Kleinkind sitzt lachend am Boden

1 Jahr Mäuschen – alles Liebe zum Geburtstag

Mein liebes Mäuschen,

ein ganzes Jahr bist Du nun schon auf der Welt – kaum zu glauben! Kein erstes Jahr verging je so schnell mit meinen Kindern. Es dauerte gefühlt nur einen Wimpernschlag! Es war ein intensives Jahr, ein richtiges Babyjahr eben, mit dem sich Finden und Annähern im Wochenbett bis alles gut lief, drei total spannenden Windelfrei-Monaten und dem Miterleben so vieler kleiner Entwicklungsschritte. Dem Wachsen als Familie, nicht nur quantitativ, den neu gewobenen Geschwisterbanden und vielem Stillen & Tragen – bis heute.

Deine Reise begann natürlich lange vor der Geburt. Ich habe diese Schwangerschaft nochmal richtig geniessen und sehr bewusst wahrnehmen dürfen. Dein Papa und ich durften eine bilderbuchmässige Geburt erleben. Deine Geschwister haben sich zum Schluss sehr auf Deine Ankunft gefreut, auch wenn sie sich nicht vorstellen konnten, wer oder was da auf sie zukommt. Du hast ein inniges Verhältnis zum Grossen, der Dir ganz schnell zu Deinem heutigen Spitznamen in der Familie verhalf, „Nüssli“ – keine Ahnung, wie er darauf kam. Du wirst auch sehr geliebt und umsorgt von Deiner grossen Schwester, Ihr beide werdet hoffentlich ganz viel Tolles miteinander erleben und immer füreinander da sein.

Zusehen, wie Du gross wirst…

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Du machst den Bund komplett und bringst so viel Freude in unsere Familie – mit Deiner guten Laune, Deinem Lachen und Deiner lieben Art. Du umarmst alle Kuscheltiere, was keins der Grossen tat, und wir finden das jedes Mal wahnsinnig süss. Du schaukelst zur Musik, Du winkst, Du strahlst. Du krabbelst schon ganz schnell und willst auch hoch hinaus. Da mussten wir gestern erst mal die Gurte am Tripp Trapp montieren 😀

Dir beim Grosswerden zuzusehen ist spannend und traurig zugleich. Traurig, weil mir erst seit Du auf der Welt bist, bewusst wird, wie vergänglich alles ist. Daran knabbere ich vermutlich jetzt immer. Und, dass alle Deine ersten Male vermutlich für mich die letzten Male sein werden.
Aber natürlich auch schön und spannend, weil wir zwei sehr unterschiedliche Kinder haben und Du nochmals ein anderes Menschlein bist und wirst. In den letzten Wochen hast Du Dich auch äusserlich richtig verändert. Dein Gesichtchen ist kleinkindhafter geworden, charakteristischer. Es mag mich täuschen, aber ich sehe eine gewisse Ähnlichkeit zu mir in diesem Alter. Deine Haare sind gewachsen, so dass sie am Hinterkopf schon etwas länger sind und Dir vorne etwas ins Gesicht reichen.

