Momas.ch – Umstands- und Stillmode für jeden Geschmack

Wie Ihr wisst, bin ich ein Fan von praktischer Stillkleidung und höre nie auf, Neues zu entdecken 😉 Ich trage einfach am liebsten Oberteile, die im Still-Alltag etwas taugen und teste gerne neu entdeckte Stücke. So bin ich letztens zufällig über den Onlineshop von Momas.ch gestolpert und fragte nach.

Frau mit Stillkleid

Mit Momas.ch hat sich Isabelle Schiess vor 10 Jahren einen Traum erfüllt. Schon als Kind liebte die Schweizerin Mode. Später kamen Reisen und Marketing als weitere Leidenschaften dazu und so gründete sie Momas.ch – erst als Laden in Baden, später, nach der Geburt ihrer Tochter, v.a. als Onlineshop.
Nur die persönliche Beratung vermisst sie ein wenig, weshalb sie sich immer freut, wenn jemand direkt in ihr Lager nach Baden kommt und die Kleider dort anprobiert.

Frau mit Baby und Stilloberteil von Boob

Ich habe Isabelle gefragt, worauf sie Wert legt an ihrem Shop:

„Ich achte besonders darauf, wo die Sachen produziert werden: fair und wenn möglich in Europa. Auf alle Fälle keine Kinderarbeit. Viele der Kleider sind aus Bio-Materialien. Qualität ist mir extrem wichtig: lieber zwei, drei Teile, die man ganz oft anhat und ohne Qualitätsverlust x-Mal waschen kann, als 20 Teile aus niedriger Qualität, die man dann wegschmeisst (und die erst noch unter prekären Bedingungen produziert wurden).“

Folgende Qualiäts-Marken führt Isabelle in ihrem Sortiment: Boob Design, Pomkin Paris, Isabella Oliver, Mara Mea und Finside.

Pomkin kenne und liebe ich bereits und von Boob besitze ich einen bequemen Hoodie, den ich schon während der ersten Stillzeit gerne trug. Und so durfte ich von Boob zwei neue Teile testen, die gerade recht kommen für den Sommer – ein sportliches Top mit schwarz-grauem Leo-Print und ein schlichtes, kleines Schwarzes, ein bequemes Kleid für den Alltag. Sie kamen sehr liebevoll und hübsch verpackt bei mir an 🙂

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Boob arbeitet mit dem simplen Konzept der Überlappung, sprich, unter der Brust wird der Stoff zweigeteilt. Der Stoff oberhalb der Brust reicht bis unter die Brust, der Stoff unterhalb der Brust kann darunter bis über die Brust gezogen werden. Alles klar? Auf den Fotos seht Ihr, was ich meine. Es ist also ganz simpel und mit nur einer Hand möglich, die Stoffbahnen zum Stillen auseinander zu ziehen. Wer sich nicht auskennt, sieht der Kleidung die sehr dezente Stillfunktion gar nicht an und hält die Unterteilung wohl einfach für einen modischen Gag.
Über dem Bauch gibt es etwas mehr Stoff, damit die Kleider auch in der Schwangerschaft schon passen (und danach den „Restbauch“ noch gut kaschieren ;).

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Den Praxistest haben die Teile übrigens prima bestanden. Stillen funktioniert komfortabel und schön dezent und die Kleider sind angenehm zu tragen. Am Kleid mag ich besonders den schönen Schnitt, den V-Ausschnitt und die Taschen (ich weiss oft nicht, was mit den Händen anfangen und stecke sie liebend gerne in eben solche Taschen 😉 Das Shirt ist sehr sportlich und könnte wohl, auch vom dünnen und elastischen Material her, auch prima zur nächsten Joggingrunde getragen werden 😉

Frau mit Stillkleid / kleines Schwarzes

Wir bedanken uns herzlich bei Isabelle für die tolle Testmöglichkeit. Schaut doch auch mal rein, wenn Ihr Euch für die schöne Umstands- und Stillmode interessiert.

