeweils ungeduldig, wann denn der Club wieder offen habe. Erleichterung! Stirnklatschen! Warum waren wir nicht gleich da! Unser Kindergartenkind brauchte das einfach. Die Maus hätten wir problemlos auch ohne Kinderclub zu verweilen gebracht, Grossen nicht. Natürlich ging auch sie jeweils gern mit, kam aber auch gerne zurück um ausgiebig zu baden. Kaum aus dem Wasser wollte sie meist schon wieder hinein.
Summa summarum hatten auch wir Eltern endlich ein wenig Urlaub. Wir blieben in der Nähe, lasen viel, badeten ein wenig, holten Getränke an der Poolbar und lebten vor uns hin. Ich war sogar kurz im Fitnesscenter des Hotels! 😀 Die letzten Tage haben den Namen „Ferien“ also verdient. Und so freue ich mich, dass wir diesen Urlaub gut abschliessen konnten, mit guten Gedanken, versöhnt mit dem Hotel, das eigentlich vieles bot, auch wenn das Essen nur durchschnittlich war, zu viele Gäste hatte und die Musik am Pool zeitweise auf Disco-Lautstärke stand. Der Weg zum Zimmer war auch jeweils endlos aber für Kinder bot das Hotel nun doch genug.
Abends schauten sich die Kinder gerne die Mini-Disco an, ohne jedoch mitzumachen. Die Lieder sind ja dermassen eingängig, dass ich sie die halbe Nacht lang noch im Ohr hatte. Auch jetzt noch *lol* Wir hören sie uns sogar zuhause auf dem iPad an 😀

Tag 10 – Bye, bye, Kreta
Der Abschied fiel mir dann doch schwer. Als Mama sind Ferien im Hotel halt trotz der widrigsten Umstände irgendwie Ferien. Zudem liebe ich die Präsenz von Meer und Sandstrand, des ganz besonderen Windes am Mittelmeer, der halt anders riecht als hier, einen Pool in der Nähe zu haben (wie im letzten Beitrag schon erwähnt hasse ich überfüllte Freibäder), auch wenn ich gar nicht so oft reinhüpfe in Pool oder Meer weil ich beim Rauskommen friere und es hasse, vor Nässe zu triefen etc. Ich liege gern einfach mal nur auf einem Liegestuhl so oft und lange ich kann und konsumiere seichte Literatur (Eltern- und Klatschhefte). Weil: zuhause würde ich das nie machen. Ich mag es, mit Klimaanlage zu schlafen und nach dem Aufstehen draussen das Meeresrauschen zu hören. Ich mag die Stille am Morgen und wenn der menschenleere Pool in der Sonne glitzert. Ich sitze gerne abends bei Sonnenuntergang noch am Strand, stecke meine Füsse in den nun angenehmen Sand und beobachte die Kinder beim Sändelen und wie die Wellen immer wieder an den Strand und wieder zurück fliessen. Das ist schlicht meditativ, zwingt zum Innehalten und einfach mal rein gar nichts tun. Eigentlich müsste so ein Tag am Strand/Pool ganz viel von morgendlicher und abendlicher Ruhe und Menschenleere haben, das wäre perfekt! Und von all dem brauche ich einfach, wie früher, eine jährliche Dosis. 7-10 Tage nur, das reicht. Man hat’s dann ja auch wieder gesehen… jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass wir uns trotz der Widrigkeiten auch nächstes Jahr doch wieder für Badeferien entscheiden. Vielleicht nur 7 Tage. Sicherlich ein eher weniger überlaufenes Hotel, nur Halbpension aber trotzdem mit Kinderclub (und Nichtschwimmerpool, auch wenn Grosser vlt bis dahin schwimmen kann. Denn so ein bisschen vom Rand zur Mama strampeln, das kann er schon 😉
Unsere Heimreise am Vormittag klappte bis auf eine kleine Verspätung und Gedränge am Flughafen ebenfalls sehr gut. Maus schlief rasch neben mir ein. Auf der Heimfahrt machten wir einen Stopp im Einkaufscenter um den Kühlschrank zu füllen und die Kinder waren danach glücklich wieder zuhause zu sein. Ich finde es immer seltsam, nach dem Urlaub wieder ins Haus zu kommen aber der Alltag hat einen schnell wieder: Lebensmittel verräumen, Koffer auspacken und alles verräumen, Kleider waschen, aufhängen und zusammenfalten. Habe ich alles gestern und heute noch erledigt. Und mit dem Abschluss dieses Blogbeitrags mit für einmal vielen Fotos kann ich morgen frisch und frei in eine neue Woche starten 😉
Das Copyright der Fotos liegt bei meinem Mann, wir waren im Hotel Lyttos Beach, Chersonissos, Kreta.