Mit 1 Jahr…

  • stillst Du noch immer regelmässig – tagsüber hastig schnell (da hast Du keine Zeit) und nach dem Schlafen oder nachts auch mal etwas gemütlicher – ich freue mich sehr, dass es auch wir nach einem etwas mühsamen Stillstart so lange geschafft haben. Aber was heisst schon „lange“, für mich ist es als wärst Du erst gestern auf die Welt gekommen.
  • kannst Du krabbeln, aufstehen und Dich an Möbeln entlang hangeln
  • hast Du noch keinen einzigen Zahn, was mich aber nicht wundert, da die Grossen auch spät waren diesbezüglich. Du isst am Tisch mit, die Menge ist aber noch klein. Nebst Fingerfood à la BLW wirst Du teils noch gefüttert – sei’s weil es zu viel Sauerei gäbe (z.B. Suppe oder Polenta) oder weil wir doch noch ab und an zu Obstmus etc. greifen weil Du das auch gerne hast. Spezielle Favoriten gibt es keine, also nichts, von dem Du immer sehr viel isst. Oft verschmähst Du sogar die Babykekse, die doch total lecker sind 😀 Und so stehen auf Deinem Speiseplan halt Banane, Kiwi, Käse, Fleisch & Wurst, Brot mit Butter oder Frischkäse, Fruchtmus, Reiswaffeln und was wir so kochen – von Pizza über Nudeln bis zu eben Polenta, auch Reis vom Thailänder 😉
    Kleinkind isst Reiswaffel am Tisch
  • zählt Schlafen nicht unbedingt zu Deinen Lieblingsbeschäftigungen. Da kommst Du wohl ganz nach Deinem Papa & Bruder 😀 1-2 Schläfchen tagsüber in der Dauer von 30-60 Minuten und nachts schläfst Du so an die 11 Stunden im Schnitt. Und falls hier jemand fragt: natürlich schläfst Du durch! Du wachst nur 2-4x auf weil der Nuggi weg ist oder um Milch zu tanken 😉 Kein Problem, Deine Tankstelle liegt ja direkt neben Dir und reagiert sofort 😀
  • bist Du ein Vollzeit-Windelkind (mehrheitlich Stoffies). Die Versuche, Dich abzuhalten oder auf den Topf zu setzen scheitern zurzeit mehr oder weniger. Vor 3 Wochen landete mal wieder ein Zufallstreffer im Töpfchen, das war’s dann aber auch. Dennoch möchte ich ein wenig „dran bleiben“, das Töpfchen in der Nähe behalten und es dann, sobald es wärmer wird, mal wieder „unten ohne“ versuchen wie damals bei der Maus.
  • fremdest Du (wieder) ein bisschen, weshalb ich Dich bisher nur in der Kita hatte. Bei Deinem Onkel gehst Du problemlos auf den Arm, ansonsten bei niemandem wirklich, ausser natürlich mir und Papa. Mal sehen, wie es sich noch entwickeln wird… Deine Mama braucht die beiden Kita-Vormittage und eigentlich sind diese rund 3 Stunden viel zu wenig so dass sie abends fast immer noch an den PC muss. In der Kita gefällt es Dir aber soweit gut, wie ich erfahre, ich denke Du geniesst die Abwechslung da es Dir zuhause schnell zu langweilig wird.
  • Lieblingsspielzeug hast Du keines. Du räumst gerne überall ein und aus (vor allem aus :D), stehst irgendwo auf, blättest in Büchern oder Zeitschriften (weshalb Du zum Geburtstag nun eigene erhältst ;), kuschelst hier und da mit den herumliegenden Stofftieren und ziehst Dir die Holz-Perlenketten an. Im Wohnzimmer, wo DEINE Sachen liegen, amüsierst Du Dich nur länger, wenn die Grossen auch da sind und etwas (mit Dir oder neben Dir) spielen. Die Zimmer der Kinder mit den kleinen Legos sind für Dich ein Paradies. Leider hast Du dort nur selten und natürlich unter Aufsicht Zutritt, da Du eine Spur der Verwüstung hinterlässt und wir aufpassen müssen, dass Du nichts in den Mund nimmst.
  • badest/planscht Du gerne, gehst aber am allerliebsten raus (noch geht das am Boden nicht, was Du gerne würdest, aber bald kannst Du die Welt nicht nur von Mamas Rücken aus entdecken! 😉 ja, zuhause wird Dir schnell langweilig! 😉
  • wirst Du täglich getragen
  • fährst Du natürlich noch rückwärts, beschwerst Dich aber auf längeren Autofahrten, so dass wir derzeit darauf verzichten
  • trägst Du Kleidergrösse 74. Wie lang und schwer Du bist, erfahren wir dann morgen beim Check-up beim Kinderarzt 😉
  • plauderst Du schon ein wenig und Laute wie „Mama“ oder „Papa“ kommen auch, aber nicht wirklich gezielt. Da brauchst Du wohl, wie auch Deine Schwester, etwas länger… aber kein Wunder bei dem Kauderwelsch, den Du am Tisch von vier Familienmitgliedern um die Ohren bekommst – kann ja keiner verstehen! 😀
    Mit den Babyzeichen ist Deine Mama leider nicht konsequent genug, so dass Du zwar immer mal wieder welche wahrnimmst, aber selber noch nicht aktiv zeigst. Wir bleiben auch hier dran…

Baby spielt mit Montessori Spielzeug aus Holz wooden toys

Und nun wünsche ich Dir einen wunderschönen, ersten Geburtstag, auch wenn Du nicht verstehen wirst, was das für ein Tag ist 😉 Ich freue mich schon riesig auf das 2. Lebensjahr mit Dir. Du wirst sicherlich bald Deine ersten Schritte tun und vielleicht formt sich auch bald das erste, richtige Wort aus Deinem Mund 😉 Ich bin so unglaublich froh und dankbar, dass Du da bist! Ich freue mich jeden Abend, neben Dir einzuschlafen (und bin auch meist in Rekordzeit eingedöst) und kann es kaum erwarten, Dir weiterhin beim Grosswerden zuzusehen – aber lass dir Zeit, es eilt überhaupt nicht! 🙂

Ich liebe Dich von ganzem Herzen, über alles! #iloveyoutothemoonandback

Deine Mama

PS: Aktuelle Fotos von heute wird es vermutlich spätestens morgen auf Facebook geben oder dann auch hier, mal sehen, wie fit die Kleine ist, da sie rechtzeitig zum Geburtstag am Freitag fiebrig wurde und obwohl das Fieber gestern weg war, ging es ihr eher bescheiden… eine „grosse Sause“ ist also nicht geplant, nur ein paar einzelne Familiengäste, verteilt auf den Nachmittag/Abend…

Kleinkind am Tisch mit Löffel im Mund

Wassetropfen an Ast

Jahresrückblick 2017 – Ausblick 2018

2017 war natürlich hier ganz eindeutig nach langem wieder ein Baby-Jahr ❤ Im Januar war ich endzeitschwanger und durfte eine wunderbare Geburt meines 3. Kindes erleben. Es ist verrückt, wie schnell dieses Jahr vorbeizog. Das lag vermutlich auch daran, dass ich fast rund um die Uhr immer beschäftigt war u/o die Hände voll zu tun hatte 😉 Weiterlesen