Stillen & Mode

Es gibt Kleidung, die zum Stillen taugt und es gibt solche, die denkbar unpraktisch dafür ist. Und es gibt Kleidung, die extra dafür gemacht ist und diese stelle ich heute gerne mal vor – es ist nämlich gar nicht so einfach, solche Teile zu finden, die dazu auch noch schön sind und nicht nur praktisch 😉

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Stilltop für drunter (statt BH) – bequem und praktisch, egal, was man drüber trägt…

Stillende Mamas stillen nämlich gut und gerne den ganzen Tag und auch die halbe Nacht lang und sowohl zu Hause als auch unterwegs muss es manchmal schnell gehen, weil der Hunger gross ist. Trotzdem wollen wir uns dafür nicht halbnackt ausziehen müssen. Gerade unter Beobachtung im Café, auf der Parkbank, im Wartezimmer oder bei Freunden fühlen sich stillende Mamas dann am wohlsten, wenn allfällige „Zuschauer“ möglichst gar nicht merken, dass gerade ein Baby gefüttert wird. Dezent soll es von sich gehen… Manche nutzen Stillschals, Tücher oder ähnliches dafür, ich fand die aber meistens sehr unpraktisch weil ich dann das Baby nicht gescheit sehen konnte und wer will schon unter einer Decke „essen“?

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Zweigeteiltes Oberteil

Also besitze ich nebst einiger stilltauglicher Kleidungsstücke, die eher für den Hausgebrauch sind, da nicht gerade schön (das sind v.a. Tops oder Oberteile mit weitem, dehnbarem Ausschnitt, der sich einfach unter die Brust ziehen lässt und 2, 3 selbstgenähte Teile, die aber nicht ganz perfekt sind sowie natürlich Stillnachthemden), einige „ausgehtaugliche“ Stücke. Mit „ausgehtauglich“ meine ich aber nicht abendlich-schick, sondern einfach gut genug angezogen für vor die Türe 😀
Gerne trage ich auch ein Stilltop mit Spaghetti-Trägern und darüber ein normales Shirt, das sich dann einfach hochschieben lässt. So ist der Bauch trotzdem gut bedeckt 😉
Die meisten Hersteller kombinieren Umstands- und Stillmode, was durchaus Sinn macht, denn so kann man sie schon in der Schwangerschaft nutzen und „eintragen“ 😉 Denn nicht jede stillt lange und so lohnt sich der Kauf besagter Teile dennoch. Ob mit Reissverschlüssen an der Brustseite, versteckten Eingriffen, überlappendem Stoff etc., wer sich nicht auskennt, erkennt meist nicht auf den ersten Blick, dass es sich um Stillmode handelt.

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Ein solcher Hersteller ist Happymum – ein Umstands-Modelabel aus Polen, das Ania seit einem Jahr in der Schweiz vertreibt, da sie selber während ihrer beiden Schwangerschaften Fan der schönen Kleider wurde. Die geborene Polin und Mutter von zwei Söhnen arbeitet neben ihrer Tätigkeit für den Onlineshop, die sie sich mit ihrem Mann teilt, noch zu 50% und lebt in Baden. Die Kleider für Happymum werden komplett in Europa produziert und der Fokus liegt darauf, dass sich werdende und stillende Mütter darin nicht nur wohl fühlen, sondern auch weiblich. Schaut doch mal auf die Website und findet Euer persönliches Lieblingsstück! 😉

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Ein dezenter Reissverschluss oberhalb der Brust ermöglicht diskretes Stillen.

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Vielen Dank, Happymum, dass wir testen durften! 🙂
Die Fotos mit den Models stammen von Happymum