Von Ups und Downs

Ich mal wieder. Länger nicht gebloggt. Ich versprach, hier nicht mehr allzu sehr zu lamentieren also versuche ich, sachlich zu bleiben und zähl‘ mal wieder auf weil das so einfach und schnell geht 😀

  • Am Freitag hatten wir endlich den ersten Laternileumzug unseres Grossen. Leider musste ich den Weg nach Hause antreten da mein Mann noch einen Termin hatte und dr Umzug war recht gross mit viel zu vielen Menschen, die sich den Kindern anschlossen so dass wir nicht mit unserem Sohn laufen konnten/durften. Aber ihn singen zu hören am Schluss, aus vollem Halse und voller Freude, das war schön. Ihm gefiel’s und die Laterne sieht auch hübsch aus, Maus durfte auf dem Rücken nach Hause, was will man mehr?
  • Am vergangenen SA durften wir dank Opa mal wieder kinderfreie Zeit geniessen. Leider brauchten wir für den Einkauf recht lange, so dass uns gar nicht mehr so viel Zeit übrig blieb. Und am Schluss hatte der Sohnemann wohl Heimweh. Es reichte also nicht für einen Besuch in Bad Ragaz und gammeln wollten wir auch nicht also gingen wir eine Runde spazieren ob Gaflei/Masescha und entdeckten dort, mitten im Wald, eine Krippe, liebevoll in eine Steinhöhle hineindekoriert und mit Lichtlein versehen. Magisch… dazu nieselte es auch noch und war also recht herbstlich, fast schon adventlich. Und der Advent naht auch schon bald. Danach gönnten wir uns Kuchen und Kaffee bevor ich die Kinder wieder holte. Ich bin dankbar für solche Stunden und es dürften natürlich mehr sein bzw. öfter mal aber ich plane für Dezember sicherlich noch einen Kinoabend mit meinem Mann und hoffe dass das klappt…
  • Am SO sind wir ins Hallenbad, das trotz schönem Wetter recht voll war aber es ging dann doch und nachmittags gingen wir mit einer Freundin und deren Kinder nac Vaduz auf den Eisplatz. Da hatte es dann leider noch mehr Leute, es war brechend voll und mit zwei Kindern, die sich kaeine Sekunde uf Schlittschuhen halten können während man selber auch Halt braucht, ist schwierig. Mit weniger Leuten wär’s kein Problem. Maus war müde weil nicht geschlafen nach dem Hallenbad und so musste ich dann recht schnell wieder aufbrechen, durfte aber den Grossen noch mal ’ne Runde mit der Freundin fahren lassen. Derweil kochte und backte mein Mann zuhause wie wild, wofür ich sehr dankbar bin denn so hatten wir für den Montag schon das Znacht parat. Den neuen Kochbüchern, die er sich von Tim Mälzer und Jamie O. gönnte, sei Dank 😉
  • Am MO dann wieder Alltagstrott und am Nachmittag Besuch des Nachbarkindes.
  • Am DI Abend fiel leider unverhofft der Schwimmkurs aus und mein Mann kam erst spät nach Hause. Das Wetter war düster und die Kids waren nicht rauszubewegen. Ich war sterbensmüde wie so oft (weil ich entweder zu spät ins Bett gehe oder die Maus mich nachts wach hält u/o eins der Kinder früh aufwacht – oft auch alles zusammen, man kennt das ja 😉 Ich hätte auf der Stelle einschlafen können wenn nicht die Kinder an genau diesem Nachmittag sehr streitlustig waren. So um 17 Uhr wurde es mir zu bunt und ich scheuchte uns für ’ne Weile raus. Die frische Luft tat gut, ich war nicht mehr so müde und der Abend verlief dann ruhig und beide gingen so zeitig und rasch zu Bett wie sonst nie. Und das obwohl ich allein war (noch vor wenigen Monaten hätte ich Panikattacken bekommen aber mittlerweile ist es kein Thema mehr). Ich bin dann auch früh schlafen gegangen aber mein Mann erbrach sich in der Nacht ziemlich übel und, ja…
  • Am Mi Morgen ein nettes Stilltreffen (wieder mal, die letzten beiden Male fiel es aus) bei mir zuhause mit neuen Mamis und dann noch kurz zum Arzt. Ich liess ja das Blut nehmen und ein Wert war etwas zu hoch was auf eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse deuten lässt. Theoretisch sei das nicht weiter bedenklich aber ich könne es ja mal mit Hormon-Tabletten in kleiner Dosierung versuchen, vielleicht sei ich dann weniger müde etc. Wobei ich die Müdigkeit eigentlich schon dem Schlafmangel zuschiebe aber es war auch schon besser trotz Schlafmangel aber ich weiss auch nicht.
    Am Nachmittag dann Playdate in Feldkirch. Die Kinder konnten wir leider nur kurz an die Sonne bewegen (ich bin selber so süchtig danach, ich muss bei Herbst einfach mit den Kids raus wenn die Sonne scheint, ich weiss nicht, wie ich das vorher ertragen habe, den ganzen Tag im finsteren Büro zu hocken…). Es war trotzdem nett und die Kids einigermassen friedlich. Zum Abschluss ein leckerer Ingwer-Tee und ich wieder hundemüde, dann ab nach Hause. Dieses mal waren die Kinder wohl zu aufgeregt. Maus schlief erst nach 10 statt nach 2 min ein aber das war ja kein Thema. Sohnemann war sauer und murrte wohl noch lange vor sich hin. Nun denn, dann wird er wohl heute wieder zeitig schlafen. Nachmittags werden wir aber sicher rausgehen, das Wetter ist blendend!