Gastbeitrag: Ernährung in der Stillzeit

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Anna Kristin Krönert

Es ist schon eine Weile her, dass ich Anna Kristin Krönert und ihre Familie kennen lernen durfte. Aber ich erinnere mich noch gut daran. Es war ein heisser Sommertag und ich wurde zu einer Trageberatung zu Ihr nach Hause gebeten. Unsere Wege sollten sich wieder kreuzen, denn Anna begann nach einer Weile selber, zu beraten, und zwar in Sachen Ernährung sowie als Farb- und Stilberaterin. Weiter unten mehr dazu. Sie hat sich in der Region bereits einen Namen gemacht und über Facebook bin ich immer up to date, was sie so anbietet 😉 Und weil sie in Sachen Ernährung ein Profi ist, bat ich sie um diesen Gastbeitrag. Falls Ihr also auch stillt oder Euch generell für das Thema Ernährung interessiert, lest weiter, was Anna für Tipps für Euch bereit hält… 🙂

„Dein Goldschatz schläft gerade seelig auf deinem Bauch, an Ablegen ist gar nicht zu denken? Die kleine Maus schlummert friedlich im Bettchen, die Grossen wollen versorgt werden und die Wäsche stapelt sich? Das klingt in deinen Ohren nicht ganz unbekannt? Willkommen im Club! Willkommen im Club der (stillenden) Mamis. Du befindest dich in einer Zeit, in der du manchmal vor Liebe und Glückseeligkeit am liebsten die Uhr anhalten möchtest. Die Zeit einfrieren und einfach das Baby und die tiefe Verbundenheit spüren. Aber Stopp – weder das Leben noch die Stillzeit im Besonderen sind in einer Tour so wunderbar blumig und romantisch verklärt. Wenn wir mal ehrlich sind, bricht manchmal einfach nur das Chaos aus. Und irgendwann macht sich dein Magen bemerkbar. Er knurrt und nix Gescheites ist zu Hause. Für diese Situationen möchte ich dir daher ein paar Tipps für deine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Stillzeit an die Hand geben. Was tut dir gut und liefert die Energie, die du so nötig brauchst? Welche Dinge solltest du immer zu Hause haben und welche Rezepte kann ich dir empfehlen?

Doch schnell noch ein riesen Dankeschön an Tamara, die mich eingeladen hat, als Gastautorin für ihren Blog „Mama mal 3“ zu schreiben. Kurz daher eine Mini-Info zu mir: Ich bin Anna Krönert und Mami von der für mich wundervollsten Tochter der Welt, mit der ich mich immer wieder wie im 7. Himmel fühle. Als Ernährungsberaterin und Farb- und Stilberaterin unterstütze ich dich auf deinem Weg zu mehr Freude und Selbstbewusstsein.

So, dann kommen wir jetzt zum versprochenen Thema. In meinen Ernährungsberatungen dreht es sich oftmals um das Thema Gewicht. Daher erlaube mir, dass ich hier das Pferd von hinten aufzäume und dir erst einmal ein paar Fakten zum Energiebedarf und Körpergewicht in der Stillzeit verrate. Voll stillende Mütter haben einen erhöhten Energiebedarf. Man spricht von 635 kcal/Tag in den ersten vier Monaten und 525 kcal/Tag ab dem 5. Monat. Wenn dein Baby auch Milchschoppen mit Säuglingsmilch bekommt oder wenn du nicht mehr voll stillst, weil schon Brei & Co. verputzt werden, dann reduziert sich dein zusätzlicher Energiebedarf entsprechend.

Wenn du jetzt innerlich schon laut Hurra gerufen hast, weil die zusätzliche Schoki am Tag in greifbarer Nähe am Horizont auftauchte, dann muss ich allerdings leider enttäuschen. Du ahnst es schon, nicht wahr? Genau wie in der Schwangerschaft auch darfst du gern mal zu ein paar Stücken Schoki oder Guetzli greifen, aber den Hauptanteil des Mehrbedarfs solltest du dir mit einer ausgewogenen, gesunden Nahrung gönnen. Eine wichtige Rolle spielen hier somit wie auch ausserhalb der Schwangerschaft und Stillzeit Gemüse, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Obst sowie etwas Fisch, Fleisch (wer mag), Eier, Milchprodukte, hochwertige Fette und Öle.

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Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe & Balaststoffe.

Wenn du dich gesund und abwechslungsreich ernährst und sparsam mit Süssem und Fettreichem umgehst, wirst du in der Stillzeit auch abnehmen. Wichtig ist, dass du in dieser besonderen Zeit keinerlei Crash-Diät machst. Du und dein Baby, Ihr braucht jetzt viel Kraft und die könnt Ihr nicht schöpfen, wenn dein Körper eine Hungerkur durchmacht. Wie viel du bei gesunder Ernährung während der Stillzeit abnehmen wirst, lässt sich schlecht voraussagen. Wir sind schliesslich alle sehr unterschiedliche Frauen, mit verschiedenen Voraussetzungen, alle wunderschön so wie wir sind. Also gönne dir die Zeit zur gesunden Abnahme, die dein Körper und deine Seele brauchen.

Kommen wir nun also noch etwas detaillierter dazu, was du in der Stillzeit am besten isst, um beiderlei Bedürfnissen, denen vom Baby und denen vom Mami zu entsprechen. Für die Verteilung auf Energie liefernde Kohlenhydrate, gesunde Fette und Eiweiss gilt im Grunde das Gleiche wie sonst auch: Von den täglich aufgenommenen Kalorien sollten ca. 50-60% von Kohlenhydraten, 30-35% von Fett sowie 10-15% von Proteinen stammen. Insbesondere die Proteine sind hierbei für dich und das Baby wichtig. Milch, Joghurt, Käse, Quark oder auch Fisch und Fleisch sind hier klassische Eiweisslieferanten. Es gibt aber auch vielerlei Möglichkeiten der Bedarfsdeckung an Eiweiss über pflanzliche Lebensmittel. Falls dich das interessiert, dann hüpfe doch kurz zu diesem Artikel auf meinem eigenen Blog rüber. Dort habe ich dir wichtige Basics zu pflanzlichen Eiweissquellen zusammengestellt.