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Modisch mit Babybauch

img_7982Ein wachsender Bauch ist längst kein Grund mehr, sich in einen Kartoffelsack zu hüllen. Umstandsmode gibt es mittlerweile von den meisten, grösseren Modehäusern, auch wenn die Auswahl manchmal zu wünschen übrig lässt 😉 Dennoch: heutzutage müssen Schwangere ihren Babybauch nicht mehr „verhüllen“ oder kaschieren (ausser vielleicht in den ersten Wochen, in denen man es noch nicht preisgeben will ;), sondern dürfen ihn stolz zeigen und dies auch in modischer Kleidung. Gerade beim ersten Kind arbeitet man meist noch und möchte nicht wegen des Bäuchleins modisch zurückstecken. Die Mode kommt diesem „Umstand“ heute entgegen und präsentiert Garderobe von sportlich bis edel, für die Businessfrau wie für die unternehmensfreudige Mutter.
img_7977Während drei Schwangerschaften hatte ich genügend Gelegenheit, diverse Umstandskleider auszuprobieren und werde Euch auch gleich meine Tipps verraten und Bilder zeigen. Aber erstmal möchte ich kurz meinen heutigen Blog-Partner vorstellen, bellybutton. Das deutsche Unternehmen, ich bin sicher, Ihr kennt es alle, wenn nicht wegen der Kleider, dann bestimmt wegen der Pflegeprodukte. Schon seit 15 Jahren gibt es bellybutton. Die 5 Gründerinnen sind allesamt erfahrene Mütter, die Wert auf qualitativ hochwertige und praktische Produkte legen. bellybutton geht auch immer wieder tolle Kooperationen mit anderen, bekannten Unternehmen ein, z.B. Paidi (Kindermöbel) oder Liebeskind (für eine modische Wickeltasche).


Mit diesem Hintergrund darf man sich auch sicher sein, dass die Umstandsmode nicht nur schick ist, sondern auch durchdacht 😉 Für mein Fotoshooting habe ich ein Set, bestehend aus Basics für den Alltag (Jeans und Langarm-Shirt) und einer Jacke im Lederlook gewählt. Die Jacke verfügt über zwei Reisverschlüsse, womit sie auch nach der Schwangerschaft noch prima tragbar ist. Wäre ja sonst wirklich schade um das schicke Teil 🙂 Auch das Shirt ist nicht zu eng geschnitten, so dass man es vermutlich auch ohne Babybauch noch gut tragen kann. Die Jeans ist schön verarbeitet und es ist meine erste mit einem niedrigen Bund, was gerade mit noch kleinem Bauch oder an wärmeren Tagen bequem ist, weil man img_7991nicht eine ganze Stoffschicht über dem Bauch trägt, sondern nur diesen schmalen, stützenden Bund unter dem Bauch, der mit einem Gummizug innen auch noch etwas enger gemacht werden kann. Man sieht der Jeans auch nicht an, dass es eine Umstandshose ist. Mit dem Stretchanteil ist die von mir gewählte Jeans sogar so bequem, dass ich sie auch eine Nummer kleiner vertragen hätte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Wahl und konnte mich natürlich kaum entscheiden, da hätte es noch mehr tolle Sachen gegeben… 😀
Während ich in der 2. Schwangerschaft kaum neue Umstandskleider gekauft habe, wollte ich mich für meine jetzige Schwangerschaft nochmals neu eindecken und habe mir einige wenige, schöne Kleider besorgt, die ich gut kombinieren kann. Ich hatte auf die anderen Kleider einfach auch nicht mehr viel Lust, ausser die Jeans, die ich schon hatte, die gehen ja immer 😉