Und generell so: Die Kids sind derzeit wirklich lieb, mehr oder weniger. Der Grosse scheint seinen Ausgleich wieder gefunden zu haben, die Maus zorntrotzt zwar teils recht intensiv aber geht einfach prima ins Bett abends, das ist sowas von Gold wert. Der Grosse eigentlich unterdessen auch wieder nur gestern halt nicht… Irgendwas ist immer, aber prinzipiell ist es angenehm und ich kann kaum glauben, dass schon bald wieder Weihnachten ist, Mensch, wir haben doch erst gefühlt GESTERN den Christbaum aufgestellt und den Fisch gekocht, ist doch verrückt sowas. Immer wieder diese Zeit, die mir viel zu schnell vergeht… Das einzige „Leid“ momentan ist, dass ich NICHT zum Nähen komme. Ich brauche dafür richtig Zeit und Musse und die habe ich nicht… in meiner freien Zeit mache ich primär Sport und arbeite und kaufe ein etc. Das stresst mich unterschwellig am meisten denn ich habe Stoffe besorgt und Schnittmuster und ich WILL mich da dran setzen. Mir fehlen die freien Nachmittage in denen ich wirklich mal ein grösseres, terminfreies Zeitfenster habe um zu nähen und ich weiss nicht, wann die wieder kommen oder ob überhaupt und falls mal wieder, dann möchte ich zu IKEA weil ich da was aus ’ner Rückrufaktion retournieren will und natürlich Weihnachtsdeko gucken und einige Kleinigkeiten mit nach Hause nehmen… ihr wisst schon. Hach, sind doch alles Luxusprobleme, nicht wahr?

An dieser Stelle einen Anruf an eine liebe Freundin, die gerade überall offline ist (von der ich aber weiss, dass sie hier immer mitliest… 🙂 Die Freundin aus Vaduz, die in Zürich arbeitet und die uns das tolle Buch von Prinzessin Petersilie geschenkt hat vor bald einem Jahr zu Maus‘ 2. Geburtstag. Würdest Du mich bitte mal irgendwie kontaktieren? 😉 Danke!