Solltest du ein bisserl mit dir hadern betreffend der Zusammensetzung der Ernährung und du würdest am liebsten doch gern zu den eher ungesunden Alternativen greifen, so mache dir bewusst, dass du in der Stillzeit einen noch höheren Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen wie in der Schwangerschaft hast. Die Zusammensetzung der Muttermilch hängt diesbezüglich stark von deiner Nahrungsaufnahme ab. Daher geize u.a. nicht mit Gemüse, Obst, Milch und Milchprodukten, Vollkornprodukten und ergänze deinen Speiseplan mit Eiern und, falls gewünscht, mit Fleisch und Fisch. Ich bin generell der Meinung, dass wir bei einer vernünftigen Ernährung keine Pülverchen und Pillen benötigen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sowie natürlich bei allen vom Arzt festgestellten Mangelerscheinungen sehe ich aber durchaus die Relevanz von Vitamin-Präparaten. Ich persönlich habe in diesem Zeitraum daher ein vom Arzt und Apotheker empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Ich habe mich damit einfach beruhigter gefühlt… Wenn du dich auch für die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels entscheidest, bedenke aber, dass dies kein Ersatz für eine gesunde Kost ist! Der Körper kann alle wertvollen Inhaltsstoffe aus der eigentlichen Nahrung besser nutzen als die Bestandteile von Supplements zu verwerten.

Achte bitte auch auf deinen Wasserhaushalt. Dein Wasserbedarf steigt durch das Stillen automatisch. Falls dir das Trinken eher schwer fällt, arbeite mit Tricks wie bei jeder Stillmahlzeit für das Baby selbst ein Glas Wasser zu trinken und koch dir morgens ein Kanne Tee (kein Pfefferminz, Hibiskus und Salbei – das kann die Milchmenge reduzieren). Ein Kaffee am Morgen und einer am Nachmittag sollte für die meisten Babys in Ordnung sein. Gut wäre, wenn du ihn direkt nach einer Stillmahlzeit zu dir nimmst.

Der pauschale Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel, da diese durch die Muttermilch beim gestillten Baby für Blähungen oder einen wunden Po sorgen, gelten bei vielen Experten mittlerweile als überholt. Solltest du das Gefühl haben, dass dein Baby auf bestimmte Bestandteile deiner Nahrung wie blähendes Gemüse oder säurehaltige Lebensmittel sensibel reagiert, so kannst du verdächtige Lebensmittel weglassen und schauen ob nach 24 Stunden eine Besserung eintritt. Sollten die Beschwerden wieder weggehen und beim nächsten Verzehr des Lebensmittels wieder auftreten, wäre es eine Überlegung wert, dieses Lebensmittel vorübergehend von deinem Speiseplan zu streichen. Der Verzehr von Fisch gilt in der Wissenschaft zum Teil als Schutzfaktor vor Allergien beim Baby.

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Rohkost rüstet man am besten am Abend vorher für den darauf folgenden Tag.

Schnibble Rohkost und Obst am Abend vorher in mundgerechte Stücke (oder bitte deinen Partner etc. darum!) und stelle es in zwei Plastik-Dosen im Kühlschrank bereit. Die Wahrscheinlichkeit ist dann hoch, dass du es trotz stressigem Alltag auch wirklich isst. Für die konkrete Umsetzung kannst du Folgendes probieren:

  • Bereite dir genauso ein kleines Döschen mit einigen Mandeln und Nüssen vor. Für die Verdauung kannst du auch noch 2-3 Trockenpflaumen oder getrocknete Aprikosen in die gleiche Dose legen. Den Inhalt der Dose kannst du dann z.B. am Nachmittag oder einfach so zwischendurch knabbern. Du kannst dir auch noch ein paar Reis- oder Maiswaffeln dazulegen, die du vielleicht sowieso von älteren Kindern im Haus hast.
  • Gut in den Tag startest du mit einem Müesli bestehend aus Haferflocken (gern auch gemischt mit einer fertigen Müeslimischung mit Trockenfrüchten und/ oder Nüssen, aber ohne zugesetztem Zucker oder Fett), Joghurt (Nature) einer klein geschnittenen Frucht oder Obstmus. Sehr gut sättigend ist, wenn du die Hälfte des Joghurts durch Quark austauschst. Nach Bedarf kannst du gern auch einen Teelöffel Honig oder Süssungsmittel deiner Wahl hinzugeben.
  • Neben der erwähnten vorbereiteten Rohkost und Obst, sowie den Nüssen solltest du also auch immer daheim haben: Joghurt (Natur), ggf. Quark, Vollkorn– oder als Kompromiss Ruchbrot, Frischkäse oder auch Butter sowie Hartkäse und ggf. Wurst/ Schinken. Ein Brot ist schnell geschmiert und wenn du dies zusammen mit der Rohkost und ggf. vielleicht noch einem am Abend zuvor hart gekochten Ei isst, bist du auf die Schnelle gut versorgt und kannst es einfach auf dem Sofa essen.
  • Warme Mahlzeiten darfst du dir ungeniert, vor allem wenn das Baby noch sehr klein ist und du vielleicht sogar noch im Wochenbett bist, von deinem Besuch wünschen! Wenn dich eine Freundin fragt, womit sie dir eine Freude machen kann, dann wünsche dir doch zwei Portionen leckeres Mittagessen. Eine Portion für sofort, die andere Portion wandert bei dir in den Tiefkühler.
  • Du kannst auch die Zeit am Wochenende, wenn vielleicht der Papi mehr Flagge zeigen kann, zum Vorkochen nutzen und einfrieren oder für Anfang der Woche einfach im Kühlschrank kühlen.
  • Quellen für allerlei gute Rezepttipps gibt es natürlich viele. Hier vielleicht noch das ein oder andere von meinem Blog: Rezept Zucchetti mediterran (sehr easy für den Alltag, wenn du etwas Zeit hast, das Baby im Bett, Laufstall oder Tuch zufrieden ist), Rezept für irre schnell selbst gemachtes Vollkornbrot (Zutaten mehr oder weniger nur zusammenschütten, umrühren und das Kneten entfällt) oder auch Gesunde Pizza für Gross & Klein (etwas aufwendiger, z.B. fürs Wochenende).