Tipps für Umstandsmode

  • Die ersten Monate kann man gut überbrücken, v.a. im Sommer, mit luftigen Kleidern und bei Jeans mit einem Haargummi, den man am Knopfloch festmacht. Ich trage jetzt noch am liebsten normale, bequeme, weite Hosen aus dehnbarem Stoff, aber bald ist es zu kalt dafür…
  • Umstandsmode unbedingt vorher probieren, nicht immer kann man sich auf seine vorherige Grösse verlassen, v.a. weil viele Frauen (so wie ich 😉 nicht nur am Bauch zunehmen 😉
  • Wenn dann der Bauch grösser wird, lohnt es sich, in 2-3 hochwertige Umstandshosen zu investieren, je nach Bedarf… z.B. schöne Jeans, eine schwarze Leggins (geht immer, v.a. auch in Kombination mit Jupes, Kleidern oder langen Pullovern) und evtl. einer Stoffhose für spezielle Anlässe.
  • Herkömmliche Oberteile, Shirts und Jacken kann man relativ lange tragen, mit der Zeit jedoch riskiert man, sie zu „verspannen“, so dass sie ihre Form verlieren. Es lohnt sich also auch hier, sich ein paar tolle Basic-Oberteile zuzulegen, je nach Jahreszeit. In Kombination mit Ketten, Cardigans oder Schals kann man die auch prima aufpeppen. Mein Spezial-Tipp hier: schon jetzt auf Kombi-Teile achten, also Shirts mit „Still-Funktion“, dann kann man sie auch nach der Schwangerschaft noch lange nutzen. Auch hier gibt es bereits eine grosse Auswahl und dass man mit den Oberteilen/Kleidern auch prima stillen kann, sieht ein Unwissender ihnen nicht an 😉
  • Jacken: Wer im Winter (hoch)schwanger ist, braucht natürlich auch eine gute Jacke. Vielleicht tut es noch eine Weile die Jacke vom Mann, aber eine eigene, schön geschnittene, ist natürlich schmeichelhafter. Und die passt dann auch sicher in einer weiteren Schwangerschaft wieder oder kann gut wieder verkauft werden.
    Wer die eigene weiterhin nutzen möchte, kann sich natürlich auch einen einzippbaren Schwangerschaftseinsatz zulegen, der nach der Geburt auch mit Tragebaby benutzt werden kann.
    Ich persönlich empfehle gleich eine qualitativ hochwertige Kombi-Tragejacke, die man sowohl in der Schwangerschaft, meist mit entsprechendem Einsatz, als auch zum vor dem Bauch und auf dem Rücken tragen nutzen kann.
  • Selber nähen, wer kann, ist natürlich auch schön 😉
  • Ein Wort zur Unterwäsche: da auch die Oberweite (und oft auch der Po) in den meisten Fällen ziemlich zulegt und die Bügel mit der Zeit unschön drücken, wird es meist auch nötig, sich neue Dessous zuzulegen. Hier lohnt sich auf jeden Fall eine gute Beratung, damit nichts kneift… Ähnlich verhält es sich mit der Bademode. Zum Glück gibt es hier eine grosse Auswahl von diversesten Mode-Labels.
  • Umstandsmode und Sport? Das ist tatsächlich ein noch vernachlässigtes Gebiet. Dabei rät man Schwangeren immer, sich weiterhin moderat zu bewegen. Doch Sport-BHs- und -Tops, die man bisher trug, sind schnell zu eng, Sporthosen ebenso. Leider fand ich bisher nur wenige Hersteller, die sich diesem Thema widmeten, und die waren im Ausland und entsprechend die Kleider nur teuer zu beschaffen. Hier besteht grosser Nachholbedarf. ich kenne keine der grossen Sportmarken, die hier erhältlich sind, die ein entsprechendes Sortiment anbieten. Klar, wer nur Yoga praktiziert, findet schon beim Billig-Discounter bequeme Umstandshosen und -tops, wer Funktionskleidung braucht: njet!

Und jetzt lasse ich Fotos sprechen 🙂 Bestimmt werdet Ihr noch mehr von meiner Garderobe sehen während der kommenden Zeit… auf Instagram, Facebook und natürlich hier! 😉

Das oben gezeigte Set, stammt von bellybutton, das folgende, dunkelblaue Umstands- und Stillshirt von mamastore.ch (vielen Dank auch nochmals dafür! :), die restlichen Kleider sind privat:

Wie sieht es bei Euch aus? Habt Ihr Wert auf ein schönes Kleidersortiment während Eurer Kugelzeit gelegt oder nur ganz wenige Umstandskleider gekauft? Hattet Ihr ein paar Lieblingsteile? Decken sich Eure Tipps mit meinen? Eure Meinung interessiert mich! 🙂 Wir bedanken uns herzlich bei bellybutton für die tolle Zusammenarbeit und das zur Verfügung stellen des Kleidersets ❤