Empfindlichkeiten…

Ich weiss, ich weiss, derzeit ist meine Bloggerei seit Langem wieder sehr Ich-bezogen. Es fehlen Fotos und lange Berichte über die Kinder. Ich gelobe, der Egomanie bald ein Ende zu setzen 😉 Jetzt aber nochmals…
Seit Wochen oder Monaten, keine Ahnung, habe ich das Gefühl, nicht mehr viel zu ertragen… Einerseits, und das habe ich sicher auch schon erwähnt, spüre ich den Zyklus immer recht stark (PMS lässt grüssen… enorme Zickigkeit, so dass sogar der Mann schon fragt, ob ich meine Tage kriege… 😉 Andererseit frage ich mich ob sich die Hochsensibilität wohl mit dem Alter verstärkt oder das Alter selbst einen Einfluss hat… Es ist so…

  • Länger mit jemandem sprechen strengt mich an, meist habe ich danach Kopfschmerzen, z.B. nach einer Beratung oder einem Spielplatzbesuch mit   Freunden. Und es ist keinesfalls so, dass ich nicht beides sehr gerne mache!
  • Besuch zuhause, egal ob bei mir oder auswärts mit mehr als zwei Kindern (was meist der Fall ist, es sei denn ich treffe mich nur mit der Maus und einem anderen Kleinkind) ist oft noch schlimmer. Ich brauche danach einfach Ruhe und bin ziemlich fertig und müde… leider habe ich auch oft ein Nachmittagstief (also so 10-20min in denen ich vom Fleck weg pennen könnte, da hilft auch Kaffee nix), gegen das ich ankämpfen muss (ich kann schlecht fragen, ob ich mich mal 10min auf’s Ohr hauen kann! 😉
  • Per se: grosse Menschenmassen finde ich unerträglich… anstrengend… dabei war ich immer eine, die sehr gerne mal aus dem Haus und unter die Leute ging… Heutzutage fühle ich mich aber so irgendwie verletzlich, angreifbar, mag den Lärm nicht und wenn die Kinder dabei sind, gilt es natürlich auch, doppelt aufzupassen… (z.B. auf dem Jahrmarkt…)
  • Mittlerweile ist mir sogar das Hallenbad ein Gräuel wenn ich weiss, dass es recht voll ist und weil ich einfach keinen Bock habe, andere Leute zu sehen (es sei denn es sind solche, die ich kenne/mag, das ist dann was anderes…, aber bei Fremden/Unliebsamen habe ich Mühe…). Den Indoorspielplatz meide ich seit Langem und der Besuch letzte Woche im Wildpark hat mich auch überfordert weil es übervoll war für meine Bedürfnisse.
  • und eben… oft diese Gereiztheit, meist 2-3 Tage vor den „Tagen“. Während den Tagen merke ich auch, dasss ich körperlich nicht viel vertrage. Sport geht kaum und alles schmerzt noch mehr als sonst. Z.B. Zahnarzt, Friseur oder sonstige Wehwehchen… aber ich denke, dass dies viele Frauen kennen. Die Tage zu haben ist ja per se schon Kacke, v.a. wenn die Blutungen sich über 5, 6 Tage ziehen, das ist dann schon too much für mein Empfinden…

Am liebsten würde ich mich zuhause einigeln. Tagelang… und schlafen… nähen… TV gucken, vlt mal ein heisses Bad nehmen, Tee trinken… vlt muss ich einfach nur mal meine Batterien aufladen und dann geht’s wieder. Auf den Körper hören wenn er müde ist und einfach mal um 21 Uhr ins Bett. Danach wäre ich relativ ausgeschlafen! Noch mehr auf die Ernährung achten und nichts essen, was mir nicht gut tut. Bin eh schon zufrieden… habe die Naschereien reduziert und versuche, abends nichts mehr vor dem TV zu knabbern. Klappt eigentlich recht gut…
Seit gestern haben wir hier nun tatsächlich auch einen Ergometer. Ich werde ihn sicherlich mal ausprobieren aber ob ich mich täglich draufsetze? Das bezweifle ich. Aber vlt mal an zwei Abenden in einen Gruppenkurs, das wär schon mal ein hehres Ziel von mir… oder während der Mann auf dem Ergo trainiert, sonstwelche Übungen zu machen. Videos gibt’s ja genug… mal sehen…
Ich bin schon mal froh, dass dieser Tage wieder die Sonne scheint und es wärmer ist. Dann fällt nämlich der Wunsch nach dem Einigeln weg und ich mag am liebsten an die frische Luft so lange es geht… 🙂 Und nun packe ich die Kinder und mache genau das! Höchste Zeit! 😉 Habt ein feines Wochenende!