Soooo, zu guter Letzt liegt mir noch am Herzen, dass du auf dein Bauchgefühl hören solltest. Geh‘ ruhig auch mal Gelüsten nach. Gönne dir die Gummibärchen oder das Stück Kuchen ohne schlechtes Gewissen und schiebe ab und an die Tiefkühlpizza in den Ofen. Das schadet absolut nicht!

Die ein oder andere Info war dir jetzt ein bisserl schnell? Yup, das verstehe ich. Melde dich gerne bei mir um Fragen zu klären. Ich freue mich auf dich.

Und jetzt viel Spass mit Baby & Co und schnapp‘ dir direkt mal ein Glas Wasser!

Herzlichst, deine Anna“

Anna Kristin Krönert, Zertifizierte Ernährungsberaterin, Website: www.stil-und-ernaehrungsberatung.ch, Facebook: www.facebook.com/stil.und.ernaehrungsberatung.ch

Liebe Anna, vielen Dank für diesen informativen Beitrag!!! 🙂 Ich selber kämpfe noch oft gegen den inneren Schweinehund weil ich gerade nachmittags oft Lust auf Süsses habe (Schokolade, Kekse…). Rohkost gehört bei uns täglich auf den Tisch, das Müesli zum Frühstück sollte ich mir konsequenter abends vorbereiten damit ich morgens nicht doch zur schnellen, leider zuckerreichen Fertigvariante greife… 

Bilder: Anna Kristin Krönert

Stillen – Der Start mit Stillkind #3

Über das Stillen gibt es Artikel (und Diskussionen) wie Sand am Meer. Ich werde da aktuell einfach nur unsere persönliche Geschichte erzählen… und die steht ja auch erst am Anfang 😉 Aber ich kann gut vergleichen, da ich ja schon zwei Stillkinder hatte. Was gar nicht sooo lang her ist. Aber dazu später mehr. Und ich plane eine kleine Serie von Beiträgen zum Thema. Über Stillmode, nützliches Zubehör und das Thema „Ernährung in der Stillzeit“ wird demnächst als Gastbeitrag hier erscheinen. Viel Spass! 🙂

Vorbereitung & Vorgeschichten
Kann man sich auf’s Stillen vorbereiten? Meine Erfahrung: nicht wirklich… wir leben ja nicht in einer Welt, in der wir ständig nackt sind und uns entsprechend „abhärten“ können. Ich „behandelte“ zwar mit Tanninspiritus vor, schon beim letzten Kind, aber inwiefern es wirkte, ist schwer zu sagen. Wund wurde ich bei allen drei Kindern relativ schnell, allerdings bei jedem Kind etwas weniger schnell, lang und intensiv. Beim Grossen kam das Desaster keinen Tag nach der Geburt und ich hing fortan nur an der Pumpe – über eine Woche lang, bis ich wieder ansetzen konnte. Es war katastrophal. Mein Mann und ich mussten uns abwechseln: er fütterte die abgepumpte Milch, ich pumpte. Und irgendwann klappte es – mit Hütchen. Und nach rund 8 Wochen auch schmerzfrei – endlich! Nach Monaten dann auch ohne Hütchen. Leider habe ich wider besseren Wissens dann mit 10 Monaten langsam abgestillt.
Dafür stillte die Grosse über 4 Jahre lang, wenn es auch in den letzten Monaten mehr ein kurzes und nicht mehr tägliches Einschlafnuckeln ohne Milch war. Insgeheim habe ich immer gehofft, dass wir bis zur Geburt des 3. Stillen, aber so lange dauerte es dann doch nicht. Auch bei ihr hatte ich zu Beginn die Geschichte mit wund, pumpen, Hütchen und Zufüttern… aber es war nach 6 Wochen gut. Das lange Stillen, so bin ich überzeugt, hat dennoch dazu geführt, dass beim 3. Kind alles viel schneller besser sein würde…