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön! 🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht 😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut 😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein! 😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite 😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald 😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen 🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog 🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage! 😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte 😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch! 🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder? 🙂

SSW 17/18 – Hebammenbesuch und Geschwisterkinder

„Ihr Baby ist so gross wie eine Ingwerwurzel“

Ich muss nicht mehr erwähnen, wie sehr ich mich gestern Abend über den Besuch der Hebamme gefreut habe. Ich war auch recht nervös und die Kinder entsprechend ein wenig sehr aufgedreht. So wurde der Besuch auch fast zum Familienevent. Denn dieses Mal hatte die Hebamme eine Liege und ein riesiges Kissen dabei weil ich massiert werden sollte. Aber erst mal hörte sie sich die Herztöne and, und siehe da, rund 150 Schläge, wir haben sie alle prima hören können. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Bauchumfang im Liegen war 96cm. Soweit scheint also alles gut zu sein. Mehr weiss ich dann, wenn in etwa einem Monat(?) der nächste Ultraschall ansteht.
Natürlich wollten dann auch die Kinder ihr Herz schlagen hören und der Blutdruck wurde auch gleich bei allen gemessen 😉 Danach bekam ich eine Massage während die Kinder recht wild um uns herumturnten und die Maus sogar vom Sofa knallte :-O. Das nächste mal kommt die Hebamme dann morgens, wenn die Kinder weg sind, was ich ihr nicht verübeln kann 😉
18wAber ich fand es gut, dass sie (und der Mann, der sich dann aber zurückzog ;), die Frau mal kennen lernen, die uns bei der Geburt beistehen wird und dass sie das Baby auch mal „hören„. Es ist wirklich herzallerliebst, mitzuerleben, wie sich die Kinder nun doch langsam für ihr Geschwisterchen interessieren, Fragen stellen, Pläne schmieden und (vor allem die Maus macht das) den Bauch streicheln, mit ihm sprechen und „auf’s Baby schauen“. Letztens, als wir schlafen gingen, deckte sie nämlich meinen Bauch gut zu, „damit das Baby nicht kalt hat„. Das sind dann so richtige Herzmomente, in denen ich sicher bin, dass alles gut wird und mein grosses Kind noch mehr liebe als sonst schon. Einfach für diese Gesten und weil ich sie so dann auch mit dem Baby sehe wenn es da ist… Da möchte ich dann auch, wie es viele tun, wenn der Bauch grösser ist, die Kinder mit Handmalfarben den Bauch bemalen lassen und Fotos davon machen. Das wird sicherlich eine schöne Erinnerung. Habe ich bisher nämlich nie gemacht, auch einen Gipsabdruck nicht. Aber das Bemalen fotografisch festhalten, das wird sicher ein Spass 🙂
Für mich ist das hier wirklich ein Novum, zwei schon etwas ältere Kinder zu haben, die die Schwangerschaft so richtig mitbekommen. Mein Grosser war bei der Geburt der Maus 21 Monate alt. Er hat schon gesprochen und sicherlich auch mal den Bauch gestreichelt, aber ein Kind in dem Alter versteht noch nicht so ganz, was auf es zukommt und kann das Ganze weniger einordnen. Zwar dachten meine beiden gestern auch, dass das Baby jetzt schon kommt, weil die Hebamme da war, aber ich erkläre dann immer wieder, dass es erst nach Weihnachten, im Winter soweit sein wird… Ein Gefühl für Zeit haben die Kleinen eben schon noch nicht so wirklich 😉

Seele: Da die Kinder heute zu Opa ins Tessin gefahren sind und damit eigentlich zum ersten mal so richtig weit weg von mir sind, denke ich sehr viel an sie. Auch wenn ich die Zeit für mich sicher gut nutzen kann und mein Mann und ich für Samstag noch einen Kinoabend geplant haben, so werde ich am Sonntag doch sehr froh sein, die beiden wieder zu sehen (auch wenn das bedingt, dass wir an dem Tag sehr lange Auto fahren werden müssen, bäh! Aber der Bauch ist ja zum Glück noch nicht so gross, so dass es für mich wohl auszuhalten sein wird…)
Untersuchungen/Arztbesuche: Nur die von der Hebamme gestern. Urintest, Bauch und Blutdruck messen, Herztöne, Gebärmutter von aussen abgetastet. Geburtsprotokolle gemeinsam angeschaut.
Körper: doch, nun bin ich auch langsam überzeugt, dass der Bauch wachst und theoretisch müsste das richtige Wachstum nun auch beginnen (hilfe!) 😀
Errungenschaften: Der Hebammenbesuch war für mich nochmals eine wichtige Bestätigung, so dass ich nun die ein oder andere Umstandsklamotte geordert hab‘. Ich hab‘ irgendwie gar nicht so viel von den letzten beiden Schwangerschaften und möchte das nun nochmals so richtig mit schönen Kleidern geniessen können 🙂 OK, gut, das meiste sind Basics, und 2-3 Teile will ich mir noch selber nähen, aber dennoch… 🙂
Geht gar nicht: Der Geruch der Handseife in der Küche. Wann wird die endlich leer!? Zu lange so halbgebückt über dem Tisch stehen – da macht sich die Hüfte bemerkbar :/
Geht gut: Training läuft noch immer bestens, auch wenn ich es nur rund 2x die Woche schaffe 😛 Nähen.
Must have: Unser neues Familienbett – Platz ohne Ende 😀

 

Mode für Schwangerschaft und Stillzeit im Mamastore (mit Rabattcode)

Es ist ja bekannt, dass die Französinnen grossen Wert auf Ihr Aussehen legen. Ganz besonders auf die Mode. Da versteht es sich von selbst, dass die Französin auch während der Schwangerschaft und Stillzeit schick gekleidet ist. Pomkin ist eine der Marken, welche diesen Zweck wunderbar erfüllt, und neu im Onlineshop von Mamastore.ch erhältlich ist.

Ich durfte mir ein praktisches Shirt aussuchen, das für die Schwangerschaft, aber auch für die Zeit danach geeignet ist, da es eine vorne durch den weich und fliessend fallenden Stoff verdeckte Still-Öffnung hat. Das Shirt ist uni dunkelblau und sieht nicht nur sehr elegant aus, sondern auch bequem. Es ist elastisch, hat aber dennoch eine gute Form. Nach der Wäsche ist nicht einmal Bügeln notwendig und die Weichheit des Materials bleibt wunderbar erhalten. Auch ohne Schwangerschafts-Bauch sieht das Shirt an mir gut aus. Und dadurch, dass der Stoff so gut fällt, kaschiert es wunderbar einen nicht ganz so flachen Bauch (was nach der Geburt sicherlich praktisch ist 😉
Die Öffnungen sind gut zugänglich und erlauben ein diskretes und einfaches Stillen unterwegs oder zuhause. Ich persönlich habe während meiner Haupstillzeit immer solche Kleidung gewählt, weil ich keine Lust hatte, mir erst mühsam das Shirt hochzuraffen und dann Bauch und Rücken frei zu haben…

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Umstands- und Stilloberteil und Still-  und Dekokissen  – eine tolle Kombination 🙂

Neben diesem Shirt hat der Mamastore noch andere schöne Modelle im Shop – Umstands- und Stillmode. Schaut einfach mal rein! Und darüber hinaus noch viele andere Mama Must-Haves, wie z.B. „Chick-Chick“, das besondere Stillkissen, wunderbare Kuscheldecken für Babies und die schönsten Stoff-Buchstaben für’s Baby- oder Kinderzimmer. Die Produkte wurden alle mit viel Sorgfalt ausgesucht und haben individuellen Charakter. Hier findet man auch einzigartige und schöne Geschenke. Das Stöbern lohnt sich…

Damit auch Ihr den Shop mal testen könnt, bringe ich Euch heute einen Rabattcode mit: Gebt bei der Bestellung mamamal10 ein und Ihr profitiert von 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment, gültig bis zum 25. Mai! 🙂 Na dann: frohes Einkaufen!

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Mamastore für die wunderbare Zusammenarbeit!