Das 3. Kind – Beginn einer neuen Stillbeziehung
Sonnenklar war es für mich, auch mein 3. Kind zu stillen. Weil es sich aber schon nach 2, 3 Tagen als problematisch erwies (wund, zu wenig Milch, v.a. auf einer Seite, dazu noch hatte sie Mühe beim Andocken, wollte auf der milcharmen Seite kaum trinken und schnalzte oft die Zunge an den Gaumen), geriet ich einmal mehr in eine grandiose Panik. Nach 3 Wochen war gut. Ich brauchte keine Pulvermilch mehr, die linke Seite war produktiver geworden, die Maus dockte besser an (noch nicht perfekt!), nur das Hütchen auf der linken Seite, das mir die Hebamme empfahl, damit sie besser trinkt (was auch super klappte), will ich noch loswerden. Aber eins ums andere… 😉 Im Moment ist es so, dass es nach ein paar Anlaufen meist auch ohne klappt, aber es schmerzt mich dann leider weil das Hütchen schützte und jetzt ist es halt wieder gereizt…
Das nächtliche Stillen klappt mittlerweile wunderbar im Liegen und erleichtert uns beiden so das (Weiter)schlafen – eine grosse Erleichterung.
Die Mietpumpe geht demnächst zurück und ich fühle mich nun auch freier, unterwegs zu stillen weil es reibungsloser klappt. Und nun hoffe ich, dass wir uns zu einem perfekt eingespielten Stillpaar mausern (auch ohne Hütchen) und dann bin ich gespannt, wie lange die Baby-Maus stillen möchte und wie es sich entwickelt… da ist ja jedes Kind anders 😉 Eins zeigt sich wohl schon jetzt: sie trinkt auch eher schnell, was ganz gut ist. Der Grosse liess sich immer Zeit – rund 20 Minuten pro Seite. Die Maus trank innert 10 Minuten beidseitig, kam aber nach einer Stunde wieder. Für unterwegs sind Schnelltrinker natürlich praktischer, v.a. wenn drei andere Familienmitglieder derweil warten müssen *g*

Und wie sieht Eure Stillgeschichte aus? 🙂
Ich habe im Laufe der Stillzeit mit der Grossen immer wieder mal berichtet, wie es läuft… wenn Du Lust hast, lies weiter:
Stillen mit bald 3,5 Jahren
Stillen in der Schwangerschaft
Wie sich die Stillbeziehung verändert
Es gibt auch einige Beiträge, die ich schon zum Thema Still-BHs, Stillmode etc. verfasst habe, sowie Langzeitstillen in den Medien etc. Du findest sie über die Suchfunktion.

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Mode für Schwangerschaft und Stillzeit im Mamastore (mit Rabattcode)

Es ist ja bekannt, dass die Französinnen grossen Wert auf Ihr Aussehen legen. Ganz besonders auf die Mode. Da versteht es sich von selbst, dass die Französin auch während der Schwangerschaft und Stillzeit schick gekleidet ist. Pomkin ist eine der Marken, welche diesen Zweck wunderbar erfüllt, und neu im Onlineshop von Mamastore.ch erhältlich ist.

Ich durfte mir ein praktisches Shirt aussuchen, das für die Schwangerschaft, aber auch für die Zeit danach geeignet ist, da es eine vorne durch den weich und fliessend fallenden Stoff verdeckte Still-Öffnung hat. Das Shirt ist uni dunkelblau und sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern auch bequem. Es ist elastisch, hat aber dennoch eine gute Form. Nach der Wäsche ist nicht einmal Bügeln notwendig und die Weichheit des Materials bleibt wunderbar erhalten. Auch ohne Schwangerschafts-Bauch sieht das Shirt an mir gut aus. Und dadurch, dass der Stoff so gut fällt, kaschiert es wunderbar einen nicht ganz so flachen Bauch (was nach der Geburt sicherlich praktisch ist 😉
Die Öffnungen sind gut zugänglich und erlauben ein diskretes und einfaches Stillen unterwegs oder zuhause. Ich persönlich habe während meiner Haupstillzeit immer solche Kleidung gewählt, weil ich keine Lust hatte, mir erst mühsam das Shirt hochzuraffen und dann Bauch und Rücken frei zu haben…

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Umstands- und Stilloberteil und Still-  und Dekokissen  – eine tolle Kombination 🙂

Neben diesem Shirt hat der Mamastore noch andere schöne Modelle im Shop – Umstands- und Stillmode. Schaut einfach mal rein! Und darüber hinaus noch viele andere Mama Must-Haves, wie z.B. „Chick-Chick“, das besondere Stillkissen, wunderbare Kuscheldecken für Babies und die schönsten Stoff-Buchstaben für’s Baby- oder Kinderzimmer. Die Produkte wurden alle mit viel Sorgfalt ausgesucht und haben individuellen Charakter. Hier findet man auch einzigartige und schöne Geschenke. Das Stöbern lohnt sich…

Damit auch Ihr den Shop mal testen könnt, bringe ich Euch heute einen Rabattcode mit: Gebt bei der Bestellung mamamal10 ein und Ihr profitiert von 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment, gültig bis zum 25. Mai! 🙂 Na dann: frohes Einkaufen!

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Mamastore für die wunderbare Zusammenarbeit!

4 Jahre Maus (am Sonntag dann…)

Da sowohl der morgige Samstag als auch, natürlich, der Geburtstag am Sonntag ziemlich voll sein werden, schreibe ich schon heute den 4-Jahres-Bericht der Maus. Dazu habe ich kurz mal, das ist der Vorteil am Bloggen, in meinen schriftlichen Erinnerungen an das 4-Jährige des Grossen gekramt. Hier könnt ihr das nachlesen, wenn es Euch interessiert. Weiterlesen

Schöne Wäsche für die Stillzeit

Unsere Stillzeit ist mit bald vier Jahren nun so langsam am Ausklingen. Keine Ahnung, ob noch Milch da ist, aber die Maus stillt nur noch unregelmässig und meist nachts, ganz selten noch tagsüber wenn sie irgendwie nicht selber runterfahren kann und zum Einschlafen ebenso, aber nicht jeden Abend. Und letztens immer nur so zum Spass wenn sie mich vor dem Duschen sah *lol* Für mich immer noch ein wunderbares und sehr effektives Mittel, auf das ich mich uneingeschränkt verlassen kann. Ist sie zu unruhig um einzuschlafen, hilft es, sie kurz anzudocken und sie entspannt sich rasch und schläft ein, so dass ich sie wieder lösen und aufstehen kann. An vielen Abenden schafft sie es aber auch, einfach kuschelnd zur Ruhe zu kommen. Das Stillen in dem Alter ist keine Notwenigkeit mehr, aber ab und zu doch noch nützlich. Und ich bin dankbar, dass sich das Abstillen derart schleichend gestaltet(e), denn sonst hätte mein Mutterherz mit diesem Ablösungsprozess sicher mehr Mühe gehabt. Es ist gut so, wie es ist und kommt…

You LingerieNun wollte ich aber heute die „You Lingerie“-Produkte vorstellen, die meine gute (leider nur Facebook-)Kollegin Brenda Reisinger für ihren Shop „Balibu“ entdeckt hat. Dazu muss ich aber noch mehr ausholen.
Als ich das erste Mal schwanger wurde, las ich in einem schlauen(?) Buch, dass man sich schon für die Spitaltasche Still-BHs besorgen sollte. Also bestellte ich mal wahllos zwei aus dem Versandhauskatalog, eine Nummer grösser, zur Sicherheit. Gott, waren die hässlich! Und zwar waren sie bequem, aber die Struktur überhaupt nicht angenehm und die Passform grenzwertig. Über eine Kollegin fand ich dann wenigstens mal den Weg in ein Dessous-Geschäft. Die Auswahl beschränkte sich aber auf 2-3 Modelle in schwarz oder weiss. Nun gut, man kann mit schwarz oder weiss ja nichts falsch machen… Ich bestellte und probierte dann hier und da noch weitere Modelle und war dann auch relativ zufrieden. Ein Modell mit Bügeln legte ich mir aber erst relativ spät zu weil meine Hebamme vor Milchstaus warnte und bequem war es in der Vollstillzeit ohnehin nicht.
Viele Stillmamas wechseln jedoch früher oder später zu normalen Dessous und kommen damit zurecht. Für mich galt das nicht, ich fand das umständlich, das Körbchen eines Bügel-BHs runterzuziehen um zu stillen. Und so trage ich tatsächlich noch heute, wo ich kaum mehr stille (und nachts sowieso nichts unter dem Nachthemd trage) immer noch BHs mit Stillöffnung. Ähm, ja, ich finde einfach den Rank zurück zu normalen Dessous nicht *lol* bzw. ist es wohl so, dass mir die alten, vor bald 6 Jahren verstauten BHs einfach nicht mehr passen weil ich damals ein grösseres Körbchen brauchte aber einen nicht so langen Umfang hatte. Sprich: ich hab‘ seitdem eher zugenommen, nach dem partiellen Abstillen aber deutlich weniger „Holz vor der Hütten“. Sad but true. Übrigens hat das mit dem Stillen nichts zu tun, das Stillen zögert den Schwund nur heraus; wer nicht stillt, hat den Verlust eben schon direkt nach der Schwangerschaft. Es ist nämlich die Schwangerschaft, welche die weibliche Brust verändert, nicht das Stillen. Und es trifft auch nicht jede aber da ich in letzter Zeit auch noch ein klein wenig abgenommen habe, trug das wohl auch noch dazu bei.
Wie auch immer… das Fazit: richtig schöne Stilldessous gibt es nicht! Oder doch? Da auch Brenda Reisinger nicht darauf verzichten wollte, als Mutter gut auszusehen, forschte sie nach und entdeckte die amerikanische Marke „You Lingerie“ – tada!!! Stillwäsche (und zwar nicht nur BHs sondern auch Nachthemden etc.) in allen möglichen Grössen, Farben und Designs. Nicht nur schlicht schwarz-weiss, sondern schöne Farbkombis mit Stickereien und hübschen Details. Fashion eben! Und sexy! Vielleicht weniger geeignet für die erste, sensible Stillzeit, in der man sich vor Milchstaus schützen muss, es möglichst bequem sein soll und die Brüste sowieso ständig auslaufen und alles bekleckern… Aber gerade für Mamas, die länger stillen, ist You Lingerie auf jeden Fall ein Gewinn, da sie Mode und Funktion wunderbar vereinbart… Einen BH habe ich mir keinen mehr zugelegt, lediglich ein Top und ein Nachthemd (da ich ja eher nachts davon Gebrauch mache…), aber ich würde definitiv zuschlagen wenn ich noch mehr stillen würde. Für Fotos schaut ihr deshalb am besten direkt in den Shop von Balibu.ch.

Dieser Beitrag ist nicht gesponsert, höchstens ein Freundschaftsdienst, aber geschrieben aber aus Überzeugung 😉
Ich zweifle nicht daran, dass es noch weitere Marken gibt, die solch schöne und farbenfrohe Stillwäsche entwerfen. Ihr dürft mir gerne sagen, was Euch überzeugt hat u/o was ihr empfehlen könnt! 🙂
Brenda’s Shop ist einer der wenigen in der Schweiz mit einem so grossen und stets aktuellen Sortiment an Tragen, Tragehilfen und Zubehör. Ich kenne sie seit ihren „Anfängen“ im Tragegeschäft und freue mich sehr über die Entwicklung und ihren Einsatz. Die Mama von drei Kindern designt auch selber schöne Tragetücher, maschinen- wie handgewobene, made in Switzerland. Schaut doch mal rein! 😉

Wie sich die Stillbeziehung verändert…

Angeregt durch einen Beitrag, den „Frollein 0.2“ letztens schrieb (ein Stilltagebuch ihres jüngsten Babys), kam mir die Idee, dieses auszuweiten auf unsere Stilljahre und damit vlt auch etwas „Werbung“ für längeres Stillen zu machen (nicht, dass ich das müsste, denn ich kenne mitunter fast mehr Frauen, die mindestens 12 Monate gestillt haben). Weiterlesen

Buchrezension: "Stillen ohne Zwang" von Sibylle Lüpold

Da das Stillen seit der Geburt meines Sohnes ein grosses Thema ist (ich stille aktuell noch unsere Kleine, wenn auch immer seltener…), habe ich in den letzten Jahren zahlreiche Artikel und Bücher zum Thema gelesen. So war auch Lüpold’s Werk für mich ein Muss, zumal ich wohl in Zukunft noch viel mehr über’s Stillen erfahre da ich meine Ausbildung zur Stillberaterin LLL nun offiziell begonnen habe. Weiterlesen

Buchrezension: „Wir wollen stillen“ von Laura Tavella

Neu reingeschneit letzte Woche ist das oben genannte Büchlein mit angenehm wenigen 108 Seiten, das ich während 3-4 Mittagsspaziergängen durch hatte 🙂 Bei mir liegt schon die Stillbibel der LLL ‚rum, das „Handbuch für die stillende Mutter„, das so gut wie alle Fragen beantwortet. Das Buch von Tavella ist quasi die Stillbibel in einer Nussschale und wurde von einer Mutter geschrieben, die, ohne Stillberaterin zu sein, ihre Erfahrungen niederschrieb und damit anderen Müttern Mut machen möchte. Am besten liest man dieses Buch ganz am Anfang des Stillens oder noch vor der Geburt. Es gibt nicht Antworten auf alles, aber auch vieles und sagt generell „ja“ zum Stillen. Es kümmert sich um Themen wie das Wochenbett, das Stillen nach Bedarf, die Ansprüche, die Stilldauer und Tipps zum guten Gelingen und Durchhalten in „Krisenzeiten„. Immer wieder lässt die Autorin dabei ihre eigene Erfahrung miteinfliessen und den Rat und die Tat, den/die sie aus dem Besuch von Stillgruppen und den Gesprächen mit Stillberaterinnen mitgenommen hat. Damit ist dieses Büchlein ein praktischer Begleiter für die Stillzeit, der sich auch flüssig liest und immer wieder bei Fragen zu Rate gezogen werden kann. Es ersetzt jedoch nicht die kompetente Beratung einer Stillberaterin. Und da sind wir grad bei einem anderen, wichtigen Thema, welches das Buch anspricht, nämlich: Wer ist wirklich kompetent? Hier appeliert Tavella an den gesunden Menschenverstand der Frau, nicht jedem zu vertrauen, der seine Meinung kundtut. Oft sind es nämlich zB gerade Personen in weissen Kitteln, denen man sonst gerne blind vertraut, die aber nicht über die aktuellsten Informationen verfügen und gerne falsche Tipps weitergeben…
An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, wie wertvoll oft auch der Austausch mit anderen Müttern, gerade in einer geführten Stillgruppe (wie es Tavella empfiehlt) sein kann. In Zeiten von Social Media findet dieser Austausch auch rund um die Uhr an 7 Tagen die Woche statt. Ich habe selber vor längerer Zeit auf Facebook die Gruppe „Wir stillen“ gegründet und bin Mitglied in 2, 3 ähnlichen Gruppen. Wer ein (akutes) Problem hat, muss nie lange auf eine Antwort warten und Stillberaterinnen sowie Mütter geben kompetent Auskunft. V.a. aber kann man sich aus den verschiedenen Antworten auch das herausholen, das einem am besten zusagt. Ich selber war schon froh um jeden Rat und habe mir so den Anruf bei meiner Hebamme oder den Besuch einer Stillberaterin sparen können. Ich bin wirklich begeistert, wie schnell und gut einem geholfen wird und habe unterdessen schon so viel gelesen und gehört, dass ich selber eigentlich immer eine gute Antwort auf die vielen Fragen der Mütter parat hab‘. Das ist alles ehrenamtlich und hier will jede einfach nur helfen. Ist das nicht schön?

Und hier könnt Ihr das Buch kaufen:
Wir wollen stillen: Ein Weg zu einer glücklichen Stillbeziehung